CH444922A - Logarithmisch-periodische Dipolantenne - Google Patents
Logarithmisch-periodische DipolantenneInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q11/00—Electrically-long antennas having dimensions more than twice the shortest operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
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- H01Q11/10—Logperiodic antennas
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Description
Logarithmisch-periodische Dipolantenne Die Erfindung betrifft eine logarithmisch-periodi- sche Dipolantenne und bezweckt insbesondere eine als Sende- oder Empfangsantenne geeignete Antenne mit relativ grossem Eingangswiderstand zu schaffen. Die Antenne soll insbesondere bei den in der Antennen technik für Hör- und Fernsehrundfunk verwendeten Impedanzen von etwa 240 Ohm bis 300 Ohm verwend bar sein.
Antennen, die nach dem logarithmisch-periodischen Prinzip arbeiten, sind bereits bekannt. Dabei werden von allgemeinen logarithmischen Strukturen logarith- misch-periodische Dipolantennen abgeleitet, die einen Spezialfall der logarithmisch-periodischen Antennen darstellen.
Die so entstandenen bekannten Dipolantennen wei sen als strahlende Elemente gestreckte Halbwellendipole auf, die bei Betrachtung des Sendefalles durch einen nach jedem Dipol gekreuzte Leitung erregt werden und die zugeführte Leistung abstrahlen (nach dem Rezipro- zitätsgesetzt ist Umkehrung als Empfangsantenne mög lich).
Entsprechend dem Aufbau solcher Antennen ist aber der Nennwert des Antenneneingangswiderstandes der etwa eine halbe Wellenlänge langen Dipole relativ niedrig und kann zwar durch entsprechende Wahl des Wellenwiderstandes der die Elemente speisenden und zur Antenne gehörenden Leitung beeinflusst werden, aber nur in beschränkten Grenzen. Im allgemeinen wer den die gestreckten Dipole durch ein starres Leitungs system gespeist, an das jeweils eine Hälfte der Dipole wechselseitig angeschlossen wird. Dieses starre Leitungs system dient gleichzeitig als mechanisch tragendes Sy stem für die Dipolelemente.
Es lässt sich mathematisch nachweisen, dass die be kannten logarithmisch-periodischen Dipolantennen nur für relativ niederohmige Nennwerte des Antennenein- gangswiderstandes, z. B. etwa 60 Ohm bis 75 Ohm, dimensioniert werden können. Bei dem bekannten Auf bau solcher Antennen lässt sich bei hohen geforderten Nennwerten des Antenneneingangswiderstandes die er forderliche Speiseleitung, die ein Bestandteil der Anten ne ist, nicht mehr praktisch aufbauen, da der erforder liche Wellenwiderstand zu gross ist.
Die Anpassung sol cher Antennen an höhere Widerstände kann dann nur mit zusätzlichen Transformatoren erfolgen, die jedoch bei grossen Bandbreiten nicht oder nur mit hohem Auf wand realisierbar sind und entsprechende Gewinnver- luste durch ihre Dämpfung bedingen.
Die bekannten logarithmisch-periodischen Dipolan- tennen sind also nicht ohne weiteres für relativ hohe ge forderte Nennwerte des Eingangswiderstandes anwend bar. Die Ursache dieses Umstandes ist die Verwendung von gestreckten etwa eine halbe Wellenlänge langen Dipolen als Strahler. Als weiterer ökonomischer Nach teil ergibt sich, dass durch das starre Leitungssystem zur Speisung der Dipolhälften eine komplizierte Technolo gie erforderlich ist.
Zweck der Erfindung ist es, bei logarithmisch-perio- dischen Dipolantennen über einen grossen Frequenz bereich, z. B. Hör- und Fernsehrundfunkbereich, ohne zusätzliche Transformationsglieder oder dergl. einen An tenneneingangswiderstand von z. B. 240 bis 300 Ohm am Speisepunkt zu realisieren.
Der Erfindung liegt daher insbesondere die Aufgabe zugrunde, diese hohe Eingangsimpedanz allein durch entsprechenden Aufbau und Dimensionierung der An tenne zu erreichen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass als Strahlerelemente der logarithmisch-periodischen Di- polantenne Halbwellenfaltdipole, Halbwellen-Mehrfach- faltdipole oder Ganzwellendipole verwendet werden.
Vorzugsweise sind die zur Antenne gehörenden und die einzelnen Dipole elektrisch verbindenden Speiselei tungen geschirmte HF-Kabel oder ungeschirmte symme trische HF-Leitungen mit beliebigem Dielektrikum und entsprechendem homogenen Wellenwiederstand, z. B. 240 Ohm-Bandleitung. Diese HF-Kabel oder -Leitun- gen haben vorzugsweise nur die Aufgabe der HF-Ener- gieübertragung: sie brauchen nicht, wie beispielsweise die bekannten Ausbildungen, die mechanische Stabili tät der Antennenanordnung zu gewährleisten.
Die erfindungsgemässen Antennen können auch ei nen Teil eines anderen Antennensystems bilden, bei spielsweise als Primärstrahler dienen oder mehrere die ser Antennen können zu einem Antennensystem kom biniert werden.
Als weiterer Vorteil ergibt sich bei der vorliegenden Antenne ein kontinuierlicher Frequenzgang. Dadurch ist es möglich, die Periodizität bei vorgegebenen Schwan kungen der Kennwerte gegenüber bekannten Ausfüh rungen zu verkleinern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Logarithmisch-periodische Dipolantenne, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente Halbwellen- faltdipole, Halbwellen-Mehrfachfaltdipole oder Ganz- wellendipole sind.UNTERANSPRUCH Logarithmisch-periodische Dipolantenne nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur An tenne gehörenden und die einzelnen Dipole elektrisch verbindenden Speiseleitungen geschirmte Hochfre- quenz-Kabel oder ungeschirmte symmetrische Hochfre- quenz-Leitungen mit der Eingangsimpedanz der Einzel dipole entsprechendem, vorzugsweise homogenem, Wel lenwiderstand sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10841664 | 1964-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH444922A true CH444922A (de) | 1967-10-15 |
Family
ID=5478392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1424665A CH444922A (de) | 1964-12-29 | 1965-10-15 | Logarithmisch-periodische Dipolantenne |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT273238B (de) |
| CH (1) | CH444922A (de) |
-
1965
- 1965-09-24 AT AT871665A patent/AT273238B/de active
- 1965-10-15 CH CH1424665A patent/CH444922A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT273238B (de) | 1969-08-11 |
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