CH442414A - Fahrwerk zum wahlweisen Fahren mit Gleisketten oder Spurkranzrädern - Google Patents

Fahrwerk zum wahlweisen Fahren mit Gleisketten oder Spurkranzrädern

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Publication number
CH442414A
CH442414A CH1596664A CH1596664A CH442414A CH 442414 A CH442414 A CH 442414A CH 1596664 A CH1596664 A CH 1596664A CH 1596664 A CH1596664 A CH 1596664A CH 442414 A CH442414 A CH 442414A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chassis
wheels
flanged wheels
tracks
caterpillar
Prior art date
Application number
CH1596664A
Other languages
English (en)
Inventor
Schmidt Herbert
Strobach Herbert
Ebert Heinz
Klein Gerhard
Fritsche Kurt
Original Assignee
Mini Verkehrswesen
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
    • B60F1/00Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Fahrwerk     zum    wahlweisen Fahren mit Gleisketten oder     Spurkranzrädern       Die     Erfindung    betrifft ein     Fahrwerk    zum wahlweisen  Fahren mit Gleisketten oder     Spurkranzrädem    auf  Schienengleisen, mit auf den     abgefederten,    die     Gleisket-          tenstützräder    oder Radträger des     Gleiskettenfahrwerkes     tragenden Achsen schwenkbar gelagerten     Winkelhebeln,     deren nach oben ragende Enden mit.

   einer hydraulischen  oder mechanischen     Verstelleinrichtung    verbunden sind  und an deren anderen Enden     Spurkranzräder        gelagert     sind.  



  Es sind viele     Zweiwegfahrzeuge    bekannt geworden,  die wahlweise auf der Schiene oder auf der Strasse  befördert werden können. Hierbei soll die     Umladezeit     für Frachten vermindert oder vermieden werden. Die  Mittel hierfür sind meist einfacher Art, da es sich in fast  allen Fällen um zweiachsige Fahrzeuge handelt und der       erforderliche    Hub für das Umstellen gering ist. Es  werden also hier oft zum Umstellen Exzenter oder  sogenannte Doppelachsen angewandt. Insbesondere für  schwere Baumaschinen, z. B. für die     Oberbaubearbei-          tung    sind jedoch Fahrwerke erforderlich, die wahlweise  Gleisketten oder Eisenbahnachsen zur Fortbewegung  benutzen.  



  Es sind nur wenige Fahrwerke bekannt, die es  ermöglichen, ein Fahrwerk wahlweise auf Gleisketten  oder auf Eisenbahngleisen benutzen zu können. So ist  ein Fahrzeug mit kombiniertem     Gleiskettenradantrieb,          Kettenführungsrad    und Kettenführungsrollen bekannt  geworden, dessen Räder in ihrer angehobenen Stellung  vollkommen im Raum     zwischen    den Ketten eingezogen  sind, während sie in Gebrauchsstellung axial nach aussen  verschoben und nach unten geschwenkt sind.  



  Ausserdem ist ein Fahrgestell bekannt geworden, bei  dem Schienenräder mit einem Rahmen in der Höhe  durch Spindeln verstellbar über dem eigentlichen Fahr  gestellrahmen greifen. Fernerhin ist eine Baumaschine  bekannt, die vor und hinter den Gleisketten     achsentra-          gende    Rahmen besitzt, die senkrecht über Spindeln    höhenverstellbar sind. Den beschriebenen Fahrwerken  haften jedoch Nachteile an, die für die Anwendung an  Baumaschinen vermieden werden müssen. Liegen die  Gleisketten zwischen den Rädern für die Schienenfahrt,  so können die Gleisketten durch das festgelegte     Spur-          mass    der Schiene nur eine sehr geringe Spur und damit  nur eine begrenzte Standsicherheit für die Fahrt auf  Gleisketten besitzen.

   Fernerhin wird für den Eisenbahn  verkehr     als    unerlässlich erachtet, dass nicht einzelne  Räder,     sondern    Achsen verwendet werden. Dies wird in  den beschriebenen Fällen nicht erreicht. Auch für  Maschinen, die infolge einer grossen Masse wegen der  zulässigen     Achslast    mehr als zwei Eisenbahnachsen  benötigen, müssen diese     Fahrwerke    für nicht brauchbar  erachtet werden. Allen bekannten Fahrwerken mit  senkrecht höhenverstellbaren Achsen haftet fernerhin  der Nachteil an, dass die für die     Höhenverstellbarkeit     nötigen Einrichtungen zu einem verhältnismässig hohen  Fahrgestell führen.

