CH444721A - Optischer Zeichenmelder mit einer an ihrem Umfang umwendbare Blättchen aufweisenden Trommel - Google Patents

Optischer Zeichenmelder mit einer an ihrem Umfang umwendbare Blättchen aufweisenden Trommel

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CH444721A
CH444721A CH944866A CH944866A CH444721A CH 444721 A CH444721 A CH 444721A CH 944866 A CH944866 A CH 944866A CH 944866 A CH944866 A CH 944866A CH 444721 A CH444721 A CH 444721A
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Description


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    Optischer   Zeichenmelder mit einer an ihrem Umfang    umwendbare   Blättchen    aufweisenden   Trommel Es sind optische    Zeichenmelder   bekannt, welche eine drehbare Trommel besitzen, an welcher beschriftete Blättchen nach Art der Seiten eines Buches befestigt sind, wobei bei der Drehung der Trommel die Blättchen    einzeln   nach unten fallen und somit in Abhängigkeit der Stellung der Trommel verschiedene Zeichen anzeigen. Solche Zeichenmelder werden vorzugsweise über eine Übersetzung von Schrittmotoren angetrieben, welche ihrerseits durch    abwechselnd   gepolte Gleichstromimpulse schrittweise bewegt werden.

   Es hat sich gezeigt, dass die Schrittmotoren im Zusammenhang mit dem Antrieb von    Anzeigetrommeln   der beschriebenen Art neben grossen Vorteilen auch Nachteile besitzen, welche insbesondere darauf    zurückzuführen   sind, dass der Anker eines Schrittmotors während eines Schrittes bis zum Erreichen der Endstellung des betreffenden    Schrittes   beschleunigt wird und erst nach Überschreiten dieser Stellung gebremst wird, wobei die Bremsung nicht schlagartig erfolgt, sondern lediglich    mit   wachsender    Auslenkung      zunimmt.   Der Anker überschreitet daher die Endstellung, schwingt anschliessend wiederum zurück und pendelt um die Endstellung.

   Dieses Pendeln wirkt sich nun nachteilig aus, indem bei raschem Schalten ein Schaltschritt beginnt, wenn die sich im Anschluss an den letzten Schritt ergebenden Pendelbewegungen noch nicht beendet sind, wodurch jeweils die Ausgangslage eines Schrittes nicht eindeutig festgelegt ist. Soll ein Zeichenmelder bei verschiedenen Spannungen und    mit   verschieden schnellen Schaltfolgen einwandfrei arbeiten, wirken sich solche Unsicherheiten infolge der ungleichen, in den verschiedenen Betriebsfällen auftretenden Beschleunigungen    nachteilig   aus. Das Pendeln des Ankers macht sich auch insofern unangenehm bemerkbar, indem jeweils die Trommel mit allen Blättchen ebenfalls pendelt, wodurch die Gefahr besteht, dass Blättchen, welche noch in ihrer obern Stellung verbleiben sollten, fälschlicherweise hinunterfallen. 



  Diese Nachteile wurden durch eine    Rückdrehsperre      zu   beheben versucht, welche den Anker des Schrittmotors, nachdem er die Endstellung überschritten hat, festhält. Obwohl auf diese Weise Verbesserungen möglich sind, zeigen derart ausgerüstete Zeichenmelder immer noch den    Nachteil,      dass   ein zu starkes Überschwingen des Ankers über die Endstellung hinaus und damit ein    fälschliches      Hinunterfallen   von Blättchen    möglich   ist. Ausserdem ist auch unter diesen Voraussetzungen die Ausgangslage des Ankers nicht genau festgelegt, indem sie von der Grösse des jeweiligen Impulsstromes abhängt. 



