CH442992A - Vorrichtung zum elektrostatischen Übertragen eines Pulverbildes - Google Patents

Vorrichtung zum elektrostatischen Übertragen eines Pulverbildes

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CH442992A
CH442992A CH1198666A CH1198666A CH442992A CH 442992 A CH442992 A CH 442992A CH 1198666 A CH1198666 A CH 1198666A CH 1198666 A CH1198666 A CH 1198666A CH 442992 A CH442992 A CH 442992A
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CH1198666A
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O Childress Clyde
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Electrostatic Printing Corp
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
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    • B41M1/125Stencil printing; Silk-screen printing using a field of force, e.g. an electrostatic field, or an electric current

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Description


      Vorrichtung        zum        elektrostatischen        Übertragen        eines        Pulverbildes       Es sind schon Vorrichtungen zum elektrostatischen  Übertragen oder Kopieren von Pulverbildern bekannt,  bei     d;

          nen        ein        elektrisches        Feld,        zwischen        zwei        vonein-          ancles    entfernt     angeordneten        Elektroden        verwendet     wird.

   Eine der Elektroden wird als die das Bild for  mende Elektrode bezeichnet und enthält ein Sieb, des  sen Öffnungen mit Ausnahme derjenigen, die das zu  kopierende Bild darstellen     maskiert    sind.     Elektroskopi-          sches,    d. h. mit elektrischen Ladungen versehenes Pul  ver, dessen Teilchen kleiner als die Öffnungen des Sie  bes sind, werden der Seite des Siebes zugeleitet, die  ausserhalb des elektrischen Feldes liegt. Diese Pulver  körnchen gelangen durch die Öffnungen des Siebes in  das elektrische Feld und werden von diesem in Rich  tung auf die gegenüberliegende Elektrode getragen.  Beim     Ablagem    auf dieser Elektrode     formen    sie darauf  das Bild, das durch die Öffnungen im Sieb gegeben ist.

    Wenn das Bild nicht auf der gegenüberliegenden Elek  trode     sondern    auf irgend einem anderen Teil abgela  gert werden soll, so kann dieser andere Teil in dem  Feld, das sich zwischen den Elektroden befindet, an  geordnet werden.  



  Diese bekannte Vorrichtung arbeitet zufriedenstel  lend. Um einen rascheren Kopiervorgang zu ermögli  chen ist es aber wünschenswert, eine Vorrichtung zu  haben, bei der die     Pulverteilchen,    anstatt, während das  elektrische Feld anliegt, mit einer Bürste durch die das  Bild bestimmenden Öffnungen des Siebes     hindurchge-          stossen    zu werden, auf die das Bild formende Elek  trode aufgebracht werden, ehe das elektrische Feld  angelegt ist. Auf diese Weise kann die Geschwindigkeit  für die Übertragung des Pulverbildes durch die gleich  zeitige Übertragung eines grossen Teiles oder des ge  samten Bildes erheblich gesteigert werden.

   Ausserdem  kann, wenn das Pulver ohne dass das elektrische Feld  bereits     anliegt    auf das Sieb aufgebracht wird, die  Menge des verwendeten Pulvers leichter bestimmt und  darum ein gleichmässiges Pulverbild hergestellt wer  den.  



  Es ist     darum    ein Ziel der vorliegenden Erfindung,    eine elektrostatische Kopiervorrichtung anzugeben, bei  der das     elektroskopische    Pulver auf den das Bild be  stimmenden Teil aufgebracht wird, bevor dieser in das  elektrische Feld gebracht wird.  



  Es ist ein weiteres Ziel der     Erfindung,    einen das  Bild formenden Teil für eine elektrostatische Kopier  vorrichtung anzugeben, bei dem die     elektroskopischen     Pulverteilchen von der gleichen Seite her aufgebracht  und übertragen werden.  



  Es ist noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Er  findung, eine verbesserte Anordnung für eine elektro  statische Kopiervorrichtung anzugeben.  



