CH440954A - Auslösevorrichtung für photographische Kameras - Google Patents
Auslösevorrichtung für photographische KamerasInfo
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- CH440954A CH440954A CH421265A CH421265A CH440954A CH 440954 A CH440954 A CH 440954A CH 421265 A CH421265 A CH 421265A CH 421265 A CH421265 A CH 421265A CH 440954 A CH440954 A CH 440954A
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/58—Means for varying duration of "open" period of shutter
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Exposure Control For Cameras (AREA)
Description
Auslösevorrichtung für photographische Kameras Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung für photographische Kameras mit einem Druckpunktsignal.
Es sind Auslösevorrichtungen bekannt, die erst nach Durchführung einer anderen Funktion (Einstellen einer manuell oder automatisch vorgewählten Blende, Schlies- sen des Stromkreises einer Befchtungsmessvorrichtung usw.) einen den Kameramechanismus haltenden Rast hebel betätigen. Der Auslöser trifft dabei erst nach Zu rücklegen eines Leerhubes, der zur Durchführung der zeitlich vor dem Belichtungsvorgang liegenden Funk tion dient, auf den Rasthebel und betätigt diesen ent gegen seiner Haltefeder, wobei auch .die Rückführfeder des Auslösers weiter gespannt wird.
Da der aus Halte feder und Rückführfeder sich bildende Gesamtauslöse- druck einen Maximalwert nicht überschreiten darf, bleibt für das Druckpunktsignal lediglich die Kraft- differenz zwischen der Haltefeder und der Rückführ- feder;
diese Kraftdifferenz ist gering und -kann als me chanischer Widerstand leicht übersehen werden. Ausser- dem ist im Interesse ,des nicht zu überschreitenden Maximaldruckes diesem gegenüber eine Schwächung der Haltefeder um die Kraft der Rückführfeder .des Aus lösers notwendig, so dass die Haltesicherheit herabge setzt wird.
Zur Schaffung eines spürbaren Druckpun-ktsignales ist ferner eine quer zur Bewegungsrichtung des Aus lösers verschiebbare Taste bekannt, die nach Zurückle- gen des Leerhubes, aber noch vor Beginn der Betätigung des Rasthebels spürbar ist; diese zusätzliche Rastvor richtung erfordert eine Vielzahl zusätzlicher Bauteile, was sowohl die Herstellung als auch die Montage er schwert.
Auch hier beisteht der Nachteil der Schwächung der Haltefeder, so dass die Haltesicherheit beeinträchtigt ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Druckpunktsignals, dass einen deutlich spürbaren mechanischen Widerstand bietet und zugleich die Aus bildung der Haltefeder entsprechend der Stärke des Maximalauslösedruckes gestattet.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass die Rückführfeder zwischen dem Auslöser und dem den Kameramechanismus sperrenden Rasthebel angeordnet und schwächer als die Haltefeder des Rasthebels aus gebildet ist.
Der Erfindungsgegenstand ist in seinen Einzelheiten in einem :dargestellten und beschriebenen Ausführungs- beispiel erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Auslösevorrichtung mit Tauchstössel und Fig.2 die besondere Anordnung einer Rückführ- feder.
In dem Gehäuse 1 (vgl. Fig. 1) einer photographi schen Kamera ist die mit einem Elektromotor gekuppelte Treibwelle 2 gelagert, die eine Sperrnase 3 trägt. Der Rasthebel 4 wird in der Ruhestellung von der Halte feder 5 vor die Sperrnase 3 gelegt. Im Weg des Rast hebels 4 ist ferner ein Schalter 15 zum Einschalten des nicht mit dargestellten Elektromotores angeordnet. In einer Hülse 5 ist der Auslöser 6 geführt, in welchem der Auslösestössel 7 schiebbar gelagert ist.
In einer axialen Bohrung 8 des Auslösestössels 7 sind eine Rückführfeder 9 und ein Tauchstift 10 angeordnet, wo bei sich der Tauchstift 10 in einem Lappen 11 des Rasthebels 4 abstützt. Der Auslösestössel 7 weist einen Schaltnocken 12 auf, in. dessen Weg ein Schalter 13 angeordnet ist. Der Schalter 13 kann beispielsweise zum Einschalten eines Belichtungsmessers dienen, der auch zum Steuern oder Regeln von Belichtungsfaktoren (z. B. der Blende) Verwendung finden kann. In das Gewinde 14 des Auslösers 6 kann ein handelsüblicher Drahtaus löser .eingeschraubt werden.
Die Wirkungsweise der Auslösevorrichtung ist fol gende: Beim Niederdrücken des Auslösers 6 wird der Aus- lösestössel 7 mitgenommen, wobei der Tauchstift 10 entgegen der Rückführfeder 9 eingedrückt wird. Weil die Rückführfeder 9 schwächer ist als die Haltefeder 5, wird bei ,dieser Bewegung der Rasthebel 4 nicht ge schwenkt. Allerdings wird der Schaltnocken 12 zum Schliessen des Schalters 13 veranlasst. Nachdem der Schalter 13 geschlossen ist, trifft der Auslösestössel 7 auf den Lappen 11 des Rasthebels 4.
Während bisher lediglich die Kraft der schwachen Rückführfeder 9 zu überwinden gewesen ist, wird nun die Kraft der stärke ren Haltefeder 5 spürbar. Dieser Kraftunterschied ist als Druckpunktsignal zu erkennen und zeigt an, dass der Schalter 13 geschlossen ist und beim Weiterdrücken des Auslösers 6 zunächst der Schalter 15 geschlossen und daraufhin nach Anlauf des Elektromotors die Treibwelle 2 des Kameramechanismus ausgelöst werden kann.
Einer weiteren Ausführung zufolge (vgl. Fig. 2) ist die Rückführfeder 9 so lang ausgebildet, dass sie selbst gegen den Lappen 11 ,des Rasthebels 4 :drückt. Der Tauchstift 10 gemäss Fig. 1 kann bei dieser Ausführung wegfallen. Im übrigen ist die Wirkungsweise die gleiche wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auslösevorrichtung für photographische Kameras mit einem Druckpunktsignal, wobei der Rasthebel für den Kameramechanismus entgegen seiner Haltefeder vom mit einer Rückführfeder belasteten Auslöser erst nach Überwinden einer Hilfskraft betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführfeder (9) zwischen dem Auslöser (6) und dem den Kameramechanismus sperrenden Rasthebel (4) angeordnet und schwächer als die Haltefeder (5) des Rasthebels (4) ausgebildet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Auslösevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rückführfeder (9) in einer axialen Tauchbohrung (8) eines mit dem Auslöser (6) gekuppelten Auslösestössels (7) geführt ist. 2. Auslösevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem gegen den Rast hebel (4) gerichteten Ende der Rückführfeder (9) ein Tauchstift (10) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10657464 | 1964-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH440954A true CH440954A (de) | 1967-07-31 |
Family
ID=5478269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH421265A CH440954A (de) | 1964-09-17 | 1965-03-26 | Auslösevorrichtung für photographische Kameras |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT256617B (de) |
| CH (1) | CH440954A (de) |
-
1965
- 1965-03-11 AT AT218965A patent/AT256617B/de active
- 1965-03-26 CH CH421265A patent/CH440954A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT256617B (de) | 1967-08-25 |
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