  Im Zusammenhang mit elektrischen Nebenuhren ist ferner eine Einrichtung bekannt geworden, bei deren Anwendung die    obgenannten   Mängel nicht auftreten, indem damit das Weiterdrehen des Schrittmotors kurz nach Überschreiten der Endstellung durch einen mechanischen Anschlag gesperrt wird. Diese als  Fanghebel  bekannte Einrichtung beruht auf der Wirkung der Trägheit, indem der Fanghebel während der Drehung des Ankers durch einen Nocken in die Sperrstellung bewegt wird, wo er infolge    Trägheitswirkung   verbleibt und den Anker durch Anschlag am Weiterdrehen hindert. Nachdem der Anker zur Ruhe gekommen ist, bewegt sich der Fanghebel durch Schwerkraftwirkung in die Ruhestellung und gibt den Anker für den nächsten Schritt wiederum frei.

   Grundsätzlich könnten    mit   einer solchen Einrichtung auch die beschriebenen    Schwierigkeiten   bei den in Frage stehenden Zeichenmeldern behoben werden, aber die dort verlangte schnelle Schaltfolge verträgt sich schlecht    mit   der Anwendung von    Trägheits-   und Schwerkraftwirkungen. 



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun, die Vorteile    einer   Einrichtung, die den Schrittmotor in seiner Endstellung oder einer dieser Stellung eng benachbarten Stellung am Weiterdrehen hindert, auch auf Zeichenmelder mit schnell schaltenden Schrittmotoren anzuwenden. Sie betrifft einen optischen Zeichenmelder der genannten Art    mit   einer auf die Drehung der Trommel einwirkenden, die Bewegung dieser Trommel jeweils am Ende eines Bewegungsschrittes in der Vorwärtsrichtung begrenzenden beweglichen Fangeinrichtung.    Dieser   optische Zeichenmelder ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Fangeinrichtung in mindestens einer ihrer Bewegungsrichtungen auf elektromagnetische Weise bewegt wird. 



  Die Erfindung wird nun anhand von drei Ausführungsbeispielen erklärt. 

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    Fig.   1 zeigt die schematische Darstellung eines ersten    Ausführungsbeispiels   eines optischen Zeichenmelders. 



     Fig.2   zeigt von einem zweiten Ausführungsbeispiel die mit der Erfindung im direkten Zusammenhang stehenden Teile, wobei die in diesem Zusammenhang    nicht   interessierenden, bereits in    Fig.   1 dargestellten und im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel übereinstimmenden Teile weggelassen wurden. 



  Die Figuren 3 und 4 zeigen auf das zweite Ausführungsbeispiel    bezügliche   Schaltschemata. 



  Die Figur 5 zeigt die schematische Ansicht der wesentlichen Teile eines dritten Ausführungsbeispiels und Figur 6 ist die perspektivische Darstellung eines der in Figur 5 gezeigten Teile. 



  Der auf Figur 1 dargestellte Zeichenmelder besitzt einen    elktromagnetischen   Schrittmotor bekannter Bauart mit einer Spule 1 und einem einen Dauermagneten    enthaltenden      Drehanker   2. Sofern die Spule 1 von abwechselnd gepolten Stromimpulsen durchflossen wird, dreht sich der    Anker   2 bei jedem    Impuls   um eine halbe Drehung. Der Anker treibt dabei mit seiner Verzahnung ein auf der Welle 10 sitzendes Zahnrad 3 an. Das mit dem Zahnrad 3 starr verbundene, auf der gleichen Welle sitzende    Zahnrad   11 kämmt mit einem nur andeutungsweise dargestellten, auf der Welle 6 sitzenden Zahnrad, welches seinerseits starr mit der Trommel 4 verbunden ist.

   Diese Trommel besteht aus zwei parallelen Scheiben, die in bekannter Weise an ihrem Umfang Löcher aufweisen, wobei in je zwei einander gegenüberliegenden Löchern ein Blättchen    beweglich   gelagert ist. Bei einer Drehung der Trommel im    Gegenuhrzeigersinn   gelangt jeweils eines der Blättchen unter den Anschlag 7, wo es in einer oberen    Anzeigestellung   zurückgehalten wird und bei Weiterdrehung der Trommel - wie mit der    strichlierten   Linie angedeutet - in eine untere Anzeigestellung fällt.

   Die Blättchen tragen auf der    Vorder-   und Rückseite je einen Ober- und einen Unterteil    eines   Zeichens, wodurch von den beiden in der    Anzeigestellung      befindlichen,   in einer Ebene liegenden Blättchen zusammen ein Zeichen angezeigt wird. Die Stellung der Trommel bestimmt dabei das angezeigte Zeichen. 