  Die elektrostatische Kopiervorrichtung nach der       Erfindung    ist dadurch gekennzeichnet, dass der bildfor  mende Teil elektrisch leitend und kontinuierlich be  wegbar ist und eine Mehrzahl von auf einer Seite     ver-          schliessbaren    freien Zwischenräumen enthält deren  Anordnung das zu übertragende Bild darstellt, und  eine Einrichtung zum Beladen der Zwischenräume mit  einem     elektroskopischen    Pulver, und Mittel zum Bewe  gen des mit dem Pulver beladenen bildformenden Teils  von einer     Beladeeinrichtung    zu einer bildübertragenden  Einrichtung und zurück zur     Beladeeinrichtung,

      und  Mittel zum Erzeugen eines elektrischen Feldes zum       Übertragen    des     elektroskopischen    Pulvers vom bildfor  menden auf den bildaufnehmenden Teil in der Bild  übertragereinrichtung, vorgesehen sind.  



  Die Erfindung soll nun mit Hilfe der Figuren an  einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf einen bildformenden  Teil nach der Erfindung,       Fig.    2 ist eine vergrösserte Teilansicht eines Quer  schnittes durch den in     Fig.    1 gezeigten bildformenden  Teil und zeigt ausserdem dessen Verwendung zum  elektrostatischen Kopieren,       Fig.    3 zeigt eine Vorrichtung bei der der in     Fig.    1  gezeigte bildformende Teil in einer kontinuierlichen  Arbeitsweise verwendet ist.  



       Fig.4    zeigt eine mit der Vorrichtung nach     Fig.3         verwendbare Einrichtung, um die Arbeitsweise der  Vorrichtung zu verbessern.  



       Fig.    5 zeigt eine andere Vorrichtung nach der Er  findung,       Fig.    6 zeigt eine weitere Einrichtung zum Beladen  des bildformenden Teiles mit dem     elektroskopischen     Pulver,       Fig.    7 und 8 zeigen Einrichtungen, mit deren     Hilfe     die Übertragung des aus Pulver bestehenden Bildes in  einer elektrostatischen     Kopiervorrichtung        verbessert     werden kann.  



       Fig.    9 zeigt eine elektrostatische     Kopiervorrichtung,     bei der die in den     Fig.7    und 8 gezeigte Einrichtung  verwendet ist.  



       Fig.    10 zeigt eine weitere elektrostatische Kopier  vorrichtung nach der     Erfindung.     



  In den     Fig.    1 und 2 ist ein     bildformender    Teil in  der Draufsicht und in einem     vergrösserten    Schnitt ge  zeigt. Der bildformende Teil enthält ein elektrisch leit  fähiges Sieb 10, dessen Öffnungen mit Ausnahme der  Öffnungen 12, die ein     bestimmtes    Muster bilden, mas  kiert sind. Weiter ist eine Rückwand 14 vorgesehen,  die entweder so gross ist wie das Sieb, oder auch nur  den Teil des Siebes, der durchgehende Öffnungen be  sitzt, bedeckt. Die Rückwand kann ein Teil des Siebes  sein oder an dieser nur anliegen und durch     Druck    oder  andere Mittel damit verbunden sein.  



  Die Sieböffnungen sind mit elektrostatisch gelade  nen     elektroskopischen    Pulverteilchen 16 gefüllt. Dazu  wird das Pulver beispielsweise über die Oberfläche des  Siebes versprüht, und dann mit einer Spachtel das  überschüssige Pulver entfernt, so dass nur die Sieböff  nungen     mit    den Pulverteilchen 16 gefüllt sind, wie es  in     Fig.    2 gezeigt ist.

   Um diese Pulverteilchen entweder  auf eine Gegenelektrode 18, die eine flache Platte sein  kann, oder auf irgend einen anderen, bildaufnehmen  den Teil, der zwischen den von dem Sieb 10 und der       flachen    Platte 18 gebildeten Elektroden angeordnet     ist,     zu     übertragen,    ist eine Spannungsquelle 20 über einen  Schalter 22 mit den beiden Elektroden verbunden.  Wenn die Polarität der Siebelektrode 10 gleich der  Polarität der     elektroskopischen        Pulverteilchen    16 ist,  so werden diese von der Siebelektrode 10 in Richtung  auf die Elektrode 18 abgestossen und von der Elek  trode 18 angezogen und festgehalten.

   Die Pulverteil  chen     können    dann auf der bildaufnehmenden Elek  trode oder einem anderen bildaufnehmenden Teil ent  weder durch Erwärmen oder durch Aufsprühen eines  brauchbaren Bindemittels oder auf irgend eine andere,  dem Fachmann gut bekannte Art, befestigt werden.  



