CH444922A - Logarithmisch-periodische Dipolantenne - Google Patents

Logarithmisch-periodische Dipolantenne

Info

Publication number
CH444922A
CH444922A CH1424665A CH1424665A CH444922A CH 444922 A CH444922 A CH 444922A CH 1424665 A CH1424665 A CH 1424665A CH 1424665 A CH1424665 A CH 1424665A CH 444922 A CH444922 A CH 444922A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
logarithmic
dipoles
antenna
wave
periodic dipole
Prior art date
Application number
CH1424665A
Other languages
English (en)
Inventor
Spindler Eberhard
Original Assignee
Blankenburg Antennen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blankenburg Antennen filed Critical Blankenburg Antennen
Publication of CH444922A publication Critical patent/CH444922A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q11/00Electrically-long antennas having dimensions more than twice the shortest operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q11/02Non-resonant antennas, e.g. travelling-wave antenna
    • H01Q11/10Logperiodic antennas

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description


      Logarithmisch-periodische        Dipolantenne       Die     Erfindung        betrifft    eine     logarithmisch-periodi-          sche        Dipolantenne    und bezweckt insbesondere eine als  Sende- oder Empfangsantenne geeignete     Antenne    mit  relativ grossem Eingangswiderstand zu schaffen. Die  Antenne soll insbesondere bei den in der Antennen  technik für Hör- und     Fernsehrundfunk    verwendeten  Impedanzen von etwa 240 Ohm bis 300 Ohm verwend  bar sein.  



       Antennen,    die nach dem     logarithmisch-periodischen          Prinzip        arbeiten,    sind bereits bekannt. Dabei werden  von allgemeinen     logarithmischen    Strukturen     logarith-          misch-periodische        Dipolantennen    abgeleitet, die einen  Spezialfall der     logarithmisch-periodischen    Antennen  darstellen.  



  Die so entstandenen bekannten     Dipolantennen    wei  sen als strahlende Elemente gestreckte     Halbwellendipole     auf, die bei Betrachtung des Sendefalles     durch    einen  nach jedem Dipol gekreuzte Leitung erregt werden und  die zugeführte Leistung abstrahlen (nach dem     Rezipro-          zitätsgesetzt    ist Umkehrung als Empfangsantenne mög  lich).

   Entsprechend dem Aufbau solcher Antennen ist  aber der Nennwert des     Antenneneingangswiderstandes     der etwa eine halbe Wellenlänge langen Dipole relativ  niedrig und kann zwar durch entsprechende Wahl des  Wellenwiderstandes der die Elemente speisenden und  zur Antenne gehörenden     Leitung    beeinflusst werden,  aber nur in beschränkten     Grenzen.    Im allgemeinen wer  den die gestreckten Dipole durch ein     starres    Leitungs  system gespeist, an das jeweils eine     Hälfte    der Dipole  wechselseitig angeschlossen wird. Dieses starre Leitungs  system dient gleichzeitig als mechanisch tragendes Sy  stem für die     Dipolelemente.     



  Es lässt sich mathematisch nachweisen, dass die be  kannten     logarithmisch-periodischen        Dipolantennen    nur  für relativ     niederohmige    Nennwerte des     Antennenein-          gangswiderstandes,    z. B. etwa 60 Ohm bis 75 Ohm,  dimensioniert werden können. Bei dem     bekannten    Auf  bau solcher Antennen lässt sich bei hohen geforderten    Nennwerten des     Antenneneingangswiderstandes    die er  forderliche Speiseleitung, die ein     Bestandteil    der Anten  ne ist, nicht mehr praktisch aufbauen, da der erforder  liche Wellenwiderstand zu gross ist.

   Die     Anpassung    sol  cher     Antennen    an höhere Widerstände kann dann nur  mit zusätzlichen Transformatoren erfolgen, die jedoch  bei grossen Bandbreiten nicht oder nur mit hohem Auf  wand     realisierbar    sind und entsprechende     Gewinnver-          luste    durch ihre     Dämpfung    bedingen.  



  Die bekannten     logarithmisch-periodischen        Dipolan-          tennen    sind also nicht ohne weiteres     für    relativ hohe ge  forderte Nennwerte des Eingangswiderstandes anwend  bar. Die Ursache dieses Umstandes ist die Verwendung  von gestreckten etwa eine halbe Wellenlänge langen  Dipolen als     Strahler.    Als weiterer ökonomischer Nach  teil     ergibt    sich, dass durch das     starre    Leitungssystem zur  Speisung der     Dipolhälften    eine komplizierte Technolo  gie erforderlich ist.  



  Zweck der Erfindung ist es, bei     logarithmisch-perio-          dischen        Dipolantennen    über einen grossen Frequenz  bereich, z. B. Hör- und     Fernsehrundfunkbereich,    ohne  zusätzliche     Transformationsglieder    oder     dergl.    einen An  tenneneingangswiderstand von z. B. 240 bis 300 Ohm  am Speisepunkt zu     realisieren.     



