CH442138A - Antriebstrommel für Fördermittel - Google Patents

Antriebstrommel für Fördermittel

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Publication number
CH442138A
CH442138A CH1350365A CH1350365A CH442138A CH 442138 A CH442138 A CH 442138A CH 1350365 A CH1350365 A CH 1350365A CH 1350365 A CH1350365 A CH 1350365A CH 442138 A CH442138 A CH 442138A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drive
drum
elastic
drive drum
coupling sleeve
Prior art date
Application number
CH1350365A
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English (en)
Inventor
Jonik Paul
Dovjak Peter
Original Assignee
Doubrava Kg
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Publication date
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Publication of CH442138A publication Critical patent/CH442138A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/02Belt- or chain-engaging elements
    • B65G23/04Drums, rollers, or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description


  
 



  Antriebstrommel für Fördermittel
Die Erfindung betrifft eine Antriebstrommel für Fördermittel, wie insbesondere Förderbänder, wobei eine Achsseite der Antriebstrommel für den Antrieb der Trommel über ein Flachgetriebe vorgesehen ist.



   Zum Antrieb von Förderband-Antriebstrommeln werden unter anderen Getrieben auch Flachgetriebe verwendet. Das   Flachgetriebe    ist in der Regel in der Tragkonstruktion oder seitlich daran eingebaut und treibt die Antriebstrommel   des    Förderbandes direkt an.



   Diese Anordnung ergibt folgende Schwierigkeiten: Wenn die Achse der Antriebswelle des   Flachgetriebes    mit der Achse der Nabe der Antriebstrommel nicht genau fluchtet, hat das erhebliche Spannungen der Antriebswelle bzw. der Antriebsnabe und der nachfolgenden   Konstruktionsglieder    wie Kugellager, Nabenhalterung usw. zur Folge, führt zu einer starken dynamischen Beanspruchung   dieser    Teile und somit zu einem frühzeitigen Bruch. Ausserdem ist die Montage äusserst schwierig. Ferner wird von der Tragkonstruktion grosse Steifheit verlangt.



   Wollte man diesen Nachteilen ausweichen, müsste man nicht nur die Antriebstrommel des Förderbandes beidseitig separat lagern, sondern auch das Antriebsrad und die Antriebstrommel dann vom Getriebe über eine elastische Kupplung antreiben. Diese Konstruktion ist teuer und beansprucht vor allem eine grössere   Baubrefte    was besonders bei Förderbändern sehr nachteilig ist.



   Um diese aufgezeigten Mängel zu beseitigen, ist gemäss der Erfindung zwischen   Antriebs achse    und Trom  melnabe    eine elastische Kupplungsbüchse vorgesehen.



  Vorzugsweise weist die   elastische    Kupplungsnabe eine innere metallische Hülse, vorzugsweise aus Stahl, eine aussen mit dieser fest verbundene Mantelschicht aus elastischem Material, wie z. B. Gummi, und auf dieser metallische mantelförmige Ringsegmente auf, die aussen eine Zylinderfläche aufweisen und zwischen welchen zur Achse   derAntriebstronunel    parallele Längsnuten freibleiben. Zweckmässig greifen die Längs nuten zwischen den mantelförmigen Ringsegmenten zur Erhöhung der Elastizität der Kupplungsbüchse in die elastische Schicht hinein.



   Die elastische Kupplungsbüchse übernimmt drei Funktionen, und zwar jene einer Antriebsnabe, die Funktion einer elastischen Kupplung und auch die Lagerung der Antriebstrommel. Auf die Antriebsnabe wirken   nicht nur ! die Kräfte aus dem Antriebsdrehmoment, son-    dern gleichzeitig auch die Zugkräfte aus   Ider    Förderbandspannung.



   Bei der erfindungsgemässen Ausbildung der An  triebstrouunel    werden die eingangs geschilderten Nachteile beseitigt. Ein genaues Fluchten der Achsen der Antriebswelle mit der Antriebsnabe ist nicht mehr erforderlich, da bei einer Achsversetzung oder Achswinkelverstellung die Verspannungskräfte keine Schäden mehr verursachen und weil die elastische Nabenschicht eventuelle   Exzenter- und    Taumelbewegungen der Antriebswelle aufnimmt.



