CH441839A - Reissverschlussgliederreihe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung und Vorrichtung zu dessen Durchführung - Google Patents
Reissverschlussgliederreihe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung und Vorrichtung zu dessen DurchführungInfo
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Description
Reissverschlussgliederreihe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung und Vorrichtung zu dessen Durchführung Die Erfindung bezieht sich auf eine zusammenhängende Reissverschlussgliederreihe aus einem Kunststofffaden und ein Verfahren zu ihrer Herstellung sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Es sind zusammenhängende Reissverschlussgliederreihen aus einem Kunststoffaden in Form eines Mäanders oder einer Schraubenfeder bekannt, die anschliessend durch Vernähen oder Verweben mit einem Tragband verbunden werden, wobei zwei solche Reissverschlussgliederreihen mit dem Tragband zu einem Reissverschluss verbunden werden können. Mäanderförmige Reissverschlussgliederreihen sind dabei so hergestellt, dass ein mäanderförmig verlegter Kunststoffaden entlang der Mittellängslinie des Mäanders mit als Kuppelflächen dienenden Deformationen der Mäanderbogenscheitel versehen wird, worauf der Mäander U-förmig um diese Mittellängslinie gebogen wird, wobei die U-Schenkel die Kante eines Tragbandes oder einen Befestigungsstreifen rittlings übergreifen, während die Kuppelflächen frei über die Bandkante vorspringen. Es ist dadurch eine Reissverschlusshälfte erreicht, die im Scheitel des U-förmig gebogenen Mäanders eine Kuppelflächenreihe aufweist. Auch Reissverschlussgliederreihen aus einem schraubenförmig gewickelten Kunststoffaden besitzen durch Prägung auf einer Längslinie eine Kuppelflächenreihe, wobei die Schraubenfeder im Profil oval oder abgeflacht sein kann. Die durch Prägen hergestellten Kuppelflächen der beiden vorerwähnten Reissverschlussgliederreihen sind wegen der geringen zur Anwendung kommenden Fadendurchmesser im wesentlichen nur flache Fadenverbreiterungen, die beim Zusammenziehen zweier solcher Glie- derreihen zu einem Reissverschluss mit ihren Verbreiterungen jeweils hinter die Kuppelflächen der anderen Gliederreihe in die freien Bögen oder Windungen zum Eingriff kommen. Es ist verständlich, dass die Aufbruchsicherheit solcher Reissverschlüsse nicht völlig einwandfrei ist, da sich die einzelnen Windungen oder Mäanderglieder beim Biegen oder Knicken des Reissverschlusses spreizen können, womit der Kuppeleingriff verloren geht und ausserdem kann vor allen Dingen ein Aufbrechen eintreten, wenn der Verschluss senkrecht zu seiner Ebene gebogen wird. Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in erster Linie darin, die Aufbruchgefahr von Mäander- oder Schraubenfederreissverschlüssen zu vermeiden und dies wird bei der zusammenhängenden Reissverschlussgliederreihe aus einem Kunststoffaden nach der Erfindung dadurch erreicht, dass ein hin- und her verlaufender Kunststoffaden an den sich versetzt gegenüberliegenden Umkehrbögen mit Kuppelflächen versehen und das ganze Kunststoffaden-Gebilde um die Mittellängslinie derart U-förmig gebogen ist, dass die U-Schenkel gegeneinander liegen und zwei zusammenhängende, parallele Verschlussgliederreihen als Hälfte eines Reissverschlusses bilden. Es ist damit erreicht, dass praktisch eine doppelte, zusammenhängende Reissverschlussgliederreihe