CH442052A - Hilfsgerät zur Selbstbefreiung festgefahrener Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hilfsgerät zur Selbstbefreiung festgefahrener KraftfahrzeugeInfo
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- CH442052A CH442052A CH1120364A CH1120364A CH442052A CH 442052 A CH442052 A CH 442052A CH 1120364 A CH1120364 A CH 1120364A CH 1120364 A CH1120364 A CH 1120364A CH 442052 A CH442052 A CH 442052A
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
- B60C27/06—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
- B60C27/08—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables involving lugs or rings taking up wear, e.g. chain links, chain connectors
-
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Description
Hilfsgerät zur Selbstbefreiung festgefahrener Kraftfahrzeuge i Kraftwagen, die sich auf Baustellen, im Forst, auf ,dem Acker in weichem Boden, in Sand oder Schnee festgefahren haben, können sich, wenn sie keine Winde besitzen, oft mit eigener Kraft nicht befreien. Mitunter hilft zwar das.
Freigraben der Wagenräder und das Ausfüttern der Fahrspur mit festem Material; jedoch istdiese Arbeit - sofern überhaupt Werkzeug und Ma terial dazu vorhanden ist - beschwerlich, schmutzig und zeitraubend und manchmal sogar erfolglos Zum Freifahren derart festgefahrener Kraftwagen ohne fremde Hilfe wind eine Gleitschutzkette vorge schlagen, die aber nicht das ganze Rad wie die herkömm lichen Gleitschutzketten umfasst, sondern nur etwa zwei Drittel des Radumfangs.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, wie das Durchdrehen der festgefahrenen Räder beweist, dass nicht der Mangel an Motorleistung, sondern nur der Mangel an ausreichender Verbindung des Rades mit dem Boden :das Festsitzen des Kraftwagens verursacht. Da die Gleitschutzkette nicht das ganze Rad umfasst, kann sie leicht auf das bereits eingesunkene Rad aufge legt werden.
Erfindungsgemäss weist daher .das Gerät eine G1eit- schutzkette auf, die dazu bestimmt ist, ein Fahrzeugrad nur .auf etwa zwei Dritteln seines Umfanges zu umspan nen, wobei Spannmittel vorgesehen sind, um die Kette an ihren Enden auf dem Rad zu befestigen. Das Gerät erhält dadurch ausreichende selbsthemmende Reibung auf ,dem Rad. Bei Geräten, die für verschiedene Radgrössen ver wendet werden sollen, können die Ketten teilbar ausge führt werden, so dass einzelne Glieder einschliesslich der sie mit einem Nachbarglied verbindenden Seil- oder Kettenstücke herausgenommen werden können.
Die Un terteilbarkeit der Kette empfiehlt sich auch für Geräte, die für schwere Lastwagen bestimmt sind und die da her entsprechend ihrer Grösse schwer zu handhaben sind. 2 Bei Geräten, die für verschiedne Reifenstärken verwendet werden sollen, können die Endglieder Längs bohrungen mit oder ohne Gewinde erhalten, in denen ,Bolzen oder dergleichen verstellbar sind, an .deren Enden die Spannketten ;angreifen, oder in an sich be kannter Weise einstellbar sind.
In der anliegenden Zeichnung sind einige Aus führungsbeispiele schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 das Gerät in Seitenansicht, aufgelegt auf ein Kraftfahrzeugrad, Fig.2 bis 5 verschiedene Formen der prismati schen Glieder, in Richtung des Radumfanges gesehen, Fig. 6 eine weitere Form der prismatischen Glieder in Draufsicht.
Beidem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 umspannt das Gerät etwa zwei Drittel des Umfanges eines Kraft fahrzeugrades 1; es besteht .aus prismatischen Glie dern 2, die durch Seil- oder Kettenstücke 3 zu .einer leiterähnlichen Kette verbunden sind. Die Enden des Gerätes sind durch zwei an beiden Radseiten liegende Spannketten lösbar miteinander verbunden, von denen die äussere Spannkette 4 eine Spannfeder und ein Spann schloss beliebiger Bauart besitzt.
