CH443628A - Aufrollbare Markise - Google Patents
Aufrollbare MarkiseInfo
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
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Description
Aufrollbare Markise Die Erfindung betrifft eine aufrollbare Markise mit an Auslegern mittels einer Ausfallstange befestigtem Markisentuch, bei der Markisenwalze und Ausleger mittels wenigstens eines Tragbügels zu einer Baueinheit zusammengefasst sind, wobei an dem Tragbügel zur Befestigung an einem Gebäudeteil bestimmte Halter mit den Tragbügel umgreifenden und auf diesem längsver schiebbaren und verschwenkbaren Klemmköpfen ange- klemmt sind.
Es sind Konstruktionen bekannt, bei denen die Markisenwalze in einem Gehäuse untergebracht ist, an dem auch die Ausleger befestigt sind. Das Gehäuse wird entweder fest in eine Aussparung der Wand eingebaut oder ist schwenkbar mit seitlich hervorstehenden Zapfen in entsprechenden Drehlagern in der Wand gehalten. In beiden Fällen bereitet es Schwierigkeiten oder ist es sogar unmöglich, die Baueinheit im Winter abzunehmen, um die Markise an einem geschützten Ort aufzubewahren. Des weiteren ist man gezwungen, das Gehäuse genau den Gegebenheiten an der Einbaustelle anzupassen.
Es ist auch bekannt, eine Markise mit Hilfe leicht lösbarer Befestigungselemente an der Wand zu befesti gen. Hierbei handelt es sich jedoch jeweils um eine grössere Zahl solcher Befestigungspunkte, da Walze und Ausleger an verschiedenen Stellen der Wand angebracht wurden.
Desweitern ist es bekannt, derartige einzelne Befesti gungselemente, z.B. zum Anbringen der Ausleger an der Wand, aus zwei gegeneinander verstellbaren Teilen aufzubauen, um eine gewisse Anpassung an die zu befestigenden Bauteile zu ermöglichen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile auf einfache Weise zu beheben, damit die Markise bequem montiert und z.B. im Winter leicht abgenommen und an einem geschützten Ort aufbewahrt werden kann. Weiter soll ermöglicht werden, die Befestigungsstellen der Markise bei der Erstmontage weitgehend den örtlichen Gegebenheiten anpassen zu können, ohne dass an der Konstruktion Änderungen notwendig sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von der eingangs. erwähnten aufrollbaren Markise ausgegangen. Die Erfin- dung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmköpfe zweiteilig ausgebildet sind und je unten eine Pfanne sowie oben einen Deckel aufweisen, so dass der Tragbügel bei abgehobenen Deckeln auf die Pfannen aufgelegt bzw. in diese eingelegt werden und anschliessend auf diesen in die richtige Lage verschoben und verschwenkt werden, und dann die Deckel aufgesetzt und gegenüber dem Tragbügel und den Pfannen festgezogen werden kön nen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer an der Unterseite einer Balkondecke montierten Markise einer ersten Ausfüh rungsform, Fig.2 den einen Teil eines zugehörigen zweiteiligen Halters, Fig. 3 die Markise von oben gesehen mit an der Wand befestigten Haltern, Fig. 4 eine Seitenansicht einer an der Unterseite eines Vordachs montierten Markise, Fig. 5 eine Seitenansicht einer an der Wand montier ten Markise, Fig.6 und 7 die in Fig.4 und 5 dargestellten Halterteile im Schaubild,
und Fig.8 bis 12 fünf verschiedene Ausführungsformen der Klemmköpfe.
Die in Fig.l bis 7 dargestellte Markise weist einerseits am Gebäude fest anzuordnende Halterteile 1 mit je einem Tragzapfen la und andererseits an Halterteilen 2 eines Tragbügels 3 angeordnete Steckbüch sen 2a auf. Die Halterteile 1 sind mit Befestigungslöchern 1b versehen, die ein Befestigen der Halterteile mittels Holz- oder Steinschrauben am Mauer- bzw. Balkenwerk des Gebäudes gestatten.