vorhanden ist, deren Kuppelflächen auf Lücke versetzt sind, so dass beim Zusammenziehen zweier solcher doppelter Reissverschlussgliederreihen zu einem Reissverschluss ein doppelter Kuppeleingriff erreicht wird, wobei der Verschluss im übrigen senkrecht zur Reissverschlussebene nicht mehr aufbrechen kann, da die auf Lücke versetzten Kuppelflächen der beiden Reissverschlusshälften sich beim Eingriff senkrecht zur Verschlussebene gegeneinander abstützen. Wenn Biegungen des Verschlusses senkrecht zur Verschlussebene auftreten, so werden sich zwar die Kuppelflächen der einen Eingriffsreihe der beiden Reissverschlusshälften etwas spreizen, aber dafür werden die Kuppelflächen der anderen Eingriffsreihe der beiden Reissverschlusshälften entsprechend enger gegeneinander in Eingriff gedrückt. Das Verfahren zur Herstellung der Reissverschlussgliederreihen nach der Erfindung aus einem zu einem Mäander hin- und herlaufend verlegten Kunststoffaden besteht darin, dass der Kunststoffaden beim Hin- und Herlaufen zu einem Mäander an jeder Umkehrstelle vor der Umkehrbewegung durch Prägen mit einer Kuppelfläche versehen wird, worauf der verlegte Mäander um seine Mittellängslinie zu einem U mit aneinanderliegenden U-Schenkeln gebogen wird, die zwei parallele zusammenhängende Kuppelgliederreihen einer Reissverschlusshälfte bilden. Zur Durchführung dieses Verfahrens unter Verwendung einer stufenweise vorwärts bewegten Basis mit einer Zahnreihe, durch deren Lücken ein Kunststoffaden mittels einer Fadenführung hin- und herlaufend zu einem Mäander verlegt wird, ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens ein Prägestempel vorgesehen ist, der zwischen jedem Hinund Herlauf des Kunststoffadens auf den Aussenseiten zweier paralleler, auf der Basis vorgesehener Zahnreihen eine Kuppelfläche an den Kunststoffaden anprägt, und dass eine Führung vorgesehen ist, durch die der verlegte Mäander aus den Zahnlücken herausgehoben und um die Mittellängslinie des Mäanders zu einem U gebogen wird. Ausführungsbeispiele von Reissverschlussgliederreihen verschiedener Formgebung nach der Erfindung sowie ihr Herstellungsverfahren und die dazu benutzbaren Vorrichtungen werden nun anhand der anliegenden Zeichnung erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht auf einen mäanderförmig verlegten Kunststoffaden vor dem U-förmigen Biegen, Fig. 2 einen Querschnitt des Mäanders nach Fig. 1 Fig. 3 einen Mäanderquerschnitt während des U-förmigen Biegens, Fig. 4 einen Mäanderquerschnitt der fertigen Verschlussgliederreihe, Fig. 5 eine Aufsicht auf die Kuppelflächen der fertigen Verschlussgliederreihe nach Fig. 4, Fig. 6 eine Aufsicht auf eine Vorrichtung zum mäanderförmigen Verlegen eines Kunststoffadens, Fig. 7 eine Aufsicht auf eine gegenüber Fig. 6 abgeänderte Vorrichtung, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 6, Fig. 9 eine Aufsicht auf einen mäanderförmig verlegten Kunststoffaden jedoch mit gegenüber Fig. 1 und 5 abgeändertem Mäanderverlauf, Fig. 10 eine Seitenansicht der aus dem Mäander nach Fig. 9 hergestellten Verschlussgliederreihe, Fig. lOa die Aufsicht auf eine Vorrichtung zum Verlegen eines Mäanders mit gegenüber Fig. 9 und 10 abgeänderten Kuppelflächen, Fig. 11 eine Aufsicht auf die Kuppelflächen der Verschlussgliederreihe nach Fig. 10, Fig. 12 einen Querschnitt durch die fertige Verschlussgliederreihe nach U-förmigen Biegen des Mäanders gemäss