CH441472A - Mehrpoliger Druckgasschalter - Google Patents

Mehrpoliger Druckgasschalter

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CH441472A
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CH
Switzerland
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insulating material
multipole
containers
gas switch
material housing
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Application number
CH197966A
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Inventor
Kohler Werner
Original Assignee
Siemens Ag
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02—Details
    • H01H33/53—Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/56—Gas reservoirs
    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00—Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02—Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035—Gas-insulated switchgear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


      Mehrpoliger        Druckgasschalter       Aus der deutschen Auslegeschrift<B>1185</B> 692 ist ein  mehrpoliger     Druckgasschalter    mit einem geschlossenen  Gaskreis bekannt, der     Isolierstoffgehäuse    für die Schalt  strecken der     einzelnen    Pole und neben den Isolierstoff  gehäusen     liegende    metallische Hoch- und Niederdruck  behälter sowie ein für alle Schaltstrecken gemeinsames  Ein- und Ausschaltventil     umfasst.    Für die drei Pole eines       Drehstromschalters    ist dabei ein gemeinsamer Hoch  druck- und ein gemeinsamer     Niederdruckbehälter    vorhan  den.

   Beide Behälter verlaufen rechtwinklig zu den von  ihnen getragenen     Isolierstoffgehäusen.    Der Hochdruckbe  hälter enthält das für alle Pole gemeinsame Ventil zum  Steuern des Gaskreises.  



  Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, den Auf  bau eines mehrpoligen     Druckgasschalters    mit geschlosse  nem Gaskreis so zu gestalten, dass     eine    rationelle Her  stellung möglich ist. Diese Aufgabe wird erfindungsge  mäss dadurch gelöst, dass jedem     Isolierstoffgehäuse    ein  eigener Hochdruck- und     Niederdruckbehälter    zugeordnet  ist. Dies bedeutet, dass für einen dreipoligen Schalter drei  Hochdruck- und drei     Niederdruckbehälter    vorgesehen  werden, insgesamt also sechs Behälter statt der zwei Be  hälter bei dem bekannten Schalter.  



       An    sich würde man vermuten, dass die Aufteilung der  Behälter auf die Polsäulen die Herstellung des Schalters  erschwert und verteuert. Erstaunlicherweise wurde jedoch  gefunden, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass viel  mehr bei der     erfindungsgemässen    Bauweise eine einfa  chere und vor allen Dingen billigere Herstellung möglich  ist.

   Dies liegt vor allem daran, dass durch die Aufteilung  der Behälter auf die Pole die     erfordelichen        Behältergrös-          sen    soweit verringert werden können, dass wesentlich ein  fachere Konstruktionen möglich sind.     Hierbei    wird aus  genutzt, dass bei Druckgasbehältern der Aufwand an Be  arbeitung im Hinblick auf die Sicherheitsbestimmungen       mit    kleiner werdendem Behältervolumen stärker als pro  portional dem Behältervolumen abnimmt, so dass durch  die Aufteilung eine grössere Wirtschaftlichkeit erzielt  wird.

      Der Schalter nach der Erfindung lässt sich besonders  günstig so ausführen, dass die einem     Isolierstoffgehäuse     zugeordneten Hoch- und     Niederdruckbehälter    zu einem  länglichen Behälter     baulich    vereinigt sind. Diesen Be  hälter kann man z. B. durch Einsetzen einer Trennwand  in ein Rohr herstellen, dessen Stirnseiten durch geeignete  Metallkappen verschlossen werden. Diese Herstellungs  weise ist an sich bekannt. Sie ist aber bei dem Schalter  nach der Erfindung besonders vorteilhaft, weil der Rohr  durchmesser und damit auch die Abmessungen der Kap  pen im Hinblick auf die geringen Behältergrössen nur  klein zu sein brauchen, so dass man mit geringen Blech  dicken auskommt, die gut zu bearbeiten sind.  



