CH443870A - Verfahren zur Herstellung von Süsswaren und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Süsswaren und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens

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CH443870A
CH443870A CH1157765A CH1157765A CH443870A CH 443870 A CH443870 A CH 443870A CH 1157765 A CH1157765 A CH 1157765A CH 1157765 A CH1157765 A CH 1157765A CH 443870 A CH443870 A CH 443870A
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von Süsswaren und Vorrichtung zur     Ausführung    des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von     Süsswaren,        insbesondere     von     Geleekörpern,    aus einer im heissen     Zustand        flüssigen     Masse, die in Formen eingegossen     wind    und in densel  ben beim     Abkühlen    erstarrt,     woraufhin    die     erstarrten     Körper aus den Formen     herausgenommen    werden.

       Fers          ner        betrifft    die Erfindung     eine    Vorrichtung zur Aus  führung des Verfahrens mit     einer        Einfach-    oder Viel  fachform.  



  Es     existiert    bereits für die Herstellung von Gelee  körpern ein     Verfahren,    bei dem starre und     unelastische     Formen verwendet werden, die als     wannenartige,    oben  offene     Vertiefungen    ausgebildet sind, entsprechend der  äusseren     Gestalt    der herzustellenden     Körper.    In diese  Formen,     die    sowohl als     Einzel-    wie auch als     Vielfach-          formen    üblich sind,

   wird die in heissem Zustande flüs  sige Masse eingegossen und durch Abkühlen     zum        Erstar-          ren    gebracht, was oft viele Stunden in Anspruch nimmt.  Nach dem Erstarren der Masse müssen die so     :erzeugten     Körper von Hand aus den oben offenen Vertiefungen  herausgenommen werden,     indem    auf die sichtbare Flä  che des Körpers ein     seitlicher    Druck ausgeübt     wird,     so     d,ass    der betreffende Körper aus :der     Vertiefung    her  ausgleitet.

   Diese Art der     Herstellung    ist weder beson  ders     hygienisch,    noch für :eine     Massenproduktion    sol  cher     Geleekörper    geeignet.  



  Ein weiteres, bekanntes     Verfahren,    das aber einen  bedeutenden     maschinellen    Aufwand bedingt,     arbeitet     mit     einer    dem     Stahlguss        ähnlichen        Methode,        ebenfalls     unter     Verwendung    der     dort    üblichen Formkästen, die  hier aber mit     feinstem        Weizenpuder        gefüllt    sind.

   Dieser       Weizenpuder    wird in den Formkästen zunächst flach  gepresst und     dann    in seine ebene Oberfläche mittels  geeigneter, die     Gestalt    der herzustellenden Körper be  sitzender Modelle eine entsprechende Anzahl von wan  nenartigen     Vertiefungen    eingedrückt.

   In die so ge  schaffenen     Giessformen    wird dann die heisse, flüssige  Masse     reingegossen.    Nach     dem    Abkühlen und einer ent  sprechenden     Erstamrungszeit    können die so     hergestellten     Körper aus den     Formkästen    herausgenommen     werden,       müssen dann aber von dem     anhaftenden    Weizenpuder  noch befreit wenden,     bevor.siie    weiter behandelt werden  können.

      Die     vorliegende    Erfindung vermeidet die Mängel  der bisher bekannten Herstellungsverfahren und eignet  sich gut zur     Massenproduktion    von     Süsswaren    aller  Art, darunter auch     Geleekörpern    oder anderen, aus  flüssigen Massen herzustellenden Körpern. Beim er  findungsgemässen Verfahren     wind    die im heissen Zu  stand     flüssige    Masse in Formen eingegossen und erstarrt  beim Abkühlen in denselben, woraufhin die erstarrten  Körper aus den Formen herausgenommen wenden.

    Kennzeichnend für das erfindungsgemässe Verfahren ist,  dass die     flüssige    Masse in mindestens eine, elastisch  ausgebildete, oben offene     Einzelform    eingegossen und  in dieser zum     Erstarren    gebracht     wird,    worauf die  <B>gefüllt.-</B> Form mit ihrer Füllseite nach unten gekehrt  und der erstarrte Körper durch Eindrücken des Bodens  der     Vertiefung    aus dieser herausgestossen wird.  



       Die    :erfindungsgemässe     Vorrichtung        mit    einer Ein  fach- oder     Vielfachform,    die aus mindestens einer       wannenartigen,    oben offenen Vertiefung besteht, ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Form aus nachgiebi  gem, aber elastischem     Material    besteht und die Vertie  fung allseits, bis auf den die obere Öffnung umschliessen  den Rand, eine genügend geringe Wandstärke besitzt,  um der Form die Eigenschaft zu verleihen, sich bei  Druck von aussen auf die Bodenfläche     einzustülpen.     