  Beispielsweise kann ein Farbpulver, das aus einer  Mischung von 65     Gew.        o/o    eines Harzes, das von der  Union     Carbide        Comp.    unter der Bezeichnung     Ayac    ver  kauft wird, mit 35     Gew.        o/o    des     Ultramarinblau-Farb-          stcffes    der Union     Carbide        Comp.    in der     beschriebenen          Art    durch die Anwendung eines elektrischen Feldes  zwischen einem Sieb und einer Gegenelektrode,

   von  dem im voraus mit der     Farbpulvermischung    beladenen  Sieb übertragen werden. Zu diesem Zwecke werden  das Harz und der Farbstoff gemischt und dann ge  schmolzen und darauf in einem      Mikroatomizer     ge  mahlen, bis die Teilchengrösse kleiner ist als die Öff  nungen des Siebes.  



  Die Rückwand für das als bildformende Elektrode  verwendete Sieb soll sicherstellen, dass die Menge des  Pulvers in den Öffnungen des Siebes eine gewisse  Gleichmässigkeit aufweist. Wenn das Pulver beispiels-    weise mit einer Bürste auf das Sieb gebracht wird, fällt  nicht alles Pulver durch die Sieböffnung hindurch, son  dern diese halten einen Teil des Pulvers zurück, auch  wenn die Pulverteilchen genügend klein sind, um ohne  Schwierigkeiten durch die Sieböffnungen     hindurchtre-          ten    zu     können.    Der     Grund        dafür    ist     nicht        ganz        geklärt,     aber es ist     möglich,

      dass sowohl die Reibungselektrizi  tät als auch das mechanische Haften der Pulverteil  chen, infolge ihrer     Oberflächenunregelmässigkeiten,          aneinander    in Betracht gezogen werden müssen. Wenn  dagegen eine Rückwand verwendet wird, ist sicherge  stellt, dass die Menge des in jede der Sieböffnungen  eingefüllten Pulvers die gleiche ist. Ohne diese Rück  wand würden einige der Öffnungen mehr Pulver als  andere     zurückhalten.     



       Fig.    3 zeigt eine Vorrichtung mit der ein Bildsieb  der in     Fig.    1 gezeigten Art mit Pulver beladen und     an-          schliessend    in einem     kontinuierlichen    Arbeitsablauf  weiter verwendet werden kann. Ein drehbar angeord  neter     Zylinder    30 wird von einem Motor 32 angetrie  ben und dreht sich in der durch den Pfeil angegebenen  Richtung. Auf den Umfang des Zylinders sind eine  Mehrzahl von bildformenden Teilen 34, 36, 38, 40, 42  aufgebracht. Jedes von diesen hat Öffnungen, welche  das Bild bestimmen und die auf einer Seite mit einer  Rückwand abgeschlossen sind. Der Raum zwischen  benachbarten Sieben ist mit einem isolierenden Mate  rial 44 ausgefüllt.  



  An der einen Seite des rotierenden Zylinders ist ein       Behälter    50     angeordnet        und    mit     .ellektroskopischem    Pul  ver mit den gewünschten reibungselektrischen Eigen  schaften gefüllt. Der Boden 52 des Behälters ist auf  der einen Seite abgewinkelt, so dass sich das Pulver  unter dem Einfluss der Schwerkraft in der Richtung  eines am unteren Ende angebrachten Schlitzes, der sich  auf die Sieboberfläche die nahe an den Schlitz vorbei  rotiert öffnet, bewegt. Ein Spachtel 54 entfernt das  überschüssige Pulver von der Oberfläche des Siebes  und- leitet dieses in den Behälter 50 zurück, von wo  aus es erneut, infolge der Schwerkraft, gegen die Ober  fläche des Siebes geführt wird.  



  Das auf diese Weise mit Pulver beladene Sieb wird  dann vom Zylinder in die Kopierstellung bewegt, in  der ein elektrisches Feld besteht. In     Fig.    3 ist das Sieb  42 in dieser Kopierstellung gezeigt. Das Sieb ist mit  Hilfe einer     Rollerelektrode    58, die das Sieb berührt,  sobald es in die Kopierlage kommt, geerdet. Eine dem  Sieb gegenüberliegend angeordnete Plattenelektrode 60       ist    mit     einer        Spannungsquelle    62     verbunden,    deren ent  gegengesetzter Pol ebenfalls geerdet ist.

