CH443109A - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von BetonVk¦rpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von BetonVk¦rpern

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CH443109A
CH443109A CH535766A CH535766A CH443109A CH 443109 A CH443109 A CH 443109A CH 535766 A CH535766 A CH 535766A CH 535766 A CH535766 A CH 535766A CH 443109 A CH443109 A CH 443109A
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CH
Switzerland
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concrete
rolling pressure
molding box
concrete mass
action
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Application number
CH535766A
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English (en)
Inventor
Johan Van Wuyckhuyse Hendrik
Original Assignee
Schokbeton Nv
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/12Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Betonkörpern    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und  eine Vorrichtung zum Herstellen von Betonkörpern,  insbesondere von Platten, die eine     glatte    Oberfläche  aufweisen, durch Einbringen einer Betonmasse in einen  nach oben offenen Formkasten. Endziel ist es, dass       derartige        plattenförmige    Betonkörper     .als    vorgefertigte  Bauteile, beispielsweise beim Bau moderner Hochhäu  ser, zum Einsatz gebracht werden können. Glatte,  ebene Oberflächen     sind.    deshalb erwünscht, um einen       zusätzlichen    Gipsauftrag vor Anbringen von Tapeten  zu vermeiden.

   Die Qualität solcher plattenartiger Beton  körper     wird    also     insbesondere    von der     Glattheit    deren  Oberfläche bestimmt.  



  Im allgemeinen     sind    nun die Bodenplatten     derartiger     Formkasten, in welche die Betonmasse eingefüllt wird,       bereits    so vorbereitet,     dass    die dieser Bodenplatte zu  gewandte Oberfläche der Betonkörper glatt     und    eben  ist und den Anforderungen entspricht, die an die     fertigen     Betonkörper gestellt werden.

   Die der Bodenplatte ab  gewandte Oberfläche der Betonkörper     entspricht    sol  chen Qualitätsanforderungen     meistens        nicht,    was ins  besondere davon abzuleiten ist, dass man versuchte,  diese Oberfläche mit Hilfe von über sie     ;geführten          Schabbrettern    zu glätten; in der noch nicht     verfestigten     Oberfläche blieben also Strichränder zurück, wenn eine  nicht einwandfreie Arbeit geleistet wurde.

   Eine     Glättung     der Oberfläche der     plattenförmigen    Betonkörper ver  suchte man auch     mit        Hilfe    von Pressen zu erzielen,  was aber     Schwierigkeiten    brachte,     weil        ges    nicht gelang,  zu     verhindern,    dass die noch nicht     verfestigte    Beton  masse an der     Pressplatte    hängen blieb, was     insbesondere     durch die     vorherrschende        Saugwirkung    zwischen Beton-.  masse und     Pressplatbe    verursacht wurde.  



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    vermag die oben       erwähnten        Nachtseile    zu beseitigen, dadurch, dass nach  Einbringen der Betonmasse in den Formkasten die       Oberfläche    der     Betonmasse    endgültig nur einem kon  tinuierlichen, lotrecht auf     die    Betonmasse einwirkenden,  rollenden Druck ausgesetzt     wird.       Die Vorrichtung zum Ausüben des     Verfahrens    um  fasst einen nach oben offenen Formkasten und kenn  zeichnet sich dadurch,     .dass    sie einen Apparat mir  mindestens einem     drehbargelagerten,

          antreibbaren,    zy  lindrischen     Pressorgan,    das eine dem     Formkasteninnern     angepasste Länge aufweist, umfasst.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird nach  stehend an Hand eines in der Zeichnung     dargestellten          Ausführungsbeispieles    näher beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf die     .erfindungsgemässe     Vorrichtung,       Fig.    2 eine Vorderansicht der erfindungsgemässen  Vorrichtung und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     III-111    der       Fig.    2.  



  Die     Betonmasse    wird also nach diesem Verfahren       einem    rollenden Druck derart ausgesetzt, dass dieser  Druck lotrecht auf die Betonmasse einwirkt. Die Wir  kungslinie dieses Druckes ist dabei beispielsweise die  gesamte Breite des Betonkörpers und diese Wirkungs  linie wird nun. in Längsrichtung über den     Betonkörper     kontinuierlich geführt. Es wird nun zweckmässig weiter  hin vorgesehen, dass parallel zu dieser     Wirkungslinie     des     rollenden    Druckes mit kurzem Abstand dazu min  destens eine weitere Wirkungslinie eines weiteren rollen  den Druckes vorgesehen wird.

   Dies bringt den Vorteil  einer Qualitätssteigerung der Oberflächengüte, weil die  Betonmasse in dem     Zeitintervall    zwischen den     kurz     hintereinander zur Einwirkung kommenden rollenden  Drücken keine Möglichkeit hat, zu arbeiten. Das Ver  fahren kann selbstverständlich auch dazu verwendet  werden, zu gleicher Zeit eine zusätzliche     dünnere     Schicht Leichtbeton an den Betonkörper     anzupassen.     Jegliche     Rüttelung    ist vollständig oder wenigstens  nahezu vollständig vermieden,     während    dem die Beton  masse     denn    rollenden Druck ausgesetzt ist.

