CH443891A - Vorrichtung zum Führen eines Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors - Google Patents
Vorrichtung zum Führen eines Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines ProjektorsInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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- G03B1/00—Film strip handling
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Description
Vorrichtung zum Führen eines Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Führen eines mit Vorschubperforation an einem Rand versehenen Schmalfilms in einem Projektor, die ,die Lage des durch das Bildfenster laufenden; Films bestimmt.
Zur Erzeugung eines -guten Projektionsbildes ist es erforderlich, dass .der Film im Bereich des Bildfensters möglichst plan liegt,
also die Führungsbahn entspre chend ausgebildet sein muss. Da nun der Film durch den einseitigen Antrieb und vor allem .durch Wärmeeinwir kung einer annähernd konstanten und stets in einer Richtung wirkenden Verformung ausgesetzt ist (Wöl- bung zum Objektiv hin), müsste er zwischen ganzflä- chigen Andruckplatten geführt werden, um eine voll- kommen plane Lage zu erzielen.
Diese Anordnung scheidet aber aus, weil durch Ablagerung von Staub der Film unweigerlich beschädigt würde.
Es ist bekannt, zur Erzielung eines brauchbaren Bildes ;die äusseren Randzonen des aufgenommenen Bildes bei der Projektion wegzulassen, wobei dann die Verformung ider übrigen Bildfläche in. ;den Schärfentie- fenbereich,des Projektionsobjektives fallen.
Diese Lösung ist unzureichend, denn es fallen ca. 25 % des aufgenommenen Bildes fort und trotzdem ist die Bildwirkung nicht vollständig befriedigend.
Ferner ist bekannt: a) Führung des Films in X- oder V-förmigen Nuten, b) Führung des Films zwischen .schräg gerichteten Kufen (schweizerische Patentschrift 321 138).
Beide Verfahren geben dem Film eine sogenannte Vorverformung, welche die Betriebsverformung aus gleicht. Sie würden aber praktisch nicht verwertet, weil sie für eine Serienfertigung nicht geeignet sind.
Bei der Vorrichtung gemäss .a) ist die Herstellung von so kom- plizierten Führungen zu schwierig und teuer; bei der Vorrichtung nach b) ist die Herstellung von Führungs flächen so geringer Grösse höchstens mit zu kostspieli gen Mitteln. genau genug möglich, bzw. es ergibt sich nach einem zweiten Ausführungsbeispiel ein sehr um ständlicher Aufbau.
Zur Verbesserung dieser Vorrichtung wurde ;deshalb vorgeschlagen, eine Verformung erzwingende Kufe, die zwischen äusseren Kufen artgebracht ist, beweglich zu machen, so dass sich der Winkel zwischen Objektiv achse und Bildblende mit der Veränderung dieser be weglichen Kufe ebenfalls ändert. Somit ist zum Aus gleich dieser neu eingebrachten Unschärfe eine weitere s itlich bewegliche Audruckplatte erforderlich, wodurch ei das Ganze zu einer sehr schwierigen Anordnung wird.
Der - Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Projektion der vollen Grösse des .aufgenommenen Bildes zu ermöglichen und dabei eine .Serienherstellung der Führungsbahn mit einfachen Mitteln zu :gewährleisten.
Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung .der eingangs ge nannten Art, bei der .die Filmführung mittels an beiden Rändern so angeortdneten Gleitkufen erfolgt, dass der Film eine Querwölbung .erhält, -die in ,der gleichen Rich tung verläuft wie .die Bildfeldwölbung des Projektions objektives, wobei der Film ,auf ;
der Vorder- und Rück seite mit seinem Bildbeil im Filmführungskanal und im Bildfenster frei liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn so gestaltet ist, dass der Film beiderseits tdes Bildteils durch einander gegenüberstehende abge rundete, gegenüber ihrem Träger unbewegliche Kufen, deren Berührungsstellen mit dem Film in einer senkrecht zur Objektivachse verlaufenden Verbindungslinie liegen,
geführt ist und zusätzlich eine Führung zwischen Per forationsbereich und benachbartem Filmrand ebenfalls durch zwei einander gegenüberstehende, abgerundete, gegenüber ihrem Träger unbewegliche, dem Objektiv an der betrachteten Filmquerschnittsstelle im Vergleich zur genannten Verbindungslinie näher liegende Kufen vorgesehen ist.
Der in Richtung Objektiv liegende Teil der Führungsbahn erhält also die niedrigere äussere Kufe, der andere die höhere äussere Kufe, wobei diese aussen liegenden Kufen jeweils z. B. um 0,3 mm von der Höhe der .anderen beiden Kufen abweicht. Beim Aneinanderpressen der beiden Teile der Führungsbahn erhält der Film somit eine Verformung, die der Be triebsverformung entgegengerichtet ist und diese weit gehend ausgleicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgen den beschrieben und in: der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt einen Querschnitt durch die Filmführungsbahn in der Nähe .des Bildfensterbereichs eines Schmalfihnpro- jektors.
