CH443410A - Symmetrisches Gleichstromtastwahlverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Symmetrisches Gleichstromtastwahlverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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CH443410A
CH443410A CH1223766A CH1223766A CH443410A CH 443410 A CH443410 A CH 443410A CH 1223766 A CH1223766 A CH 1223766A CH 1223766 A CH1223766 A CH 1223766A CH 443410 A CH443410 A CH 443410A
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CH1223766A
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Inventor
Gasser Lorenz
Baade Otto
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Int Standard Electric Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/515Devices for calling a subscriber by generating or selecting signals other than trains of pulses of similar shape, or signals other than currents of one or more different frequencies, e.g. generation of DC signals of alternating polarity, coded pulses or impedance dialling

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Description


      Symmetrisches        Gleichstromtastwahlverfahren        für        Fernmelde-,    insbesondere  Fernsprechanlagen    Die Erfindung     betrifft    :ein symmetrisches     Gleich-          stromtastwahlverfiahren    für     Fernmelde-,        insbesondere     Fernsprechanlagen, mit mehreren     Abfrageschritten.     



  Bekannte     Gleichstromtastwahlverfahren    verwenden  zur Zeichenbildung allgemein     mehrere    Widerstands  stufen. Um die Anzahl     ider        Wüderstandsstufen        @so    gering  wie     möglich    zuhalten, werden die     eingeschalteten    Wi  derstände     ein        mehreren        Abfragerichtungen    betrieben.

   In  ,der :deutschen Patentschrift Nr. 1 136 381 ist schon       ein        Verfahren        vorgeschlagen,    das zur     Bildung    einer  genügenden     Anzahl    von Codezeichen     nur        eine        zusätz-          liche    Widerstandsstufe vorsieht. In beiden Stromrich  tungen werden     die        Sohleifenzustände         Schleifenschluss ,           Schleifenunterbrechung     und  Widerstand     R     aus  gewertet.  



  Die notwendige     Anzahl    der Code- bzw.     Wählzeichen          wird    :durch eine     .Abfrage    in drei     ,aufeinanderfolgenden     Schritten unterschiedlicher     Stromrichtung    erreicht.

   Der       :dritte,        Abfragsschritt        erfolgt    nach     Tastendruckende    in       Verbindung    mit der     Stromrichtung    des zweiten<B>Ab-</B>  frag     eschriittes.    In     der    zu :

  diesem Verfahren     tgehörenden          Schaltungsanordnung        sst    für     die        dritte        Abfrage        ein    meh  reren     Tasten    gemeinsam     zugeordneter        Umschaltekon-          takt    vorgesehen, der von     jeweils;        verschiedenen    Tasten  gruppen     eingestellt    bzw.     .ausgelöst    wird.

   Für die prak  tische     Ausführung        bedeutet    dies, dass     in    jeder     Teil-          nehmerstation    eine relativ komplizierte, mechanische       Einrichtung    vorhanden     sein    muss,     die        erhöhte    Kosten  und grössere     Störanfälligkeit    verursacht.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist     es,    ein symmetrisches       Gleichstromtastwahlverfahren    für     Fernmelde-,    insbe  sondere     Fernsprechanlagen,    mit mehreren Abfrage  schritten anzugeben, das     Aden    Vorteil .einer einzigen zu  sätzlichen     Widerstandsstufe    zur Zeichenbildung beibe  hält :und den genannten Nachteil vermeidet.  



       Gemäss    der vorliegenden     Erfindung    wird das     @da-          durch    erreicht',     @dass    für     die    Bildung der Codezeichen  beiden     Stromrichtungen    über die Schleife nur eine zu  sätzliche     Widerstandsstufe    und am     .Beginn        und/oder       am Ende des     Tastendruckes        eine    kurze     Unterbrechung     ,der     Leitungsschleife    verwendet werden.  



  Eine besonders vorteilhafte     Anwendung        :des    Ver  fahrens nach der Erfindung ergibt sich     beispielsweise     dann,     wenn    :die als Codeelement     verwendete    kurze  Unterbrechung der     Leitungsschleife    mechanisch durch  :einen     Kwgelankerkontakthervorgerufen    wird.  



  Für das Verfahren ist es grundsätzlich ohne Be  deutung, ob die     kurze        Schleifenunterbrechung    mecha  nisch oder     elektrisch    zustande     kommt.     



  Die Erfindung     wird    nun anhand :der in den     Figuren     dargestellten     Ausführungsbeispielen        beschrieben.     



       Fig.    1     zeigt    die Schaltung .einer Station zu Aus  sendung von<B>1'1</B> Zeichen.  



       Fig.    2 zeigt den Code für     Wählzeichen    nach     Fig.    1.       Fig.    3     zeigt    eine     Sehahun@gslanordnung,    mit der eine       weitere    Zeichengruppe     :gebildet    werden kann (Beispiel  für 1 Zeichen).  



