CH442409A - Gerät zum Auskleiden von Durchgängen mit Beton - Google Patents

Gerät zum Auskleiden von Durchgängen mit Beton

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CH442409A
CH442409A CH164466A CH164466A CH442409A CH 442409 A CH442409 A CH 442409A CH 164466 A CH164466 A CH 164466A CH 164466 A CH164466 A CH 164466A CH 442409 A CH442409 A CH 442409A
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CH
Switzerland
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drum
support
concrete
anchoring
frame
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CH164466A
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English (en)
Inventor
Patrick Burgess Roy
Original Assignee
Edmund Nuttall Sons & Co Londo
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04—Lining with building materials
    • E21D11/10—Lining with building materials with concrete cast in situ; Shuttering also lost shutterings, e.g. made of blocks, of metal plates or other equipment adapted therefor
    • E21D11/102—Removable shuttering; Bearing or supporting devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description


  Gerät zum     Auskleiden    von Durchgängen mit Beton    Die     Erfindung        betrifft    das Auskleiden von Durchgän  gen, im besonderen von stark geneigten Durchgängen,  wie     z.B.    Schützenwehren oder Stauanlagen, mit Beton.  



  Die Erfindung besteht in einem Gerät zum Ausklei  den eines Durchgangs mit Beton, das gekennzeichnet ist  durch eine     Schalungstrommel,    die als Abstützung für den  Beton über den gesamten Umfang für einen Längsab  schnitt des Durchgangs wirken kann, einen Tragrahmen,  der gleitfähig innerhalb der Trommel angeordnet ist,  jenseits jedes Trommelendes angebrachte     Rahmenab-          stützvorrichtungen,    die den Tragrahmen und die     gleitfä-          hig    daran angebrachte Trommel an einem zuvor gegosse  nen     Betronring.     



  Ein Verfahren zum Auskleiden eines Durchgangs     mit     Beton unter Verwendung des oben offenbarten Gerätes  kann     z.B.    darin bestehen, dass der Tragrahmen abge  stützt und ausgerichtet wird, die daran befindliche  Trommel in eine solche Lage     vorwärtsbewegt    wird, dass  sie einen Betonring abstützt, die Trommel in dieser Lage  festgespannt und frischer Beton zwischen die Trommel  und die Durchgangswandung geschüttet wird.  



  Während des     Abbindens    des Betons bleibt die  Trommel in ihrer Lage festgespannt. Jedoch kann der  Tragrahmen durch die Trommel hindurch vorwärtsbe  wegt, ausgerichtet und in seiner Lage     festgespannt     werden, wobei er während seiner Bewegung infolge der  Festspannung der Trommel abgestützt ist.  



  Auf     diese    Weise kann eine Einsparung von mehreren  Stunden je Ring gegenüber einem Verfahren erreicht  werden, bei dem das Verschalen erst begonnen werden  kann, nachdem der Beton des vorhergehenden Ringes  hart geworden ist.  



  In stark geneigten oder senkrechten Schächten kann  sich das Gerät im Schacht nach oben unter Benutzung  der zuvor gegossenen Betonringe bewegen. Gerade bei       Durchführung    solcher Arbeiten kann das Gerät nach  Erfindung am     vorteilhaftesten    angewandt werden.  



  Zum Arbeiten in einem geneigten Schacht kann die  Ebene der oberen oder vorderen     Trommelfläche    vorzugs  weise gegen eine zur Achse des Tragrahmens und der    Trommel senkrechte Ebene so geneigt sein, dass sie  während des Arbeitsvorganges horizontal verläuft. Bei  Verwendung eines Tragrahmens     mit    freier Mitte ist  Zugang zwischen den Schachtenden auch während des       Auskleidevorgangs    vorhanden.  



  Die Erfindung wird an einem bevorzugten Ausfüh  rungsbeispiel im Zusammenhang mit der Zeichnung  beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 eine Schnittansicht durch das Gerät in einem  stark geneigten Schacht;       Fig.    2 eine Schnittansicht nach der Linie     II-II    der       Fig.    1;       Fig.    3 eine Ansicht nach der Linie     III-II    der     Fig.    1;  und       Fig.4    eine Schnittansicht nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    1.  



