CH442704A - Aus vorfabrizierten Raumzellen hergestelltes mehrstöckiges Gebäude - Google Patents

Aus vorfabrizierten Raumzellen hergestelltes mehrstöckiges Gebäude

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CH442704A
CH442704A CH1435564A CH1435564A CH442704A CH 442704 A CH442704 A CH 442704A CH 1435564 A CH1435564 A CH 1435564A CH 1435564 A CH1435564 A CH 1435564A CH 442704 A CH442704 A CH 442704A
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CH
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building according
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cells
column
room
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CH1435564A
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Christoph Stucky Fritz
Meuli Rudolf
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Elcon Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/348Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
    • E04B1/34815Elements not integrated in a skeleton
    • E04B1/34823Elements not integrated in a skeleton the supporting structure consisting of concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description


  Aus     vorfabrizierten    Raumzellen hergestelltes     mehrstöckiges    Gebäude    Das Hauptpatent     betrifft    ein aus vorfabrizierten  Raumzellen hergestelltes Gebäude, bei welchem die  Raumzellen von Zimmerhöhe und mindestens der Breite  eines Fensters oder einer Tür so zusammengebaut sind,  dass sie jeweils ein Stockwerk eines ein- oder mehr  stöckigen Gebäudes bilden, wobei die Raumzellen je ein       vorgespanntes        Bodenelement        besitzen,    das an entgegen  gesetzten Enden     aufrechtstehende    Endelemente auf  weist, und die ursprünglich separaten Boden- und End  elemente starr miteinander verbunden sind.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf mehr  stöckige Gebäude dieser Art, bei     denen,    aus Festigkeits  gründen     zusätzliche    Versteifungen und Unterstützun  gen notwendig sind.  



       Ein        älteres    Schweizer     PaentNo.388603        des    gleichen       Inhabers        ibezieW    sich auf     :

  ein        mehrstöcki,ges    Gebäude, bei  dem jedes     Stockwerk        vorfabrizierte        Raumzellen        umfasst,     die     einander        benachbart        sind    und     mit        senkrechten    An  schlussflächen     aminandex        anliegen,    woben<B>jede</B> Raumzelle  ,an der     Anschlussfläche,

          mixt    der sie     an    einer     benachbarten          Raumzelle        anliegt,        zwei    mit     ihr    aus     einem        Stück    be  stehende     aufrechtstehende        Endelemente        besitzt,        daren    je  des mit einem entsprechenden Endelement der benach  barten Raumzelle gepaart ist und mit ihm eine senk  rechte hohle Säule bildet.

   Die Raumzellen der überein  anderliegenden Stockwerke sind derart     aufeinanderge-          stellt,    dass     ihre        au>frechtstehenden        Endelemente        senkrecht     aufeinander ausgerichtet sind und eine hohle durch  gehende senkrechte Säule bilden, die sich über die ganze  Höhe der aufeinanderfolgenden Stockwerke erstreckt,  wobei diese durchgehenden Säulen eine durchgehende       Betonfüllung    enthalten.

   Der     Vorteil    dieser Bauweise b:  steht darin, dass die senkrechten, durchgehenden mit  Beton gefüllten Säulen eine grosse Festigkeit und     Steifig-          keit    des     ganzen    Gebäudes bewirken, die wesentlich grös  ser ist als die Festigkeit, die     lediglich    durch die einzelnen       aufrechten        Endelemente    der Raumzellen erreicht würde.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein mehrstöckiges  Gebäude nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes,  bei welchem ebenfalls die Endelemente benachbarter    Raumzellen mit senkrechten     Anschlussflächen    zu Paaren  vereinigt aneinander anliegen, und     die    Endelemente der  Raumzellen     übereinanderliegender    Stockwerke senk  recht aufeinander ausgerichtet sind.  



