CH442958A - Vorrichtung zur Handhabung von Bogen - Google Patents

Vorrichtung zur Handhabung von Bogen

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CH442958A
CH442958A CH504864A CH504864A CH442958A CH 442958 A CH442958 A CH 442958A CH 504864 A CH504864 A CH 504864A CH 504864 A CH504864 A CH 504864A CH 442958 A CH442958 A CH 442958A
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J Haselow William
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    • B65H29/58Article switches or diverters
    • B65H29/585Article switches or diverters taking samples from the main stream
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Description


  



  Vorrichtung zur Handhabung von Bogen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Hand  habung von Bogen zur    automatischen und wahlweisen Ablenkung der Bogen in einer Anzahl von   Bogenströ-    men aus ihrer normalen Bewegungsbahn heraus, wobei sich die   Bogenströme    Seite an Seite in einer gegebenen Richtung fortbewegen, die Bogen je eines Stromes dieselbe Länge aufweisen, und wobei die Bogen der ver  schiedenen    Ströme eine verschiedene Länge aufweisen.



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine automatische und statistische Ordnung willkiirlicher Proben von Bogen dadurch   vorzunehmen, dass man diese    durch eine   Behandlungsvorrichtung hindurchschickt, wie sie bei-    spielsweise zum Schneiden von Rollen aus biegsamem Fasermaterial (Papier) in Bogen verwendet wird. Dieser ältere Vorschlag betrifft auch ein Verfahren zur Durchführung einer solchen Entnahme von Proben und betrifft insbesondere auch eine Vorrichtung zum Schneiden mit Hilfe eines   Simplex-Schneidgerätes,    d. h. also eines GerÏtes, welches dazu dient, ein oder mehrere Papierbahnen in Bogen vorausbestimmter Länge auseinan  derzuschneiden.   



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Prinzip dieses älteren   Vorschlags    auf eine Vielfach-Vorrichtung zu übertragen. Im folgenden soll die   Erfinidung    beispielsweise anhand eines sogenannten Duplex-Schnei  ders näher erklärt    werden, d. h. also anhand einer Maschine, in der zwei oder mehrere Papierbahnen in Bogen mit zwei voreingestellten voneinander verschiedenen Längen geschnitten werden.

   Zu einer derartigen Maschine gehören die üblichen Einrichtungen zum Lagern einer Papierrolle, zum Aufschneiden des Papiers in mehrere Bahnen verschiedener oder vorher einstellbarer Breite, zum Schneiden einer jeden Bahn in Bogen einer Länge oder zweier verschiedener Längen und schliesslich eine Einrichtung zum Übereinanderlegen der vorge  schnittenen    Bögen in entsprechende Ströme, um den   Stapelvorgang    zu erleichtern und die   vorgeschnittenen    Bogen verschiedener Grosse ebenfalls auf einfache Weise zu stapeln.



   Die Probleme, die bei derartigen   Einfach-oder    Viel  fachmaschinen    auftreten, ergeben sich in erster Linie aus den unterschiedlichen Abmessungen der Bogen in den beiden oder in mehreren Strömen, insbesondere aber aus den unterschiedlichen Längen der Bogen. Da die Bogen unterschiedliche Längen haben, geraten die Leitkanten der Bogen in einem Strom nur gelegentlich in Ausrichtung mit den Leitkanten der Bogen in den anderen Strömen. Infolgedessen wäre es normalerweise   unerläss-    lich, eine Anzahl von Mustern in der Maschine unterzubringen, die gleich der Anzahl von Strömen ist, wobei   jades    Modell entsprechend den Abmessungen der Bogen in dem entsprechenden Strom einstellbar sein müsste.



  Nach dem älteren Vorschlag wäre an sich das Multiplex Verfahren für den genannten Zweck anwendbar, der Er  findung    liegt aber insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine unnötige Verdoppelung der Ausrüstung zu vermeiden und eine einzige kompendiöse und wirksame Maschine zu schaffen, die zur Sicherstellung einer statistisch einwandfreien gleichzeitigen Zusammenfassung von Bogen je eines Musters in sämtlichen Strömen dient.



   Es gehört ferner zur Zielsetzung der Erfindung, eine automatisch wirkende mit Vielfach-Vorrichtungen zur Weiterbehandlung von Bogen zu schaffen, die nach dem Grundprinzip des älteren   Vorschlags    arbeitet, ein  schliesslich    der   erfonderlichen    Einrichtungen zum Aussortieren der Bogen aus sämtlichen Bogenströmen ; gleichzeitig soll auch eine Steuervorrichtung dafür sorgen, dass ein einziges Muster aus jedem Strom nach jedem Arbeitsvorgang der Einstellung herausgenommen werden kann.



   Diese Vorrichtung kennzeichnet sich durch ein ge  meinsames Bogenablenkorgan,    das derart angeordnet ist, dass es gleichzeitig Bogen von allen Strömen ablenkt, durch eine Mehrzahl von Steuerorganen   (110as-lllbs    resp.   1 lObs-l 1 las),    die je mit einem der Ströme verbunden sind und periodisch in zeitlicher Abhängigkeit mit der Bewegung der Bogen im betreffenden Strom in Betrieb gesetzt werden, um die Zeit, um die sich die vordere Kante eines jeden Bogens im entsprechenden Strom dem Ablenkorgan nähert, zu erfassen, und durch BetÏ   tigungsmittel,    die für die   Bogenablenkvorrichtung    vorgesehen sind, die durch die Steuerorgane betätigt sind und betÏtigt werden, wenn die Steuerorgane einen Zeitpunkt erfassen,

   zu welchem sich die Vorderkanten von Bogen in allen Strömen näherungsweise gleichzeitig dem   Bogenablenkorgan nähern.   



   Eine bevorzugte Vorrichtung besitzt erste Schaltorgane, die mit dem die kürzesten Bogen führenden Strom verbunden sind und die durch alle Steuerorgane in Betrieb gesetzt werden, um nach dem Passieren der Vorderkante eines ersten kurzen Bogens am Bogenablenkorgan vorbei das Betätigungsmittel einzuschalten und durch zweite   Schaltorgane,      Edie mit dem die kürze-    sten Bogen führenden Strom verbunden sind, um die   Betätigungsmittel    auszuschalten, bevor die Hinterkante eines zweiten kurzen Bogens am Bogenablenkorgan vorbeigeht, so dass also nur ein kurzer Bogen von dem normalen Transportweg abgelenkt wird und doch eine merkliche Zeit zwischen der Einschaltung und der Ausschaltung der Ablenkvorrichtung verstreicht, mit dem Ergebnis,

   dass die Herausnahme eines Musters aus jedem einzelnen Strom während eines bestimmten Zeitraumes mit Sicherheit ermöglicht wird, ohne dass die Leitkanten der Bogen in sämtlichen Strömen exakt miteinander ausgerichtet sein müssen.



   Schliesslich ist noch ein Zweck der Erfindung darin zu sehen, die Steuereinrichtung für die oben genannten   Arbeitsgänge zu vereinfachen, einschliesslich    der maschinell angetriebenen Teile   und einschliesslich    der von ihnen betätigten elektrischen Stromkreise.



   Die besonderen Steuereinrichtungen ermöglichen es beim   Gegenstand der Erfindung, grössere Mengen von    Bogen statistisch einwandfrei auf Grund einer Musternummer aus sämtlichen   Bogenströmen    zu erfassen, und zwar unabhängig von   der Tatsache, dass beträchtlich    mehr kurze Bogen als lange Bogen hergestellt werden, ein Ergebnis, welches vom statistischen Standpunkt aus wünschenswert ist.



   Bei der Maschine nach dem älteren Vorschlag würde eine Ablenkung der Bogen. auf dem normalen Trans  portweg    beim Fehlen einer geeigneten Steuereinrichtung zur Unterbrechung, der Überlappung der Bogen in dem   Überlappungsteil    der Schneidvorrichtung oder in einer anderen Einrichtung führen und Probleme hinsichtlich der Stapelung der Bogen in dem normalen Transportweg bei dem   grösseren    Anteil der Bogen zur Folge haben. Zur Lösung dieses Problems wird eine Einrichtung zum Anhalten und Anlassen des   Überlappungsförder-    bandes in Abhängigkeit von der Ablenkung der Bogen vorgesehen, durch welchen eine Überlappung der Bogen auf dem normalen Transportweg konstant aufrechterhalten wird.

   Allerdings betrifft dieses besondere Problem nur die Multiplex-Maschinen wegen der Unterschiede der Länge der Bogen, dem Grad der Überlappung und der relativen Lage der Leitkanten der Bogen in den verschiedenen Strömen.



   Eine bevorzugte Vorrichtung mit einem in der normalen Bewegungsbahn des Bogenstromes bezüglich des   Bogenablenkorganes stromabwärts befindlichen    Bereich, in dem die Bogen überlappen, ist derart ausgebildet, dass dieser Überlappungsbereich eine einzige Uberlappstelle aufweist, die normalerweise die Bogenströme aufnimmt, dass einstellbare Fördervorrichtungen vorgesehen sind, um das Überlappen der Bogen an dieser Stelle in jedem der Ströme zu bewirken und um die überlappten Bogen von dieser Stelle weg zu fördern, wobei die   Fördervor-    richtungen eine Anzahl einstellbarer Teilförderer, die entsprechend in wechselseitiger Beziehung mit den Bogen in den betreffenden Strömen gesetzt sind, Bremsorgane für jeden dieser Teilf¯rderer, Antriebsmittel mit variabler Geschwindigkeit,

   die ein Kupplungsorgan fur jeden dieser Teile aufweisen, und eine   Anzahl von Fühl-    organen aufweisen, die entsprechend wirkungsmässig mit den Strömen in Beziehung gesetzt sind und mit den entsprechenden Brems-und   Kupplungsorganen gekop-    pelt sind, um die entsprechenden Teilförderer anzuhalten, wenn der Bogen, der im entsprechenden Strom einem abgelenkten Bogen vorangeht, in überlappter Lage ist, und um den entsprechenden Teilförderer anzufahren, wenn der Bogen, der dem abgelenkten Bogen im betreffenden Strom   nachfolgt,    in überlappte Lage ge  langt,    und dass die Teilförderer eine Anzahl   Förder-    organe, die sich nahe der   Uberlappstelle    befinden, ein Antriebsrad,

   das für die Förderorgane vorgesehen ist und das eine Tragwelle aufweist, und eine Anzahl   Stütz-    organe aufweisen, die auf der Welle gelagert sind und die betreffenden Förderorgane haltem, wobei die Bremsorgane entsprechend zwischen jedem dieser Organe und der Welle vorgesehen sind und wobei die Stützorgane und die darauf angebrachten Förderorgane entsprechend mit den Strömen in Beziehung stehen, um, die überlappten Bogen der entsprechenden Ströme von dieser Stelle wegzuführen, und dass Betätigungsorgane für diese Stützorgane vorgesehen sind, die Antriebsorgane und eine Anzahl von Bewegungsübertragungsorganen aufweisen, von denen jedes   Kupplungsorgane    aufweist, die entsprechend zwischen den Antriebsorganen und den   entsprechenden Stübzorganen angeordnet    sind.

   Dadurch ist die Einstellung des   Förderorganes    nach   Massgabe der    Breite der Bogen in, den entsprechenden Strömen erleichtert und in einer Vielzahl von Antriebssystemen, die auf entsprechende Weise mit den einzelnen Elementen für die individuelle Steuerung dieser Teile gekuppelt sind.



   Bei dieser Vorrichtung können die Förderorgane Förderbänder und die Stützorgane die Bänder abstützende Scheiben, die wechselweise in SÏtzen in Beziehung mit den Strömen gekuppelt sind, aufweisen, wobei die   Bremsorgane    entsprechend zwischen jedem Schei  bensatz    und dieser Welle vorgesehen sind, und eine Anzahl von Geschwindigkeitssteuerorganen vorgesehen sind, die durch die Antriebsorgane angetrieben sind, und sich die   Kupplungsorgane zwischen den entsprechenden    Geschwindigkeitssteuerorganen und den Scheibensätzen erstrecken, so dass die Bänder ihrerseits in   einzeln kon-      trollierbare    Sätze unterteilt werden, und die   Durchfüh-    rung der einzelnen Uberlappungsvorgänge ausserordentlich erleichtert wird.



   In der Zeichnung ist :
Fig.   1A,    1B, 1C jeweils eine Seitenansicht eines Teiles einer   Duplex-Papierschneidemaschine,    die mit einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der   Erfindungausgerüstet    ist ; in diesen drei Figuren sind die Streifen oder Bänder, welche die Bogen tragen bzw. die Förderbänder selbst, in   ausgezeichneten Linien gezeich-    net, während die Anbriebsketten oder Riemen in gestricheltem Linienzug gezeichnet sind,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung eines Schemas der   Steuereinrichtungfür    die   Taktgabe der Ein-    schaltung und Ausschaltung der Ablenkvorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Satzes von taktge  benden    Nocken und Nockenscheiben,
Fig.

