CH441794A - Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern - Google Patents

Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern

Info

Publication number
CH441794A
CH441794A CH1073766A CH1073766A CH441794A CH 441794 A CH441794 A CH 441794A CH 1073766 A CH1073766 A CH 1073766A CH 1073766 A CH1073766 A CH 1073766A CH 441794 A CH441794 A CH 441794A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
drive device
field coil
dependent
braking device
Prior art date
Application number
CH1073766A
Other languages
English (en)
Inventor
Studer Willi
Original Assignee
Studer Willi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Studer Willi filed Critical Studer Willi
Priority to CH1073766A priority Critical patent/CH441794A/de
Publication of CH441794A publication Critical patent/CH441794A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/46Controlling, regulating, or indicating speed
    • G11B15/50Controlling, regulating, or indicating speed by mechanical linkage, e.g. clutch
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/46Controlling, regulating, or indicating speed
    • G11B15/54Controlling, regulating, or indicating speed by stroboscope; by tachometer

Landscapes

  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


      Antriebseinrichtung    für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern,  insbesondere     Magnetogrammträgern       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Antriebsein  richtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträ  gern, insbesondere     Magnetogrammträgern.     



  Beim Antrieb von     Tonträgern    stellt sich immer das  Problem des Gleichlaufs,     d.h.    der Konstanz der Antriebs  geschwindigkeit. Besonders kurzzeitige Geschwindigkeits  schwankungen machen sich sehr störend bemerkbar. In  zahlreichen Fällen spielt aber auch die Konstanz auf  längere Zeit eine wichtige Rolle. Die Langzeitkonstanz  unterliegt häufig den Einflüssen von Schwankungen der  Energiequelle, von Temperaturänderungen und von       wechsenlden        Belastungs-    und Reibungsverhältnissen.  



  Eine gute Langzeitkonstanz erreicht man mit einem  elektrischen Synchronmotor, dessen Drehzahl genau pro  portional zur Frequenz des zur Speisung dienenden  Wechselstromes ist. Synchronmotoren sind jedoch     ver-          hältnismässig    teuer und verlangen zur Vermeidung von  kurzzeitigen Geschwindigkeitsschwankungen mechanische       Dämpfungsglieder,    wie eine elastische Kupplung und eine  nachgeschaltete Schwungmasse. Daher haben Antriebs  einrichtungen mit einem Synchronmotor den Nachteil, ein  verhältnismässig hohes Gewicht aufzuweisen und kost  spielig zu sein.

   Die strenge Proportionalität zwischen der  Frequenz des zur Speisung dienenden Wechselstromes  und der Drehzahl des Synchronmotors kann sich zudem  in jeden Fällen nachteilig auswirken, wo der Wechsel  strom keine eindeutig festgelegte und konstante Frequenz  aufweist, z. B. wenn der Wechselstrom mittels     eines     Wechselrichters aus einem Gleichstrom erzeugt wird.  



  Elektrische     Asynchronmotoren    ergeben meistens eine  verhältnismässig bessere Kurzzeitkonstanz und können  preisgünstig hergestellt werden. Sie haben jedoch den  Nachteil, dass die Drehzahl sehr stark abhängig ist von  der Last, von den     Reibungs-    und Temperaturverhältnis  sen und von der Frequenz und der Spannung des zur  Speisung dienenden Wechselstromes, so dass also die ge  wünschte Langzeitkonstanz nicht gewährleistet ist. Ana  log verhalten sich Gleichstrommotoren.  



  Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende  Aufgabe besteht darin, eine für die     gleichförmige    Be  wegung von     Tonträgern    geeignete Antriebseinrichtung zu    schaffen, welche die oben geschilderten Nachteile nicht  aufweist und eine von der Spannung und/oder der Fre  quenz der zur Speisung des elektrischen Antriebsmotors  dienenden Energiequelle weitgehend unabhängige Dreh  zahl mit guter     Kurzzeit-    und Langzeitkonstanz sowie ein  verhältnismässig niedriges Gewicht und einen einfachen  Aufbau hat.  