       Gemäss        dea        vorliegenden        Erfindung    ist     dieses    Ge  bäude weiter dadurch gekennzeichnet, dass die senk  recht aufeinander ausgerichteten Endelemente der  Raumzellen paarweise mit einer gemeinsamen senkrech  ten, tragenden Versteifungssäule starr verbunden sind,  welche Säule sich über die ganze Höhe mehrerer Stock  werke erstreck.  



  Der Vorteil     dieser    Bauweise besteht     dann,    dass ob  wohl alle Raumzellen in ihrer     äusseren    Ausbildung  gleich sind, die zusätzliche Festigkeit, die für das voll  ständige Gebäude notwendig ist, entsprechend der je  weils zu erwartenden Beanspruchung verschieden ge  wählt werden kann.

   Zum Beispiel sind die tragenden  Teile in den unteren Stockwerken des Gebäudes wesent  lich     grösiseren        Belastungen        ausgesetzt        als    die Teile in  den oberen Stockwerken, und zwar sowohl     wegen    der       senkrechten    Belastung g Gewichtes als auch wegen  der auf die Anschlüsse wirkenden Biegekräfte infolge  der waagrechten Beanspruchung durch den Wind; die  zur Aufnahme dieser grösseren Belastung notwendige  Festigkeit und     Steifheit    kann leicht durch die durch  gehenden Versteifungssäulen in Verbindung mit den  Paaren tragender Endelemente, an denen sie befestigt  sind, gewonnen werden.  



  Es ist jedoch zu beachten, dass jede Versteifungs  säule zusammen mit den beiden Endelementen, mit de  nen sie in jedem der aufeinanderfolgenden Stockwerke  einschliesslich des untersten starr verbunden ist, eine  einheitliche Stützsäule oder einen Pfeiler bildet, der vom  Boden oder Fundament aufwärts ragt und das Gebäude  stützt. Die Versteifungssäulen können sich wenn nötig  über alle Stockwerke des Gebäudes erstrecken; aber in  vielen Fällen werden die obersten Stockwerke oder das  oberste Stockwerk ohne diese Säulen genügend Festig  keit besitzen.  



  Zum besseren Verständnis der Erfindung sind Aus-           führungsbeispiele    an Hand der beigefügten     Zeichnung     im folgenden ausführlich beschrieben; es zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten, z. T.

   schematischen  Schnitt durch     drei    Stockwerke eines mehrstöckigen Ge  bäudes in der     Ebene    der     Anschlussflächen        benachbarter     Raumzellen,       Fig.2    einen     senkrechten        Schnft        durch    die     durch-          gehenden    Versteifungssäulen gemäss     einer        Ausführungs-          form    des Gebäudes,

         Fig.    3 eine     auseinander\ezogene    schaubildliche Dar  stellung der in     Fig.    2 gezeigten Ausführungsform,       Fig.    4 bis 10 schaubildliche Darstellungen von an  deren Ausführungsformen,       Fig.    11 einen Grundriss von benachbarten Raum  zellen eines Stockwerkes eines mehrstöckigen Hauses.

    Gemäss     Fig.    1 besteht jede der     übereinander    ange  ordneten Raumzellen aus einem im Grundriss, im     Sei-          tenriss    und in der Stirnansicht rechteckigen Gebilde und  weist eine Bodenplatte 12, Stirnwände 11 und ein Dach  oder eine Decke 13 auf, die eine aufgehängte,     nichttra-          gende    Decke sein kann.

   Die allgemeine Ausbildung der  Raumzellen kann derjenigen eines der Ausführungsbei  spiele des Hauptpatentes entsprechen, indem der Boden  12 aus einer rechteckigen Bodenplatte aus vorgespann  tem armiertem Beton besteht, an deren einander entge  gengesetzten Stirnseiten je ein     aufrechtstehendes        Ende-          lement    14 aus armiertem Beton befestigt ist, wobei die  Bodenplatte 12 und die Endelemente 14     ursprünglich    als  separate Teile ausgebildet waren,

   aber nun durch     Ver-          schweissung    oder     anderweitige        Verbindung        ihrer        Armie_          rungen    starr miteinander verbunden sind.

