CH442768A - Mütze mit Nacken- und Ohrenschutz - Google Patents
Mütze mit Nacken- und OhrenschutzInfo
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- A42B—HATS; HEAD COVERINGS
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- A42B1/018—Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings
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Description
Mütze mit Nacken- und Ohrenschutz Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an einer an sich bekannten Mütze mit Nacken- und Ohren- schutz, wie sie von Männern und Knaban z. B. beim Skifahren und andern Wintersportarten getragen wer den.
Die erfindungsgemässe Mütze zeichnet sich aus durch eindehnbares, durchlässiges, längliches welches sowohl in Längs- wie in Querrich tung dehnbar ist,
dessen Längsseiten frei sind und das nur an seinen Enden an .die vorderen Endteile .des Nak- ken- und Ohrenschutzes befestigt ist;
die ungestreckte Länge dieses Gesichts-Schutzbandes ist .so gewählt, dass es ,mindestens annähernd der Lände des Innenum- fanges der Mütze zwischen den Endteilen des hochge klappten Nacken- und Ohrenschutzes entspricht, das Ganze derart,
dass das Gesichts-Schutzband bei herun- tergeklapptem Nacken- und Ohrenschutz nach unten über die untere Gesiehtspartedes Trägers gezogen wer den kann, so dass es @d-en Träger schützt und zugleich den Nacken.- und Ohrenschutz zum ,satten Anliegen au den Kopf des Trägers bringt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Er- findungsgegenstandes dargestellt: Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Schirmmütze beim Tragen, wobei der Nacken- und Ohrenschutz herunteTgeklappt und das Gesichtsschutz- band wirksam ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht ,derselben Mütze mit herun- tergeklapptem.Nacken- und Ohrenschutz;
Fig. 3 eine Seifienamicht der Mütze mit nach innen geklapptem Nacken- und Ohrenschutz und Fig. 4 einem Schritt durch :die Mütze nach Fig. 3 längs der, Linie 4.-4.
Die dargestellte Kopfbedeckung umfasst irr wesent lichen .eine Schirmmütze A mit Nacken,- und Ohren schutz und ein dehnbares Gesichtsschutzband B.
Die Erfindung beruht auf der Kombination dieser beiden Elemente und auf den wichtigen', adamit erzielbaren Vor- teilen. Die Mütze A ohne Gesichtssehutzband ist an sich bekannt. Sie umfasst einen Mützenfeil 10, eine Schirm- kappe 11 und einen Nacken- und Ohrenschutz 12.
In der abgebildeten Form hat der Mützenteil eine im we sentlichen zylindrische Form mit einem Vorderteil, Sei- tenteilen, einem rückwärtig n Teil und einem oberen Teil,die mit 10a, bzw.10b, <B>10e</B> und lssd bezeichnet sind. Sie bedecken die Stirne, die Schläfen, den rückwärtigen Teil uni den Scheitel seines Trägers c.
Normalerweise ist der Mützenteil aus Leder oder aus einem andren nicht dehnbaren Material hergestellt und besteht aus Einzel- teilen, die mittels Nähten miteinander verbunden -sind. In der Zeichnung sind .dies die Nähte B und 14.
Es ist klar, dass die Einzelteile auch anders geformt sein könnten, oder dass die ganze Mütze aus einem einzigen Stück weichem, aber nicht dehnbaren Material hergestellt sein könnte.
Aus den Fig. 1-3 :ist ersichtlich, dass der untere Rand der Mütze in einer Ebene liegt, und dass der Schirm 11 am vorderen Teil befestigt ist. Normaler weise enthält der Schirm einen ihm versteifenden Teil ,aus Karton, der mit Tuch oder Leder überzogen ist, wel ches zur Mütze passt.
