CH440428A - Schaltungsanordnung mit einem Richtungsrelais oder Richtungsvergleichsschutz - Google Patents

Schaltungsanordnung mit einem Richtungsrelais oder Richtungsvergleichsschutz

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CH440428A
CH440428A CH106866A CH106866A CH440428A CH 440428 A CH440428 A CH 440428A CH 106866 A CH106866 A CH 106866A CH 106866 A CH106866 A CH 106866A CH 440428 A CH440428 A CH 440428A
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CH
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relay
voltage
circuit arrangement
filter network
network
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CH106866A
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Friedrich Dipl Ing Geise
Eckhard Dipl Phys Born
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Siemens Ag
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    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/04Arrangements for preventing response to transient abnormal conditions, e.g. to lightning or to short duration over voltage or oscillations; Damping the influence of DC component by short circuits in AC networks
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Description


      Schaltungsanordnung    mit einem Richtungsrelais oder     Richtungsvergleichsschutz       Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung  mit     einem    Richtungsrelais oder Richtungsvergleichs  schutz, der eine vom     Strom    in dem zu überwachenden  Netz abhängige     Grösse    und der eine mittels eines  Spannungswandlers aus der Spannung in dem zu über  wachenden Netz abgeleitete Spannung zugeführt wird.  



  Die Schaltungsanordnung mit einem Richtungsrelais  oder     Richtungsvergleichsschutz    ist     gemäss    der     Erfindung     dadurch gekennzeichnet, dass die abgeleitete Spannung  einem     kapazitiven        Spannungswandler    entnommen wird,  an den     sekundärseitig    über ein Filternetzwerk das  Richtungsrelais oder der     Ri'chtungsvergleichsschutz    an  geschlossen ist,

   wobei das Filternetzwerk in der abge  leiteten Spannung vorhandene Ausgleichsschwingungen  des     kapazitiven    Wandlers     unterdrückt    und den die     Mess-          grösse    darstellenden,     netzfrequenten    Anteil der abge  leiteten Spannungen überträgt.  



  Bisher sind in Richtungsrelais- oder     Richtungs-          vergleichsanordnungen    vorwiegend induktive     Spannungs-          wandler    eingesetzt worden, die sich gegenüber     kapa-          zitiven    Spannungswandlern durch eine gute Abbildungs  treue     auszeichnen.        Bei        kapazitiven    Spannungswand  lern     entstehen    nämlich insbesondere bei Kurzschlüs  sen Ausgleichsschwingungen, die     eine    derartige Ampli  tude und Zeitdauer aufweisen,

   dass bei einem nahe  liegenden Fehlerort die auf einen Bruchteil der Nenn  spannung     reduzierte        Kurzschlussspannung    völlig über  deckt wird.  



  In der     Fig.    1 ist der     Verlauf    der Ausgleichs  schwingung     Ual    eines     kapazitiven    Spannungswandlers  in Abhängigkeit von der Zeit t für den Fall     dargestellt,     dass der Kurzschluss im Maximum der Netzspannung       Ux    auftritt. Der Kurzschluss setze zur Zeit t = 0 ein;  es entsteht eine     kräftige,    innerhalb von einigen     Halb-          wellen    der     Netzspannung    abfallende     Ausgleichsschwin-          gung        Ual    mit einer Frequenz von einigen Hundert Hz.  



  Bei einem im Nulldurchgang der Netzspannung       UN,        beispielsweise    bei einem Blitzschlag, eintretenden  Kurzschluss entsteht eine weitere, in der     Fig.    2 gezeigte,  sehr gefährliche     Ausgleichsschwingung        Ua2,        die    eine         Amplitude    von bis zu<B>10%</B> der     vollen    Netzspannung  und eine tiefe     Frequenz    von     weniger    als 10 Hz be  sitzt.

   Diese     Ausgleichsschwingung        U.2    ist darum so       gefährlich,        weil    bei     einem        nahebiegenden        KuTzschlussomt     die Amplitude der     Ausgleichsschwingungen        Ua2    des       kapazitiven    Spannungswandlers die der die     Messgrösse     darstellenden,     netzfrequenten    Schwingungen der abge  leiteten Spannung überdeckt.