   Der bildauf  nehmende Teil, beispielsweise ein Papierband 64     wird     von einer Spule 66 über die     Führungsrollen    68 und 70  geleitet und dann durch eine das Bild fixierende     Ein-          richtung    72 auf die Aufnahmespule 74. Die Rollen 68,  70 können     zusammen    mit der Plattenelektrode 60 ver  wendet werden, um das Papier während seines Durch  laufs durch das     elektrische    Feld gegenüber dem Sieb     in     die     richtige    Arbeitslage zu bringen.

   Bei einer anderen       Ausführungsform    können an dem Sieb geeignete Ab  standhalter angebracht sein, gegen welche die Rollen  68, 70 das Papier drücken, so dass es gegenüber dem  Sieb richtig ausgerichtet ist. Die das Bild fixierende  Vorrichtung 72 arbeitet mit Hilfe von Wärme, oder  einem     Sprühmittel,    oder irgend einem anderen, dem  Fachmann gut bekannten Mittel.  



       Fig.4    zeigt eine andere     Vorrichtung    mit der das  Bildsieb von seiner Vorderseite her mit Pulver beladen      werden kann, ehe es in das elektrische Feld geleitet  wird. Dazu kann der gleiche Behälter 50, wie er schon  in     Fig.    3 gezeigt ist, verwendet werden, um ein durch  Reibung elektrostatisch aufgeladenes Pulver auf die  Oberfläche des Siebes zu bringen.

   Wenn jedoch die  Zuführung des Pulvers durch die Schwerkraft für eine  gleichmässige Beladung der in dem Sieb vorgesehenen  Öffnungen unzureichend ist, kann eine rotierende     Bür-          ste    76     verwendet        werden.    Diese     Bürste        isst        am    Boden  des Öffnungsschlitzes des Behälters angebracht und  dreht     sich    gegen     die        Drehrichtung        der        Trommel.    Die von  der Bürste     erfassten    Pulverteilchen werden dann  gleichmässig in den Sieböffnungen 

      abgelagert.    Die  Spachtel 54 dient wiederum zum Entfernen überschüs  sigen Pulvers.  



       Fig.    5 zeigt eine andere Vorrichtung um das Sieb in  Übereinstimmung mit der Erfindung mit Pulver zu be  laden. Bei dieser Ausführungsform wird ein elektri  sches Feld nicht nur für die Übertragung der     elektro-          skopischen    Pulverteilchen von einem Sieb auf einen  bildaufnehmenden Teil verwendet, sondern auch um  das Sieb mit dem Pulver zu beladen. Eine drehbare  Trommel 80 wird von einem Motor 82 angetrieben.  Um die     Oberfläche    der Trommel ist ein Bildsieb 84  herumgelegt, so dass die Trommeloberfläche zugleich  als Rückwand für die das Bild bestimmenden Öffnun  gen im Sieb 84 dient. Die Oberfläche der Trommel  und/oder der darauf befestigten Siebe ist elektrisch lei  tend und geerdet.

   Wenn sich die Trommel dreht,  durchläuft ihre     Oberfläche    einen die Trommel mit Pul  ver beladenden Behälter 86, in dem sich eine Wolke  aufgewirbelten Pulvers nahe der Oberfläche der Trom  mel befindet. Diese Pulverwolke kann auf irgend eine  der hinreichend bekannten Arten erzeugt werden, bei  spielsweise durch Vibrieren des Behälters mit Hilfe  eines     Vibrators    89, oder durch Anwendung einer Wir  belschicht, wobei die Grundfläche 88 des Behälters als       Bettung    dient und ein geringer Luftdruck verwendet  wird.