  Bei Schaltern mit länglichen     Isolierstoffgehäusen    ord  net man die Behälter zweckmässig parallel zu den Isolier  stoffgehäusen an, um dadurch einen gedrängten Aufbau  zu erhalten. Hierbei können die     Isolierstoffgehäuse    mit  den zugeordneten Metallbehältern über zwei Stützisolato  ren verbunden sein, wie in der eingangs genannten Aus  legeschrift beschrieben ist, oder über einen gemeinsamen       Isolierstoffträger,    wie in der deutschen Auslegeschrift  <B>1185</B> 691 angegeben ist.  



  Das gemeinsame Einschaltventil und Ausschaltventil  kann man bei genügendem Abstand der Behälter zwi  schen diesen unter bringen. Im anderen Fall ordnet man  es zweckmässig auf der den     Isolierstoffgehäusen    abge  kehrten Seite der Hoch- und     Niederdruckbehälter    an.  Man erhält dadurch etwas längere Leitungen, die vom  Ventil zu den     Isolierstoffgehäusen    mit den     Schaltstrek-          ken    führen und dadurch eine     Vergleichmässigung    der  Gasströmung zu den Schaltstrecken aller Pole ergeben.  



  Um eine raumsparende Anordnung der Ventile zu  erhalten, wird man Ein- und Ausschaltventile     zweck-          mässig    in Richtung der Behälterachse     übereinanderlie-          gend    anordnen. Ausserdem empfiehlt es sich, die vom  Ein- und/oder Ausschaltventil zu den     Isolierstoffgehäu-          sen    führenden Leitungen durch die zugeordneten Hoch  und     Niederdruckbehälter    verlaufen zu lassen.

   Man kann  dann an den Behältern kräftige Rohrstutzen vorsehen,  die     zugleich    zum Tragen der     Isolierstoffgehäuse    der ein-           zelnen    Pole dienen können, und vermeidet dadurch, me  chanisch empfindliche Anschlüsse von Rohrleitungen  kleinen Querschnitts.  



  Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im fol  genden anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel  beschrieben. Dabei ist ein dreipoliger Druckschalter     in     isometrischer Darstellung gezeichnet, dessen     einzelne     Teile     auseinandergezogen    sind, um Einzelheiten besser       erkennnen    zu lassen.  



  Der Schalter besitzt für jeden Pol ein aus     Giessharz     bestehendes     Isolierstoffgehäuse    1, 2 bzw. 3. Alle Gehäuse  sind gleich aufgebaut und enthalten eine Schaltstrecke,  die mit     Schwefelhexafluorid    als Antriebs- und     Löschmit-          tel    arbeitet. Die     Isolierstoffgehäuse    tragen längs     einer     Mantellinie angeordnete Rohrstutzen 5, 6 und 7. Mit  diesen werden sie mit drei länglichen Metallbehältern 10,  11 und 12 verbunden, die zu diesem Zweck entsprechende  Rohrstutzen 14, 15 und 16 besitzen und parallel zu den       Isolierstoffgehäusen    1, 2 und 3 verlaufen.

   Zu jedem Rohr  stutzen gehört ein     Flansch    17 mit Löchern für Befesti  gungsschrauben, mit denen die     Isolierstoffgehäuse    1, 2  und 3 an den jeweiligen Metallbehältern 10, 11 und 12  angeschraubt werden.  



  Die Metallbehälter sind im     Innern    durch eine nicht  dargestellte Wand unterteilt, so dass sie     einen    unteren  Hochdruckbehälter und einen oberen     Niederdurckbehäl-          ter    bilden, die baulich vereinigt sind. Ausserdem ist der  Stutzen 15 mit einem sich durch den jeweiligen Behälter  erstreckenden     Fortsatz    versehen, der auf der den Isolier  stoffgehäusen abgekehrten Seite als Stutzen 20 zu sehen  ist. Darin ist ein Stellungsmelder untergebracht, der     in     der deutschen Auslegeschrift<B>1</B>222 564 im einzelnen be  schrieben ist.  



