CH441693A - Dichtungsvorrichtung für Fenster- und Türflügelrahmen - Google Patents
Dichtungsvorrichtung für Fenster- und TürflügelrahmenInfo
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Description
Dichtungsvorrichtung für Fenster- und Türflügelrahmen Vorrichtungen zum Abdichten der Anschlagstellen zwischen Flügel- und Blendrahmen von Fenstern und Türen, die aus Metallprofilen bestehen, sind in grosser Zahl bekannt. Der überwiegende Teil besteht aus ela stischen, gummiartigen Werkstoffen und wird dann meist in z. B. rinnenförmigen Teilen des Metallprofils gehalten.
Sehr oft haben :diese Dichtungen recht kom plizierte Querschnittformen und erfüllen ihren Zweck nur, wenn die metallenen Rahmenprofile keine grossen Herstellungstoleranzen aufweisen und die Rahmen selbst sehr genau montiert werden.
Die komplizierten Quer schnitte verteuern die Herstellung der Dichtungsstäbe; dasselbe gilt für die Fabrikation der Metallprofile mit engen Toleranzen, was sich ebenfalls verteuernd -auf das fertige Fenster auswirkt.
Ferner sind Dichtungen mit komplizierten Quer schnitten meist nur in einer ganz bestimmten Stellung verwendbar, was wiederum vermehrte Aufmerksamkeit bei der Montage verlangt. Sehr oft müssen solche Dichtungen in der Längsrichtung in die Halterinnen eingezogen werden. Wenn sie aus elastischem Werk stoff bestehen, dehnen sie sich dabei in. der Längsrich tung, und da die Rückbildung auf die ursprüngliche Länge oft nur sehr langsam erfolgt, können sich an Stosstellen zweier Dichtungsstäbe, z.
B. an den Rah menecken, mit :der Zeit Zwischenräume zwischen zwei Dichtungsstäben bilden, so dass der Rahmen nicht mehr dicht ist.
In der Regel werden solche Dichtungen so mon tiert, dass in jede Rahmenseite ein auf die entspre chende Länge geschnittenes Stück des Dichtungsstabes eingesetzt wird. An dien Ecken werden die Dichtungs stäbe, wie die Metallrahmenprofile, auf Gehrung ge schnitten und mit dem anschliessenden Rahmenteil zusammengestossen. Um eine wirklich abschliessende Dichtung zu erhalten, müssen die Stossfugen zwischen den Dichtungsstäben besonders verklebt oder sonstwie abgedichtet werden; auch dies ist eine zusätzliche, kostensteigernde Arbeit.
Im Bestreben, auf dem Teilgebiet des Fensterbaus zur Verbilligung der Baukosten beizutragen, indem die erwähnten, kostensteigernden Faktoren eliminiert wer den, wurde die Dichtungsvorrichtung gemäss der vor liegenden Erfindung entwickelt.
Diese bezieht sich auf eine Dichtungsvorrichtung aus nachgiebigem, gumm elastischem Material für Fenster- und. Türflügelrahmen, die aus Metallprofilen mit im wesentlichen quer zur Flügelebene gerichtetem Steg und zwei parallel zur Flügelebene gerichteten Flanschen bestehen, wobei die Dichtungsvorrichtung in einer vom Metallprofil gebil deten, U-förmigen, auf der Innenseite jedes Schenkels eine längslaufende Rippe aufweisenden Rinne festge klemmt ist, .dadurch gekennzeichnet, dass sie aus gera den Langstäben und rechtwinkligen Eckstücken be steht,
wobei die Langstäbe vor dem Einsetzen länger sind als dem Abstand von Eckstück zu Eckstrick ent spricht.
Die beiliegende Zeichnung erläutert eine bevor zugte Ausführung der Erfindung im Sinne eines Bei spiels, wobei :die gleichen Teile in allen Figuren mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine bevorzugte Form des Dichtungsprofils, Fig. 2 im Querschnitt eine Anschlagstelle zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen eines Fensters, mit eingesetzter Dichtungsvorrichtung, Fig. 3 in isometrischer Darstellung eine Ecke eines Fensterflügelrahmens, ähnlich Fig. 1, mit eingesetztem Dichtungseckstück und D.ichtungslangstab vor dem Einsatz.