  Wird nun der Schrittmotor durch Impulse wechselnder    Polarität   gedreht, dreht die Trommel 4    ebenfalls   und die Zeichen werden der Reihe nach angezeigt. 



  Die    Übersetzungsverhältnisse   der Zahnräder sind dabei derart gewählt, dass jeder halben Drehung des Ankers 2,    d.h.   jedem dem Schrittmotor zugeführten Impuls, das Herunterfallen eines Blättchens entspricht. Durch Abzählen der an den Schrittmotor abgegebenen    Impulse   kann somit ein    beliebiges   der auf den Blättchen angebrachten Zeichen angezeigt werden. 



  Um zu    verhindern,   dass nach einem beendeten Bewegungsschritt infolge der Trägheit der bewegten Teile die Trommel über das Ziel    hinausdrehen   kann und dadurch mehr Blättchen hinunterfallen können als erwünscht    sind,   ist ein    mit   den Zahnrädern 3 und 11 fest verbundenes und ebenfalls um die Achse 10 drehbares Sperrad 8 angeordnet, in welches eine    Sperrklinke   9 eingreifen kann. Diese beiden Teile bilden zusammen ein die Bewegung der Trommel in der Vorwärtsrichtung hinderndes    Zahngesperre.   



  Die Zähnezahl des Sperrades ist im Zusammenhang mit den verschiedenen Übersetzungen    derart   gewählt, dass das Sperrad pro Schritt des Motors um einen Zahn    fortbewegt   wird. Die Sperrklinke ist an der Achse 12 gelagert und wird in ihrer Ruhelage durch die Feder 13 an den Anschlag 14 gedrückt. Durch Erregung des Elektromagneten 15 kann sie entgegen der Wirkung der Kraft der Feder 13 in den Bereich des Sperrades 8 geschwenkt werden, so dass dieses Rad und damit alle bewegten Teile an der Weiterbewegung gehindert werden.

   Die Spule des Elektromagneten    muss   nun bei    Beginn   eines jeden auf den Schrittmotor gegebenen Impulses erregt und nach    beendetem   Impuls wiederum stromlos gemacht werden, wobei die zeitlichen Verhältnisse derart aufeinander abgestimmt sein müssen, dass sich das Sperrad bereits um einen gewissen Betrag bewegt hat, wenn die    Klinke   das Rad    berührt,   und dass die    Klinke   vor    Beginn   des nächsten, dem Schrittmotor zugeführten    Impulses   sich wiederum vom Sperrad entfernt hat.

   Sofern zwischen je zwei dem    Schrittmotor   zugeführten    Impulsen   eine Pause eingeschaltet wird, ist es möglich, die beiden Spulen des Schrittmotors und des Sperrmagneten in Serie oder parallel zu schalten, wodurch auf eine besondere Leitung zur    Betätigung   der    Sperrklinke      verzichtet   werden kann. 



  Das zweite Ausführungsbeispiel, von dem die wichtigsten Teile in Figur 2 dargestellt sind, unterscheidet sich vom ersten in erster Linie durch den Umstand, dass hier die Sperrklinke 15 im Ruhezustand durch die Feder 16 an das Sperrad 8    gedrückt   und durch Erregen des Elektromagneten 17 davon entfernt wird, so dass somit bei Erregung des Magneten eine Freigabe des Sperrades erfolgt. In diesem Fälle ist es    somit   notwendig, dass der Elektromagnet 17 immer etwas vor dem Schrittmotor erregt und bereits wieder    aberregt   werden muss, wenn sich das Sperrad in Bewegung gesetzt hat. Der Elektromagnet kann daher in diesem Falle nicht wie    irn   ersten Beispiel mit dem Schrittmotor in Serie oder parallel geschaltet werden.