  Wie dies bei älteren Aggregaten zum Antrieb von  Schallplattentellern bekannt ist, weist die Antriebsein  richtung einen Elektromotor und     eine    zugeordnete  Bremsvorrichtung zur Drehzahlregelung des Motors auf.  Die Erfindung besteht darin, dass die Bremsvorrichtung  wenigstens eine stationäre elektromagnetische Feldspule  und einen zugehörigen     Wirbelstromläufer    aufweist, der  zusammen mit dem Läufer des Motors aus einem ge  meinsamen Rotor gebildet ist, und dass Mittel zur Erre  gung der Feldspule der Bremsvorrichtung von einem  durch den Motor angetriebenen     Tachometergenerator    ge  steuert sind.  



  Bei einer zweckmässigen Ausführungsform ist der ge  meinsame Rotor als Hohlkörper ausgebildet, welcher den  mit einer Erregerwicklung versehenen     Statoreisenteil    des  Motors und die Feldspule der Bremsvorrichtung umgibt.  Diese Bauart ergibt einen günstigen     Drehmomentverlauf     des Motors und eine hohe Kurzzeitkonstanz der Dreh  zahl, da der Rotor zugleich eine wirksame Schwungmasse  mit verhältnismässig niedrigem Gewicht bildet.  



  Besonders vorteilhaft ist es, wenn auch der Läufer des       Tachometergenerators    aus dem gemeinsamen Rotor ge  bildet ist. Zu diesem Zweck kann der Rotor einen in  Umfangsrichtung verlaufenden Kranz von Zähnen auf  weisen, während eine stationäre Induktionsspule des     Ge-          nerators    einen magnetischen Kern mit dem Zahnkranz  benachbarten Polstücken besitzt und an die Mittel zur  Erregung der Feldspule der Bremsvorrichtung ange  schlossen ist. Die zur Erregung der Feldspule dienenden  Mittel können zweckmässig einen     Frequenzdiskriminator     aufweisen, der mit einem vom     Tachometergenerator    er  zeugten Wechselstrom gespeist ist und eine von der  Motordrehzahl abhängige Gleichspannung hervorruft.

    Letztere kann einen     Gleichstrom-Leistungsverstärker         speisen, an dessen Ausgang die Feldspule der Brems  vorrichtung angeschlossen ist. Zur Drehzahlumschaltung  können mindestens zwei wahlweise einschaltbare     Fre-          quenzdiskriminatoren    vorgesehen sein, die auf verschie  dene     Wechselstromfrequenz    ansprechen.  



  Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Be  schreibung eines     Ausführungsbeispieles,    aus der zugehö  rigen Zeichnung, in welcher eine bevorzugte Ausbildungs  form des Erfindungsgegenstandes rein beispielsweise ver  anschaulicht ist.  



       Fig.    1 zeigt die wichtigsten mechanischen Teile einer  zum Bewegungsantrieb eines Magnettonbandes dienen  den Antriebseinrichtung gemäss der Erfindung im axialen  Schnitt;       Fig.    2 stellt teils eine Ansicht von rechts in     Fig.    1 und  teils einen Schnitt nach der Linie     II-II    in     Fig.    1 dar;       Fig.3    zeigt ein Blockschema mit den elektrischen  Teilen der Antriebseinrichtung.  



  Die dargestellte Antriebseinrichtung weist gemäss den       Fig.    1 und 2 eine Welle 10 auf, die mit Hilfe eines Gleit  lagers 11 und eines Kugellagers 12 in einem Hülsen  stück 13 drehbar gelagert ist. Letzteres ist mit einem  Befestigungsflansch 14 versehen. Das Hülsenstück 13  trägt den mit einer Erregerwicklung 15 versehenen     Sta-          toreisenteil    16 eines elektrischen     Asynchronmotors,    der  einen     rohrförmigen    Aussenläufer 17a aufweist.  



  Ebenfalls auf dem Hülsenstück 13 ist ein Ring 18  befestigt, der mindestens zwei, vorzugsweise jedoch drei  oder vier elektromagnetische Feldspulen 19 trägt. Die  Spulen 19 sind je mit einem zur Welle 10 radial verlau  fenden Kern 20 versehen. Sowohl der Ring 18 als auch  die Kerne 20 bestehen aus magnetisch leitendem Mate  rial, z. B. Weicheisen. Die Gesamtheit der Feldspulen 19  ist von einem Läufer 17b, 17c umgeben, der zusammen  mit dem bereits erwähnten Motorläufer 17a durch einen  gemeinsamen Rotor 17 gebildet ist. Der Rotor 17 ist ein  topfförmiger Hohlkörper, welcher mittels einer radial  verlaufenden Endpartie 17c auf dem einen Ende der  Welle 10 abgestützt ist. Zur Sicherung des Rotors 17 an  der Welle 10 ist eine Mutter 21 auf     einen    Gewindean  satz 22 der Welle aufgeschraubt.