   4 eine schaubildliche Darstellung eines Sche mas der takbgebenden Nocken in einem bestimmten Be  triebszustand,   
Fig. 5, 6 und 7 jeweils eine schematische Darstellung der einzelnen Vorgänge bei der   Taktgabe    und der Durchführung der Ablenkung von Mustern für drei ver  schiedene Bogengrössen.   



   Fig. 8 das Schaltbild der elektrischen Einrichtung der Ablenkvorrichtung,
Fig. 9 eine schematische Darstellung des   Eingangs-      teils der Überlappungsvorrichtung    mit Förderband, aus welcher der verbesserte   Förderbandantrieb    zu ersehen ist,
Fig.   10    die Ansicht eines Schnitts in der   Längsrich-    tung durch die Antriebswalze f r das F¯rderband,
Fig. 11 eine isometrische Darstellung der auseinan  dergezogenen Teile der Stützvorrichtung für    die Bander mit den Tragscheiben der Antriebswalze, und
Fig. 12 eine Draufsicht auf eine verbesserte Multi  plex-Musterabla, ge.   



   Die Fig. 1A, 1B und 1C zeigen zusammen eine Duplex-Papierschneidemaschine und eine automatisch wirkende   Musterprüfeinrichtung.    Die Schneidmaschine umfasst die üblichen Tragvorrichtungen für die Walze, eine Führungsbahn für das Papier, die Fördereinrichtungen und eine in der Querrichtung der Papierbahn einstellbare Vorrichtung zum Aufschneiden der Bahn in zwei oder mehrere Reihen von Bahnen verschiedener vorher einstellbarer Breite, wobei alle an sich üblichen Hilfsmittel in diesen Figuren nicht zur Darstellung gebracht sind. Die zwei oder auch mehreren schmÏleren Bahnen werden entsprechenden Messerwalzen 21a und 21b mit konstanter Fördergeschwindigkeit zugeführt, von denen jede ein einziges Messer aufweist.

   Jede der Messerwalzen besitzt einen unabhÏngigen Antrieb für veränderliche Drehzahl, so dass jede Messerwalze mit verschiedenen Drehzahlen relativ zu, der Vorschubge  schwindigkeit    der Papierbahn angetrieben werden kann.



  Auf diese Weise kann der   Schnaidvorgang einer jeden    der beiden oder mehreren Bahnen den Bogen mit zwei oder   mehreren unterschiedlichen Längen angepasst    werden. Normalerweise schwankt die LÏnge eines Bogens zwischen 50,8 und 203,2 cm. Der Antrieb f r die Mes  serwalzen    und für deren Einstellung   auf den angegebe-    nen Bereich ist normal und üblich und infolgedessen hier nicht zur Darsbellung gebracht.



   Um die geschnittenen Bogen durch die Maschine hindurch bef¯rdern zu k¯nnen., ist eine unten liegende Welle 28 quer zu der Maschine und unter der ersten Messerwalze   21 a angeordnet.    Die Welle 28 trägt ein Paar Kettenräder 29, 30, über die eine Kette 31 für den Antrieb der F¯rderbÏnder f r.die hohen Geschwindigkeiten oder die F¯rderbÏnder der Messer laufen, sowie eine Kette 32 zum Antrieb der Förderbänder oder Streifen f r kleine Geschwindigkeit oder für die Förderbänder f r die ¯berlappung der Bogen.

   Die Kette 31 f r das F¯rderband mit der hohen Geschwindigkeit erstreckt sich in ihrer Bewegungsrichtung von dem Kettenrad 29 nach oben und nach vorn um eine   Leerlaufrolle    33, ferner nach vorn und nach oben um eine   Leerlaufscheibe    34, hierauf nach rückwärts und nach oben um ein Kettenrad 35, dann nach oben und nach rückwärts über ein Kettenrad 36, und   anschliessend    nach oben und vorwärts über ein Kettenrad 37 und nach oben und r ck  wärts    über ein Kettenrad 38 und von da nach oben und rückwärts über eine   Leerlaufwalze 39    und ein Kettenrad 40.

   Die Kette verläuft dann nach rückwärts und nach unten um ein Kettenrad 41, nach unten und rück  wärts    um ein Kettenrad 42, nach hinten und unten um eine   Leerlaufrolle 43,    nach rückwärts und nach oben um ein Kettenrad 44 und nach rückwärts über ein Kettenrad 45 und eine Leerlaufrolle 46, und von da nach unten zu dem Kettenrad 29. Jedes Kettenrad sitzt natürlich auf einer   Transportbandwelle,    die auch die üblichen Zahnräder für den Antrieb des endlosen Bandes   träigt,    oder aber man benutzt in der in der papierindu  strie,    an sich   üblichem. Weiise      eine Anzahl im Abstand    von   einandef. angeordneter paraJMef endloser Förderbänder.   



  Vorzugsweise werden sÏmtliche F¯rderbÏnder f r die hohe Geschwindigkeit mit gleicher grosser Geschwindigkeit angetrieben.



   Die Bänder für hohe   Fördergeschwindigkeit umfas-    sen ein erstes Förderband oder eine   Bänderanordnung    g 47, die in horizontaler Richtung unterhalb der ersten Messerwalze 21a verläuft und in der NÏhe ihrer anderen Enden von den Rändern 48 und 49 getragen wird. Letztere stehen in   Antriebsemgriff    mit dem Kettenrad 42, so dass das obere Trum des Bandes 47 in solcher Richtung angetrieben ist, dass es die Bogen aus der ersten Messerwalze 21a nach rechts von der Walze weg transportiert, wie dies Fig. 1A zeigt.

   Um die Abgabe der   zugeschnitte-    nen Bogen aus der Messerwalze   21a    und auf die Bänder 47 zu erleichtern, kreuzen die nach unten und nach vorn geneigten Bänder 50 die Bänder 47 und verlaufen nach rückwärts und nach oben bis in die Nähe der Oberfläche der Messerwalze   21a,    um die   geschnittenen Bo-    gen zu erfassen und sie auf die Bänder 47 abzuwerden.



  Die Bänder 50 werden in, der NÏhe ihrer einander   gegen-      überliegenden    Enden von einem Räderpaar 51 und 52 getragen, wobei das Rad 52 durch das Kettenrad 44 angetrieben ist. Um nun die Bogen in der gewünschten Lage auf dem Förderband 47 zueinander zu halten, ist oberhalb des Förderbandes 47 ein darüber   hinweglau-    fendes Förderband 53 angeordnet, welches von Rädern 54 getragen und geführt wird (die ihrerseits von den Kettenrädern 45, 55 und 56 angetrieben sind).



   Das Kettenra 42 und das Rad 49 treiben ebenfalls ein langes Förderband 60 an, welches in der Richtung seiner Transportbewegung praktisch horizontal von dem Rad 49 nach vorn und unter die Messerwalze 21b verlÏuft, hierauf nach vorn und nach unten über ein Rad d 60a, dann nach rückwärts um, das Rad   60b    herum und nach rückwärts und nach oben über ein Führungsrad 60c und von da zurück zu dem Rad 49, welches seinerseits von dem Kettenrad 42 angetrieben wird. Die   Bän-    der 60 liegen infolgedessen unterhalb der zweiten Messerwalze 21b, um die Bogen, aufnehmen zu können, die mit Hilfe dieses Messers aufgeschnitten worden sind.

   Um nun die Bogen auf dem horizontal verlaufenden Trum der Bänder 60 zu halten, ist ein Band 61 zur Auflage auf den Bogen oder zum Zusammenhalten der Bogen unmittelbar über dem Band   60    und unmittelbar hinter dem Rad 60a angeordnet, und das Band 61 wird von   Rädern 61a und 61b getragen,    von denen ersteres durch das Kettenrad 41 angetrieben ist.



   In einem bestimmten horizontalen Abstand und vor dem Rad 60a und dem horizontalen Trum des Bandes 60 befindet sich eine   Überlappungsstelle    f r die Bogen, zu der ein erstes horizontales Band 62 gehört, welches zwischen einem Räderpaar 62a und   62b    hindurchläuft, von denen ersteres von dem Kettenrad 38 angetrieben ist. Oberhalb des Bandes 62 läuft ein langes Band 63 zur   Uberdeckung    oder Begrenzung der Bogen, welches praktisch horizontal verläuft. Ein Band oder mehrere Bänder 63 werden von Rädern 63a übernommen und  (wobei der Antrieb über das Kettenrad 40 erfolgt) über die Räder 63b und 63c gef hrt.



   Unter den Bändern 62 ist ein weiteres Band 64 für hohe Geschwindigkeit angeordnet, welches einen schräg liegenden Abschnitt aufweist (der zwischen den Rädern 64a und   64b    liegt), der parallel zu dem nach vorn und nach unten schräg verlaufenden Teil des Förderbandes 60 zwischen den RÏdern 60a und   60b    liegt. Auf diese Weise dient dieser Teil des Bandes 64 als ein Hilfsmittel, um die Bogen auf dem schräg liegenden Trum der   Bän-    der 60 zu halten.

   Von dem unteren Rad 64b aus verlÏuft das Band 64 horizontal nach vorn und nach oben um ein Rad 64c herum, unter eine Führungswalze 64d und nach oben und rückwärts um ein von dem Kettenrad 37 angetriebenes Rad 67e und dann nach unten auf das Rad 64a zu, wobei dieser Teil des Bandes 64 schräg zu dem schräg verlaufenden Band des Förderbandes 60 verläuft und auf diese Weise einen   Eingangstrichter    bil  d-t,    der in den Raum zwischen den parallel verlaufenden Teilen der Bänder 60 und 64 führt.



   Unterhalb der parallelen Stücke der Bänder 60 und 64 zur Abnahme der Bogen von diesen Bändern befindet sich ein weiteres horizontales Band 65, welches an seinem entgegengesetzten Ende von einem Rad 65a und einem weiteren Rad getragen wird, welches mit dem Kettenrad gekuppelt und von diesem angetrieben ist.



  Wie die Figur zeigt, verläuft das Band 65 unmittelbar unter dem horizontalen Trum des Bandes 64, endet aber kurz vor dem Ende dieses horizontalen Trums.



   Aus dieser   Anordnun,    ergibt sich die Tatsache, dass die Bänder für die hohe Fördergeschwindigkeit zwei Wege für die Beförderung der Bogen begrenzen,   näm-    lich einen ersten, normalen oder Hauptweg, der in horizontaler Richtung längs des Bandes 47 verlÏuft, längs des horizontalen Teils des Bandes 60 und längs des hori  zontalen    Bandes 62 ;

   ferner ein zweiter oder Musterweg in horizontaler Richtung längs der Bänder 47 und 60 und von da nach vorn, und zusammen mit dem Band
60 nach unten und von   da in horizontalear Richtung    nach vorn längs des Bandes   65.    Um die Steuerung der   Bogenbeförderung zwischen diesen    beiden Wegen aufeinander abzustimmen, hat das Band 62 in horizontaler Richtung nach vorn einen bestimmten Abstand von dem horizontalen Trum des Bandes 60 und zwischen diesen beiden Bändern ist eine einzige Ablenkvorrichtung für die Bogen angeordnet.

   Im allgemeinen können die horizontalen Abschnitte der Bänder 47 und 60 als Abgabestelle für die Bogen betrachtet werden, während das Band 62 als Anfangsteil einer ¯berlappungsstelle zwischen den Bogen angesehen werden kann, wobei die Ablenkvorrichtung für die Bogen zwischen diesen beiden Abschnitten angeordnet ist.



      Gemäss dem ältenen Vorschlag besteht die Ablenk-    vorrichtung für die Bogen aus einem bewegbaren Gatter 66a und einer Druckluftdüsenanordnung 66b. Das Gatter besteht aus einem praktisch dreieckförmigen Stück Metall, welches in horizontaler Richtung quer über die ganze Maschine verläuft und eine praktisch horizontale obere Fläche aufweist, die normalerweise mit den hori  zontalen    Oberflächen der Bänder 60 und 62 ausgerichtet ist, ferner eine nach unten und nach vorn geneigte   Fläche, dis praktisch parallel    zu dem schräg   lieganden    vorderen Trum der Bänder 60 verläuft ; die beiden Oberflächen haben einen gemeinsamen Scheitelpunkt, der unmittelbar neben dem Rad 60a liegt.

   Das Gatter ist drehbar auf dem Maschinenraum gelagert, um es relativ in eine erste oder normale Stellung zu bringen, in welcher seine horizontal verlaufende Flache mit den Seiten der Bänder 60 und 62 zur Führung der Bogen ausgerichtet ist, und in eine zweite Stellung für die Zwecke der Prüfung und Ablenkung der Bogen, in welcher die Fläche, die parallel zu den nach unten und vorn ragenden Trum des Bandes 60 den horizontalen Weg der   Fördervor-    richtung für die Bogen schneidet und auf diese Weise die Bogen nach unten in Richtung längs zu dem vorderen Trum des Förderbandes 60 auf das Förderband 62 ablenkt.