Die Steckbüchsen 2a sind mit Arretierschrauben 2 versehen, die nach dem Aufschieben der Steckbüchsen 2a auf die Halterzapfen la durch Festziehen ein reibungsschlüssiges Festklemmen der Steckbüchsen 2a auf den Halterzapfen la ermöglichen. Die Halterteile 2 besitzen Klemmköpfe 2c, in denen der Tragbügel 3 im Sinne der Pfeile a und b verschwenkbar ist.
An dem Tragbügel 3 sind die Markisenwalze 4 und die zum Ausfahren des auf dieser aufgewickelten Markisentuches 5 dienenden Ausleger 6 gelagert, welch letzterer mit einem Getriebe 3' in Antriebsverbindung stehen, wobei Markisenwalze 4, Ausleger 6 und Getriebe 3' mit Hilfe des Tragbügels 3 zu einer Einheit zusammengebaut sind.
Es ist aber auch möglich, den zwischen den Halterteilen 2 liegenden Teil des Tragbü gels 3 wegzulassen, so dass an den Enden zwei Rohrstücke verbleiben, an denen die Halterteile 2 festgeklemmt sind. 7 ist eine an der Getriebswelle 3" angeordnete Öse für die Betätigung des Markisengetrie- bes mittels einer in der Öse 7 einzuhängenden üblichen abnehmbaren Kurbel.
Je nachdem die Markise an einer vertikalen Wand W (Fig. 3 und 5) oder an der Unterseite einer Balkondecke D (Fig.1) bzw. eines Vordaches V (Fig.4) montiert werden soll, werden winkel- oder plattenförmige Halter teile 1 (Fig.l bzw.
Fig.6 und 7) verwendet. Die Klemmköpfe 2c der Halterteile 2 sind längs des Tragbügels 3 in Richtung der Pfeile c und d verschieb bar, um ein leichtes Anpassen der Steckbüchsendistanz der Markise an den gegenseitigen Abstand der Halterzap- fen la der ortsfest montierten Halterteile zu ermöglichen.
Nach dem Aufschieben der Steckbüchsen 2a auf die Halterzapfen 1 a werden die Halterteile 2 auf den Zapfen la durch Festziehen der Schrauben 2b fixiert. Beim Abnehmen der Markise müssen lediglich die Arretier schrauben 2b gelöst werden, worauf die Tragbügel 3 samt den Halterteilen 2, der Markisenwalze 4 und den Auslegern 6 als ein kompaktes Ganzes abgenommen und, z.B. zwecks Überwinterung, eingelagert werden kann.
Der Klemmkopf kann, wie in Fig.8 dargestellt, zweckmässigerweise auch zweiteilig ausgebildet sein. Es bezeichnet 2c den pfannenartigen Unterteil und 2d den deckelförmigen Oberteil des Klemmkopfes, wobei der Unterteil 2c mit der zum Aufschieben auf den Tragzap fen la des Halterteils 1 (Fig.2, 6 und 7) bestimmten Steckbüchse 2 zusammengebaut ist bzw. mit dieser aus einem einzigen Stück besteht.
Zwischen der Steckbüchse 2 und der Klemmkopfpfanne 2c ist eine zur Aufnahme einer Klemmschraube bestimmte Bohrung 2e vorgesehen, die in ihrem oberen Bereich das eine Ende des Klemmkopfdeckels 2d durchsetzt. Auf der der Bohrung 2e abgekehrten Seite weist der Klemmkopfdeckel einen diesen verlängernden Lappen 2f auf, mit dem der Klemmkopfdeckel das korrespondierende Ende 2g der Klemmkopfpfanne formschlüssig umfasst.
Bei der Montage kann der Tragbügel 3 bei abgehobe nen Klemmkopfdeckeln bequem auf die Klemmkopf pfannen aufgelegt bzw. in diese eingelegt werden, wonach der Tragbügel 3 auf diesen bequem verschoben und bzw. verschwenkt werden kann. Hiernach werden die Klemm kopfdeckel aufgesetzt und beide Klemmkopfteile mittels der Schrauben 2h gegenüber einander und gegenüber dem Tragbügel 3 reibungsschlüssig festgezogen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 bezeichnet wieder 2c die Pfanne, und 2d den Deckel des Klemmkop- fes, 2e die Bohrung für die Schraubverbindung, 2f den das eine Ende 2g der Klemmkopfpfanne umfassenden, am Klemmkopfdeckel 2d vorgesehenen Lappen, und 2h die die Bohrung 2e durchsetzende Klemmschraube.
