CH444567A - Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere Hartkäse - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere Hartkäse

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CH444567A
CH444567A CH963066A CH963066A CH444567A CH 444567 A CH444567 A CH 444567A CH 963066 A CH963066 A CH 963066A CH 963066 A CH963066 A CH 963066A CH 444567 A CH444567 A CH 444567A
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CH
Switzerland
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cheese
tub
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dependent
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CH963066A
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Henseler Erich
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Henseler Erich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds
    • A01J25/115Separating whey from curds; Washing the curds by discontinuous separation

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere Hartkäse
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von KÏse, insbesondere Hartkäse, mit wenigstens einer Form sowie einer   Abfüll-und    Presseinrichtung.



   Für die Herstellung von KÏse sind   Presseinrichtun-    gen bekannt, bei denen ein beweglicher Deckel von oben auf den   Käselaib'drückt,dessenGegenlager    von einem festem Träger oder einer Unterlage gebildet ist.



  Der bewegliche Deckel kann mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigbar sein. Es ist auch vorgeschlagen worden,   einen Behälter zu verwenden, der zwi-      schen    einem äusseren festen Deckel und einem inneren beweglichen Deckel eine Blase enthält, die durch ein Druckmedium aufblasbar ist, und den beweglichen Dekkel nach unten drückt. Derartige Binrichtungen sind verhältnismässig schwer und aufwendig. Vielfach sind bei den bekannten Abf ll- und Pre¯einrichtungen einzelne BehÏlter vorgesehen, die ins Innere einer Wanne odor dergleichen   igebracht werden müssen, welche beim    Auspressen des Käsebruches in   schwimmender    Molke die ausgepre¯te Molke aufnimmt. Der Transport solcher Behälter bzw. Einrichtungen ist sehr umständlich.



  Bei einer   weiteren bekannten Einrichtung mit'einem    im BehÏlter nach oben beweglichen Pre¯stempel ist der Transport leichter, doch kann dabei nicht in der Molke gepresst werden. Meist wird auch die Form, in welche der   Käsebruch    gefiüllt wird, zuerst mit   Tüchern    ausgeschlagen und dann erst der Käse gepresst, der sich anschliessend als   Käselaib    aus der Form herausheiben lässt. Auch diese zusätzliche Auskleidung ist umständlich und in hygienischer Beziehung nicht ideal.



   In den KÏsereien war es bislang üblich, da¯ die KÏselaibe beispielsweise   eingepackt m Käsetücher und    umgeben von HolzjÏrben und Holzpre¯deckeln auf   einen Presstisch gebracht wurden. Die Geschwindigkeit    der Auskühlung im Käselaib, welche die Säuerung be  einflusst und eine bedeutungsvolle Rückwirkung auf    die QualitÏt des Käses hat, hing dabei von der herrschenden Raumtemperatur ab. In moderneren   Betrieben bat    man das gesamte   Käsereilokal    auf eine gewünschte Temperatur aufgeheizt, oder man brachte die   Käselaibe    in einen Pressraum, der seinerseits die gewünschten   Temperatu-    ren. aufwies.

   Dies bedingte einerseits einen grossen Energieaufwand, erschwerte jedoch anderseits gleichzeitig die Arbeitsbedingungen des Personals.



   Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Ausf hrungen zu vermeiden und eine verbesserte Vorrichtung zu schaffen, die   bai    einem Minimum an Konstruktions-, Fertigungs- und Transportaufwand eine wirtschaftliche Herstellung von Käse,   ins-    besondere Hartkäse, mit grosser Betriebssicherheit er  möglicht,    wobei die einzelnen Arbeitsschritte bequem und auch durch angelerntes Personal ausf hrbar sind.



   Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der ein  gangs erwähnten    Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Abf ll- und Presseinrichtung eine Aussenum  mantelung      ufweist, an    welcher die Form oder Formen lösbar befestigt ist bzw. sind.



   Diese Massnahme ermöglicht eine äusserst rationelle   Arbeitstechnik, wobei nur eine einzige Bodienungsper-    son erforderlich ist. Die Formen können mit einem Handgriff an der Au¯enummantelung der Wanne bzw. des Pre¯tisches befestigt werden, wobei die Au¯enummantelung ein unerwünschtes Abfliessen der Molke beim Einfüllen des   Molke-Käsebruch-Gemisches    verhindert.



