CH441124A - Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl - Google Patents

Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl

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Publication number
CH441124A
CH441124A CH1771266A CH1771266A CH441124A CH 441124 A CH441124 A CH 441124A CH 1771266 A CH1771266 A CH 1771266A CH 1771266 A CH1771266 A CH 1771266A CH 441124 A CH441124 A CH 441124A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
preheating
stage
fine
drying
grained material
Prior art date
Application number
CH1771266A
Other languages
English (en)
Inventor
Jaeger Heinz
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/10Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Einrichtung zum    Trocknen   und    Vorwärmen   von feinkörnigem Gut, insbesondere    Zementrohmehl   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere    Zementrohmehl.   Es sind Einrichtungen dieser Art bekannt, bei denen mehrere    Vorwärmestufen,      z.B.   Zyklone, übereinander angeordnet sind, durch welche Heizgase,    z.B.   die Abgase eines    Drehrohrofens,   nacheinander    hindurchgesaugt   werden. Das zu behandelnde Gut wird dabei dem obersten Zyklon,    d.h.   dem von der Wärmequelle am weitesten entfernten Zyklon, aufgegeben.

   Die Zyklone sind hierbei für gewöhnlich in zwei parallelen Reihen übereinander angeordnet, und zwar jeweils    abwechaelnd   auf Lücke.    In   diesen bekannten Einrichtungen wird das Gut im Gegenstrom behandelt. Eine solche Bauart der Trocknung und    Vorwärmeeinrichtung   erfordert durch die    Hintereinander-Schaltung   von mehreren Zyklonen eine grosse Bauhöhe und hat ausserdem    ein--n   hohen Kraftbedarf. 



  Die erfindungsgemässe Einrichtung, die mehrere übereinander angeordnete    Vorwärmestufen   aufweist, durch welche Heizgase,    z.B.   die Abgase eines Drehrohrofens, nacheinander    hindurchgesaugt   werden, ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet,    dasa   jede Vorwärmestufe aus einer im Grundriss rechteckigen Entspannungskammer mit trichterförmigem Boden besteht, in die an der einen Seite ein Eintrittskanal für das Heizgas einmündet und aus der auf der gegenüberliegenden Seite ein    Ansaugekanal   herausführt, der an den Eintrittskanal der nächsten Stufe angeschlossen ist,

   wobei in der Decke der Kammer ein    Aufgaberohr   für die in der übergeordneten Stufe ausgeschiedenen Feststoffe mündet und wobei für die Aufgabe des feinkörnigen Gutes eine Öffnung im Eintrittskanal einer der ersten    Vorwärmestufe   vorgeschalteten    Zyklonstufe   vorgesehen ist. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt. 



  Die dargestellte Trocken- und    Vorwärmeeinrichtung   besitzt drei    Vorwärmestufen   B, C, und D und eine der ersten    Vorwärmestufe   B vorgeschaltete    Zyklonstufe   A. Sie ist einem    Drehrohrofen   1 vorgeschaltet. Die heissen Abgase des    Drehrohrofens   1 werden mit Hilfe einen Ventilators 2 durch die    Vorwärmeeinrichtung   hindurchgesaugt und einem nicht dargestellten Filter zum Abscheiden der Feinstäube zugeführt. Die Aufgabe des zu behandelnden Gutes erfolgt durch einen Stutzen 3.    Die      Zyklonstufe   A besteht aus einem oder mehreren Zyklonen 4.

   Jede der    Vorwärmestufen   B, C und D besteht aus einer im Grundriss rechteckigen Entspannungskammer 5, die mit einem Eintrittskanal 6 und einem    Absaugekanal   7 versehen ist.    Die   Entspannungskammer 5 hat einen trichterförmigen Boden 8 und einen Auslauf 9    mit   Pendelkappe 10, der in die Decke der jeweils darunter angeordneten Entspannungskammer 5 einmündet bzw. bei der untersten    Vorwärmestufe   D in den    Drehrohrofen   1. Die Entspannungskammern 5 sind um 180  gegeneinander verdreht    übereinander   angeordnet, so    da3s   der    Absaugkanal   7 der unteren Kammer an den Eintrittskanal 6 der nächstfolgenden Kammer anschliesst. 



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Das zu behandelnde Gut wird bei 3 in den Eintrittskanal 6 der    Zyklonstufe   A aufgegeben und durch die aufsteigenden Heizgase in den Zyklon 4 geführt, wo es niedergeschlagen wird. Das abgeschiedene Gut wird nun der darunter angeordneten    Vorwärmestufe   B von oben her zugeführt, wo es mit dem etwa im Querstrom dazu strömenden Heizgas in Berührung kommt. Infolge der Erweiterung in der Entspannungskammer 5 fallen die Feststoffe im    wesentlichen   aus und werden im trichterförmigen Boden 8 gesammelt, von wo sie über den    Austragstutzen   9 der darunter nächstfolgenden Entspannungskammer 5 aufgegeben werden.

   Das in der untersten    Vorwärmestufe   D abgeschiedene Gut gelangt dann über den    Austragstutzen   9 in den    Drehrohrofen   zur weiteren Verarbeitung. 



  In der beschriebenen Einrichtung wird das in die Entspannungskammer aufgegebene Gut im wesentlichen von Querströmen    erfasst.   die eine innige Berührung der Feststoffe mit dem Heizgas ergeben, so dass ein guter Wärmeübergang gewährleistet ist. Der Wärmeübergang wird auch noch dadurch gefördert, dass in der Entspan- 

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    nungskammer   eine geringere Gasgeschwindigkeit herrscht und damit ein längeres Verweilen der Feststoffteilchen. Die einzelnen Wärmestufen bilden verhältnismässig niedrige Baueinheiten, die    übereinandergesetzt   ein selbsttragendes Gebäude ergeben. Bei grösserer Längenausdehnung der    Enspannungskammern      kann   der Boden dieser Kammern auch aus mehreren Trichtern bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl, mit mehreren übereinander angeordneten Vorwärmestufen, durch welche Heizgase nacheinander hindurchgesaugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Vorwärmestufe (B bis D) aus einer im Grundriss rechteckigen Entspannungskammer (5) mit trichterförmigem Boden (8) besteht, in die an der einen Seite ein Eintrittskanal (6) für das Heizgas einmündet und aus der auf der gegenüberliegenden Seite ein Absaugkanal (7) herausführt, der an den Eintrittskanal (6) der nächsten Stufe angeschlossen ist, wobei in der Decke der Kammer (5) ein Aufgaberohr (9)
    für die in der übergeordneten Stufe ausgeschiedenen Feststoffe mündet und wobei für die Aufgabe des feinkörnigen Gutes eine Öffnung (3) im Eintrittskanal einer der ersten Vorwärmestufe (B) vorgeschalteten Zyklonstufe vorgesehen ist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden jeder Kammer (5) aus zwei oder mehreren Sammeltrichtern gebildet ist.
CH1771266A 1966-12-12 1966-12-12 Einrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl CH441124A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2509026A1 (fr) * 1981-07-01 1983-01-07 Fossey Daniel Sechoir pour matieres solides en morceaux ou granuleuses

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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