CH444214A - Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle - Google Patents
Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige TriebdrehgestelleInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
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Description
Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle Die Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle.
Es sind bereits einmotorige zweiachsige Drehgestelle für elektrische Triebfahrzeuge bekannt, bei denen die Antriebswelle des erhöht zwischen dien Treibachsen an geordneten Antriebsmotors parallel zu den Treibachsen angeordnet ist.
Die Welle des fest mit dem Drehgestell verbundenen Antriebsmotors isst dabei über eine Gelenk hebelkupplung, die ,einen sog. tanzenden Ring aufweist, mit der Antriebswelle eines seitlich am Drehgestell ange- ordne'te'n, gegenüber diesem beweglichen Stirnradge triebe verbunden. Dieses stützt sich auf die Treibachsen ab.
Die Kraftübertragung erfolgt von der ;erwähnten Gelenkkupplung aus über ein Ritzel und ein für beide Achsen gemeinsames Grossrad auf je ein mit den Treib- achsen elastisch gekuppeltes Grossrad (siehe Elek trische Bahnen , 1959, S. 22, Bild 1). Bei dieser be kannten Anordnung ist nicht nur die unabgefederte Masse des Getriebes: nachteilig, sondern auch die Be schränkung der axialen Länge des Antriebsmotors.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, die urabgefeder ten Massen eines einmotorigen Drehgestelles wesent lich zu verkleinern und die Möglichkeit zu geben, An- triebsrnotoren mit grosser .Eisenlänge, also auch grösserer Leistung einzubauen.
Schliesslich soll auch die axiale Beweglichkeit der Treibachsen gegenüber dem Drei gestell vergrössert werden, was ,insbesondere bei drei achsigen Drehgestellen in bezug auf .das Fahrverhalten in Kurven von erheblicher Bedeutung ist.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass das eine oder beide Wellenenden des in Längsrichtung angeordneten Antriebsmotors mit fest im Drehgestellrahmen angeordneten Stirnradgetrieben gekuppelt sind, deren abtreibende Seiten durch je eine Welle mit je einem jeder Treibachse zugeordneten, eben-.
falls mit dem Drehgestellrahmen fest verbundenen Achs winkelgetriebe kraftschlüssig verbunden sind, deren ab treibende Weilen als die jeweilige Treibachse umschlie- ssende Hohlwellen ausgebildet sind!, und dass diese über eine die Treibachse unischliessende Kardanhohlwelle mit dem Treibrad bzw. der Treibachse gekuppelt sind.
Die Kupplung der Abtriebswelle des Achswinkel getriebes und der Kardanwelle kann durch eine zentrie rende Gelenkhebelkupplung erfolgen. Auch die Kupp lung der Kardanwelle mit der Treibachse kann durch eine zentrierende Gelenkhebelkupplung erfolgen. An dieser Stelle ist bei Antrieben mit Einphasenwechsel stromkommutator eine Gummiringfederkupplung, die das pulsierende Drehmoment solcher Motoren auszu gleichen vermag, zweckmässiger.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen An- trebsanordnung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 und 3 die seitliche Ansicht .einer Drehgestell anordnung nach der Erfindung mit einem dreiachsigen Drehgestell,.
Fig. 2 und 4 eine Drehgestellanordnung in einem Schnitt quer zur Längsachse des Drehgestelles.
Der Antriebsmotor 1 ist längsliegend über dem Drehgestellrahmen 2 angeordnet und fest mit diesem verschraubt. An den Stirnseiten des Antriebsmotors sind Getriebe 3 und 3' angeordnet, die fest :mit dem Motor flanschartig verbunden sind und in gleicher Achshöhe mit den Treiblachsen je eine abtreibende Welle aufwei sen, die unterhalb des Drehgestellrahmens in Längsrich tung des Drehgestellrahmens liegen. Die Getriebe kön nen als Stirnradübersetzungsgetriebe ausgeführt sein. Weiterhin sind drei Achswinkelgetriebe 5 vorhanden, die,ebenfalls mit dem Drehgestellrahmen fest verbunden sind. Die abtreibenden Wellen 4 des Stirnradgetriebes 3 sind mit ;den antreibenden Wellen der Achswinkelge triebe 5 und die abtreibende Welle 4' des Stirnradge triebes 3' ist mit dem Achswinkelgetriebe 5' gekuppelt.
Diese können als übersetzende Kegelradgetriebe ausge bildet sein. Da der Antriebsmotor sowie die .Stirnrad getriebe fest mit dem Drehgestellrahmen verschraubt sind, ist die zwischen Stirnradgetriebe und Achsiwinkel- getriebe angeordnete Kupplung nur zum Ausgleich von Bauungenauigkeiten bestimmt. Die abtreibenden Wel- len der Achswinkelgetriebe sind als Hohlwellen 7 aus gebildet. Konzentrisch zu diesen Hohlwellen sind inner halb dieser in nichtausgelenktem Zustand die Treib- achsen 6 angeordnet.