   Um jedoch auch in diesem Falle nicht eine besondere Leitung von einer Steuereinrichtung zum Zeichenmelder anordnen zu müssen, lässt sich eine Kombination mit dem Stromkreis der in der Folge beschriebenen    Synchronisiereinrichtung   erreichen. Der    Zeichenmelder   des    vorliegenden   zweiten Ausführungsbeispiels weist eine    Synchronisiereinrichtung   auf, welche aus der    Sperrklinke   18, dem Sperrad 19 und dem Freigabemagneten 20 besteht.

   Voraussetzung für eine solche    Synchronisieranordnung   ist die Wahl einer Übersetzung 1:1 zwischen dem Sperrad 19 und der auf Figur 2 nicht dargestellten    Trommel   mit den Blättchen, denn es ist notwendig, dass die    Sperrklinke   18 immer in der gleichen    Stellung   der Trommel in die Kerbe der Sperrscheibe 19 einfällt. Sofern nun auf den Schrittmotor eine einer vollen Umdrehung der Trommel entsprechende Anzahl von Impulsen gegeben wird, tritt immer einmal der Zeitpunkt ein,    in   welchem sich die Kerbe der Sperrscheibe gegenüber der    Sperrklinke   18 befindet. Die Sperrklinke 18 fällt dann ein und    hindert   den Motor    trotz   den weiter darauf gegebenen    Impulsen   am Weiterdrehen.

   Eine Weiterbewegung der Trommel ist somit erst möglich, wenn der Freigabemagnet 20 zusammen mit dem Schrittmotor erregt wird. Durch Abzählen der vom    Zeitpunkt   der Erregung des Magneten 20 an auf den Schrittmotor gegebenen    Impulse   kann dann die Stellung der Trommel und damit das angezeigte Zeichen    eindeutig   beherrscht werden. 



  Da die beiden Elektromagnete 17 und 20 ähnliche Funktionen ausüben, können sie über dieselbe Ader betrieben werden, indem gemäss den beiden Figuren 3 oder 4 ein    Gleichrichter-   parallel oder in Serie zur Spule 20 geschaltet wird. Um eine richtige Zusammenarbeit der beiden Magnete zu erreichen, ist es notwendig, dass von 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ,der nicht dargestellten Steuereinrichtung aus mit jedem auf den Schrittmotor gegebenen Impuls ein Impuls an die Klemmen    KI   und K2 gelegt wird, welcher kürzer ist als die Zeit die der Schrittmotor zur Ausführung eines Schrittes braucht. Die Polarität dieses Impulses muss derart gewählt werden, dass an der Klemme K1 Minus und an der Klemme K2 Plus liegt.

   Wie aus den Figuren 3 und 4 hervorgeht, wird dann durch einen Gleichrichter die Spule 20 entweder kurzgeschlossen    (Fig.3)   oder unterbrochen    (Fig.4).   Unter dieser Voraussetzung wird bei jedem    Impuls      ausschliesslich   der die    Sperrklinke   betätigende Magnet 17 erregt und führt - wie früher beschrieben - bei jedem    Impuls   eine Sperrung und eine Freigabe des Sperrades 8 herbei, während die    Synchroni-      sierfunktion   der    Sperrklinke   18 von diesen    Impulsen   nicht beeinträchtigt wird.

   Soll nun im    Anschluss   an eine Sperrung der Organe durch die    Sperrklinke   18 eine Freigabe erfolgen, wird von der nicht dargestellten Steuereinrichtung aus ein    Impuls   mit der Pluspolarität an der    Klemme      K1   und der Minuspolarität an der Klemme K2,    d.h.   mit einer gegenüber den    früheren      Impulsen   umgekehrten Polarität angelegt.    In   diesem Fall werden beide Magnete (17 und 20) betätigt, da dann der Gleichrichter in der Sperrichtung beansprucht wird. 



  Auf die beschriebene Weise    gelingt   es somit, die drei Magnetspulen des Zeichenmelders über nur zwei individuelle Adern zu steuern. Unter bestimmten Voraussetzungen, die aber mit dem Gegenstand der Erfindung in keinem Zusammenhang stehen und daher nicht näher beschrieben werden, ist es möglich, die Magnete 17 und 20 mehrerer Zeichenmelder gemeinsam zu betätigen und damit die Zahl der individuellen Adern noch weiter zu vermindern. 