Fig. 10, Fig. 13 eine Aufsicht auf eine weitere Mäanderausführung, Fig. 14 eine Seitenansicht einer aus dem Mäander nach Fig. 13 hergestellten Verschlussgliederreihe, teilweise im Eingriff mit einer zweiten Gliederreihe, Fig. 15 eine Aufsicht auf die Kuppelflächen nach der Ausführung Fig. 14. Fig. 16 eine schematische Darstellung einer Maschine zur Herstellung von Verschlussgliederreihen nach den Fig. 1 bis 15. Die Reissverschlussgliederreihe nach Fig. 1 bis 5 wird aus einem Kunststoffaden 1 hergestellt, der vorteilhaft runden Querschnitt besitzt. Der Kunststoffaden 1 wird zunächst in Form eines Mäanders entsprechend Fig. 1 hin- und herlaufend verlegt, wobei der Mäander an den sich versetzt gegenüberliegenden Umkehrbögen 2 mit Kuppelflächen 4 versehen wird, wie noch näher auseinanderzusetzen ist, wobei sich bei der Verlegungsart nach Fig. 1 das Querschnittsprofil nach Fig. 2 ergibt, d.h. der Mäander besitzt im Querschnitt die Form einer liegenden Acht, wobei die Kuppelflächen 4a Fadenverbreiterungen in Längsrichtung des Mäanders sind. Dieser Mäander wird dann um die Mittellängslinie 3 kontinuierlich oder stufenweise, wie in Fig. 3 und 4 angedeutet ist, U-förmiggebogen, so dass praktisch zwei Kuppelflächenreihen mit Kuppelflächen 4a gebildet sind, deren Kuppelflächen zueinander auf Lücke versetzt sind. Beim U-förmigen Biegen des Mäanders um die Mittellängslinie 3 kann eine Befestigungskordel 5 od. dgl. eingelegt werden, wie sich aus Fig. 3 und 4 ergibt. Gemäss der Erfindung ist es auch möglich, von einem schraubenförmig verlegten Kunststoffaden auszugehen, der an den sich versetzt gegenüberliegenden Windungsscheiteln mit Kuppelflächen versehen wird und dann flach gedrückt wird, worauf wieder ein U-förmiges Biegen dieser flachgedrückten Schraubenfeder um die Mittellängslinie erfolgt, so dass dann ebenfalls eine Verschlussgliederreihe mit doppelter Kuppelflächenreihe entsteht, deren Kuppelflächen auf Lücke versetzt sind. Es ist verständlich, dass durch den U-förmig gebogenen Mäander und die U-förmig gebogene flach gedrückte Schraubenfeder ein doppelter Kuppeleingriff erreicht wird, der eine grosse Sicherheit gegen Aufbruchgefahr bietet, wobei ein Aufbrechen senkrecht zur Verschlussebene zweier in Eingriff gebrachter Gliederreihen dadurch ausgeschlossen wird, dass die auf Lücke versetzten Kuppelflächen sich senkrecht zur Verschlussebene gegeneinander abstützen. Die Herstellung des Mäanders nach Fig. 1 und 2 kann beispielsweise durch eine Vorrichtung nach Fig. 6 erfolgen, die aus einer Basis 11 mit zwei parallelen Zahnreihen 6 und 7 besteht, deren Zähne 8 in dieser Ausführung auf Lücke versetzt sind. Der Kunststoffaden 1 wird dabei durch eine entsprechende Fadenführung durch zwei zueinander versetzte Zahnlücken hindurchgeführt und dann wird der Faden auf der Aussenseite beispielsweise der Zahnreihe 6 durch einen Prägestempel, der gegen die Basis 11 arbeitet, mit einer Kuppelfläche 4a versehen. Diese Kuppelfläche stellt eine Fadenverbreiterung dar, deren Breite grösser ist als die Breite der Zahnlücke. Sodann wird der Faden 1 durch die Fadenführung durch die gleiche Lücke der Zahnreihe 6 in entgegengesetzte Richtung zurückgeführt und durch die versetzte Lücke der Zahnreihe 7 hindurchgeleitet und hier wird der Faden wieder mit einer Kuppeifläche 4a versehen, bevor der Faden in entgegengesetzte Richtung durch die gleiche Lücke der Zähne 7 