1 ist der Blendrahmen, 2 der Flügelrahmen. In der im Flügelrahmenprofil 2 gebildeten U-förmigen Rinne 3 wird die Dichtungsvorrichtung 4 gehalten, wobei 4a der Langstab und 4b das Eckstück ist. Die längslaufen den Rippen 5 an den Innenseiten der Schenkel der U- förmigen Rinne 3 greifen in die den Hals des Dich tungsprofilquerschnittes bildenden Kerben 6 ein und halten so die Dichtung fest.
Eine bevorzugte Querschnittform des Dichtungs- profils 4 ist :die einer symmetrischen 8, die im Interesse der Material- und Gewichtsersparnis, sowie der Elasti zität zwei, durch die Scheidewand 7 getrennte, gleich förmige und gleich grosse Hohlräume 8 von annähernd elliptischer Gestalt einschliesst.
Die Scheidewand 7 und die daran anschliessenden Partien der Hohlraumwan- dungen sind stärker gehalten als die der Scheidewand gegenüberliegenden Wandungsteile. Diese Gestaltung gibt dem :ganzen Dichtungsprofil eine grössere Stabili tät und Festigkeit gegen unierwünschte Deformationen. Sodann hat diese Querschnittform folgende Vorteile: Das Dichtungsprofil kann nicht nur in einer bestimm ten Position eingesetzt werden, sondern erlaubt eine Drehung um die Längsachse um 180 , verlangt also beim Einsatz keine so hohe Aufmerksamkeit.
Es muss nicht in der Längsrichtung in die Rinne 3 eingezogen werden, sondern kann in seiner ganzen Länge auf die Rinne gelegt und in, der Richtung der Querachse in die Rinne eingepresst werden. Dies ist einerseits schneller bewerkstelligt als das Einziehen und vermeidet eine Längsdehnung, die bei ihrer Rückbildung zum Ausein- and.rklaffen der Stosstellen und damit zu Urdichtig- keit führen kann.
Der verhältnismässig breite Rücken der b: iden, die 8 bildenden Ringe gewährleistet eine wirksame Abdichtung auch dann, wenn der Anschlag teil 9 des Gegenrahmens nicht genau auf die Mitte des Rückens trifft, sondern infolge von Massabweichungen bei der Profilherstellung oder wenig genauer Montage der Rahmen die Kontaktstelle neben der Mitte des Rückens liegt. Diese Abweichung darf 2-3 mm betra gen.
Sodann ist auch die einfache, geschlossene Form einer 8 gegen Verletzungen weniger empfindlich als ein komplizierter Querschnitt mit abstehenden Lappen und dergleichen.
Damit an der Halsstelle der 8 kenne Schwächung des Profils eintritt, die zu Rissen und damit zu Undich- tigkeiten führen kann, ist es zweckmässig, den Quer schnitt des Dichtungsprofils so zu gestalten, dass der tiefste Punkt der den Hass der 8 bildenden Kerbe 6 eine Linie a-a nicht überschreitet, :die ausserhalb der Geraden b-b liegt, welche die benachbarten Scheitel punkte der beiden Hohlräume 8 verbindet (siehe Fig. 1).
Eine Stelle, die bei solchen Rahmenkonstruktionen mit Bezug auf die Dichtung früher immer Schwierig- keiten bereitete, ist die Rahmenecke, wo z. B. Vertikal uni Horizontalglied des Rahmens, in der Regel auf Gehrung geschnitten, zusammenstossen. Messt besass früher jedes der Rahmenglieder seine, sich über die ganze Länge erstreckende Dichtungsleiste. Diese Dich tungsleisten stiessen dann in der Gehrung zusammen. Auch sie mussten auf Gehrung geschnitten werden, eine Arbeit, die sehr genau ausgeführt werden musste, damit die Enden der Dichtungsleisten genau aufeinan- derpassten und ein dichter Anschluss erreicht wurde.
