CH441028A - Feinbearbeitungsvorrichtung - Google Patents

Feinbearbeitungsvorrichtung

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CH441028A
CH441028A CH958365A CH958365A CH441028A CH 441028 A CH441028 A CH 441028A CH 958365 A CH958365 A CH 958365A CH 958365 A CH958365 A CH 958365A CH 441028 A CH441028 A CH 441028A
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CH
Switzerland
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shaft
grinding
bearing block
adjustable
axis
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Application number
CH958365A
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English (en)
Inventor
Ingold Franz
Original Assignee
Alpha Ag Werkstaette Fuer Elek
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/40Single-purpose machines or devices for grinding tubes internally
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
    • B24B21/02Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding rotationally symmetrical surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


      Feinbearbeitungsvorrichtung       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrich  tung zum     Feinbearbeiten    der     Innenfläche    von Hohlbe  hältern.  



       Im        chemischen    Apparatebau werden oft zylindri  sche Behälter aus rostfreiem Material     verwendet,    deren  Innenfläche feinbearbeitet, d. h. geschliffen oder poliert  sein muss, damit bei einer Reinigung des Behälters in  den Poren der     Innenfläche    keine Spuren einer darin  gewesenen Lösung haften bleiben, und weil     polierte     Materialien von aggressiven Medien weniger angegrif  fen werden. Das Schleifen und/oder Polieren erfolgte  meistens mit von Hand geführten, elektrischen Schleif  apparaten. Da diese Arbeit äusserst anstrengend und  schmutzig ist, wurden automatische     Schleifvorrichtun-          gen    bekannt.

   Maschinen dieser Art brachten bereits  eine grosse     Einsparung    an Arbeitszeit und eine bessere       Qualität    des Schleif- bzw. Polierbildes, wobei sie jedoch  den Nachteil hatten, dass der zu schleifende Behälter  während des Schleifvorganges gedreht werden muss. Mit  dieser     bekannten    Vorrichtung ist es jedoch nicht mög  lich, zylindrische Behälter zu schleifen, deren Aussen  form nicht     zylindrisch    ist, oder welche an ihrer zylindri  schen     Aussenfläche    Stutzen, Rohrschlangen,     Rippen,     Füsse usw.     aufweisen.     



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung  einer Vorrichtung, mit welcher auch solche zylindrische  Hohlbehälter bearbeitet werden können, deren Aussen  form nicht zylindrisch ist oder die an ihrer zylindrischen       Aussenform    vorspringende Teile aufweisen, und mit der  eine wesentlich glattere     Oberfläche    als mit elektrischen  Vorrichtungen erreichbar ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung ist gekennzeich  net durch eine drehbare, koaxial zur Behälterachse ein  stellbare, in Richtung ihrer Längsachse verschiebbare  Welle, welche     einerends    in einem auf mindestens einer  zur Wellenachse parallel verlaufenden Führung ver  schiebbaren Lagerbock gelagert ist und welche andern  ends mindestens einen, mindestens angenähert vertikal  auf der Welle stehenden, mit dieser festverbundenen und    längsverstellbaren Arm aufweist, an dessen freiem Ende  ein     Schleiforgan    federnd     angelenkt    ist.  



       In    der     beiliegenden    Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     erfindungsgemässen    Vorrichtung dargestellt.  Es zeigen:       Fig.1    eine Vorderansicht der erfindungsgemässen  Vorrichtung und       Fig.    2 eine Seitenansicht zu     Fig.    1.  



  Auf zwei     parallelen        Schienen    1 ist ein Lagerbock 2  fahrbar angeordnet, wobei sein Fahrweg auf den Schie  nen 1 durch verstellbare     Endschalter    3, 4 begrenzt wer  den kann. Die Verschiebung des Lagerbocks 2 auf den  Schienen 1 erfolgt durch einen Antriebsmotor 5, welcher  auf dem Fuss 6 des Lagerbocks 2 angeordnet sein kann.  Der Antrieb erfolgt vom Motor 5 aus über ein Reduk  tionsgetriebe 24 und eine Kette 25 auf eine Antriebs  rolle 26. In diesem Lagerbock 2 ist eine Welle 7 drehbar  gelagert, deren Längsachse     parallel    zu den Schienen 1  verläuft und welche über eine     Höhenverstellvorrichtung     8 in     ihrer    Höhe variiert werden kann.