   Für Fahrwerke mit ausserhalb der  Eisenbahnspurweite liegenden Gleisketten besteht auch  die Forderung eines grossen Hubes für die     Spurkranzrä-          der,    da die Gleisketten in das vorgeschriebene Lademass  geführt werden müssen.  



  Der Erfindung liegt also die Aufgabe     zugrunde,    ein  Fahrwerk zu schaffen, das wahlweise auf Gleisketten  oder auf Eisenbahnschienen fahren kann, möglichst  flach gebaut ist und bei dem die Federung     gleichermas-          sen    für beide     Traktionsarten        verwendet    wird, wobei der  Hub zweckmässig so gross ist, dass die ausserhalb der  Radsätze liegenden     Gleisketten    in das Profil (Lademass)  gehoben werden.  



  Erfindungsgemäss wird dies erreicht, indem die nach  oben ragenden, zueinander parallelen Arme der Winkel  hebel auf jeder Fahrzeugseite durch     Kuppelstangen     verbunden und über eine am oberen Arm eines der  endseitigen Winkelhebel     angelenkte    Pleuelstange und      einen geführten Kreuzkopf mit der     Verstelleinrichtung     verbunden sind.  



  Durch die     erfindungsgemässe    Anordnung der Win  kelhebel und der die Hebelenden verbindenden Kuppel  stangen kann eine     Vielzahl    von Radachsen zu gleicher  Zeit beim Auf- und     Abgleisen    von der hydraulischen  oder mechanischen     Verstelleinrichtung    betätigt werden,  wobei alle Achsen und damit alle Räder zu gleicher Zeit  und mit gleicher Belastung zum Tragen kommen und die  Federung sowohl bei der Fahrt auf den Gleisketten wie  auch auf den     Spurkranzrädern    wirksam wird.  



  An einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung  näher beschrieben werden. Dazu zeigen:       Fig.    1 die Seitenansicht des     Fahrwerkes    bei Schie  nenfahrt.  



       Fig.    2 einen Schnitt entlang der Linie     A-B.     



  Unter dem     Fahrwerksrahmen    1 einer Gleisbauma  schine sind in an sich bekannter Weise     Achslagerführun-          gen    2 angeordnet, in denen Achsen 3 gehalten werden,  die den Fahrzeugrahmen 1 mit Federn 4 tragen. An den  äusseren Enden der Achsen 3 sind     Gleiskettenstützräder     5     oder    Radträger befestigt. Zwischen den     Achslagerfüh-          rungen    2 sind Winkelhebel 6 drehbar auf der Achse 3  gelagert, die an ihrem unteren Hebelende in     Walzlagern     Achsen 7 mit     Spurkranzrädern    8 führen.

   Die oberen  Hebelenden der Winkelhebel 6 sind zu Lagerstellen  ausgebildet, die durch Stangen 9 miteinander verbunden  sind und an einem Ende der Stangenreihe über eine  Pleuelstange 10, einem Kreuzkopf 11 mit der Kolben  stange eines     Hydraulikzylinders    12 in Verbindung  stehen.  



  Ausser der in     Figur    1 gezeigten Stellung der  Winkelhebel 6 mit ausgeschwenkten     Spurkranzrädern    6  ist durch     Zurückziehen    des     Hydraulikzylinders    8 eine  entgegengesetzte strichpunktierte Stellung zu erreichen,  wobei dann das     Gleiskettenfahrwerk    die Maschine trägt.    In beiden Endstellungen wird zweckmässig die Hydrau  lik durch     Verriegelungsbolzen    am Kreuzkopf 11 entla  stet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrwerk zum wahlweisen Fahren mit Gleisketten oder Spurkranzrädern auf Schienengleisen, mit auf den abgefederten, die Gleiskettenstützräder oder Radträger des Gleiskettenfahrwerkes tragenden Achsen schwenk bar gelagerten Winkelhebeln, deren nach oben ragende Enden mit einer hydraulischen oder mechanischen Verstelleinrichtung verbunden sind und an deren ande ren Enden die Spurkranzräder gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die nach oben ragenden, zueinan der parallelen Arme der Winkelhebel (6)
    auf jeder Fahrzeugseite durch Kuppelstangen (9) verbunden und über eine am oberen Arm eines der endseitigen Winkelhebel (6) angelenkte Pleuelstange (10) und einen geführten Kreuzkopf (11) mit der Verstelleinrichtung (12) verbunden sind. UNTERANSPRUCH Fahrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kreuzkopf (11) in beiden Endstellun- gen durch Bolzen verriegelbar ist.
    Ministerium für Verkehrswesen vertreten durch den Minister und Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn
CH1596664A 1964-12-10 1964-12-10 Fahrwerk zum wahlweisen Fahren mit Gleisketten oder Spurkranzrädern CH442414A (de)

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