zurückgeführt wird, wie vorstehend beschrieben ist. Durch diese Herstellung verhindern die Kuppelflächen 4a beim Hin- und Herlauf des Fadens ein Durchziehen durch die Zahnlücken und die hin- und herlaufenden Mäanderschenkel liegen abwechselnd übereinander, so dass im Querschnitt ein Mäander in Form einer liegenden Acht entsprechend Fig. 2 entsteht, der dann in der erwähnten Weise U-förmig entsprechend Fig. 4 gebogen wird. Die Verlegung des Mäanders mit der Vorrichtung nach Fig. 6 ist in Fig. 8 im Querschnitt dargestellt, wobei auch gezeigt ist, dass die Kuppelflä chen durch Ausübung eines Prägedruckes in Richtung des Pfeiles 10 hergestellt werden. Es ist verständlicherweise auch möglich, die Zähne 8 der beiden Zahnreihen 6 und 7 entsprechend Fig. 7 einander gegenüberliegend auf der Basis 11 anzuordnen und dann den Kunststoffaden 1 so zu führen, wie sich aus Fig. 7 ergibt. Dabei sind die Kuppelflächen zur besseren Darstellung übermässig auseinandergezogen und es ist verständlicherweise darauf zu achten, dass die Kuppelflächen 4b der beiden Kuppelflächenreihen keinen zu grossen Abstand besitzen, weil erreicht werden soll, dass zwei in Eingriff zu bringende Kuppelgliederreihen sich senkrecht zur Verschlussebene gegeneinander abstützen. Die Ausführungsform nach Fig. 7 kann aber auch so benutzt werden, dass die freien Abstände zwischen den Umkehrbögen auf beiden Seiten des Mäanders etwa der dreifachen Fadendicke entsprechen. Wird nun der Mäander um die Mittellängslinie 3 zu einem U gebogen, und zwar derart, dass die Kuppelflächen beider U-Schenkel auf einer Linie liegen, so ergibt sich eine Reissverschlussgliederreihe mit einer ausgerichteten Kuppelflächenreihe, so dass in diesem Fall unter Benutzung zweier solcher Gliederreihen als Verschlusshälften ein einfacher Kuppeleingriff dieser Hälften erreicht wird, wobei allerdings die Fertigung dieser Kuppelgliederreihen schneller erfolgen kann. Verständlicherweise ist es auch möglich, mit der Vorrichtung nach Fig. 6 oder 7 einen Mäander in einer Ebene entsprechend Fig. 9 zu verlegen und dabei den Kunststoffaden nach jedem Durchgang auf den Aussenseiten der beiden Zahnreihen 6 und 7 mit Kuppelflächen 4b zu versehen. Dieser Mäander wird dann wieder um die Mittellängslinie 3 zu einem U entsprechend Fig. 10 bis 12 gebogen, so dass eine Verschlussgliederreihe mit zwei Kuppelflächenreihen entsteht. In diesem Fall muss aber zwischen die Schenkel des U-förmig zu biegenden Mäanders in jedem Fall eine Befestigungskordel 5 gelegt werden, um die Kuppelgliederreihe in bekannter Weise an ein Tragband durch Annähen befestigen können. In diesem Fall können die Kuppelflächen auch eine beliebige andere Gestalt besitzen, und zwar können die Umkehrbögen 2 kopfartig deformiert werden, wobei die Seiten der Köpfe beidseitig in Längsrichtung vorspringen. Eine solche Ausführung ist in Fig. 10a gezeigt, bei der der Kunststoffaden 1 auf den Aussenseiten der Zahnreihen 6 und 7 auf einer Seite mit winkelförmigen Einschnitten und auf der anderen Seite mit einer bogenförmigen Ausnehmung durch Prägung versehen wird, so dass kopfförmige Kuppelflächen 4 entstehen, wenn der Faden nach jedem Durchgang um einen Zahn der Reihen 6 und 7 herumgelegt wird. Es ist auch möglich, anders geformte Kuppelflächen anzuprägen, wie sich beispielsweise aus den Fig. 13 bis 15 ergibt, wobei die Umkehrbögen des Mäanders auf zur Mäanderebene gegenüberliegenden