   Der Boden 88 des Behälters ist elektrisch leitend  und mit dem positiven Pol einer Spannungsquelle 90  verbunden, und der Behälter mit einem     elektroskopi-          schen    Pulver, das reibungselektrische Eigenschaften  besitzt, gefüllt, so dass der positiv geladene Boden des  Behälters 86 die Pulverteilchen abstösst und diese von  der gegenüber dem Behälterboden negativen Oberflä  che der Trommel 80 angezogen werden. Dabei wird  das Sieb 84 auf der     Trommeloberfläche    mit den Pul  verteilchen beladen. Ein Spachtel 91, der an der Aus  laufseite des Behälters 86 angeordnet ist, entfernt alles  nicht in den Öffnungen des Siebes eingebettete Pulver.  



  Die Trommel dreht dann das beladene Sieb in den  Bereich des elektrischen Feldes, wo das Bild übertra  gen wird. Dabei erstreckt sich das Bild zwischen dem  Schirm und einer gegenüberliegend angeordneten Rol  lenelektrode 92, die mit dem negativen Pol einer       Spannungsquelle    94     verbunden    ist.     Nachdem    nun     die     Trommeloberfläche positiv gegenüber der Rolle 92 ist,  werden die Pulverteilchen von der Trommeloberfläche  abgestossen und auf die negative Rolle 92 zubewegt.

    Das aus dem Pulver bestehende Bild wird auf ein bild  aufnehmendes Band 86 übertragen, das mit einer Ge  schwindigkeit, die der Geschwindigkeit des Trommel  umfanges     entspricht,    von einer Spule 98 abgewickelt  und dann durch den Spalt oder die Zone zwischen der  Rolle 92 und dem Sieb 84 bewegt und anschliessend  durch eine Fixiereinrichtung 104 und gezogen danach  auf die Spule 106 aufgespult wird.    Das weiter oben beschriebene blaue     elektroskopi-          sche    Pulver kann mit der eben beschriebenen Vorrich  tung verwendet werden.

   Ein anderes Pulver, das eben  falls mit der gleichen Vorrichtung verwendbar ist, wird  von der     Switzer    Brothers     Incorporation,    9314     East     Fern     Street,        South        e1    Monte,     California,    hergestellt und  ist als      Dayglo-Rocket        Red-A13     im Handel erhält  lich.

   Ein weiteres Pulver, das mit den mit Hilfe der       Fig.    2 und 3 beschriebenen Vorrichtungen verwendbar  ist, wird von der     Drakenfeld        Company    unter der Be  zeichnung  DK Red     Overglaze        No.61176     herge  stellt. Einige der Pulver können so verwendet werden,  wie sie vom Hersteller     geliefert    werden, während an  dere zuvor elektrostatisch geladen werden müssen.  Dieses kann leicht mit Hilfe von Reibungselektrizität  oder anderen dem Fachmann     wohlbekannten    Verfah  ren, beispielsweise einer     Corona-Entladung,    ausgeführt  werden.  



  Ein anderes Verfahren zum Beladen des Siebes mit  Hilfe einer elektrischen Spannung ist in     Fig.    6 gezeigt.  Dazu wird die gleiche Trommel 80, um die ein Sieb 84  gelegt ist, verwendet. Auch für das elektrostatische  Kopieren kann die gleiche Anordnung, wie sie in     Fig.    5  gezeigt ist, verwendet werden. In diesem Falle ist  jedoch eine Bürste 108 rotierend im Behälter 87 an  geordnet. Beim Rotieren taucht die Bürste in das     elek-          troskopische    Pulver 110, nimmt dieses auf, um es wie  der abzustreifen, sobald die Bürste gegen eine Mehr  zahl parallel gespannter Drähte 113 anstösst. Die  Drähte sind mit dem positiven Pol einer Spannungs  quelle verbunden.

   Die abgestreiften Pulverteilchen ge  langen durch die Öffnungen zwischen den Drähten in  das elektrische Feld, das zwischen den Drähten 113  und der Trommel 80 besteht und werden von diesen in  Richtung auf die Oberfläche der Trommel bewegt,  wobei das Sieb 84, das um die Trommel 80 gelegt ist,  mit dem Pulver beladen wird. Die Spachtel 91 entfernt  wieder die überschüssigen Pulverteilchen. Das elektro  statische Kopieren erfolgt dann in der gleichen Art,  wie es bereits im Zusammenhang mit der     Fig.5    be  schrieben wurde.  



