CH442664A - Heizkörperelement für Zentralheizungen - Google Patents
Heizkörperelement für ZentralheizungenInfo
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Description
Heizkörperelement für Zentralheizungen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein gusseiser- nes hohles Heizkörperelement für Zentralheizungen.
Flache Heizkörperelemente aus zusammenge- schweissten, unter sich die Wasserkammer bildenden Metallplatten sind an und für sich bekannt. Sie verdrängen zunehmend die früheren, aus einer Vielzahl von rohrförmigen Elementen bestehenden gusseisernen Heizkörper, hauptsächlich wegen ihres viel geringeren Raumbedarfs und der sich daraus ergebenden Möglich keit, sie in die dünnen Wände moderner Bauten einzunischen. Sie verdanken ausserdem ihre zunehmende Verbreitung ihrem gefälligen Aussehen, ihrer grösseren Sauberkeit und ihren geringeren Einbaukosten.
Diese aus Blech durch Verschweissen ihrer Ränder hergestellten Elemente habenmeistens glatte oder nur wenig gewellte Wände, mit anderen Worten, eine verhältnismässig geringe Wärmeaustauschfläche. Aus die sem Grunde müssen jeweils mehrere Elemente, parallel und etwas abstehend voneinander, zu einem Heizkörper vereint werden, wobei ihre gegenseitige Versteifung und die Verbindung ihrer Hohlräume umständlich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, plattenförmige Heizkörperelemente zu schaffen, die aus Gusseisen hergestellt werden können, also eine grössere Korrosionsbeständigkeit aufweisen als die bekannten Blechkörper.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaf fung von Heizkörperelementen mit einer grösseren Wärmeaustauschfläche, welche das moderne Aussehen der bekannten Flachelemente bewahren und leichter als diese zu einem Heizkörper zusammengebaut werden können.
Zu diesem Zweck ist das Heizkörperelement erfin- dungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer flachen Aussenwand, einer mit Wellen und an diesen angesetzten Rippen versehenen Rückwand und aus flachen, die Aussen- und die Rückwand verbindenden Seitenwänden gebildet ist, welche Teile die Kammer die Heizflüssigkeit umschliessen. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Wellen mit der Heizflüssigkeit ausgefüllt werden, so dass, gegenüber den bekannten glatten, plattenförmigen Heizkörpern, die von der Heizflüssigkeit direkt benetzte Fläche viel grösser ist.
Weiterhin können die einzelnen Heizelemente in Reihen miteinander verbunden werden, wobei die Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen z. B. mittels Nippel äusserst leicht, sicher und dicht bewerkstelligt werden kann. Die Rückwand der Heizelemente kann ausserdem so passend ausgebildet sein, dass die Aufhängung der Elemente an der Zimmerwand oder Mauer keiner weiteren Verbindungsmittel bedarf und ausserdem die zum Zusammenbau oder zur gegenseitigen Passung der einzelnen Heizelemente unentbehrliche seitliche Verschiebbarkeit gewährleistet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert werden.
Es zeigen: Figur 1 eine Rückansicht des erfindungsgemässen Heizkörperelements; Figur 2 eine Seitenansicht desselben; Figur 3 einen Querschnitt desselben längs der Linie A-B der Fig. 1.
Jedes allgemein mit dem Bezugszeichen 1 dargestell te Heizelement besteht aus der flachen Aussenwand 2 und der Rückwand 3, die Wellen 4 aufweist an welchen Rippen 5 angesetzt sind. Zwischen der Aussenwand 2 und der Rückwand 3 sind Versteifungen 6 ange bracht.
Die Aussenwand 2, die Rückwand 3 sowie die diese beiden verbindende Seitenwand 7 umgrenzen, zusammen mit den hier nicht mit eigenem Bezugszeichen versehe- nen Boden- und oberen Deckflächen, die von der Heizflüssigkeit auszufüllende Kammer 10. Wie es besonders aus der Figur 3 ersichtlich ist, werden auch die Wellen 4 von der Heizflüssigkeit ausgefüllt, so dass sowohl der Inhalt als auch die wirksame Strahlfläche eines jeden Heizelements vergrössert wird.
Die Verbindung benachbarter Heizkörperelemente erfolgt in der üblichen Weise mittels Nippel 8 mit rechts- und linksgängigem Doppelgewinde, die in die in den Seitenwänden vorgesehenen oberen und unteren Gewin delöchern 8' eingebracht werden. Die gegenseitige Verschraubung der Heizkörperelemente erfolgt durch die in die viereckigen Nippelöffnungen 8" einsteckbaren Schlüssel.
Um die durch das Verschrauben verursachte seitliche Verschiebung der Elemente 1 zu ermöglichen, sind diese Elemente in ihrer Rückwand mit waagerech ten, entsprechend langen Aufhängevorrichtungen 9 versehen, über die jedes Element an Wandhaken gehängt werden kann. Diese Vorrichtungen 9 erstrecken sich von einer Welle 4 bis zur übernächsten, wobei die dazwi schenliegende Welle 4 und Rippe 5 in Höhe dieser Aufhängungen unterbrochen sind.
Durch die vorliegende Erfindung wird also ein aus gusseisernen Elementen zusammengesetzter, äusserst flacher Heizkörper geschaffen, der den bekannten gusseisernen Heizkörpern gegenüber alle schon eingangs erörterten Vorteile aufweist, während er sich gegenüber den flachen Heizkörpern aus Blech durch grössere Steifheit, grössere Korrosionsbeständigkeit, grössere Heizfläche und leichtere Einbaumöglichkeit unterschei det.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gusseisernes hohles Heizkörperelement für Zentral heizungen, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer flachen Aussenwand (2), einer mit Wellen (4) und an diesen angesetzten Rippen (5) versehenen Rückwand (3) und aus flachen die Aussen- und die Rückwand verbindenden Seitenwänden (7) gebildet ist, welche Teile die Kammer (10) der Heizflüssigkeit umschliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Heizkörperelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es auf seiner Rückwand, in zwischen den Rippen (5) vorgesehenen Aussparungen, mit waagerechten Aufhängervorrichtungen (9) versehen ist.2. Heizkörperelement nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in seinen Seitenwänden (7) Gewindelöcher (8') vorgesehen sind, durch die das Heizelement über Nippel mit rechts- und linksgängigen Gewinden mit anderen Heizkörperele- menten verbunden werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT422265 | 1965-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH442664A true CH442664A (de) | 1967-08-31 |
Family
ID=11112321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251366A CH442664A (de) | 1965-02-25 | 1966-02-22 | Heizkörperelement für Zentralheizungen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| CH (1) | CH442664A (de) |
| LU (1) | LU50495A1 (de) |
| NL (1) | NL6602433A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2412735A1 (de) * | 1974-03-16 | 1975-09-25 | Erich Dipl Ing Ludwig | Heizkoerper, insbesondere fuer warmwasserheizungen, und verfahren zur herstellung des heizkoerpers |
-
1966
- 1966-02-18 LU LU50495A patent/LU50495A1/xx unknown
- 1966-02-22 CH CH251366A patent/CH442664A/de unknown
- 1966-02-22 BE BE676896D patent/BE676896A/xx unknown
- 1966-02-24 NL NL6602433A patent/NL6602433A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2412735A1 (de) * | 1974-03-16 | 1975-09-25 | Erich Dipl Ing Ludwig | Heizkoerper, insbesondere fuer warmwasserheizungen, und verfahren zur herstellung des heizkoerpers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE676896A (de) | 1966-07-18 |
| NL6602433A (de) | 1966-08-26 |
| LU50495A1 (de) | 1966-04-27 |
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