   Die oberen  Enden der Endelemente 14     können    durch Zugstangen  oder ähnliche     Organc        miteinander    verbunden sein und  die Decke 13 kann,     falls    sie     nichttragend    ist,     an    diesen  Zugstangen     aufgehängt        sehn.        Jed.os    Element 14 weist an  den Anschlussflächen 26, mit denen die     benachbarten     Raumzellen     aneinanderstossen,    je einen säulenartigen  Teil 15 auf, der sich über die ganze Höhe der Raum  zeIle erstreckt.

   Diese säulenartigen Teile 15 stellen tra  gende Teile für die Bildung von Stirnwänden dar und  sind an jeder Ecke der Raumzelle angeordnet: die Stirn  wandfüllung 11a kann aus einem Stück mit diesen säu  lenartigen Teilen 15 bestehen oder an diesen Teilen be  festigt sein, um die Stirnwand 11 zu bilden. Die     Teile     15     st;        hen    auf der Aussenseite dieser Stirnwände 11 vor.

    Die beiden säulenartigen Teile an jeder Stirnwand der  Raumzelle 10 befinden sich an deren Seiten, so dass  beim seitlichen     Zusammenfügen    von zwei     Raumzellen     jeder Säulenteil 15 mit einer Anschlussfläche 26 an den       entsprechenden        Säulenteil    der     benachbarten    Raumzelle  anstösst und mit ihm gepaart ist. Die beiden Säulenteile  15 jedes Paares bilden zusammen     einen    senkrechten  hohlen     Pfeiler.    Zu diesem Zweck haben sie     komplemen-          täre        Querschnittsform,    wobei sie einen Hohlraum zwi  schen sich begrenzen.

   Die     Raumzellen    der übereinander  liegenden Stockwerke sind derart aufeinander gestellt,       dass        ihre     15     übereinander        stehen        und    senk  recht     aufeinander        ausgerichtet        sind,    so dass ein hohler,  senkrechter durchgehender Pfeiler sich vom Fundament  38 aufwärts über die ganze Höhe mehrerer Stockwerke       erstreckt,        wobei    dieser hohle Pfeiler eine senkrechte  durchgehende Betonfüllung aufweist.

   Die Aussenseite  jedes betongefüllten Pfeilers ist von einem durchgehen  den zusätzlich zur Betonfüllung angeordneten Verstei  fungselement 16 überdeckt, das sich auf das Fundament  38 abstützt. Wie aus     Fig.l    ersichtlich, können diese       Versteifungselemente    16 sich nach oben verjüngen, um    bei den unteren Stockwerken eine     grössere    Festigkeit  und     Steifigkeit    zu liefern.  



  Jedes Versteifungselement 16 ist vorzugsweise starr  über seine ganze Länge mit dem zugehörigen hohlen  Pfeiler verbunden: zu diesem Zweck kann ein Klebstoff       verwendet    werden, der     Epoxy-Harz    enthält.  



  Jedes Endelement 14 weist vorzugsweise eine     wanb     rechte Basis 17 aus     armiertem    Beton auf, von der die  aufrechten Säulenteile 15 emporragen. Diese Säulenteile  15 sind an ihren oberen Enden durch waagrechte Glie  der 18 miteinander verbunden. Die Teile 15, 17, 18 je  des     Endelementes    14 sind     in        geeigneter    Weise .armiert.  Jedes     Endelement    14 kann zwar     einen        rechteckigen     Rahmen bilden; doch kann es auch mindestens über  einen Teil seiner Höhe selbst die Stirnwand bilden oder  mit einer Stirnwand verbunden sein.

   Zum Beispiel kann  es gemäss     Fig.    2 und 3 mit einer Wandfüllung 19 und  einem Fenster 20 versehen sein.  



