CH444457A - Verfahren für den industriellen Bau von Wohnungen - Google Patents
Verfahren für den industriellen Bau von WohnungenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
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- E04B1/3505—Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block characterised by the in situ moulding of large parts of a structure
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Description
Verfahren für den industriellen Bau von Wohnungen Die Erfindung bezieht ;sich auf ein Verfahren für den industriellen Bau von Wohnungen, wobei Woh- nungsainheiten in Serien hergestellt werden unter Be nutzung von vorher fabrikmässig hergestellten und bear beiteten Bauelementen, die auf der Baustelle zu Woh nungseinheiten aufteilenden Wände und Decken verar- beitet werden.
Ein Verfahren dieser Sorte ist aus der Pmxis be kannt. Die zu Wohnungseinheiten aufteilenden Wände und Decken werden hierbei aus einer Anzahl Elementen zusammengestellt, die alle selbsttragend sind und nach Zusammenfügung ohne weiteres das komplette Gebäude bilden. Die Elemente werden in einer zentralen Fabrik hergestellt und sind gross, wodurch das Gewicht schwer ist.
Hierdurch sind überhaupt der Transport und die Montierung der schweren Teile an besondere grosse Beschränkung gebunden. Ferner ist die Abdichtung zwischen den Elementen überhaupt an der Aussenseite eine grosse Frage, die bisher noch ungenügend gelöst wurde. Ferner ist die Wohnungseinteilung völlig festge- legt und kann nicht währenddem Bau oder nach einer Anzahl Benutzungsjahren geändert werden.
Hierdurch können keine Wohnungen gebaut werden, die nicht nur den Forderungen während dem Moment der Aufliefe, rung genügen, sondern auch den höheren Wohnnormen der nächsten Zukunft.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Bie- denken und das Schaffen eines Verfahrens für den in dustriellen Wohnungsbau, der besser den Forderungen der Praxis und den Wohnnormen in der nächsten Zu kunft Genüg leistet.
Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch er reicht, dass die Wände ,und Decken,, die die Wohnungs- einheiten untereinander trennen, als tragendes Skelett ausgeführt wenden, während die nicht tragenden,
@die Räume in Wohnungseinheiten trennenden Wände als vorgefesbigte LeichVgewichtelemente eingebaut werden.
Durch Anwendung der Massnahmen gemäss der Er findung werden die Wohnungseinheiten ohne tragende Trennungswände gebildet, was bedeutet, dass .eine freie Einteilung der Wohnungseinheit möglich ist, während das Einbrauen von vorher bearbeiteten Leichbgewichtele- menten in ,sehr kurzer Zeitgeschehen kann, ohne dass dazu besondere Hilfsmittelerforderlich sind und der Transport dieser Elemente besonderer Massnahmen be darf.
Gemäss einer Vorzugsausführungsform der Erfin dung wird das selbsttragende Skelett als Monoütkon- strukbion aus armiertem Beton hergestellt, der in glatt abgearbeitete Stahlformen gestürzt wird, während hier bei eine Masstoleranz des Skelettes von 2 bis 3 Milli- meier angehalten wird und !das Skelett mit,
einer Pegel mässigen Zellenstruktur hergestellt wird. Von diesen Zellen werden die Giebelwände offen gelassen,
so dass jede Zelle den Rohbau einer Wohnungseinheit mit einem Flur ohne Stützpunkte zwischen den beiden Seitenwänden und den beiden Giebeln bildet. Die Mo- nolitkonstruktion des Betunskelettes die an der Bau stelle unter Anwendung von glatt abgearbeiteten Stahl- formen hergestellt wird, bedarf keiner weiteren Abarbei- tung und liefert massive dicke Flure und Wände,
dit eine sehr gute Geräuschisolation aufweisen. Schliess lich kann durch das Verfahren gemäss der Erfindung eine wesentliche Arbeitsersparung erzielt werden.
Die Erfindung wird jetzt anhand der Zeichnung an einer beispielweisen Ausführungsform erklärt wer den.
Fig.l zeigt eine schematische Perspektivans.icht eines, verschiedene Wohnungseinheiten enthaltenden Gebäudes, das nach dem Verfahren gemäss der Erfin dung hergestellt wind, in dem Stadium der Aufstellung einer Wandschablone.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 eines folgenden Stadiums, nämlich die Aufstellung einer Flur schablone.
Gemäss der Zeichnung wird ein selbsttragendes Ske lett aus armiertem Beton gebildet, das eine Monolit- konstrukbion mit Hilfe von Wand- Flurschablonen derart darstellt, dass eine regelmässige Zellenstruktur gebildet wird, deren Giebelwände offen gelassen werden.
Die Strukturzellen begrenzen je eine Wohungseinheit. Die Zellenwände sind dadurch glatt abgearbeitet, dass für die Schablonen glatt abgearbeitete Stahlformen benutzt werden und keiner weiteren Abarbeitung bedürfen. In den Wohnungseinheiten werden danach die nichttragen- den, die Räume in :der Wohnungseinheit trennenden Wände eingebaut, die aus vorher abgearbeiteten Leicht gewichtelementen bestehen.