  Der Schalter besitzt für alle drei Pole ein gemein  sames Einschaltventil 22 und ein gemeinsames Ausschalt  ventil 23. Von jedem der Behälter 10, 11 und 12 führt  aus dem unteren, als Hochdruckteil verwendeten Bereich  ein Rohr 25, 26 und 27 zu einem Sammelraum im Aus  schaltventil 23. Aus diesem gelangt es beim Öffnen des       Ventiles    durch Leitungen 28, 29 und 30, die durch die  Behälter 10, 11 und 12 verlaufen, zu den Rohrstutzen 16  dieser Behälter und durch die Rohrstutzen 7 in die     Iso-          lierstoffgehäuse    1, 2 und 3. Dort öffnet es über einen mit  dem beweglichen Schaltstück verbundenen Kolben die  Schaltstrecke und     bebläst    den dabei entstehenden Aus  schaltlichtbogen.

   Dann strömt es durch den Kanal 31 des  Rohrstutzens 5 über den Rohrstutzen 14 in den Nieder  druckteil des jeweiligen Behälters 10, 11 oder 12 zurück.  



  Zum Einschalten wird das Einschaltventil 22 betätigt.  Über das mit dem Sammelraum des     Ausschaltventiles    23  verbundene Rohr 32 gelangt dann Hochdruckgas durch  die Rohrleitungen 33, 34 und 35, die durch die Behäl  ter 10, 11 und 12 führen, und durch die parallelen Ka  näle 37 im Rohrstutzen 5 jeder der     Isolierstoffgehäuse    1,    2 und 3 auf die andere Seite des genannten Kolbens.  Diese Gasströmung ist durch die Pfeile 38 angedeutet.  Sie bringt den Kolben mit dem beweglichen Schaltstück  in die Einschaltstellung.  



  Die Ventile 22 und 23 arbeiten mit pneumatischer  Betätigung und     Vorsteuerventile.    Sie     sind    deshalb zu  sätzlich durch die     Niederdruckleitung    40 verbunden. Zu  gleich bilden die Ventile eine Verbindung der Hoch  druckteile und der     Niederdruckteile    der Behälter 10, 11  und 12.  



  Der vorgenannte Gaskreis     mit    den Hochdruckbehäl  tern, den     Isolierstoffgehäusen    und den     Niederdruckbe-          hältern    ist beim Ausführungsbeispiel durch einen nicht  dargestellten Kompresser geschlossen, der das Gas aus  dem     Niederdruckteil    ansaugt und in den Hochdruckteil  fördert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrpoliger Druckgasschalter mit einem geschlosse nen Gaskreis, der Isolierstoffgehäuse für die Schaltstrek- ken der einzelnen Pole und neben den Isolierstoffgehäu- sen liegende metallische Hoch- und Niederdruckbehälter sowie ein für alle Schaltstrecken gemeinsames Ein- und Ausschaltventil umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Isolierstoffgehäuse ein eigener Hoch- und Nieder druckbehälter zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mehrpoliger Druckgasschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einem Isolier stoffgehäuse zugeordneten Hoch- und Niederdruckbehäl- ter zu einem länglichen Behälter baulich vereinigt sind. 2. Mehrpoliger Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, mit länglichen Isolierstoffgehäusen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Behälter parallel zum Isolierstoffge- häuse liegen. 3.
    Mehrpoliger Druckgasschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein- und Aus schaltventil auf der den Isolierstoffgehäusen abgekehrten Seite der Hoch- und Niederdruckbehälter angeordnet ist. 4. Mehrpoliger Druckgasschalter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Ein- und Ausschaltventil in Richtung der Behälterachse übereinanderliegen. 5.
    Mehrpoliger Druckgasschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Ein- und/ oder Ausschaltventil zu den Isolierstoffgehäusen führen den Leitungen durch die zugeordneten Hoch- und Nieder druckbehälter verlaufen.
CH197966A 1965-07-09 1966-02-11 Mehrpoliger Druckgasschalter CH441472A (de)

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US3099733A (en) * 1959-11-19 1963-07-30 Westinghouse Electric Corp Circuit interrupter
DE1191463B (de) * 1962-01-17 1965-04-22 Continental Elektro Ind Ag Druckluftschalter mit Vielfachunterbrechung pro Pol

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DE1226683B (de) 1966-10-13

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