CH442907A - Schwimmringdichtung - Google Patents

Schwimmringdichtung

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CH442907A
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CH
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floating ring
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floating
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CH882566A
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Inventor
Hans Dipl Ing Baumann
Attila Dipl Ing Horvath
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings
    • F16J15/441Free-space packings with floating ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


      Schwimmringdichtung       Die Erfindung betrifft eine     Schwimmringdichtung     zur Abdichtung des     Durchtritts    einer Welle durch eine  Gehäusewand, mit einem Schwimmring, der sich unter  dem Einfluss eines Sperrmediums in axialer Richtung  dichtend an das Gehäuse anlegt, die Welle mit kleinem  Spiel umschliesst und zur Anpassung an Wellenbewegun  gen in radialer Richtung beweglich ist.  



  Die Wirkungsweise von     Schwimmringdichtungen    be  ruht auf der Drosselwirkung eines zwischen Welle und  Lagerbüchse gebildeten engen Spaltes. Die Schwimm  ringe sind frei beweglich und zentrieren sich selbst, wo  durch die Gefahr einer Berührung mit der Welle ver  mindert wird. Sie bilden ein sehr sicheres Bauelement,  da sie praktisch keinem Verschleiss unterworfen sind,  und sind gegen     Änderungen    des Betriebszustandes un  empfindlich.  



  Eine     Schwimmringdichtung    bekannter Ausführung  ist in     Fig.    1 der Zeichnung dargestellt. Die Welle 1 ist  von den Schwimmringen 2 umschlossen, die in einer     Aus-          nehmung    der Gehäusewand 3 untergebracht und an der  Innenseite mit Lagermetall 4 ausgefüttert sind. Sie dienen  dazu, den unter hohem Druck stehenden Raum 5 gegen  die Atmosphäre 6 abzudichten. Zu diesem Zwecke wird  durch die Leitung 7 ein Sperrmedium, beispielsweise  Drucköl, zugeführt, unter dessen Einfluss sich der  Schwimmring mit der Dichtfläche 8 an die Innenfläche 9  des Gehäuses 10 anlegt.

   Dabei genügt es, das Sperr  medium mit verhältnismässig     kleinem    Überdruck gegen  über dem Druck im Raume 5 zuzuführen, um ein Aus  strömen aus dem Raum 5 in die Atmosphäre mit Sicher  heit zu verhindern.  



  Die dabei auf dem rechten Ring in     Fig.    1 einwirken  den Kräfte, die ihn auf die Dichtfläche pressen, sind       grösser    als beim linken Ring, da auf der Aussenseite nur  der niedrige Atmosphärendruck entgegenwirkt. Eine  Entlastung kann in bekannter Weise dadurch erreicht  werden, dass die Dichtfläche klein gehalten und so der  Schwimmring vom Sperrmedium nahezu gänzlich um  spült wird.  



  Es hat sich aber gezeigt, dass auch diese Konstruk  tion nur bis zu Drücken von ca. 30     at    anwendbar ist. Bei  höheren Drücken wird nämlich die auf den Schwimm-    ring einwirkende     Axialkraft,    welche von der Dichtfläche  aufgenommen werden muss, so gross, dass der Ring den  Bewegungen der Welle in radialer Richtung nicht mehr  leicht folgen kann, was nur dann möglich ist, wenn die  in der Dichtfläche auftretende Reibungskraft klein ist.  Bei höheren Drücken im Sperrmedium, die z. B. 200     at     betragen können, wird selbst bei knappster     Dimensionie-          rung    der Dichtfläche die     Axialkraft    ausserordentlich  hoch.

   Dadurch werden auch die radialen Verschiebungs  kräfte so gross, dass die Welle nicht mehr in den     Lagern,     sondern in den Schwimmringen geführt wird.  



  Es ist bekannt, das Druckgefälle zwischen Sperrme  dium und Atmosphäre auf mehrere Ringe aufzuteilen  (z. B. Zeitschrift (Konstruktion , 1964, Heft 8, S. 341),  wodurch aber keine allseits befriedigende Lösung gefun  den wurde. Die Abdichtung ist dadurch zwar besser zu  beherrschen und der einzelne Ring ist leichter verschieb  bar, die totale Verschiebungskraft für alle Ringe bleibt  aber unverändert.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe  gestellt, den Ring einer     Schwimmringdichtung    auch bei  den höchsten abzudichtenden Drücken radial beweglich  zu erhalten. Die Lösung besteht erfindungsgemäss darin,  dass der Schwimmring zur Druckentlastung seiner Dicht  fläche sich über mindestens eine zusätzliche kraftüber  tragende Fläche am Gehäuse abstützt. Durch die Tren  nung der die     Axialkräfte    übertragenden Fläche von der  Dichtfläche kann diese nach den Gesichtspunkten der  Abdichtungsaufgabe praktisch frei dimensioniert werden.