Seiten mit Einprägungen 4a und 4d versehen werden, wobei naturgemäss die Basis 11 zur Herstellung der Prägungen 4d mit entsprechenden Vorsprüngen versehen werden muss, während die Prägungen 4c durch einen gegen die Basis 11 arbeitenden Stempel hergestellt werden. Auch in diesem Fall wird der Mäander um die Mittellängslinie 3 U-förmig gebogen und zwischen die U Schenkel des Mäanders wird eine nicht dargestellte Kordel 5 gelegt, so dass wieder eine Verschlussgliederreihe mit zwei Kuppelflächenreihen entsteht, die die eine Hälfte eines Reissverschlusses bildet. Die Kuppelflächen 4b nach dem Beispiel Fig. 9, 10, 11 und 12 können im übrigen auch dadurch hergestellt werden, dass ein Prägestempel gegen die Aussen seiten der Zähne 8 der beiden Zahnreihen 6 und 7 arbeitet, wobei Fadenverbreiterungen entstehen, die im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Mäanders nach Fig. 9 liegen. Der Kuppeleingriff zweier hergestellter Verschlussgliederreihen erfolgt dabei in Seitenrichtung, d.h. senkrecht zur Verschlussebene, während der Kuppeleingriff bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 5 in Längsrichtung der Verschlussgliederreihen erfolgt. Um eine kontinuierliche Herstellung der mäanderförmig verlegten Kunststoffäden zu Verschlussgliederreihen zu erreichen, ist die Basis 11 der Vorrichtung nach Fig. 6 und 7 praktisch als Trommel mit zwei über den Umfang parallel verlaufenden Zahnreihen 6 und 7 ausgebildet. Diese Trommel mit den beiden Zahnreihen wird nach jedem hin- und herlaufenden Durchgang des Fadens durch eine Zahnlücke der Reihen 6 und 7 periodisch weitergeschaltet, während die Fadenführung stets an der gleichen Stelle hin- und herlaufend arbeitet. Es können nun nach Fig. 16 zwei Trommeln mit je zwei parallelen Zahnkränzen 6 und 7 in einer Ebene um parallele Achsen in einem Rahmen verdrehbar gelagert sein, derart, dass die beiden Zahnräder 13 und 14 sich an einer Stelle nahezu berühren. Unterhalb der beiden Zahnräder 13 und 14 und symmetrisch zu diesen wird ein Schieber 15 parallel zu den beiden Zahnradwellen hin- und herlaufend geführt gelagert und dieser Schieber 15 ist mit zwei Fadenführungen 15a und 15b versehen, die die Kunststoffäden la und 1b in der zu Fig. 6 und 8 beschriebenen Weise oder in der zu Fig. 9 beschriebenen Weise hin- und herlaufend durch die beiden Zahnkranzlücken hindurchführen, wobei gleichzeitig auf den Aussenseiten der Zahnreihen 6 und 7 jeweils die Kuppelflächen angeprägt werden. Die beiden so hergestellten Mäander werden durch die Zahnkränze 13 und 14 beim periodischen Weiterschalten derselben mitgenommen und dann erfolgt auf den Zahnrädern 13 das U-förmige Biegen des Mäanders, wobei ein Stempel oder eine Scheibe 16 zwischen den Zahnreihen 6 und 7 gegen die Mittellängslinie der beiden Mäander arbeitet und den Faden hier etwas schwächt. Sodann wird durch eine Führung 17 der Mäander mit den Kuppeiflächen vom Umfang der Zahnräder 13 und 14 abgehoben und U-förmig gebogen, wobei an der Stelle 20 eine Kordel 19 zwischen die U Schenkel des Mäanders geleitet werden kann. Nach dem U-förmigen Biegen wird die Verschlussgliederreihe durch eine Beheizung 18 in der Formgebung stabilisiert und schliesslich laufen die beiden Kuppelgliederreihen an der Berührungsstelle der beiden Zahnräder 13 und 14 bei 21 zusammen und werden durch Keile aus den Zahnrädern herausgehoben und dabei in Eingriff gebracht und