  Gemäss der in     Fig.    2 und 3 gezeigten Ausführungs  form ist jeder Säulenteil 15 an der     Anschlussfläche    ge  falzt oder abgestuft, wie mit Bezugsziffer 21 angedeutet  ist, so dass beim Zusammenfügen von benachbarten  Raumzellen eines Stockwerkes die     aufrechtstehenden          Säulenteile    15, wenn ihre Anschlussflächen aneinander  stossen, gemeinsam einen Kanal in den senkrechten  Pfeilern bilden. Dieser Kanal ist auf der Aussenseite  durch das eingesetzte durchgehende Versteifungselement  16 verschlossen, das aus armiertem Beton bestehen  kann, und mit Beton     gefüllt.    Diese Betonmasse kann  armiert und falls notwendig     vorgespannt    sein.  



  Eine derartige Ausführungsform ist ausführlicher  und schaubildlich in     Fig.    4 dargestellt, wobei die Beton  füllung mit 22 bezeichnet ist und die     Armierungsstäbe     derselben mit 23. Die     Armierungsstäbe    in den Verstei  fungselementen 16 sind mit 24 bezeichnet. Die     Verstei-          fungselemente    16 weisen     einen        U-förmigen    Querschnitt  auf, und ihre beiden Schenkel liegen an der Aussen  fläche .der Teile 15 an.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    5 überdecken  die beiden Schenkel des im Querschnitt U-förmigen Ver  steifungselementes 11a die voneinander abgewandten  Seitenwände der Teile 15 und sind zur Aufnahme der  Glieder 17 und 18 entsprechend ausgeschnitten. Die Be  tonfüllung 22 weist deshalb einen     T-förmigen    Quer  schnitt auf. Die Versteifungselemente 11a bilden eine  waagrechte Verbindung zwischen den einzelnen Raum  zellen.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    6 besteht das  Versteifungselement 16b aus Blech.  



  In     Fig.    7 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei wel  cher die     rinnenförmigen    Teile 15a Abschnitte eines Rah  mens bilden, der an den beiden Anschlussflächen der  Raumzelle angeordnet ist; diese Teile 15a sind aus Me  tall, z. B. Blech.     Zusammen    bilden die Teile 15a der  benachbarten Raumzellen einen Hohlraum, in dem die  Betonmasse 22 eingefüllt ist. Die Versteifungselemente  16c aus Beton haben einen U-förmigen Querschnitt und  überdecken die äusseren Seitenflächen der Teile 15a,  wodurch diese vor Feuer geschützt sind. Der Hohlraum       im    Innern -des Versteifungselementes 16c, ausserhalb der  Teile 15a,     enthält    eine Betonfüllung 23, die als Verstei  fung wirk.  



  In den soeben beschriebenen Ausführungsformen  werden die durchgehenden Versteifungssäulen durch die  Versteifungselemente 16, 16b oder 16c zusammen mit  dem     armierten    Beton 23 gebildet, der über den die Hohl  räume der Teile 15 oder 15a füllenden Beton 22 hinaus      vorhanden ist.

   Bei den Ausführungsformen gemäss     Fig.     8 und 11 ist eine vorfabrizierte, armierte     Versteifungs-          isäule    24.     vorh,anlden,    die vorgespannt     sein        kann    und     die     einen     T-förmigen    Querschnitt aufweist, wobei ihre  Hauptrippe den Hohlraum zwischen den Teilen 15     aus-.     füllt, während Querrippen sich an     die        Aussenselte    der  Teile 15 anschliessen. Diese Säulen 24 können durch  Schweissen, Nieten, Verschraubungen oder Verleimen       befestigt    werden, z.

   B. unter Verwendung von     Epoxy-          Harz.    Durch die Verwendung dieser vorfabrizierten  Säulen wird die Zeit     einsgespart,    die sonst zum Einfüllen  und     Abbinden        der        Beitonmasse    bei     den        Ausführungs-          formen        gemäss        Fig.    4 bis 7 erforderlich ist.  



  Die Versteifungselemente 16, 16b, 16c können an  den Teilen 15 oder 15a in derselben Weise befestigt  werden.  