Der Kraftübertragung von der Hohlwelle 7 des) Achswinkelgetriebes 5 bzw. 5' zu der Treibachse 6 dient eine Kardanwelle 8, die ebenfalls als Hohlwelle ausgebildet ist, in der die Treibachse fliegt. Zur. Kupplung der Hohlwelle 7 mit der Kardanhohlwelle 8 -'ist eine zentrierende Gelenkhebelkupplung 9 vorgesehen. Eine solche Kupplung lässt bekanntlich eine grosse axiale Verschiebung der zu kuppelnden Wellen zueinander zu, ohne dass wesentliche axiale Rückstellkräfte auftreten.
Die Kupplung der Kardanhohlwelle mit der Treib- achse kann ebenfalls durch eine solche zentrierende Gelenkhebelkupplung 10 erfolgen. Bei von. Einphasen kollektor-Einphasenwechselstromkommutatoren ange triebenen Triebfahrzeugen, die bekanntlich ein mit der doppelten Frequenz pulsierendes Drehmoment aufwei sen, empfiehlt es sich, die Kupplung zwischen Kardan welle und Treibachse als Gummiringfederkupplung 11 aufzuführen, um einen Ausgleich des pulsierenden Mo ment2s des Antriebsmotors zu ermöglichen. Eine solche Antriebsanordnung ist in :den Fig. 3 und 4 dargestellt.
Ein. solcher Gelenkkardanhohlwellenantrieb gestat tet Bewegungen des Treibradsatzes gegenüber dem Dreh- aestellrahmen in allen Ebenen. Da ein solcher Antrieb eine grosse axiale Verschiebung der Treibachse gegen über dem Drehgestellrahmen zulässt, ergibt sich auch bei Kurvenfahrt des Triebfahrzeuges ein ausserordent lich ruhiger Lauf.
Bei der im Ausführungsbeispiel :dargestellten Dreh gestellanordnung ist das Achswinkelgetriebe auf einer Treibradseite ausserhalb der Drehgestellrahmen-Längs achse angeordnet und das Stirnradgetriebe schräg ge stellt, so dass in Richtung der Treibachse ein ausreichend grosser Raum für die Unterbringung des Achswinkel getriebes vorhanden ist.
Bei einem zweiachsigen Drehgestell ist nur ein Stirn radgetriebe erforderlich, das dann an seinen beiden Seiten abtreibende Wellen aufweist.
Sowohl bei zweiachsigen als auch bei dreiachsigen Drehgestellen können alle Bauelemente gleich ausge bildet sein. Auch der Drehmomentübertragungsweg von Antriebsmotor zur Treibachse ist sowohl beim zwei- achsigen als ,auch beim ,dreiachsigen Drehgestell für alle Achsen gleich. Dies ist ein besonderer Vorzug :einer solchen Anordnung, da dadurch das elastische Verhalten der Treibradachse gegenüber der Welke des Antriebs motors bei allen Achsen gleich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle elektrischer Triebfahrzeuge mit einem im Drehgestellrahmen fest angeordneten Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, !dass ein oder beide Wellen enden des in Längsrichtung angeordneten Antriebsmo tors (1) mit fest im Drehgestellrahmen (2) ;angeordneten Stirnradgetrieben (3) gekuppelt sind, deren abtreibende Saiten durch je eine Welle (4) mit je einem jeder Treib- achse zugeordneten, ebenfalls mit dem Drehgestellrah men (2) fest verbundenen Achswinkelgetriebe (5) kraft schlüssig verbunden sind, deren abtreibende Wellen als die jeweilige Treibachse (6) umschliessende Hohlwelle (7) ausgebildet sind, und dass diese über eine die Treib achse (6) umschliessende Kardanholwelle (8) mit dem Treibrad bzw. der Treibachse gekuppelt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (7) des Achs winkelgetriebes und die Kardanwelle (8) durch eine zentrierende Gelenkhebelkupplung (9) verbunden sind. 2. Antriebsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kardanwelle (8) und das Treibrad bzw. die Treibachse (6) durch eine Gummi ringfederkupplung (11) gekuppelt sind. 3. Antriebsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kardanwelle (8) und das Treib rad bzw. die Treibachse (6) durch eine Gelenkhebel kupplung gekuppelt sind. 4.Antriebsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (7) des Achs winkelgetriebes, und die Kardanwelle (8) durch eine Gummiringlederkupplung verbunden sind. 5. Antriebsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die abtreibenden Wellen (4, 4') der Stirnradgetriebe (3) ausserhalb der Drehgestell- Längsachse liegen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1745766A CH444214A (de) | 1965-12-09 | 1966-12-07 | Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle |
Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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-
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Also Published As
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