CH441633A - Dispositif de réglage du débit d'une poche pour la coulée de métaux - Google Patents

Dispositif de réglage du débit d'une poche pour la coulée de métaux

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CH441633A
CH441633A CH688265A CH688265A CH441633A CH 441633 A CH441633 A CH 441633A CH 688265 A CH688265 A CH 688265A CH 688265 A CH688265 A CH 688265A CH 441633 A CH441633 A CH 441633A
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CH688265A
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Machin Anstalt
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14—Closures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description


  Verfahren und Anordnung zum kontinuierlichen Giessen von     geschmolzenem    Metall    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum konti  nuierlichen Giessen von geschmolzenem Metall, bei  welchem geschmolzenes Metall ohne Unterbruch in  eine Form gegossen wird. Das erfindungsgemässe Ver  fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass eine bemes  sene Strömung eines geschmolzenen     Metalles    von einer  Giessstelle über der Form aus einem im wesentlichen  vollen Behälter gegossen wird, dass bevor der Behälter  leer wird, dieser gegenüber der Giessstelle verschoben  wird, dass die Strömung unter dem Einfluss der  Schwerkraft über Leitorgane der Giessstelle zugeführt  wird, bis sich die Zufuhr unter die für die Form erfor  derliche Menge vermindert, worauf aus einem zweiten  Behälter gegossen wird,

   welcher sich neben dem ersten  Behälter befindet, und zwar mit einer Strömungs  menge, welche zur     Ergänzung    des verminderten bemes  senen Stromes erforderlich ist, wodurch die gesamthaft  der Form zugeführte Menge gleich bleibt.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung zur Ausübung  des Verfahrens ist mit einer Form zur Aufnahme einer  kontinuierlichen Zufuhr von geschmolzenem Metall  sowie mit getrennten, hitzebeständigen Behältern mit  dem zu giessenden geschmolzenen Metall versehen,  welche relativ zur Form beweglich sind, und zwar zwi  schen einer Ausgabestellung über der Form und einer  daneben befindlichen     Bereitschaftstellung,    derart, dass,  wenn sich ein Behälter in der Ausgabestellung befindet  und geschmolzenes Metall in die Form liefert, der an  dere Behälter sich in der     Bereitschaftstellung    zur Auf  nahme von geschmolzenem Metall befindet.

   Die     erfin-          dungsgemässe    Anordnung ist gekennzeichnet durch  Organe zur Führung der Strömung aus beiden Behäl  tern in die Form während des Überganges zwischen  der Ausgabestellung und der     Bereitschaftstellung,    der  art, dass die Form kontinuierlich mit geschmolzenem  Metall versorgt wird, während die Behälter zwischen  beiden Stellungen bewegt werden.  



  Bei Einrichtungen zum kontinuierlichen Giessen  werden Pfannen mit geschmolzenem Metall üblicher  weise nicht direkt in die Form gegossen. Sie werden    vorher in einen Zwischenbehälter gegossen, welcher  zwischen der Pfanne und der Form eingeschaltet ist.  Aus dem Zwischenbehälter wird das Metall in einer  abgemessenen Strömung in den oberen Teil der Form  abgegeben, und zwar mit einer Strömungsmenge, die  der Geschwindigkeit entspricht, mit welcher ein Block  aus dein Boden der Form gezogen wird.  



  Beim Giessen von eisenhaltigen Metallen, wie z. B.  Stahl gestattet der Einfluss der Kombination der hohen  Giesstemperatur, der chemischen Einwirkung und der  physikalischen Erosion auf die hitzebeständigen Teile  der Pfannen und des Zwischenbehälters einen konti  nuierlichen Betrieb nur während ungefähr einer  Stunde, nach welcher der Giessvorgang unterbrochen  werden muss. Der Unterbruch erfolgt hauptsächlich,  weil der Ausguss und der Verschluss des Zwischenbe  hälters ersetzt werden müssen. Deren Lebensdauer ist  normalerweise bei Verwendung der bestehenden hitze  beständigen Materialien nicht grösser als 60 Minuten.  Diese kurze Lebensdauer im Betrieb     verursacht    Unter  brüche während des kontinuierlichen Giessens, welche  ungefähr SO ",'o der Arbeitszeit verschlingen.  



