CH441124A - Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl - Google Patents
Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere ZementrohmehlInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/10—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers
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Description
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Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl. Es sind Einrichtungen dieser Art bekannt, bei denen mehrere Vorwärmestufen, z.B. Zyklone, übereinander angeordnet sind, durch welche Heizgase, z.B. die Abgase eines Drehrohrofens, nacheinander hindurchgesaugt werden. Das zu behandelnde Gut wird dabei dem obersten Zyklon, d.h. dem von der Wärmequelle am weitesten entfernten Zyklon, aufgegeben.
Die Zyklone sind hierbei für gewöhnlich in zwei parallelen Reihen übereinander angeordnet, und zwar jeweils abwechaelnd auf Lücke. In diesen bekannten Einrichtungen wird das Gut im Gegenstrom behandelt. Eine solche Bauart der Trocknung und Vorwärmeeinrichtung erfordert durch die Hintereinander-Schaltung von mehreren Zyklonen eine grosse Bauhöhe und hat ausserdem ein--n hohen Kraftbedarf.
Die erfindungsgemässe Einrichtung, die mehrere übereinander angeordnete Vorwärmestufen aufweist, durch welche Heizgase, z.B. die Abgase eines Drehrohrofens, nacheinander hindurchgesaugt werden, ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet, dasa jede Vorwärmestufe aus einer im Grundriss rechteckigen Entspannungskammer mit trichterförmigem Boden besteht, in die an der einen Seite ein Eintrittskanal für das Heizgas einmündet und aus der auf der gegenüberliegenden Seite ein Ansaugekanal herausführt, der an den Eintrittskanal der nächsten Stufe angeschlossen ist,
wobei in der Decke der Kammer ein Aufgaberohr für die in der übergeordneten Stufe ausgeschiedenen Feststoffe mündet und wobei für die Aufgabe des feinkörnigen Gutes eine Öffnung im Eintrittskanal einer der ersten Vorwärmestufe vorgeschalteten Zyklonstufe vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Die dargestellte Trocken- und Vorwärmeeinrichtung besitzt drei Vorwärmestufen B, C, und D und eine der ersten Vorwärmestufe B vorgeschaltete Zyklonstufe A. Sie ist einem Drehrohrofen 1 vorgeschaltet. Die heissen Abgase des Drehrohrofens 1 werden mit Hilfe einen Ventilators 2 durch die Vorwärmeeinrichtung hindurchgesaugt und einem nicht dargestellten Filter zum Abscheiden der Feinstäube zugeführt. Die Aufgabe des zu behandelnden Gutes erfolgt durch einen Stutzen 3. Die Zyklonstufe A besteht aus einem oder mehreren Zyklonen 4.
Jede der Vorwärmestufen B, C und D besteht aus einer im Grundriss rechteckigen Entspannungskammer 5, die mit einem Eintrittskanal 6 und einem Absaugekanal 7 versehen ist. Die Entspannungskammer 5 hat einen trichterförmigen Boden 8 und einen Auslauf 9 mit Pendelkappe 10, der in die Decke der jeweils darunter angeordneten Entspannungskammer 5 einmündet bzw. bei der untersten Vorwärmestufe D in den Drehrohrofen 1. Die Entspannungskammern 5 sind um 180 gegeneinander verdreht übereinander angeordnet, so da3s der Absaugkanal 7 der unteren Kammer an den Eintrittskanal 6 der nächstfolgenden Kammer anschliesst.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Das zu behandelnde Gut wird bei 3 in den Eintrittskanal 6 der Zyklonstufe A aufgegeben und durch die aufsteigenden Heizgase in den Zyklon 4 geführt, wo es niedergeschlagen wird. Das abgeschiedene Gut wird nun der darunter angeordneten Vorwärmestufe B von oben her zugeführt, wo es mit dem etwa im Querstrom dazu strömenden Heizgas in Berührung kommt. Infolge der Erweiterung in der Entspannungskammer 5 fallen die Feststoffe im wesentlichen aus und werden im trichterförmigen Boden 8 gesammelt, von wo sie über den Austragstutzen 9 der darunter nächstfolgenden Entspannungskammer 5 aufgegeben werden.
Das in der untersten Vorwärmestufe D abgeschiedene Gut gelangt dann über den Austragstutzen 9 in den Drehrohrofen zur weiteren Verarbeitung.
In der beschriebenen Einrichtung wird das in die Entspannungskammer aufgegebene Gut im wesentlichen von Querströmen erfasst. die eine innige Berührung der Feststoffe mit dem Heizgas ergeben, so dass ein guter Wärmeübergang gewährleistet ist. Der Wärmeübergang wird auch noch dadurch gefördert, dass in der Entspan-
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nungskammer eine geringere Gasgeschwindigkeit herrscht und damit ein längeres Verweilen der Feststoffteilchen. Die einzelnen Wärmestufen bilden verhältnismässig niedrige Baueinheiten, die übereinandergesetzt ein selbsttragendes Gebäude ergeben. Bei grösserer Längenausdehnung der Enspannungskammern kann der Boden dieser Kammern auch aus mehreren Trichtern bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl, mit mehreren übereinander angeordneten Vorwärmestufen, durch welche Heizgase nacheinander hindurchgesaugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Vorwärmestufe (B bis D) aus einer im Grundriss rechteckigen Entspannungskammer (5) mit trichterförmigem Boden (8) besteht, in die an der einen Seite ein Eintrittskanal (6) für das Heizgas einmündet und aus der auf der gegenüberliegenden Seite ein Absaugkanal (7) herausführt, der an den Eintrittskanal (6) der nächsten Stufe angeschlossen ist, wobei in der Decke der Kammer (5) ein Aufgaberohr (9)für die in der übergeordneten Stufe ausgeschiedenen Feststoffe mündet und wobei für die Aufgabe des feinkörnigen Gutes eine Öffnung (3) im Eintrittskanal einer der ersten Vorwärmestufe (B) vorgeschalteten Zyklonstufe vorgesehen ist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden jeder Kammer (5) aus zwei oder mehreren Sammeltrichtern gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1771266A CH441124A (de) | 1966-12-12 | 1966-12-12 | Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1771266A CH441124A (de) | 1966-12-12 | 1966-12-12 | Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH441124A true CH441124A (de) | 1967-07-31 |
Family
ID=4427503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1771266A CH441124A (de) | 1966-12-12 | 1966-12-12 | Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH441124A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2509026A1 (fr) * | 1981-07-01 | 1983-01-07 | Fossey Daniel | Sechoir pour matieres solides en morceaux ou granuleuses |
-
1966
- 1966-12-12 CH CH1771266A patent/CH441124A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2509026A1 (fr) * | 1981-07-01 | 1983-01-07 | Fossey Daniel | Sechoir pour matieres solides en morceaux ou granuleuses |
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