Wie die Mütze 10 und der Schirm 11, ist auch der Nacken- und Ohrenschutz an sich bekannt. Wie die Fig. 1 und 2 ze ,gen, beisteht dieser aus einem sich horizontal erstreckenden Band, welches am unteren Mützenrand mittels einer Nähnaht 15 an diesem angenäht ist. Die vorderen Enden dieses Bandes erstrecken sich in etwa vertikaler Richtung in der Nähe der Enden :des Schir mes 11.
Die rückseitigen Enden des Schirmes gehen über in die vorderen Enden 12a des Nacken- und Ohrenschutzbandes. Diese befinden sich gerade vor den Schläfen .des Trägers, wenn das Nacken- und Ohren- schutzband heruntergeklappt ist (Fig. 1). Der Nacken und Ohrenschutz bedeckt dann nicht nur die Schläfen, sondern auch die Ohren 16 sowie den unteren Teil des Hinterkopfes und den oberen Teil des Nackens.
Normalerweise ist der Nacken- und Ohrenschutz aus -biegsamem aber meist metallischem, nicht dehnbarem Material hergestellt. Meist bzsteht er aus Stoff oder Leder, dass zum Mützenmaterial passt. Für den Nacken- und Ohrenschutz könnte zwar dehnbares Material wie Strickware verwendet werden, man erachtet dies aber als ungeeignet,
weil es zu :dick ist und zuviel Reizung auf dem Kopf des Trägers verursachen würde, wenn es in die Kappe hochgeklappt ist. Es ist nämlich wichtig, dass die Innenmasse de Mütze soviel wie möglich gleich blei ben, oder sowenig wie möglich diele Masse verringern, wenn das Nacken- und Ohrenschutzband hochgeklappt ist (Fig. 3).
Man macht daher dieses Band, auch wenn es gefüttert ist, so dünn w:e möglich, wie es sich für einen ausreichenden Schutz verantworten lässt.
In der Zeichnung sind die Ränder des Nacken und Ohrenschutzes mit einem zugleich als Verzierung wir kenden Schutzband versehen. Eine weitere Verzierung bildet ein Abzeichen 18, das vorne an der Mütz-. be- f;,stigt sein kann.
Das Gesichtsschutzband Bist aus sehr dehnbarem und durchlässigem Material hergestellt und hat in nicht gedehntem Zustand eine etwa rechteckige Form, wie die Fig. 2 und 4 zeigen. Das Band sollte in zwei Richtun gen, nämlich sowohl längs und quer .dehnbar sein. Es hat sich gezeigt, dass gestricktes Material mit etwa hori zontal (bzw. in Längsrichtung des Schutzbandes) ver- lauf-enden Rippen dazu besonders geeignet ist. Natürlich kann auch anderes Material, welches dieselben Eigen schaften bezüglich der doppelten Dehnbarkeit und Po- rösität aufweist, Verwendung finden.
Die Enden 19 des Gesichtsschutzbandes sind mittels etwa vertikal verlaufenden Nähten 20 (Fig.4) an der Innenseite des Nacken- und Ohrenschutzes, wenn dieser heruntergeklappt isst, nahe den Enden 12a desselben an genäht.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ist das Vertikal- oder Breitenm:ass des Gesichtsschutzb:andes B in nicht gedehntem Zustand kleiner als die vertikale Dimension des Nacken- und Ohrenschutzes an :dessen vorderem Ente. Befindet sich das Nacken- und Ohrenschutzband in heruntergeklapptem Zustand (Fig. 1 und 2), ,dann ist das Gesichtsschutzband so angenäht, dass zwischen dessen oberen Rand und dem unteren Rand der Mütze ein Abstand verbleibt.
Wird der Nacken und Ohren schutz nach oben geklappt, dann wird das. Gesichts schutzband gewendet, so -dass ,dessen oberer Rand nun unten liegt und sich dabei über ,dem unterem Rand der Mütze befindet. Diese Anordnung ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Erstens befindet sich ,das Gesichts schutzband in der richtigen Lage, wenn es herunterge klappt ist, so dass es die untere Gesichtspartie des Trä gers bedeckt, ohne seine Sicht zu behindern. In nach oben geklapptem Zustand befindet es sich oberhalb des Mützenrandes und ist daher nicht sichtbar, was un schön wirken würde. Wichtiger aber ist ein guter Sitz der Mütze.
