CH442400A - Orthotrope Fahrbahnplatte für stählerne Strassenbrücken - Google Patents

Orthotrope Fahrbahnplatte für stählerne Strassenbrücken

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CH442400A
CH442400A CH1145966A CH1145966A CH442400A CH 442400 A CH442400 A CH 442400A CH 1145966 A CH1145966 A CH 1145966A CH 1145966 A CH1145966 A CH 1145966A CH 442400 A CH442400 A CH 442400A
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CH
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transverse
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longitudinal ribs
box
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CH1145966A
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Sievers Hans Ing Dr
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Demag Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/12Grating or flooring for bridges; Fastening railway sleepers or tracks to bridges
    • E01D19/125Grating or flooring for bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/30Metal

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


      Orthotrope    Fahrbahnplatte für stählerne Strassenbrücken    Die Erfindung bezieht sich auf eine     orthotrope          Fahrbahnplatte    für stählerne Strassenbrücken mit unter  halb eines Deckbleches in Scharen     zwischen    Hauptträ  gern angeordneten kastenförmigen Längslippen und die  Lasten der Fahrbahnplatte auf die Hauptträger übertra  genden, zwischen diesen angeordneten Querträgern, bei  der quer zu den kastenförmigen Längsrippen unterhalb  des Deckbleches in jeweils einer Ebene liegende Quer  schotten angeordnet sind.  



  Die der Besprechung zugrunde liegende Differential  gleichung der     orthotropen    Platte zeigt, dass die Tragfä  higkeit der Platte abhängig von  a) der     Biegesteifigkeit    der Längsrippen mit dem       zugehörigen    Anteil des Deckbleches,  b) der     Biegesteifigkeit    des Deckbleches allein in  Querrichtung,  c) der     Torsionssteifigkeit    der Platte, die der     Verdre-          hungssteifigkeit    der Längsrippen proportional ist.  



  Die     Biegesteifigkeit    des Deckbleches in Querrichtung  ist gegenüber der     Biegesteifigkeit    der Längsrippen       vernachlässigbar    klein. Die Tragfähigkeit der Platte  hängt daher überwiegend von der     Biegesteifigkeit    der  Längsrippen und der     Torsionssteifigkeit    der Platte ab.  Bei einer Brückenfahrbahn treten stark konzentrierte  Einzellasten auf. Die Berechnung zeigt, dass es notwen  dig ist, so zu konstruieren, dass das Verhältnis der       Torsionssteifigkeit    der Platte zur     Biegesteifigkeit    der  Längsrippen möglichst hoch wird.

   Dadurch erzielt man  den Vorteil, dass die der unmittelbar belasteten Längsrip  pe benachbarten Rippen weitgehend zur Lastaufnahme  herangezogen werden, so dass die für die     Dimensionie-          rung    massgebende belastete Rippe erheblich entlastet  wird. Dieses Ziel wird bei dieser Fahrbahnplatte (Köln   Mülheimer Brücke) noch nicht erreicht, weil dort die  Längsrippen     (Flachwulststähle)    nur eine sehr geringe       Torsionssteifigkeit    haben.  



  Durch den Vorschlag, die Längsrippen als in voller  Höhe nach oben offene Kastenprofile auszubilden und  deren Abstand etwa gleich der Weite der oberen  Profilöffnung zu bemessen, wird erreicht, dass die       Torsionssteifigkeit    der Nachbarrippen stärker zur Entla  stung der örtlich belasteten Längsrippen herangezogen  wird. Die ausgezeichneten     Erfahrungen    bei der im Jahre    1954 dem Verkehr übergebenen Rheinbrücke Duisburg     -          Homberg    aufgrund der     erstmalig    verwendeten Kasten  profile veranlassten die Fachwelt, diese Konstruktion der  Fahrbahn in fast unveränderter Form in aller Welt bei  grossen Brücken anzuwenden.  



  Bei der Konstruktion der Rheinbrücke Duisburg     -          Homberg    hatte sich aus Versuchen und Berechnungen  ergeben, dass man die     Verdrehungssteifigkeit    der     kasten-          förmigen    Längsrippen nicht in voller Höhe einsetzen  darf, sondern dass vielmehr wegen der im Deckblech  auftretenden Verbiegungen die     Torsionssteifigkeit    der  Platte reduziert werden muss.