  Bei der in     Fig.    9 und 10 dargestellten Ausführungs  form weisen die Säulenteile 15b einen etwa rechteckigen       Querschnitt        auf    und     die    beiden     zusammengehörigen          Säulenteile    15b     hegen    mit     ihren        Anschlussflächen    26  dicht beisammen. Jede Säule weist zwei Längsnuten 27  auf, während die Versteifungssäule 16b zwei entspre  chende Rippen 28 aufweist, die einen etwas kleineren  Querschnitt als die Nuten 27 besitzen.

   Ausserdem ist  die Säule 15b jeder der übereinander angeordneten  Raumwellen mindestens an einer Stelle mit einem vor  stehenden     Bolzen    29 versehen, der in eine Bohrung 30  der Versteifungssäule 16b eingreift und darin durch  Klebstoff oder Zement gesichert ist. Hierzu wird Mörtel  aus rasch abbindendem Zement in die Bohrungen 30  eingefüllt, bevor die     Bolzen    in diese Bohrungen einge  schoben werden, wenn die Versteifungssäulen 16 b an  die Teile 15b     angefügt    werden. Die Oberflächen der vor  stehenden     Bolzen    29 und die Oberfläche :der Bohrun  gen 30 sind so ausgebildet, dass sie sowohl mechanisch  als auch durch Haftung einen guten Angriff des Mörtels  aus schnell abbindendem Zement ermöglichen.

   Solcher  Mörtel aus schnell abbindendem Zement kann auch zwi  schen die benachbarten     Seiten    der Säulenteile 15b und  der Versteifungselemente 16b eingebracht sein, wie in       Fig.    9 mit     Bezugsziffer    31     angedeu.teit    ist, oder er     kann     lediglich in die Längsnuten 27 eingebracht sein.. Diese       Keilnuten    27 bilden Befestigungsrinnen, welche vollstän  dig oder teilweise mit Zementmörtel gefüllt werden kön  nen, bevor die Versteifungselemente 16b eingesetzt wer  den, und sie dienen dazu, .den Zementmörtel aufzuneh  men.

   Wenn die Säule 16b an die Säulen 15b angefügt  wird, dringen die Rippen 28 in die mit Zementmörtel  gefüllten Nuten, und ein Teil des Zementmörtels wird  aus den Nuten ausgedrückt und verteilt sich zwischen  die benachbarten Flächen der Säulen 15b und :der Säu  len 16b. Da die Säulen     16b,die    Anschlussflächen 26 in  jedem Stockwerk überbrücken und da die Säulen 16b  mittels der Bolzen 29 fest mit den Säulen 15b der Raum  zellen verbunden sind, die mit     Anschlussfläche    26     an-          einanderstossen,        .bilden    die Säulen 16b eine waagrechte  Verbindung zwischen den beiden Raumzellen.  



  Falls erforderlich kann auch zwischen die benach  barten Flächen der beiden Säulen 15 Zement einge  bracht sein, wie mit Bezugsziffer 32 angedeutet ist.  



  Ein geeigneter Mörtel aus schnell abbindendem Ze  ment enthält einen Zuschlagstoff und einen abbindenden  Klebstoff, der z. B. ein     Epoxy-Harz    sein kann, wie das  unter dem Markennamen      Aderit-Spezial     von der  Firma     Meynadier    hergestellte und verkaufte. Um einen  rasch abbindenden Zementmörtel zu erhalten, wird das    Harz mit Quarzsand als Zuschlagstoff im     Gewichts-Ver-          hältnis    1:1 vermischt.  



  Wie aus     Fig.11    ersichtlich, können die beiden  Raumzellen zu beiden Seiten mindestens einiger     An-          schlussflächen    26 vollständig oder teilweise offen sein,  so dass die     Innenräume    dieser beiden     Raumzellen    an  den Anschlussflächen miteinander in Verbindung stehen.  Die äusseren Seitenflächen der Raumzellen an entgegen  ,gesetzten Enden der Stockwerke sind jedoch durch  Wände 33 geschlossen.

   Das Innere der Stockwerke ist       idurch        mnere        Trennwände    in     einzelne        Zimmer        unterteilt,     wie bei 34-37 angedeutet ist.