Dieser wird im wesentlichen vom Umfang des unteren Mützenrandes bestimmt und zwar insbe sondere vom vordern Teil, der .direkt am Konf des Trägers anliegt. Da sich das Gesichtsschutzband in hochgeklappter Lage oberhalb dieses Randes befindet, beeinträchtigt es den Sitz der Mütze nicht. In der in Fig.3 dargestellten, hochgeklappten Lage findet das Gesichtsschutzband Platz zwischen der Innenseite der Mütze und der oberen Stirnpartie des Trägers.
Es ist wichtig, dass die Länge des nicht gestreckten Gesichtsschutzbandes etwa der Länge des Innenumfan ges der Mütze entspricht. Das Gesichtsschutzband liegt dann satt an der inneren Frontpartie der Mütze an, wie Fig.4 zeigt. Das so verdeckte Gesichtsschutzband ist auf diese Weise noch nützlich, da es einen zusätzlichen Wärmeschutz und ein Stosskissen für die obere Front partie des Kopfes bildet.
Wenn die Witterungsumstände oder die Betätigung des Trägers dies erforderlich machen, wird der kombi nierte Nacken- und Ohrenschutz mit dem Gesichts- schutzband heruntergeklappt, so dass letzteres die un tere Gesichtspartie bedeckt wie Fig. 1 zeigt. Das Ge- sichtsschutzband lässt sich in erheblichem Umfang an passen. Normalerweise bedeckt es nur die Wangen, das Kinn und den Mund. Es kann aber nach oben hin ge streckt werden, so .dass es auch die Nase bis unter die Augen deckt.
Es kann sogar bis über die Augen gedehnt werden, wenn diese geschützt werden müssen und die Sichtbehinderung in Kauf genommen werden kann. Ist das Band aus gestricktem Material hergestellt, dann wird es infolge der Dehnung bis zu einem gewissen Grade .durchsichtig. Ist vorgesehen, .dass das Gesichts schutzband so getragen werden soll, so kann man Au genöffnungen anbringen.
Ein wichtiger Faktor ist, dass das Gesichtschutz- band, wenn es nach unten geklappt ist, einen Zug nach vorne ausübt auf die vorderen Enden des Nacken und Ohrenschutzes. Bei bekannten Nacken- und Ohren schutzbändern ist oft darüber geklagt worden, dass Wind und kalte Luft an den vorderen Enden hineinbläst und am Kopf entlang bis nach hinten gelangt. Dies ist die Folge eines losen Sitzes und des nicht dehnbaren Mate rials.
Die neue Anordnung des Gesichtsschutzbandes B wirkt mit dem Nacken- .und Ohrenschutz derart zu sammen, dass sich dieser an den Nacken und die Ohren des Trägers anschmiegt. Gleichzeitig bietet der Nacken und Ohrenschutz eine gute Verankerungsstelle für das Gesichtssch:utzband, wenn dieses über den unteren Ge sichtsteil gezogen worden ist.
Beim Kauf einer Mütze mit Nacken und Ohren schutz wählt man eine Grösse, ;die einen guten Sitz auf dem Kopf .des Trägers gewährt, wenn :der Nacken und Ohrenschutz nach innen geklappt ist. Bei nach unten ge klappten Nacken und Ohrenschutz steht dann die Kappe lose. Dies ist entschieden ein Nachteil, insbeson dere, wenn die Mütze beim Sport oder anderer körper licher Betätigung getragen wird. Beim Sport, wie z. B. beim Skifahren besteht die Gefahr, dass die Mütze vom Kopf abgeweht wird, insbesondere wenn sich der Wind unter dem Schirm der Mütze .fängt.
