CH443843A - Werkzeugmaschine - Google Patents
WerkzeugmaschineInfo
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- CH443843A CH443843A CH1161364A CH1161364A CH443843A CH 443843 A CH443843 A CH 443843A CH 1161364 A CH1161364 A CH 1161364A CH 1161364 A CH1161364 A CH 1161364A CH 443843 A CH443843 A CH 443843A
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- machine tool
- tool according
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- dependent
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B3/00—General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
- B23B3/08—Turning-machines characterised by the use of faceplates
- B23B3/10—Turning-machines characterised by the use of faceplates with the faceplate horizontal, i.e. vertical boring and turning machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
Werkzeugmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkzeugma schine mit einer horizontalen Planscheibe und einer seitlich der Planscheibe und parallel zu deren Dreh achse angeordneten Säule zur Führung des höhenver stellbaren, den Support tragenden Auslegers, der ver- schwenkbar gelagert und in Abstand von der Säule durch .einen zu dieser parallelen Träger gegenüber dem Maschinensockel zusätzlich abgestützt ist.
Es sind bereits Werkzeugmaschinen bekannt, bei denen die Stütze für den Ausleger bezogen auf den Werkzeugmaschinentisch der Maschinensäule gegen überliegen, so dass dadurch im wesentlichen portalar tige Werkzeugmaschinen erhalten werden. Der einer solchen Maschine anhaftende Nachteil ist offensicht lich, denn die Zugänglichkeit des Werkzeugmaschinen tisches ist dadurch für das Bedienungspersonal be schränkt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugmaschine zu schaffen, die die oben be zeichneten Nachteile der bekannten Konstruktionen nicht aufweist, was erfindungsgemäss dadurch gelingt, dass der Träger neben der Planscheibe am Maschinen sockel befestigt und durch mindestens eine lösbar an geordnete Strebe mit dem Ausleger verbunden ist.
Dies ermöglicht, dass das am Support befindliche Werkzeug an praktisch jeder beliebigen Stelle des auf der Planscheibe fixierten Werkstückes angesetzt wer den kann, und darüber hinaus durch die Abstützung des Auslegers dessen Stabilität selbst bei hoher Schnitt druckbelastung zu gewährleisten, wobei gleichzeitig der Werkzeugmaschinentisch gut zugänglich ist.
Anhand der Zeichnung wird als Ausführungsbei spiel der Erfindung eine als Mehrzweck-Karusseldreh- bank ausgebildete Werkzeugmaschine beschrieben und erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Werkzeugmaschine in Draufsicht; Fig. 2 in der Ansicht von vorne, und die Fig.3 und 4 Details der Klemmbacken zur Ver spannung des Trägers. Auf dem Maschinensockel 1 liegt die drehbare Planscheibe 2. Die Säule 3 dient als Lager und Füh rung für den Ausleger 5, auf dem mittels der Kurbel 6 der Support 4 verschiebbar ist. Der Ausleger 5 ist ent lang der Säule 3 verschiebbar und um deren Achse schwenkbar und wird mittels der Hebelschraube 7 in der jeweils gewünschten Lage relativ zur Säule 3 fixiert. Mit dem Support 4 sind Werkzeuge und even tuelle Zusatzgeräte verspannbar.
In Abstand von der Säule 3 und in unmittelbarer Nähe des Planscheibenumfanges ist am Maschinensok- kel 1 parallel zur Säule 3 ein Träger 8 vorgesehen, und zwar ist der Träger 8 in jenem Bereich des Maschinen sockels 1 angeordnet, der auf die Säule 3 folgt. Der Träger 8 hat über seine Länge einen im wesentlichen I-förmigen Querschnitt und der eine Schenkel 9 ist zwischen zwei lösbaren Klemmbacken 10 und 11 mit tels Klemmschrauben 13 verspannt. Die Klemmbacke 11 bildet einen Teil des Maschinensockels 1 und sie ist über ihre Länge als Leiste ausgebildet mit einer konka ven Klemmfläche 12. Die Klemmbacke 10 ist eine Platte.
Der Schenkel 9 des Trägers 8 ist an seinen bei den Enden 14 und 3 5 wulstartig ausgebildet und so zwischen den Klemmbacken 10 und 11 gelagert, dass sein freies Ende 15 mit der konkaven Fläche 12 der Klemmbacke 11 zusammenwirkt.
