CH443109A - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von BetonVk¦rpern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von BetonVk¦rpernInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Betonkörpern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Betonkörpern, insbesondere von Platten, die eine glatte Oberfläche aufweisen, durch Einbringen einer Betonmasse in einen nach oben offenen Formkasten. Endziel ist es, dass derartige plattenförmige Betonkörper .als vorgefertigte Bauteile, beispielsweise beim Bau moderner Hochhäu ser, zum Einsatz gebracht werden können. Glatte, ebene Oberflächen sind. deshalb erwünscht, um einen zusätzlichen Gipsauftrag vor Anbringen von Tapeten zu vermeiden.
Die Qualität solcher plattenartiger Beton körper wird also insbesondere von der Glattheit deren Oberfläche bestimmt.
Im allgemeinen sind nun die Bodenplatten derartiger Formkasten, in welche die Betonmasse eingefüllt wird, bereits so vorbereitet, dass die dieser Bodenplatte zu gewandte Oberfläche der Betonkörper glatt und eben ist und den Anforderungen entspricht, die an die fertigen Betonkörper gestellt werden.
Die der Bodenplatte ab gewandte Oberfläche der Betonkörper entspricht sol chen Qualitätsanforderungen meistens nicht, was ins besondere davon abzuleiten ist, dass man versuchte, diese Oberfläche mit Hilfe von über sie ;geführten Schabbrettern zu glätten; in der noch nicht verfestigten Oberfläche blieben also Strichränder zurück, wenn eine nicht einwandfreie Arbeit geleistet wurde.
Eine Glättung der Oberfläche der plattenförmigen Betonkörper ver suchte man auch mit Hilfe von Pressen zu erzielen, was aber Schwierigkeiten brachte, weil ges nicht gelang, zu verhindern, dass die noch nicht verfestigte Beton masse an der Pressplatte hängen blieb, was insbesondere durch die vorherrschende Saugwirkung zwischen Beton-. masse und Pressplatbe verursacht wurde.
Das erfindungsgemässe Verfahren vermag die oben erwähnten Nachtseile zu beseitigen, dadurch, dass nach Einbringen der Betonmasse in den Formkasten die Oberfläche der Betonmasse endgültig nur einem kon tinuierlichen, lotrecht auf die Betonmasse einwirkenden, rollenden Druck ausgesetzt wird. Die Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens um fasst einen nach oben offenen Formkasten und kenn zeichnet sich dadurch, .dass sie einen Apparat mir mindestens einem drehbargelagerten,
antreibbaren, zy lindrischen Pressorgan, das eine dem Formkasteninnern angepasste Länge aufweist, umfasst.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird nach stehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die .erfindungsgemässe Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-111 der Fig. 2.
Die Betonmasse wird also nach diesem Verfahren einem rollenden Druck derart ausgesetzt, dass dieser Druck lotrecht auf die Betonmasse einwirkt. Die Wir kungslinie dieses Druckes ist dabei beispielsweise die gesamte Breite des Betonkörpers und diese Wirkungs linie wird nun. in Längsrichtung über den Betonkörper kontinuierlich geführt. Es wird nun zweckmässig weiter hin vorgesehen, dass parallel zu dieser Wirkungslinie des rollenden Druckes mit kurzem Abstand dazu min destens eine weitere Wirkungslinie eines weiteren rollen den Druckes vorgesehen wird.
Dies bringt den Vorteil einer Qualitätssteigerung der Oberflächengüte, weil die Betonmasse in dem Zeitintervall zwischen den kurz hintereinander zur Einwirkung kommenden rollenden Drücken keine Möglichkeit hat, zu arbeiten. Das Ver fahren kann selbstverständlich auch dazu verwendet werden, zu gleicher Zeit eine zusätzliche dünnere Schicht Leichtbeton an den Betonkörper anzupassen. Jegliche Rüttelung ist vollständig oder wenigstens nahezu vollständig vermieden, während dem die Beton masse denn rollenden Druck ausgesetzt ist.
Es versteht sich dabei von allein, dass dieser rollende Druck über die ganze Oberfläche des Betonkörpers ausgeübt wird, kontinuierlich heisst in diesem Zusammenhang von der einen Stirnkante der Betonplatte zu deren entgegen gesetzter Stirnkante.