   Wird als     Messwerk        ein     solches mit     wattmeterähnlichen.    Eigenschaften verwendet,  wie es bei einem Richtungsrelais oder     Richtungsver-          gleichsschutz    üblich ist, dann führt das     Messwerk    unter  dem Einfluss der abgeleiteten Spannung und einer dem       Kurzschlussstrom    proportionalen,     netzfrequentien        Span-          nung        Pend'elungen    um     seine    Ruhelage aus,

   was zu  Fehlauslösungen des     Richtungsrelais    oder des     Rich-          tungsvergleichsschutzes    führt.  



  Der Einfluss .der     Ausgleichsschwingungen    würde also  bei einem     direkt    an einen     kapazitiven        Spannungswandler     angeschlossenen Richtungsrelais oder     Richtungsver-          gleichsschutz    zu     Fehlentscheidungen        führen,    die im  vorübergehenden Blockieren oder     Fehlauslösen    des zu  gehörigen Leistungsschalters     bestehen    können.  



  Die beschriebenen Eigenschaften der     kapazitiven          Spannungswandler,    die einer Verwendung dieser     Span-          nungswandler    im Rahmen von     Richtungsrelaisanord-          nungen    bisher hinderlich im Wege standen, üben auf  die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung keinen       nachteiligen    Einfluss aus, da das Richtungsrelais oder  der     Richtungsvergleichsschutz    nicht direkt an die Se  kundärausgänge des     kapazitiven    Wandlers angeschlos  sen     isst,

      sondern     unter        Zwisehenschaltung        eines    Fil  ternetzwerkes mit dem     kapazitiven    Spannungswandler  verbunden ist. Das     Filternetzwerk    ist dabei derart di  mensioniert, dass die in der mittels des.     kapazitiven     Spannungswandlers aus der Spannung in dem zu über  wachenden Netzwerk abgeleiteten Spannung vorhan  denen     Ausgleichsschwingungen    unterdrückt und die die       Messgrösse        darstellenden,    netzfrequenten Schwingungen  der     abgeleiteten.        Spannung        übertragen    werden.

        Um die Genauigkeit der Messung nicht negativ  zu beeinflussen, muss eine phasengetreue Übertragung  der     Messgrösse    vom Beginn des     Kurzschlusses    an ge  währleistet sein. Um diese Forderung zu     erfüllen,    muss  das Filternetzwerk eine möglichst kleine     Einschwin5     zeit aufweisen; das hat zwar eine grosse Dämpfung beim  Einschalten und eine damit verbundene Reduzierung  der Amplitude der     Messgrösse    zur Folge, die jedoch  in Kauf genommen werden kann, da die gegebenenfalls  zu stark abgeschwächte     Messgrösse    -     falls    erforder  lich - durch nachgeschaltete Verstärker wieder auf die  gewünschte Höhe angehoben werden kann.

   Ferner muss  das Filternetzwerk auch im     Hinblick    darauf     geeignet     dimensioniert werden, dass die Ausgleichsschwingungen  des     kapazitiven        Wandlers    genügend     ausgefiltert        werden,     d. h. das Filternetzwerk muss eine gute     Fernabselektion     aufweisen.

   Ausserdem muss dafür gesorgt werden, dass  die im Filternetzwerk beim Einschwingen gespeicherte  Energie möglichst im vollen Umfang dem gegebenen  falls leistungsmässig an das Filternetzwerk angepassten       Messkreis    des Richtungsrelais oder Richtungsvergleichs  schutz zugeführt wird, um die hohe Empfindlichkeit  nicht zu verlieren, und dass die dem     Filternetzwerk          eingangsseitig        parallelliegende        Sekundärwicklung    des  Spannungswandlers das Filternetzwerk nicht zusätzlich       bedämpft;

      andernfalls ginge nämlich Energie für     das          Messwerk    verloren, und die     Induktivität    der Sekun  därwicklung würde die     Ausschwingfrequenz    des Fil  ternetzwerkes beeinflussen.  



  Den beschriebenen Anforderungen entspricht ein  Filternetzwerk, das :im einfachsten Falle einen Reso  nanzkreis enthält, dem gegebenenfalls ein     ohmscher     Widerstand parallelgeschaltet ist, der die Grunddämp  fung des Filters bestimmt; vor dem Resonanzkreis  ist ein     Vorwiderstand    angeordnet.  