  Das veranschaulichte Gerät umfasst einen Hauptrohr  rahmen oder Gitterträger 11, eine genauer in     Fig.2     gezeigte     Schalungstrommel    12, eine im einzelnen aus       Fig.    3 ersichtliche hintere     Abstütz-    oder     Verankerungs-          einheit    13 und einen vorderen     Abstütz-    oder     Zentrierring     14, der speziell in     Fig.    4 dargestellt ist.

       Fig.    1 zeigt das  Gerät in Arbeitslage in einem steil geneigten Durchgang  während des     Auskleidevorganges.    Die Gesteinsfluchtlinie  des Durchgangs ist     mit    dem Bezugszeichen 16 bezeichnet.  Ein oberer     oder        zuletzt    gegossener Betonring 17 ist  zusammen mit einem vollständigen zuvor gegossenen  Ring 18 und Teilen von zwei weiteren zuvor gegossenen  Ringen 19 und 21 dargestellt.

   Jeder Betonring hat vier  Sätze von je sechs während des     Einschüttens    des Betons  darin eingelassenen     Sicherungshohlschrauben    22, die  während der Benutzung des Durchgangs bei der Montage  zu mehreren     nützlichen    Zwecken und während des       Auskleidens    zur Unterstützung beim Verankern der       Verankerungseinheit    13 und der     Schalungstrommel    12  verwendet werden. Ihre Benutzung in allen Anwendungs  fällen ist nicht wesentlich.  



  Die Sicherungsschrauben 22 sind an der Trommel 12  mit     Bolzen    befestigt, die durch Löcher in der Trommel  treten.      Zunächst ersieht man aus     Fig.    1 und 2, dass der       Hauptgitterträger    11 im wesentlichen quadratischen  Querschnitt hat und seine Ecken mit sich praktisch über  seine Gesamtlänge erstreckenden Randleisten 23 aus       Blankstahl    versehen sind. Der     Hauptgitterträger    ist in der  Mitte im wesentlichen frei, so dass Zugang durch den  Durchgang auch während des     Auskleidens    möglich ist.  



  Die Schaltungstrommel 12 ist an einem Wagen oder  Schlitten 24 angebracht, der den Gitterträger 11 umgibt  und an dem an jeder Ecke jeden Endes zwei     Bronzezwi-          schenlagen    26 befestigt sind. Diese arbeiten mit den  Randleisten zusammen, indem sie relatives Gleiten  zwischen dem     Gitterträger    11 und dem Schlitten 24  ermöglichen.  



  Die     Schalungstrommel    12 besteht aus vier Teilen, die  gemeinsam die gesamte zylindrische Aussenfläche bilden.  Von diesen Teilen wird ein Scheitelteil 27 mittels an dem  Schlitten 24 angeordneten Schraubenwinden (Hebe  schrauben) 28 oder Spannschlössern getragen, und zwei       Seitenwandteile    29 sind bei 31 an das Scheitelteil 27       angelenkt    und mittels Spannschlössern 30 beweglich. Ein  inverses oder Ergänzungsteil 32 wird von weiteren an  dem Schlitten 24 montierten Schraubenwinden (Hebe  schrauben) 33 oder Spannschlössern getragen, die mit  den     Seitenwandteilen    29 mittels     Stossfugenverbindungen     zusammenarbeiten.  



  Die     Vorder-    und Hinterkanten der zylindrischen  Oberfläche der     Schalungstrommel    12 sind gegen zur  Achse senkrechte Ebenen so geneigt, dass sie während  des Arbeitsvorganges horizontal verlaufen. An der  Vorderkante sind mehrere Sicherheitsbalken 36 ange  bracht, die über die     zylindrische    Oberfläche der     Scha-          lungstrommel    vortreten, so dass bei Versagen der  Trommelabstützung die Fallbewegung der Trommel  durch die mit dem Beton zusammenarbeitenden     Balken     verlangsamt oder aufgefangen werden würde.  