   Die Welle 7     kann     durch einen auf dem Lagerbock 2 angeordneten Motor  9 in Drehung versetzt werden. Der Antrieb erfolgt vom  Motor 9 aus über ein Reduktionsgetriebe 27 und eine  Kette 28 auf einen, auf der Welle 7 fest angeordneten       Zahnkranz    29. Am freien Ende der Welle 7 sind zwei  teleskopisch verstellbare Tragrohre 10 befestigt, an de  ren freien Enden je ein Schleiforgan 11 mit einem Zuge  hörigen Antriebsmotor 12     angelenkt    ist. Das Schleifor  gan 11 besteht nebst dem Antriebsmotor 12 aus zwei  Rollen 13 und 14, welche auf einem Hebel 15     drehbar     gelagert sind.     über    die Rollen 13 und 14, von welchen die  eine 14 motorisch angetrieben ist, ist ein Schleifband  aufgezogen.

   Der Hebel 15 ist drehbar am Tragarm 10  gelagert. Diejenige Rolle 13, welche der Innenwandung  näher ist, wird durch eine zwischen dieser Rolle 13 und  dem Tragarm 10 befestigte     Spiralfeder    16 von der In  nenwandung 17 weggezogen. Ein Zugseil 18 zieht die  andere Rolle 14 ungefähr in radialer Richtung gegen die  Achse der Welle 7, wodurch die andere Rolle 13 gegen      die Innenwandung 17 des Behälters gedrückt wird,       wenn    die     im    Seil 18     wirksame        Kraftkomponente    grösser  als die     Kraft    der     Spiralfeder    16     wird.    Das Zugseil 18  wird über verschiedene Rollen 19,

   20 in das     Innere     der Welle 7     geführt    und     dort    von einer in ihrer Kraft  wirkung verstellbaren Feder 30 gehalten. Das Zugseil  18 ist im     Inneren    der Welle 7 über eine Rolle 31 ge  führt, welche an der Feder 30 befestigt ist. Die Feder  30 ist mit ihrem, der Rolle 31 gegenüberliegenden Ende  an einem Rohr 32 befestigt. Am anderen Ende des  Rohres 32 ist ein mit     einem    Innengewinde versehener  Ring 32a, in welchen eine Regulierspindel 21 einge  schraubt ist, die in das Rohr 32 hineinragt. Mit der  Spindel 21 ist     eine    Scheibe 21a fest verbunden, welche  unter der Kraft der Feder 30 gegen ein exzentrisch  gelagertes Teil 22 gepresst wird.

   Das Teil 22 ist um  einen     Bolzen    22a schwenkbar angeordnet, der mit ei  nem der beiden Schenkel einer     U-förmig    ausgeschnitte  nen Büchse 33 fest verbunden ist. Die Büchse 33 ihrer  seits ist starr     mit    dem Steuerkasten 23 verbunden. Der  Regulierung der     Kraft    der Feder 30 dient die     Regulier-          spindel    21, an welcher die Feder 30     angelenkt    ist. Wird  die Federkraft erhöht, so erhöht sich die Zugwirkung  auf das Zugseil 18, wodurch die Rolle 13 fester gegen  die Innenwandung 17 der zu bearbeitenden Behälter       gedrückt    wird.

   Durch eine     umgekehrte    Manipulation     an     der     Regulierspindel    21 kann der     Schleifdruck        erniedrigt     werden.  



  Damit, wenn infolge einer Störung die Drehbewe  gung der Welle 7 aussetzt, durch die Schleiforgane 11  kein Loch in die Wandung 17     geschliffen        wird,    ist eine  von Hand     betätigbare        Schnellauslösevorrichtung    vorge  sehen, um die Schleiforgane 11 von der     Innenwandung     plötzlich abzuheben. Die Schnellauslösung erfolgt, in  dem das Teil 22 um ca. 90  gedreht wird, wodurch die  Federabstützung 21a freigegeben und die Feder 30     au-          genblicklich    entspannt wird. Durch die Wirkung der  Federn 16 werden die Rollen 13 mit dem     Schleifband     von der Kesselwand abgehoben.  