   In der Zeichnung ist ein Ausf hrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig.   1    die Vorrichtung im Querschnitt nach der   Schnittlinie 1-1 der    Fig. 2,
Fig. 2 die Vorrichtung in Ansicht von oben.



   Die Ummantelung der Vorrichtung ist entweder als fest eingebaute Wanne 1 oder als fahrbare Abfüllwanne 2 vorgesehen. Die Wanne enthÏlt mehrere Formen 19, die durch Trennwände 3 mit Gummipfropfen   4    abgetrennt werden können. In einer Ecke der Abfüllwanne 1 bzw. 2 ist ein   Standrohr    5 angebracht, das im   InnerenmiteinemStandrohmufsatz    6 versehen ist.



     Innerhalb der Press-und Abfüllwanne l,    2 sind entsprechend der Anzahl der Formen Presseinheiten vorgesehen.   (dièse    bestehen aus einem als Pressstempel dienenden Hubzylinder 9 und d einem Pre¯teller 10, der durch einen Faltenbalg 8   ge,,-en    das Innere der Wanne 1, 2 abgedichtet ist. In der Wanne   1,    2 ist in BodennÏhe ein Chemikalien-Zuführungsrohr 12 angeordnet.



  Längs der Oberkante der äusseren Wannenbegrenzung befindet sich ein Sprührohr   13.    Ausserdem   sind Luft-    anschlüsse 14 vorgesehen.



   Im Falle einer fest eingebauten Wanne 2 ist ein starrer Unterbau 16 vorhanden, während bei einer fahrbaren Abfüllwanne 2 ein Fahrgestell die Abstützung gegenüber dem Boden übernimmt.   Fussventile    18 songen für die BetÏtigung der Pre¯einrichtung. Diese weist eine Pressplatte 20 auf, auf welcher eine untere   Kunststoff-    einlage 21 aufruht Auf letztere ist eine untere Siebplatte 22 aufgelegt. Die Form 19 ist obe. durch einen Deckel 25 abgeschlossen, der mit einer oberen   Kunst-      stoffeinlage    24 und einer darunter befindlichen oberen Siebplatte 23 versehen ist.



   Die dünnen Kunststoffolien verhindern das Kleben der perforierten Metall-Siebplatten 22,23 mit dem aufgelegten Deckel 25 bzw. der Pressplatte, so dass der   Käselaib    nach Beendigung des Käsepressens glatt abgehoben werden kann. Ausserdem wird der Abfluss der Molke durch d. ie eingelegten Kunststoffolien beg nstigt.



  Von Vorteil ist es, wenn die Form mehrere Schichten verschiedener Kunststoffe aufweist, wobei die innere Schicht bzw. die inneren Schichten h¯here Festigkeit als die Aussenschichten besitzen, beispielsweise mit einer   Glasfaserverstärkung.   



   Zur Befestigung des Deckels 25 dienen Stifte 26.



  Auf die Form 19 ist ausserdem ein Füllrahmen 27 aufsetzbar.



   Die Form 19 besitzt Nocken 29, welche unter Haken 11 greifen, die auf dem Unterbau 16 bzw. dem Fahrgestell angebracht sind. Wird die Form 19 mittels des Handgriffs 15 geöffnet, so weitet sie sich radial auf, so dass sich die Nocken 29 aus den Haken 11 l¯sen und die Form axial abgenommen werden kann.



   An gegenüberliegenden Wänden der Wanne 1 bzw.



  2 sind Drehzapfen 30 angeordnet, so daf3 die ganze Wanne   1,    2 während des   Pressvorganges bzw. zur Ent-    nahme der Käselaibe um die Längsachse   gekippt wer-    den kann.



   Dadurch ist es möglich, den KÏs während des Pressvorganges zu wenden, ohne da¯ er der   Käseform    entnommen, aus Tüchern   ausgepack@,    auf einem Tisch   gewe. ndet    und nachher wieder in frische T cher eingewickelt werden muss. Das Wenden in der Wanne hat einen n g nstigen Einflu¯ auf die Molkenverteilung im   Käselaib,    wodurch die QualitÏt des KÏses gesteigert wird.



   Am Boden der Wanne   1,    2 ist ein WÏrmeaustauscher in Form einer Heizschlange 31 angeordnet, die eine Temperierung des Innenraumes der Wanne 1, 2   e. rmöglicht.    Diese kann mit einem Isolierdeckel abdeckbar sein, um   Wärmaverluste    gegenüber einem tiefer temperierten Raum zu verhindern.



