Dosieranlage mit einem Dosiergerät Dass man .auf Baustellen die, Dosierung der Zuschlag- stoffe heutzutage weitgehend automatisiert und sie nicht mehr .dem Mann mit der Schaufel überlässt, hat seinen Grund nicht nur in der Verknappung der Arbeitskräfte und in dem Bestreben, den Dasiervorgang zu beschleu nigen, sondern vor ,allem auch darin,
dass die Anfor derungen an Güte und Gleichmässigkeit des mit den Zuschlagstoffen gemischten Zementes so hoch getxieben sind, dass die Handdosierung mit der ihr anhaftenden Unzuverlässigkeit nicht mehr vertretbar wäre. Dosie ren bedeutet getrennte Bereits)tellung der Zuschlagstoffe und deren Zuführung zum Beschicker des Mischers in genau vorgegebenen Teilmengen. Wie dosiert wird, ob gravimetrisch oder volumetrisch, ist dabei von unter geordneter Bedeutung.
Für die Bereitstellung der Zusatzstoffe hat sich eine Einrichtung bewährt, die man als Zuteilerstern zu bezeichnen pflegt.
Es ist .das ein .aus :Blech herge stellter Baubeil mit mehreren von einer Wand oder einem Mittelteil strahlenförmig nach aussen gehenden Wandteilen, an deren Stirnseiten Führungen angesetrzt sind. In diese Führungen werden in Verlängerung der Wandteile Bohlen eingeschoben, so dass also eine ent sprechende Anzahl von relativ grossen, nach der An satzstelle oder Wandteile, zu laufende Abbeilun@gen zur Aufnahme der Zuschlagstoffe entsteht. Die einzelnen Abteilungen des Zuteilers sind .mit Ausläufen versehen,
aus -denen jeweils das in den ,Abteilungen gelagerte Gut dosiert abgezogen wird. Beschickt werden die Abteilun- gen im allgemeinen mit einem Schrapper.
Der Aufbau einer solchen bekannten .Baueinheit ist in den Fig. 1 und 2 schematisch in Aufsicht und in einer perspektivischen Ansicht dargestellt.
Sie enthält bei diesem Beispiel fünf Kammern, ob gleich naturgemäss die Zahl der Kammern grösser oder kleiner sein kann.
Die Grösse der Baustellen und damit die Menge der benötigten Zuschlagstoffe ist von Fall zu Fall verschie den. Das bedeutet für derartige Dosieranlagen eine ge wisse Schwierigkeit. Das eigentliche Dosiergerät kann man so auslegen, dass es für den gesamten. in Frage kommenden Bereich einsetzbar ist, d. h. sowohl für kleine, wie für mittlere, wie für grosse Mengen. Diese Möglichkeit besteht für den Zuteiler nicht.
Eine bestimmte Zuteilergrösse, die einem bestimmten Bedarfsfall gerade entspricht, wird in anderen Bedarfsfällen zu klein oder zu gross sein. Man könnte seich sagen, @dass es das einfachste wäre, den Zuteiler für den grössten 'in Betracht kommenden Be darfsfall zu bauen. Er wäre dann in anderen Fällen, wo der Bedarf an Zuschlagstoffen geringer ist, nicht völlig ausgenutzt.
Das wäre aber eine unbefriedigende Lösung, denn dieunvollständige Ausnutzung eines Anlagenteiles bedeutet immer einen wirtschaftlichen Verlust. Das ist der eine Gesichtspunkt. Der zweite Gesichtspunkt ist technischer Art. Der Zuteiler soll im ganzen transport fähig sein.. Je grösser er wird, um .so schwieriger wird der Transport, bis schliesslich eine Grösse erreicht ist, bei der der Transport im ganzen nicht mehr durchführ bar ist. Es bleibt dann nur die Einzelmontage auf der Baustelle, die man bekanntlich nach Möglichkeit ver meiden möchte.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen Zuteiler leicht verschiedenen Betriebsbedingungen an passen und dabei Abmessungen einhalten zu können, die u nabhängig von der Grösse des Zuteilers den Trans port montagefertiger Einheiten gestatten.
