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Vorrichtung zur Erhöhung des Zuges in Rauchgasleitungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung des Zuges in Rauchgasleitungen, insbesondere in Kaminzügen, die eine Nebenstromleitung mit zwischengeschaltetem Gebläse aufweist.
Es ist bekannt, zur Zugerhöhung von Kaminen Ventilatoren einzusetzen, und zwar im Nebenstrom, weil Verengungen in Kaminen durch eingebaute Ventilatoren wegen der Gefährdung des Bedienungspersonals der Heizanlagen durch eventuell mögliche Rauchgasvergiftungen nicht zulässig sind.
Die Anordnung von Gebläsen im Nebenstrom hat jedoch den Nachteil, dass nur ein Teil der Abgase er- fasst wird, wodurch nur eine geringe Zugerhöhung zu erreichen ist.
Es ist ferner bekannt, zwischen Ansaub und Ausblaseöffnung des Gebläses im Kamin eine Drosselklappe anzuordnen, mit der der Hauptstrom gedrosselt bzw. in vollem Umfang über den Staubabscheider und das Gebläse geleitet werden kann.
Diese im Kamin angeordnete Drosselklappe stellt jedoch eine Verengung des Kaminquerschnittes dar, an der sich Staubteilchen absetzen können, so dass sich die Drosselklappe gegebenenfalls aus dieser oder anderen Umständen verklemmen kann, was - abgesehen von einer Falscheinstellung - jedoch gefährliche Folgen hat, wenn das Gebläse einmal wegen Stromunter- brechung oder sonstiger Defekte ausfällt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- grunde, die Nachteile bekannter Anlagen zu vermeiden und eine Vorrichtung zur Zugerhöhung von Kaminen zu schaffen, welche die Vorteile der sicheren Nebenstrom-Anordnung des Gebläses mit denen der Hauptstrom-Anordnung vereinigt.
Diese Aufgabe ist mit einer Vorrichtung der genannten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen den übereinanderliegenden Mündungen der Nebenstromleitung in den Kaminzug eine weitere Mündung in den Kaminzug einmündet, die mit der Druckseite eines Gebläses in Verbindung steht. Weitere Einzelheiten werden nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert.
In der beispielsweisen zeichnerischen Darstellung ist ein Kaminteil mit 5 bezeichnet, der seitlich mit einer Ansaugöffnung 1, einer düsenartigen Öffnung 2 und einer injektorartigen Ausblasöffnung 3 versehen ist. Durch die Ansaugöffnung werden die Abgase aus dem unteren Teil 4 des Kamins über eine Entstau- bungseinrichtung 12 geleitet und durch die beiden Gebläseteile 7 und 8 über die Öffnungen 2 und 3 wieder in den Kamin zurückgeführt.
Die öffnung 2 ist vorzugsweise düsenartig als den ganzen Kaminquerschnitt bestreichender Breitschlitz ausgebildet und bewirkt, dass die durch diese Öffnung in den Kamin geblasenen Abgase im Kamin einen horizontalen Sperrschleier 10 höheren Druckes bilden, der den unteren Kaminteil 4 vom oberen Kaminteil 6 trennt und somit den Hauptstrom ganz oder teilweise über die Ansaugöffnung und das Gebläse leitet.
Durch die injektorartige Ausblasöffnung 3 wird der restliche Teil des Ansaugvolumens in den oberen Kaminteil 6 geblasen und saugt unter Bildung eines entsprechenden Druckabfalles die als Sperrschleier 10 eingeblasenen, ständig nachströmenden Abgase ab, ohne dabei den Sperrschleier selbst zu zerstören. Die injektorartige Einblasöffnung 3 besteht aus vorzugsweise einer Düse oder mehreren tangential angeordneten Düsen.
Das Gebläse 9 ist als Spezialgebläse mit einem aus den Teilen 7 und 8 bestehenden Doppelflügelrad ausgeführt, das von einem gemeinsamen Motor angetrieben wird. Es ist jedoch möglich, zwei voneinander völlig unabhängige Gebläse vorzusehen, deren Förderlei- stungen gegebenenfalls unabhängig voneinander geregelt werden können.
Die Querschnitte der Öffnungen 2 und 3 sowie die Förderleistungen der diese Öffnungen speisenden Ven- tilatorteile sind derart bemessen, dass durch die injek- torartige Öffnung 2 etwa 1/g und durch die injektorar-
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tige Öffnung 3 etwa 2/3 des durch die Öffnung 1 zuströmenden Gasvolumens geleitet werden.
Fällt der Ventilator aus, so kann sich kein Sperrschleier ausbilden; die Abgase können den Kamin, wie erwähnt, also unbehindert passieren, weil sich in diesem keine Einbauten, wie Klappen oder dergleichen, befinden.
Die Vorrichtung ist selbstverständlich mit oder ohne Entstaubungseinrichtung 12 betriebsfähig. Als Entstaubungseinrichtungen können beliebige Einrichtungen, wie Hochleistungsabscheider, Elektrofilter oder dergleichen, eingesetzt werden.