    Es ist dadurch möglich, die Dichtfläche in ihrer radialen  Erstreckung kleinstmöglich zu bemessen, wodurch die  Entlastungsfläche des Ringes vergrössert und so die       Axialkräfte    auf den Ring und damit die     Ringverschiebe-          kraft    minimal wird.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele  der Erfindung in     Axialschnitt    dargestellt. Es zeigen die       Fig.    2, 3 und 4 mechanische Einrichtungen und     Fig.    5  eine hydraulische Einrichtung zur Druckentlastung des  Schwimmringes. In sämtlichen Figuren der Zeichnung  sind gleiche Bauteile mit gleichen Hinweiszeichen ver  sehen.      Nach     Fig.    2 ist der Schwimmring 2 an der Stirnfläche  nahe dem Aussenumfang mit einem ringförmigen Wulst  11 versehen, mit dem er sich gegen einen in axialer Rich  tung federnden Ring 12 abstützt, der im Gehäuse 10  untergebracht ist. Der Begriff Gehäuse ist dabei im wei  ten Sinne zu verstehen, es kann damit z. B. auch ein mit  dem Gehäuse fest verbundener Haltering gemeint sein.

    Im Ring 12 sind mehrere Bohrungen 13 angeordnet,  damit der zwischen dem Wulst und der Dichtfläche 8  gebildete Ringraum 14 verlässlich unter dem vollen  Druck des durch die Leitung 7 zugeführten flüssigen  oder gasförmigen Sperrmediums steht, wodurch der  Schwimmring teilweise     durckentlastet    wird. Federnder  Ring und Schwimmring sind so ausgebildet und aufein  ander abgestimmt, dass sich unter dem Einfluss der auf  den Schwimmring einwirkenden (in der Zeichnung nach  rechts gerichteten)     Axialkraft    zuerst der Wulst an den  federnden Ring anlegt, der elastisch verformt wird und  so zumindest einen Teil der     Axialkraft    aufnimmt.

   Dann  erst kommt die Dichtfläche 8 am Gehäuse     L0    zum  Anliegen und dichtet das Sperrmedium gegen die At  mosphäre ab. Der auf die Dichtfläche wirkende Druck  ist nun weitaus geringer als die gesamte auf den  Schwimmring einwirkende     Axialkraft    und kann je nach  Ausbildung des federnden Ringes bis null verkleinert  werden.

   Der Schwimmring bleibt selbst bei höchstem  Druck im Sperrmedium radial leicht beweglich, weil die  Reibungskräfte in der Dichtfläche 8 nunmehr klein sind,  ferner die Dichtfläche so klein gehalten werden kann,  wie es zum Abdichten gerade notwendig ist und dadurch  die Druckentlastung durch das den Schwimmring umge  bende Sperrmedium gross wird, und endlich durch die       gleitschuhähnliche    Ausbildung des radial weit aussenlie  genden Wulstes, wodurch in der zusätzlichen kraftüber  tragenden Fläche ein hydrodynamischer Auftrieb erzielt  wird, der einen kleinen Reibungskoeffizienten ergibt.  



  Der federnde Ring kann auch mit dem Schwimm  ring verbunden sein. Nach     Fig.    3 sind der Schwimmring 2  und der federnde Ring 15, der in diesem Falle mit dem  Wulst 11 versehen ist, aus einem Stück hergestellt. Die  erzielbare Wirkung ist die gleiche wie im vorigen Bei  spiel. Zu erwähnen wäre noch, dass in beiden Ausfüh  rungen der Wulst auch auf der Gegenfläche angeordnet  sein kann, in     Fig.    2 also auf dem federnden Ring 12, in       Fig.    3 an der Innenwand 9 des Gehäuses 10. Die Wir  kungsweise wird dadurch praktisch nicht geändert. Auch  ist es nicht notwendig, dass der Wulst eine vollständig  geschlossene Ringfläche bildet, sondern er könnte auch  stellenweise unterbrochen sein.

   Ferner wäre die Anord  nung von zwei oder mehreren, konzentrisch angeordneten  Wülsten möglich.  



  Nach Figur 4 werden die auf den federnden Ring 16  übertragenen     Axialkräfte    von     Druckfedern    17 aufgenom  men, die im Gehäuse 10 untergebracht sind. Natürlich  wäre auch hier ein Wulst anwendbar, doch ist bei diesem  Ausführungsbeispiel eine andere Möglichkeit der Kraft  übertragung gezeigt. Zwischen Schwimmring 2 und  Ring 16 ist ein Wälzlager 18 angeordnet, wodurch statt  der Gleitbewegung eine Rollbewegung ausgeführt wird.  Das Wälzlager ist federnd aufgehängt, um es in der rich  tigen Lage zu halten.  



  Die Wirkungsweise ist die gleiche, wie sie bei der  Ausführung nach     Fig.    2 beschrieben wurde. Zuerst neh  men die Druckfedern 17 über den Ring 16 zumindest  einen Teil der auf den Schwimmring einwirkenden Axial  kräfte auf, bevor die Dichtfläche 8 an der Innenfläche  des Gehäuses zum Anliegen kommt. Ring 16 und Druck-    federn 17 können auch im Schwimmring 2 untergebracht  sein.  