Im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig. 8 ist bei dem Beispiel nach Fig. 9 die untere Klemmkopfpfan- ne 2e mit einem T-förmigen Träger 2i mit über dem Klemmkopf liegendem Befestigungsflansch 2k kombi- niert. Diese Ausführungsform ist zur Befestigung an Decken, Balkonuntersichten und Vordächern bestimmt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 10 und 11 entspricht die Ausbildung des Klemmkopfes derjeni gen nach den Fig. 8 und 9, mit dem Unterschied jedoch, dass die Klemmkopfpfanne 2c mit einem Träger mit vertikalem Befestigungsflansch 2m bzw. 2n kombiniert ist.
Fig. 12 endlich zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Klemmkopfpfanne 2c mit einem L- förmigen Träger kombiniert ist, welcher sowohl mit einem vertikalen, wie auch mit einem horizontalen Befestigungsflansch 20 bzw. 2p versehen ist. Dieser Typ eignet sich zur Befestigung sowohl an vertikalen wie auch an horizontalen Flächen.
Durch die zweiteilige Ausbildung der Klemmköpfe werden Montage und Demontage der Markise wesentlich vereinfacht, dadurch, dass die Markise bei der Justierung nicht mehr vom Montagepersonal gehalten werden muss; indem ihr Gewicht von den Klemmkopfpfannen getragen wird, können De- und Remontage von einer einzigen Person, ja selbst von einem Nichtfachmann ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufrollbare Markise mit an Auslegern mittels einer Ausfallstange befestigtem Markisentuch, bei der Marki- senwalze und Ausleger mittels wenigstens eines Tragbü gels zu einer Baueinheit zusammengefasst sind, wobei an dem Tragbügel zur Befestigung an einem Gebäudeteil bestimmte Halter (1, 2) mit den Tragbügel (3) umgreifen den und auf diesem längsverschiebbaren und ver- schwenkbaren Klemmköpfen (2c, 2d) angeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmköpfe zweiteilig ausgebildet sind und je unten eine Pfanne (2c)sowie oben einen Deckel (2d) aufweisen, so dass der Tragbügel (3) bei abgehobenen Deckeln (2d) auf die Pfannen (2c) aufgelegt bzw. in diese eingelegt werden und anschlies- send auf diesen in die richtige Lage verschoben und verschwenkt werden und dann die Deckel (2d) aufgesetzt und gegenüber dem Tragbügel (3) und den Pfannen (2c) festgezogen werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.Markise nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmkopfdeckel (2d) einerseits zur Schraubverbindung mit den Klemmkopfpfannen (2c) eingerichtet sind und auf der der Schraubenverbindung abgekehrten Seite je einen Lappen (2f) aufweisen, mit dem sie je das korrespondierende Ende (2g) der zugehörigen Pfanne (2c) formschlüssig umfassen. 2. Markise nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmkopfpfanne (2c) mit einer Steckbüchse (2a) kombiniert ist (Fig. 8). 3.Markise nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmkopfpfanne (2c) mit einem T- förmigen Halter (2i) mit über dem Klemmkopf liegendem horizontalen Befestigungsflansch (2k) kombiniert ist (Fig. 9). 4. Markise nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmkopfpfanne (2c) mit einem Halter kombiniert ist, der auf der dem Klemmkopf abgekehrten Seite einen vertikalen Befestigungsflansch (2m bzw. 2n) aufweist (Fig.10 und 11). 5.Markise nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmkopfpfanne (2c) mit einem L- förmigen Halter mit einem horizontalen und einem vertikalen Befestigungsflansch (20 bzw. 2p) kombiniert ist (Fig. 12).
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family
ID=4425624
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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-
1966
- 1966-12-05 CH CH1746666A patent/CH443628A/de unknown
- 1966-12-21 NL NL6617932A patent/NL6617932A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6617932A (de) | 1968-06-06 |
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