Es ,dürfte klar sein, dass diese Gefahr beider neuen Anordnung gebannt ist, wenn .das Gesichtsschutzband in der nach unten ge klappten Lage getragen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE Mütze mit Nacken- und Ohrenschutz, mit einem Mützenteil aus weichem aber nicht dehnbarem Material, dessen untere Randpartie in einer Ebene liegt und der Seitenteile, einen Vorderteil, einen rückseitigen Teil und einen oberen Teil aufweist, die Schläfen, Stirne, Hinter kopf und Scheitel des Kopfes eines Trägers bedecken und mit einem Nacken- und Ohrenschutz, der an der seitlichen und hinteren unteren Randpartie des Mützen teiles befestigt .isst und der entweder nach oben geklappt werden kann,wobei er an der Innenseite der Seitenteile und dem rückvärtigen Teil der Mütze anliegt oder nach unten geklappt werden kann, wobei er Ohren und Nak- ken eines Trägers bedeckt und seine vorderen Enden sich beidseitig des Kopfes zwischen den Augen und den Schläfen erstrecken, gekennzeichnet durch ein dehn- bares, durchlässiges, längliches Gesichts-Schutzband,welches sowohl in Länge- wie in Querrichtung dehnbar ist, dessen Längsseiten frei sind und das nur an seinen Enden an .die vorderen Endteile des Nacken- und Ohrenschutzes befestigt ist, wobei die ungestreckte Länge dieses Gesichts-Schutzbandles so gewählt isst,dass es mindestens annähernd der Länge des Innenumfanges der Mütze zwischen den Endteilen des hochgeklappten Nacken- und Ohrenschutzes entspricht, das Ganze der art, dass das Gesichts-Schutzband bei heruntergeklapp tem Nacken- und Ohrenschutz nach unten über die un tere Gesichtspartie des Trägers gezogen werden kann, so dass es den.Träger schützt und zugleich den Nacken- und Ohrenschutz zum satten Anliegen an den Kopf des Trägers bringt. UNTERANSPRÜCHE 1. Mütze nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Gesichts-Schutzbaud aus gestricktem Material hergestellt ist. 2. Mütze nach Patentanspruch, ,dadurch gekenn zeichnet, dass das Gesichts-Schutzband in nicht gedehn tem Zustand eine im wesentlichen rechteckige Form auf weist.3. Mütze nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, Basis der Nacken- und Ohrenschutz ,aus flexib lem, aber nicht dehnbarem Material hergestellt ist. 4. Mütze nach.Patentanspruch, mit einem .an der Randpartie des vorderen Mützenteiles befestigten, nach vorne gerichteten Schirm, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Endteile des Nacken und Ohrenschutzes mindestens annähernd zusammenfallen mit den rück wärtigen Endendes Schirmes. 5.Mütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesichts-Schutz- band aus gestricktem Material hergestellt ist. 6. Mütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesichts-Schutz- band in nicht gedehntem Zustand eine im wesentlichen rechteckige Form aufweist. 7.Mütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Nacken- und Ohrenschutz auf flexiblem, aber nicht dehnbarem Ma terial hergestellt ist. B. Mütze nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Enden des oberen Randes des Ge- sichts-Schutzbandes @sich in eänem gewissen Abstand unterhalb des unteren Randes das Mützenteiles befinden,wenn der Nacken- und Ohrenschutz heruntergeklappt ist, und sich oberhalb desselben befinden, wenn der Nacken- und Ohrenschutz nach oben geklappt ist. 9. Mütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 8,dadurch gekennzeichnet, dass das Gesichts-.Schutz- band in nicht gedehntem Zustand eine im wesentlichen rechteckige Form aufweist. 10. Mütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Nacken- und Ohrenschutz aus flexiblem aber nicht dehnbarem Mate rial hergestellt ist.
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