   Diese Erkenntnis     führte    zu  dem weiteren Vorschlag, parallel zu den im wesentlichen  die Lasten der Fahrbahnplatte auf die Hauptträger  übertragenden Querträger zwischen den benachbarten  Längsrippen oder einem Teil derselben jeweils in einer  Ebene     liegende    Querrippen (Querschotten)     anzuordnen,     welche die Längsrippen zwecks weitgehender Verteilung       örtlicher    Lasten auf die seitlich anschliessenden Rippen  untereinander verbinden.  



  Die erstmalige Anwendung dieser Massnahme bei der  Rheinbrücke Ludwigshafen - Mannheim 1958 erbrachte  hervorragende Ergebnisse. Durch die Anordnung der  Querrippen, auch Querschotte genannt, wurden die  maximale     Durchbiegung    der Platte und damit die für die  Dimensionierung der Platte massgebenden Biegemomen  te     auf        50%        bis        64%        verringert,        wie        sich        aus        den        mit        der     Theorie völlig übereinstimmenden Versuchen ergeben  hat.  



  Ausgehend von den früheren Berechnungen und  Versuchen, die zur Anwendung von kastenförmigen  Längsrippen geführt hatten, bestand stets das Problem,  dass im Deckblech am Ansatz der Rippen erhebliche       Querbiegespannungen    wechselnden Vorzeichens auftre  ten, die die     Dauerfestigkeit    des Blechs herabsetzen,  besonders im Hinblick darauf, dass im Deckblech stets  ein zweiachsiger Spannungszustand herrscht.

   Bei weite  ren Versuchen zeigte es sich, dass auch bei     kastenförmi-          gen    Längsrippen     zusätzliche        Verformungen    im Deck  blech auftreten können, die zwar die     Torsionssteifigkeit     der Platte nicht herabsetzen, jedoch erkennen lassen, dass  auch die nunmehr erreichte Konstruktion mit Rücksicht  auf ihre Dauerfestigkeit noch verbesserungsfähig ist.      An diese Erkenntnis knüpft die Aufgabe der Erfin  dung an, die darin besteht, ohne Verringerung der       Torsionssteifigkeit    der Platte der Sekundär- oder Quer  spannungen im Deckblech auf ein Minimum zu verrin  gern.

   Dies wird dadurch erreicht, dass die Querschotten  nur mit den Seitenwänden der Längsrippen verbunden  sind und in einem Abstand vom Deckblech verlaufen,  und dass auf der Oberseite des Deckbleches     aufrechtste-          hend        angeschweisste        stegartige        Flachstahlrippen    im Wir  kungsbereich eines jeden Querschotts angeordnet sind.  



  Durch diese Ausbildungsweise kann eine     ausseror-          dentlich    hohe     Torsionssteifigkeit    der Platte und dadurch  eine sehr gute Querverteilung der konzentrierten Einzel  lasten ermöglicht werden, insbesondere kann auch ein  Nachteil vermieden werden, der beim Verschweissen der  Querschotten mit dem Deckblech     unvermeidlicherweise     in Form von erheblichen     Zwängungsspannungen    auftritt,  die darauf zurückzuführen sind, dass das Deckblech in  den mit den Querschotten verschweissten Bereichen als  unendlich steif gegenüber den     unverschweissten    Teilen  des     Deckbleches    anzusehen ist.

   Verzichtet man dagegen  nach der     Erfindung    auf das Anschweissen der Querschot  ten am Deckblech, so können die     Zwängungsspannungen     auf einen Bruchteil verringert werden.  



  Eine Beschränkung auf die Loslösung der Querschot  te vom Deckblech würde     jedoch    zu einer Verminderung  der     Torsionssteifigkeit    der Platte führen, wenn man nicht  zugleich auf dem Deckblech     hochkantstehende    Flach  stähle anbringt.

   Neu ist die Erkenntnis, dass man die  Flachstähle (auch als Querrippen bezeichnet) auf der  Fahrbahnplatte zur Erhöhung der     Torsionssteifigkeit    der  Platte ausnutzen kann, wobei gleichzeitig der bisherige  Nachteil der     Flachblechfahrbahn    behoben wird, nämlich  die bei Brücken mit     Flachblechfahrbahn    wiederholt  eingetretene Verschiebung des Asphaltbelages in     Brük-          kenlängsrichtung.     