  In den Fällen, in denen sich eine     leistungsmässige     Anpassung des     Messwerkes    an das     Filternetzwerk    nicht  durchführen lässt, z. B. bei bereits vorhandenen Schutz  einrichtungen, kann     zusätzlich    eine     Hilfseinrichtung     vorgesehen werden, die den zu Beginn .eines Kurz  schlusses vom Richtungsrelais bzw. Richtungsvergleichs  schutz getroffenen Entscheid zunächst aufrechterhält.

    Diese Hilfseinrichtung wirkt sich besonders     vorteilhaft     aus,     wenn    bei     einem    naheliegenden     Kurzschlussort        die          Messgrösse    auf eine sehr     kleine    Amplitude zusammen  gebrochen ist. In diesem Falle bewirkt die im Filter  netzwerk gespeicherte Energie eine der Richtung des       Kurzschlussortes    entsprechende Betätigung des Rich  tungsrelais oder des     Richtungsvergleichsschutzes,    die  bis zum Ausschwingen der im Filternetzwerk gespeicher  ten Energie erhalten bleibt.

   Danach würde das     Mess-          werk    in seine Ruhelage zurückkehren, und der zu  nächst getroffene Entscheid würde eventuell wieder  verlorengehen. Dies wird durch die     Hilfseinrichtung     verhindert, die den Entscheid so lange     aufrechterhält,     bis die     Messgrösse    wieder eine zur     Betätigung    des     Mess-          werkes        erforderliche    Amplitude erreicht hat, z. B. nach  dem     Fortschalten    des Kurzschlusses.  



  Die     Hilfseinrichtung    kann ein     Zeitrelais    und ein  Hilfsrelais enthalten und kann gegebenenfalls von einer  von der Höhe der Spannung in dem zu überwachenden  Netzwerk     beeinflussten    Relaisanordnung     gesteuert    wer  den.  



  Bei einer mit der     Hilfseinrichtung        ausgrüste@ten    er  findungsgemässen Schaltungsanordnung kann     es    vor  teilhaft sein, wenn dem Filternetzwerk ein vorzugs  weise von     Zenerdioden    gebildetes     Begrenzungsglied    mit    Schwellwert vorgeschaltet ist.

   Durch ein solches     Be-          grenzungsglied    wird beim Zusammenbruch der aus der  Spannung in dem zu überwachenden Netzwerk abge  leiteten Spannung das Filternetzwerk vom     kapazitiven          Spannungswandler        entkoppelt    und damit sichergestellt,  dass die in dem     Filternetzwerk        gespeicherte    Energie  über das Richtungsrelais bzw. den Richtungsvergleichs  schutz und nicht über die Sekundärwicklung des     kapa-          zitiven    Spannungswandlers abfliesst.  



  In der     Fig.    3 ist ein Ausführungsbeispiel der er  findungsgemässen Schaltungsanordnung mit einem Rich  tungsrelais gezeigt. An den sekundären Ausgangsklem  men 1 und 2 des nicht dargestellten     kapazitiven        Span-          nungswandlers    ist das den aus dem Kondensator     Cre,     und der     Induktivität        L",    bestehenden Parallelresonanz  kreis enthaltende Filternetzwerk F über einen     Vorwider-          stand    Z, der gegebenenfalls zur Einstellung einer  gewünschten Phasendrehung aus einem Phasenschieber  netzwerk bestehen kann, angeschlossen.  



  Parallel zu dem auf die Netzfrequenz abgestimmten       Parallelresonanzkreis    liegt ein Widerstand     R,    der  die Grunddämpfung des Filternetzwerkes F     bestimmt.     Über die Klemmen 3 und 4 ist das     Filternetzwerk    F an  das     Messwerk    M des Richtungsrelais W angeschlossen,  dem über die Klemmen 5 und 6 ein     dem        Kurzsc'liluss-          strom    in dem zu überwachenden     Netzwerk    proportiona  ler Strom J zugeführt wird.  



  Tritt auf der zu überwachenden Leitung ein Kurz  schluss auf, dann weist die an den Sekundärklemmen 1  und 2 des     kapazitiven    Spannungswandlers vorhandene,  abgeleitete Spannung U nicht nur     netzfrequente    Schwin  gungen, sondern auch vom     kapazitiven        Spannungswand-          ler    erzeugte, in den     Fig.    1 und 2 dargestellte Ausgleichs  schwingungen auf.