   Die   Druckluftdüsenvorrichtung    66b besitzt einen   Vielfachverteiler,,    der quer zu dem Maschinenrahmen in den Raum verläuft, der zwischen den Bändern 61 und 63 und unmittelbar oberhalb des Rades 60a liegt, sowie eine Vielzahl von Düsen, die so gerichtet sind, dass die die Druckluft nach unten iiber das Rad 60a und längs des schrägliegenden vorderen Trums des Bandes 60 in dem Raum zwischen dem Band 60 und dem Gatter 66a blasen.



   Beim praktischen Betrieb der Maschine wird die Papierbahn auf die Schneidvorrichtung zu bewegt und in zwei oder mehrere   verhältnismässig    schmale Bahnen geschnitten, von denen eine oder mehrere mit konstanter Fördergeschwindigkeit auf die   Messerwalze 21 a    zu befördert werden, während die andere Bahn auf die Mes  serwalze    21b zu bewegt wird.

   Die Messerwalzen drehen sich mit aufeinander abgestimmten voreingestellten kon  stanten Drehzahlen, um zwei ode° mehrere Bogenbahmen    mit zwei unterschiedlichen gewünschten Längen zu   schnei-    den.Die BÏnder f r die hohe Geschwindigkeit werden mit einer Fördergeschwindigkeit angetrieben, die etwas über der Geschwindigkeit angetrieben, die etwas über der Geschwindigkeit der Papierbahn liegt, welche die Bogen zu   den beiden Messerwalzen hinführt,    wodurch die Bänder jeden einzelnen Bogen in Richtung nach vorn von dem entsprechenden Messer fortbewegen, sobald der Bogen aus der Papierbahn herausgeschnitten worden ist. Jeder einzelne Bogen wird auf diese Weise nach vorwärts und längs der horizontalen Abschnitte der Bänder 47 und 60 getrieben.



   Infolge der   verhältnismässig    raschen Beförderung der einzelnen Bogen in Richtung mit den beiden Messerwalzen weg, entsteht ein schmaler Spalt zwischen dem Bogen in jedem der beiden Ströme, die mit Hilfe der beiden Papierbahnen erzeugt werden. Befindet sich das Gatter 66a in seiner normalen oder geschlossenen Stel  lung,    die in Fig. 1B   wiedergegeben    ist, und sind die Druckluftdüsen 66b abgestellt, dann werden die ge  schmttenen    Bogen in zwei parallel   verlaufenden Strö-    men quer zu der oberen Fläche des Gatters und auf das Förderband 62 transportiert, wobei immer ein Zwi  schenraum    oder Spalt zwischen benachbarten Bogen in   jedem der beiden Ströme fisi    bleibt.

     Wünscht    man bestimmte Exemplare der Bogen aus dem normalen Weg des   Bogenstroms abzulenken,    dann wird das Gatter nach oben in die Stellung bewegt, die in Fig. 1B im   gestrichel-    ten Linienzug gezeichnet ist, und es wird Druckluft in die Luftdüsen eingeleitet, so dass die Bahn der normalen Bewegung der Bogen durch das Gatter blockiert ist, und idas Gatter und, die Luftdüsen im Sinno einer Ablenkung eines Bogens längs der sekundären   Bewegungs-    bahn zusammenwirken, wobei die neue Bahn durch den schräg verlaufenden vorderen Abschnitt des Bandes 60 bestimmt ist.

   Die nach unten auf die Seite der Bänder 60 zur Führung der Bogen gerichteten Luftstrahlen gelangen praktisch an den Ablenkpunkt der Bänder, an der die Ablenkung aus dem normalen, horizontal gerichteten Weg der   Bogenbewegung liegt. Vorzugsweise    richten die D sen einen Luftstrahl nach vorn und unter einem etwas steileren Winkel nach unten als es der Nei  gungsrichtun,    des vorderen Trums der Bänder 60 entspricht ; auf diese Weise ergibt sich die eigentliche Einwirkung auf den Teil der Leitkante des Bogens, welcher der Ablenkvorrichtung am nächsten liegt, so dass der   Lutstorm'amen Weg nimmt, der nach unjten über    die Oberfläche auf eine erhebliche Strecke verläuft, sobald der Bogen den Förderbändern 60 folgt.

   Hieraus ergibt sich, dass der   abzulenkende    Bogen physikalisch gegen die Seite der Bänder 60 gedrückt wird und an dieser    durch Adhäsion halten Meibt und'sich infolgedessen    ohne weiteren Verzug und ohne Knittererscheinungen   bewegt, so dass der    abgelenkte Bogen nicht mit der Bewegung der nachfolgenden Bogen kollidiert. Mit anderen Worten, jeder ausgewählte Bogen kann im Laufe des normalen Transports und der   Zuileiitung    zu den BÏndern 60 und 64 praktisch mit der gleichen Geschwindigkeit, wie sie die Bänder 60 haben, zugeführt werden.



   Man kann   nattirlich    auch eine   andere Ablenkvor-    richtung verwenden und die gleichen Ergebnisse erzielen ; so kann beispielsweise anstelle der Walze 60a eine Saugwalze verwendet werden, man kann aber auch eine in vertikaler Richtung   hin-und    hergehende   Andruck-    walze verwenden, die mit der Walze 60a zusammenwirkt, um einen Bogen um die Ecke herum zu drücken, die von dieser Walze begrenzt wird.



   Diejenigen Bogen, die längs des Förderbandes 60 nach unten abgelenkt werden,, dienen als Muster für die   Papierwalze,    von der, die Bogen   herausgeschnitten wer-    den. Zu diesem Zweck werden die Bogen   von den För-    derbändern 60, 64 und 65 in eine Ablage für Muster abgelegt, die später noch näher beschrieben werden soll.



  Selbstverständlich wird nur eine relativ kleine Anzahl von Musterbogen in die   Proben-Ablage    abgelegt, wÏhrend die überwiegende Mehrzahl der Bogen auf der normalen Bahn für die Beförderung weiterbewegt wird.



   Bei der in, der Zeichnung dargestellten Maschine besteht die Aufgabe darin, die Papierrollen in Bogen vorbestimmter Grosse zu schneiden und die fertigen Bogen in Ries oder anderen Mengen   aufzustapeln.    Diesem Zweck dient eine Ablage am Ende der normalen Bahn des F¯rderweges f r die   Bqgen.    Die Bogen werden mit Hilfe eines ¯berlappungsbandes oder eines F¯rderbandes 67 auf der Ablage abgelegt, die im allgemeinen mit dem Förderband 62 ausgerichtet ist und in horizontaler Richtung zwischen den Rändern 67a und 67b verläuft.



   Das Rad 67a hat nach vorn einen bestimmten Abstand von dem Band 62, und in, dem Zwischenraum befindet sich ein   Uberlappungstisch    68, dessen Oberfläche unter dem oberen Trum des Bandes 62 liegt, so dass die Hinterkante eines ersten Bogens unter die Fläche des Bandes 62 gelant, worauf die Leitkante des nachfolgenden Bogens über die Hinterkante des ersten Bogens in Überlappung mit diesem gelangen kann. Der Zweck   dieser Überlappung besteht darin, dasAmEei. nanderstapeIn    der Bogen in der ersten Ablage zu erleichtern und die Überlappung führt dazu, dass die Bogen in einem   kon-      tinuierlichen    Strom und ohne jede Unterbrechung von dem Förderband 67 auf die Ablage gelangen.

   Um die Überlappung zu erzielen, wird der f hrende Bogen etwas langsamer relativ zu, dem nachfolgenden Bogen bewegt, so dass der nachfolgende Bogen erfasst werden und den vorangehenden Bogen überlappen kann, worauf die beiden Bogen zusammen mit kleinerer Geschwindigkeit bis zu   der Ablage befördert werden können. Die Ver-    langsamung der Geschwindigkeit der Bogen erreicht man durch einen vorbestimmten relativ   langsameren An-    trieb des Bandes 67.



   Die von der unten liegenden Welle 68 angetriebene Kette 32   liement    die Eingangsleistung zu einem Reduziergetriebe 72, dessen Ausgang g  ber eine Kette 73 auf eine Ränderanordnung 74 übertragen wird. Die Räderanordaung 74 treibt ihrerseits eine Kette 75 an, die über eine zweite Kettenräderanordnung 76 führt, die in der Nähe des oberen Endes, der Bänder 67 liegt.

   Die Ketten  räderanordnung      76    treibt eine   Bandantriebskette    77, die in der Bewegungsrichtung von der Anordnung 76 nach oben und nach vorn über ein Kettenrad 78 führt, welches mit dem Bandrad 67a gekuppelt ist, und führt dann in horizontaler Richtung und nach vorn zu einer Leerlaufrolle 79 und von da nach unten und nach rückwärts rund um ein Kettenrad 80, worauf sie über ein Leer  taufroHenpaar    81 zu der Anordnung 76 zurückführt.



  Das Kettenrad 78 sitzt auf einer Welle, die das Rad 67a am Kopfende des Bandes   67    trägt, so dass die Räder 76 und 78 zusammen mit der Kette 77 das Förderband 67 in der Nähe ihres Kopfendes antreiben. Am anderen Ende wird das Förderband 67 von dem Rad 67b getragen, welches mit einer Kette ausgerüstet ist, die über das Kettenrad 83 lÏuft, und ausserdem ist noch ein nicht dargestelltes Rad zur Führung des endlosen Bandes vorgesehen. Das Kettenrad 83 dient über ein, Kette 84 zur Kupplung des Rades 67b mit der Kette 77, und zu den Rädern gehört noch ein Antrieb für ein ¯berla  gerungs-oder    oberes   Antriebsband    85, welches über dem rückwärtigen Ende der Bänder 67 vor dem Band 63, d. h. also in der Figur nach rechts liegt.

   Im einzelnen treibt das Bandrad, welches zu dem Bandrad 67b geh¯rt, ein endloses Band 86 an, welches um eine halbe Umdrehun verdreht ist und über ein Rad 85a läuft, welches an dem oberen Wellenende des   Abgabebandes    85 befestigt ist.



   Das   Geischwindigkeitswechsegetriobe 72 erzeugt    einen Ausgang für kleinere Drehzahlen, so dass die BÏnder 67 und 85 f r kleine F¯rdergeschwindigkeiten mit praktisch jeder beliebigen Geschwindigkeit in Ab  hängigkeit    von der gewünschten   tSberlappung angetrie-    ben werden können. Werden die Bogen aus Papier mit relativ hoher Geschwindigkeit von dem schnell laufenden Band 62 auf das langsam laufende Band 67 übergeben, dann werden diese Bogen mit Hilfe des Bandes 67   gewissermassen    auf kleinere Geschwindigkeit gebracht.

   Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, dass jeder einzelne Bogen von dem Band 62 mit hoher Geschwindigkeit freikommt und in einen verhältnismassig offenen oder freien Zwischenraum 88 gerät und d erst dann durch die Bänder 67 auf eine geringere Ge  schwindigkeit gebracht wird, wobei dte rückwärtige      Kanbe des Bogens an der Stelle,    der Tafel oder des Tisches 68 zur   rlappung    kommt, so dass dieser Tisch als   Uberlappungsstelle    zu gelten hat.

   Sobald die Geschwindigkeit eines Bogens mit Hilfe der Bänder 67 herabgesetzt worden ist, wird der nachfolgende Bogen mit hoher Geschwindigkeit von dem Band 62 übernommen, derart, dass die Bogen mit hoher Geschwindigkeit   den Zwischenramn wiedar ausfüllen, der zwischen den    Bogen an   der Measecwalze entstanden war, und    so dass die Leitkante des Bogens anfängt, die Hinterkante des unmittelbar vorausgehenden Bogens an der   tZberlap-      pungsstelle    zu überlappen.

   Wenn dann der nachfolgende Bogen das Band 62 verlässt, dann kommt er auf eine Geschwindigkeit, die zu weit unter der Geschwindigkeit des Bandes 67 liegt, so dass diese beiden Bogen mit der gleichen Geschwindigkeit im überlappten Zustand von dem Förderband 67 weiterbewegt werden, und der Bogen, der diesen beiden Bogen folgt, mit dem nachfolgenden Bogen überlappt wird, so dass sich tatsächlich eine fortlaufende   Überlappungswirkung und eine Weitergabe    eines   fortlaufenden Bogenstromes    in die übliche Ablage an dem rückwärtigen Ende der Bänder 67 ergibt. Der Grad der Überlappung kann sich in weitem Umfange und in Abhängigkeit von den Gegebenheiten ändern, wobei die kleine Geschwindigkeit des Bandes gleich ist der Geschwindigkeit des schnell laufenden Bandes, vermindert um den prozentualen Grad der Überlappung.



