CH443153A - Zur Trocknung flüssiger und past¦ser Massen, zwecks Herstellung von Pulvern und Granulaten, im Warmluftstrom dienender Schnelltrockner - Google Patents

Zur Trocknung flüssiger und past¦ser Massen, zwecks Herstellung von Pulvern und Granulaten, im Warmluftstrom dienender Schnelltrockner

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CH443153A
CH443153A CH526264A CH526264A CH443153A CH 443153 A CH443153 A CH 443153A CH 526264 A CH526264 A CH 526264A CH 526264 A CH526264 A CH 526264A CH 443153 A CH443153 A CH 443153A
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CH
Switzerland
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warm air
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dried
stream
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Application number
CH526264A
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Inventor
Glatt Werner
Wiedmann Hermann
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Werner Glatt Lufttechnische An
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B5/00Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
    • F26B5/04Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Zur Trocknung flüssiger und pastöser Massen,    zwecks   Herstellung von Pulvern und Granulaten,    im      Warmluftstrom      dienender      Schnelltrockner   Es sind    bereits   verschiedene Verfahren bekannt, um durch Trocknen von feuchten, nassen oder flüssigen Substanzen Pulver oder Granulat zu erhalten. So gibt    es      Granulatschnelltrockner   verschiedenster Bauart, bei denen ein Behälter mit einem    Sieb-   oder    Lochbo-      -den   zur Aufnahme des zu trocknenden Materials dient.

   Der zum Trocknen verwendete Luftstrom wird durch    einen   Ventilator durch den Behälter    hnndurchgesogen      :erder      hindurchgeblasen,   nachdem er in -einem    Vorfilter   gereinigt und mittels eines    Heizaggregates   aufgewärmt worden    :ist.   



  Obwohl sich Schnelltrockner dieser Art für    Granu-      Jat   gut bewährt haben, hat es    .sich   bald gezeigt, dass sie nur für bestimmte    Ausgangsmaterialnen   verwendbar sind. So lassen sich z. B. keine    Materialien   mit ihnen    ,trocknen,      die   im nassen Zustand so flüssig sind,, dass    sie      durch   die    Öffnungen      im   Boden    hindurchtreten   können. 



  Der Schnelltrockner nach der vorliegenden Erfindung dient nun zur Herstellung von    Pudern   und Granulat durch Trocknung einer feuchten, nassen oder sogar flüssigen Masse mittels eines Warmluftstromes -und dies bei einem unterhalb 1    Atm   liegenden Druck. Er weist einen Behälter für das Trockengut, eine Luft    absaugvorrichtung,   um die Luft durch das zu trocknende Gut    hindurchzusaugen,   sowie    Filter   auf, um diese Luft vom Trockengut zu trennen., und des weitern eine    Heizvorrichtung   zur Erwärmung der das zu trocknende Gut zu    durchströmen      .bestimmten   Luft.

   Des weitern besitzt der Schnelltrockner einen Warmluftraum für die durch die    Heizvorrichtung   erwärmte Luft, in welchem ein als    Behälter   für    das   Trockengut dienendes Becken angeordnet ist, dessen Wandung mit einer    Einrichtung      zur      Erzeugung      eines   nach unten gerichteten Warmluftstromes aus dem Warmluftraum ins Becken versehen ist, wobei oberhalb des Beckens ein vom Warmluftraum getrennter Filterraum angeordnet ist, in welchem sich ein an den Beckenrand luftdicht    anschliessender   Filter befindet.

   Der Trockner ist    erfindungsgemäss   dadurch    ge-      lkennzeichnet,   dass die Einrichtung zur Erzeugung des nach unten:    gerichteten   Luftstromes durch mehrere in der    Beckenwandung   angeordnete Löcher und ein im    Beckennnnern   befindliches Leitblech gebildet ist. 



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel    eines      erfindungsgemässen   Trockners in der Vorderansicht, -wobei die Kastentüren entfernt und einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind. 