   Indem man in einen solchen Zwischenmantel oder Wärmeaustauscher ein Heizmedium, beispielsweise Dampf, Wasser oder   Öl,    oder auch ein Kühlmittel einströmen lϯt, kann die Temperatur des Innenraumes der Wanne, den jeweiligen Erfordernissen entsprechend eingestellt werden. Zweckmϯig ist insbesondere die Anordnung einer Heizschlange am   loden    der Wanne, die das AufwÏrmen des Hohlraumes in der Wanne mit Steuerung von Hand oder automatisch gestattet. Dadurch kann die Raumtemperatur des   Käsereilokales    wesentlich tiefer gehalten   werden, und der Säuerungs-    verlauf ist   weitgehend stauerbar,    je nach den Anwei  sungen    des Betriebsleiters.

   Die niedrigeren Heizkosten bedeuten eine weitere starke Steigerung der   Wirtschaft-    lichkeit. Damit kein WÏrmeverlust zufolge der tieferen   Raumtemperatur entsteht, bann über die Wanne    ein Deckel aus isolierendem Material gelegt werden.



   Die e Vorrichtung wird wie folgt benützt :
Das von einem   Käsekessel    kommende Gemisch von bereits geschnittenem und gebranntem KÏsebruch und   Molke wird über Iden Füllrahmen    27 in n die offene Form 19 geleitet. Je mehr Gemisch in die Form 19 gelangt, um so mehr Molke tritt aus den Locher der   Siebform    19 aus und sammelt sich in der Wanne 1 bzw.



  2. Ist   dis    Form 19 gefüllt, so wird der F llrahmen 27   labgenommen,    die obere'Siebplatte 23 samt der   Kunst-    stoffeinlage 24 eingelegt und der Deckel 25 mit den Stiften 26 befestigt. Nun wird die Presseinrichtung betätigt, deren Pressteller 10 den   Käsebruch    gegen den Deckel 25 presst, wobei die Molke durch die Löcher der Form 19 und der   Siebplatten    22,23 sowie   gegebe-    nenfalls durch (nicht dargestellte) Radial-Nuten der   Pressplatto      20    und des Deckels 25 in die Wanne 1, 2 gelangt. Bei Erreichen der Oberkante des Standrohres 5 läuft die Molke über.

   Die in der Wanne 1, 2 gestaute Molke bildet so, einen Luftabschluss, der beim Einfüllen des Gemisches und beim Pressen die Bildung von Lufteinschlüssen im Käsebruch verhindert. Sobald letzterer gen gend fest zusammengepresst wonden ist, zieht man das Standrohr 5 aus seinem Sitz heraus, so da¯ die Molke   aus der Wanne l,    2 in ein darunter angeordnetes Gefϯ oder in eine Leitung abläuft. Bei dem folgenden weiteren Pressen besteht wegen des dichten   Vorpressens    keine Gefahr von Luft-oder   Molkeneinschlüssen    mehr.



  Der Zutritt von Luft zu der perforierten Form 19 f¯rdert die Rindenbildung. Hat schlie¯lich der KÏselaib die gewünschte Konsistenz erreicht, so entfernt man den Deckel 25 sowie die obere Siebplatte 23 und l¯st die Spanneinrichtung 15 der Form 19, wodurch diese den KÏselaib freigibt. Durch   erneuta    Betätigung der Pre¯einrichtung wird der Pressteller   20    so weit gehoben, da¯ er etwas höher liegt. als der obere Rand der Wanne 1, 2. Dabei wird der KÏselaib ganz aus der Form 19 ausgestossen, wozu eine teleskopisch ausdehnbare Kolbenstange vorhanden ist, die sich durch den im Hubzylinder   9 herrschend. en    Druck automatisch verlängert, wenn letzterer die auf dem   Pressteller    ruhende Last überwindet.

   Der   Käselaib    kann dann zur weiteren Be  arbeitung    oder Lagerung bequem seitlich  ber den Rand der Wanne 1, 2 geschoben werden, unter Umständen nach Wegfahren'der ganzen Vorrichtung an eine andere Stelle der   Käserei.   



   Es ist wichtig, dal3 die beschriebene   Abfüll-und    Presseinrichtung eine Aussenummantelung für eine oder mehrere Formen aufweist, die rasch,   z.    B. mit einem Handgriff. an der Wanne bzw. dem Pre¯tisch befestigt oder abgelöst werden kann. Diese Aussenummantelung   verbindert das Abfliessen der'Molke und gewährleistet    einen. stets gleich hohen Füllstand. Die Aussenumman  telung    könnte anstatt, aus einer Wanne   1,    2 aus einem Doppelmantel bestehen, der ebenfalls mit der Form 19 durch die Haken 11 und die Nocken   29    verklinkt ist.