     Beträgt beispielsweise die Geschwindigkeit das schnell-    laufenden Bandes 122, 4 m je Minute und wird eine Überlappung von 40    lo    verlangt, dann würde die Ge  schwindigkeit    des langsam laufenden Bandes   s 60 O/o    des schnell laufenden Bandes 73, 2 m je Minute betragen.



   Da sich die Erfindung nun auf eine Vielfach-Vorrichtung zur Handhabung von Bogen oder Folien bezieht, bei der eine Vielzahl von Strömen von Papierbo  gen verschiedener Grosse    durch die Maschine befördert wird, leuchtet es ohne weiteres ein, dass s die Art der   t3berlappung    der Ströme unabhängig voneinander bzw. in jedem einzelnen Falle getrennt einstellbar sein muss.



  Zur Erfüllung dieses Zwecks ist das ¯berlappungsband 67 in dem   Duplex-Schneider    nach dem   Ausführungsbei-    spiel in einer noch zu beschreibenden Weise in zwei Förderband-Gruppen unterteilt, die mit den beiden Bo  genströmen    mit Bogen verschiedener Länge entsprechend ausgerichtet sind, die von den Messern 21a und 21b   wegfliessen,    und jede dieser Gruppen wird von einem Einzelantrieb betätigt, der dem Antrieb entspricht, der unter den Bezugsziffern 72 bis 84 oben beschrieben worden ist. Wie man insbesondere aus Fig. 9 ersieht, treibt die Kette 32 ein Kettenrad 89 an, welches auf einer Welle 90 sitzt, die sich ihrerseits in der Querrichtung der Maschine erstreckt.

   An dem einen Ende der Welle ist diese an ein erstes Geschwindigkeits-Wechsel  vetriebe 72 an, eschlossen,    welches beispielsweise das Getriebe 72 aus Fig. 1B sein kann. An ihrem anderen Ende trägt die Welle 90 einen längs verschiebbaren Kupplungsteil 91, der selektiv mit einem entsprechenden   Kupplungstsil    92 zum Eingriff gebracht werden kann,   der auf der Eingangswelle eines zweiten Geschwindig-      keits-Wechselgetriebes    72a befestigt ist, welches dem Getriebe 72 entspricht.

   Der Ausgang des Getriebes 72a steht mit einer Kette 73a in Verbir. dung, die eine Kettenradanordnung 74a antreibt, die ihrerseits zum Antrieb einer Kette 75a dient, die zu einem Bandantrieb führt, der identisch gleich demjenigen ist, der in Verbindung mit den Teilen   76    bis 84 erläutert worden ist. Auf diese Weise können die beiden Gruppen der Förderbänder 67 unabhängig voneinander und mit beliebig wählbaren Ge  schwindigkeiten    angetrieben werden, um die richtige   oder gewünschte tJberlappungswirkung    zu erzielen.



   Die Kupplung 91,   92    dient dem Zweck der Entkupplung von der Antriebswelle 90 von dem Getriebe 72a und den zugehörigen Antriebsketten 73a und   75a,    um so die Wirkung nur einer einzigen   Förderband-    Gruppe der   Überlappungseinrichtung    anzupassen, so dass die Schneidvorrichtung sowohl als Simplexmesser als auch als   Duplexmesser    betrieben werden kann.



   Die   Unterteilang der tJberlappungsbänder    67 in zwei einzeln zu betreibende   Förderband-Gruppe    wird durch eine   basondere      ArtdasAntriebsundde < r    Bremseinrichtungen für die Bänder 67 erreicht. In Fig. 10 ist die hierfür dienende Anordnung der Bremsräder 67b wiedergegeben. Sie besteht aus einer rohrförmigen Welle 93, die an ihren Enden in dem Rahmen der Schneidvorrichtung gelagert ist. Eine erste Hülse 94 befindet sich auf der Welle an dem einen Ende und eine zweite Hülse 95 in der Nähe des anderen Endes der Welle, während eine Anzahl von Scheiben 96 drehbar auf der Welle 93 in dem Zwischenraum zwischen den benachbarten Enden der Hülsen 94 und 95 untergebracht ist.



  Sämtliche Scheiben 96, mit Ausnahme einer einzigen Scheibe 96a, tragen auf einer Fläche ein Paar von Bohrungen 97, während die andere Fläche dieser Scheiben ein Paar nach aussen schauende Stifte 98 aufweist, so dass die Scheiben miteinander verriegelt werden können und an der Drehbewegung dadurch teilnehmen k¯nnen, dass die Stifte 98 der einen Scheibe in die Bohrungen 97 der benachbarten Scheibe eingreifen. Auf ähnliche Weise ist die Wellenhülse 94 mit Stiften 98 versehen, die in die benachbarte Scheibe eingreifen können, und die Wellenhülse 95 trägt ebenfalls ein Paar von Bohrungen, um einen Eingriff mit der Scheibe herbeizuführen, die der Wellenhülse 95 am nächsten liegt.



   Die eine Scheibe 96a stellt, wie man aus Fig. 11 ersieht, einen geschlitzten Ring    ader eine geschlitzte    Scheibe dar mit entsprechenden Bohrungen in einer Stirnfläche, während die andere Stirnfläche glatt ist und Lagerstellen aufweist, die zur Anpassung an die relative Drehbewegung zwischen der   Einzelscheibe    96a und der danebenliegenden Scheibe 96 dient.

   Der geschlitzte Ring 96a trägt aneinander gegenüberliegenden Stellen Bohrungen, die durch die beiden Hälften hindurchgehen, und in den Bohrungen befinden sich Bolzen, die nach Art versenkter Schrauben die beiden   Ringhälften      mitein-      ander verbinden.    Im Bedarfsfalle kann man diese Bolzen herausnehmen, um die Abnahme des geschlitzten Rings von der   Welle 93 zu    erleichtern und den   Zusam-      menbau des Rings    auf der Welle zwischen zwei   beliebi-    gen Scheiben 96 zu erleichtern, worauf der geschlitzte Ring infolge seiner Lagerflächen die Scheiben 96 in zwei voneinander getrennte Scheibensätze unterteilt, die so miteinander verbunden sind, dass sie die Wellenhülsen 94 und 95 antreiben können.

   Wie man aus Fig. 10 ersieht, laufen die Bänder 96 über die Hülsen 94 und 95, aber auch über die Scheiben 96, so dass der geschlitzte Ring beliebig eingestellt werden kann, um die Bänder in zwei voneinander unabhängige Antriebsteile oder   Seg-    mente unterteilen zu können.



     Die beiden Förderband-Gruppen    des   Überlappungs-    Förderbandes werden unabhängig voneinander über die Hülsen 94 bzw. 95. über entsprechende Kettenräder angetrieben (also beispielsweise 83 und 83a für die Bremsräder und 78 und 78a für die Antriebsräder). Soweit dieser Antrieb bisher beschrieben worden ist, ist jedes einzelne Antriebsrad 67a identisch mit dem   Bremsrad    67b. Das Bremsrad unterscheidet sich von dem Antriebsrad dadurch, dass jeweils ein Bremsenpaar 99 und 99a, vorzugsweise elektromagnetische Bremsen auf entgegengesetzten Enden der Welle 93 in   Wirkungsein-    griff mit der Hülse 94 bzw. 95 stehen.

   Da die Bremsen 99 und 99a unabhängig voneinander wirken, können sie die Drehbewegung der Hülsen 94 und 95 und die  jenige der an die    entsprechende Hülse angekuppelten Scheiben 96 selektiv anpassen bzw. vollständig anhalten.



   Um das Anhalten der beiden Bandabschnitte entsprechend anzupassen, gehört zu jedem der beiden Antriebe eine Kupplung 100 (siehe Fig. 1B), die dem   Ket-      tenrad    76 zugeordnet ist, um die entsprechende F¯rderbandkette 77 von der entsprechenden Antriebskette 75 zu trennen. Zu diesem Zweck ist diese Kupplung   100    bei dem älteren Vorschlag in der NÏhe des Kopfendes des   Bandantriebs angeordnet, während    die Bremse 99 in der NÏhe des rückwärtigen Endes des   Bandantriebs    liegt ; daraus ergibt sich, dass kein Rücklauf der Ketten 77 und 84 erfolgt, wenn diese angehalten werden und dass auch keine Verlustbewegung der Ketten auftritt, wenn diese zu   arbeiten anfangen.

   Wer. den    also entsprechende Paare von Kupplungen und Bremsen 99 und 100 praktisch gleichzeitig betätigt, um, die Kupplung zu lösen und die Bremse anzulegen, dann kann ein einzelner Bogen sofort mit seiner Hinterkante angehalten werden, um in die   Uberlappungsstellung    an der   Überlappungsstelle    68 zu gelangen, und sobald die Kupplung und die Bremse entregt werden, (so dass also die Bremse gelöst und die Kupplung angelegt wird), und erfolgen auch diese Vorgän, ge praktisch gleichzeitig, dann beginnt der Bandantrieb sofort an der Stelle, wo er unterbrochen wurde, ohne dass auch nur die geringste Verlustbewegung auftritt, so dass man also die richtige ¯berlappung der Bogen erhält, obwohl ein   Probebogen    aus dem Strom von Bogen herausgenommen wurde,

   der aus der entsprechenden Messerwalze herausläuft.



   Die entsprechenden Paare von Bremsen und Kupplungen 99 bis 100 werden durch ein Paar einander koordinierter Einrichtungen und   Prüfvorrichtungen ge-    steuert, die praktisch identisch den entsprechenden Einrichtungen sind, die in   dem älteren Vorschlag beschrie-    ben wurden, wobei die beiden   Prüfeinrichtungen den    beiden Bremsen- und Kupplungspaaren angepasst sind.

   In einer   bavotnzugten Amafübrungsiorm besteht    die   Prüfeinrichjtung    aus einer   lichtalektnschen Zelle    in der NÏhe der   Bahn dar Bowagumg das Muster-      bogens an dar Stelle,    an dar   diaser    von dem Hauptweg des Stromes abgeleitet wird.   Vorzugs-    weise ordnet man eine lichtelektrische Zelle 101 unterhalb und rückwärts von dem endlosen Band 60 in einer Lage zwischen benachbarten Bändern und an einer Stelle in einem Abstand von dem Rad 60a an, der dem Abstand   des Überlappungstisches    68 von diesem Rad entspricht.

   Da das schnell laufende Band 62 während der Musterentnahme weiterläuft, muss der Bogen von dem Muster von dem Band 62 klar kommen, bevor die sich überlappenden Bänder 67 angehalten werden ; dann müssen die Bänder 67 bei sich überlappenden Bogen sofort angehalten werden. Durch Anordnung der lichtelektrischen Zelle 101 in der Bewegungsbahn des Musters, wo sie den   Durchgang der Leitkante    des Musters festgestellt (das sich natürlich in vorbestimmtem Abstand von dem vorausgehenden Bogen bewegt), kann eine Regelung des Anhaltens und des Anlassens des entsprechenden Segments oder eines Teils der langsam laufenden Bänder der Bogenbewegung mit grösster Genauigkeit   angepasst werden.

   Bei dar hiar beschriebenen    Ausführungsform befindet sich die lichtelektrische Zelle annähernd auf der halben Strecke der Entfernung des Tisches   68    von dem Punkt der Ableitung des Musterbogens von dem   Hauptförderweg.    Eine Lichtquelle 102 zur Beaufschlagung der lichtelektrischen Zelle ist seitlich von den Bändern 60 und 64 und gegenüber der lichtelektrischen Zelle angeordnet, so dass die Zelle das Vorhandensein eines Musterbagens auf den Förderbändern 60 bis 64 f r den Musterbogen ermitteln kann.



   Wie man ohne weiteres sieht, sind die beiden Teile des   Uberlappungs-Förderbandes    67 auf entsprechende   Weifse    mit   dan    beiden Str¯men von Bogen ausgerichtet, die von den beiden Messerwalzen herkommen, dementsprechend befinden sich zwei lichtelektrische Anordnungen 101, 102 in entsprechender Ausrichtung mit den beiden Abschnitten oder Segmenten des Förderbandes 67, um die Ablenkung eines Musterbogens aus dem entsprechenden Strom von Papierbogen festzustellen.



  Schneidet also die Leitkante eines   Musterbogens    den Lichtstrahl von der entsprechenden Lichtquelle   102,    dann schaltet die entsprechende lichtelektrische Zelle 101 einen Steuerstromkreis (nicht dargestellt) ein, worauf das entsprechende Paar aus Kupplungen und Bremsen erregt wird, um die Kupplung zu lösen und die Bremse anzulegen.