  Es kann bei manchen Arten von Pulvern vorkom  men, dass die im voraus in das Sieb eingelagerten Pul  verteilchen in den Öffnungen des Siebes stecken blei  ben, wenn dieses in das für das Kopieren vorgesehene  elektrische Feld gebracht wird. Diese Erscheinung  ist noch nicht ganz erklärt, wird aber wahrscheinlich  durch die     reibungselektrischen        Eigenschaften.    der Pul  verteilchen, oder durch deren     Aneinanderlagern    infolge  unregelmässiger Formen bewirkt, das stärker als die  elektrischen Kräfte ist, die die Pulverteilchen übertra  gen sollen.

   Es war gefunden worden, dass diese  Schwierigkeit nicht auftritt und     praktisch    alle Bildüber  tragungen verbessert sind und eine     grössere    Gleichmäs  sigkeit     besitzen,    wenn das bildtragende Sieb vibriert     oder     geschlagen wird, sobald es in das elektrische Feld ein  gebracht wird. Auf diese Weise werden die Anlagerun  gen der     pulverförmigen    Teilchen aufgebrochen, so dass  sie leichter durch das     elektrische    Feld übertragen wer  den können.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen zwei einfache mechanische  Vorrichtung um das     Vibrieren        oder        Anstossen        zum     Aufbrechen der Anlagerungen der Pulverteilchen  durchzuführen. In     Fig.    7 ist eine bildtragende Siebelek  trode 112 gezeigt, die mit Hilfe einer solchen Vorrich  tung leicht angestossen und vibriert wird. Die Vorrich  tung enthält eine angetriebene, rotierende Achse 114,      von deren Oberfläche eine Mehrzahl von     flexiblen     Drähten 116 abstehen, die alle an ihren Enden kleine  metallene Kugeln 120 tragen.

   Beim Rotieren der  Achse 114 schlagen die Kugeln 120 an das das Pulver  bild tragende Teil 112, wodurch eventuelle Anlagerun  gen des Pulvers aufgebrochen werden.  



  Bei der in     Fig.8    gezeigten Vorrichtung ist eine  Mehrzahl von mit Luft angetriebenen Hämmern 112  dargestellt, die über die Zone des Bildmusters     verteilt     sind und von einer     Druckluftquelle    124 her angetrie  ben sind. Diese mit     Druckluft    betriebenen Hämmer  können von der Art sein, wie sie beispielsweise vom  Zahnarzt zum Verdichten von Zahnfüllungen verwen  det werden.  



  Die beschriebenen Anordnungen zum Schlagen und  Vibrieren des Bildsiebes, sobald dieses in das das Bild  übertragende Feld gebracht wird, sind nur als spezielle  Ausführungsbeispiele gezeigt. Es ist natürlich auch  möglich, eine grosse Anzahl anderer Arten von     Vibra-          tionsvorrichtungen    zu verwenden, beispielsweise     pie-          zoelektrische    Kristalle,     magnetostriktive    Einrichtungen,       Solenoide    usw. Solche Vorrichtungen sind dem Fach  mann wohl bekannt und sollen mit dem Ausdruck        Vibrator-Einrichtung     bezeichnet werden.  



  Die     Fig.    9 zeigt     eine    Anordnung, bei der .ein  zum elektrostatischen Kopieren geeignetes Band ange  wendet ist. Das Bildsieb ist in ein Band 130 eingear  beitet, das von zwei     drehbar    und     im    Abstand     vonein-          ander        angeordneten    Zylindern 131, 132 getragen     ist.     Ein Motor 136 dient dazu, das Band von dem Ort, wo  es mit     d..-m    Pulver     beladen    wird, zu dem Ort, wo das  Pulverbild übertragen wird, und dann zurück zu dem  Ort, wo es wieder mit Pulver beladen wird, zu bewe  gen.

   Zum Beladen des Bandes mit dem Pulver ist ein  Behälter 137 vorgesehen, der von der gleichen Art,  wie der in den     Fig.    3     und.    4     beschriebene        Behälter    50,  aufgebaut sein kann. Durch Reibungselektrizität aufge  ladene Pulverteilchen werden aus diesem Behälter in  die Öffnungen der Siebe 138 gegeben. Die beladenen  Siebe werden dann in das elektrische Feld getragen,  das zwischen dem Band und einer leitenden Platte 140  besteht.