  Zur Vermeidung von Schleifrillen können die  Schleiforgane 11 in     ihrer    Wirkrichtung versetzt zu  einander angeordnet sein, wodurch ein Kreuzschliff ent  steht.     Bevorzugt    werden alle Steuerorgane für die Vor  richtung in einem, am Lagerbock angeordneten Steuer  kasten 23 untergebracht. Zum Schleifen eines     zylindri-          schen    Behälters wird dieser in der     Verlängerung    der  Schienen und mit seiner Längsachse parallel zu diesen  aufgebockt. Anschliessend wird die Achse der Welle 7  koaxial zur Behälterachse eingestellt.

   Dann werden die  Tragrohre 10 in grober Näherung entsprechend dem  Behälterdurchmesser eingestellt, die Welle 7 in Dreh  bewegung versetzt und     anschliessend    mit der Regulie  rungsspindel 21 der Schleifdruck 11 auf die     Innenwan-          dung    17 eingestellt.     Anschliessend    wird der Lagerbock  entsprechend dem gewünschten Vorschub in Bewegung         versetzt,    wobei     Mittel    vorgesehen sein können, um die       Umdrehungszahl    der Welle 7 und den Vorschub des  Lagerbocks 2     zu    regulieren     und    zu     reversieren.     



  Es versteht sich, dass mit dieser Vorrichtung auch  sehr lange Behälter     geschliffen    werden     können,    wobei       lediglich    die Länge der Welle 7 der Behälterlänge     ange-          passt    sein muss.     Ebenso        können    Behälter     geschliffen     werden, welche beidseitig mit einem Boden versehen  sind, wobei der eine der beiden Böden eine gewisse mi  nimale Öffnung     für    den     Durchtritt    der Welle     aufweisen     muss.

   In diesem Falle werden die     Teleskoparme    10 und  die Schleifelemente 11 von der Welle 7     abmontiert,    die  Welle 7 durch die Bodenöffnung in den     Behälter        einge-          führt    und die     Teleskoparme    10 und Schleifelemente 11  im Behälter     montiert.     



  Sollten Behälter mit kleineren Öffnungen im Zent  rum der Böden     geschliffen    werden, so ist es notwendig,  dass in beiden Böden eine Öffnung vorhanden ist.     In     diesem Falle wird eine dünnere Welle verwendet, wel  che in den beiden     COffnungen        gelagert    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Feinbearbeiten der Innenfläche von Hohlbehältern, gekennzeichnet durch eine drehbare, koaxial zur Behälterachse einstellbare, in Richtung ihrer Längsachse verschiebbare Welle, welche einerends in einem auf mindestens einer zur Wellenachse parallel verlaufenden Führung verschiebbaren Lagerbock gela gert ist und welche andemends mindestens einen minde stens angenähert vertikal auf der Welle stehenden, mit dieser fest verbundenen und längenverstellbaren Arm aufweist,
    an dessen freiem Ende ein Schleiforgan fe dernd angelenkt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, mit zwei an der Welle befestigten Armen, dadurch gekennzeichnet, dass die an den freien Enden der beiden Arme angelenk ten Schleiforgane in ihrer Wirkrichtung gegeneinander versetzt sind zur Erzeugung eines Kreuzschliffes. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wirkrlchtungen der beiden Schleiforgane bis 15 gegeneinander versetzt sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch, ge kennzeichnet, dass die Schleiforgane einzeln angetrieben sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federdruck auf die Schleiforgane zur Regulierung des Schleifdruckes verstellbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, mit Antriebs und Steuermitteln für die Welle und das Schleiforgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel für die Welle und den Lagerbock sowie sämtliche Steuermittel am Lagerbock angeordnet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2424100A1 (fr) * 1978-04-28 1979-11-23 Sdem Entre Montages Dispositif de meulage d'une surepaisseur d'un cordon de soudure aboutant deux viroles immobilisees dans une position quelconque, le meulage etant effectue a l'interieur des viroles
WO2002024406A1 (en) * 2000-09-20 2002-03-28 Suomen Säiliöhionta Oy Device for conditioning inner surface of chemical tank by grinding

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2424100A1 (fr) * 1978-04-28 1979-11-23 Sdem Entre Montages Dispositif de meulage d'une surepaisseur d'un cordon de soudure aboutant deux viroles immobilisees dans une position quelconque, le meulage etant effectue a l'interieur des viroles
WO2002024406A1 (en) * 2000-09-20 2002-03-28 Suomen Säiliöhionta Oy Device for conditioning inner surface of chemical tank by grinding

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DE1944687U (de) 1966-08-18

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