   Die Feldspulen 19 und  der sie umgebende Läufer 17b, 17c bilden zusammen eine       Wirbelstrombremsvorrichtung.    Der zu jeder Spule 19 ge  hörende magnetische Kreis ist über die Partien 17b und  <B>17e</B> des Rotors aussen geschlossen. Die Spulen 19 und  ihre Kerne 20 sind     derart    symmetrisch um die Welle 10  angeordnet, dass die letztere sich in einer völlig neutralen  Zone des Magnetfeldes befindet und keine     Magnetisie-          rung    durch die Feldspulen 19 erleidet, was für das anzu  treibende Magnettonband schädlich wäre.  



  Die am offenen Ende des Rotors 17 liegende     End-          partie    17d ist als Läufer eines     Tachometergenerators    aus  gebildet und zu diesem Zweck mit einem in Umfangs  richtung des Rotors 17 verlaufenden Kranz von Zähnen  24 versehen, die durch     Einfräsungen    in der     Rotoraussen-          seite    gebildet und voneinander getrennt sind. Es sind  z. B. 120 Zähne 24 vorhanden, die in gleichmässigen  Abständen voneinander angeordnet sind. Der     Stator    des       Tachometergenerators    weist eine elektrische Induktions  spule 25 auf, die einen magnetischen Kern 26 enthält, des  sen Enden als Polstücke 26a und 26b ausgebildet sind.

    Letztere sind in verhältnismässig geringem Abstand vom  Kranz der Zähne 24 angeordnet, wie insbesondere     Fig.    2       erkennnen    lässt. Die Induktionsspule 25 und der magne  tische Kern 26 sind an einem aus magnetisch nicht leiten  dem Material bestehenden Winkelstück 27 befestigt, das  mit Hilfe von Schrauben 28 am     Flansch    14 festgemacht    ist. Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, dass  nicht nur der Rotor 17a bzw. 17b, 17c, des Motors und  der Bremsvorrichtung, sondern auch der Rotor 17d des       Tachometergenerators    durch den gemeinsamen Rotor 17  gebildet ist.  



  Die aus dem Gleitlager 11 herausragende Endpartie  29 der Welle 10 ist unmittelbar als     Capstanwelle    zum  Bewegungsantrieb eines Magnettonbandes ausgebildet,  wobei das Tonband in bekannter Weise mittels einer       Gummiandruckrolle    (nicht dargestellt) an die     Capstan-          welle    29 angedrückt wird. Damit der Rotor 17 auch als  ausreichende Schwungmasse zur Gewährleistung der ge  wünschten Kurzzeitkonstanz der Drehzahl wirkt, soll sein  Gewicht mindestens 300 -betragen.  



  Für die Erregung der Feldspulen 19 der Bremsvor  richtung sind die nachstehend beschriebenen und in     Fig.    3  schematisch dargestellten Mittel vorhanden, welche durch  den     Tachometergenerator    gesteuert sind.     Die    Induktions  spule 25 des     Tachometergenerators    ist mit dem Eingang  eines     Wechselspannungs-Verstärkers    30 verbunden, des  sen Ausgang an einen     Amplitudenbegrenzer    31 ange  schlossen ist.

   Vom Begrenzer 31 kann die Wechselspan  nung mittels eines Umschalters 32 wahlweise einem von       zwei        Frequenzdiskriminatoren    33 und 34 zugeführt wer  den, die eine von der     Wechselspannungsfrequenz    abhän  gige Gleichspannung erzeugen. Über einen zweiten Um  schalter 35 ist der Ausgang des einen oder andern     Fre-          quenzdiskriminators    33 bzw. 34 mit einem Gleichspan  nungsverstärkers 36     verbindbar,    dem ein     Gleichstrom-          Leistungsverstärker    37 nachgeschaltet ist. An den Aus  gang des Leistungsverstärkers 37 sind die Feldspulen 19  angeschlossen.

