CH441028A - Feinbearbeitungsvorrichtung - Google Patents
FeinbearbeitungsvorrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
- B24B5/36—Single-purpose machines or devices
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B24B21/00—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
- B24B21/02—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding rotationally symmetrical surfaces
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Description
Feinbearbeitungsvorrichtung Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrich tung zum Feinbearbeiten der Innenfläche von Hohlbe hältern.
Im chemischen Apparatebau werden oft zylindri sche Behälter aus rostfreiem Material verwendet, deren Innenfläche feinbearbeitet, d. h. geschliffen oder poliert sein muss, damit bei einer Reinigung des Behälters in den Poren der Innenfläche keine Spuren einer darin gewesenen Lösung haften bleiben, und weil polierte Materialien von aggressiven Medien weniger angegrif fen werden. Das Schleifen und/oder Polieren erfolgte meistens mit von Hand geführten, elektrischen Schleif apparaten. Da diese Arbeit äusserst anstrengend und schmutzig ist, wurden automatische Schleifvorrichtun- gen bekannt.
Maschinen dieser Art brachten bereits eine grosse Einsparung an Arbeitszeit und eine bessere Qualität des Schleif- bzw. Polierbildes, wobei sie jedoch den Nachteil hatten, dass der zu schleifende Behälter während des Schleifvorganges gedreht werden muss. Mit dieser bekannten Vorrichtung ist es jedoch nicht mög lich, zylindrische Behälter zu schleifen, deren Aussen form nicht zylindrisch ist, oder welche an ihrer zylindri schen Aussenfläche Stutzen, Rohrschlangen, Rippen, Füsse usw. aufweisen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung, mit welcher auch solche zylindrische Hohlbehälter bearbeitet werden können, deren Aussen form nicht zylindrisch ist oder die an ihrer zylindrischen Aussenform vorspringende Teile aufweisen, und mit der eine wesentlich glattere Oberfläche als mit elektrischen Vorrichtungen erreichbar ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeich net durch eine drehbare, koaxial zur Behälterachse ein stellbare, in Richtung ihrer Längsachse verschiebbare Welle, welche einerends in einem auf mindestens einer zur Wellenachse parallel verlaufenden Führung ver schiebbaren Lagerbock gelagert ist und welche andern ends mindestens einen, mindestens angenähert vertikal auf der Welle stehenden, mit dieser festverbundenen und längsverstellbaren Arm aufweist, an dessen freiem Ende ein Schleiforgan federnd angelenkt ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Es zeigen: Fig.1 eine Vorderansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung und Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1.
Auf zwei parallelen Schienen 1 ist ein Lagerbock 2 fahrbar angeordnet, wobei sein Fahrweg auf den Schie nen 1 durch verstellbare Endschalter 3, 4 begrenzt wer den kann. Die Verschiebung des Lagerbocks 2 auf den Schienen 1 erfolgt durch einen Antriebsmotor 5, welcher auf dem Fuss 6 des Lagerbocks 2 angeordnet sein kann. Der Antrieb erfolgt vom Motor 5 aus über ein Reduk tionsgetriebe 24 und eine Kette 25 auf eine Antriebs rolle 26. In diesem Lagerbock 2 ist eine Welle 7 drehbar gelagert, deren Längsachse parallel zu den Schienen 1 verläuft und welche über eine Höhenverstellvorrichtung 8 in ihrer Höhe variiert werden kann.
Die Welle 7 kann durch einen auf dem Lagerbock 2 angeordneten Motor 9 in Drehung versetzt werden. Der Antrieb erfolgt vom Motor 9 aus über ein Reduktionsgetriebe 27 und eine Kette 28 auf einen, auf der Welle 7 fest angeordneten Zahnkranz 29. Am freien Ende der Welle 7 sind zwei teleskopisch verstellbare Tragrohre 10 befestigt, an de ren freien Enden je ein Schleiforgan 11 mit einem Zuge hörigen Antriebsmotor 12 angelenkt ist. Das Schleifor gan 11 besteht nebst dem Antriebsmotor 12 aus zwei Rollen 13 und 14, welche auf einem Hebel 15 drehbar gelagert sind. über die Rollen 13 und 14, von welchen die eine 14 motorisch angetrieben ist, ist ein Schleifband aufgezogen.