Das wird ge mäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der Zuteiler aus über einem mit Ausläufen versehenen Grundkörper aufeinander aufgesetzten, gegeneinander verschraubten montagefertigen Teilschichtkörpern zusammengesetzt ist. Der Zuteiler soll also in Querebenen unterteilt sein, so dass Schichten entstehen, die dann auf der Baustelle leicht und einfach zusammenschraubbar sind.
Es ist hiermit zwar auch eine gewisse Montagearbeit verbun den, die aber so gering ist, dass sie praktisch nicht ins Gewicht fällt, jedenfalls wesentlich geringer, als wenn man den Zuteiler an Ort und Stelle aus Platten, Füh rungen und dergleichen montieren müsste, welche die erforderliche Höhe des Zuteilers haben. Die einzelnen Schichten, um diesen Ausdruck beizubehalten, sind we gen ihrer ggeringenGrösse leicht transportfähig.
Es macht also keine Schwierigkeit, im einen Fall nur eine solche Schicht zur Baustelle hinzubringen und aufzuschrauben und im .anderen Fall drei oder mehr Schichten. Es kann jede beliebige, dem Einsatzzweck entsprechende Höhe des Zuteilers leicht hergestellt werden. Nicht benötigte Schichtstücke können auf anderen Baustellen eingesetzt werden, so @dass dann eine sehr günstige Aus nützung des Anlagenkapibalsi.erzielbar ist.
Die Erfindung sei anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen bekannten Zutailer in Aufsicht.
Fig. 2 diesen Zuteiler in einer perspektivischen An sicht, Fig. 3 und 4 einen erfindungsgemässen Zuteiler mit einem Aufsetzkörper in Seiten- und Rückansicht, Fig. 5 einen Zuteiler mit zwei Aufsetzkörpern und Fig. 6 einen Zuteiler .mit drei Aufsetzkörpern.
Der Zuteiler nach,den Fig. 1 und 2 weist paus Blech gefertigte Wände 1<B>...</B> 5 zur Bildung von vier Kammern A<B>...</B> D auf. An die Frontkante der Wände 1<B>...</B> 5 sind U-Eisen 6... 10 angesetzt, in die Bohlenwände 11<B>...</B> 15 einschiebbar sind. Vor den Zuteiler vorsetz- bar ist ein Dosiergerät 16.
Der Grundaufbau solcher Anlagen ist bekannt, so dass esi einer weiteren Erläute rung nicht bedarf.
In den Beispielen der Fig. 3<B>...</B> 6 .ist angenommen, dass die Abteilungen A<B>...</B> D ihren Inhalt dosiert auf ein Förderband abgeben, dass die Charge in einen nicht dargestellten Kübel in der Grube 18 abwirft. In Fig.4 sind mit 19 die Ausläufe der vier Kammern A<B>...</B> D angedeutet. Das in Fig. 2 dargestellte Grundgerät wird nur bei sehr kleinen Anlagen ausreichen. Im :allgemeinen wird ,es zur Erzielung efer hinreichend grossen Anschütthöhe grösser stein müssen.
Zu diesem Zweck sind Teilschicht körper vom Querschnitt längs der Linie S-S der Fig. 2 vorgesehen, die auf den Grundkörper bzw. übereinander aufsetzbar und gegeneinander verschraubbar sind.
In Aden Fig. 3 und 4 ist der Grundkörper 20 um einen aufgesetzten Teüschichtkörper 21 erhöht; der bei 22 verschraubt ist. Reicht diese Höhe -nicht aus, so kann auf den Tei'lschichtkörper 21 ein weiterer Teilschicht körper 23 aufgesetzt werden, der mit dem ersten Teil schichtkörper 21 bei 24 verschraubt ist.
Fig. 6 zeigt die Anordnung mit drei aufgesetzten Teilschichtkörpern 21, 23, 25.
Man erkennt aus diesen Beispielen, dass es durch die Erfindung möglich ist, Zuteiler für Dogieranlagen beliebiger Höhe herzustellen, .ohne dass die montage fertigen Teile Grössen überschreiten, die zu Transport schwierigkeiten führen könnten..