CH442408A - Ausbau für Stollen und Tunnel - Google Patents

Ausbau für Stollen und Tunnel

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Publication number
CH442408A
CH442408A CH31565A CH31565A CH442408A CH 442408 A CH442408 A CH 442408A CH 31565 A CH31565 A CH 31565A CH 31565 A CH31565 A CH 31565A CH 442408 A CH442408 A CH 442408A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
concrete
expansion according
tunnels
round
round bars
Prior art date
Application number
CH31565A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Froehlich
Brettner Karlheinz
Original Assignee
Rheinstahl Wanheim Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/10Lining with building materials with concrete cast in situ; Shuttering also lost shutterings, e.g. made of blocks, of metal plates or other equipment adapted therefor
    • E21D11/107Reinforcing elements therefor; Holders for the reinforcing elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
    • E21D11/152Laggings made of grids or nettings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description


  Ausbau für Stollen und     Tunnel       Die Erfindung betrifft den Ausbau für Stollen und  Tunnel, bei dem ein Betonmantel mit Ausbaurahmen aus  Walzprofilen den Ausbau bildet.  



  Es ist bereits ein Ausbau unter Verwendung von       Walzträgern    für Stollen bekannt, bei dem auf die  Walzträger einzelne Bolzen und Bügel verschiedener  Form angeschweisst werden, als eine Art Bewehrung für  einen stärkeren Betonmantel. Es ist ferner im     Stollen-          und    Tunnelbau ebenso wie beim Bergbau unter Tage bei  schlechten Gebirgsverhältnissen häufig     erforderlich,    die  Stollen vorläufig durch einen stählernen Ausbau zu  sichern, bevor die meist aus Gründen einer glatten  Wandung     erforderliche    Betonauskleidung eingebracht  wird, Der Stahlausbau wird dabei als verlorener Ausbau  betrachtet, wenn man von Druckstollen absieht,

   in denen  der Ausbau zur Aufnahme von Zugkräften als Folge des  inneren Druckes herangezogen wird.  



  Obwohl Versuche mit einbetonierten Trägern gezeigt  haben, dass sie auch dann, wenn sie in der Druckzone  liegen, eine Verstärkung des Betonmantels bilden, wird in  den meisten Fällen nicht darauf verzichtet, auf der  Innenseite des Betonmantels, also in der hauptsächlich  auf Zug beanspruchten Zone, zusätzliche Stahlbewehrun  gen in Form von Rundeisen oder Drahtmatten anzubrin  gen.  



  Die Erfindung hat sich     u.a.    das Ziel gesetzt, diese  zusätzliche Armierung zu vermeiden.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäss bei  einem Ausbau der eingangs erwähnten Art vorgesehen,  dass die     Walzprofile    auf den dem Gebirgszug zugekehr  ten Aussenseiten mit als     Abstandshalter    ausgebildeten  Rundeisen versehen sind. Hierdurch wird der Zweck  erreicht, dass eine     zusätzliche    Bewehrung ganz oder  teilweise überflüssig ist. Wie Versuche gezeigt haben,  sind die     Welleisen    auch bei grösserer Höhe in der Lage,  den Gebirgsdruck noch einwandfrei auf die Profile bei  der     erfindungsgemässen    Ausbildung zu übertragen.

      Die weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Erfin  dungsgegenstandes sieht zunächst vor, dass die Rundei  sen mit     schlaufenförmigen    Teilen zur Halterung des  Längsverzuges versehen sind, wobei die Rundeisen in  ihrer Längsrichtung gewellt sein können. Ferner können  die Rundeisen in ihrer Längsrichtung     meanderartig     geformt sein, oder in ihrer Längsrichtung zu kastenarti  gen durch die Stege abgestützten Querschnitte geformt  sein.  



  Hierdurch ergibt sich eine verhältnismässig einfache  und dennoch formsteife Bauweise, wodurch gegenüber  der genannten herkömmlichen Bewehrung erhebliche  Baukosten eingespart werden können.  



  Die weitere vorteilhafte Ausbildung des Erfindungs  gegenstandes sieht vor, dass die zusätzlichen Rundeisen  mit einer solchen Höhe ausgebildet sind, dass die       Walzprofile    ganz oder teilweise in der Zugzone des  Betonmantels liegen. Hierdurch wird erreicht, dass die  Betonstärken so gehalten werden können, dass der  Stahlausbau     in    vollem Umfang oder teilweise mittragen  muss,     d.h.    dass bei der Berechnung der Betonstärken der  Stahlausbau als voll oder teilweise mittragend gerechnet  werden kann.  



  Wie Versuche gezeigt haben, ist es hierbei sogar  möglich, bei der     Stärkenbemessung    des Betons auf der  Zugseite Risse zuzulassen, wobei der Stollen dann durch  besondere bauliche Massnahmen dicht gemacht werden  kann. Auf diese Weise wird der Stahlausbau auf eine  völlig neue wirtschaftlichere Basis gestellt.  