  Die Erfindung ist nachstehend in einigen Ausfüh  rungsbeispielen     anhand    der     Fig.    1 bis 6 der     beige-          fügten    Zeichnung näher erläutert. In     dieser    zeigt:

         Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsge  mässen     Einzelform    in perspektivischer     Darstellung    mit  einem     herausgeschnittenen    Quadranten,       Fig.2    .einen Grundriss eines     Ausführungsbeispiels     :

  einer     erfindungsgemässen        Vielfachform,          Fig.3    einen Querschnitt durch die     Vielfachform     nach     Fig.    2 längs der Schnittebene<B>A -A,</B>           Fig.    4 bis 6 drei schematische Darstellungen einer  erfindungsgemässen Einzelform zur Erläuterung des Aus  stossvorgangs     gemäss    dem vorliegenden Verfahren.  



  Zur Durchführung des vorliegenden     Verfahrens    sind  Einfach- oder     Vielfachformen    erforderlich, die sich  von den bisher     üblichen    Formen zur     Herstellung    von  Süsswaren, insbesondere von     Geleekörpern,        grundsätz-          lich    unterscheiden.

       Während    bisher     derartige    Formen,  sowohl in ihrer Ausführung als Einzelformen wie auch  als     Vielfachformen,    aus einem steifen und unelasti  schen Material bestanden, beispielsweise aus hartem  Gummi, Kunststoff oder aus Metall, wird beiden For  men für das vorliegende Verfahren ein biegsames und  in dünner Wandstärke elastisches Material     gewählt,    bei  spielsweise Weichgummi.  



  Die     Fig.    1     zeigt    ein Ausführungsbeispiel     einer,    für  das vorliegende Verfahren geeignete     Einzelform    aus  einem derartigen nachgiebigen und elastischen Material.  Eine solche Einzelform besteht beispielsweise aus: einer  Platte 10, in welcher eine wannenartige Vertiefung,  hier von rautenförmiger Gestalt vorgesehen ist, die mit  der im heissen Zustand flüssigen Masse ausgegossen  werd. -n soll, um rautenförmige, an den Seitenwandungen  hier mit einem     Strichmuster    versehene Körper herzu  stellen. Die wannenförmige Vertiefung verjüngt sich  hier von der oberen Öffnung 11 aus nach unten, um  später das Ausstossen des erstarrten Körpers zu erleich  tern.

   Die Wandungen 12 der Vertiefungen und denen  Boden 13 weisen eine wesentlich geringere Wandstärke  auf als die obere Platte 10; der Deutlichkeit halber sind  die Unterschiede zwischen der Dicke der oberen Platte  10 und der Wandungen 12 bzw. des Bodens 13 .in       Fig.    1 nicht     massstäblich    wiedergegeben und     2n    Wirk  lichkeit ist der     Wandstärkenunterschied    noch grösser  als gezeichnet.

   Jedenfalls russ eine für das vorliegende  Verfahren bestimmte Einzelform je nach dem     gewählten     Material, bis auf den die obere Öffnung 11 umschliessen  den Rand allseits eine genügend geringe     Wandstärke     besitzen, um der Form die Eigenschaft zu verleihen,  sich bei einem Druck von aussen auf :den Boden 13  einzustülpen.

   Bei einer geeigneten     Dimensionierung    der  Dicke der Wände 12 und der Bodenfläche 13, die  sich auch nach der Gestalt der     Vertiefung    richten russ,       gelingt    es im allgemeinen einer solchen Einzelform  weiterhin die Eigenschaft zu verleihen, dass nach     terfolg-          tem    Einstülpen und     Aufhören    des     Drucks-    infolge der  Elastizität der Wandungen 12     und/oder    des Bodens 13  die Vertiefung ihre ursprüngliche Gestalt wieder an-.  nimmt.

   Dieses Herausspringen der     eingestülpten    Ver  tiefung findet insbesondere dann     ,statt,    wenn durch den  Druck auf den Boden 13 dieser nur     etwa    in die Ebene  der Platte 10 eingestülpt wird, also kein vollständiges  Umstülpen dieser     Vertiefung        vorgenommen        wordien        ist.     



