CH444335A - Schweissverfahren zum Herstellen von Bauelementen - Google Patents
Schweissverfahren zum Herstellen von BauelementenInfo
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Description
Schweissverfahren zum Herstellen von Bauelementen Die Erfindung betrifft ein Schweissverfahren zum Herstellen von Bauelementen, bei .denen zwischen zwei parallelen äusseren Längsstäben oder Platten ein oder mehrere Verbindungsstege eingeschweisst sind.
Es ist bekannt, solche Bauelemente durch Punkt- schweissen oder ,durch kombiniertes Punkt-Buckel- schweissen herzustellen. Diese Verfahren haben aber den Nachteil, dass sie relativ umständlich sind, vielge staltige Hilfsmittel erfordern oder :in, ,getrennten; aufein anderfolgenden Arbeitsgängen ausgeführt werden müs sen. Zudem haben die bisherigen Verfahren (den weite ren Nachteil, dass die Aussenseite der Längsstäbe oder Platten uneben wird, da bei jedem Schweisspunkt eine Vertiefung in der Oberfläche entsteht.
Werden beispiels weise doppelwandige Metalltüren auf diese Weise herge stellt, so müssen die beiden Aussenseiten vor dem Strei chen bzw. Aufspritzen der Deckfarbe sorgfältig ge schmirgelt, gespachtelt und überschliffen werden, was zusätzliche Kosten verursacht.
Die Erfindung bezweckt ein Schweissverfahren zu schaffen, das die wirtschaftliche Herstellung von Bau elementen der genannten Art gestattet und die Nachteile der bisherigen Verfahren ausschliesst oder vermeidet.
Das .erfindungsgemässe Verfahren ist :dadurch ge kennzeichnet, dass man an dem oder den Verbindungs stegen :an beiden Verbindungsseiten vorstehende Buckel oder Warzen anbringt, hierauf der oder die Verbin dungsstege zwischen die Längsstäbe oder Platten einlegt und letztere durch Schweisselektroden zusammenpresst, so dass die Buckel oder Warzen an den Längsstäben oder Platten anliegen,
und hierauf durch einen Strom- stoss gleichzeitig mindestens zwei oder .mehrere Buckel oder Warzen des oder .der Verbindungsstege mit den beiden Längsstäben oder Platten verschweisst.
Nach diesem Verfahren werden somit gleichzeitig in zwei verschiedenen Ebenen Schweisspunkte gebildet. Unter der Bezeichnung Buckelschweissung ist zwar ein Schweissverfahren bekannt, bei dem auch gleichzeitig mehrere Punkte verschweisst werden können. Um z. B. zwei Bleche miteinander zu verschweissen, werden mehrere kleine Buckel in die zu verbindenden Bleche getrieben.
Die Bleche werden dann zwischen Flachelek troden aufeinandergepresst und durch einen Stromstoss mehrere Buckel gleichzeitig verschweisst. Die Schweiss- punkte liegen jedoch bei diesem Verfahren alle in der gleichen Ebene.
In der Zeichnung sind derartige Ausführungsbei spiele von nachdem erfindungsgemässen Verfahren her gestellten Bauelementen dargestellt. Anhand derselben wird das erfindungsgemässe Schweissverfahren beispiels weise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 und Fig. 2 einen I-förmigen Träger mit den für die Schweissung vorbereiteten Teilen in Seitenan sicht und im Querschnitt; Fig. 2a ein Detail der Fig. 2 in grösserem Massstab;
Fig. 3 und Fig. 4 die Teile nach Fig. 1 und 2 nach durchgeführter Schweissung in Seitenansicht und im Querschnitt; Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Teil eines Bau elementes mit im Querschnitt U-förmigen Verbindungs- stegen; Fig. 6 eine Draufsicht auf ein Bauelement mit einem zickzackförmigen Verbindungssteg; und Fig. 7 und Fig. 8 einen Querschnitt und eine schau bildliche Ansicht eines doppelwandigen Bauelementes, bei dem die Verbindungsstege gitterförmig .ausgebildet sind.
In .den Fig. 1 und 2 sind die drei Elemente zur Her stellung eines I-förmigen Trägers etwas auseinanderge- zogen dargestellt. Zwischen den beiden Längsstäben 1 ist ein Verbindungssteg 2 angeordnet. Er weist durch einen zusätzlichen Bearbeitungsvorgang oder gleichzeitig beim Walzen eingeprägte Buckel oder Warzen 3 auf, die, wie in .der Fig. 2a besser ersichtlich ist,
über die Längskanten vorstehen. Diese Buckel oder Warzen wer den zweckmässig aus dem Stegmaterial durch plastische Verformung der Stegkanten erzeugt, können aber auch auf andere Weise hergestellt werden. Vor dem Ver- schweissen werden dann die beiden Stäbe 1 durch zwei oder mehrere Flachelektroden 4 einer Widerstands- schweissmaschine gegen den. Steg 2 gepresst. Die Stäbe 1 und der Steg 2 berühren sich dabei nur an den Stellen der Buckel oder Warzen 3.