laufen durch einen Kanal, so dass dann das Annähen der beiden in Eingriff befindlichen Verschlussgliederreihen an Tragbändern mittels einer entsprechenden Nähmaschine erfolgen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Zusammenhängende Reissverschlussgliederreihe aus einem Kunststoffaden, dadurch gekennzeichnet, dass ein hin- und herverlaufender Kunststoffaden an den sich versetzt gegenüberliegenden Umkehrbögen mit Kuppelflächen (4) versehen und das ganze Kunststoffaden-Gebilde um die Mittellängslinie derart U-förmig gebogen ist, dass die U-Schenkel gegeneinander liegen und zwei zusammenhängende parallele Verschlussgliederreihen als Hälfte eines Reissverschlusses bilden.II. Verfahren zur Herstellung von Reissverschlussgliederreihen nach Patentanspruch I aus einem zu einem Mäander hin- und herverlaufend verlegten Kunststofffaden, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffaden beim Hin- und Herlaufen zu einem Mäander an jeder Umkehrstelle vor der Umkehrbewegung durch Prägen mit einer Kuppelfläche (4) versehen wird, worauf der verlegte Mäander um seine Mittellängslinie (3) zu einem U mit aneinanderliegenden U-Schenkeln gebogen wird, die zwei parallele zusammenhängende Kuppelgliederreihen einer Reissverschlusshälfte bilden.III. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, unter Verwendung einer stufenweise vorwärts bewegten Basis mit einer Zahnreihe, durch deren Lücken ein Kunststoffaden mittels einer Fadenführung hin- und herlaufend zu einem Mäander verlegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Prägestempel vorgesehen ist, der zwischen jedem Hin- und Herlauf des Kunststoffadens auf den Aussenseiten zweier paralleler, auf der Basis vorgesehener Zahnreihen (6, 7) eine Kuppelfläche (4) an den Kunststoffaden anprägt, und dass eine Führung vorgesehen ist, durch die der verlegte Mäander aus den Zahnlücken herausgehoben und um die Mittellängslinie des Mäanders zu einem U gebogen wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verschlussgliederreihe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem mäanderförmig hinund herlaufend verlegten Kunststoffaden die Schenkel der versetzt gegenüberliegenden Umkehrbögen angrenzend an ihre im Scheitel dieser Umkehrbögen liegenden Kuppelflächen (4a) parallel übereinander liegen und der Mäander im Querschnitt eine flache Acht bildet, die entlang der Mittellängslinie des Mäanders zu einem U gebogen ist und eine doppelte zusammenhängende Verschlussgliederreihe mit auf Lücke versetzten Kuppelflächen bildet.2. Verschlussgliederreihe nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelflächen der doppelten Verschlussgliederreihe in Längsrichtung der Reihe beidseitig über die Fadendicke vorspringen.3. Verschlussgliederreihe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem aus einem Kunststoffaden verlegten und an den auf Lücke versetzten Umkehrbögen (2) mit Kuppelflächen (4) versehenen Mäander zwischen die Schenkel des um die Mittellängslinie (3) zu einem U gebogenen Mäanders eine längsverlaufende Kordel (5) gelegt ist.4. Verschlussgliederreihe nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelflächen der doppelten Verschlussgliederreihe quer zur Längsrichtung beidseitig über die Dicke des Kunststofffadens vorspringen.5. Verschlussgliederreihe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einer Ebene verlegter Mäander an den Umkehrbögen durch