In der Ansaugöffnung 1 ist vorteilhaft ein Temperaturfühler 11 eines Rauchgasthermometers vorgesehen, mit dem es möglich isst, abhängig von der Rauchgastemperatur die Saugzuganlage an- oder abzuschalten. Der Kaminbereich, in dem die Öffnungen 1, 2, 3 liegen, kann selbstverständlich aus einem entsprechenden Stück von feuerfestem Material bestehen, so dass dieser Kaminteil beim Aufbau des Kamins als fertiges Einbauteil eingeführt werden kann.
Die beschriebene Vorrichtung gewährleistet, dass durch die vorzugsweise düsenförmige Öffnung ein geringer Teil des vom Gebläse angesaugten Gesamtvolumens der Abgase zur Bildung eines Sperrschleiers im Kamin in diesen eingeblasen wird, während der restliche, grössere Teil des Gesamtvolumens injektorartig durch die Ausblasöffnung in den oberen Teil des Kamins zurückgeführt wird.
Die beschriebene Vorrichtung hat den Vorteil, dass bei Ausfall des Gebläses automatisch der den Hauptstrom drosselnde bzw. verschliessende Sperrschleier verschwindet, so dass die Abgase durch natürliche Kaminwirkung ungehindert abströmen können.
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Device for increasing the draft in flue gas lines The invention relates to a device for increasing the draft in flue gas lines, in particular in chimney flues, which has a bypass line with an interposed fan.
It is known to use fans to increase the draft of chimneys, namely in the bypass flow, because constrictions in chimneys by built-in fans are not permitted because of the risk to the operating personnel of the heating systems from possible smoke gas poisoning.
The arrangement of fans in the bypass flow, however, has the disadvantage that only some of the exhaust gases are captured, which means that only a slight increase in draft can be achieved.
It is also known to arrange a throttle valve between the suction and exhaust opening of the fan in the chimney, with which the main flow can be throttled or passed in full via the dust separator and the fan.
This throttle valve arranged in the chimney represents a narrowing of the chimney cross-section, on which dust particles can settle, so that the throttle valve may jam due to this or other circumstances, which - apart from an incorrect setting - has dangerous consequences if the fan is used fails due to power interruption or other defects.
The present invention is based on the object of avoiding the disadvantages of known systems and of creating a device for increasing the draft of chimneys which combines the advantages of the safe secondary flow arrangement of the fan with those of the main flow arrangement.
This object is achieved with a device of the type mentioned, which is characterized in that another opening opens into the chimney flue between the superimposed openings of the secondary flow line in the chimney flue, which is connected to the pressure side of a fan. Further details are explained in more detail below using an exemplary embodiment of the invention shown schematically in the drawing.
In the illustrative drawing, a chimney part is denoted by 5, which is laterally provided with a suction opening 1, a nozzle-like opening 2 and an injector-like exhaust opening 3. The exhaust gases from the lower part 4 of the chimney are passed through the suction opening via a dust removal device 12 and are returned to the chimney by the two fan parts 7 and 8 via the openings 2 and 3.
The opening 2 is preferably designed like a nozzle as a wide slot covering the entire chimney cross-section and causes the exhaust gases blown through this opening into the chimney to form a horizontal barrier veil 10 of higher pressure in the chimney, which separates the lower chimney part 4 from the upper chimney part 6 and thus the main flow wholly or partially passes through the suction opening and the fan.
The remaining part of the suction volume is blown through the injector-like exhaust opening 3 into the upper chimney part 6 and sucks off the continuously flowing exhaust gases, which are blown in as a barrier curtain 10, with the formation of a corresponding pressure drop, without destroying the barrier curtain itself. The injector-like blow-in opening 3 preferably consists of one nozzle or several tangentially arranged nozzles.
The fan 9 is designed as a special fan with a double impeller consisting of parts 7 and 8, which is driven by a common motor. However, it is possible to provide two fans that are completely independent of one another, the delivery rates of which can optionally be regulated independently of one another.
The cross-sections of the openings 2 and 3 as well as the delivery rates of the fan parts feeding these openings are dimensioned such that about 1 / g through the injector-like opening 2 and through the injector
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term opening 3 about 2/3 of the gas volume flowing through the opening 1 are passed.
If the fan fails, no barrier curtain can form; the exhaust gases can, as mentioned, pass the chimney unhindered because there are no built-in components such as flaps or the like in it.
The device can of course be operated with or without a dedusting device 12. Any devices, such as high-performance separators, electrostatic precipitators or the like, can be used as dedusting devices.
A temperature sensor 11 of a smoke gas thermometer is advantageously provided in the suction opening 1, with which it is possible to switch the induced draft system on or off depending on the smoke gas temperature. The chimney area in which the openings 1, 2, 3 are located can of course consist of a corresponding piece of refractory material so that this chimney part can be inserted as a finished built-in part when the chimney is being built.
The device described ensures that through the preferably nozzle-shaped opening a small part of the total volume of the exhaust gases sucked in by the fan is blown into the chimney to form a barrier curtain, while the remaining, larger part of the total volume is injected through the exhaust opening into the upper part of the chimney is returned.
The device described has the advantage that, if the fan fails, the barrier curtain that restricts or closes the main flow automatically disappears so that the exhaust gases can flow away unhindered by the natural chimney effect.