       Voraussetzung    ist jedoch, dass diese Flachstähle nicht  nur durch     Heftung    mit dem Deckblech verbunden,  sondern entweder in voller Länge oder mindestens soweit  an das Deckblech angeschweisst werden, dass sie den in  den kastenförmigen Längsrippen vorhandenen     Schub-          fluss    übernehmen können. Wieviel Querrippen man  anordnet, ergibt sich aus wirtschaftlichen Erwägungen;  man kann sie entweder geradlinig durchlaufen lassen  oder in leichter     Zickzackform    ausführen.  



  Die Erfindung ist anhand der Zeichnung an einem  Beispiel näher erläutert, und zwar zeigen:       Fig.    la die Verformung des Deckbleches bei der  bekannten Fahrbahnplatte, wenn die Querschotte auf  dem Deckblech angeschweisst sind,       Fig.        lb    die Verformung des Deckbleches bei einer  Fahrbahnplatte nach der Erfindung,       Fig.2    einen Querschnitt durch die Fahrbahnplatte  nach     Fig.        1b    zwischen zwei Querträgern,       Fig.2a    einen Schnitt in der Ebene A und B der       Fig.    2,         Fig.    3a die Untersicht auf die Fahrbahnplatte nach       Fig.    2,

         Fig.    3b die Draufsicht auf die Fahrbahnplatte.  



  Da das Deckblech, soweit es mit den Querschotten  verschweisst ist, als unendlich steif gegenüber den       unverschweissten    Teilen des Deckbleches betrachtet  werden kann,     muss,    wie aus     Fig.    la hervorgeht, die ganze       Verformung    im Bereich des ersten, unbelasteten Kastens       stattfinden.    Dabei treten namentlich im Punkte A  erhebliche     Zwängungsspannungen    auf.  



  Wird dagegen auf das Anschweissen der Querschot  ten am Deckblech verzichtet, so entsteht die in     Fig.        lb     dargestellte     Querbiegelinie,    bei der die     Zängungsspan-          nungen    im Deckblech auf einen Bruchteil verringert  sind.  



  Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf ein  Ausführungsbeispiel der Fahrbahnplatte gemäss der  Erfindung nach den Figuren 2 bis 3b.  



  Mit 1 sind zwei Hauptlängsträger, hier in Kastenform  gezeichnet, benannt,     zwischen    denen ein Deckblech 2 der       orthotropen    Platte als Obergurt verläuft. Unter das  Deckblech sind im Ausführungsbeispiel Kastenprofile 3  als Längsrippen angeschweisst, die durch das Deckblech  verschlossen werden und - wie bekannt eine hohe       Drehsteifigkeit    haben.  



  In grösseren Abständen sind die Querträger 4  vorgesehen, an die die Rippen 3 drehfest angeschlossen  sind.  



  Zwischen je     zwei    Längsrippen 3 sind Querschotte 5  angeschweisst, deren obere Kante in einem Abstand  a   vom Deckblech 1 verläuft. Wie aus     Fig.2a    ersichtlich,  liegen die     Qkerschotte    5 in einer Ebene. In gleicher  Ebene der Querrippen sind beim Beispiel auf der oberen  Seite des Deckbleches 1     aufrechtstehende        stegartige          Flachstahlrippen    6 (siehe     Fig.2a    und 3b)     ange-          schweisst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Orthotrope Fahrbahnplatte für stählerne Strassen brücken, mit unterhalb eines Deckbleches in Scharen zwischen Hauptträgern angeordneten kastenförmigen Längsrippen und die Lasten der Fahrbahnplatte auf die Hauptträger übertragenden, zwischen diesen angeordne ten Querträgern, bei der quer zu den kastenförmigen Längsrippen unterhalb des Deckbleches in jeweils einer Ebene liegende Querschotten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschotten (5) nur mit den Seitenwänden der Längsrippen (3) verbunden sind und in einem Abstand (a) vom Deckblech (2) verlaufen, und dass auf der Oberseite des Deckbleches (2)
    aufrechtste- hend angeschweisste stegartige Flachstahlrippen (6) im Wirkungsbereich eines jeden Querschottes angeordnet sind.
CH1145966A 1966-08-08 1966-08-08 Orthotrope Fahrbahnplatte für stählerne Strassenbrücken CH442400A (de)

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