   Die Bremse bleibt angelegt, und die Kupplun bleibt gelöst, solange wie ein Musterbogen , den Lichtstrahl von der entsprechenden Lichtquelle 102 schneidet, aber sobald die Hinterkante des Musterbogens aus dem Lichtstrahl heraustritt, wird ein Signal auf den Steuerstromkreis gegeben, der seinerseits die entsprechende Brems- und Kupplungsanordnung entregt, um die Bremsen zu lösen und die Kupplung entsprechend der Lage des auf den Musterbogen folgenden Bogens im richtigen Zeitpunkt anzulegen, so dass der entsprechende Teil oder das entsprechende Segment des F¯rderbandes 67 angelassen wird, wenn der auf den Musterbogen folgende Bogen anfängt, den Bogen zu überlappen, der an der   tlberlappungsstelle    68 dem Musterbogen vorausgeht.

   Auf diese Weise sind also die beiden Segmente des ¯berlappungsbandes einzeln hinsichtlich ihrer Arbeitsgeschwindigkeit, des Anhaltens und des Anlassens getrennt steuerbar, so dass man praktisch jede beliebig gewünschte Änderung der Bogen  grösse    zwischen den beiden Strömen und jeden erfor  derlichen    oder gewünschten Abstand der   Bogenentfer-    nung, aber auch den Grad der Überlappung in diesen beiden Strömen einstellen kann.



   WÏhrend man es also im allgemeinen bevorzugt, das ¯berlappungsband in zwei Teile zu unterteilen, von de  n ; n jeder    einzeln betrieben und gesteuert werden kann, so dass man tatsächlich einzelne Bauteile der Maschine in doppelter Anzahl benötigt, ist doch festzustellen, dass eine exakte Steuerung der   tÇberlappung    von solcher Bedeutung ist, dass eine solche Verdoppelung gerechtfertigt erscheint.

   F r die Zwecke -der Musterauswahl empfiehlt es sich jedoch, von dieser Verdoppelung der Teile Abstand zu nehmen, so dass sich eine bessere und kompaktere Maschine ergibt, anderseits aber auch eine bequeme ¯nderung der entsprechenden Breite der beiden Str¯me des Bogens, ohne dass eine komplizierte Einstellung der   Breite des Musterbogens erforderlich wäre    und damit eine   Anderung    des   Ablenkungsgatters und    der Druckluftdüsen. Zur Erreichung dieses Zweckes ist es erfor  derlich, eine    exakte Beziehung zwischen den Papierbogen in den beiden Strömen einzustellen, so dass man mit Sicherheit ein Muster aus beiden Strömen erhält, aber natürlich nur einen einzigen Musterbogen aus jedem einzelnen Strom, sobald die Ablenkvorrichtung betätigt wird.

   Diese Aufgabe der Koordinierung und Steuerung erfolgt vorzugsweise durch die Vorrichtung nach Fig.2.



   Jede Messerwalze 21a und 21b besitzt eine einstellbare   Nockenscheibs 103a bzw. 103b. Die beiden    taktgebenden Räder sind vorzugsweise identisch gleich und in ihrer Form   emam Sperrad nicht unähnlich, dessen    gezahnte Umfangsfläche mit einer   Sperrklinke 104b    auf der entsprechenden Messerwalze zusammenwirken kann. Jedes Sperrad hat 36 ZÏhne auf seinem Umfang, um diese jeder beliebigen von 36 Stellungen des Messers auf der entsprechenden Messerwalze anpassen zu k¯nnen. Jedem   taktgebenden    Rad ist ein Kettenrad 105a bzw. 105b   zugeordne, t für    ein   Übersetzungsverhältnis das    Antriebs von 1 : 1 über eine Kette 106a bzw. 106b, die zu einem Kettenräderpaar 107a bzw. 107b führt.



   Die Kettenräder 107a und 107b bilden jeweils einen Teil zweier identisch   gleicher Nockenanordnungen,    von denen jede aus einer gemeinsamen Welle, einem Nocken 108a, 108b für die   Gatteröffnung    und einem Nocken 109a, 109b für die   Gatterschliessung    besteht, ferner aus je einem Nocken   110a, 110b    zum Abtasten eines kurzen Bogens und einem Nocken 111a bzw. lllb zur Anpassung an einen langen Bogen, von denen jeder so ange  ordne, t ist,    dass er einen entsprechenden Schalter 108as, 108bs, 109as, 109bs,   110as,    110bs, und   lllas, lllbs,    betätigen kann.

   Diesen beiden SÏtzen von Schaltern sind Paare von Steuerschaltern zugeordnet, und zwar ein Wahlschalter 112 für   Simplex-und      Duplex-Betrieb    und ein Wahlschalter 113, der wahlweise in die Stellung 1 oder 2 gestellt werden kann, abhängig davon, welche der beiden Messerwalzen den langen Bogen schneidet und welche den kurzen Bogen. Beispielsweise ist in Fig.



  2 angenommen, dass die erste Messerwalze   21a die lan-    gen Bogen schneidet und die zweite Messerwalze 21b die kurzen Bogen ; der   Wahlschalber    113 steht also in diesem Falle auf 2. Die Schaltungsanordnung ist dann so getroffen, dass das Herumlegen des Wahlschalters 113 in die Stellung 2 die linken Schater 108as, 109as und   110as    ausschaltet   ;    dabei werden die rechten Schalter r   108bs,    109bs und llObs eingeschaltet und der Schalter llObs ausgeschaltet.

   Das Ergebnis dieser Vorgänge ist in Fig. 4 wiedergegeben, bei der tatsächlich die   Antriebs-    form gewählt ist, bei welcher das erste Messer 21a aus  schliesslich    den langen Bogennocken llla steuert, wÏhrend das zweite Messer   21b    den Annäherungsnocken 11 Ob für den kurzen Bogen   betätigt und ausserdem    noch die   taktgebenden Nocken    108b und 109b   fUr    das   Gatt & f.   



   Die relative Stellung der Nocken eines jeden der beiden Nockensätze auf ihren entsprechenden Nockenwellen ist in Fig. 3 wiedergegeben. Die Nockenräder 108 und 109 für die   off-uns    bzw. Schliessung des Gatters sind beide Nockenscheiben mit einem einzelnen Nocken und der entsprechende Nockensatz sitzt auf der Welle, um einen Abstand von annähernd 360  zwischen dem Nocken für die   Gattsröffnung und dem    Nocken für die Gatterschliessung im Sinne der Drehbewegung der Nok  kenscheibe    herbeizuführen.

   Infolge des Ubersetzungsverhältnisses von 1 : 1 für die Nockenscheiben von der Messerwalze her bringt diese   Antriebsart die    Zeit für die Versorgung der Ablenkvorrichtung 66 mit Energie in ¯bereinstimmung mit der Zeit, die erforderlich ist, um einen einzelnen Bogen über die Ablenkvorrichtung laufen zu lassen. Sind dagegen die Nocken 108 und 109 nicht der Leitkante und der Hinterkante eines einzigen Bogens   angepasst,    dass sind sei ein einstellbarer Satz (im Falle des kurzen Bogens), weil die entsprechende Sperrzahnscheibe und Sperrklinke 103, 104 sich auf zwischenliegende Stellungen für die   aufeinanderfolgen-    den Bogen innerhalb des Stromes beziehen.



   Der Nocken 110 für einen kurzen Bogen besitzt eine verhältnismässig lange gebogene Nockenoberfläche, die : etwa über 160   Bogengradeverläuft,    und ihr Mittelpunkt befindet sich auf der entgegengesetzten Seite wie die Nocken   108    und 109 und ist zwischen diesen Nok  kenspitzen zentriert, so    dass dieser für die kurzen Bogen bestimmte Nocken einen beträchtlichen Bogenbereich in der Mitte des Raumes zwischen den relativen   Stellungen-der    Nocken 108 und 109   zueinander über-    spannt und insbesondere bei kurzen Bogen einen Abschnitt in dem   Bogenstrom,    der den Spalt zwischen auf  einanderfolgenden Bogen überbrückt,    erfasst.



   Der   Annäherungsnocken    111 für lange Bogen in jedem Nockensatz hat ähnlich wie die Nocken 108 und 109 nur eine einzige Nockenspitze. Da er nicht in Betrieb ist, wenn die anderen Nocken des entsprechenden Satz im Gebrauch sind ist seine Stellung relativ zu diesen nicht von kritischer Bedeutung. Vorzugsweise wird diese Nockenscheibe jedoch so eingestellt, dass ihr Nokken auf den Mittelpunkt der Nockenfläche der Nockenscheiben 110 bis zu 90  in Richtung der Drehbewegung der Nockenscheibe führt, wodurch die Einstellung des Nockens   111    für kurze Bogen auf einer Welle mit dem AnnÏherungsnocken 110 f r kurze Bogen durch die Mittelpunkte der Zahnscheiben 103a, 103b erleichtert wird.



   Beim praktischen Betrieb der Maschine und wenn die Messerwalze 21b die kurzen Bogen schneidet,   wäh-    rend die   Messerwalze 21 a die    langen Bogen schneidet, und wenn sich der Wahlschalter 113 in der Stellung 2 befindet, um die Stellung zwischen Nockenscheibe und Schalter herbeizuführen, die in Fig. 4 wiedergegeben ist, sind die Nocken mit Hilfe der Zahnscheiben 103b, 108b, 109b und   1    lOb vorzugsweise so zu der Messerwalze 21b eingestellt, dass der Nocken 108b für die   Gatteröffnung    eine solche Stellung einnimmt, dass er die   Ablenkvor-    richtung 66 für die Bogen etwa in der Mitte eines jeden kurzen Bogens in Betrieb setzt (siehe die Linien 208 in den Fig.

   5, 6 und 7), worauf die Nockenscheibe 109b für die Schliessung des Gatters diese Einrichtung etwa in der Mitte des nächstfolgenden kurzen Bogens abstellt (siehe die Linien 209 in, den Fig. 5, 6 und 7) und die Nockenscheibe 110b f r die kurzen Bogen einen Ab  schnAtt    in dem   Bogens. trom ermittelt, der jeden Spalt    zwischen den Bogen überbrückt, wie dies die Linien 210 in den Fig. 5 bis 7 zeigen.

   Die Nockenscheibe   11 la für    die langen Bogen wird dann durch entsprechende Einstellung des Zackenrades 103a auf die langen Bogen eingestellt, so dass die Nockenscheibe eine Stelle auf jedem langen Bogen ermittelt, die einen bestimmten Abstand vor der Hinterkante dieses Bogens über einen Ab Stand ermittelt, der annÏhernd gleich der LÏnge der kurzen Bogen ist, wie dies durch die Linien 211 in den Fig. 5 bis 7 angedeutet ist.



   Dadurch, dass man jedem einzelnen Zahn oder Zacken der Zackenscheiben 103a und 103 b eine ganz bestimmte Bezugsziffer gegeben hat und diesen Bezugsziffern eine ganz bestimmte Stellung der Nockenwelle zugeordnet wurde, ergibt sich eine Skala in Form einer Kappe zum raschen Einstellen sowohl der Zackenräder für einen weiten Bereich   der Längen kurzer    und   lan-    ger Bogen, insbesondere  ber den Bereich von 50, 8-203, 2 cm. Auf diese Weise lcönnen beide Nockenwellen   äusserst    rasch in die richtige Stellung relativ zu den Bogen in den entsprechenden Strömen eingestellt werden.



   Wie im folgenden noch näher beschrieben werden soll, führt die gleichzeitige Schliessung der Schalter   11 Obs und 111 as durch    die Nocken   11 Ob    und   llla für    die kurzen und die langen Bogen (entsprechend den Linien, die in den Zeichnungen 5 bis 7 mit   Steuer  punktp bezeichnet und    an der Stelle vorhanden sind, an der eine Linie 211 mit einer Linie 210 zusammentrifft) zu dem Ergebnis, dass die Ablenkvorrichtung 66 für die Bogen bei dem nächsten Durchgang an dem Schalter 108bs des Nockens 108b für das Gatter für die kurzen Bogen betätigt wird, wodurch das Gatter 66a geöffnet wird, und die Druckluftdüsen 66b in Tätigkeit treten (siehe die Bezeichnung   Gatter offene in den Fig.

   5 bis 7) solange die rückwärtigen Enden des nächstfolgenden Bogens und Teile der Leitkante des nachfolgenden kurzen Bogens   vodoilaufon;dieserZeijtifnftarvallstimmtmit    der Dauer des Durchlaufs mit Hilfe der Ablenkvorrichtungen für den rückwärtigen Endteil eines langen Bogens un den Teilen an der Leitkante des   nächstfolgen-    den langen Bogens überein, so dass also die Ablenkvorrichtung einen einzelnen langen Bogen und einen ein  zigen    kurzen Bogen bei jeder Betätigung unter der steuernden Wirkung der Nocken 108b, 109b, 110 und   111 a    ablenkt.



