CH441800A - Mikroskop zur wahlweisen Beobachtung eines durch sichtbare Strahlen erzeugten oder eines durch einen Fluoreszenzschirm in sichtbare Strahlen umgewandelten ultravioletten Bildes - Google Patents

Mikroskop zur wahlweisen Beobachtung eines durch sichtbare Strahlen erzeugten oder eines durch einen Fluoreszenzschirm in sichtbare Strahlen umgewandelten ultravioletten Bildes

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CH441800A
CH441800A CH481965A CH481965A CH441800A CH 441800 A CH441800 A CH 441800A CH 481965 A CH481965 A CH 481965A CH 481965 A CH481965 A CH 481965A CH 441800 A CH441800 A CH 441800A
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fluorescent screen
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CH481965A
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Horst Dr Riesenberg
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Zeiss Jena Veb Carl
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Description


      Mikroskop    zur wahlweisen Beobachtung eines durch sichtbare Strahlen erzeugten oder eines  durch einen     Fluoreszenzschirm    in sichtbare Strahlen umgewandelten ultravioletten Bildes         In    der UV-Mikroskopie ist es seit langem üblich, ein  mit ultravioletten Strahlen erzeugtes unsichtbares mi  kroskopisches Bild durch einen     Fluoreszenzschirm    in ein  sichtbares Bild umzuwandeln, um auf diese Weise eine  Betrachtung des umgewandelten UV-Bildes zu ermög  lichen.

   Bei einem bisher bekannten UV-Mikroskop ge  schieht dies so, dass über dem Okular des Mikroskops  zum Absuchen des Objektes und zum     Scharfeinstellen     ein UV-Sucher angeordnet ist, der aus einem Quarz  okular, einem in dessen     Zwischenbildebene    stehenden       Fluoreszenzschirm,    einem mit dem     Fluoreszenzschirm     verbundenen Prisma und einer Betrachtungslupe besteht  und der beim Übergang zur Photographie aus dem Strah  lengang ausgeschwenkt wird. Dieses bekannte     UV-Mi-          kroskop    gewährleistet, dass vom Betrachter nur das durch  ultraviolette Strahlen erzeugte     Fluoreszenzbild    gesehen  wird, während unerwünschte Strahlen, wie z.

   B. sicht  bares Streulicht und durch den     Fluoreszenzschirm    nicht  absorbierte langwellige UV-Strahlen, aus dem Strahlen  gang entfernt werden. Nachteilig ist bei diesem bekann  ten UV-Mikroskop die geringe Helligkeit des Bildes und  die Unbequemlichkeit der Handhabung beim Übergang  zur Photographie oder Photometrie. Andererseits ist ein  UV-Mikroskop bekannt, bei dem das vom Objektiv er  zeugte Zwischenbild durch eine     UV-durchlässige    achro  matische Optik auf einem     Fluoreszenzschirm    verkleinert  abgebildet wird, wobei ein     Fluoreszenzbild    entsteht, das  als Objekt für ein nachgeordnetes vergrösserndes opti  schen Systems dient.

   Dieses Mikroskop hat gegenüber  der erstgenannten den Vorteil einer grösseren     Helligkeit     des Bildes, wogegen ihr Nachteil darin besteht, dass  unerwünschte Strahlen, wie z. B. sichtbares Streulicht,  dem eigentlichen UV-Bild überlagert sind.  



  In der     UV-Mikroskopie    interessiert neben der visu  ellen UV-Mikroskopie, die die Betrachtung des in sicht  bares Licht umgewandelten UV-Bildes und die     Fokus-          sierung    des Mikroskops umfasst, auch die normale mi  kroskopische Beobachtungsmethode mit sichtbarem Licht.  Bei strahlenempfindlichen Präparaten ist es vorteilhaft,    wenn die vorbereitenden mikroskopischen Arbeiten, wie  z. B. das Aufsuchen einer geeigneten     Präparatstelle    im  sichtbaren Licht vorgenommen werden können. Da viele  UV-Präparate im sichtbaren Licht nahezu durchlässig  sind, ist eine Betrachtung im     Phasenkontrastverfahren     wünschenswert.

   Man hat deshalb neben den     UV-Objek-          tiven    spezielle     Phasenkontrastobjektive    vorgesehen. Das  führt jedoch zu dem Nachteil, dass beim Übergang von  der Beobachtung im     Phasenkontrastverfahren    zur     UV-          mikroskopischen    Abbildung ein     Objektivwechsel    vorge  nommen werden muss, mit dem     eine    Änderung der     Ver-          grösserung,

      eine Abweichung     eines    eingestellten Bild  details von der Bildmitte sowie eine Änderung der     Fo-          kussierung    verknüpft sein kann.  