  Die Erfindung hat die Schaffung eines Verfahrens  und einer Anordnung     zuin    Ziel, durch welche die er  wähnten Schwierigkeiten überwunden werden und  durch welche während des Giessvorganges ein Intervall  gewonnen wird, während welchem die     Giesspfanne    und  der Zwischenbehälter ohne Unterbrechung des     Giess-          vorganges    repariert werden können.  



  im Zusammenhang mit der Erfindung kann zusam  men mit den Zwischenbehältern eine Vorrichtung für  die Führung der Strömung des flüssigen     Metalles    in die  Form unter dem Einfluss der Schwerkraft vorgesehen  sein, welche aus hitzebeständigem Material bestehende       rinnenartige    Teile enthält, die so geneigt sind, dass ihre  unteren Enden sich an der Giessstelle über der Form  befinden, während sich ihre oberen Enden unter einen  oder beide Zwischenbehälter erstrecken.  



  Die Rinnen können aus zwei Abschnitten bestehen,  von denen sich jeder zu einer Seite der Form nach aus-      sen erstreckt, und zwar entlang der Bewegungsbahn  der Zwischenbehälter, wobei die inneren benachbarten  Enden der Abschnitte zusammenwirkende ausgeschnit  tene Teile haben, welche eine kreisförmige Giessstelle  bilden.  



  Wo es erwünscht ist, einen Teil der Strömung des  flüssigen     Metalles    von der Form weg zu leiten, kann  der Abschnitt der Rinne in der Nähe der Form  schwenkbar gelagert sein, so dass dessen äusseres Ende  nach unten geneigt werden kann.  



  Es ist auch vorteilhaft, das Metall durch die Rin  nen zu leiten, wenn eine neue Pfanne und ein neuer  Zwischenbehälter angezapft werden, um Teile der Aus  kleidung wegzuschwemmen, welche eventuell im  Metall vorhanden sein können. Die Abschnitte der  Rinnen können in diesem Falle in einer beweglichen  Führung gelagert sein, so dass sie unter der Giessstelle  linear beweglich sind.  



  Die Erfindung wird anhand einer in der Zeichnung  schematisch dargestellten Ausführung erläutert. Es zei  gen:       Fig.    1 eine Ansicht mit Teilschnitt einer Tandem  anordnung von Giesspfannen und Zwischenbehältern  zum Beschicken einer kontinuierlichen Giessform,       Fig.    2 einen Grundriss bzw.

   Schnitt nach der Linie  2-2 in der     Fig.    1., mit der Darstellung der Giessstelle  der Vorrichtung nach der     Fig.    1,       Fig.3    einen Schnitt eines Teiles der Vorrichtung  nach der     Fig.1    entsprechend der Linie 3-3 in der       Fig.    4 mit der Darstellung einer Rinne zur Beschickung  der Form während des Überganges zwischen verschie  denen Stellungen beim Giessen,       Fig.    4 eine Seitenansicht der Rinne,       Fig.    5 ein Schema der relativen Giessstellungen der  Vorrichtung, wenn eine Zwischenpfanne die gesamte  Menge allein der Form zuführt,

         Fig.6    eine schematische Ansicht ähnlich der       Fig.5,    mit der Darstellung der relativen Stellungen,  wenn die Vorrichtung     erfindungsgemäss    verschoben ist  und       Fig.7    eine Ansicht der Stellung der Vorrichtung,  wenn ein Teil der gesamten Strömung der Form abge  leitet wird.  



  Die in der Zeichnung dargestellte bevorzugte Aus  führung der Erfindung dient nur Zwecken der Erläute  rung und soll nicht beschränkend wirken. Die     Fig.    1  zeigt nur den oberen Teil einer Anlage 10 zum konti  nuierlichen Giessen, bei welcher normale Pfannen 11,  11' zum Giessen durch den Boden verwendet werden,  um geschmolzenes Metall einer bekannten wasserge  kühlten Giessform 12 zuzuführen. Obwohl dies nicht  dargestellt ist, versteht es sich, dass die Anlage sich in       vertikaler    Richtung weiter unter die Form 12 erstreckt  und die normalen Führungsrollen, Bewegungsmecha  nismen, Kühlvorrichtungen und Maschinen zum  Schneiden enthält, mittels welcher der gegossene Block  behandelt wird, bevor dieser aus dem Boden der Form  12 gezogen wird.  



  Die Pfannen 11, 11' sind in Rahmen 14, 14' befe  stigt, welche auf Schienen 17 beweglich sind, die auf  Säulen 18 über der Form 12 angeordnet sind. Die  Rahmen sind vorzugsweise miteinander verbunden, um  gleichzeitig miteinander bewegt werden zu können. Sie  können jedoch, wenn dies erwünscht ist, voneinander  getrennt werden und einzeln bewegt werden. Da die  Rahmen 14, 14' im wesentlichen gleich aufgebaut sind,  so genügt es, wenn nur einer beschrieben wird. Gleiche    Teile von beiden sind dabei mit gleichen Bezugszei  chen bezeichnet, wobei dem Bezugszeichen beim ande  ren jeweils ein Strich beigefügt ist. Der Rahmen 14,  der sich in der     Fig.    1 auf der linken Seite befindet, ist  mit Trägern 15 versehen, welche Räder 16 aufweisen,  die auf Schienen 17 geführt sind, zwecks Ermöglichung  einer Bewegung zur Form 12 und von dieser weg.