  Die in     Fig.    1 angedeutete Verjüngung der Vertiefung  von der Öffnung 11 aus nach innen zu erleichtert     zwar     gelegentlich das     Ausstossen    des erstarrten     Körpers,    russ  aber nicht unbedingt vorhanden sein. Vielmehr gelingt     es     auch bei Einzelformen mit praktisch     senkrecht    nach  innen verlaufenden Wandungen 12 durch einen Druck  auf den Boden 13 die elastischen und nachgiebigen  Wandungen 12     derart    zusammenzufalten, dass der Bo  den 13 mindestens angenähert .in die Ebene der Platte  10 hochgehoben werden kann.

   Wenn es sich um re  lativ flache Vertiefungen handelt, so kann es auch  vorteilhaft sein, die     Wandstärke    des Bodens 13 grösser  als diejenige der Wandungen 12 zu machen, damit    beim Ausstossen die Wandungen 12 leichter umbiegen  als die Bodenfläche 13.  



  Für die Massenproduktion von Süsswaren, insbe  sondere von     Geleekörpern,    nach dem vorliegenden Ver  fahren wird üblicherweise eine     grössere        Anzahl    von  Einzelformen im gleichen     Arbeitsgang    gefüllt.

   Hierzu  kann, falls erwünscht, eine Tragplatte mit :einer Viel  zahl von     Ausschnitten    für :die nach unten ragenden  Teile der jeweiligen Vertiefung vorgesehen und auf diese  Tragplatte eine Vielzahl     entsprechender        Einzelformen     nach     Fig.    1 aufgelegt werden, die dann zweckmässiger  weise durch eine Deckplatte mit     Ausschnitten    ent  sprechend den Öffnungen 11 der Vertiefung der be  treffenden     Einzelformen    auf die Tragplatte angedrückt  werden.  



  Anstelle einer aus einer     Vielzahl    von Einzelformen  ähnlich     Fig.    1 zusammengesetzten     Vielfachform    kann  auch eine einheitliche     Vielfachform    verwendet werden,  wie sie     beispielsweise    in     Fig.    2 dargestellt ist.

   Eine     d,-,r-          artige        Vielfachform        besteht    aus einer gemeinsamen       Platte    14 genügender Dicke, in welcher eine Vielzahl  von Vertiefungen vorgesehen ist, beispielsweise von  kegelförmigen     Vertiefungen    15, rautenförmigen Ver  tiefungen 16 oder     kugelsektorähnlichen    Vertiefungen  17.

   Die Gestalt derartiger     Vertiefungen    ist im  Querschnitt gemäss     Fig.    3 längs der Schnittebene     A-A     angedeutet, wobei auch hier der Unterschied in der       Wandstärke    zwischen der Platte 14 und den Wandun  gen     bzw.    dem Boden der einzelnen Vertiefungen zwecks  deutlicherer Darstellung nicht so gross wiedergegeben  ist wie in Wirklichkeit.

       Jedenfalls    russ auch bei einer       derartigen,    aus einheitlichem,     nachgiebigem,    aber elasti  schem Material     bestehenden        Vielfachform        gewährleistet     sein, dass die Vertiefungen allseits bis auf den     die     oberen Öffnungen umschliessenden Rand eine genügend       geringe    Wandstärke besitzen, um die Eigenschaft auf  zuweisen,

   sich bei Druck von aussen auf die Bodenfläche       einzustülpen.    Natürlich sind in     Fig.    2 und 3 nur einige       Ausführungsbeispiele    der möglichen     Vertiefungen    ange  deutet.

   Wie die Vertiefungen 17 zeigen, ist es     durch-          aus    nicht notwendig, solche     Vertiefungen        symmetrisch     zu     gestalten,        oder    mit einer ebenen Bodenfläche zu  versehen; falls eine gegenüber der Platte 14 :geneigte       Bodenfläche    vorhanden ist, wie beispielsweise bei den  Vertiefungen 17, kann es zweckmässig sein, auf diesen  geneigten Bodenflächen einen Höcker<B>18</B> anzubringen,  um auf die Bodenfläche einen im wesentlichen senkrecht  nach oben wirkenden     Druck,ausüben    zu können.  



  Zur     Durchführung    des vorliegenden Verfahrens für  die Herstellung von Süsswaren, insbesondere von Gelee  körpern, aus einer :im heissen Zustand flüssigen Masse       mittels    einer     Vielfachform    etwa der in     Fig.    2 und 3       dargestellten        Ausführung,    wird diese     Vielfachform    bei  spielsweise auf eine     Tragplatte    aus Metall oder Kunst  stoff     gesetzt,    die mit Ausschnitten für die nach unten  ragenden Teile der Vertiefungen 15, 16 und 17 versehen  ist.