  Der Erfindung     liegt    daher insbesondere die Aufgabe  zugrunde, diese hohe     Eingangsimpedanz    allein durch  entsprechenden Aufbau und Dimensionierung der An  tenne zu erreichen.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  als     Strahlerelemente    der     logarithmisch-periodischen        Di-          polantenne        Halbwellenfaltdipole,        Halbwellen-Mehrfach-          faltdipole    oder     Ganzwellendipole    verwendet werden.  



  Vorzugsweise sind die     zur    Antenne gehörenden und  die     einzelnen    Dipole elektrisch verbindenden Speiselei  tungen geschirmte HF-Kabel oder     ungeschirmte    symme  trische HF-Leitungen mit     beliebigem        Dielektrikum    und  entsprechendem homogenen     Wellenwiederstand,    z. B.  240     Ohm-Bandleitung.    Diese HF-Kabel oder -Leitun-      gen haben vorzugsweise nur die Aufgabe der     HF-Ener-          gieübertragung:    sie brauchen nicht, wie beispielsweise  die bekannten Ausbildungen, die mechanische Stabili  tät der Antennenanordnung zu gewährleisten.  



  Die     erfindungsgemässen        Antennen    können auch ei  nen Teil eines anderen Antennensystems bilden, bei  spielsweise als Primärstrahler dienen oder mehrere die  ser Antennen können zu einem Antennensystem kom  biniert werden.  



  Als weiterer Vorteil ergibt sich bei der vorliegenden  Antenne ein     kontinuierlicher        Frequenzgang.    Dadurch ist  es möglich, die Periodizität bei vorgegebenen Schwan  kungen der Kennwerte gegenüber bekannten Ausfüh  rungen zu     verkleinern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Logarithmisch-periodische Dipolantenne, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente Halbwellen- faltdipole, Halbwellen-Mehrfachfaltdipole oder Ganz- wellendipole sind.
    UNTERANSPRUCH Logarithmisch-periodische Dipolantenne nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur An tenne gehörenden und die einzelnen Dipole elektrisch verbindenden Speiseleitungen geschirmte Hochfre- quenz-Kabel oder ungeschirmte symmetrische Hochfre- quenz-Leitungen mit der Eingangsimpedanz der Einzel dipole entsprechendem, vorzugsweise homogenem, Wel lenwiderstand sind.
CH1424665A 1964-12-29 1965-10-15 Logarithmisch-periodische Dipolantenne CH444922A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD10841664 1964-12-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH444922A true CH444922A (de) 1967-10-15

Family

ID=5478392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1424665A CH444922A (de) 1964-12-29 1965-10-15 Logarithmisch-periodische Dipolantenne

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT273238B (de)
CH (1) CH444922A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT273238B (de) 1969-08-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1964601A1 (de) Hochfrequenzantenne
DE2727900A1 (de) Funk- und rundfunk-antenne
DE2918055A1 (de) Breitband-empfangsantennensystem
DE3232931A1 (de) Antenne
DE3046255A1 (de) Breitband-antenne kleiner abmessungen fuer das radiofrequenzband
DE973146C (de) Antennenanordnung fuer einen weiten Frequenzbereich
DE755593C (de) Anpassungsnetzwerk fuer Hochfrequenzuebertragungsleitungen
CH444922A (de) Logarithmisch-periodische Dipolantenne
DE10040794A1 (de) Schleifen-Dipol bzw. -Monopol
DE703510C (de) Kurzwellenantenne
DE738032C (de) Antenne mit fortschreitenden Wellen
AT201120B (de) Richtantenne, bestehend aus einer Anzahl elektrisch unterteilter Einzelstrahler
DE973198C (de) Antennenanordnung fuer kurze und sehr kurze elektromagnetische Wellen
DE1930063U (de) Laengsstrahlende dipolantenne, insbesondere yagi-uda-antenne, mit relativ grosser bandbreite.
DE593135C (de) Hochfrequenzverteilersystem
AT159662B (de) Antenne mit fortschreitenden Wellen.
AT157541B (de) Antennenanordnung, insbesondere für Funkbaken.
DE3140724C2 (de)
DE2657441C3 (de) Anordnung zum Speisen eines symmetrischen Dipols
DE540481C (de) Antennenanordnung zum Senden oder Empfang gerichteter kurzer Wellen
DE1059980B (de) Antennenanordnung fuer einen breiten Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern
DE6602438U (de) Breitbandige antennenanordnung, bestehend als alternierend gespeisten strahlerelementen
AT104664B (de) Antenne.
AT239879B (de) Transformationsglied für Fernseh- und UKW-Betrieb mit symmetrischen Leitungen
DE480852C (de) Mehrfach-Antennen-Anordnung