CH441693A - Dichtungsvorrichtung für Fenster- und Türflügelrahmen - Google Patents

Dichtungsvorrichtung für Fenster- und Türflügelrahmen

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CH441693A
CH441693A CH1604466A CH1604466A CH441693A CH 441693 A CH441693 A CH 441693A CH 1604466 A CH1604466 A CH 1604466A CH 1604466 A CH1604466 A CH 1604466A CH 441693 A CH441693 A CH 441693A
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CH
Switzerland
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sealing device
corner pieces
sealing
rods
corner
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CH1604466A
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Hallauer Walter
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Glissa Ag
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/23Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
    • E06B7/2305Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging
    • E06B7/2307Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging with a single sealing-line or -plane between the wing and the part co-operating with the wing
    • E06B7/2309Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging with a single sealing-line or -plane between the wing and the part co-operating with the wing with a hollow sealing part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


      Dichtungsvorrichtung    für Fenster- und     Türflügelrahmen       Vorrichtungen zum Abdichten der Anschlagstellen  zwischen Flügel- und Blendrahmen von Fenstern und  Türen, die aus Metallprofilen bestehen, sind in     grosser     Zahl bekannt. Der überwiegende Teil besteht aus ela  stischen,     gummiartigen    Werkstoffen und wird dann  meist in z. B.     rinnenförmigen    Teilen des Metallprofils  gehalten.

   Sehr oft haben :diese Dichtungen recht kom  plizierte     Querschnittformen    und erfüllen ihren Zweck  nur, wenn     die        metallenen        Rahmenprofile        keine        grossen          Herstellungstoleranzen    aufweisen und die     Rahmen    selbst  sehr genau montiert werden.

   Die     komplizierten    Quer  schnitte     verteuern    die Herstellung der Dichtungsstäbe;  dasselbe gilt für die Fabrikation     der        Metallprofile    mit  engen Toleranzen, was sich     ebenfalls        verteuernd    -auf das  fertige Fenster     auswirkt.     



  Ferner sind Dichtungen mit komplizierten Quer  schnitten meist nur in     einer        ganz        bestimmten    Stellung       verwendbar,    was wiederum vermehrte Aufmerksamkeit  bei der Montage verlangt. Sehr oft müssen solche  Dichtungen in der Längsrichtung in die Halterinnen  eingezogen     werden.        Wenn    sie aus elastischem Werk  stoff bestehen,     dehnen    sie sich dabei     in.    der Längsrich  tung, und da die Rückbildung auf die ursprüngliche  Länge oft nur sehr langsam erfolgt, können sich an  Stosstellen zweier Dichtungsstäbe, z.

   B. an den Rah  menecken, mit :der Zeit Zwischenräume zwischen zwei       Dichtungsstäben        bilden,    so dass der Rahmen nicht  mehr dicht ist.  



  In der Regel werden solche Dichtungen so mon  tiert, dass in jede Rahmenseite ein auf die entspre  chende Länge geschnittenes Stück des Dichtungsstabes  eingesetzt wird. An dien Ecken werden die Dichtungs  stäbe, wie die     Metallrahmenprofile,    auf Gehrung ge  schnitten und mit dem     anschliessenden    Rahmenteil  zusammengestossen. Um eine wirklich abschliessende  Dichtung zu erhalten, müssen die Stossfugen zwischen  den Dichtungsstäben besonders verklebt oder     sonstwie     abgedichtet werden; auch dies ist eine zusätzliche,  kostensteigernde Arbeit.  



  Im Bestreben, auf dem     Teilgebiet    des Fensterbaus    zur Verbilligung der Baukosten beizutragen, indem     die     erwähnten, kostensteigernden Faktoren eliminiert wer  den, wurde die Dichtungsvorrichtung gemäss der vor  liegenden Erfindung entwickelt.

   Diese bezieht sich auf  eine Dichtungsvorrichtung aus nachgiebigem,     gumm     elastischem     Material    für Fenster-     und.        Türflügelrahmen,     die aus Metallprofilen mit im wesentlichen quer zur  Flügelebene gerichtetem Steg und zwei parallel zur  Flügelebene gerichteten Flanschen bestehen, wobei die  Dichtungsvorrichtung in einer vom Metallprofil gebil  deten, U-förmigen, auf der     Innenseite        jedes        Schenkels     eine längslaufende Rippe aufweisenden Rinne festge  klemmt ist, .dadurch gekennzeichnet, dass sie aus gera  den Langstäben und rechtwinkligen Eckstücken be  steht,

   wobei die Langstäbe vor dem Einsetzen länger  sind als dem Abstand von Eckstück zu     Eckstrick    ent  spricht.  