   Diese Zusammenhänge sind natürlich so zu verstehen, dass beim Schneiden der kurzen Bogen mit Hilfe der Messerwalze   21 a und    beim Schneiden der langen Bogen mit Hilfe der Messerwalze 21b die Steuernocken 108a,   109a, 110a und    lllb in TÏtigkeit sind, , dass aber die Wirkungsweise der gesamten Maschine die gleiche ist wie oben beschrieben.



   Die Zwecke und Vorteile der Einschaltung der Ablenkvorrichtung in einen Zwischenteil eines einzelnen Bogens (und zwar je eines kurzen und je eines langen Bogens) und die Ausschaltung der Vorrichtung etwa in der Mitte der Länge des nächstfolgenden Bogens ist in dem Ïlteren Vorschlag im einzelen nÏher beschrieben.



  Sowohl die langen als auch die kurzen Bogen, die an dem Gatter 66a vorbeilaufen, werden weder durch   ) ffnen des    Gatters noch infolge des Durchlaufs durch die Druckluftströme der Düsen 66b nachteilig beeinflusst, und die Bogen setzen ihre Bewegung auf das   Uberlappungsband    67 auf völlig normale Weise fort.



  Sobald die   Leitkante jedes nachfolgenden    kurzen und langen Bogens das Förderbandrad 60a erreicht hat, zwingt der Druck der Luft aus den Düsen 66b die   Leit-    kante eines jeden Bogens rund um die Fläche eines jeden Rades 60a herum und   presst    diesen zwangsläufig auf die Oberfläche des schrägliegenden Trums der Bänder 60 (ohne jede Knitterwirkun, g und ohne jede   Verzö-    gerung oder   Verlustbewegung)    und hält den Bogen auf den Bändern bis eine Kontrolle iiber die Leitkante eines jeden Bogens durch die unteren Teile des Gatters 66a   und/ader    der Bänder 64 gewonnen ist.

   Hierauf kann die Druckluftbeblasung abgestellt werden und das Gatter kann an den rückwärtigen Endteilen der abgelenkten Bogen geschlossen werden, ohne dass eine Beschädigung eintritt. Die abgelenkten kurzen und langen Bogen setzen dann ihren Weg herunter bis zu den F¯rderbÏndern 60, 64 und 65 und bis zu,   der Ablage für die Mustar    fort. An den Stellen, an denen das Gatter für den   Durch-    lauf aufeinanderfolgender kurzer und langer Bogen vorgesehen ist, setzen die Bogen ihre normale Bahn bis zu dem   Überlappungsband    67 fort.



   Da bei dem in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiel    der Erfindung die Aufgabe darin be  Ntsht,    nur ein   willküdich'gawähttets Muster    von Bogen aus den beiden Strömen abzulenken, darf, die   Ablenk-    vorrichtung natürlich nicht bei jedem Vorbeilauf an einer   Steuer-oder    Kontrollstelle betätigt werden, weil dies natürlich zu häufig vorkommt.

   So ist beispielsweise bei einem Verhältnis der   Bogenlängen von    1 : 3 zwischen dem kurzen und dem langen Bogen die Einrichtung gemäss Fig. 5 so getroffen,   dass ein Steuer-oder Kontroll-    punkt immer nur für jeden dritten kurzen Bogen und jeden zweiten langen Bogen vorgesehen ist, bei einem Verhältnis von 1 : 2, wie es in Fig. 6 dargestellt ist, befindet sich die   Steuerstelle    bei jedem zweiten kurzen Bogen und jedem langen Bogen. Handelt es sich dlagegen um ein Verhältnis von 2 : 3, wie es in Fig. 7 wiedergegeben ist, dann trifft auf jeden dritten kurzen Bogen und jeden langen Bogen eine Kontrollstelle.

   Um die Anzahl der Proben und damit, der Frequenz der Betätigung der Ablenkvorrichtung steuern zu können, ist eine Umgehungsvorrichtung für die Zeitgebervorrichtung, vorzugsweise in Form einer willkürlichen Frequenzkontrolle, vorgesehen, wie si in dem älteren Vorschlag näher beschrieben ist.



   Wie man aus Fig. 1B ersieht, trägt die von dem Kettenrad 107a und der Kette 106a angetriebene Nok  kenwelle    ein Kettenrad 114, in welches eine Kette 115 eingreift, die ihrerseits das Eingangsrad 116 einer Ge  schwindigkeitswechsel-Transmission    117 antreibt, die in der Maschine ausserhalb der Förderbänder angeordnet ist. Das Ausgangsrad 118 dieser Einheit 117 trägt eine Kette 119, die ihrerseits ein Kettenrad 120 für eine Vor  richtung für die Probenfrequenz    in Form eines endlosen Fördebandes 121 antreibt, welches  ber ein RÏderpaar läuft und eine Anzahl ganz bestimmt verteilter Knöpfe 123 trägt.

   Die Knöpfe 123 kann man   auf das Förder-    band aufsetzen und von diesem abnehmen ; sie können wahlweise auf dem Förderband so angebracht werden, wie es sich f r die Zwecke der Regelung, der Frequenz und der Wahl des Musters für die Musterauswahl empfiehlt. Wird das Förderband von der Getriebeeinheit 117 in Umdrehung versetzt, dann betätigen die Knöpfe 123 nacheinander einen Steuerschalter 125.



   Der Zweck dieser Schalter   besbeht natürlich    darin, die Ablenkvorrichtung 66 zu betätigen. Wie früher beschrieben worden ist, kann das Gatter 66a mit Hilfe einer pneumatischen Vorrichtun aus Zylinder und Kolben (nicht darbestellt) betätigt werden ; diese Vorrichtung und auch die Druckluftdüsen 66b können vorzugsweise von einem elektromagnetischen Druckluftventil aus gesteuert werden. Einen bevorzugten Steuerstromkreis zeigt schematisch die Fig. 8, in welcher die Schalter in Reihe mit einer Spule   127    eines elektromagnetischen Ventils liegen, um die Zufuhr von Luft für,   die Vorrich-    tung zur Betätigung des Gatters und zu den Luftdüsen regeln zu können.



   Wie die Schaltungsanordnung nach Fig. 8 erkennen lÏsst, besteht der eigentliche Steuerkreis aus fünf parallelen Hauptzweigen, und zwar von oben nach unten aufgezählt aus einem   Musterfrequenz-oder      Meistersteuer-    kreis mit den Steuerschaltern 125 fur die Frequenz, einem   Taktgeberkreis    mit den Schaltern, die von den Annäherungsnocken betätigt werden, einem Gatterkreis f r die Íffnung des Gatters, einem Kreis für die Schliessung des Gatters und   schliesslich    einem Steuerkreis für den Elektromagneten mit der Spule 127 für das   elektro-    magnetisch betätigte Druckluftventil.

   Alle fünf Kreise liegen parallel zueinander an den Hauptleitungen eines üblichen   Stromversorgungsnetzes,    und die Schaltanordnung als Ganzes wird über Schalter und Sicherungen betätigt, die in dieser Figur durch die Bezugsziffer 128 gekennzeichnet sind.



   In den einzelnen Stromkreisen liegen fünf Relais 131, 132, 133, 134, und 135, deren Relaisspulen in der oben beschriebenen Weise in iden fünf parallelen Zweigen liegen. Die Spulen der Relais 131 bis 134 liegen in   Serienkreisen    in ihren entsprechenden Zweigen, wÏhrend die Spule des Relais 135 parallel zu der Spule 127 liegt. Das Relais 131 weist zwei normalerweise offene Kontaktsätze 131a und 131b auf, die in dem Frequenzsteuerzweig bzw. in dem Zweig fur den   Nockenschalter    liegen. Das Relais 12 hat einen normalerweise offenen Kontaktsatz 132a, der in den Nockenschalterkreis eingeschaltet ist und ausserdem einen normalerweise ge  schlossenen    Kontaktsatz 132b, der mit dem Stromkreis für den Schalter verbunden ist, der zur   Offnung    des Gatters dient.

   Das Relais 133 hat zwei normalerweise   offene      Kontaktsätze    133a und 133b, die auf entsprechende Weise in dem Schalterkreis für die   Gatteröffnung    und in dem   Schalterkreis      für die Gatterschliessung lie-    gen, sowie einen normalerweise geschlossenen Kontaktsatz 133c, der in dem Kreis liegt, der die Spule des Elektromagneten enthält. Das Relais 134 besitzt   dr ; i    normalerweise offene   Kontaktsätze    134a, 134b und 134c, die auf entsprechende Weise in die   Steuerkreise    für die Frequenz und in die Zweige mit dem Schalter für die Schliessung des Gatters bzw. mit der Spule für den Elektromagneten liegen.

   Das Relais 135 besitzt einen einzigen, normalerweise geschlossenen Kontaktsatz 135a, der in dem   Schalterkreis    für die   Offnung des    Gat  ters liegt.   



   Der Steuerkreis für die Kontrolle der Musterfrequenz   bsteht aus iner Parallelschaltun ; g    aus erstens einem von Hand zu   betätigenden Probenschalter    136, zweitens dem automatisch wirkenden Proben-Frequenzschalter 125 und drittens einem Haltestromkreis aus den normalerweise offenen   Kontaktsätzen    134a und 131a ; die gesamte Parallelschaltung liegt in Reihe mit der Spule des Relais 131.



   Der Nockenschalterkreis enthält ebenfalls eine Par  allelschaltung    aus drei Kreisen ; es sind dies erstens ein   Haltekreis    mit den normalerweise offenen Kontakten
132a, zweitens ein erster Nockenschalterkreis aus einer Reihenschaltung normalerweise offener Schalter   111 as    und 110bs und drittens ein Schalterkreis für den An  näherungsnocken,    bestehend aus einer Serienschaltung der normalerweise offenen Schalter   110as    und   lllbs,    wobei die letzteren beiden Stromkreise mit Hilfe des Schalters 113 selektiv geschaltet werden können. Die gesamte Parallelschaltung liegt in Reihe mit einem norma  lerweise    offenen Kontaktsatz 131b und der Spule des Relais 132.

   In diesem Stromzweig liegt auch der Wahlschalter 112 für den Übergang von Simplex-auf Duplexbetrieb, der im allgemeinen ein normaler Ausschalter ist und parallel zu dem Schalter 111bs liegt.



   Der   Schaltungszweig    für den Gatteröffnungsschalter enthält eine Parallelschaltung der beiden Schalter 108as und   108bs    für die Öffnung des Gatters. Diese sind normalerweise geschlossen und stehen unter der selektiven Betätigung durch den Schalter 113. Diese   Parallelschal-    tung ist ihrerseits in Reihe geschaltet mit dem normalerweise offenen Kontaktsatz 133a, und die gesamte Anordnung liegt parallel zu einem   Haltekreis    aus dem nor  malerweise geschlossenen    Kontaktsatz 132b. Die ganze Parallelschaltung liegt in Reihe mit dem normalerweise geschlossenen Kontaktsatz 135 und der Spule des Relais 133.



   Der   Schalterkreis    für die Schliessung des Gatters ist ähnlich aufgebaut wie der Stromkreis, der den Schalter für die Öffnung des Gatters enthält. Er umfasst eine Parallelschaltung ! der beiden Schalter 109as und 109bs zur Schliessung des Gatters, die normalerweise geschlossen sind und mit Hilfe des Schalters 113 selektiv betätigt werden können. Die gesamte Parallelschaltung liegt in Reihe mit dem normalerweise offenen Kontaktsatz
134b, während dieser Zweig der Schaltung parallel zu einem Haltekreis aus den normalerweise offenen Kontakten   133b    liegt. Als Ganzes   liegt diese Parallelschal-    tung in Reihe mit der Spule des Relais 134.



   Der Stromzweig mit der Elektromagnetspule besteht aus einer Parallelschaltung der Spule 127 mit der Spule des Relais 135, die zusammen in Reihe mit den nor  malerweise geschlossenen    Kontakten 133c und den normalerweise offenen Kontakten 134c liegen.



   Beim Betrieb dieser Schaltung in Verbindung mit der oben beschriebenen   Messerwalzenanordnung wird      , der Wahlschalter 112    in die Stellung für Duplexbetrieb oder in die offene Stellung gestellt, und der   Wablschalter      113    in die Stellung 2, wodurch die Schalter 108bs, 109bs, 110bs und 111as in die Schaltanordnung   einge-    schaltet und die Schalter 108as, 109as, 110as und   lllbs    ausgeschaltet werden. Diesen Betriebszustand zeigt die Fig. 8.

   In dieser Schaltstellung ist die Spule des Relais 133 über die normalerweise geschlossenen Kontakte   135a und 132b erregt,    so dass die Kontakte 133a geschlossen werden und das Relais 134 über die Kontakte 133b erregen und anderseits die Elektromagnetspule über den Kontaktsatz   133c    entregen. Die Erregung des Relais 134 bewirkt ihrerseits die Schliessung der Kontakte 134a, 134bund 134c.