   Durch eine .geeignete     Deckplatte    mit Ausschnitten  für die Öffnungen dieser Vertiefungen 15, 16 und 17  wird die Platte 14 den     Vielfachform    gegen die Trag  platte gedrückt. Derart zwischen der     Trag-    und der  Deckplatte festgehalten,     wird    die     Vielfachform    einer  automatischen Füllstation     zugeführt,    in welcher     die     flüssige Masse in die einzelnen Vertiefungen 15,

   16 und  17 eingefüllt     wird.        Anschliessend    wird     das-        Erstarren     der     eingefüllten    Masse in den Vertiefungen     bewirkt,     wozu die     Vielfachform        in    ihrer     horizontalen    Lage ver  bleibt und entweder abgekühlt oder genügend lange ge-      lagert oderanderweitig behandelt wird.

   Nach     denn          Erstarren    der Masse     in        ,den        :einzelnen    Vertiefungen       wird    die zwischen Trag- und Deckplatte festgehaltene       Vielfachform    um 180  gedreht,     derart,        :dass    die in     Fig.    2       dargestellte    Füllseite der     Vielfachform    nach unten ge  kehrt ist.

   Dann wird durch einzelne Stempel lauf die  durch die Ausschnitte der     Tragplatte    hindurchnagenden  bzw. zugänglichen Bodenflächen der einzelnen Vertie  fungen ein nach unten gerichteter Druck ausgeübt und  dadurch die erstarrten Körper aus den einzelnen Vertie  fungen herausgestossen.  



  Der Vorgang des     Ausstossens    der erstarrten Körper  ist in den     Fig.    4 und 5 schematisch     dargestellt,    wobei  angenommen ist, dass in einer kegelförmigen     Vertiefung     der     Platte    19 mit den Wandungen 20 und der Boden  fläche 21 ein bereits erstarrter Körper 22 sich befin  det. Durch einen Stempel 23 wird in Pfeilrichtung 24  von aussen her gegen     die        Bodenfläche    21     ein    Druck  ausgeübt, und dabei diese Bodenfläche 21 hochgehoben,  so dass sich die Vertiefung mindestens     teilweise    ein  stülpt, wobei die Wandungen 20 nach oben ,gebogen  werden.

   Der erstarrte Körper 22 löst sich dabei ohne       weitere    Massnahme von der ebenen     Bodenfläche    21 ab.  Bei geeigneter     Dimnensiomerung    springt die     eingestülpte     Vertiefung in ihre     ursprüngliche    Gestalt     (Fig.4)    zu  rück, sobald der Stempel 23 entgegen     oder    Pfeilrichtung  24 wieder zurückgezogen wird.

   In den meisten     Fällen     ist es nicht erforderlich, beim Ausstossen des     Körpers     22 den     Einstülpvorgang    so weit     durchzuführen,    wie  dies in     Fig.    5     dargestellt    ist; üblicherweise genügt es,  wenn die Bodenfläche 21 durch den Stempel 23 so hoch  gehoben wird, dass sie ;etwa in der Ebene     der    Platte 19  verläuft, da auch dann     normalerweise    der Körper 22  bereits aus der Vertiefung herausfällt.

   Eine auf diese  Weise nur teilweise eingestülpte und nicht vollständig       umgestülpte        Vertiefung    springt     dann        besonders    leicht  in ihre ursprüngliche Gestalt     zurück,    sobald der Druck  stempel 23 entgegen der Pfeilrichtung 24 abgehoben  wird. Es besteht aber     jauch    die Möglichkeit, wie in     Fig.    6  angedeutet, einen Druckstempel 25 zu     verwenden,    der  einen Hohlraum 26 aufweist und in Verbindung mit  einer     Absauganlage    steht.

   Durch die     Bohrungen    27  im Kopf des     Druckstempels-    25 kann dann erreicht wer  den, dass die Bodenfläche 21 der Vertiefung vom Unter  druck im Hohlraum 26 angesaugt und am     Druckstempiel     25     festgehalten;    wird, so dass auch nach     vollständigem     Umstülpen der     Vertiefung,    wie dies in     Fsg.    5     dargestellt     ist, bei der     Rückzugbewegung    des Druckstempels 25  in Pfeilrichtung 28 der Boden 21 der Vertiefung mitge  nommen werden kann,     bis.    dieselbe ihre     ursprüngliche     Gestalt wieder annimmt.  



  Durch das vorliegende Verfahren besteht ebenfalls  die Möglichkeit, unter Vermeidung     jeglicher    Handarbeit  eine Massenproduktion von Süsswaren, insbesondere       Geleiekörpern    oder auch beliebigen anderen Körpern,  aus einer zunächst flüssigen Masse zu erzeugen,     wobei     nicht nur die Einfüllung der Masse, sondern auch das  Ausstossen der     erstarrten    Körper aus den Formen ma  schinell,     hygienisch    und ohne jede Handarbeit erfolgt.  