   Es versteht  sich dabei von     allein,    dass dieser rollende Druck über  die ganze Oberfläche des Betonkörpers ausgeübt wird,  kontinuierlich heisst in diesem Zusammenhang von der      einen Stirnkante der Betonplatte zu deren entgegen  gesetzter Stirnkante.  



  Die einem nicht     dargestellten,    nach oben offenen  Formkasten zugeordnete     Vorrichtung    besteht .aus einem  Rahmen, welcher sich aus zwei     parallel    zueinander  angeordneten     U-Profilen    1 und 2 zusammensetzt, deren  Schenkel nach aussen zu gekehrt sind. Diese beiden  Träger 1 und 2 werden durch einen Querträger 3 und  Versteifungen 4 auf Abstand gehalten.

   Alle Unterteile  dieses Rahmens können     beispielsweise    durch Laschen  miteinander verbunden     sein.    Mit den     Bezugsziffern.    5  und 6 sind an Aden beiden Enden der Träger 1 und 2  angeordnete Tragplatten bezeichnet, die über Winkel  eisen 7 und 8     gegenüber    den Trägern 1 und 2 fest  gehalten werden. Diese Tragplatten 5 und 6 dienen  der Lagerung der Drehzapfen 9 und 10 zweier parallel  zueinander angeordneter Walzen 11, 12, die     -einen     gleichen Durchmesser aufweisen. Diese Walzen werden  gleichsinnig durch .einen über Winkeleisen 13 an dem  Rahmen festgelegten Motor 14 angetrieben.

   Auf der  Welle 15 dieses Motors 14 ist zu diesem Zwecke ein  Zahnrad 16 .angeordnet, das mit Zahnrädern 17 und  18 der Walzen 11 und 12 kämmt. Der Rahmen weist  ausserdem noch einen zusätzlichen     Querträger    19 auf,  der beispielsweise über Laschen mit den     Trägern    1  und 2 verbunden sein kann; dieser Träger 19 ist mit  einem Bügel 20 versehen, an welchem die gesamte  Vorrichtung an einer Laufkatze oder dergleichen ;auf  gehängt werden kann. Es versteht sich von allein,  dass für die Lagerung     ,der.    Walzen 11 und 12 auch  andere Rahmenkonstruktionen zum Einsatz kommen  können; die vorliegende Rahmenkonstruktion ist jedoch  eine -solche, die sich in der     Praxis    bewährt hat.  



  Wird nun die oben beschriebene     Vorrichtung    auf  die in einem Formkasten angeordnete     Betonmasse    auf  gesetzt, und zwar nahe des einen Randes, dann können  die Walzen, durch den Motor 14 in Umdrehung     ver,     setzt, über die Betonmasse     geführt    werden, und zwar  über die gesamte Breite des Betonkörpers; die     Walzen     weisen also eine Länge auf, die der Breite des Beton-         körpers    entspricht; diese     Walzen    üben dann     einen     rollenden Druck aus, der sich lobrecht auf die Beton  masse auswirkt; eine     Rüttelung    wird dabei vermieden.

    Der Wirkungslinie     ider    einen     Walze    11     ist    eine mit Ab  stand dazu parallele zweite     Wirkungslinie    durch die  Walze 12 zugeordnet, der Abstand der Wirkungslinie       ist    dabei identisch dem Abstand der Drehachsen der  beiden Walzen 11 und 12. Der. Motor 14 kann umkehr  bar sein, so dass, wenn gewünscht, die Vorrichtung  auf einfache Art und Weise mehrere Male über die       Betonmasse    hin und her geführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Herstellen von Betonkörpern in nach oben offenen Formkästen, insbesondere von Plat ten ebener, glatter Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einbringen der Betonmasse in den Formkasten die Oberfläche der Betonmasse endgültig nur einem kontinuierlichen, lotrecht .auf die Betonmasse einwirken den, rollenden Druck ausgesetzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass parallel zu der. Wirkungslinie des rollenden Druckes mindestens eine weitere Wirkungs linie eines weiteren rollenden Druckes vorgesehen ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine dünnere Schicht Leichtbeton an den Betonkörper angepasst wind. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I, welche einen nach oben offenen Formkasten umfasst, gekennzeichnet durch einen Appa rat mit mindestens einem :drehbar gelagerten, antreib- baren, zylindrischen Pressorgan, das eine dem Form kasteninnern angepasste Länge aufweist.
CH535766A 1965-04-14 1966-04-13 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von BetonVk¦rpern CH443109A (de)

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SE301446B (de) 1968-06-04

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