Die einem nicht dargestellten, nach oben offenen Formkasten zugeordnete Vorrichtung besteht .aus einem Rahmen, welcher sich aus zwei parallel zueinander angeordneten U-Profilen 1 und 2 zusammensetzt, deren Schenkel nach aussen zu gekehrt sind. Diese beiden Träger 1 und 2 werden durch einen Querträger 3 und Versteifungen 4 auf Abstand gehalten.
Alle Unterteile dieses Rahmens können beispielsweise durch Laschen miteinander verbunden sein. Mit den Bezugsziffern. 5 und 6 sind an Aden beiden Enden der Träger 1 und 2 angeordnete Tragplatten bezeichnet, die über Winkel eisen 7 und 8 gegenüber den Trägern 1 und 2 fest gehalten werden. Diese Tragplatten 5 und 6 dienen der Lagerung der Drehzapfen 9 und 10 zweier parallel zueinander angeordneter Walzen 11, 12, die -einen gleichen Durchmesser aufweisen. Diese Walzen werden gleichsinnig durch .einen über Winkeleisen 13 an dem Rahmen festgelegten Motor 14 angetrieben.
Auf der Welle 15 dieses Motors 14 ist zu diesem Zwecke ein Zahnrad 16 .angeordnet, das mit Zahnrädern 17 und 18 der Walzen 11 und 12 kämmt. Der Rahmen weist ausserdem noch einen zusätzlichen Querträger 19 auf, der beispielsweise über Laschen mit den Trägern 1 und 2 verbunden sein kann; dieser Träger 19 ist mit einem Bügel 20 versehen, an welchem die gesamte Vorrichtung an einer Laufkatze oder dergleichen ;auf gehängt werden kann. Es versteht sich von allein, dass für die Lagerung ,der. Walzen 11 und 12 auch andere Rahmenkonstruktionen zum Einsatz kommen können; die vorliegende Rahmenkonstruktion ist jedoch eine -solche, die sich in der Praxis bewährt hat.
Wird nun die oben beschriebene Vorrichtung auf die in einem Formkasten angeordnete Betonmasse auf gesetzt, und zwar nahe des einen Randes, dann können die Walzen, durch den Motor 14 in Umdrehung ver, setzt, über die Betonmasse geführt werden, und zwar über die gesamte Breite des Betonkörpers; die Walzen weisen also eine Länge auf, die der Breite des Beton- körpers entspricht; diese Walzen üben dann einen rollenden Druck aus, der sich lobrecht auf die Beton masse auswirkt; eine Rüttelung wird dabei vermieden.
Der Wirkungslinie ider einen Walze 11 ist eine mit Ab stand dazu parallele zweite Wirkungslinie durch die Walze 12 zugeordnet, der Abstand der Wirkungslinie ist dabei identisch dem Abstand der Drehachsen der beiden Walzen 11 und 12. Der. Motor 14 kann umkehr bar sein, so dass, wenn gewünscht, die Vorrichtung auf einfache Art und Weise mehrere Male über die Betonmasse hin und her geführt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Herstellen von Betonkörpern in nach oben offenen Formkästen, insbesondere von Plat ten ebener, glatter Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einbringen der Betonmasse in den Formkasten die Oberfläche der Betonmasse endgültig nur einem kontinuierlichen, lotrecht .auf die Betonmasse einwirken den, rollenden Druck ausgesetzt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass parallel zu der. Wirkungslinie des rollenden Druckes mindestens eine weitere Wirkungs linie eines weiteren rollenden Druckes vorgesehen ist. 2.Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine dünnere Schicht Leichtbeton an den Betonkörper angepasst wind. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I, welche einen nach oben offenen Formkasten umfasst, gekennzeichnet durch einen Appa rat mit mindestens einem :drehbar gelagerten, antreib- baren, zylindrischen Pressorgan, das eine dem Form kasteninnern angepasste Länge aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6504812 | 1965-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=19792941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH535766A CH443109A (de) | 1965-04-14 | 1966-04-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von BetonVk¦rpern |
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1966
- 1966-03-31 ES ES0325431A patent/ES325431A1/es not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES325431A1 (es) | 1967-02-16 |
| SE301446B (de) | 1968-06-04 |
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