   Diese in der abgeleiteten Spannung U  vorhandenen     Ausgleichsschwingungen    werden im Fil  ternetzwerk F ausgesiebt, das also nur die die     Mess-          grösse    darstellenden, netzfrequenten Schwingungen pas  sieren lässt, während die Ausgleichsschwingungen des       kapazitiven    Spannungswandlers vom     Messwerk    M fern  gehalten werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der mit einer Hilfsein  richtung ausgerüsteten erfindungsgemässen Schaltungs  anordnung ist in der     Fig.    4 dargestellt. Dem in Über  einstimmung mit dem in der     Fig.    3 gezeigten Aus  führungsbeispiel aus der     Induktivität        L",    und der  Kapazität     C",

          aufgebauten    Resonanzkreis des     Filter-          netzwerkes    F     ist    hierbei     ein    vorzugsweise von     Zener-          dioden    Z gebildetes Begrenzungsglied B mit     Schwell-          wert    vorgeschaltet.

   Die     Zenerdioden    Z trennen beim  Zusammenbruch der abgeleiteten Spannung, d. h. der  Sekundärspannung U des in der     Fig.    4 nicht darge  stellten     kapazitiven    Spannungswandlers, das Filternetz  werk F von dem Wandler ab, so dass eine     Beeinflussung     der Messung durch Ausgleichsschwingungen mit Si  cherheit vermieden wird.

   Dieses Abtrennen des Filter  netzwerkes F vom     kapazitiven    Spannungswandler be  wirkt gleichzeitig,     dass    die in dem Filternetzwerk F  gespeicherte elektrische     Energie    nicht über die Sekun  därwicklung des     kapazitiven    Spannungswandlers, son  dern nur über das     Messwerk    M des Richtungsrelais W  oder des     Richtungsvergleichsschutzes    abfliesst.  



  Da das     Messwerk    M bei einem Zusammenbruch der  abgeleiteten Spannung U nur so lange     betätigt    werden  würde, wie die im Filternetzwerk     gespeicherte    Energie  ausschwingt, würde das Richtungsrelais W auch bei  einem in     Sperrichtung    liegenden     Kurzschlussort    eine  Auslösung verursachen, da sein     Messwerk    M wieder      in die Ruhelage zurückkehren würde. Um     dies    zu  vermeiden, ist die Hilfseinrichtung S vorgesehen, die  den beim Ausschwingen der     gespeicherten    Energie ge  troffenen Richtungsentscheid aufrechterhält.  



  Die Schaltungseinrichtung S enthält ein in der       Fig.    4 nicht     dargestelltes        Zeitrelais    mit     einem    Kontakt t  sowie das Hilfsrelais H, das mit dem Kontakt t in Reihe       geschaltet    ist.

   In     Reihe    mit dem Kontakt t und     dem;     Hilfsrelais H sind die     parallelgeschalteten    Kontakte m  und     hl,    von denen der Ruhekontakt m vom     Messwerk     M und der Arbeitskontakt hl vom Hilfsrelais H be  tätigt wird. Über die     parallelgeschalteten    Kontakte m  und hl ist das     Hilfsrelais    H beispielsweise an den  Minuspol einer     Gleichspannungsquelle    angeschlossen,  deren Pluspol über den Kontakt i eines nicht darge  stellten üblichen     Anregerelais        mit    dem Kontakt t ver  bunden werden kann.

   Die Schaltungsanordnung S weist  einen ebenfalls vom     Hilfsrelais    H     betätigten        Arbeltskon-          takt    h2 auf, der über den Arbeitskontakt s     eines    nicht  dargestellten üblichen     Abfragerelais    an den Pluspol  und über das übliche     Auslöserelais    A an den Minuspol  der     Gleichspannungsquelle    angeschlossen ist.  



  Tritt ein Kurzschluss auf, dann bricht     die.    abge  leitete Spannung U zusammen und das     Messwerk    M  des Richtungsrelais W wird durch die beim Aus  schwingen des Filternetzwerkes F frei werdende ge  speicherte     Energie        beträgt.        L.äegt        d'er        Kurzschlussort     in Sperrichtung, dann öffnet der in der     Hilfseinrichtung     angeordnete Kontakt m des     Messwerkes.    M und das  Hilfsrelais H bleibt stromlos, obwohl die bei jedem  Kurzschluss betätigten Kontakte i und t geschlossen  sind.