  Ein Tragbalken 37 arbeitet mit in den Enden der       Seitenwandteile    29 montierten     Abstützkugeln    35 so  zusammen, dass das Gewicht des Scheitelteils und der       Seitenwandteile    während des     Anschlagens    und     Einrich-          tens    der     Schalungstrommel    aufgenommen wird.  



  In der gezeigten Giessstellung wird jeder     Schalungs-          trommelteil    weiterhin durch Druckstreben 38     gestützt,     die zwischen Auslegern 39 an dem     Schlitten    24 und  starren Teilen der entsprechenden Trommelteile     befestigt     sind. Zur Erhaltung einer     klaren    Darstellung sind einige  dieser Streben in der Zeichnung weggelassen worden.  



  Eine     langhubige,    doppelt wirkende, hydraulische  Hebevorrichtung 41 ist auf einem Schildzapfen 42 an  dem Schlitten 24 sowie an dem Gitterträger<B>11</B> bei 43  schwenkbar gelagert. Ein     Pumpen-Motor-Aggregat    44  und ein Vorratsbehälter 45 für die Hebevorrichtung 41  sind an dem Gitterträger 11 montiert.  



  An der Unterseite des Schlittens 24 ist unterhalb der       Schalungstrommel    12 eine Stützscheibe 46 angeordnet,  die am Ring 18 mit Reibungswirkung so angreift, dass  die     Schalungstrommel    12 und der Schlitten 24 in ihrer  Lage gehalten werden, wenn die     Verankerungseinheit     gelöst wird,     d.h.,    dass Bewegung in Richtung der       senkrechten    Stellung verhindert wird. Die Stützscheibe 46  ist an einem Paar Verbindungsglieder 47 angebracht, und  ihre Lage wird mit einem Spannschloss oder einer  Schraubenwinde     (Hebeschraube)    48 eingestellt, die an ein  Querelement 49 zwischen den Verbindungsgliedern 47       angelenkt    ist.  



  Aus     Fig.    1 und 3 ist ersichtlich, dass die     Veranke-          rungseinheit    13 einen quadratischen Rahmen 51 aufweist,    der einen unteren Endteil des Gitterträgers 11 umgibt,  wobei die relative Längsbewegung     zu    diesem durch den  Eingriff der     Verankerungsringe    52 und 53 an dem  Rahmen mit einem     Haltejoch    54 und einem Element 55  an dem Gitterträger 11 begrenzt ist. Der Rahmen 51 ist  an dem Gitterträger 11 mittels Kufen 56 montiert, die  leichte Schwingbewegung um eine zur Ebene der     Fig.    1  senkrechte Ebene zulassen.  



  Ein Mittelabschnitt jeder Seite des quadratischen  Rahmens 51 ist an den Ringen 19 und 21 mittels       Verankerungszwischenelementen    verankert, von denen  zwei mit ihrem zugehörigen Gestänge in     Fig.    1 weggelas  sen sind. Jedes     Verankerungszwischenelement    57 wird  von einem Paar Verbindungsglieder 58 getragen. Diese  sind an dem Ring 53 schwenkbar gelagert und durch ein  Querelement 59 verbunden, an dem ein     Spannschloss    61  schwenkbar gelagert ist. Das entgegengesetzte Ende des  Spannschlosses 61 ist an dem Ring 52 beweglich  angebracht.

   Die     Verankerungszwischenelemente    57 kön  nen anordnungsgemäss gegen den Beton durch die  Spannschlösser 61 zur Erzielung von Reibungseingriff  gespannt und auch an den angrenzenden Sicherungshohl  schrauben 22 durch Einsetzen geeigneter Bolzen befestigt  werden.  



  Aus     Fig.    1 und 4 ersieht man, dass am vorderen oder  oberen Ende des Gitterträgers 11 die Längsbewegung des       Zentrierringes    14 auf dem Gitterträger durch Bügel 62  oder 63 begrenzt ist.     Zentrierschraubenwinden    oder -he  beschrauben 64, 65, 66 und 67 sind an Tragrahmen  angebracht, die am     Zentrierring    befestigt sind. Diese  Schraubenwinden greifen an dem darunter liegenden  Gestein oberhalb des Niveaus der     Schalungstrommel    an.