Der Ausleger 5 hat einen kastenförmigen Quer schnitt und an der Ober- und Unterseite desselben sind Streben 16 mittels Schrauben 17 befestigt. Zur Auf nahme der Schrauben 17 besitzt der Ausleger mehrere Gewindebohrungen 18. Als Streben 16 dienen band förmige Schienen, deren freie Enden 20 mit dem Trä ger 8 verspannt sind. Zu diesem Zwecke besitzt der Träger 8 im schmalen Schenkel 9 zwei übereinander liegende Ausnehmungen 19 und 21, die mit einem sol chen Abstand voneinander angeordnet sind, der der Querschnittshöhe des Auslegers 5 entspricht, so dass die Streben parallel zueinander verlaufen.
Der ober halb der unteren Ausnehmung 21 liegende Teil des schmalen Schenkels 9 des Trägers 8 ist im Bereich der Ausnehmungen 19 und 21 von einer achsparallelen Bohrung 22 durchsetzt, wobei in dem zwischen den Ausnehmungen liegenden Bohrungsteil 23 ein Stift 24 verschiebbar gelagert ist. Der obere Bohrungsteil 25 nimmt eine Druckschraube 26 auf.
Der vorteilhafte Abstützeffekt wird dadurch er reicht, dass am Ausleger 5 an dessen Ober- und Unter seite je eine Strebe 16 befestigt ist und dass beide Stre ben 16 parallel zueinander zum Träger 8 verlaufen und dort an diesem in Abstand übereinander befestigt sind, so dass praktisch zwei sich kreuzende I-Träger vorliegen. Der eine I-Träger wird von den beiden Stre ben 16 gebildet und besitzt sozusagen einen imaginären Steg, der andere wird durch den Träger 8 realisiert.
An der Säule 3 liegt der verstellbare Anschlagarm 27 mit einer an seinem Ende angeordneten Anschlag schraube 28. Dieser Anschlagarm 27 wirkt mit der am Ausleger 5 festgemachten Anschlagleiste 29 zusam men.
Der Support 4 nimmt jene Werkzeuge auf, die zur Durchführung der eingangs erwähnten Arbeiten die nen. Nach Lösen der Hebelschraube 7 kann der Ausle ger 5 entlang der Säule 3 verschoben und um deren Achse solange verdreht werden, bis er die zur Durch führung eines bestimmten Arbeitsvorganges günstigste Lage erreicht hat. Nach Anziehen der Hebelschraube 7 ist der Ausleger 5 fixiert. Werden mit der erfindungs- gemässen Werkzeugmaschine Arbeiten vorgenommen, die den Ausleger 3 stark auf Torsion belasten, so wer den die Streben 16 am Ausleger mittels der Schrauben 17 befestigt und die freien Enden 20 derselben werden mit dem Träger 8 verspannt.
Durch Lösen der Klemm schrauben 13 geben die Klemmbacken 10 und 11 den Träger 8 frei, so dass dieser hinsichtlich seiner Höhe relativ zum Ausleger 5 in die erforderliche Position geschoben werden kann. Dank des die Bohrung 20 durchsetzenden Stiftes 24 sind die Streben 16 mittels einer einzigen Schraube 26 zu verspannen.
Damit über die Streben 16 der Ausleger 5 in jeder seiner Lagen abzustützen ist, sind einerseits auf dem Ausleger 5 mehrere Bohrungen 18 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 17 vorgesehen, andererseits ist der Schenkel 9 des Trägers 8 an den beiden Enden 15 und 14 wulstförmig ausgebildet und mit dem einen Ende 15 in der konkaven Klemmfläche 12 der Klemm backe 11 geführt, so dass der Träger 8 auch in ver- schwenkten Lagen (Fig. 3 und Fig. 4) mit dem Maschi nensockel 1 verklemmbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, den Ausleger 5 in jeder seiner möglichen Positionen torsionssteif abzustützen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist im Support ein Drehstahl eingespannt. Selbstverständlich ist es möglich, den Support 4 mit angetriebenen Werkzeugen zur Durchführung der eingangs erwähnten Arbeiten auszustatten, wie z. B. mit Bohrern, Fräsern, Gewinde schneidern, Schleifkörpern oder dgl.
Der Anschlagarm 27 in Verbindung mit der An schlagleiste 29 bietet die Möglichkeit, nach Aus schwenken des Auslegers 5 beim Werkstück- oder Werkzeugwechsel diesen mühelos wiederum in die ur sprüngliche Lage zu bringen.