   Der  Rahmen 14 hat eine obere Plattform 20, in welcher die  Pfanne 11 in ihrer unteren Lage abgestützt ist. Die  Pfannen sind mit     exzentrischem    Ausguss versehen.  Unter dem Ausguss 28 der Pfanne ist ein Zwischenbe  hälter 24 angeordnet, der auf Zugstangen aufgehängt  ist, die vom Träger 15 nach unten führen. Die Zug  stangen 26 tragen einen Boden 29 mit einer Öffnung  30, über welcher der Zwischenbehälter 24 an der  Stelle 32 schwenkbar gelagert ist. Der Zwischenbehäl  ter 24 ist mit einer     hintzebeständigen    Auskleidung 41  versehen, welche eine geschlossene Giesskammer 42  und einen offenen Behälter 44 bildet, welcher mit der  Giesskammer durch eine Öffnung 45 verbunden ist.  Der offene Behälter 44 befindet sich direkt unter dem  Ausguss 28 der Pfanne.

   Die Giesskammer 42 ist mit  einem Ausguss 46 für die Abgabe einer bemessenen  Strömung des geschmolzenen     Metalles    in die Form 12  versehen, wobei die Strömung durch ein Drosselorgan  48     gesteuert    wird. Die Kante des Behälters 44 ist mit  einem Ausguss 49 versehen, unter welchem sich ein  Behälter 50 für Schlacken befindet. Durch den     Aus-          guss    49 können Schlacken in den Behälter 50 abgelei  tet werden, so dass sich der Spiegel des reinen     Metalles     immer über der Öffnung 45 befindet.  



  Wenn sich die Rahmen 14, 14' nebeneinander be  finden, wie dies in der     Fig.    1 dargestellt ist, so haben  die Ausgüsse 46, 46' der Zwischenbehälter einen gege  benen Abstand in der Bewegungslinie 47. Die Ab  schnitte 54, 54' der Rinnen werden durch hydraulische  Zylinder 56, 56' in Abhängigkeit von der Stellung der  Zwischenbehälter 24, 24' bewegt, so dass das ge  schmolzene Metall in der im folgenden beschriebenen  Weise in die Form 12 geführt wird. Da die Rinnen 54,  54' im wesentlichen gleich ausgebildet sind, so genügt  auch in diesem Falle nur die Beschreibung einer von  ihnen, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen  versehen sind, denen im Falle der anderen Rinne ein  Strich zugeordnet ist.  



  Entsprechend den     Fig.    3 und 4 enthält die Rinne  54' einen rechteckigen Rahmen 60', welcher mit einer  Konsole 62' zur schwenkbaren Befestigung der Rinne  auf einem Zapfen 55' in der Gegend der Form dient,  wie dies in der     Fig.    1 dargestellt ist. Der Rahmen 60'  trägt untere Führungsrollen 65' und seitliche Füh  rungsrollen 67', welche im Rahmen 60' eine Füh  rungsbahn bilden, die mit 68' bezeichnet ist. In einem  Trog 71', der durch einen Kasten 72' getragen ist, ist  eine Giessrinne 70' ausgebildet. Der Kasten 72' ist in  der Führungsbahn 68 hin und her beweglich geführt.

    Im Rahmen 60' ist ein hydraulischer Zylinder 75' an  geordnet, dessen Kolbenstange 76' schwenkbar     mit     einer Konsole 80' verbunden ist, welche sich vom  Kasten 72' erstreckt und einer Bewegung der     Giess-          rinne    70' in der Führungsbahn 68' dient. Das innere  Ende der Giessrinne 70' ist mit einem halbkreisförmi  gen Ausschnitt 87' versehen, welches in ergänzender  Weise mit einem halbkreisförmigen Ausschnitt 87 der  anderen Giessrinne 70 der Rinne 54 zusammenwirkt,  und mit dieser eine kreisförmige Giessöffnung 90 bildet       (Fig.2).    Die Giessöffnung 90 befindet sich in der

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0073573A1 (de) * 1981-08-07 1983-03-09 Steel Castings Research And Trade Association Kontrolliertes Überführen von geschmolzenem Metall

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