Der Hebel 15 ist drehbar am Tragarm 10 gelagert. Diejenige Rolle 13, welche der Innenwandung näher ist, wird durch eine zwischen dieser Rolle 13 und dem Tragarm 10 befestigte Spiralfeder 16 von der In nenwandung 17 weggezogen. Ein Zugseil 18 zieht die andere Rolle 14 ungefähr in radialer Richtung gegen die Achse der Welle 7, wodurch die andere Rolle 13 gegen die Innenwandung 17 des Behälters gedrückt wird, wenn die im Seil 18 wirksame Kraftkomponente grösser als die Kraft der Spiralfeder 16 wird. Das Zugseil 18 wird über verschiedene Rollen 19,
20 in das Innere der Welle 7 geführt und dort von einer in ihrer Kraft wirkung verstellbaren Feder 30 gehalten. Das Zugseil 18 ist im Inneren der Welle 7 über eine Rolle 31 ge führt, welche an der Feder 30 befestigt ist. Die Feder 30 ist mit ihrem, der Rolle 31 gegenüberliegenden Ende an einem Rohr 32 befestigt. Am anderen Ende des Rohres 32 ist ein mit einem Innengewinde versehener Ring 32a, in welchen eine Regulierspindel 21 einge schraubt ist, die in das Rohr 32 hineinragt. Mit der Spindel 21 ist eine Scheibe 21a fest verbunden, welche unter der Kraft der Feder 30 gegen ein exzentrisch gelagertes Teil 22 gepresst wird.
Das Teil 22 ist um einen Bolzen 22a schwenkbar angeordnet, der mit ei nem der beiden Schenkel einer U-förmig ausgeschnitte nen Büchse 33 fest verbunden ist. Die Büchse 33 ihrer seits ist starr mit dem Steuerkasten 23 verbunden. Der Regulierung der Kraft der Feder 30 dient die Regulier- spindel 21, an welcher die Feder 30 angelenkt ist. Wird die Federkraft erhöht, so erhöht sich die Zugwirkung auf das Zugseil 18, wodurch die Rolle 13 fester gegen die Innenwandung 17 der zu bearbeitenden Behälter gedrückt wird.
Durch eine umgekehrte Manipulation an der Regulierspindel 21 kann der Schleifdruck erniedrigt werden.
Damit, wenn infolge einer Störung die Drehbewe gung der Welle 7 aussetzt, durch die Schleiforgane 11 kein Loch in die Wandung 17 geschliffen wird, ist eine von Hand betätigbare Schnellauslösevorrichtung vorge sehen, um die Schleiforgane 11 von der Innenwandung plötzlich abzuheben. Die Schnellauslösung erfolgt, in dem das Teil 22 um ca. 90 gedreht wird, wodurch die Federabstützung 21a freigegeben und die Feder 30 au- genblicklich entspannt wird. Durch die Wirkung der Federn 16 werden die Rollen 13 mit dem Schleifband von der Kesselwand abgehoben.
Zur Vermeidung von Schleifrillen können die Schleiforgane 11 in ihrer Wirkrichtung versetzt zu einander angeordnet sein, wodurch ein Kreuzschliff ent steht. Bevorzugt werden alle Steuerorgane für die Vor richtung in einem, am Lagerbock angeordneten Steuer kasten 23 untergebracht. Zum Schleifen eines zylindri- schen Behälters wird dieser in der Verlängerung der Schienen und mit seiner Längsachse parallel zu diesen aufgebockt. Anschliessend wird die Achse der Welle 7 koaxial zur Behälterachse eingestellt.
Dann werden die Tragrohre 10 in grober Näherung entsprechend dem Behälterdurchmesser eingestellt, die Welle 7 in Dreh bewegung versetzt und anschliessend mit der Regulie rungsspindel 21 der Schleifdruck 11 auf die Innenwan- dung 17 eingestellt. Anschliessend wird der Lagerbock entsprechend dem gewünschten Vorschub in Bewegung versetzt, wobei Mittel vorgesehen sein können, um die Umdrehungszahl der Welle 7 und den Vorschub des Lagerbocks 2 zu regulieren und zu reversieren.