  Die Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines       Mikroskaps    zur wahlweisen Beobachtung eines durch  sichtbare Strahlen erzeugten mikroskopischen Bildes oder  eines durch einen     Fluoreszenzschirm    in sichtbares Licht  umgewandelten ultravioletten Bildes, das die geschil  derten Nachteile der bereits bekannten Einrichtungen  nicht aufweist und ein bequemer Übergang von der Beob  achtung zur Photographie und Photometrie ermöglicht.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  im abbildenden Strahlengang     Umlenkmittel    vorgesehen  sind, mit denen dieser wahlweise in zwei     Beobachtungs-          strahlengänge    ablenkbar ist, wobei in dem einen     Beob-          achtungsstrahlengang    über eine Zwischenoptik im Oku  lar ein direkt sichtbares Bild und in dem anderen     Beob-          achtungsstrahlengang    über ein verkleinerndes achroma  tisches UV-durchlässiges optisches System auf einem       Fluoreszenzschirm    ein ultraviolettes in sichtbares Licht  umgewandeltes Bild entsteht und dass mit dem     Fluores-         

   zenzschirm    ein die unerwünschten Strahlen beseitigendes  Prisma verbunden ist, dem     Fluoreszenzbild    ein     ver-          grössendes    optisches System nachgeordnet ist und dass  die     Zwischenbildebenen    dieser beiden Strahlengänge mit  einer dritten vom Objektiv erzeugten     Zwischenbildebene     konjugiert sind.

        Vorteilhaft ist es, wenn im direkten     Beobachtungs-          strahlengang,    ausser den Mitteln für eine Zwischenab  bildung des vom Objektiv erzeugten Zwischenbildes noch  Mittel für eine Zwischenabbildung der Austrittspupille  des Objektivs vorgesehen sind und dass in dieser     Zwi-          schenbildebene    kontraststeigernde Mittel, vorzugsweise  Phasenringe, angeordnet und diesen im     Beleuchtungs-          strahlengang    entsprechende Blenden zugeordnet sind,

   dass  eine diese Blenden in die Eintrittspupille des     Kondensors     abbildende Zwischenoptik vorgesehen ist und dass zwi  schen dieser Zwischenoptik und dem     Kondensor    ein  weiteres     Umlenkmittel    zur wahlweisen Beleuchtung mit  sichtbarem Licht oder UV-Strahlen angeordnet ist.  



  Eine weitere     vorteilhafte    Ausführung ergibt sich,  wenn die genannten     Umlenkmittel    miteinander     kuppel-          bar    sind und wenn hinter dem mit dem Fluoreszenz  schirm verbundenen Prisma ein weiteres Prisma ange  ordnet ist, dessen Eintrittsfläche gegenüber der optischen  Achse der vom     Fluoreszenzschirm    ausgehenden sichtba  ren Strahlen so geneigt ist, dass der vom erstgenannten  Prisma erzeugte     Komafehler    kompensiert wird, und des  sen Austrittsfläche rechtwinklig zur optischen Achse  steht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfin  dung ist in der Zeichnung dargestellt.  



  Ein auf einem Objektträger liegendes Objekt 1 wird  durch ein Spiegelobjektiv 2 über ein in den Strahlengang  einschiebbares Prisma 3 und ein feststehendes Prisma 4  sowie über eine Zwischenoptik 5 in eine Zwischenbild  ebene 6 abgebildet und kann durch ein Okular 7 direkt  beobachtet werden. Die Beleuchtung des Objektes für  diese Art der Beobachtung erfolgt von einer Lichtquelle  8 aus über einen Kollektor 9, eine     Leuchtfeldblende    10,  ein     Umlenkprisma    11, und eine Linse 12, die zusammen  mit einer Zwischenoptik 13 und einen     Spiegelkonden-          sor    14 die     Leuchtfeldblende    10 in die Objektebene 1 ab  bildet.  



  Bei der Beobachtung im     Phasenkontrastverfahren     wird in den     Beleuchtungsstrahlengang    eine Ringblende  15 und in den     Beobachtungsstrahlengang    ein Phasenring  16 eingeschaltet. Dabei ist die Anordnung so getroffen,  dass die Ringblende 15 in die Eintrittspupille des     Spiegel-          kondensors    14 und in die Austrittspupille des Spiegel  objektives 2 abgebildet wird. Über die Zwischenoptik 5       erfolgt    eine weitere Abbildung der Ringblende 15 in die  Ebene des Phasenringes 16. Ein einschwenkbares opti  sches Glied 17 erleichtert durch Abbildung der Pupillen  ebene in die     Zwischenbildebene    6 die Justierung der Ein  richtung.  



  Soll die Beobachtung mit UV-Strahlen erfolgen, so  wird das Objekt ohne Veränderung seiner Lage mit dem  gleichen Objektiv 2 über einen anstelle des Prismas 3  eingeschobenen Spiegel 18 und ein verkleinerndes achro  matisches UV-durchlässiges optisches System 19 auf  einen     Fluoreszenzschirm    20 abgebildet.  