    Die unterste oder     Gegendruck-Schraubenwinde    64 ist  eine     hydraulische    Hebevorrichtung, die zur Einstellung  der Position des     Zentrierringes    zur     Gesteinfluchtlinie     verwendet wird. Diese Hebevorrichtung ist mit einem  Gewindebund 68 versehen, der nach unten laufen kann,  um ein Zusammenknicken der Hebevorrichtung unter  dem Gewicht der Konstruktion für den Fall zu verhin  dern, dass aus irgendeinem Grunde der hydraulische  Druck ausfällt. Die Hebevorrichtung 64 wird mit einer  Handpumpe betätigt. Die übrigen Schraubenwinden 65,  66 und 67 werden durch Handräder 69 betätigt.

   Jede  Schraubenwinde 64, 65, 66 und 67 ist mit einem  Verlängerungsrohr versehen, um     erforderlichenfalls    die  maximal erreichbare Länge zu vergrössern.  



  Eine seitliche Einstellung längs einer Achse 71  parallel zur Schwingachse des Gitterträgers 11 mit Bezug  auf den     Verankerungsring    13 wird durch Schraubenwin  den oder Hebeschrauben 72     ermöglicht,    die den Gitter  träger 11 und den     Verankerungsring    14 verbinden.  



  Der flüssige Beton für die Auskleidung kann durch  ein Rohr     geliefert    werden, das sich im Schacht nach  unten erstreckt und an seinem Ende mit einer biegsamen  Verbindungsanordnung versehen ist, um die Verteilung  des Betons am gesamten Umfange der     Schalungstrommel     12 zu unterstützen.  



  Ein bevorzugtes Arbeitsverfahren, das von der  betonierten     Schalungstrommel    ausgeht, ist folgendes:  1. Es wird     überprüft,    dass die Sicherungsschrauben  und     -bolzen    in der     Schalungstrommel    12 fest und die  Druckstreben 38 in der     Schalungstrommel    verbunden  sind.  



  2. Es werden die oberen und seitlichen Schrauben  winden 65, 66 und 67 an dem     Zentrierring    14 zurückge  zogen.      3. Es wird die Belastung an dem     Zentrierring     (aufgenommen  und die untere hydraulische Hebevor  richtung 64 gerade so ausreichend gesenkt, dass der  Gewindebund 68 auf seinem Schaft zurückgeschraubt  werden kann. Dann wird die Hebevorrichtung 64 durch  Lösen einer     Rücklaufschraube    am     Handpumpenkörper     zurückgezogen.  



  4. Es wird geprüft, dass die     Schützscheibe    46 am       Schalungstrommelschlitten    von dem Spannschloss 48 fest  gegen die Betonauskleidung gepresst wird.  



  5. Die oberen     Seitenverankerungszwischenelemente     57 an dem     Verankerungsring    13 werden gelöst und  zurückgezogen.  



  6. Es wird erneut überprüft, dass sich die     Stützschei-          be    46 des     Schalungstrommelschlittens    in fester Berührung  mit der Betonauskleidung befindet.  



  7. Es wird überprüft, dass das Saugventil für die  Pumpe 45 offen ist. Dann wird die hydraulische Pumpe  angelassen.  



  B. Es wird überprüft, dass die     Schalungstrommel    von  den in die Sicherungsschrauben 22 geschraubten Bolzen  fest gehalten wird und dass die Druckstreben 38 straff  gespannt sind.  



  9. Das untere     Verankerungszwischenelement    an dem       Verankerungsring    13 wird gelöst und langsam zurückge  zogen. Dadurch wird die Last auf die     Schalungstrommel     12 und ihre Stützscheibe 46 übertragen.  