Dadurch dass für Idas Beton skelett eine Masstoleranz von 2 bis 3 Millimeter unge halten wird, können die Leichtgewichtelemente ohne weiteres montiert werden, nachdem sie durch die Giebel öffnungen hereingebracht werden.
Gemäss dem Verfahren der Erfindung wird der Rohbau also in armiertem Beton ausgeführt, während die Vollendung des Baues nur eine Montage ist. Die Trennungswände und die Giebelelemente werden vor her hergestellt angeführt. Hierdurch können die beson deren Handwerkarbeiten eines Zimmermanns, Maurers und Anstreichers auf der Baustelle vermieden werden. Die Decken und die Baumauern sind so flach ausge führt, dass Stuckarbeit überflüssig ist. Die Decken wer den bespritzt, während die Wände direkt tapeziert wer den können.
Es können Wohnungseinheiten ohne tragende Tren nungswände erzielt werden, so dass innerhalb der Be grenzungswände eine freie Einteilung in verschiedene Räume möglich ist. Dies bedeutet' auch, dass nach einigen Gebrauchsjahren die Wohnungeinteilung geän dert werden kann, da die Leichtgewichtwandelellemente lösbar zwischen den Wänden und Decken befestigt sind.
Die regelmässige Zellenstruktur des Betonskelettes garantiert eine Uniformität der Wohnungseinheiten in nerhalb deren Begrenzungen, so dass eine vollständige Industrialisierung des ganzen Wohnungsbauprozesses möglich ist. Hierdurch wird eine bedeutende Arbeit- ersparung erzielt während nur für die Verstellung, das Aufstellen und Füllen der Schablonen ein fahrbarer Baukran verwendet werden muss. Die Wandelemente können ohne Hilfsmittel montiert werden.
Für die Wandelemente, die die Zimmertrennungen darstellen, wird vorzugsweise von einer geschichteten Zusammenstellung Gebrauch gemacht, die aus zwei bearbeiteten Aussenschichten und einer Kunststoffül lung aufgebaut ist. Die Kunststoffüllung ist vorzugsweise ein expandiertes Polystyren, während für die Aussen schichten Gipsplatten, für den Fall, dass die Wände nicht der Feuchtigkeit ausgeliefert sind, .angewandt wer den. Für Wände, die der Feuchtigkeit ausgeliefert sind, wie z. B.
Badezimmer, Küchen, Toiletten und ähnliche wird als Aussenschicht ein geeignetes feuchtebeständi- ges Material angewandt.
Das oberbeschriebene Verfahren für :den industriel len Wohnungsbau kann auch während den Winter- monaten angewandt werden, da das Einbringen von Beton .auch ,bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt möglich .ist, wenn besondere Massnahmen getroffen wer den, während die Vollendung des Baues ohne sehr grosse Massnahmen auch bei solchen Temperaturen stutt- finden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren für den industriellen Bau von Wohnun gen, wobei Wohnungseinheiten in Serien hergestellt wer den unter Benützung von vorher fabrikmässig hergestell ten und bearbeiteten Bauelementen, die auf der Bau stelle zu Wohnungseinheiten aufteilenden Wänden und Decken verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände und Decken, die die Wohnungsein heiten untereinander trennen, als tragendes Skelett aus geführt werden, während die nichttragenden, die Räume in Wohnungseinheiten trennenden Wände als vorgefer tigte Leichtgewichtelemente eingebaut werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der armierte Beton zur Herstellung des Skelettes i:n glatt bearbeitete Stahlformen einge bracht wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Skelett mit einer Masstoleranz von 2 bis 3 mm hergestellt wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Skelett mit :einer regelmässigen Zellenstruktur gebildet wird. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Giebelwände der Zellen offen gelassen werden. 5.Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leichtgewichtwandelemente lös bar zwischen den Wänden und Decken befestigt werden. 6. Verfahren gemäss den Unteransprüchen 1-5, da durch gekennzeichnet, dass die Giebelöffnungen der Zellen mit Giebelelementen abgeschlossen werden. PATENTANSPRUCH 1I Leichtgewichtwandelement zur Ausführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass Idas Element aus zwei bearbeiteten Aussen schichten und einer Kunststoffüllung besteht. UNTERANSPRUCH 7.Element gemäss Patentanspruch 1I, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Kunststoff ein expandiertes Poly- styren ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1061565A CH444457A (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Verfahren für den industriellen Bau von Wohnungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1061565A CH444457A (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Verfahren für den industriellen Bau von Wohnungen |
Publications (1)
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| CH444457A true CH444457A (de) | 1967-09-30 |
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Family Applications (1)
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| CH1061565A CH444457A (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Verfahren für den industriellen Bau von Wohnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH444457A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2544356A1 (fr) * | 1983-04-18 | 1984-10-19 | Pujol Barcons Salvador | Ensemble de construction pour la coulee de structures rigides monolithiques et procede de construction de telles structures |
-
1965
- 1965-07-28 CH CH1061565A patent/CH444457A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2544356A1 (fr) * | 1983-04-18 | 1984-10-19 | Pujol Barcons Salvador | Ensemble de construction pour la coulee de structures rigides monolithiques et procede de construction de telles structures |
| EP0123264A3 (de) * | 1983-04-18 | 1986-10-22 | Salvador Pujol Barcons | Gebäudesystem und dessen Bestandteile |
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