  Bisher wurde nämlich stets angenommen, dass die  Tragfähigkeit nach dem Einbringen der endgültigen  Betonauskleidung nicht berücksichtigt werden darf, das  bedeutet also, dass bei der Bemessung die Gebirgskräfte  allein durch den Beton aufgenommen werden sollen. An  der Stelle der grossen Biegemomente in der     Stollenwan-          dung    liegt nämlich der Stahlausbau in der gedrückten  Zone. Da Beton selbst nur geringe Zugspannungen      aufnehmen kann ohne zu reissen, legt man     bekannter-          massen    bei     Stahlbetonträgern    die stählerne Bewehrung in  die Zugzone, während man Stahleinlagen in der Druckzo  ne nicht berücksichtigt.

   Die Folge dieser herkömmlichen  Einstellung ist, dass die Betonwandungen     wesentlich     stärker ausgeführt werden, als es in Wirklichkeit erfor  derlich wäre und dass bei geringen Betonstärken  zusätzlich     Rundeisenarmierungen    erforderlich werden.  Beides     erfordert    erhebliche zusätzliche Kosten, zumal bei  stärkerer Bemessung der Wandungen auch der Aus  bruchquerschnitt grösser gehalten sein muss.  



  Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus  der nun folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungs  beispiele unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser  zeigen:       Fig.    1 einen Teilausschnitt eines Tunnelbaus nach der  Erfindung im Längsschnitt;       Fig.2    eine andere     Ausführungsform    ebenfalls in  einem Teilausschnitt;       Fig.    3 eine Teilansicht eines Ausbaus nach     Fig.    1;       Fig.    4 einen Teilabschnitt eines Tunnelausbaus     einer     weiteren Ausführungsform im Längsschnitt mit einbeto  nierten Trägern;

         Fia.    5 einen Querschnitt durch die     Ausführungsform     nach     Fig.    4;       Fig.6    eine andere Ausführungsform, ebenfalls in  einem Teilausschnitt, wobei die Träger ausserhalb des  Betons liegen, ebenfalls im Längsschnitt;       Fig.7    einen Querschnitt der     Ausführungsform    nach       Fig.    6;       Fig.    8 eine Versuchsanordnung;       Fig.9    ein Diagramm mit den Versuchsergebnissen  bei einer Versuchsanordnung nach     Fig.    B.  



  In     Fig.l    ist der Gebirgsstoss     mit    1 bezeichnet,  welcher zuerst oder nach Einbringen der Ausbaurahmen  5 aus Walzprofilen mit einer     Spritzbetonschicht    2  abgedeckt ist. Auf den Walzprofilen 5 sind an der  Aussenseite Rundeisen 3, beispielsweise durch Schweis  sen, befestigt, welche in den Figuren 1 und 3 gewellt  ausgeführt sind. Wie in     Fig.    3 veranschaulicht, können     in     die durch die Rundeisen 3 gebildeten     Schaufeln    weitere  Rundeisen 4 eingehakt werden, welche als Verzug des  Streckenstosses dienen.  



  Die Rundeisen 3 können auch     meanderartig    geformt  sein.  



  Die     Fig.2    zeigt eine     Ausführungsform,    bei welcher  die Rundeisen 3 in Abständen zu kastenartigen Quer  schnitten verformt sind, welche durch Stangen 6 gegen  die Walzprofile 5 abgestützt sind.  



  In     Fig.4    sind die Walzenprofile des Ausbaurahmens  mit 13 bezeichnet, auf deren Aussenseite die erfindungs  gemässen Rundeisen 14 mit einer solchen Höhe ausgebil  det sind, dass die Walzenprofile 13 ganz oder teilweise     in     der Zugzone des Betonmantels 12 liegen. Über dem  Betonmantel 12 ist der Gebirgsstoss mit 11 angedeutet.  Bei einem derartigen verhältnismässig grossen Abstand  zwischen dem Gebirgsstoss 11 und den Walzprofilen 13  ist es durch die Erfindung möglich, bei den statischen  Berechnungsmethoden die Verstärkung des Betonmantels  mit heranzuziehen.  



       Fig.    5 zeigt die Wellenform der Rundeisen 14 im  Betonmantel 15 zwischen dem Walzprofil 13 und dem  Gebirgsstoss 11. Zur Erhöhung der     Steifigkeit    können die  Welleneisen 14 in einer Ebene senkrecht zu der in     Fig.    5  veranschaulichten,     d.h.    im Grundriss zu dieser Figur,       zickzackförmig    angeordnet sein.    Bei einer weiteren Ausführungsform gemäss     Fig.6     sind die Träger 13     ausserhalb    des Betons 12 angeordnet,  und die Rundeisen 14 zeigen dementsprechend eine  grössere Wellenamplitude.