   Ist nun entweder der von Hand zu betätigende Schalter 136 für die Muster oder der automatisch wirkende   Frequenzschalter    125 fiir die Muster geschlossen, dann ist das Relais 131 erregt und bewirkt die Schliessung der Kontakte 131 a und vervollständigt dadurch einen Hal  testromkreis über    die Kontakte 134a und 131a zum Halten des Relais 131, obwohl der Schalter 136 oder der Schalter 125 nur für einen Augenblick eingelegt worden ist. Der Kontaktsatz 131b wird nunmehr geschlossen, um den Nockenschalterkreis in Betrieb zu nehmen.



      Werden diie Nockanschalter 11 Obs und 111 äs    gleichzeitig geschlossen, wie dies oben erwähnt worden ist, dann wird das Relais 132 erregt und damit die Kontakte 132a geschlossen, um einen Selbsthalte-Stromkreis zu schliessen, obwohl später die Schalter   111 as    und    11 Obs    wieder geöffnet werden. Die Erregung des Relais 132 führt ferner zur Íffnung der normalerweise ge  schlossenen    Kontakte 132b, wodurch der Stromkreis zur   Offnung des    Gatters in Betrieb kommt.

   Trifft die Spitze des Nockens 108b nun das nächste Mal auf den Schalter
108bs, dann wird dieser Schalter geöffnet und entregt das Relais 133 ; daraus ergibt sich die Öffnung der Kontakte 133a und 133b sowie die Schliessung der Kontakte 133c, wobei das Relais 133a zwangsläufig entregt wird, der Stromkreis für die Schliessung des Gatters betätigt wird, und der ganze Stromkreis über die Kontakte 133c bis zu der Spule 127 des elektromagnetisch gesteuerten Ventils für die Ablenkvorrichtung   166    geschlossen wird.



  Diese Vorrichtung wird dann in Betrieb genommen, um das Muster eines langen Bogens und das Muster eines kurzen Bogens auf die   Musterablage    abzulenken. Die Erregung der Spule 127 führt natürlich auch zur Erregung des Relais 135 und damit zur Öffnung der normalerweise geschlossenen Kontakte 135a, wodurch die weitere Erregung des Relais 133 und der weitere Betrieb der Ablenkvorrichtung für die Bogen erhalten bleibt bis zu dem Zeitpunkt, in welchem der   nockenbetätigte    Schalter 109bs für die Schliessung des Gatters   einge-    schaltet wird.



   Ist nun die Ablenkung der Bogen auf diese Weise eingeleitet worden, dann öffnet der Nocken 109b den   Nockenschalter    109bs. Dadurch wird das Relais 134 entre, und die Kontakte 134a, 134b und 134c werden geöffnet, wobei letztere zur Entregung der Spule 127 beitragen und dadurch das Gatter 66a schliessen und die Zufuhr von Luft zu den D sen 66b abstellen. Ausserdem werden die Kontakte 135a von neuem geschlossen.



  Die Öffnung der Kontakte 134a führt zur Entregung des Relais 131 ; dadurch werden die   Haltekontakte    131 a und die sogenannten   Öffnungskontakte    131b geöffnet, um, den   Annäherungsnockenschalterkreis    auszuschalten.



  Dies führt wiederum zur Entregung des Relais 132 und zur Öffnung der Kontakte 132a und zur Schliessung der Kontakte 132b. Das Relais 133 wird also wieder erregt, um die Kontakte 133b zu schliessen und das Relais 134 von neuem zu erragen. Dadurch gelangt der Stromkreis in seinen ursprünglichen Schaltzustand, so dass die einzelnen Schaltvorgänge beim nächsten   Schliessen    eines der Musterschalter 125 bzw. 136 wiederholt werden können.



   Die Einschaltung des gew nschten Stromkreises mit Hilfe des   Wahlschalters    in Stellung 1, d. h. also in den Betriebszustand, in welchem das erste Messer   21a kurze    Bogen und das zweite Messer 21b lange Bogen schnei  det,    erfolgt auf die gleiche Weise wie oben beschrieben, mit der einen Ausnahme, dass jetzt die Schalter 108as, 109as,   llOas und 11 Ibs an die Stelle der Schalter    108bs, 109bs, 110bs und 111 as treten.



   Benutzt man die Schneidvorrichtung für Simplex  Vorgänge, d. h. für solche    Verfahrensschritte, bei denen eine oder mehrere Papierbahnen in Bogen mit einer einzigen vorbestimmten Länge geschnitten werden, dann gelangt das erste Messer   21 a    zur Anwendung, und der Wahlschalter 113 wird in, die Stellung 1 gestellt, während der Schalter 112 auf     Simplexe oder   Ein   gestellt    wird.

   Der Schalter 112 überbrückt, den zweiten Nockenschalter   11 Ibs für    die langen Bogen und schaltet damit   die Taktgabe für die Ablenkvorrichtung über die    Schalter 108as, 109as und   110as    ein, während die Vorgänge im übrigen genau die gleichen sind wie oben beschrieben, mit der einen Ausnahme, dass keine Notwendigkeit dafür besteht, eine Anpassung auf zwei verschiedene Bogenlängen über zwei   Annäherungsnocken    vorzunehmen. Im Bedarfsfalle kann die Schaltungsanordnung auch so ausgefiührt werden, dass man einen Simplex Betrieb mit dem zweiten Messer 21b dadurch einstellen kann, dass man   einen Nebenschlussschalter (ähnlich    dem Schalter 112) für das erste Schaltgerät 111 as f r die langen Bogen setzt.



   Aus dem oben Gesagten und insbesondere aus den   Schaltbildern    nach den Fig. 5 bis 7 ergibt sich mit aller Deutlichkeit, dass man mit   Hilfe tdes Erfindungsgegen-    standes eine Ablenkung aus jedem einzelnen der Ströme fertig geschnittener Bogen erzielt, um ein einzelnes Muster bei jeder Betätigung einer besonderen   Ablenkvor-      richtung für den Bagen    entnehmen zu können.

   Ausser dem ist die Entnahme eines einzelnen Musters aus je dem der Ströme ohne jeden   Einfluss    auf die präzise e Ausrichtung der Leitkanten der Bogen in sämtlichen   Strö-    men und erfordert nur eine normale generelle Ausrüstung, die durchaus in die Grössenordnung der Länge der kürzesten Bogen fällt, so dass die     Steuerstellen      sehr häufig   voekommon,    obwohl   die Änderungen    der Längen der verschiedenen Bogen immer wieder auftreten, so dass die Probenentnahme nach Betätigung des Schalters 125 für die   Probenfrequenz wesentlich    erleichtert wird.

   Dadurch wird   gleichzeibig    der grosse Nachteil beseitigt, dass der Schalter 125 gegebenenfalls mehrere Male betätigt werden könnte, ohne dass eine Auswahl von Proben erfolgen soll ; dadurch würde   näm-    lich die Genauigkeit der exakten statistischen Probeentnahme und/oder die gesamte stabistische Basis für den Vorgang der Probeentnahme zerstört werden.



   Sind die Proben (Muster) aus der normalen Bahn der   Bogenbewegung abgelenkt worden,    dann werden diese über die Bänder 60, 64, 65 auf die Ablage für die Proben befördert, die seinerseits, wie die Fig. 1B, 1C und Fig. 12 zeigen, so aufgebaut ist, dass sie die Bogen aus den einzelnen Strömen aufnimmt und sie in sauberen, getrennten Stapeln aufnimmt. Die Anlage besteht im wesentlichen aus einem rechteckigen, horizontal liegenden Rahmen   140,    der unmittelbar unter der Höhe des horizontalen Teils der Bänder 64 und 65 mit Hilfe der Stützen 141 gehalten ist. Die Stützen tragen an ihren unteren Enden RÏder 142 mit Rillen, die auf entsprechenden Geleisen 143 laufen, die ihrerseits auf dem Fussboden quer zu der Richtung der Messer befestigt sind.

   Die Musterablage kann also in der Querrichtung zwischen einer Stellung zur Aufnahme der Bogen, die mit den Bändern 64 und   65    ausgerichtet sind, und einer   Abgabestellung hin und helrbewegt werden, die seifich    der Maschine vorhanden ist. Der Rahmen 140 stellt praktisch ein offenes Eisenger st aus Seitenschienen und Endschienen dar, wobei die   Endschienen    zum Teil von querverlaufenden TrÏgern 144 aus Holz oder dgl. bedeckt sind, um Ränder 145 zu begrenzen, die dazu dienen,   Auflagebretter    146 lose aufzunehmen die sich in der Längsrichtung erstrecken.



   Die Schiene am Kopfende des Rahmens 140 trägt eine quer verlaufende Schwingwelle 147, an welcher eine Anzahl   aufrechtstehender      Schüttelfinger    148 befestigt sind. Die Welle wird mit Hilfe eines Motors und eines   Exzenterantriebs    149 in Schwingbewegung versetzt, so dass die Schüttelfinger in einer praktisch horizontalen Richtung schwingen, um die Musterbogen in die vorgesehene Lage auf der Ablage zu befördern. Am Grunde der Seitenschienen des Rahmens 140 ist bei dieser Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ein Zahnstangenpaar 150 angeordnet, und jede einzelne Zahnstange trägt ein Gestänge 151, welches in der Querrichtung des Rahmens unter die Ränder 145 hindurchgreift.



  Die beiden Zahnstangen arbeiten mit den Gestängen über Zahnräder zusammen, von denen je, des mit einem Handrad 152 in Verbindung steht, so dass jedes GestÏnge 151 in der LÏngsrichtung des Rahmens hin-und herbewegt werden kann. Auf jeder einzeln Stange 151 des Gestänges ist eine Vielzahl von   Anschlagfingern    153 abnehmbar angeordnet, von denen jeder einen verhältnismässig schweren   L-förmigen    Basisteil aufweist, der   einen U-förmigen    Teil 154 trägt, der auf der Stange ruhen kann ; ausserdem weist er ein nach oben ragendes Blatt 154 auf, welches an seinem unteren Ende verhältnismÏssig d nn ist und sich dann verbreitert, um einen   Endanschlag mit verhältnismässig    grossem Bereich entstehen zu lassen, der zum Anliegen der Leitkanten der Musterbogen dient.

   Dabei dient natürlich eine Stange 151 für die langen Bogen und, die andere Stange für die kurzen Bogen.



   An einander gegenüberliegenden Enden der Bewegungsbahn der Stangen 151 und am Boden des Rahmens 140 ist ausserdem ein weiteres Paar in der Querrichtung verlaufender Zahnstangen 156 angeordnet, die drei in der Längsrichtung verlaufende und zur Seite bewegbare Teilvorrichtungen tragen, zu denen jeweils eine rotie rende Welle 157 gehört, die auf den Zahnstangen gleitbar angeordnet ist, ausserdem zwei Zahnritzel 158, die auf der Welle sitzen und mit den entsprechenden Zahnstangen zum Eingriff gebracht werden können, um der Welle eine   Querbewagung    zu erteilen, sowie ein Handrad 159, um der Welle Drehbewegungen zu erteilen, sowie eine Trennvorrichtung 160, die von der Welle getragen wird und nach oben durch den offenen oberen Teil des Rahmens 140 in dessen Längsrichtung hindurchgreifen zu können.

     Durch entsprechende Betätigung der Hand-    rader 159 kann der mittlere Teiler 160 mit der   Teilungs-    linie   zwischen    den beiden zu schneidenden   Gewebebah-    nen ausgerichtet werden. Dadurch werden die beiden   Sätze von Musterbogen voneinander    getrennt, und die   äusseren    Teiler können relativ zu dem mittleren Teiler in U mit den entsprechenden Breiten der zu   prüfendon    Bogen eingestellt werden.

   Wird das Messer in Verbindung mit Papierrollen einer einzigen   Grosse    benutzt, dann kann die Ablage dieselbe Grosse haben, und   dis      aussenliegenden    Teiler können an den Seiten der Ablage befestigt werden, so dass ausschliesslich der mitt  lere Teiler einstellbar bleibt.   



   Beim praktischen Betrieb wird der Mittelpunkt und eine seitliche Trennvorrichtung 160 entsprechend relativ zu den zu schneidenden Papierbahnen eingestellt, und eine der Stangen 151 wird relativ zu den   Schüttelfingern   
148 justiert, um einen Spielraum zwischen den Schüttelfingern 148 zu begrenzen, wobei die Anschlagfinger 155 und die beiden Trennvorrichtungen 160 eine   Grösse    aufweisen, die mit der Grosse der zu schneidenden Bogen auf der einen Seite des Messers identisch ist.