   Die beiden     Frequenzdiskriminatoren    33  und 34 sind so ausgebildet, dass sie in verschiedenen  Frequenzbereichen der Wechselspannung arbeiten, die  bei unterschiedlichen Drehzahlen von beispielsweise etwa  800 Umdrehungen/min.     bzw.    etwa 400     Umdehungen/     min. des Rotors 17 entstehen.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebe  nen Antriebseinrichtung ist wie folgt:  Wenn die Wicklung 15 des     Asynchronmotors    an     eine          Wechselstromquelle,    z. B. das     Lichtstromverteilnetz    mit  einer     Wechselstromfrequenz    von 50     Hz,    angeschlossen  wird, beginnt der Rotor 17 zu drehen und damit die  Welle 10 anzutreiben.

   Bei einer vierpoligen Wicklung 15  würde der Rotor 17 im Leerlauf und bei ausgeschalteten  Feldspulen 19 beispielsweise mit 1300 Umdrehungen/  min.     laufen.    Sobald sich jedoch der Rotor 17 dreht, be  wirken die Zähne 24 ein abwechselndes Schliessen und  Unterbrechen des magnetischen Flusses durch die In  duktionsspule 25, mit dem Ergebnis, dass in der Spule  25 eine Wechselspannung induziert wird, deren Frequenz  genau proportional zur Drehzahl des Rotors 17 ist.

   Die  entstehende Wechselspannung wird im Verstärker 30 ver  stärkt und im Begrenzer 31 auf eine vorbestimmte     Am-          ni;tiidenhöhe    limitiert, so dass dem jeweils angeschalteten       Frequenzdiskriminator    33 oder 34 ein lediglich in der  Frequenz, nicht aber in der Amplitude variierendes       Wechselstromsignal    zugeführt wird.     In    einem vorbe  stimmten Frequenzbereich ruft der angeschlossene     Diskri-          minator    33 oder 34 eine positive Gleichspannung hervor,  die mit zunehmender Frequenz ansteigt und im Gleich  spannungsverstärker 36 verstärkt wird.

   Mit der verstärk  ten Gleichspannung wird der Leistungsverstärker 37 ge  steuert, der einen die Feldspulen 19 erregenden Strom  liefert. Die Kerne 20 der Feldspulen 19 werden somit  umso stärker magnetisiert, je höher die Wechselspan  nungsfrequenz innerhalb des Arbeitsbereiches des Diskri-           minators    33 bzw. 34 ansteigt,     d.h.    je grösser die Drehzahl  des Rotors 17 ist. Bei zunehmender     Magnetisierung    der       Feldspulenkerne    20 wachsen die im Läufer 17b,<B>17e</B> ent  stehenden Wirbelströme, die eine entsprechende Brems  wirkung auf den Rotor 17 ausüben und denselben daran  hindern, eine bestimmte Drehzahl zu überschreiten.

   Wenn  umgekehrt die Drehzahl des Rotors 17 im Begriffe ist zu  sinken, nimmt die Frequenz des     Wechselspannungssignals     und somit die     Magnetisierung    der     Feldspulenkerne    20 ab,  wodurch die bremsende Wirkung der Wirbelströme re  duziert und der Rotor 17 daran gehindert wird, lang  samer zu drehen. Auf diese Weise regelt sich die Dreh  zahl des Rotors 17 selbsttätig auf einen konstanten Wert  ein, der im Falle des einen     Diskriminators    33 z. B. ge  nau 800 Umdrehungen/min. und im Falle des andern       Diskriminators    34 genau 400 Umdrehungen/min. be  trägt.

   Durch Umschalten des     Diskriminators    kann somit  die Drehzahl der     Capstanwelle    29 geändert werden.  



  Es ist klar, dass die beschriebene selbsttätige Dreh  zahlregelung nur dann funktionieren kann, wenn die ge  regelte Arbeitsdrehzahl unterhalb der Leerlaufdrehzahl  des     ungebremsten    Motors liegt, und somit ein merklicher  Anteil der dem Motor zugeführt elektrischen Leistung  durch die Bremsvorrichtung vernichtet wird. Folglich soll  die Leerlaufdrehzahl des Motors auch bei der tiefsten       vorgesehenen        Betriebstemperatur        mindestens        10%        über     der Arbeitsdrehzahl liegen und mehr als     20%    der Motor  leistung in der Bremsvorrichtung aufgenommen werden.  



