CH441897A - Gelenkverbindung für Rohre - Google Patents
Gelenkverbindung für RohreInfo
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Description
Gelenkverbindung für Rohre Die Erfindung betrifft eine Gelenkverbindung für Rohre, bei der das eine Rohrende mit einer Hohlfassung und das andere Rohrende mit einem von der Hohlfas sung mindestens teilweise umschlossenen und in ihr ver- schwenkbaren Hohleinsatz verbunden sind, wobei die Berührungsflächen der Hohlfassung mit radialen Vor sprüngen des Einsatzes in einer Kugelfläche liegen und sowohl die Hohlfassung als auch der Hohleinsatz jeweils sich über eine durch den Kugelmittelpunkt gedachte,
zu ihrer betreffenden Axe senkrechte Ebene hinaus in Rich tung auf das dem anderen Hohlkörper zugehörige Rohr hin erstrecken.
Die Kunststoffteile einer derartigen Kupplung werden üblicherweise in Formen hergestellt und müssen dann aus diesen Formen entnommen werden. Die Aussen kugeln können im allgemeinen ohne Schwierigkeit errt- formt werden, da sie die erforderliche elastische Deh nung vertragen. Schwieriger ist es bei den Innenkugeln, deren Rand mit Rücksicht auf die Anbringung eines Dichtringes meist verhältnismässig stark ausgebildet wer den sollte. Demgemäss besteht das Bedürfnis, der Innen seite dieser Innenkugeln eine Gestalt zu geben, die ein leichtes Entformen ermöglicht.
Hierzu eignet sich ein sich nach aussen erweiternder Konus oder insbesondere ein Zylindermantel. Es ergibt sich dann aber zwischen dieser Innenfläche und der Aussenfläche der Kugel stellenweise eine so starke Materialhäufung, dass es ohne Erwärmung der Aussenkugel nicht mehr möglich ist, die beiden Kugeln ineinander zu fügen. Eine solche Erwär mung erfordert aber nicht nur einen zusätzlichen Arbeits gang, sondern ist auch mit Rücksicht auf den Dichtring unerwünscht. Ausserdem führt die hohe Wandstärke da zu, dass die Abkühlungszeit der Innenkugel in der Form verhältnismässig gross ist<B>;</B> nach der Entformung treten Schrumpfungen ein und es können sich Fliesspannungen lösen.
Hierdurch verformt sich die Innenkugel. Um in einem solchen Falle Reibungen zu vermeiden, kann man dazu übergehen, den Dichtring zu verstärken, was wie derum die erwähnten Schwierigkeiten vergrössert.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu beseitigen.
Die erfindungsgemässe Gelenkverbindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die innere Kugelfläche der aus ela stischem Kunststoff bestehenden, einteiligen Hohlfassung eine bis über die der Hohlfassung zugeordnete, durch den Kugelmittelpunkt verlaufende und senkrecht auf der Axe der Hohlfassung stehende Ebene hinaus sich er streckende Kugelzone darstellt und dass der ebenfalls einteilige Hohleinsatz im Bereich der Hohlfassung als mindestens annähernd zylindrischer Körper ausgebildet ist, der an seinem freien, in der Hohlfassung ruhenden Ende Ringrippen trägt,
die zwischeneinander einen Dicht ring halten.
Diese Gestaltung erleichtert das Entformen und ver ringert den Materialaufwand. Die Verringerung des Ma terialaufwandes ergibt nicht nur eine Materialersparnis, sondern auch eine Verkürzung der Arbeitszeit.
Die von dem Zylinder nach aussen vorstehenden Vorsprünge sind zweckmässig als zu der Zylinderaxe parallel verlaufende Rippen ausgebildet, die am der Hohlfassung zugewandten Ende an der dem Anschluss des Hohleinsatzes näher liegenden Ringrippe endigen.
Zweckmässig weist der Hohleinsatz an dem vorzugs weise gebogenen Rohransatz des Rohres einseitig einen Ansatz auf, dessen Stärke grösser ist als das Spiel zwi schen der Hohlfassung und dem Hohleinsatz und der sich auf dem Hohleinsatz bis zu einem Punkt erstreckt, der mit Bezug auf den Mittelpunkt der Kugel dem von ihm abgewendeten, fernsten Punkt des Dichtringes dia metral gegenüberliegt.
Die gewählte Gestaltung erleichtert es, nicht nur die Aussenkugel, sondern auch die Innenkugel beim Zu sammenstecken und beim Auseinandernehmen des Kugel gelenkes zu verformen. Die Verwandlung der Innen- kugel .> in ein Rohr ergibt eine Gestaltung, die eine Aus nutzung der elastischen Eigenschaften des Werkstoffes ermöglicht. Verschmutzungen werden von den Stegen, Rippen oder dergleichen in die versenkten Felder des Innenteiles abgestreift.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungs form der erfindungsgemässen Gelenkverbindung teilweise im Schnitt dargestellt.
Das obere Rohr 1 verläuft über die Krümmung 2 in die teilweise geschnitten dargestellte Aussenkugel 3, und das untere Rohr 4 verläuft über die Krümmung 5 in die Innenkugel 6 über. Nur eine kleine erste Zone dieser Kugel ist wirklich kugelförmig ausgebildet. Es genügt die kugelförmige Ausbildung auf der Aussenseite, wo gegen, was der Schnitt auf der linken Seite der Zeich nung erkennen lässt, die Innenseite dieses Teiles konisch gestaltet sein kann. Die kurze, wirklich kugelförmig ge staltete Wandung geht in das zylindrische Rohr 7 über, welches an seinem Ende jenseits des Kugelmittelpunktes zwei Ringrippen 8 und 9 aufweist, zwischen welchen ein Dichtring 10 angeordnet ist.