   Die Montage von Antriebstrommel und Getriebe ist in wesentlich einfacherer Weise möglich. Eine beispielsweise vorgesehene Tragkonstruktion zur Aufnahme des   Flachgetriehes    kann schwächer und somit billiger ausgeführt werden. Ein Zwischenlager zur Aufnahme der an  triebssedg      gelegenen      Antriebstrommei    sowie eine elastische Kupplung zwischen Getriebe und Antriebstrommel können entfallen. Die Lebensdauer des Getriebes wird um ein Vielfaches erhöht und das Antriebsgeräusch erheblich herabgemindert.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Antriebstrommel in Ansicht bzw. im Nabenbereich im Mit  telschnftt    und Fig. 2 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles P ohne Achsstummel.



   Mit   1 ist    die   Antriebsltrommel    für ein Förderband bezeichnet, die zu ihrer Lagerung beidseits die Achsstummel 2 und 3 aufweist. Der Achsstummel 2 ist in die eine Stirnwand der Antriebstrommel eingeschweisst. Der Achsstummel 3 ist z. B. in einem Flachgetriebe (in der Zeichnung nicht dargestellt) zweifach gelagert und trägt ein Antriebsrad. Der Achsstummel 3 ist in einer ela  stischen Kupplungsbüchse 4 angeordnet, die selbst in der Nabe 5 der Stirnwand 6 der   Antrieblstrommel    1 be festigt ist.



   Die elastische Kupplungsbüchse 4 besteht aus einer inneren Hülse 7 aus Stahl, die die Keilnut für die Drehsicherung mit dem Achsstummel 3 aufweist. Mit der Hülse 7 ist aussen eine mantelförmige Schicht 8 aus elastischem Material verbunden, die z. B. aus Gummi besteht und auf die Hülse 7 aufvulkanisiert ist. Selbstverständlich könnte statt Gummi auch ein elastischer Kunststoff Verwendung finden. Die mantelförmige Schicht 8 ist   aussen    z. B. mit vier   Ringse'gmenten    9 aus einem Metall, vorwiegend Stahl,   venbunden,    wobei zwischen den Längskanten der Ringsegmente parallel zur Trommelachse verlaufende Längsnuten 10 freibleiben, die vorzugsweise in die Tiefe der elastischen Schicht 8 reichen, um die Elastizität der Kupplungsnabe 4 zu erhöhen.



   Die elastische Kupplungsbüchse 4, bestehend aus den Teilen 7, 8 und 9 ist in die Nabe 5 eingepresst, so dass die Nabe 5 von den Ringsegmenten 9 durch Reibung mitgenommen wird.



   Die elastische Kupplungsbüchse ist in ihrer Verwendungsmöglichkeit nicht auf Antriebstrommeln für Förderbänder beschränkt, sondern kann bei anderen Antriebstrommeln in gleicher Weise Verwendung finden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebstrommel für Fördermittel, wie insbesondere Förderbänder, wobei eine Achsseite der Antriebstrommel für den Antrieb der Trommel über ein Flachgetriebe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Antriebsachse (3) und Trommelnabe (5) eine elastische Kupplungsbüchse (4) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebstrommel nach Patentanspruch, dadurch geketUichnet, dass die elastische Kupplungsbüchse (4) eine innere metallische Hülse (7), vorzugsweise aus Stahl, eine aussen mit dieser fest verbundene Mantelschicht aus elastischem Material, wie z. B. Gummi, und auf dieser metallische mantelförmige Ringsegmente (9) aufweist, die aussen eine Zylinderfläche aufweisen und zwischen welchen zur Achse der Antriebstrommel (4) parallele Längsnuten (10) freibleiben.
    2. Antriebstrommel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnuten (10) zwischen den mantelförmigen Ringsegmenten (9) zur Erhöhung der elastischen Ausbildung der Kupplungsbüchse (4) in die elastische Schicht (8) reichen.
    3. Antriebstrommeln nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsbüchse (4) mit der Trommelnabe (5) der Antriebstrommel (l) durch Pressitz verbunden ist.
CH1350365A 1964-10-28 1965-09-30 Antriebstrommel für Fördermittel CH442138A (de)

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AT913164A AT247235B (de) 1964-10-28 1964-10-28 Antriebstrommel für Fördermittel

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CH442138A true CH442138A (de) 1967-08-15

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4140920A1 (de) * 2021-08-18 2023-03-01 Interroll Holding AG Fördervorrichtung zum fördern von lebensmittel

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AT247235B (de) 1966-05-25

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