Nun wind: ein Schweissstrom- stoss von niedriger Spannung und hoher Stromstärke zwischen den Elektroden 4 erzeugt. Dieser bringt das Metall der Buckel oder Warzen 3 zum Fliessen, so dass sich die Stäbe 1 an .die Kantendes Steges 2 anlegen, wo bei an ,den Stellen der Buckel oder Warzen nun Schweisspunkte 5 gebildet werden. Die äussere Ober fläche der Stäbe 1 wird dabei nicht verändert.
Zur Erzielung einer grossen Steifigkeit der Bau elemente können, wie Fig. 5 zeigt, als Verbindungs stäbe im Querschnitt U-förmige Profilstangen 6 verwen det werden, wobei ,die zu den Schweisspunkten 5 füh renden Buckel oder Warzen zweckmässig an den Kan ten des Mittelsteges eingekerbt werden. Es können aber auch zickzackförmige Verbindungsstege 7 .gemäss Fig. 6 oder gewellte Stege vorgesehen werden. Ebenso können als Verbindungsstege Z- oder I-förmige Profilstege ver wendet werden.
Zur Herstellung von doppelwandigen Bauelementen, z. B. Metalltüren und dgl., können auch; wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, in bekannter Weise mit schlitzförmigen Ausnehmungen versehene Blechstreifen 9, 10 gitterartig ineinandergesteckt werden. Diese Blechstreifen müssen ebenfalls mit Buckeln oder Warzen 3 versehen sein und bilden die Verbindungsstege zwischen zwei Blechplatten 11 und 12.
Die Verschweissung erfolgt ebenfalls unter Zusammenpressung der Blechplatten 11, 12, wobei an den Stellen der Buckel oder Warzen 3 Schweisspunkte entstehen, die auf der Aussenseite der beiden Blechplat- ten 11, 12 nicht sichtbar sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schweissverfahren zum Herstellen von Bauelemen ten, bei denen zwischen zwei parallelen äusseren Längs stäben oder Platten ein oder mehrere Verbinderstege eingeschweisst sind, .dadurch gekennzeichnet, .dass man an dem oder d en Verbindungsstegen an beiden Verbin dungsseiten vorstehende Buckel oder Warzen anbringt, hierauf den oder ;die Verbindungsstege zwischen die Längsstäbe oder Platten einlegt und letztere durch Schweisselektroden zusammenpresst, so dass die Buckel oder Warzen an den Längsstäben oder Platten anliegen, und hierauf durch einen Stromstoss gleichzeitig min- destens zwei oder mehrere Buckel oder Warzen :des oder der Verbindungsstege mit den beiden Längsstäben oder Platten verschweisst.UNTERANSPRÜCHE 1. Schweissverfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsstege zickzackför- mige oder gewellte Bleche verwendet werden. 2. Schweissverfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsstege im Quer schnitt U- oder Z- oder I-förmige Profilstege verwendet werden.3. Schweissverfahren nach Patentanspruch, zur Her stellung von doppelwandigen Platten, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verbindungsstege ein aus Blechstrei fen zusammengestecktes Steggitter verwendet wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1773066A CH444335A (de) | 1966-12-12 | 1966-12-12 | Schweissverfahren zum Herstellen von Bauelementen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH444335A true CH444335A (de) | 1967-09-30 |
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|---|---|---|---|---|
| FR2372652A1 (fr) * | 1976-12-03 | 1978-06-30 | Sulzer Ag | Procede de realisation d'un melangeur statique, melangeur statique realise par ce procede et montage d'electrodes de soudage pour la mise en oeuvre de ce procede |
| EP0088021A1 (de) * | 1982-03-03 | 1983-09-07 | Commissariat A L'energie Atomique | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kernreaktorstrukturbestandteilen mittels Impulslaserschweissen und durch dieses Verfahren erhaltene Zirkoniumlegierungsgitter |
| DE4219619C1 (de) * | 1992-06-16 | 1994-01-27 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren und Vorrichtung zum Fügen einer kontinuierlich geförderten stromleitenden Materialbahn |
Families Citing this family (1)
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