  10. Es ist zu gewährleisten, dass die Vorderkanten  der     Verankerungszwischenelemente    57 an der Rückseite  des Gitterträgers 11 sich nicht drehen und die Ausklei  dung beschädigen können, wenn sich der Gitterträger 11  vorwärtsbewegt. (Es kann erforderlich sein, Kettenglied  bügel an den Vorderkanten hinzuzufügen, um dies zu  gewährleisten).  



  11. Der Schraubenwinde 41 wird Druck zugeführt,  um den Gitterträger durch den     Schalungstrommelschlit-          ten    hindurch     vorwärtszustossen.     



  12. Sobald sich der Gitterträger in der vorderen  Stellung befindet, wird die untere hydraulische Hebevor  richtung 64 des     Zentrierringes    14 verlängert, um das  Gewicht aufzunehmen, und wird dann verriegelt. Darauf  werden die     Verankerungszwischenelemente    57 am unte  ren Ende des Gitterträgers 11 und die übrigen Schrau  benwinden 65, 66 und 67 des     Zentrierringes    verlängert.  



  13. Unter der Voraussetzung, dass der Gitterträger  genau ausgerichtet ist, sollte er verriegelt werden, indem       Axialdruck    auf die Schraubenwinden 65, 66 und 67 und  auf die Spannschlösser 61 der Zentrier- und     Veranke-          rungsringe    ausgeübt wird und die     Verankerungszwi-          schenelemente    57 mit den Sicherungsschrauben in der  gestrichelt dargestellten Lage verschraubt werden.  



  14. Falls eine Korrektur der Anhebung oder Ausrich  tung nötig sein sollte, so kann dies um ein Geringes bei  jeder neuen     Schalungstrommeleinstellung    mittels der  Schraubenwinden 72 des inneren     Zentrierringes,    der  senkrechten     Zentrierring-Schraubenwinden    64 und 66  und der Spannschlösser 61 der     Verankerungszwischenele-          mente    durchgeführt werden.  



  Die     Schalungstrommel    kann nun folgendermassen  bewegt werden:  15. Nach Entlastung der Druckstreben 38 werden die       Bolzen    von den     Verankerungsschrauben    22 sowie alle       Schraubenbolzen    und Dorne von den Schliessblechen  zwischen den Teilen 29 und 32 und ferner alle Dorne von  den Scharnieren 31 entfernt.  



  16. Die     Seitenwandschlösser    30, die gegen die Seiten  wandteile 29 stossen, werden zurückgezogen. Während    dieses Vorgangs muss die     Seitenwandabstützkugel    35 auf  dem Tragrahmen 37 laufen. Falls der Kugelhalter 37  unterlegt werden muss, ist zu gewährleisten, dass dies  unter Last geschieht.  



  17. Nach diesem Vorgang können die Scheitel- und       Seitenwandteile    27 und 29 unter Verwendung der oberen  vier senkrechten Schraubenwinden 28 gesenkt werden.  Diese sollten zusammen betätigt werden, um ein Anhaf  ten an den Schraubenwinden oder eine     Reckung    der  Teile oder Formen auszuschliessen.  



  18. Wenn die obere Wandung und die Seitenwandun  gen gesenkt worden sind, kann der Ergänzungsteil 32 in  gleicher Weise unter Benutzung der unteren vier senk  rechten Schraubenwinden 33 angestossen und angeho  ben werden. Die inverse Einheit oder Ergänzungseinheit  läuft auch auf Kugeleinheiten, die auf ihrem     Abstützrah-          men    gelagert sein sollten.  



  19. Die Stützscheibe 46 des     Schalungstrommelschlit-          tens    kann nun unter Verwendung der Schraubenwinde 41  zurückzogen und die zusammengeknickte Trommel  längs des Gitterträgers 11 vorwärtsbewegt werden,  wonach die Trommel erneut eingestellt wird, wobei sich  die Reihenfolge der Arbeitsgänge gegenüber der oben für  das Anstossen angegebenen Reihenfolge umkehrt. Es  kann sich als nützlich erweisen, übereinstimmende  Markierungen an dem Gitterträger und an dem     Schalungs-          trommelschlitten    aufzumalen, um die Regelmässigkeit  der Mitten der     Verankerungsschrauben    von Hub zu Hub  aufrechtzuerhalten.  