Es ist dabei angenommen, dass das Licht in Pfeil richtung 0 .durch ,den Film 1 hindurchtritt. Das Teil 2 der Führungsbahn für den Schmalfilm ist mit dem Pro jektorgehäuse fest verbunden, während das Teil 3 fe dernd gegen das Teil 2 gedrückt wird.
Jeder dieser Teile enthält Kufen 2a, 2b, 2c bzw. 3a, 3b, 3c zur möglichst punktförmigen Führung des Films, bezogen auf den je weiligen Querschnitt. Dabei liegen die Berührungsstellen der Kufen 2a und 2b mit dem Film beiderseits des Bildfensters des Filius jeweils in der gleichen, quer zur Objektivachse 4 verlaufenden Geraden, ebenso die Be- Kührungsstellen Ader Kufen 3a und 3b mit (dem Film.
Dagegen liegen ,die Berührungsstellen der Kufen 2c und. 3c um @.den Betrag a von etwa 0,3 mm näher am Objek tiv als jene Verbindungslinien. Zwischen den Kufen 2b und 2c liegt der Perforationsbereich ;des Films; das Vor schuborgan greift von der Richtung A .etwa an der ent sprechend bezeichneten Stelle in den Film ein. Das Objektiv befindet sich unterhalb der gezeichneten Füh rungsbahn.
Berechnungen haben ergeben, dass sich bei Ver wendung eines Objektivs mit den technischen Daten 1:l,3, f = 20 mm, Objektivlinsendurchmesser = 15,4 mm und einem Projektionsabstand von 4 m sowie einem Zerstreuungskreisdurchmesser von 10 ,u noch bei 3,185 m Projektionsabstand eine genügende Schärfen tiefe ergibt. Der Filmabstand vom Objektiv darf dabei jedoch nur um etwa 26 ,u in Bildmitte schwanken.
Dies wird, wie sowohl eine Berechnung als auch Ver suche ergeben haben, bei einem Wert a = 0,30 mm für den erwähnten Kufenhöhenunterschied erreicht.
Die erzielten Vorteile bestehen darin, dass im Zu sammenhang mit .dem Verformungsausgleich, ,der die Projektion der vollen aufgenommenen Bildgrösse ge stattet, eine einfache, durch Maschinen in Serienferti gung herstellbare Form der Führungsbahn verbunden ist, welche nicht umständlich nachgearbeitet werden muss.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Führen eines mit Vorschubper- foration an einem Rand versehenen Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors mittels an beiden Rändern so angeordneten Gleitkufen, dass der Film eine Querwölbung erhält, .die in der gleichen Rich tung verläuft wie die Bildfeldwölbung des Projektions objektives, wobei der Film auf :der Vorder- und:Rück seite mit seinem Bildteil im Fümführungskanal und im Bildfenster frei liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn so gestaltet ist, dass der Film (1) bei derseits ides Bildteils durch einander gegenüberstehende abgerundete, gegenüber ihrem Träger unbewegliche Ku fen (2a, 2b, 3a, 3b), deren Berührungsstellen.mit dem Filia in einer .senkrecht zur Objektivachse (X) ver laufenden Verbindungslinie liegen, geführt ist und zu sätzlich :eine Führung zwischen Perforationsbereich und benachbartem Filmrand ebenfalls durch zwei einander gegenüberstehende abgerundete, gegenüber ihrem Trä ger unbewegliche, ,dem Objektiv an der betrachteten Filmquerschnittstelle im Vergleich zur genannten Ver bindungslinie näher liegende Kufen (2c, 3c) vorge sehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965F0048028 DE1260973B (de) | 1965-12-28 | 1965-12-28 | Vorrichtung zum Fuehren eines einseitig perforierten Schmalfilms in der Naehe des Bildfensters eines Projektors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH443891A true CH443891A (de) | 1967-09-15 |
Family
ID=7101992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1852866A CH443891A (de) | 1965-12-28 | 1966-12-23 | Vorrichtung zum Führen eines Schmalfilms in der Nähe des Bildfensters eines Projektors |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT268880B (de) |
| CH (1) | CH443891A (de) |
| DE (1) | DE1260973B (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031632B (de) * | 1954-06-12 | 1958-06-04 | Cycloptic Anstalt Fuer Optik | Vorrichtung zur Fuehrung von Filmen in kinematographischen Projektionsapparaten und kinematographischen Aufnahmeapparaten |
| CH328662A (de) * | 1954-12-11 | 1958-03-15 | Cycloptic Anstalt Fuer Optik U | Vorrichtung zur Führung von Filmen in kinematographischen Projektionsapparaten |
| DE1094096B (de) * | 1958-10-16 | 1960-12-01 | Bauer Eugen Gmbh | Laufbildwerfer mit einer gehaeusefesten Bildfensterplatte |
-
1965
- 1965-12-28 DE DE1965F0048028 patent/DE1260973B/de active Pending
-
1966
- 1966-12-23 CH CH1852866A patent/CH443891A/de unknown
- 1966-12-27 AT AT1189166A patent/AT268880B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT268880B (de) | 1969-02-25 |
| DE1260973B (de) | 1968-02-08 |
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