  In einem dritten Ausführungsbeispiel wird der abwechselnd gepolte Charakter der für den Antrieb des Schrittmotors verwendeten    Impulse   ausgenützt, um die Einrichtung zur Sperrung der bewegten Teile nach jedem Schritt zu betätigen. Die Sperreinrichtung besteht dabei aus zwei die Vorwärtsbewegung der Trommel hindernden    Zahngesperren   und enthält ein gepoltes, einen Dauermagneten aufweisendes System, wie es beispielsweise von    Telephonweckern   her bekannt ist. Wie aus der Figur 5 ersichtlich ist, sind zwei koaxiale Sperräder 21 vorhanden, deren Zähne gegeneinander versetzt sind. Solche Räder können beispielsweise in der Anordnung    gemäss      Fig.   1 anstelle des Sperrades 8 angeordnet werden.

   Die Zähnezahl dieser Räder und die Übersetzungsverhältnisse zur Trommel sind dabei derart gewählt, dass sich jedes der Sperräder je um einen Zahn weiterbewegt, wenn auf den Schrittmotor zwei    Impulse   abwechselnder    Polarität   gegeben werden. Der    Anker   enthält einen    Dauermagneten   22, dessen    Magnetisierungsrichtung   durch die Buchstaben N und S angegeben ist. Dieser Anker ist in Figur 6 perspektivisch dargestellt.

   Da Magnetsysteme dieser Art allgemein bekannt sind, wird auch als    bekannt   vorausgesetzt, dass bei der Anlegung    abwechselnd   gepolter    Impulse   an die Spule 23, welche das    Wechseln   der Polarität der beiden Pole 24 und 25 bewirken, der Anker abwechslungsweise nach    links   und nach rechts gekippt wird. Dabei wird jeweils die    Sperrklinke   des einen    Zahngesperres   in den Bereich des zugehörigen Sperrades    verschwenkt   und die    Sperrklinke   des anderen    Zahngesperres   vom zugehörigen Sperrad entfernt.

   In der in der Figur 5 gezeigten Lage sperrt die Klinke 26 das vordere Sperrad,- Bei Polaritätswechsel in der Spule 23 sperrt dagegen die    Klinke   27 das hintere Sperrad. Die ganze Einrichtung wirkt somit derart, dass bei aufeinanderfolgenden Schritten der Trommel die beiden Sperräder mit den zugehörigen Sperrklinken abwechslungsweise zur Wirkung kommen. Bei passender gegenseitiger Abstimmung der Form des Ankers und der Anordnung der Zähne an den Sperrädern können sich wie leicht einzusehen ist - die Sperräder jeweils um eine halbe Zahnteilung weiterbewegen, wenn die Polarität des Stroms in der Spule 23 geändert wird, oder anders ausgedrückt, werden die Sperräder je um einen Zahn fortbewegt, wenn die Trommel zwei Schritte ausgeführt hat.

   Sofern die Spule 1 des Schrittmotors mit der Spule 23 in Serie oder parallel geschaltet wird, bewegt sich somit bei jedem Schritt des Schrittmotors auch der Anker der Sperreinrichtung und bewirkt infolgedessen, dass sich die bewegten Teile des Zeichenmelders nicht über die Endstellung eines Schrittes hinausbewegen können. Anstelle der in Figur 5 dargestellten Anordnung ist auch eine    ähnliche      Einrichtung   dieser Art denkbar, bei welcher nun ein einziges Sperrad vorhanden ist. Solche Sperreinrichtungen sind aus der    Uhrentechnik   unter der Bezeichnung (Ankergang  bekannt. 