       Fg.    4     zeigt    die zusätzliche     Zeichengruppe    nach       Fig.    3.  



  In     Fig.    1 ist :der Teil der Fernsprechstation     :gezeigt,     :der zur Zeichengabe benötigt     wird.        Die    Einleitung des       Verbindungsaufbaues        geschieht    in     bekannter    Weise  :durch Abheben     dies    Handapparates, wobei über .einen  Kontakt des     Hakenumschalters        Schleifenschluss    herge  stellt     wird.     



  Dieser     Schleifenzustand    wird in der folgenden Be  schreibung mit Widerstand 0 bezeichnet.     Dias    An  schalten der     Wahlaufnahmeeinrichtung    :geschieht für  jedes einzelne     Wählzeichen;    als Kriterium dafür dient  eine     Änderung    :des     Schleifenzustandes.    Daher scheiden  als Wählzeichen diejenigen aus,     die    ohne     Vorsignal     in     Verhindung    mit dem Widerstand 0 in der ersten  Abfrage :gebildet sind.  



  Indem Ausführungsbeispiel ist für     .die    Wahlzeichen  gruppe 1 ... 6 als     erstes    Codeelement das     Vorsignal     (kurze     Schleifenunterbrechung)    vorgesehen, darauf fol  gen die beiden Abfragen in den     Stromrichtungen          b+        -@    a _ und     u        t        ->   <B>b-.</B> Die Zeichen 1, 2, 4 und 5 ha-           ben    als viertes Codeelement das Nachsignal     (kurze          Schleifenunterbrechung)

  .        Die        Wählzeichen    0 und 11  bestehen aus den beiden A     bfrageschritten    und Nach  signal, die     Zeichen    7, 8 und 9 werden     lediglich    aus den  beiden     Abfrageschrittenabgeleitet.     



  Die Kontakte 2', 4', 7' und 8' sind nur Arbeits  kontakte und gehören mit :den entsprechenden Kon  takten 2, 4, 7 und 8,     .die    einen Ruhe- und einen Arbeits  kontakt haben, zu jeweils einer Taste.  



  Der Kontakt 2' dient     lediglich        dazu,    :die Verbin  dung für die zweite Abfrage  Widerstand R  zu schaf  fen und schaltet     gleichzeitig    mit dem     Kontakt    2;     d'age-          gen    darf beispielsweise oder Arbeitskontakt 8' erst dann  geöffnet werden,     wenn    der Kontakt 8     in        seine    Ruhe  lage     zurückgekehrt        ist,

          damit        entsprechend    dem ge  wünschten Zeichen an dessen Ende die kurze     Schleifen-          unterbrechung    unterdrückt wird.  



  In der Schaltung nach     Fig.    3 ist gezeigt, wie das  Zeichen  Schleife offen  während der ersten Abfrage  mit vorhergehender kurzer     Schleifenunterbrechung    er  kennbar ausgesendet, werden kann.  



  Der     Kugelankerkontakt    bildet :das     Vorsignal    und  schaltet dann einen vorher über den     Widerstand    r     und     den Öffner des Kontaktes T' entladenen Kondensator C  an die Adern.  



  Der Ruhekontakt von T' muss geöffnet sein, be  vor der Kontakt T schliesst, der Arbeitskontakt muss         geschlossen        sein,        bevor        die    2.     Abfrage        beginnt.        Da-          ,durch        erscheint    die Schleife zunächst     wieder    einmal  geschlossen, bis sich der Kondensator C     aufgeladen     hat.

   Diese Schaltung     kann    leicht so abgewandelt werden,  dass weitere Zeichen, derart :gebildet werden, bei denen  auf das     Vorsilgnal    in der ersten Abfrage das     Code-          element         Schleife    offen  folgt     (Fsg.4).     



  Bei weiterer Ausgestaltung sind auch Zeichen mög  lich, bei     ,denen    auf das Codeelement  Schleife     offen           nn    :der zweiten Abfrage das Nachsignal folgt und dann  auch erkennbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Symmetrisches Gleichstromtastwahlverfahren für Fern melde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit meh reren Abfrageschritten, dadurch gekennzeichnet, dass für die, Bildung der Codezeichen beide Stromrichtungen über die Schleife, nur eine zusätzliche Widerstands stufe und am Beginn und/oder am Ende: des Tasten- druckes Beine kurze Unterbrechung .der Leitungsschleife verwendet werden.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die als Codeelement verwendete kurze Unterbrechung Ader Leitungsschleife :mechanisch durch einen Kugelankerkontakt hervorgerufen wird.
CH1223766A 1965-08-24 1966-08-24 Symmetrisches Gleichstromtastwahlverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen CH443410A (de)

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