   Wie bei 34 angedeutet,  können mindestens einige der mit offenen Seiten     ver-          sehenen    Raumzellen mit Trennwänden ausgerüstet sein,  die quer zu den Stirnwänden 11 angeordnet sind und  zwar innerhalb der offenen Seiten, so dass die     Grund-          rissform    der einzelnen Zimmer, in welche das Stock  werk     unterteilt    ist, von der     Grundrissform    der Raum  zellen unabhängig und .somit die Grösse und Form der  Zimmer im fertigen Haus nicht nur von der Grösse und  Form der     vorfabrizierten    Zellen abhängig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus vorfabrizierten Raumzellen hergestelltes mehr stöckiges Gebäude, bei welchem die Raumzellen von Zimmerhöhe und mindestens der Breite eines Fensters oder einer Tür so zusammengebaut sind, dass sie jeweils ein Stockwerk des Gebäudes bilden, wobei die Raum- zel1en je ein vorgespanntes Bodenelement besitzen, das an entgegengesetzten Enden aufrechtstehende Endele- mente aufweist, und die ursprünglich separaten Boden- und Endelemente starr miteinander verbunden sind,
    wo bei ferner die Endelemente benachbarter Raumzellen mit senkrechten Anschlussflächen zu Paaren vereinigt aneinander anliegen, und wobei die Endelemente der Raumzellen übereinanderlicgender Stockwerke senk recht aufeinander ausgerichtet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die senkrecht aufeinander ausgerichteten Endelemente der Raumzellen paarweise mit einer ge meinsamen senkrechten tragenden Versteifungssäule starr verbunden sind, welche Säule sich über die ganze Höhe mehrerer Stockwerke erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gebäude nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die beiden ein Paar bildenden Endele mente zwischen sich einen Abschnitt eines Hohlraumes begrenzen, der sich senkrecht durchgehend über die ganze Höhe diergenannten mehreren Stockwerke er streckt und eine senkrecht durchgehende Betonfüllung aufweise. 2. Gebäude nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstei fungssäule nach oben verjüngt ist. 3.
    Gebäude nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Versteifungssäule ein von der Beton füllung .separates Organ ist. 4. Gebäude nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, ,dass die Versteifungssäule aus einem Stück mit der Betonfüllung besteht. 5. Gebäude nach Unteransprüchen 3 oder 4, da durch gekennzeichnet, dass die Versteifungssäule den Hohlraum mutbegrenzt. 6. Gebäude nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Versteifungssäule einen U-förmi- gen Querschnitt aufweist, dessen zwei Schenkel die äusseren Seitenflächen der beiden Endelemente des Paares überdecken. 7.
    Gebäude nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Endelemente des Paares eine komplementäre Querschnittform aufweisen und den Hohlraumabschnitt zwischen sich begrenzen. B. Gebäude nach Patentanspruch, .dadurch gekenn zeichnet, dass die Versteifungssäule die beiden Endele- mente jedes Paares zusammenhält. 9. Gebäude nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Versteifungssäule mit jedem der Endelemente verkeilt ist. 10.
    Gebäude nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Versteifungssäule mit dem zugehöri- gen Paar von Endelementen mittels eines Klebstoffes oder Zementes verbunden ist. 11. Gebäude nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens die an einigen der An- ischlussflächan anainanderstossenden Raumzellen (10) gegeneinander offen sind, so dass die Innenräume dieser Zellen an den Anschlussflächen in Verbindung stehen, wobei :
    das Stockwerk durch innere Trennwände (34-37) in Zimmer unterteilt ist, und dass wenigstens einige der seitlich offnen Zimmerelemente Trennwände (34) auf weisen, die quer zu den Stirnwänden (11) einwärts der offenen Seiten angeordnet sind.
CH1435564A 1963-11-09 1964-11-06 Aus vorfabrizierten Raumzellen hergestelltes mehrstöckiges Gebäude CH442704A (de)

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