  Die     beiliegende    Zeichnung erläutert eine bevor  zugte     Ausführung    der Erfindung im Sinne eines Bei  spiels, wobei :die gleichen Teile in allen Figuren mit  den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind.  



       Fig.    1 zeigt im Querschnitt eine bevorzugte Form  des Dichtungsprofils,       Fig.    2 im Querschnitt eine Anschlagstelle zwischen  Blendrahmen und Flügelrahmen eines Fensters, mit  eingesetzter Dichtungsvorrichtung,       Fig.    3 in isometrischer Darstellung eine Ecke eines       Fensterflügelrahmens,    ähnlich     Fig.    1, mit eingesetztem       Dichtungseckstück    und     D.ichtungslangstab    vor dem  Einsatz.  



  1 ist der Blendrahmen, 2 der Flügelrahmen. In der  im     Flügelrahmenprofil    2 gebildeten U-förmigen Rinne  3 wird die Dichtungsvorrichtung 4 gehalten, wobei 4a  der Langstab und 4b das     Eckstück    ist. Die längslaufen  den Rippen 5 an den Innenseiten der Schenkel der     U-          förmigen    Rinne 3 greifen in die den Hals des Dich  tungsprofilquerschnittes bildenden Kerben 6 ein und  halten so die Dichtung fest.  



       Eine    bevorzugte     Querschnittform    des     Dichtungs-          profils    4 ist :die einer     symmetrischen    8,     die    im Interesse      der Material- und Gewichtsersparnis, sowie der Elasti  zität zwei, durch die Scheidewand 7 getrennte, gleich  förmige und gleich grosse Hohlräume 8 von annähernd  elliptischer Gestalt einschliesst.

   Die Scheidewand 7 und  die daran anschliessenden Partien der     Hohlraumwan-          dungen    sind stärker gehalten als die der Scheidewand  gegenüberliegenden     Wandungsteile.    Diese     Gestaltung     gibt dem :ganzen Dichtungsprofil eine grössere Stabili  tät und Festigkeit gegen unierwünschte Deformationen.  Sodann hat diese Querschnittform folgende     Vorteile:     Das Dichtungsprofil kann nicht nur in einer bestimm  ten Position eingesetzt werden, sondern erlaubt     eine     Drehung um die Längsachse um 180 , verlangt also  beim Einsatz keine so hohe Aufmerksamkeit.

   Es muss  nicht in der Längsrichtung in die Rinne 3 eingezogen  werden, sondern kann in seiner ganzen Länge auf die  Rinne gelegt und in, der Richtung der Querachse in die  Rinne     eingepresst    werden. Dies ist einerseits schneller       bewerkstelligt    als das Einziehen     und        vermeidet    eine  Längsdehnung, die bei ihrer     Rückbildung        zum        Ausein-          and.rklaffen    der     Stosstellen        und        damit    zu     Urdichtig-          keit    führen kann.

   Der verhältnismässig breite Rücken  der     b:        iden,    die 8     bildenden    Ringe     gewährleistet    eine  wirksame Abdichtung auch dann, wenn der Anschlag  teil 9 des Gegenrahmens nicht genau auf die Mitte des  Rückens trifft, sondern infolge von Massabweichungen  bei der Profilherstellung oder     wenig    genauer Montage  der Rahmen die Kontaktstelle neben der Mitte des  Rückens liegt. Diese Abweichung darf 2-3 mm betra  gen.  



  Sodann ist auch die einfache, geschlossene Form  einer 8 gegen     Verletzungen    weniger empfindlich als ein  komplizierter Querschnitt mit abstehenden Lappen und  dergleichen.  



  Damit an der Halsstelle der 8 kenne     Schwächung     des Profils eintritt, die zu Rissen und damit zu     Undich-          tigkeiten    führen kann, ist es zweckmässig, den Quer  schnitt des Dichtungsprofils so zu gestalten,     dass    der  tiefste Punkt der den     Hass    der 8     bildenden    Kerbe 6  eine Linie     a-a    nicht überschreitet, :die ausserhalb der  Geraden     b-b    liegt, welche die benachbarten Scheitel  punkte der beiden Hohlräume 8 verbindet (siehe       Fig.    1).  