Durch die erfindungsgemäss vorgeschlagene An ordnung des Trägers 8 in jenem Bereich, der auf die Umfangsrichtung der Planscheibe 2 bezogen unmittel bar auf die Säule 3 folgt, ist die Planscheibe 2 prak tisch von allen Seiten frei zugänglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Werkzeugmaschine mit einer horizontalen Plan scheibe und einer seitlich der Planscheibe und parallel zu deren Drehachse angeordneten Säule zur Führung des höhenverstellbaren., den Support tragenden Ausle gers, der verschwenkbar gelagert und in Abstand von der Säule durch einen zu dieser parallelen Träger ge genüber dem Maschinensockel zusätzlich abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) neben der Planscheibe (2) am Maschinensockel (1) befestigt und durch mindestens eine lösbar angeordnete Strebe (16) mit dem Ausleger (5) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Anordnung des Trägers (8) seitlich des Schwenkbereiches des Auslegers (5). 2.Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) in jenem Bereich angeordnet ist, in dem eine von der Säule (3) an die Planscheibe (2) gelegte Tangente diese berührt. 3. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ober- und Unterseite des Auslegers (5) je eine Strebe (16) befestigt ist und dass beide Streben (16) parallel verlaufen und am Träger (8) übereinander befestigt sind, wobei die Befestigungsstelle des einen Endes der Streben (16) längs des Auslegers (5) verstellbar ist, so dass die Streben (16) in den verschiedenen Schwenkla gen des Auslegers (5) stets ungefähr senkrecht zum Ausleger (5) angeordnet werden können. 4.Werkzeugmaschine nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) gegenüber dem Maschinensockel (3) axial verstellbar ist. 5. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) einen im wesentlichen I-förmigen Querschnitt besitzt, wobei die beiden Flansche (9, 9') des Trägers (8) annähernd senkrecht zu den Streben (16) liegen. 6. Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) bezüglich einer zur Säule (3) des Auslegers (5) parallelen Achse schwenkbar und in jeder Schwenklage feststellbar ist. 7.Werkzeugmaschine nach den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) mit einem seiner Flansche (9) zwischen lösbaren Klemmbacken (10, 11) festgespannt ist. B. Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken aus einer vorzugsweise eine konkave Klenunfläche aufwei senden Leiste (11) und einer relativ zu dieser Leiste verstellbaren Druckplatte (10) bestehen und dass der Flansch (9) des Trägers (8) an seinen beiden Enden (14, 15) über die Länge des Trägers wulstartig abge rundet ist. 9. Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (9) des Trä gers (8) mit dem längeren Schenkel an der Leiste (11) und mit dem kürzeren Schenkel an der Druckplatte (10) anliegt. 10.Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (16) mit dem Träger (8) verklemmt sind. 11. Werkzeugmaschine nach den Unteransprüchen 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) zur Aufnahme der freien Enden (20) der Streben (16) zwei übereinanderliegende Ausnehmungen (19, 21) besitzt und dass die Ausnehmungen (19, 21) in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der der Quer schnittshöhe des Auslegers (5) entspricht. 12.Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der oberhalb der unteren Ausnehmung (21) liegende Teil (23) des Trägers (8) im Bereich der Ausnehmungen (19, 21) von einer achs- parallelen Bohrung (22) durchsetzt ist, wobei in dem zwischen den Ausnehmungen liegenden Bohrungsteil (23) ein Stift (24) verschiebbar gelagert ist und der obere Bohrungsteil ein Gewinde zur Aufnahme einer Druckschraube (26) besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1161364A CH443843A (de) | 1964-09-04 | 1964-09-04 | Werkzeugmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1161364A CH443843A (de) | 1964-09-04 | 1964-09-04 | Werkzeugmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH443843A true CH443843A (de) | 1967-09-15 |
Family
ID=4375149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1161364A CH443843A (de) | 1964-09-04 | 1964-09-04 | Werkzeugmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH443843A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3125407A1 (de) * | 1981-06-27 | 1983-01-13 | Rudi 5657 Haan Habermann | Karussellbearbeitungsmaschine |
-
1964
- 1964-09-04 CH CH1161364A patent/CH443843A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3125407A1 (de) * | 1981-06-27 | 1983-01-13 | Rudi 5657 Haan Habermann | Karussellbearbeitungsmaschine |
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