Dann mussten die Enden der Dichtungsleisten an die ser Anschlusstelle miteinander, z. B. :durch Kleben, dicht verbunden werden. Wurde diese Arbeit nicht sachgemäss ausgeführt, z. B. ein ungeeigneter Klebstoff verwendet, oder bildete sich die beim Einziehen .der Dichtungsleisten in der Längsrichtung entstandene Dehnung zurück, so klafften die Enden der Dichtungs leisten auseinander und er Rahmen: wurde undicht. Um diesem Übelstand abzuhelfen, werden gemäss der vorliegenden Erfindung vorgefertigte Eckstücke 4b verwendet. Diese bestehen aus zwei, verhältnismässig kurzen Dichtungsprofilabschnitten, die im rechten: Win- kel fest miteinander verbunden sind, z.
B. durch Vul kanisieren oder Kleben. Die in dieser Form einsatzfer tig gelieferten Eckstücke werden in den Ecken der be reits zusammengebauten Rahmenglieder in die Rinne 3 gepresst, was dank der bevorzugten Querschnittform des Dichtungsprofils ohne weiteres möglich ist.
An- schliessend werden dann die Langstäbe 4a ebenfalls in gleicher Weise eingesetzt. Um die Dichtheit der Stoss- stelle zwischen Eckstücken 4b und Langstäben 4a zu gewährleisten, wird die Länge der Langstäbe 4a etwas grösser gewählt, als es dem Abstand von Eckstück zu Eckstück entsprechen würde. Auf diese Weise werden die Eiiden der eingesetzten Langstäbe dauernd gegen die Enden der Eckstücke gepresst und so die Dichtheit der Stosstelle gewährleistet.
Ferner müssen die Enden der Dichtungsleisten nicht mehr auf Gehrung geschnit ten werden, wobei der Gehrungswinkel genau eingehal ten werden sollte, sondern sie können mit einem be deutend einfacher herzustellenden, geraden Schnitt rechtwinklig zur Längsachse enden. Auch ist ein Ver kleben der Enden überflüssig, da der Pressdruck der Enden gegeneinander für die Dichtheit der Stosstelle sorgt.
Wenn es sich aus ästhetischen oder technischen Gründen als notwendig erweist, kann selbstverständlich die im dargestellten Beispiel glatte Aussenfläche der Dichtungsstäbe ganz oder teilweise gerillt oder geriffelt ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dichtungsvorrichtung aus nachgiebigem, gummiela stischem Material für Fenster- und Türflügelrahmen, die aus Metallprofilen mit im wesentlichen quer zur Flügelebene gerichtetem Steg und zwei parallel zur Flügelebene gerichteten Flanschen bestehen, wobei die Dichtungsvorrichtung in einer vom Metallprofil gebnl- deten, U-förmigen, auf der Innenseite jedes Schenkels eine längslaufende Rippe aufweisenden Rinne festge klemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus gera den Langstäben und rechtwinkligen Eckstücken be steht, wobei die Langstäbe vor dem Einsetzen länger sind als dem Abstand von Eckstück zu Eckstück ent spricht.UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilquerschnitt der Langstäbe und Eckstücke symmetrisch ist. 2. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Langstäbe und Eck- stücke den gleichen Profilquerschnitt haben. 3. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilquerschnitt mindestens der Langstäbe die Form einer symmetri schen 8 mit zwei gleichen, durch eine Scheidewand getrennten Hohlräumen hat.4. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der tiefste Punkt der den Hals der 8 bildenden Kerbe aus- serhalb der die benachbarten Scheitelpunkte der Hohl räume verbindenden Geraden liegt. 5. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenflächen der Langstäbe und der Eckstücke ganz oder teilweise ge rillt oder geriffelt sind.
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Family Applications (1)
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