  Eine Stelle, die bei solchen Rahmenkonstruktionen  mit Bezug auf die Dichtung früher immer     Schwierig-          keiten    bereitete, ist die Rahmenecke, wo z. B. Vertikal  uni Horizontalglied des Rahmens, in der Regel auf  Gehrung geschnitten, zusammenstossen.     Messt    besass  früher jedes der Rahmenglieder seine, sich über die  ganze Länge erstreckende Dichtungsleiste. Diese Dich  tungsleisten stiessen dann in der Gehrung zusammen.  Auch sie mussten auf Gehrung geschnitten werden,  eine Arbeit, die sehr genau ausgeführt werden musste,  damit die Enden der Dichtungsleisten genau     aufeinan-          derpassten    und ein dichter Anschluss erreicht wurde.

    Dann mussten die Enden der Dichtungsleisten an die  ser Anschlusstelle miteinander, z. B. :durch Kleben,  dicht verbunden werden. Wurde diese Arbeit nicht  sachgemäss ausgeführt, z. B.     ein    ungeeigneter Klebstoff  verwendet, oder bildete sich die beim     Einziehen    .der  Dichtungsleisten in der Längsrichtung entstandene  Dehnung zurück, so klafften die Enden der Dichtungs  leisten auseinander und er Rahmen: wurde undicht.  Um diesem Übelstand abzuhelfen, werden gemäss der  vorliegenden Erfindung vorgefertigte Eckstücke 4b       verwendet.    Diese bestehen aus zwei, verhältnismässig  kurzen     Dichtungsprofilabschnitten,    die im rechten: Win-         kel    fest miteinander verbunden sind, z.

   B. durch Vul  kanisieren oder Kleben. Die in dieser Form einsatzfer  tig gelieferten Eckstücke werden in den Ecken der be  reits zusammengebauten Rahmenglieder in die Rinne 3  gepresst,     was    dank der     bevorzugten        Querschnittform     des Dichtungsprofils ohne weiteres möglich ist.

       An-          schliessend    werden dann die Langstäbe 4a ebenfalls in  gleicher     Weise        eingesetzt.    Um die Dichtheit der     Stoss-          stelle    zwischen Eckstücken 4b und Langstäben 4a zu  gewährleisten, wird die Länge der Langstäbe 4a     etwas     grösser gewählt, als es dem Abstand von Eckstück zu  Eckstück entsprechen würde. Auf diese Weise werden  die     Eiiden    der eingesetzten Langstäbe dauernd gegen  die Enden der     Eckstücke    gepresst und so     die    Dichtheit  der Stosstelle gewährleistet.

   Ferner müssen die Enden  der Dichtungsleisten nicht mehr auf Gehrung geschnit  ten werden, wobei der     Gehrungswinkel    genau eingehal  ten werden sollte, sondern sie können mit einem be  deutend einfacher herzustellenden, geraden Schnitt  rechtwinklig zur Längsachse enden. Auch ist ein Ver  kleben der Enden überflüssig, da der     Pressdruck    der  Enden gegeneinander für die Dichtheit der Stosstelle  sorgt.  



  Wenn es sich aus ästhetischen oder technischen  Gründen als notwendig erweist, kann selbstverständlich  die im dargestellten Beispiel glatte Aussenfläche der  Dichtungsstäbe ganz oder teilweise gerillt oder geriffelt  ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dichtungsvorrichtung aus nachgiebigem, gummiela stischem Material für Fenster- und Türflügelrahmen, die aus Metallprofilen mit im wesentlichen quer zur Flügelebene gerichtetem Steg und zwei parallel zur Flügelebene gerichteten Flanschen bestehen, wobei die Dichtungsvorrichtung in einer vom Metallprofil gebnl- deten, U-förmigen, auf der Innenseite jedes Schenkels eine längslaufende Rippe aufweisenden Rinne festge klemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus gera den Langstäben und rechtwinkligen Eckstücken be steht, wobei die Langstäbe vor dem Einsetzen länger sind als dem Abstand von Eckstück zu Eckstück ent spricht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilquerschnitt der Langstäbe und Eckstücke symmetrisch ist. 2. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Langstäbe und Eck- stücke den gleichen Profilquerschnitt haben. 3. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilquerschnitt mindestens der Langstäbe die Form einer symmetri schen 8 mit zwei gleichen, durch eine Scheidewand getrennten Hohlräumen hat.
    4. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der tiefste Punkt der den Hals der 8 bildenden Kerbe aus- serhalb der die benachbarten Scheitelpunkte der Hohl räume verbindenden Geraden liegt. 5. Dichtungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenflächen der Langstäbe und der Eckstücke ganz oder teilweise ge rillt oder geriffelt sind.
CH1604466A 1966-11-04 1966-11-04 Dichtungsvorrichtung für Fenster- und Türflügelrahmen CH441693A (de)

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