CH442589A - Flüssiges Spülmittel für Spülmaschinen - Google Patents

Flüssiges Spülmittel für Spülmaschinen

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CH442589A
CH442589A CH1298363A CH1298363A CH442589A CH 442589 A CH442589 A CH 442589A CH 1298363 A CH1298363 A CH 1298363A CH 1298363 A CH1298363 A CH 1298363A CH 442589 A CH442589 A CH 442589A
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CH
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dishwashers
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polyalkylene glycol
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CH1298363A
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Viktor Nystrom Borje
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Helios Kemisk Tekniska Ab
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/66Non-ionic compounds
    • C11D1/825Mixtures of compounds all of which are non-ionic
    • C11D1/8255Mixtures of compounds all of which are non-ionic containing a combination of compounds differently alcoxylised or with differently alkylated chains
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


      Flüssiges        Spülmittel    für     Spülmaschinen       Die Erfindung betrifft ein flüssiges Spülmittel, das  in Spülmaschinen und insbesondere in grösseren auto  matischen Spülmaschinen zur Verwendung kommen  soll.  



  In automatischen Spülmaschinen wird das Spülmit  tel zu einem gewissen Zeitpunkt während des Spülpro  grammes mit Hilfe einer     Dosiervorrichtung    in genau  bestimmten Mengen zugesetzt. Bisher sind solche Spül  mittel, die sich zur Verwendung in Spülmaschinen eig  nen, nur in Pulverform erhältlich. Selbstverständlich  würde ein flüssiges Präparat aus mehreren Gesichts  punkten vorteilhafter sein, vor allem weil es leichter zu  dosieren ist, so dass die     Dosiervorrichtung    der Spülma  schine vereinfacht werden könnte. Man konnte jedoch  bisher kein flüssiges Präparat herstellen, das die an ein  Spülmittel für den betreffenden Zweck gestellten For  derungen erfüllt.  



  Spülmittel für maschinelles Spülen sollen hohe       Alkalität        aufweisen,    d. h. sie müssten bei Dosierung in  normaler Menge einen     pH-Wert    von etwa 10-12 auf  weisen, was zur Erreichung einer wirksamen Reinigung  erforderlich ist; ferner dürfen sie nicht zu stark schäu  men, weil eine grosse Schaummenge der Reinigungs  wirkung entgegenwirkt. Auch dürfen sie keine Ablage  rungen bilden (z. B. durch Bildung unlöslicher Verbin  dungen mit den Härtebildern des Wassers) und zwar  weder in der Maschine noch an dem Spülgut. Bei  einem flüssigen Spülmittel verlangt man auch, dass es  eine dauerhafte, homogene Lösung sein soll und nicht  bei der Lagerung gewisse Bestandteile ausgeschieden  werden.  



  Die Erfindung betrifft nun ein flüssiges Spülmittel  für Spülmaschinen in Form einer klaren, homogenen  Lösung, das sich durch einen Gehalt an 1a) einem       Alkylphenyläther    eines     Polyalkylenglykols    mit 5-10       Alkylglykoläthergrupp,en,        1b)        cnnem        Alkylphenyläther          eines        Polyalkylenglykols    mit     2-4        Alkylenglykoläther-          gruppen    und 1c)

   einem     Aralkyläther    eines     Polyal-          kylenglykolmonoalkylphenyläthers    mit 3-8     Alkylengly-          koläthergruppen,    2. einem     Alkalimetallsilikat,    3. einem         Enthärtungsmittel    und 4. einem Lösungsvermittler aus  zeichnet. Vorzugsweise sind in dem Spülmittel die  Komponenten 1a), 1b) und 1c) zu gleichen Teilen ent  halten.  



  Dieses flüssige Spülmittel für Spülmaschinen erfüllt  die obigen Forderungen.  



  Zu Komponente 1. ist zu sagen, dass das eigentli  che oberflächenaktive Mittel nur die Substanz a.) ist,  d. h. der     Alkylphenol-polyalkylen-glykoläther    mit der  grösseren Anzahl von     Alkylenglykolgruppen    und die  beiden     Substanzen-b)    und c) im wesentlichen die Auf  gabe haben, die Schaumbildung einzuschränken. Durch  Versuche wurde festgestellt, dass die beste Reinigungs  wirkung erhalten wird, wenn diese drei Substanzen  vorzugsweise in im wesentlichen gleichen Mengen vor  handen sind, beispielsweise jeweils 25-45     1/o    der  Summe dieser drei Substanzen.

   Unter      Alkylphenol      ist in diesem Zusammenhang ein mit einer oder mehre  ren     Alkylgruppen    von vorzugsweise insgesamt 8-12       Kohlenstoffatomen    substituiertes Phenol zu verstehen,  z. B.     Nonylphenol,        Dibutylphenol    u. dgl.

   Das      Alky-          lenglykol     ist vorzugsweise     Äthylenglykol    oder     Propy-          lenglykol.    Derartige     Alkylphenol-poly-alkylen-glykol-          äther    können durch Zugabe der     erforderlichen        Menge     Äthylen- oder     Propylenoxyd    zu     Alkylphenol    erhalten  werden.