  Die Form   19    ist zumindest an ihren Innenflächen mit   flüssigkeitsabweisendem    Kunststoff versehen. Diese Massnahme verhindert ein Kleben der Käsemasse am Metall. Es sind daher keinerlei   Käsetücher    erforderlich, und die Vorrichtung kann auf einfachste Weise sauber gehalten werden.



   An die   Abfülleinheit    kann mit einem Handgriff ein Luftschlauch angeschlossen werden. Während eines Pressvorganges kann der Druck mittels eines   automa-      tisch regulierten Pressdruckgebers    genau gesteuert und den   Fabrikationsbedürfnisssn angepasst werden. Die.    Einhaltung des eingestellten Maximaldruckes kann durch eine automatische Anzeigeanlage sichergestellt werden.



   Nach idem Pressen kann, die   Mantelform    mit    wenigen Handgriffen entfernt werden. Der ausgescho-    bene   Käselaib    kann mit   dam    Wagen oder anderen Transportmitteln zum Salzbad transportiert werden.



  Werden Lage und Abmessungen des Salzbades der Vorrichtung angepa¯t, so mu¯ der KÏse zwischen dem KÏsekessel und dem Salzbad kein einziges Mal mit menschlicher Kraft gehoben werden.



   Wenn man   zuerst'die Aussenummantelung mit    Molke füllen und hernach   den Käsebruch unter    dem Molkenspiegel langsam einflie¯en lassen will, ist diese Ausf hrung besonders zweckmϯig, um den oberen Rand der Form zu erh¯hen. Es ist jedoch auch m¯glich, anstelle   des Füllrahmans einen Abfüllturm auf    die Form aufzusetzen, der die gesamte   Käsebruch-Molkenmenge    in kurzer Zeit aufnimmt. In diesem Falle fliesst die Molke durch die perforierte Form ab,   und der Käse-    bruch bleibt zurück.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann auch in Verbindung mit   bestehenden Prcssanlagen    Verwendung   finden. In dilesem    Falle wird der Käsebruch aus dem KÏsefertiger in die Form abgef llt, die sich auf der fahrbaren und mit TrennwÏnden ausgestatteten Abf llwanne 2 befindet. Sie wird   mach idem    Sedimentieren zum   vorhandenen Käsepresstisch. gefahren. Auf diesen      wird'die Form    geschoben, wo die obere Siebplatte 23 und der   Pressdeckel    25 sowie die bisher verwendeten   Käsepresskreuze eingelegt werden können.    Sodann werden'die Pressen von Hand nachgespannt. Eventuell können die vorhandenen mechanischen   Käs ! epressen    auf pneumatischen Betrieb umgebaut werden.



   Die erfindungsgemϯe Vorrichtung erm¯glicht eine sehr gro¯e Arbeitszeiteinsparung und Arbeitserleichterung. Sie ist durch eine einzige Bedienungsperson hand  habbar    und äusserst   anpassungsfähig an die herzustellen-    den Fabrikate und ihre Abmessungen sowie an die Schwankungen der zu verarbeitenden Milchmenge. Da keine festen Einbauten in das GebÏude vorgenommen werden müssen und kostspielige Armierungen für Böden und WÏnde oder andere statische Konstruktionen nicht   erforderlich sind, kan. n Idie Produktionsmenge    in jeder beliebigen KÏserei ohne gro¯e bauliche VerÏnderungen und mit geringsten Kosten erh¯ht werden. Die ver  wendeten einfachen p@eumatischen    und hydraulischen Einrichtungen haben eine gro¯e Lebensdauer und sind besonders f r nasse Betriebe geeignet.

   Ein besonderer Vorteil   d'er    orfindungsgemässen Vorrichtung ist die einfache und hygienische Sauberhaltung der Maschinen und Gerätschaften.