  Bei den Ausführungen nach den Figuren 2 bis 4 ist es  nicht unbedingt nötig, dass die Dichtfläche 8 am Ge  häuse anliegt und dabei noch einen Teil der     Axialkräfte     übernimmt. Es kann auch eine     Viskositätsdichtung    an  gewendet werden,     d.h.    die zusätzliche     Abstützfläche     überträgt die gesamten     Axialkräfte    und die Dichtfläche  kommt auf der Innenwand des Gehäuses nicht zum An  liegen,     sondern    es bleibt noch ein Spalt bestehen, der  allerdings genügend eng sein muss, um den     Durchfluss     des Sperrmediums derart zu drosseln, dass eine ausrei  chende Dichtung vorhanden ist.  



  Eine andere Ausführung der Erfindung zeigt     Fig.    5.  Die zusätzliche kraftübertragende Fläche 19 ist als Dicht  fläche ausgebildet. Der zwischen den beiden Dichtflä  chen 8 und 19 entstandene Ringraum 14 steht mit der  Druckleitung 20 in Verbindung. Durch diese Leitung  wird ein Medium zugeführt, dass     zweckmässigerweise    das  gleiche ist wie das     Sperrmedium,    jedoch unter höherem  Druck als dieses steht. In diesem Falle können die bei  den Leitungen 7 und 20 aus dem gleichen System ge  speist werden, nur muss dann der Druck in der Lei  tung 7 vorher reduziert werden, um tiefer zu sein als der  Druck in der Leitung 20.  



  Bei dieser Einrichtung wirkt den     Axialkräften    das im  Ringraum 14 gebildete Druckpolster entgegen. Je nach  Bemessung des Druckes im Ringraum 14 kann die auf  die beiden Dichtflächen ausgeübte     Anpresskraft    bis null  verkleinert werden. Es ist zweckmässig, in die Druck  leitung 20 ein Drosselorgan 21 einzubauen, um die in  den Ringraum 14 strömende     Sperrmediummenge    so klein  wie möglich zu halten. Auf diese Weise stellen sich bei  den beiden Dichtflächen 8 und 19 minimale Spalte ein.  Bei Vergrösserung dieser Spalte würde die austretende       Sperrmediummen'ge    sehr rasch zunehmen und das Druck  system könnte wirkungslos werden.  



  Durch die     erfindungsgemässe    Druckentlastung der  Dichtfläche des Schwimmringes bleibt dieser auch bei  den höchsten vorkommenden Drücken im Sperrmedium  radial leicht beweglich und die Möglichkeit einer Be  schädigung der Dichtfläche oder ihrer Gegenfläche, mit  der bei einer Verschiebung unter hohem     Anpressdruck     immer gerechnet werden muss, ist praktisch beseitigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schwimmringsdichtung zur Abdichtung des Durch tritts einer Welle durch eine Gehäusewand, mit einem Schwimmring, der sich unter dem Einfluss eines Sperr mediums in axialer Richtung dichtend an das Gehäuse anlegt, die Welle mit kleinem Spiel umschliesst und zur Anpassung an Wellenbewegungen in radialer Richtung beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmring (2) zur Druckentlastung seiner Dichtfläche (8) sich über mindestens eine zusätzliche kraftübertra gende Fläche am Gehäuse (10) abstützt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Dichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen federnden Ring (12, 15, 16), der zumindest einen Teil der auf den Schwimmring (2) einwirkenden Axialkräfte aufnimmt. 2. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der federnde Ring (12, 16) im Gehäuse (10) untergebracht ist. 3. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der federnde Ring (12, 15, 16) mit dem Schwimmring (2) verbunden ist. 4. Dichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Schwimmring (2) und federnder Ring (15) aus einem Stück hergestellt sind. 5.
    Dichtung nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den federnden Ring (16) übertragenen Axialkräfte von Druckfedern (17) aufge nommen werden. 6. Dichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der kraftübertragenden Flächen mit einem ringförmigen Wulst (11) versehen ist. 7. Dichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Wälzlager (18) zwischen den kraftübertragen den Flächen. B. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die zusätzliche kraftübertragende Fläche (19) als Dichtfläche ausgebildet ist und der zwischen den beiden Dichtflächen (8, 19) entstandene Ringraum (14) mit einer Druckleitung (20) in Verbindung steht. 9.
    Dichtung nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch ein Drosselorgan (21) in der Druckleitung (20.
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NL6705349A NL6705349A (de) 1966-06-17 1967-04-17
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GB27589/67A GB1170008A (en) 1966-06-17 1967-06-15 Floating Ring Seal for a Shaft
GB26555/69A GB1175350A (en) 1966-06-17 1967-06-15 Floating Ring Seal for a Shaft.
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