  Das Innere des mit -41 bezeichneten Gehäuses ist durch einen Boden 42 in zwei Teile geteilt. Dieser    Boden   weist eine runde Öffnung 42a auf, auf welcher der im Filterraum 60 angeordnete Filter 43 sitzt. Dieser Filter besteht hier .aus mehreren unten geöffneten, oben geschlossenen zylindrischen Filtersäcken 44. Im    untern   Teil des Gehäuses, dem    Warmluftraum   61, befindet sich das Becken 45, das auf einem Gestell 46 kippbar gelagert ist. Das    Verschwenken   kann durch einen =aussen am Gehäuse an der Welle 47 angeordneten, nicht dargestellten Hebel bewirkt werden. Ein Gegengewicht 59 dient dazu,    dass,der      Schwerpunkt   des leeren Beckens wenigstens in die Nähe der Welle 47 verlegt wird.

   In der Zeichnung ist mit strichpunktierten Linien die Lage eingezeichnet,    die   das Becken 45 beim Entleeren    einnimmt.   Zwischen dem Boden 42 und dem Becken 45 ist eine Dichtungsmanschette 48 angeordnet, deren unterer Rand 48a sich mittels pneumatischer Vorrichtungen 49 dicht auf den Rand 45a des Beckens pressen lässt. Das Becken 45 selbst besteht aus zwei    voneinander   durch die mit 45e, bezeichnete Linie getrennten Teilen, nämlich der Schüssel 45b und dem abnehmbaren Randreifen 45e, der sich nach Lösen von Spannvorrichtungen 50 wegnehmen lässt. Der auf der    Schüssel   45b aufsitzende    Teil   des    Randrei-      fens   ist mit auf seinem ganzen Umfang verteilt angeordneten Löchern 45d versehen.

   Der andere Teil des Randstreifens wird durch ein Leitblech 51 gebildet, das vom oberen Rand 45a ausgehend wenigstens angenähert in der Richtung zur Mitte des Beckenbodens verläuft und an seinem unteren Ende zur    Schüsselwand   

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 parallel gerichtet ist. Die Wandung der Schüssel weist ein Fenster 52 auf, durch welches sich der    Zustand   des zu behandelnden Gutes beobachten lässt. Am Boden des Beckens 45 ist ein Drehmesser oder ein Knet oder    Rührwerk   53 angeordnet, das sich über eine in der Zeichnung nicht sichtbare hydraulische Pumpe mit einstellbarer    Geschwindigkeit   antreiben lässt.

   Aus dem Raum oberhalb des Bodens 42, also dem Filterraum, lässt sich mittels eines zweistufigen Gebläses, dessen Motoren mit 64 bezeichnet sind, die Luft absaugen und ins Freie    fördern.   



  Innerhalb des Gehäuses 41    befinden   sich im untern Teil, hinter der als Schalttafel    dienenden   Verschalung 41a, eine Öffnung für den Lufteintritt, ein Heizelement zur    Erwärmung   der eintretenden Luft und ein Filter zur Reinigung dieser Luft. 



  Zum Füllen des Beckens 45    dient   ein in den Warmluftraum 61 mündendes Rohr 56, das oben durch eine Klappe 54 verschlossen werden kann, oberhalb welcher sich ein    Einfülltrichter   55 befindet. Ein durch eine Klappe 58 verschliessbarer Trichter 57 dient dazu, das getrocknete Gut aufzunehmen. 



  Beim Arbeiten mit dem dargestellten Trockner wird zuerst das zu behandelnde Gut durch den Trichter 55 und das Rohr 56 in das Becken 45 eingefüllt, wobei der untere Rand 48a der Dichtungsmanschette 48 bereits auf dem obern Beckenrand 45a aufliegt und dort durch in Zylindern 62 verschiebbare Kolben 63 festgehalten wird. Dann wird die Klappe 54 geschlossen, und die    Gebläsemotoren   64 werden eingeschaltet. Diese saugen nun die Luft aus dem Filterraum 60 ab, so dass dort ein Unterdruck entsteht und Luft durch den Filter 43 nachströmt.

   Dadurch entsteht auch im Becken 45 ein    Unterdruck,   so dass die im    Warmluftraum   61 befindliche Luft, die    Atmosphärendruck   aufweist, durch die Löcher 45d ins Becken 45 einfällt, dort .durch das    Leitblech   51 nach unten umgelenkt wird und sich mit dem zu behandelnden Gut sehr stark mischt, wobei dieses je nach Trockenheit und Feinheit mehr oder weniger weit in die    Filtersäcke   44    hinaufgewirbelt   wird, aus denen es dann wieder herunterfällt.