   Als Substanz a) wird vorzugsweise ein     Addukt     von 1 Molekül     Nonylphenol    und 7,5 Molekülen     Äthy-          lenoxyd    und als Substanz b) vorzugsweise ein     Addukt     von 1 Molekül     Nonylphenol    und 4 Molekülen     Äthy-          lenoxyd        verwendet.    Die     Substanz    c) kann     durch        Ver-          äthern        eines        Alkylphe:

  nol-poly        glykoläthers    mit     einem          Aralkylalkohol,    zweckmässig einem     Benzylalkohol,     hergestellt werden. Man verwendet vorzugsweise einen  mit     Benzylalkohol        verätherten        Nonyl-phenol-polyäthy-          len-glykoläther    mit 5     Äthylenglykolgruppen.     



  Das     Alkalimetallsilikat    ist vorzugsweise Natrium  metasilikat und hat den Zweck, dem Präparat die er  forderliche hohe     Alkalität    zu verleihen. Um die Bil  dung von unlöslichem     Calciumsilikat    zu verhindern,  werden noch ein oder mehrere     Enthärtungsmittel         (Komponente 3.) zugegeben. Hierfür eignen sich     Alka-          limetallphosphate,    vorzugsweise Polyphosphate, z. B.  Kalium- oder     Natriumtripolyphosphat,    oder     Alkalime-          tallsalze    der     Äthylendiamintetraessigsäure    und dgl.

    Eine zweckmässige Kombination besteht aus     Kalium-          tripolyphosphat    mit dem     Tetrakaliumsalz    der Äthylen  diamintetraessigsäure.  



  Die     Komponente    4. ist     zweckmässigerweise    ein       Natriumtoluylsulfonat    und hat den Zweck, die Sub  stanzen sicher in Lösung zu halten.  



  Die Zusammensetzung des Präparates kann in wei  ten Grenzen variieren und zwar in Abhängigkeit von  den einzelnen Substanzen.     Zweckmässigerweise    ver  wendet man aber, auf das Gewicht der gesamten       Lösung        gerechnet,        1-5        %        oberflächenaktives        Mittel          (Komponente        1.),        2,5-10        %        Alkalimetallsilikat        (Kom-          ponente        2.),

          10-20        %        Enthärtungsmittel        (Komponente          3.)        und        5-15        %        Lösungsvermittler        (Komponente        4.).          Das        Lösungsmittel        (Rest        auf        100        %)        ist        zweckmässig     Wasser, gegebenenfalls gemischt mit einem anderen  Lösungsmittel.

   Selbstverständlich können auch andere  Zusätze noch enthalten sein.  



  Ein erfindungsgemässes flüssiges Spülmittel hat  z. B. folgende Zusammensetzung:         Nonylphenol--polyäthylenglykoläther    (7,5     Et0          [Äthylenoxydeinheiten])    0,4704       Nonylphenol-polyäthylenglykoläther        (4        Et0)        0,47%          Nonylphenol-polyäthylenglykoläther-Benzyl-          äther    (5     Et0)        0,471/0          Natriummetasilikat    5,5 0/0       Kaliumtripolyphosphat    9,

  5 0/0       Tetrakalium-äthylendiamin-tetraacetat        5,0,7%          Natrium-toluylsulfonat    9,5 0/0       Wasser        Rest       Das Präparat wird z. B. dadurch hergestellt, dass  die     Polyäthylenglykoläther    zusammen mit einem gerin  gen Teil des     Natriumtoluylsulfonats    in einem geringen  Teil des Wassers gelöst werden.

   In dem restlichen  Wasser löst man zuerst den Rest des     Toluylsulfonats     und dann das     Metasilikat    und     Tripolyphosphat.    Nun  wird die erste Lösung der zweiten zugesetzt und  schliesslich das     Äthylendiamintetraacetat    zugegeben.  Das Gemisch wird mindestens über Nacht stehen gelas  sen und dann filtriert. Man erhält eine klare, homo  gene Lösung, die bei Verwendung in der Spülmaschine  die oben angegebenen Forderungen erfüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssiges Spülmittel für Spülmaschinen in Form einer klaren, homogenen Lösung, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 1a) einem Alkylphenyläther eines Polyalkylenglykols mit 5-10 Alkylenglykoläther- gruppen, 1b) einem Alkylphenyläther eines Polyalky- lenglykols mit 2-4 Alkylenlgykoläthergruppen und 1c) einem Aralkyläther eines Polyalkylenglykolmonoalkyl- phenyläthers mit 3-8 Alkylenglykoläthergruppen, 2.
    einem Alkalimetallsilikat, 3. deinem Enthärtungsmittel und 4. einem Lösungsvermittler. UNTERANSPRUCH Spülmittel nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Komponenten la, 1b und. 1c zu glei chen Teilen enthalten sind.
CH1298363A 1962-11-07 1963-10-23 Flüssiges Spülmittel für Spülmaschinen CH442589A (de)

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