   Die Vorrichtung k¯nnte auch so angeordnet sein, dass die f r die Durchf hrung aller Arbeitsschritte erforderlichen Einrichtungen vereinigt sind, nÏmlich eine   Abfüllwanne,    zugleich Molkenauffangbassin, eine Presse zum Vorpressen des KÏsebruches unter dem Molkenspiegel sowie zum Pressen des KÏselaibes, ein Pre¯stempel zum Herausheben des KÏselaibes aus der Form, eine Wendeeinrichtung und Mittel zur Reinigung der
GerÏtschaften in der gleichen Wanne. Eine solche An Ordnung ist leicht und   billilg      hersbellbar und    wirtschaftlich   in der    Verwendung. Transportvorgänge werden weitgehend vermieden. Bis zum Auspacken des KÏselaibes werden nur wenige Kilogramm in vertikaler Richtung verschoben.

   Dabei sind nur leichte Teile zu bewegen, die ohne Schwierigkeiten von einem Bedienungsmann getragen werden k¯nnen. Zweckmϯigerweise geht man so vor, dass die abgenommenen Teile neben der Form in vertikaler Richtung in die Wanne gestellt wer  den. Sobald der Käselaib der Form entnommen worden    ist, werden die Teile in horizontaler Richtung in die ge¯ffnete Form eingelegt. Anschlie¯end kann die Abf llund Pre¯wanne durch ein zentrales SÏure- und Laugensystem mit einer Reinigungsflüssigkeit beschickt werden. Dabei kann ein   Zirkulationskreislauf    vorgesehen   sein, wobei ein Wärmaverlust durch    eine im   Laugentank    eingebaute Heizung ausgeglichen wird.

   Auf diese Weise k¯nnen nicht nur Formenteile, sondern auch F lleitun  gon    und andere Gerätschaften des   Käsereibetriebes    einer einwandfreien   Säuberung    unterzogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere HartkÏse, mit wenigstens einer Form sowie einer Abf ll- und Pre¯einrichtung, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Abfüll-und Presseinrichtung eine Aussenummante- lung (1, 2) ; aufweist, an welcher die Form oder die Formen (19) lösbar befestigt ist bzw. sind.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (19) aufweitbar und so angeordnet ist, dass nach Beendigung des Käsepressens der Presstcller (10) den Käselaib über den Rand der aufgeweiteten Form (19) bzw. der Aussenummantelung (1, 2) hochhoben kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kannzeichnet, dass die Kolbenstange der Presseinrichtung teleskopisch ausdehnbar ausgebildet ist.
    3. Vorrichtung nach Pabentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenummantelung (l, 2) von einer Wanne gebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenummantelung (l, 2) aus einem Doppelmantel besteht.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenummantelung (1, 2) mit der Form (19) durch Halken (11) und Nocken (29) verklinkbar ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Form (19) eine Kunststoffolie (21 bzw. 24) eingelegt ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Form (19) zumindest an ihren InnenflÏchen fl ssigkeitsabweisenden Kunststoff aufweist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (19) aus einer mit dem flüssigkeusabweisenden Kunststoff überzogenen perforierten Metallplatte besteht.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Form (19) mehrere Schichten verschiedener Kunststoffe aufweist, wobei die innere Schicht bzw. die inneren Schichten höhere Festigkeit als die Au¯enschichten besitzen.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Schicht eine Glasfaserverstärkung besitzt.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch, ldadurch ge- kennzeichnet, dass auf die Form (19) ein F llrahmen (27) aufsetzbar ist.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenummantelung (l bzw. 2) an wenigstens zwei einander gegenüberliegenden Wänden mit Drehzapfen (30) versehen ist.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Reinigung (12) der GerÏtschaften in der gleichen Wanne (1, 2) aufweist.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Tempe rierung des Innenraumes der Wanne (1, 2) ein Zwi schenmantel vorhanden ist.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Temperierung des Innenraumes der Wanne (1, 2) eine am Boden derselben angebrachte Heizschlange (31) vorhanden ist.
CH963066A 1966-06-25 1966-07-02 Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere Hartkäse CH444567A (de)

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CH963066A CH444567A (de) 1966-06-25 1966-07-02 Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere Hartkäse
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CH963066A CH444567A (de) 1966-06-25 1966-07-02 Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere Hartkäse

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CH963066A CH444567A (de) 1966-06-25 1966-07-02 Vorrichtung zur Herstellung von Käse, insbesondere Hartkäse

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FR (1) FR1521031A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986002805A1 (en) * 1984-11-05 1986-05-22 A/S Perfora Hans Rossen Cheese pressing mould

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986002805A1 (en) * 1984-11-05 1986-05-22 A/S Perfora Hans Rossen Cheese pressing mould

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FR1521031A (fr) 1968-08-14

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