Prägung mit Kuppelköpfen versehen ist (Fig. 10a) die in Längsrichtung beidseitig über die Bogenschenkel vorspringen, und dass der Mäander um die Mittellängslinie (3) zu einem U Profil gebogen ist.6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der mäanderförmig zu verlegende Kunststoffaden an jeder Umkehrstelle (2) nach dem Anprägen einer Kuppelfläche (4a) zunächst in der gleichen, senkrecht zur Längsrichtung stehenden Ebene in die entgegengesetzte Richtung parallel und oberhalb zu dem Hinlauf zurückgeführt und dann abgebogen zu der in Längsrichtung versetzt gegenüberliegenden Umkehrstelle geführt wird und hier wieder nach dem Anprägen einer Kuppelfläche in die entgegengesetzte Richtung parallel und oberhalb des Herlaufs zurückgeführt und darauf wieder abgebogen zu der nächsten versetzt gegenüberliegenden Umkehrstelle geführt wird, derart, dass ein Mäander mit achtförmigem Querschnittsprofil entsteht, der um die Mittellängslinie zu einem U-Profil gebogen wird,dessen beide Schenkel zwei parallele zusammenhängende Kuppelgliederreihen einer Reissverschlusshälfte bilden.7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung einer doppelten Kuppelgliederreihe aus einem mäanderförmig verlegten Kunststoffaden während des Biegens des Mäanders um seine Mittellängslinie zu einem U-Profil zwischen die U-Profilschenkel eine Kordel (5) eingeführt wird.8. Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Prägestempel auf den Aussenseiten der beiden Zahnreihen (6, 7) in Richtung gegen die Basis (11) geführt arbeitet bzw. arbeiten.9. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 8, bei der die Basis aus einem stufenweise antreibbaren Zahnrad mit einem Zahnkranz auf dem Umfang besteht, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zahnräder (13, 14) mit je zwei parallelen Zahnreihen (6, 7) auf dem Umfang in einer Ebene um parallele Achsen gegenläufig stufenweise verdrehbar gelagert sind und für die beiden Zahnräder ein gemeinsamer parallel zu den beiden Wellen hin- und hergeführter Schieber (15) mit zwei mit den Zahnlücken zusammenarbeitenden Fadenführern (15a, 15b) mit Prägestempel vorgesehen sind, die je einen Kunststoffaden durch die Zahnlücken der beiden Zahnkränze der Zahnräder hindurch zu einem Mäander legen und an jeder Umkehrstelle eine Kuppelfläche an den Faden anprägen, dass in Drehrichtung hinter den Fadenführungen (l5a, 15b) eine über einen Umfangsteil der Zahnräder (13, 14)verlaufende Führung (17) vorgesehen ist, die den mitgenommenen Mäander um die Mittellängslinie zu einem U biegt und dass hinter der engsten Stelle zwischen den Zahnrädern Aushebkeile vorgesehen sind, durch die die beiden U-förmig gebogenen Mäandergliederreihen in Kuppeleingriff gebracht werden.10. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Fadenführungen (15a, 15b) und den Führungen (17) für das U-förmige Biegen des Mäanders eine Druckscheibe (16) vorgesehen ist, die zwischen den Zahnreihen (6, 7) entlang der Mittellängslinie gegen den Mäander arbeitet und die Mäanderschenkel entlang der Mittellängslinie durch Prägung als Biegestelle schwächt.11. Vorrichtung nach Patentanspruch III und den Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Führung (17) für das U-förmige Biegen des Mäanders eine Leitrolle (20) für das Einlegen einer Kordel (5, 19) zwischen die U-Schenkel vorgesehen ist.
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