   Die andere Trennvorrichtung 160 ist. auf geeignete Weise der mittleren Trennvorrichtung angepasst, und die zweite Stange 151 ist auf die   Schüttelfinger    148 eingestellt, um einen zweiten Zwischenraum zu umgrenzen, der praktisch   gleich der Grosse    der   Papierbogen    ist, die auf der anderen Seite des Messers geschnitten werden. Die Fläche des Tisches wird dann dadurch belegt und gefüllt, dass man die   Längsbretter    146 zwischen die Teilvorrichtungen
160 stellt, wobei die Bretter einen solchen Abstand voneinander haben, dass zwischen ihnen ein Durchlass in der Grosse der   verringerten Basisstärke der Anschlag-    blätter 155 frei bleibt.

   Werden nun Musterbogen von den Bändern 65 und 64 auf die Ablage abgelegt, dann werden die beiden Bogen von, der Ablage zwischen den entsprechenden Trennvorrichtungen 160 aufgenommen, wobei die Leitkante der Bogen an die entsprechenden   Anschlagblätter    155 anstossen und die Schüttelfinger 148 die Vorderkanten der Bogen abtasten und   einord-    nen, so dass diese exakt ausgerichtet und in die   getrenn-    ten, sauberen und exakten Stapel in den beiden RÏumen aufeinander geschichtet werden, welche von den Trennvorrichtungen 160 und den   Schüttelfingern    148 und   Anschlagblättern    155 begrenzt werden.

   Ist dann der gesamte   Papiervorrat    aufgeschnitten, dann wird die gesamte Ablage im allgemeinen quer zu der   Schneidvor-    richtung in eine ausserhalb liegende Stellung gebracht, um die Auflösung der beiden Stapel von Bogen zu erleichtern, worauf diese Bogen dann geprüft werden können, um den gesamten   Ausstoss    auf. einer statistisch genauen B. asis sortieren zu können.



   Aus der obigen Beschreibung geht mit aller Klarheit hervor, dass die. der Erfindung zugrundeliegenden Aufgaben einwandfrei gelöst und sämtliche Ziele und d Zwecke der Erfindung erreicht   sind. Unstreitig    zeichnet sich die neue Maschine durch einfache Bedienung und grosse Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit aus.



   Der Erfindungsgegenstand ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung im wesentlichen anhand eines einzigen Ausführungsbeispiels erläutert worden. Es versteht sich aber von selbst, dass jeder Fachmann n auf diesem   Spe-      zialgebiet    der Technik zahlreiche   Sinderungen    und Mo  difikationen    vornehmen kann, ohne deshalb den Rah  mender Erfindung verlassen    zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Handhabung von Bogen zur automatischen und wahlweisen Ablenkung der Bogen in einer Anzahl von Bogenströmen aus ihrer normalen Be wegungsbahn heraus, wobei sich die Bogenströme Seite an Seite in einer gegebenen Richtung fortbewegen, die Bogen je eine.
    Stromes dieselbe Länge aufweisen und wobei die Bogen der verschiedenen Ströme eine verschiedene Länge aufweisen, gekennzeichnet durch ein gemeinsames Bogenablenkorgan (66), das derart angeordnet ist, dass es gleichzeitig Bogen von allen Strömen ablenkt, durch eine Mehrzahl von Steuerorganen (llOas bis lllbs resp. 110bs-111as), die je mit einem der Ströme verbunden sind und periodisch in zeitlicher Ab hängigkeit mit der Bewegung der Bogen im betreffenden Strom in Betrieb gesetzt werden, um die Zeit, um die sich die vordere Kante eines jeden Bogens im entsprechenden Strom dem Ablenkorgan nähert, zu erfassen, und durch B.
    etätigungsmittel (127), die für die Bogenablenkvorrichtung vorgesehen sind, die durch die Steuer- organe betätigt sind und betätigt werden, wenn die Steuerorgane einen Zeitpunkt erfassen, zu welchem sich die en in allen Strömen nÏhe rungsweise gleichzeitig dem Bogenablenkorgan nähern.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich- net, durch erste Schaltorgane (108as bzw. 108bs), die mit dem die kürzesten Bogen führenden Strom verbunden sind und die durch alle Steuerorgane (110as-11lbs bzw.
    110bs-lllas) in Betrieb gesetzt werden, um nach dem Passieren der Vorderkante eines ersten kurzen Bogens am Bogenablenkorgan vorbei das Betätigungsmittel (127) einzuschalten, und durch zweite Schaltorgane (109as bzw. 109bs), die mit dem die k rzesten Bogen führenden Strom verbunden sind, um die Betätigungs- mittel auszuschalten, bevor die Hinterkante eines zweiten kurzen Bogens am Bogenablenkorgan vorbeigeht.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen ersten Betätiger (108a bzw. 108b), der mit dem die kürzesten Bogen führenden Strom verbunden ist, um die Bogenablenk- vorrichtung (66) zu betätigen, wenn ein Zwischenbereich eines jeden der kürzesten Bogen am Bogenablenkorgan vorbeigeht, durch einen zweiten Betätiger (109a bzw.
    109b), der mit dem die kürzesten Bogen führenden Strom verbunden ist, um das Bogenablenkorgan auszu schalben, wenn ein Zwischenbereich eines jeden nachfolgenden, kürzesten Bogens am Bogenablenkorgan vorbeigeht, wobei die Steuerorgane (llOas bzw. ll0bs), die mit idem die kürzesten Bogen führenden Strom verbunden sind, während eines wesentlichen Teiles der Zeit, die zwischen den Funktionen der beiden Betätiger verstreicht, in Betrieb gesetzt sind, wobei die Steuerorgane (lllbs bzw. lllas), die mit den übrigen Strömen verbunden sind, in zeitlicher Abhängigkeit mit der Bewegung der Bogen in den entsprechenden Strömen in Übereinstimmung mit dem Abstand von der Hinterkante .
    eines jeden Bogens im betreffenden Strom, der im we senthchen in Beziehung mit der Länge des kürzesten Bogens steht, in Betrieb gesetzt wenden, und wobei die Betätigungsmittel (127) normalerweise das Bogenablenkorgan ausser Wirkstellung bringen und ihrerseits durch die gleichzeitige Wirkung aller Steuerorgane in Betrieb gesetzt werden, um die Betätigung des Bogen ablenkorganes (66) durch die Betätiger (108a-109a bzw. 108b-109b) innerhalb eines Intervalles unterzu- bringen, das kleiner ist als dasjenige, das f r das Passieren der nächsten zwei, nachfolgenden und kürzesten Bogen am Bogeaablenkorgan vorbei nötig ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerorgane (ll0as bzw. llObs), die mit dem die kürzesten Bogen führenden Strom verbunden sind, eine Tast-Steuemocke (110a bzw. 110b) mit einer relativ langen Nockenoberfläche, die zwischen den Betätiger (108a-109a bzw. 108b-109b) angeordnet ist, aufweisen, dass, die Steuerorgane (11 lbs bzw.
    111 as), die mit den übrigen Strömen verbunden sind, eine Tast Steuernocke (11 lb oder 11 la) aufweisen, die in zeitlicher Abhängigkeit mit der Bewegung der Bogen im betreffenden Strom betätigt und mit einer Stelle auf jedem Bogen im betreffenden Strom, welche von deren Hinterkante einen Abstand aufweist, der im wesentlichen der Länge des kürzesten Bogens entspricht, in Beziehung gebracht wird, wobei, die Betätigungsmittel (127) Relais Organe (132-133) aufweisen, die normalerweise die Bogenablenkvorrichtung (66) ausser Wirkstellung bringen und ihrerseits nur auf die gleichzeitige Betätigung von seiten aller Tast-Sbe, uernocken (llOa-lllb bzw.
    11 Ob-111 a) in Betrieb gesetzt werden.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch einen Nockensatz f r jeden Bogenstrom, der in zeitlicher Abhängigkeit der und in tYbereinstimmung mit der Länge der Bogen im betreffenden Strom betätigt wird, und der eine erste Nocke (108a-108b) zur BetÏ tigung des Bogenablenkorganes (66) während des Passierens jeden Bogens im betreffenden Strom am Bogen ablenkorgan vorbei und eine zweite Nocke (109a-109b) aufweist, um das Bogenablenkorgan auszuschalten, wenn der nächstfolgende Bogen im betreffenden Strom am Bogenablenkorgan vorbei geht,, durch eine Tast Steuernocke (110a-110b)
    f r einen kurzen Bogen mit einer relativ langen Nockenoberfläche, die zwischen der ersten und zweiten Nocke angeordnet ist, und durch eine Tast-Steuernocke (llla-lllb) für die langen Bogen, durch eine Anzahl von Begrenzungsschaltersätzen (108as, lO9as, llOas, lllas-108bs, lO9bs, llObs, lllbs), welche Schalter entsprechend durch die Nockensätze betätigt sind, und durch Hauptschaltorgane (113), die f r die Begrenzungsschalter vorgesehen sind, um wahlweise den ersten, den zweiten und den für den kurzen Bogen vorgesehene Nocken irgendeines Satzes und um die für die langen Bogen vorgesehene Nocken der übrigen Sätzs in Betrieb zu setzen.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch mit einem in der normalen Bewegungsbahn des Bogenstromes bezüg lich des Bogenablenkorganes stromabwärts befindlichen Bereich, in idem die Bogen überlappen, dadurch gekenn zsichnet, dass dieser Uberlappbereicb eine einzige aber- lappstelle (68) aufweist, die normalerweise die Bogenströme aufnimmt, dass einstellbare Fördervorrichtungen (67) vorgesehen sind, um, das tSberlappen der Bogen an dieser Stelle in jede ;
    m, der Ströme zu bewirken und um die iiberlappten Bogen von dieser Stelle weg zu fördern, wobei die Fördervorrichtung eine Anzahl einstellbarer Teilförderer (67, 93, 96), die entsprechend in wechselseitiger Beziehung mit den Bogen in den betreffenden Strömen gesetzt sind, Bremsorgane (99-99a) f r jeden dieser Teilf¯rderer, Antriebsmittel (72-83 und 72a bis 83a) mit variabler Geschwindigkeit, die ein Kupplungsorgan (100-100a) fur jeden dieser Teilförderer aufweisen, und eine Anzahl von Fühlorganen (101, 102) auf weisen, ldie entsprechend wiirkungsmässig mit den Strö- men in Beziehung gesetzt sind und mit den entsprechen- den Brems-und Kupplungsorganen gekoppelt sind, um ,
    die entsprechenden Teilförderer anzuhalten, wenn der Bogen, der im entsprechenden Strom einem abgelenkten Bo. gen vorangeht, in überlappter Lage ist, und um den entsprechenden Teilförderer anzufahren, wenn der Bogen, der dem abgelenkten Bogen im betreffenden Strom nachfolgt, in überlappte Lage gelant.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teilförderer eine Anzahl Förder- organe (67), die sich nahe der Uberlappstclle (68) befinden, ein Antriebsrad (67b), das für die Förderorgane vorgesehen ist und.
    das eine Tragwelle (93) aufweist, und eine Anzahl Stützorgane (96) aufweisen, die auf der Welle (93) gelagert sind und die betreffenden Förder- organe (67) haltern, wobei die Bremsorgane (99-99a) entsprechend zwischen jedem dieser Organe und der Welle vorgesehen sind und wobei die Stützorgane und die darauf angebrachten Fönderorgane entsprechend mit den Strömen in Beziehung stehen, um die überlappten Bogen der entsprechenden Ströme von dieser Stelle wegzufördern, und dass Betätigungsorgane für-diese Stütz organe vongesehen sind,, die Antriebsorgane (28-32) und eine Anzahl von Bewegungsübertragungsorganen (72 bis 83 und 72a-83a) aufweisen, von denen jedes Kupplungsorgane (100-100a) aufweist,
    die entsprechend zwi tschen den Antriebsorganen und den entsprechenden Stützorg, anen angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Förderorgane Förderbänder (67) und dass die Stützorgane die Bänder abstützende Scheiben (96), die wahlweise in SÏtzen in Beziehung mit den Strömen gekuppelt sind, aufweisen, dass die Bremsorgane (99-99a) entsprechend zwischen jedem Scheibensatz und dieser Welle vorgesehen sind,, dass eine Anzahl von Geschwindigkeitssteuerorganen (72-72a) vorgesehen ist, die durch die Antriebsorgane (28-32) angetrieben sind, und dass sich die Kupplungsorgane (100 bis 100a) zwischen den entsprechenden Geschwindigkeitssteuerorganen und den Scheibensätzen erstrecken.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine der Scheiben (96) aus einem aufgeschnittenen Ring (96a) besteht, der Koppelungsorgane aufweist, die die Demontage der Scheibe von der Welle (93) und die Montage auf die Welle zwischen irgendeinem benachbarten Paar der brigen Scheiben (96) ermöglichen, wobei dieser aufgeschnittene Ring (96a) wenigstens eine ebene Stirnfläche aufweist, um eine Relativrotation zwischen sich und seiner benachbarten Scheibe zu gewährleisten, wobei diese eine Scheibe (96a) die übrigen Scheiben (96) in getrennte Sätze von einstellbarer Breite aufteilt.
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