  Das vorliegende     Verfahren    und die Einfach- bzw.       Vielfachform    sind nicht auf die Herstellung von Süss  waren beschränkt, die aus     einer    nur im heissen Zu  stand flüssigen Masse     erzeugt,    also nach dem     Giessen     abgekühlt werden.     ,Es    können natürlich auch flüssige  Massen     verwendet    werden, die ein     geeignetes        Mittel     enthalten, um nach dem Giessvorgang ohne weitere Ein  wirkung zu erstarren.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH I</B> Verfahren zur Herstellung von Süsswaren, insbe sondere von Geleekörpern, aus einer in heissem Zustand flüssigen Masse, die in Formen eingegossen wird und in denselben beim Abkühlen :
    erstarrt, woraufhin die erstarrten Körper aus den Formen herausgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssige Masse in .mindestens eine elastisch ausgebildete, oben offene Vertiefung einer Form eingegossen und in dieser zum Erstarren gebracht wird, worauf die gefüllte Form mit ihrer Füllseite nach unten gekehrt und der erstarrte Körper durch Eindrücken des Bodens der Vertiefung aus dieser herausgestossen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine mit einer Vielzahl von Ver- tiefungen versehene Vielfachform auf einer festen, mit Ausschnitten für die nach unten ragenden Teile, der Vertiefungen ausgestatteten Tragplatte aufgesetzt,
    auf dieser festgehalten und einer Füllstation zum Aus giessen der Vertiefungen zugeführt wird, woraufhin die Masse in der auf der Tragplatte verbleibenden Viel fachform zum Erstarren gebracht, die Tragplatte samt Vielfachform umgedreht und die durch die Ausschnitte in der Tragplatte zugänglichen Bodenflächen: dar Ver tiefungen in einer Ausstossstation durch Druckstempel in die Ebene der Tragplatte hineingedrückt werden, welche Druckstempel dann automatisch zurückgezogen werden. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vielfachform auf der Trag platte durch eine Deckplatte festgehalten wird, die mit Ausschnitten entsprechend den oberen Öffnungen der Vertiefungen versehen .ist. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bodenflächen der Vertiefungen an die Stirnseite der Druckstempel angesaugt und bei deren Rückzugbewegung mitgenommen werden.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens mit einer Einfach- oder Vielfachform, bestehend aus min destens einer wannenartigen, oben offenen Vertiefung, dadurch gekennzeichnet, dass die Form aus nachgiebi gem, aber elastischem Material besteht und die Ver- biefung allseits, bis auf den die obere Öffnung um schliessenden Rand, eine genügend geringe Wandstärke besitzt, um der Vertiefung die Eigenschaft zu verleihen, sich bei Druck von aussen auf die Bodenfläche einzu stülpen. UNTERANSPRÜCHE 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung die Eigenschaft be- sitzt, nach erfolgtem Einstülpen und Aufhören des. Drucks auf die Bodenfläche infolge der Elastizität der Wandungen -die ursprüngliche Gestalt wieder anzuneh men.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sich die wannenartige Vertiefung von der oberen Öffnung aus nach innen verjüngt und schräg verlaufende Wandungen besitzt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenartige Vertiefung wenig stens an einigen Stellen angenähert senkrecht nach innen verlaufende Wandungen besitzt. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass bei flachen Vertiefungen die Boden fläche eine grössere Wandstärke als die Wandungen besitzt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vertiefungen (17) mit einer gegen die Ebene der Öffnung geneigten Bodenfläche diese mit einem Höcker (18) versehen sind.
    9. Vorrichtung mach Patentanspruch II, mit einer Vielfachform, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einer Vielzahl von Einzelformen besteht, die auf einer Tragplatte mit Ausschnitten für die nach unten ragen den Teile der Einzelformen versehen ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelformen durch eine mit Ausschnitten entsprechend den Öffnungen ihrer Ver tiefungen versehenen Deckplatte auf der Tragplatte angedrückt sind. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, :dadurch gekennzeichnet, dass aneinander angrenzende Wand- und Bodenflächen der Vertiefungen einen Winkel von mehr als 90 miteinander bilden. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame, elastische Material mindestens der die Vertiefungen bildenden Wand- und Bodenflächen einer Beanspruchung von mindestens 50 000 Einstülpungen standhält.
CH1157765A 1965-08-17 1965-08-17 Verfahren zur Herstellung von Süsswaren und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens CH443870A (de)

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