Die prismatischen Glieder 2 können, wie Fig.2 zeigt, zum Rad hin leicht gekrümmt sein, um sich dem Reifen besser anzuschmiegen und um das seitliche Abgleiten vom Rad zu verhindern. Gleichem Zweck dienen die Ausführungsformen nach Fig. 3 und 4, bei ,denen die prismatischen Glieder buckelartige Erhö hungen besitzen, die sich seitlich an das Rad anleh nen und die zum Befestigen der verbindenden Ketten- oder Seilstücke dienen können;
die in Fig. 4 dargestellte Form mit einer zusätzlichen Erhöhung in der Mitte ist für Zwillingsräder bestimmt.
Kerben an der Aussenkante der prismatischen Glie .der nach Fiig.5 unterstützen bei Glatteis oder auf glattem Fels insbesondere bei schrägstehenden Fahr zeugen das Fassen des Gerätes und verhindern das seitliche Abgleiten des Fahrzeuges.
Die in Fig.6 dargestellte Form der prismatischen Glieder mit zwei konkaven Beanspruchungsflächen hin dert insbesondere bei trockenem Sand das seitliche Ausweichen des Bodens und begünstigt das Spurhalten des Fahrzeuges beim :Befreiungsversuch.
Die einzelnen Merkmale können beliebig mitein ander kombiniert werden; insbesondere können bei ein und demselben Gerät verschiedene Formen der Glieder abwechselnd oder beliebig kombiniert nebeneinander an gewendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hilfsgerät zur Selbstbefreiung festgefahrener Kraft fahrzeuge, gekennzeichnet durch eine prismatische Glie der aufweisende Gleitschutzkette, die dazu .bestimmt ist, ein Kraftfahrzeug nur auf etwa zwei Dritteln seines Umfanges zu umspannen, wobei Spannmittel vorge sehen sind, .um die Kette an ihren Enden auf dem Rad zu befestigen. UNTERANSPRÜCHE 1. Hilfsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gleitschutzkette teilbar ist. 2.Hilfsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Angriffstellen von Spannketten an den Endgliedern der Gleitschutzkette in der Breite verstellbar sind. 3. Hilfsgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine leichte Krümmung Ader prismatischen Glie der (Fig. 2).4. Hilfsgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch buckelartige Erhöhungen der prismatischen,Glie- d@er auf der dem Rad: zugekehrten Seite (Fig. 3 und. 4). 5. Hilfsgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch konkave Druckflächen der prismatischen Glieder (Fig. 6). 6.Hilfsgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Griffigkeit erhöhende Einkerbungen an der äusseren Kante der prismatIchen Glieder (Fig. 5). 7. Hilfsgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch kleinere Vorsprünge an der dem Rad aufliegen- den Seite :der Gleitschutzkette, insbesondere der prisma tischen Glieder, die in das Reifenprofil eingreifen. B.Hilfsgerät nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeiehnet, dass die prismatischen Glieder in sich biegsam oder gelenkig sind. 9. Hi1fs!gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Auswechselbarkeit der prismatischen Glieder.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0050720 | 1963-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH442052A true CH442052A (de) | 1967-08-15 |
Family
ID=7225722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1120364A CH442052A (de) | 1963-09-03 | 1964-08-27 | Hilfsgerät zur Selbstbefreiung festgefahrener Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT260037B (de) |
| CH (1) | CH442052A (de) |
| NL (1) | NL6409989A (de) |
-
1964
- 1964-08-27 CH CH1120364A patent/CH442052A/de unknown
- 1964-08-28 NL NL6409989A patent/NL6409989A/xx unknown
- 1964-09-03 AT AT758564A patent/AT260037B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6409989A (de) | 1965-03-04 |
| AT260037B (de) | 1968-02-12 |
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