   Hierbei sind die Rundeisen 14  mit den Walzprofilen 13 wie bei den übrigen Figuren  verschweisst, jedoch kann auch eine andere Befestigungs  art vorgesehen sein. Wie man sieht, reicht die Wellenam  plitude der Rundeisen 14 in diesen Fällen von den  Walzprofilen 13 bis zum Gebirgsstoss 11, jedoch ist dies  nicht unbedingt erforderlich. Die Schnittdarstellung nach       Fig.    7 entspricht wiederum der nach     Fig.    5 jedoch liegen  die Profilträger 13 in diesem Falle ausserhalb des  Betonmantels 12.  



  Der Versuchsaufbau nach     Fig.    8 zeigt das Walzprofil  20 an dem ein Abstandseisen 21 angeschweisst ist, das  auf einer     Sandschieferplatte    22 mit einer Stärke von  60 mm aufliegt. Diese Anordnung wird unter eine  hydraulische Presse auf Druck belastet, wobei die beiden  Pfeile die Druckrichtung angeben.  



  In     Fig.9    sind die Ergebnisse der Druckversuche  zusammengestellt, und zwar ist auf der Ordinate die Last  in Tonnen aufgetragen, während auf der Abszisse der  Lastweg in Millimetern angegeben ist. Man sieht, dass  erst bei Lasten von über 6 Tonnen grössere Verformun  gen aufgetreten sind, und bei mehreren Versuchen ist das  Abstandseisen 21 nicht ein einziges Mal über die y-Achse  abgekippt. Jedoch wurde die Welle je nach Oberflächen  beschaffenheit der Gesteinsplatte     verformt.     



  Dabei zeigte das Profil 21 in     Fig.    8 eine Gesamtlänge  von 400 mm, während das Abstandseisen 21 eine  maximale Amplitude von 150 mm und eine Stärke von  18 mm im Durchmesser aufwies. Der Abstand der  beiden Auflager des Abstandseisens 21 auf dem     Walz-          profilstück    20 betrug 300 mm.  



  Durch diese Versuche ist die Tragfähigkeit der  Abstandseisen erwiesen worden. Gegenüber einem     unbe-          währten    Beton steigt die Tragfähigkeit der Auskleidung  bei sonst gleichen Abmessungen durch das     Einbetonieren     des Stahlbaues auf das zwei bis dreifache. Die mittragende  Wirkung des Stahlausbaues wird dadurch noch     vergrös-          sert,    dass bei den nunmehr möglichen geringeren  Betonstärken der Stahlausbau teilweise noch in der  Zugzone des Gesamtquerschnittes zu liegen kommt und  so die gesamte Tragfähigkeit noch zusätzlich     vergrös-          sert.     



  Es ist ohne weiteres verständlich, dass zur Aufnahme  der Gesamtbelastung der Stahlausbau zusammen mit  dem Beton herangezogen werden kann, wenn man auf  der Zugseite des Betons Risse zulässt; dies ist in den  meisten Fällen ohne weiteres möglich, weil der Stollen  durch besondere bauliche Massnahmen, falls erforder  lich, gegen Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit aus  dem umgebenden Gebirge dicht gemacht werden kann,  indem     z.B.    auf der einen Seite des Gewölbes eine mehr  oder weniger elastische Dichtung aus Kunststoff oder dgl.  angebracht wird. Dies ist umso leichter möglich, als in  vielen Tunneln und Stollen noch ein zweites inneres  massives Gewölbe eingezogen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausbau für Stollen und Tunnel, bei dem ein Betonmantel mit Ausbaurahmen aus Walzprofilen den Ausbau bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Walz- profile (5, 13) auf den dem Gebirgsstoss zugekehrten Aussenseiten mit als Abstandhalter ausgebildeten Rund eisen (3, 4, 14) versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Ausbau nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rundeisen (3) mit schlaufenförmigen Teilen zur Halterung eines Längsverzuges (4) versehen sind. 2.
    Ausbau nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rundeisen (3) in ihrer Längsrichtung gewellt sind. 3 .Ausbau nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rundeisen (3, Fig.2) in ihrer Längsrichtung meanderartig geformt sind. 4. Ausbau nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rundeisen (3) in ihrer Längsrichtung zu kastenartigen durch Stege (6) abgestützten Querschnit ten geformt sind. 5.
    Ausbau nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die zusätzlichen Rundeisen (14) mit einer solchen Höhe ausgebildet sind, dass die Walzprofile (13) ganz oder teilweise in der Zugzone des Betonmantels (12) liegen. 6. Ausbau nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rundeisen (14) im Grundriss zickzack- förmig angeordnet sind. 7. Ausbau nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Walzprofilträger (13) ausserhalb des Querschnittes des Betonmantels (12) auf dessen Innensei te angeordnet sind. B.
    Ausbau nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stärke des Betons nicht mehr als das 2Y2-fache der Profilhöhe der Stahlträger beträgt.
CH31565A 1964-01-14 1965-01-11 Ausbau für Stollen und Tunnel CH442408A (de)

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DER0039017 1964-10-15
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