  Ausser den angeführten Beispielen bestehen    natürlich   noch andere Möglichkeiten, bewegliche Fangeinrichtungen, welche die Bewegungen der drehbaren Teile eines Zeichenmelders der beschriebenen Art in der    Vorwärts-      richtung   begrenzen und die in mindestens einer Richtung in elektromagnetischer Weise bewegt werden, zu schaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Optischer Zeichenmelder mit einer durch einen elektromagnetischen Schrittmotor schrittweise angetriebenen, an ihrem Umfang umwendbare Blättchen aufweisenden Trommel und einer auf die Drehung der Trommel einwirkenden, die Bewegung dieser Trommel jeweils am Ende eines Bewegungsschrittes in der Vorwärtsrichtung begrenzenden beweglichen Fangeinrichtung, dadurch gekennzeichnet dass diese Fangeinrichtung in mindestens einer ihrer Bewegungsrichtungen auf elektromagnetische Weise bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Optischer Zeichenmelder nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangeinrichtung aus einem die Vorwärtsbewegung der Trommel hindernden Zahngesperre besteht, dessen Sperrad sich gleichzeitig mit der Trommel mit einem bestimmten Übersetzungsverhältnis gegenüber der Trommel dreht und dessen Zähnezahl derart gewählt ist, dass bei jedem Schritt der Trommel das Sperrad um einen Zahn weiterbewegt wird, und dessen Sperrklinke durch einen Elektromagneten in den Bereich des Sperrades geschwenkt werden kann. 2.
    Optischer Zeichenmelder nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangeinrichtung aus zwei je die Vorwärtsbewegung der Trommel hindernden Zahngesperren besteht, deren Sperräder koaxial angeordnet sind und sich gleichzeitig mit der Trommel mit einem bestimmten Übersetzungsverhältnis gegenüber der Trommel drehen und deren Zähnezahlen je derart gewählt sind, dass bei je zwei Schritten der Trommel die Sperräder um je einen Zahn weiterbewegt werden, und ferner gekennzeichnet durch ein gepoltes Magnetsystem,
    welches in Abhängigkeit eines seine Spule in einer bestimmten Richtung durchfliessenden Stromes <Desc/Clms Page number 4> die Sperrklinke des einen Zahngesperres in den Bereich des zugehörigen Sperrades schwenkt und die Sperrklinke des andern Zahngesperres vom zugehörigen Sperrad entfernt und bei umgekehrter Stromrichtung die beiden Sperrklinken im umgekehrten Sinne bewegt, und dass die Zähne der Sperräder und die zugehörigen Sperrklinken derart angeordnet sind, dass nach aufeinanderfolgenden Schritten der Trommel die beiden Sperräder mit den zugehörigen Sperrklinken abwechslungsweise zur Wirkung kommen können. 3.
    Optischer Zeichenmelder nach den Unteransprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule des Magnets zur Bewegung der Sperrklinke mit der Spule des Schrittmotors in Serie geschaltet ist. 4. Optischer Zeichenmelder nach den Unteransprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule des Magnets zur Bewegung der Sperrklinke mit der Spule des Schrittmotors parallel geschaltet ist. 5.
    Optischer Zeichenmelder nach dem Unteranspruch 1, mit einer weiteren, nur in bestimmten Stellungen der Trommel wirksamen Sperrvorrichtung und einem dazugehörenden Freigabemagnet, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen des genannten Magnets zur Bewegung der Sperrklinke und des genannten Freigabemagnets in Serie geschaltet sind, wobei der Freigabemagnet durch einen Richtleiter überbrückt ist, so dass über die die Magnete speisende gemeinsame Leitung in Abhängigkeit der Polarität der an diese Leitung angelegten Spannung entweder beide Magnete oder ausschliesslich der die Sperrklinke betätigende Magnet erregt werden. 6.
    Optischer Zeichenmelder nach dem Unteranspruch 1, mit einer weitere, nur in bestimmten Stellungen der Trommel wirksamen Sperrvorrichtung und einem dazugehörenden Freigabemagnet, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen des genannten Magnets zur Bewegung der Sperrklinke und des genannten Freigabemagnets parallel geschaltet sind, wobei in Serie zum Freigabemagnet ein Richtleiter geschaltet ist, so dass über die die Magnete speisende gemeinsame Leitung in Abhängigkeit der Polarität der an diese Leitung angelegten Spannung entweder beide Magnete öder ausschliesslich der die Sperrklinke betätigende Magnet erregt werden.
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