  Die beschriebene und dargestellte radiale und     sym-          metrysche    Anordnung der     Feldspulenkerne    20 der  Bremsvorrichtung verhindert einerseits eine     Magnetisie-          rung    der Welle 10 und andererseits eine radiale oder  axiale Belastung der Lager 11 und 12 durch die Wirkung  der Bremsvorrichtung. Durch die Verwendung eines ge  meinsamen Rotors 17 zur Bildung des Motorläufers 17a  des     Wirbelstrombremsenläufers        17b,    17c und des Tacho  metergeneratorläufers 17d ergeben sich eine einfache,  platzsparende Bauweise der mechanischen Teile, eine  Einsparung an Gewicht und verhältnismässig niedrige  Herstellungskosten.

   Die mit der Antriebseinrichtung er  zielbare Drehzahlkonstanz ist so gut, dass eine elastische  Kupplung zwischen der Welle 10 und der     Capstanwelle     29 sowie eine gesonderte     Schwungmasse    entfallen kön  nen. Die geregelte Arbeitsdrehzahl des Rotors 17 ist un  abhängig von der Frequenz des die Motorwicklung 15  speisenden Wechselstromes, solange nur die Leerlauf  drehzahl     (bei    ausgeschalteter Bremsvorrichtung) minde  stens     10%    über der Arbeitsdrehzahl bleibt. Deshalb ist  es möglich zu erreichen, dass die Antriebseinrichtung  ohne jede     Änderung    wahlweise an Wechselstromnetzen  mit 50 Hz oder mit 60 Hz betrieben werden kann.

   Ebenso  ist die Verwendung eines Wechselrichters für die Erzeu  gung des den Motor speisenden Wechselstromes aus einer  Gleichstromquelle oder die Verwendung einer durch  einen Verbrennungsmotor angetriebenen Wechselstrom  dynamomaschine unkritisch.  



  Die elektrischen Mittel 30 bis 37 zur gesteuerten Er  regung der Feldspulen 19 der Bremsvorrichtung stellen  bei der heutigen Fertigungstechnik auf dem Gebiete der  Elektronik keinen nennenswerten Mehraufwand dar und  können auf einem im Vergleich zu den mechanischen  Teilen der Antriebsvorrichtung kleinen Raum unterge  bracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern, mit einem Elektromotor und einer zugeordneten Bremsvor richtung zur Drehzahlregelung des Motors, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung wenigstens eine stationäre elektromagnetische Feldspule (19) und einen zugehörigen Wirbelstromläufer (17b, 17e) aufweist, der zusammen mit dem Läufer (17a) des Motors aus einem gemeinsamen Rotor (17) gebildet ist, und dass Mittel (30 bis 37) zur Erregung der Feldspule (19) der Brems vorrichtung von einem durch den Motor angetriebenen Tachometergenerator (17d, 24 bis 26) gesteuert sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Rotor (17) als Hohl körp2r ausgebildet ist, welcher den mit einer Erreger wicklung (15) versehenen Statoreisenteil (16) des Motors und die Feldspule (19) der Bremsvorrichtung umgibt. 2. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Statoreisenteil (16) des Motors und die Feldspule (19) der Bremsvorrichtung auf einem gemeinsamen Hülsenstück (13) befestigt sind, in welchem eine den gemeinsamen Rotor (17) tragende Welle (10) drehbar gelagert ist. 3.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 2, da durchgekennzeichnet, dass die Feldspule (19) der Brems vorrichtung einen zum Hülsenstück (13) radial ange ordneten Kern (20) aus magnetisch leitendem Material aufweist und der gemeinsame Rotor (17) den magneti schen Kreis der Feldspule (19) schliesst. 4. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass mindestens zwei Feldspulen (19) der Bremsvor richtung derart symmetrisch um eine den gemeinsamen Rotor (17) tragende Welle (10) angeordnet sind, dass die Welle (10) sich in einer neutralen Magnetfeldzone be findet. 5. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die den gemeinsamen Rotor (17) tragende Welle (10) unmittelbar eine Capstanwelle (29) zum Antrieb eines bandförmigen Tonträgers trägt.
    6. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Läufer (17d) des Tacho- metergenerators (17d, 24 bis 26) aus dem gemeinsamen Rotor (17) gebildet ist. 7. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die den Läufer (17d) des Tachometergenerators bildende Partie des gemeinsamen Rotors (17) einen in Umfangsrichtung verlaufenden Kranz von Zähne (24) aufweist, und dass eine stationäre Induktionsspule (25) des Tachometergenerators einen magnetischen Kern (26) mit dem Zähnekranz (24) be nachbarten Polstücken (26a, 26b) enthält, wobei die In duktionsspule (25) an die Mittel (30 bis 37)
    zum Erregen der Feldspule (19) der Bremsvorrichtung angeschlossen ist. B. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittel (30 bis 37) zum Erregen der Feldspule (19) der Bremsvorrichtung einen vom Tacho metergenerator (17d, 24 bis 26) mit einer Wechselspan nung gespeisten Frequenzdiskriminator (33 bzw. 34) zur Erzeugung einer von der Motordrehzahl abhängigen Gleichspannung sowie einen Leistungsverstärker (37) auf- weist, an dessen Ausgang die Feldspule (19) angeschlos sen ist. 9.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass zur Drehzahlumschaltung mindestens zwei wahlweise einschaltbare Frequenzdiskri- minatoren (33 und 34) vorhanden sind, die in verschie- denen Frequenzbereichen der Wechselspannung des Ta- chometergenerators (17d, 24 bis 26) arbeiten.
CH1073766A 1966-07-20 1966-07-20 Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern CH441794A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1073766A CH441794A (de) 1966-07-20 1966-07-20 Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1073766A CH441794A (de) 1966-07-20 1966-07-20 Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH441794A true CH441794A (de) 1967-08-15