   Das Band<B>130</B> ist geerdet und die leitende  Platte 140 ist mit einer Spannungsquelle 142 verbun  den, deren anderer Ausgang ebenfalls geerdet ist,  wodurch ein elektrisches Feld zwischen den beiden  Elektroden bestehend aus der leitenden Platte 140 und  dem Teil des Bandes 130 der dieser Platte gegenüber  liegt, erzeugt ist. Ein das Pulverbild aufnehmender Teil  144 wird mit Hilfe der beiden Rollen 146, 148 mit  einer Geschwindigkeit, die der des Bandes 130 ent  spricht, zwischen dem Band 130 und der Elektrode  140 hindurchgeführt.  



  Der das Bild aufnehmende Teil 144 durchläuft  ähnlich wie es weiter oben schon beschrieben ist, eine  das Bild fixierende Einrichtung und wird danach auf  eine Spule aufgewickelt. In der Zone, in der das pul  verförmige Bild übertragen wird ist unterhalb dem  Band 130 eine     Vibriervorrichtung    150 angeordnet, die  mit dem Band     zusammenwirkt    und irgend eine der  oben beschriebenen     Vibriervorrichtungen    sein kann.  Die aus Pulver geformten Bilder auf dem bildformen  den Band 130 werden auf das bildaufnehmende Band  144 übertragen, sobald dieses durch das elektrische  Feld geführt wird.  



  Ein Vorteil der Verwendung eines bildformenden  Teils der beschriebenen Art besteht darin, dass das  Sieb nicht aus einem elektrisch leitenden Material her-    gestellt sein muss. Unabhängig davon kann die Rück  seite aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt  sein, wobei praktisch die gleichen Ergebnisse erzielt  werden. Auf diese Weise können nicht nur billigere  Siebmaterialien verwendet werden, sondern auch sol  che, die leichter zu bearbeiten sind und die kleinere  Sieböffnungen, als ein elektrisch leitendes Material er  lauben, wodurch feinere Bildeinzelheiten möglich sind.  



  Bei der Beschreibung der Funktionsweise der vor  liegenden Erfindung ist immer eine Gegenelektrode  verwendet worden. Wenn der bildaufnehmende Teil  ausreichend elektrisch leitfähig ist, um die Ausbildung  eines elektrischen Feldes zum Übertragen des Pulvers  beim Anlegen einer geeigneten Spannung zu ermögli  chen, kann auf die gezeigte Plattenelektrode verzichtet  und die     Spannungquelle    direkt mit dem die Kopie auf  nehmenden Material verbunden werden.

   Diese Bedin  gung wird von vielen     Arten    von Papier,     Holz,        Gewe-          bear    usw.     erfüllt,    je     nach        deren        Zusammensetzung    und/  oder ihrem     Feuchtigkeitsgehalt.        Ausserdem    braucht,  wie bereits beschrieben wurde, die Rückseite des Sie  bes weder einen integrierenden Teil des Siebes noch  permanent mit diesem verbunden zu sein.

   Die Rück  seite muss mit dem Bildsieb nur während dieses mit  dem Pulver beladen wird und während der     anschlies-          senden    Bildübertragung in Berührung sein. In     Fig.    10  ist eine entsprechende Anordnung gezeigt. Ein Bildsieb  152 wird über zwei drehbar angeordneten Rollen 154,  156, von denen die eine durch den Motor 158 gedreht  wird, geführt. Ausserdem wird eine leitende Rückwand  160 über zwei drehbar angeordneten Zylindern 162,  164 geführt.  



  Die beiden Zylinder sind so angeordnet, dass die  leitende Rückwand 160 mit dem siebförmigen Band  152, sobald diese unter der     Pulverladeeinrichtung    und  während dieses durch die     Bildübertragungs-Sektion     läuft, in Berührung ist. Die     Pulverladestation    ist der  Ort, bei dem die pulverförmigen Teilchen aus dem  Pulverbehälter 166 auf den bildformenden Teil, näm  lich das Sieb 152, aufgebracht werden. Dabei verhin  dert die Rückwand 160, dass die Pulverteilchen durch  die Sieböffnungen hindurchfallen.  