Wie in der Zeichnung in der rechten Hälfte (Ansicht) dargestellt ist, sind die Ring rippen 8 und 9 durch axparallele Schlitze 11 unterteilt, damit am Ende der Innenkugel kein zusammenhängen der, steifer Rand gebildet wird.
Die untere Ringrippe 9 kann durch axparallele Ste ge 12 mit dem Teil 6 verbunden sein, wobei diese Stege auf dem zylindrischen Wandungsteil 7 angeordnet, und aussen nach der Gestalt der Kugel begrenzt sind. Man wird meist wenigstens vier solche Stege vorsehen, um eine genügende Formfestigkeit zu erhalten. Zwischen den Stegen bleiben Felder 13, an denen der zylindrische Teil 7 nur die in der linken Hälfte der Zeichnung erkennbare Wandstärke aufweist. Es ist auch möglich, die erwähnten Stege 12 durch Noppen oder andere Teile zu ersetzen, die von den Feldern 13 bis zur Kugeloberfläche reichen. In der Zeichnung sind rechts eine Anzahl solcher Nop pen 14 dargestellt.
Diese Noppen können (ebenso wie die Rippen) aussen abgerundet sein.
Der Anschluss des Krümmers 5 an den Kugelteil 6 ist teilweise von einem Anschlag 15 umschlossen, der mit ziemlich geringer Höhe auf dem Kugelteil 6 aufliegt. Im vorliegenden Fall ist die Kugelgelenkverbindung derartig ausgebildet, dass sie in der Ruhestellung, wenn die bei den Kugeln sich also überall gleichmässig überdecken, einen Winkel miteinander bilden, und zwar hier einen Winkel von etwa 600. Es bewährte sich in diesem Fall, den Anschlag 15 an der Seite anzubringen, an der sich die Aussenkugel 3 dem Krümmer 5 bei der Streckung der Verbindung 1 - 4 nähert.
Die schräge obere Begren zungslinie des Anschlages zeigt etwa auf die gegenüber liegende Verbindungsstelle zwischen Krümmer und Ku gel. Die Oberkante dieses Anschlages begrenzt bei nor malem Kraftaufwand die Schwenkbewegung. Bei grös- serem Kraftaufwand kann jedoch die Aussenkugel 3 auf die schräge Kante des Anschlages 15 aufrutschen, so dass man eine grössere Verstellung erhält. Dabei bewegt sich die Aussenkugel 3 so weit im Uhrzeigersinn, dass der Dichtring 10 auf der linken Seite unter dem Rand der Kugel 3 sichtbar wird.
Es bedarf nunmehr nur noch einer geringen Kraftanwendung, um durch gleichzeitige Verformung der Aussenkugel 3 und der Innenkugel 6, 7 die Innenkugel aus der Aussenkugel herauszunehmen.
Die axparallelen Schlitze 11 brauchen nicht bis zum Boden der Flächen 13 heruntergeführt zu werden, doch ist eine solche Ausbildung aus mechanischen Gründen in vielen Fällen zweckmässig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gelenkverbindung für Rohre, bei der das eine Rohr ende mit einer Hohlfassung und das andere Rohrende mit einem von der Hohlfassung mindestens teilweise um schlossenen und in ihr verschwenkbaren Hohleinsatz verbunden ist, wobei die Berührungsflächen der Hohl fassung mit radialen Vorsprüngen des Einsatzes in einer Kugelfläche liegen und sowohl die Hohlfassung als auch der Hohleinsatz jeweils sich über eine durch den Kugel mittelpunkt gedachte, zu ihrer betreffenden Axe senk rechte Ebene hinaus in Richtung auf das dem anderen Hohlkörper zugehörige Rohr hin erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die innere -Kugelfläche der aus elastischem:Kunststoff bestehenden, einteiligen Hohl fassung (3) eine bis über die der Hohlfassung zugeord nete, durch den Kugelmittelpunkt verlaufende und senk recht auf der Axe der Hohlfassung stehende Ebene hinaus sich erstreckende Kugelzone darstellt und dass der ebenfalls einteilige Hohleinsatz (6) im Bereich der Hohlfassung als mindestens annähernd zylindrischer Kör per (7) ausgebildet ist, der an seinem freien, in der Hohl fassung ruhenden Ende Ringrippen (8, 9) trägt, die zwi- scheneinander einen Dichtring (10) halten. UNTERANSPRÜCHE 1.Gelenkverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem mindestens annähernd zylindrischen Körper (7) nach aussen vorstehenden Vor sprünge als zu der Zylinderaxe parallel verlaufende Rippen (12) ausgebildet sind, die am der Hohlfassung zugewandten Ende an der dem Anschluss des Hohlein satzes (6) näher liegenden Ringrippe (9) endigen. 2.Gelenkverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohleinsatz (6, 7) an dem vor zugsweise gebogenen Rohransatz (5) des Rohres (4) ein seitig einen Ansatz (15) aufweist, dessen Stärke grösser ist als das Spiel zwischen der Hohlfassung (3) und dem Hohleinsatz (6, 7) und der sich auf dem Hohleinsatz bis zu einem Punkt erstreckt, der mit Bezug auf den Mittel punkt der Kugel dem von ihm abgewendeten, fernsten Punkt des Dichtringes (10) diametral gegenüberliegt. 3. Gelenkverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vom mindestens annähernd zy lindrischen Körper (7) nach aussen vorstehenden Vor sprünge als Noppen (14) ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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