Family

ID=4366295

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1073766A CH441794A (de) 1966-07-20 1966-07-20 Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH441794A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2917385A1 (de) * 1979-04-28 1980-11-13 Papst Motoren Kg Verfahren zum betrieb eines plattenspeichers
DE3327123A1 (de) * 1982-07-27 1984-02-02 Papst Motoren Gmbh & Co Kg Antriebsanordnung fuer signalverarbeitende geraete

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2917385A1 (de) * 1979-04-28 1980-11-13 Papst Motoren Kg Verfahren zum betrieb eines plattenspeichers
DE3327123A1 (de) * 1982-07-27 1984-02-02 Papst Motoren Gmbh & Co Kg Antriebsanordnung fuer signalverarbeitende geraete

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1613346C3 (de) Kupplungsmotor
DE2919581C2 (de)
DE2263259B2 (de) Elektromotorischer regel- und steuerantrieb
DE1488483B2 (de) Elektrischer Antrieb
CH441794A (de) Antriebseinrichtung für die gleichförmige Bewegung von Tonträgern, insbesondere Magnetogrammträgern
DE3516825A1 (de) Antrieb fuer eine textil-arbeitsmaschine, insbesondere eine stichgruppen-naehmaschine
DE173909C (de)
DE595651C (de) Wechselstrommotor nach dem Ferrarisprinzip
DE603515C (de) Selbstanlaufender Wechselstrommotor, insbesondere zum Antrieb von elektrischen Uhren
DE635462C (de) Einphaseninduktionsmotor
DE3130051A1 (de) Abzugsvorrichtung
DE1296699B (de) Elektrische Maschine in Scheibenbauweise
DE2927958A1 (de) Mit einem tachogenerator fuer seine drehzahlregelung versehener kollektorloser gleichstrommotor
AT220707B (de) Magnetische Induktionskupplung
DE1166341B (de) Vorrichtung zur fliehkraftabhaengigen Drehzahlregelung eines Gleichstrommotors
DE964886C (de) Daempfungsschaltung fuer ueber Verstaerker mit Gleichspannungseingang gesteuerte Induktionsmotore fuer Regelgeraete
DE812689C (de) Spannungsregler fuer Stromerzeuger mit veraenderlicher Drehzahl, insbesondere fuer Lichtmaschinen von Fahrzeugen
DE1947721A1 (de) Antriebsvorrichtung
DE910797C (de) Klein-Dynamomaschine
DE968540C (de) Elektromagnetisches Laufwerk, insbesondere Nebenuhrwerk
DE1588376C3 (de) Anordnung zum Überwachen der Drehzahl eines Elektromotors
DE963974C (de) Geschwindigkeitsregler fuer Elektromotoren
DE824234C (de) Synchronmaschine mit Selbsterregung und selbsttaetiger Kompoundierung
AT345377B (de) Induktionsmotor
AT93706B (de) Einrichtung zur Regelung der Drehzahl von Maschinen.