Es versteht sich, dass mit dieser Vorrichtung auch sehr lange Behälter geschliffen werden können, wobei lediglich die Länge der Welle 7 der Behälterlänge ange- passt sein muss. Ebenso können Behälter geschliffen werden, welche beidseitig mit einem Boden versehen sind, wobei der eine der beiden Böden eine gewisse mi nimale Öffnung für den Durchtritt der Welle aufweisen muss.
In diesem Falle werden die Teleskoparme 10 und die Schleifelemente 11 von der Welle 7 abmontiert, die Welle 7 durch die Bodenöffnung in den Behälter einge- führt und die Teleskoparme 10 und Schleifelemente 11 im Behälter montiert.
Sollten Behälter mit kleineren Öffnungen im Zent rum der Böden geschliffen werden, so ist es notwendig, dass in beiden Böden eine Öffnung vorhanden ist. In diesem Falle wird eine dünnere Welle verwendet, wel che in den beiden COffnungen gelagert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Feinbearbeiten der Innenfläche von Hohlbehältern, gekennzeichnet durch eine drehbare, koaxial zur Behälterachse einstellbare, in Richtung ihrer Längsachse verschiebbare Welle, welche einerends in einem auf mindestens einer zur Wellenachse parallel verlaufenden Führung verschiebbaren Lagerbock gela gert ist und welche andemends mindestens einen minde stens angenähert vertikal auf der Welle stehenden, mit dieser fest verbundenen und längenverstellbaren Arm aufweist,an dessen freiem Ende ein Schleiforgan fe dernd angelenkt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, mit zwei an der Welle befestigten Armen, dadurch gekennzeichnet, dass die an den freien Enden der beiden Arme angelenk ten Schleiforgane in ihrer Wirkrichtung gegeneinander versetzt sind zur Erzeugung eines Kreuzschliffes. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wirkrlchtungen der beiden Schleiforgane bis 15 gegeneinander versetzt sind.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch, ge kennzeichnet, dass die Schleiforgane einzeln angetrieben sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federdruck auf die Schleiforgane zur Regulierung des Schleifdruckes verstellbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, mit Antriebs und Steuermitteln für die Welle und das Schleiforgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel für die Welle und den Lagerbock sowie sämtliche Steuermittel am Lagerbock angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH958365A CH441028A (de) | 1965-07-08 | 1965-07-08 | Feinbearbeitungsvorrichtung |
| DE1966A0025883 DE1944687U (de) | 1965-07-08 | 1966-06-11 | Feinbearbeitungsvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH958365A CH441028A (de) | 1965-07-08 | 1965-07-08 | Feinbearbeitungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH441028A true CH441028A (de) | 1967-07-31 |
Family
ID=4353493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH958365A CH441028A (de) | 1965-07-08 | 1965-07-08 | Feinbearbeitungsvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH441028A (de) |
| DE (1) | DE1944687U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2424100A1 (fr) * | 1978-04-28 | 1979-11-23 | Sdem Entre Montages | Dispositif de meulage d'une surepaisseur d'un cordon de soudure aboutant deux viroles immobilisees dans une position quelconque, le meulage etant effectue a l'interieur des viroles |
| WO2002024406A1 (en) * | 2000-09-20 | 2002-03-28 | Suomen Säiliöhionta Oy | Device for conditioning inner surface of chemical tank by grinding |
-
1965
- 1965-07-08 CH CH958365A patent/CH441028A/de unknown
-
1966
- 1966-06-11 DE DE1966A0025883 patent/DE1944687U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2424100A1 (fr) * | 1978-04-28 | 1979-11-23 | Sdem Entre Montages | Dispositif de meulage d'une surepaisseur d'un cordon de soudure aboutant deux viroles immobilisees dans une position quelconque, le meulage etant effectue a l'interieur des viroles |
| WO2002024406A1 (en) * | 2000-09-20 | 2002-03-28 | Suomen Säiliöhionta Oy | Device for conditioning inner surface of chemical tank by grinding |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1944687U (de) | 1966-08-18 |
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