  Durch die Verkleinerung des vom Objektiv erzeug  ten Zwischenbildes wird die Helligkeit des Fluoreszenz  bildes erhöht und durch die nachträgliche Vergrösserung  des nunmehr als Selbstleuchter wirkenden Fluoreszenz  bildes wird die volle Pupillengrösse des Beobachters op  timal ausgenutzt.  



  Mit diesem     Fluoreszenzschirm    ist ein     Ablenkprisma     21 verbunden, das die unerwünschten Strahlen aus dem  Strahlengang ablenkt und nur das sichtbare Fluoreszenz-    licht über ein Korrekturprisma 22 in ein nachgeordne  tes vergrösserndes System 23 eintreten lässt. Das Prisma  22 ist so angeordnet, dass dessen Eintrittsfläche 22' ge  genüber der optischen Achse der vom     Fluoreszenzschirm     20 ausgehenden sichtbaren Strahlen geneigt ist. Die Nei  gung ist dabei so gewählt, dass der vom Prisma 21 er  zeugte     Komafehler    kompensiert wird. Die Austrittsfläche  22" dieses Prismas steht rechtwinklig zur optischen  Achse.

   Die UV-Beleuchtung erfolgt von einer     UV-          Strahlenquelle    24 aus über einen UV-durchlässigen Kol  lektor 25, ein Filter 26, eine     Leuchtfeldblende    27 und  über einen einschiebbaren Spiegel 28.  



  Zur Durchführung von photographischen Aufnahmen  zur Photometrie oder ähnlichen Arbeiten sind die Um  lenkmittel 3 und 18 aus dem Strahlengang     ausschiebbar     angeordnet. Es entsteht dann im     unabgelenkten    Strahlen  gang ein Bild des Objektes 1 in der     Zwischenbildebene     29 des Objektives 2. Diese     Zwischenbildebene,    die gleich  zeitig die Bildebene einer photographischen Kamera 31  ist, ist mit den     Zwischenbildebenen    6 und 30 konjugiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mikroskop zur wahlweisen Beobachtung eines durch sichtbare Strahlen erzeugten oder eines durch einen Fluoreszenzschirm in sichtbare Strahlen umgewandelten ultravioletten Bildes, dadurch gekennzeichnet, dass im abbildenden Strahlengang Umlenkmittel (3;
    18) vorge sehen sind, mit denen dieser wahlweise in zwei Beobach- tungsstrahlengänge abzweigbar ist, wobei in dem einen Beobachtungsstrahlengang über eine Zwischenoptik im Okular ein direkt sichtbares Bild und in dem anderen über ein verkleinerndes achromatisches UV-durchlässiges optisches System (19) auf einem Fluoreszenzschirm (20) ein ultraviolettes in sichtbares Licht umgewandeltes Bild entsteht, und dass mit dem Fluoreszenzschirm ein, die unerwünschten Strahlen beseitigendes Prisma (21) ver bunden ist, dem Fluoreszenzbild ein vergrösserndes op tisches System (23)
    nachgeordnet ist und dass die Zwi- schenbildebenen (6; 30) dieser beiden Strahlengänge mit einer dritten vom Objektiv erzeugten Zwischenbildebene (29) konjugiert sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mikroskop nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im direkten Beobachtungsstrahlen gang, ausser den Mitteln für eine Zwischenabbildung des vom Objektiv erzeugten Zwischenbildes noch Mittel für eine Zwischenabbildung der Austrittspupille des Objek tivs vorgesehen sind und dass in dieser Zwischenbildebene kontraststeigernde Mittel, vorzugsweise Phasenringe (16) angeordnet und diesen im Beleuchtungsstrahlengang ent sprechende Blenden (15) zugeordnet sind, dass eine diese Blenden in die Eintrittspupille des Kondensors (14) ab bildende Zwischenoptik (13) vorgesehen ist und dass zwischen dieser Zwischenoptik und dem Kondensor ein weiteres Umlenkmittel (28)
    zur wahlweisen Beleuchtung mit sichtbarem Licht oder mit UV-Strahlen angeordnet ist. 2. Mikroskop nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkmit- tel (3; 18; 28) miteinander kuppelbar sind. 3. Mikroskop nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass hinter dem mit dem Fluoreszenz- schirm (20) verbundenen Prisma (21) ein weiteres Prisma (22) angeordnet ist, dessen Eintrittsfläche gegenüber der optischen Achse der vom Fluoreszenzschirm ausgehen den sichtbaren Strahlen so geneigt ist, dass der vom erst genannten Prisma erzeugte Komafehler kompensiert wird, und dessen Austrittsfläche rechtwinklig zur optischen Achse steht.
CH481965A 1964-06-19 1965-04-07 Mikroskop zur wahlweisen Beobachtung eines durch sichtbare Strahlen erzeugten oder eines durch einen Fluoreszenzschirm in sichtbare Strahlen umgewandelten ultravioletten Bildes CH441800A (de)

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AT259263B (de) 1968-01-10

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