  20. Nachdem die     Schalungstrommel    in Stellung ge  bracht ist, kann ein neuer Satz     Verankerungsschrauben     an der Trommel befestigt werden, bevor das Betonieren  beginnt.  



  Verschiedene Modifikationen können im Rahmen der  Erfindung vorgenommen werden. Beispielsweise können  die Schraubenwinden 41 durch ein Paar einfach wirkende  Winden oder Hebeschrauben ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Auskleiden eines Durchgangs mit Beton, gekennzeichnet durch eine Schalungstrommel, die als Abstützung für den Beton über den gesamten Umfang für einen Längsabschnitt des Durchgangs wirken kann, einen Tragrahmen, der gleitfähig innerhalb der Trommel angeordnet ist, jenseits jedes Trommelendes angebrachte Rahmenabstützvorrichtungen, die den Tragrahmen und die gleitfähig daran angebrachte Trommel abstützen und ausrichten, und Vorrichtungen zum Verankern der Trommel an einem zuvor gegossenen Betonring. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Trommel aus beweglichen bogenförmigen, Teilen gebildet ist, die sich zur gesamten Trommelober fläche ergänzen und die nach innen zurückziehbar und nach aussen verschiebbar sind 2. Gerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen starren Trommelschlitten, der den Tragrah men gleitfähig aufnimmt und an dem Abstützelemente zum Abstützen der bogenförmigen Teile während ihrer Bewegung angeordnet sind 3. Gerät nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch entspannbare Druckstreben zur Anbringung am Trommelschlitten und an den bogenförmigen Teilen. 4.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Trommel Öffnungen enthält, durch die Verankerungsschrauben in den Beton eingesetzt werden können. 5. Gerät nach Patentanspruch, hauptsächlich zur Verwendung in einem zur Senkrechten geneigten Durch gang, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der oberen Fläche der Trommel zu einer zur Trommelachse senkrechten Ebene geneigt ist. 6.
    Gerät nach Patentanspruch, im besonderen zur Verwendung in einem zur Senkrechten geneigten Durch gang, gekennzeichnet durch mit der Trommel bewegliche und unterhalb dieser angeordnete zurückziehbare Vor richtungen, die an einem vorhergehenden Betonring angreifen und die Trommel gegen Bewegung in Richtung der Senkrechten abstützen. 7. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Trommel an ihrem oberen oder vorderen Ende eine Anzahl über die Trommeloberfläche vortreten de Vorsprünge trägt, die ein Herunterfallen der Trommel in einem Durchgang in unkontrollierter Weise bei Versagen der Abstütz- oder Verankerungsvorrichtungen verhindern. B.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Abstützvorrichtung einen Hilfs- oder Zwischenrahmen aufweist, der am Tragrahmen auf der Hinterseite der Trommel angeordnet ist und frei um eine Schwingachse mit Bezug auf diese schwingen kann, und Vorrichtungen zum Verankern des Zwischenrahmens an einem vorhergehenden Betonring. 9.
    Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abstützvorrichtung weiterhin einen vorderen Hilfs- oder Zwischenrahmen aufweist, der am Tragrahmen so angebracht ist, dass seitliche Verstellung in zu der genannten Schwingachse paralleler Richtung möglich ist, sowie Vorrichtungen zum Verankern des vorderen Zwischenrahmens an der Durchgangswandung vor dem Betonieren. 10. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine doppelt wirkende oder durch zwei einfach wirkende hydraulische Hebevorrichtungen oder Schrau benwinden zum Vorschieben der Trommel entlang dem Rahmen oder zum Vorschieben des Tragrahmens durch die Trommel hindurch. 11.
    Gerät nach Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hebevorrichtung oder die Hebevorrich tungen schwenkbar am Tragrahmen und an der Trommel angeordnet ist bzw. sind, um Einstellung der Ausrichtung zur ermöglichen.
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