   Damit bleibt der Kontakt h2 geöffnet, und das       Auslöserelais    A wird nicht erregt. Auch nach Beendi  gung des     Ausschwingvorganges    des Filternetzwerkes F  tritt kein     Fehlauslösen    ein, .da dann der Kontakt s. des       Abfragerelais    bereits wieder geöffnet ist, so     d'ass    nun  mehr trotz geschlossenen Kontaktes h2 -     das    Hilfs  relais zieht beim     Schliessen        dies        Kontaktes    m an -     dass          Auslöserelais    A keinen Strom bekommt.  



  Bei einem in     Auslöserichtung    liegenden     Kurzschluss-          ort    bleibt der Kontakt m in seiner Ruhelage liegen;  das Hilfsrelais H wird erregt und hält sich über seinen  Kontakt hl selbst. Es schliesst sich der Kontakt h2  sowie der Kontakt s und das     Auslöserelais    A spricht  an. Um ein     Anfallen    des     Auslöserelais    A beim öffnen  des Kontaktes s des     Abfragerelais    zu verhindern, hält  sich dieses über einen nicht     gezeigten    Kontakt selbst.  Nach Ablauf     einer    zur Abwicklung der     verschiedenen     Schaltvorgänge, z. B.

   Abschalten der Leistungsschalter  erforderlichen Zeitdauer, öffnet der Kontakt t des  Zeitrelais, und das     Hilfsrelais    H und damit auch das       Auslöserelais    A fallen in ihre     Ruhelage    zurück.  



  Die in der     Fig.    4 dargestellte Schaltungsanordnung  kann unter geringfügiger Abänderung     dazu    verwendet  werden, um Richtungsrelais üblicher Schutzeinrichtun-    gen an     kapazitive        Spannungswandler        anzuschliessen.     Selbst     wenn    das     Pichtungsredmsi        einer    solchen Schutz  einrichtung unter Verwendung     kurzschlussfremder    Span  nungen arbeitet, ergeben sich nämlich Schwierigkeiten,  wenn ein     dreipoliger    Fehler auftritt.

   In einem solchen       Kurzschlussfall    würde das     direkt    von einem     kapazitiven     Spannungswandler gespeiste     Richtungsrelais    einer übli  chen     Schuezeinrichtung        mit        einer        auch        Ausgleichs-          schwingungen    des     kapazitiven        Spannungswandlers    ent  haltenden, abgeleiteten Spannung gespeist werden, wo  durch die eingangs     erwähnten    Fehlentscheidungen auf  treten könnten. Um     dies    zu vermeiden, genügt es z.

   B.,  den in der     Fig.    4 dargestellten Kontakt i nur bei     drei-          poliger        Anregung    zu betätigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung mit einem Richtungsrelais oder Richtungsvergleiehsschutz, der eine von dem Strom in dem zu überwachendlen Netz abhängige Grösse und eine mittels eines Spannungswandlers aus der Spannung in dem zu überwachenden Netz abgeleitete Spannung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die ab geleitete Spannung einem kapazitiven Spannungswandler entnommen wird,
    an den sekundärseitig über ein Filter netzwerk das Richtungsrelais oder der Richtungsver- gleichsschutz angeschlossen ist, wobei das Filternetz- werk in der abgeleiteten Spannung vorhandene Aus gleichsschwingungen des kapazitiven Wandlers unter drückt und die die Messgrösse darstellenden, netzfre- quenten Schwingungen der abgeteilten Spannung Über trägt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch; da durch gekennzeichnet, dass eine Hilfseinrichtung vorge sehen ist, die einen vom Richtungsrelais bzw. vom Riehtungsvergleichsschutz zu Beginn des Kurzschlusses getroffenen Richtungsentscheid zunächst aufrechterhält. 2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung ein Zeit relais und ein Hilfsrelais enthält. 3.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung von einer von der Höhe der Spannung in dem zu überwa chenden Netzwerk beeinflussten Relaisanordnung ge steuert wird. 4. Schaltungsanordnung nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Filternetz werk ein vorzugsweise von Zenerdioden gebildetes Be grenzungsglied mit Schwellwert vorgeschaltet ist.
    5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filternetzwerk einen Resonanzkreis enthält.
CH106866A 1965-03-25 1966-01-26 Schaltungsanordnung mit einem Richtungsrelais oder Richtungsvergleichsschutz CH440428A (de)

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