   Da es sieh bei dieser Luft um Luft handelt, die durch die hinter der Schalttafel 41a angeordneten Heizelemente erwärmt oder erhitzt und die dort befindlichen Filter gereinigt worden ist, und da zudem der Druck innerhalb des Beckens 45 kleiner ist als der Atmosphärendruck, ist eine rasche und trotzdem materialschonende Trocknung gewährleistet. 



  Der    Trocknungsvorgang   kann durch eine Schaltuhr beendigt werden, oder durch einen Steuerschalter, der durch ein die Feuchtigkeit der abgesaugten Luft messendes Hygrometer ausgelöst wird, oder auch durch einen Handschalter, da ja der die Apparatur bedienende Arbeiter den Zustand des zu behandelnden Gutes durch das Fenster 52 des Beckens 45 und durch ein in der nicht gezeichneten Gehäusetüre angeordnetes Fenster beobachten kann. Nach Beendigung des    Trocknungsvo-rganges   wird also das Gebläse abgestellt, wobei das Gut aus dem Filter 43 ins Becken 45 zurückfällt.

   Dann wird durch Verschieben der Kolben 63 in den    Zylindern:   62 mittels eines    Druckmediums   die Dichtungsmanschette 48 vom Becken 45    abgehoben   und das Becken gekippt, so dass sich der Inhalt in den Trichter 57 entleert, dessen Klappe sich je nach Konstruktion durch das Gewicht des Schüttgutes automatisch öffnet oder geöffnet werden muss. 



  Um ein sicheres und vollständiges Ausschütten des    fertig   getrockneten Gutes zu erreichen, kann man im Leitblech 51 an der    Ausschüttstelle   eine Aussparung vorsehen, oder man kann auch den ganzen Randreifen 45c so unterteilen, dass sich an der    Ausschüttstelle   ein ein- .oder zweiteiliger türähnlicher, nach aussen tierausschwenkbarer Abschnitt befindet. 



  Der vorstehend beschriebene Schnelltrockner lässt sich natürlich nicht nur zum Trocknen einer flüssigen oder pastösen Masse, zwecks Herstellung von Pulvern oder Granulaten, verwenden, sondern u. a. auch zum Mischen von Pulvern. Man kann des weitem eine Flüssigkeitsleitung vorsehen und damit ein trockenes Gemisch    befeuchten,   damit es sich mittels des Rührwerkes 53 kneten lässt. Anschliessend kann die so erhaltene pastöse Masse wieder zu Pulver oder Granulat getrocknet werden.

Claims (1)

  1. PATE'TANSPRUCH Zur Trocknung flüssiger und pastöser Massen, zwecks Herstellung von Pulvern und Granulaten, im Warmluftstrom bei einem unterhalb 1 Atm liegenden Druck dienender Schnelltrockner mit einem Behälter für das Trockengut, einer Luftabsaugvorrichtung, um die Luft durch das zu trocknende Gut hindurchzusau- gen, sowie Filtern, um diese Luft vom Trockengut zu trennen:
    , und einer Heizvorrichtung zur Erwärmung der das zu trocknende Gut zu durchströmen bestimmten Luft, welcher Schnelltrockner einen Warmluftraum für die durch die Heizvorrichtung erwärmte Luft aufweist, in welchem ein als Behälter für das Trockengut dienendes Becken angeordnet ist, dessen Wandung mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines nach unten gerichteten Warmluftstromes aus dem Warmluftraum ins Becken versehen.
    ist, wobei oberhalb des Beckens ein vom Warmluftraum getrennter Filterraum angeordnet ist, in welchem sich ein an den Beckenrand luftdicht anschliessbarer Filter befindet, dadurch gekennzeich- net, dass die Einrichtung zur Erzeugung des nach unten gerichteten Warmluftstromes durch mehrere in der Beckenwandung angeordnete Löcher und ein im Bek- keninnern befindliches. Leitblech gebildet ist.
CH526264A 1963-05-13 1964-04-23 Zur Trocknung flüssiger und past¦ser Massen, zwecks Herstellung von Pulvern und Granulaten, im Warmluftstrom dienender Schnelltrockner CH443153A (de)

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ES299985A ES299985A1 (es) 1963-05-13 1964-05-12 Secador rápido para masas líquidas y pastosas
GB2001264A GB1027375A (en) 1963-05-13 1964-05-13 Quick-drier for drying molten and pasty masses and for the production of powders and granulates in a heated air stream

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