  Die     Bildübertragungs-Sektion    enthält eine dem Sieb  152 gegenüberliegend angeordnete Plattenelektrode  168, die mit einer Spannungsquelle 170 verbunden ist.  Die leitende Rückwand 160 ist geerdet, so dass ein  elektrisches Feld zwischen der leitenden Platte 170 und  der Rückwand 160 besteht. Die Pulverteilchen, die  sich in den Öffnungen des Siebes befinden, werden auf  die Elektrode 168 zu bewegt und von einem bildauf  nehmenden Band 172 aufgenommen. Dieses Band wird  von einer Spule 174 abgerollt und mit Hilfe von zwei  Rollen 176, 178 durch die     Bildübertragungs-Sektion     und danach durch eine Fixierstation 180 geleitet und  schliesslich auf die Spule 182 aufgerollt.

   Wenn es     wün-          sehenswert    ist, kann an der     Rückwand    160 in der Sek  tion, in der die     Übertragung    des pulverförmigen Bildes  erfolgt, eine     Vibriereinrichtung    184 verwendet werden.  



  Im Vorhergehenden ist eine verbesserte erprobte  elektrostatische Kopiervorrichtung beschrieben worden,  bei der die     elektroskopischen    Pulverteilchen in     geeib          nete        Ausnehmungen        eines        bildformanden        Teils        ange-          bracht    werden, deren Öffnungen auf der gleichen     Seite,     auf der später das elektrische Feld einwirkt, liegen.  Der im voraus mit dem Pulver beladene, bildformende  Teil wird dann in das elektrische Feld     bewegt,    wo die      Pulverteilchen auf den bildempfangenden Teil übertra  gen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum übertrag eines, auf einen bildfor menden Teil angeordneten, aus Pulverkörnern beste henden Bildes mit Hilfe eines elektrischen Feldes auf einem bildaufnehmenden Teil, dadurch gekennzeichnet, dass der bildformende Teil elektrisch leitend und kon tinuierlich bewegbar ist und eine Mehrzahl von auf einer Seite verschliessbaren freien Zwischenräumen enthält, deren Anordnung das zu übertragende Bild darstellt, und eine Einrichtung zum Beladen der Zwi schenräume mit einem elektroskopischen Pulver,
    und Mittel zum Bewegen des mit dem Pulver beladenen bildformenden Teils von einer Beladeeinrichtung zu einer bildübertragenden Einrichtung und zurück zur Beladeeinrichtung, und Mittel zum Erzeugen eines elektrischen Feldes zum übertragen des elektroskopn- schen Pulvers vom bildformenden auf den bildaufneh menden Teil in der Bildübertragereinrichtung, vorgese hen sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Beladeeinrichtung einen Behäl ter für das Pulver enthält, dessen unterer Teil eine Öff nung besitzt, und der so angeordnet ist, dass diese öff- nung dem mit Pulver zu beladenden bildformenden Teil benachbart ist, so dass das Pulver beim Vorbeibe- wegen des bildformenden Teils in dessen freie Zwi- schenräume fällt und an der zur Bewegung des bildfor menden Teiles auslaufenden Kante der Behälteröff nung ein Spachtel zum Abstreichen des überschüssigen Pulvers vom bildformenden Teil angeordnet ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter der Beladeeinrich- tung eine Anordnung zum übertragen des Pulvers aus dem Behälter auf den das Bild formenden Teil vorge sehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Vibriereinrichtung vorgesehen ist, die mit der die Zwischenräume in dem bildformen den Teil verschliessenden Einrichtung zusammenwirkt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der bildformende Teil ein mit freien Zwischenräumen versehenes bewegliches Band oder ein Teil eines beweglichen Bandes ist, an dessen einer Seite mindestens zwischen der Beladeeinrichtung und der übertragungseinrichtung ein weiterer mit der glei chen Geschwindigkeit und in der gleichen Richtung wie das bewegliche Band bewegter Teil anliegt, der die Zwischenräume des Bandes auf dieser Seite ver- schliesst. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der bildformende Teil auf einem rotierenden Zylinder angeordnet ist, der die Zwischen räume auf einer Seite verschliesst.
CH1198666A 1963-05-07 1966-08-19 Vorrichtung zum elektrostatischen Übertragen eines Pulverbildes CH442992A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052789A3 (en) * 1980-11-20 1983-02-09 Hoechst Aktiengesellschaft Process for transferring a pigment pattern

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