CH444923A - Längsstrahlende Dipolantenne, insbesondere Yagi-Uda-Antenne mit relativ grosser Bandbreite - Google Patents
Längsstrahlende Dipolantenne, insbesondere Yagi-Uda-Antenne mit relativ grosser BandbreiteInfo
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- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q19/00—Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic
- H01Q19/28—Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic using a secondary device in the form of two or more substantially straight conductive elements
- H01Q19/30—Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic using a secondary device in the form of two or more substantially straight conductive elements the primary active element being centre-fed and substantially straight, e.g. Yagi antenna
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- H01Q5/40—Imbricated or interleaved structures; Combined or electromagnetically coupled arrangements, e.g. comprising two or more non-connected fed radiating elements
- H01Q5/48—Combinations of two or more dipole type antennas
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Description
Längsstrahlende Dipolantenne, insbesondere Yagi-Uda-Antenne mit relativ grosser Bandbreite Die Erfindung betrifft eine längsstrahlende Dipol antenne, insbesondere eine allgemein unter dem Namen Yagi-Uda-Antenne bekannte, deren nutzbarer Frequenz- bereich (Bandbreite) relativ gross ist.
Die Antenne ist besonders zur Verwendung im VHF- und UHF-Be- reich als Sende- und Empfangsantenne für Fernseh- rundfunk vorgesehen. Darüber hinaus ist nach dem Mo dellgesetz elektromagnetischer Antennensysteme eine Anwendung auch in anderen Frequenzbereichen ohne weiteres möglich.
Die Theorie von Yagi-Uda-Antennen ist sehr um fangreich und kompliziert. Es ist bekannt, dass eine Yagi-Uda-Antenne einen gespeistenHalbwellendipolund einen oder mehrere sogenannte Reflektoren (Reflek- torwand) und einen oder mehrere sogenannte Direkto ren aufweist, die miteinander strahlungsgekoppelt sind. Durch die gegenseitige Kopplung wird auf jedem Ele ment eine bestimmte Spannungs-Stromverteilung der zu- geführten Leistung erzeugt.
Diese Spannungs-Stromver- teilung und die Anordnung der Elemente bestimmen die Impedanz und damit den Nennwert des Anterinenein- gangswiderstandes und die Strahlungseigenschaften ei ner Yagi-Uda-Antenne.
Im allgemeinen sind nach diesem Prinzip aufgebau te Antennen nur in einem relativ schmalen Frequenz bereich zu betreiben, da die Frequenzabhängigkeit der Impedanz und der - Strahlungseigenschaften relativ gross ist.
Es ist weiterhin bekannt, durch besondere, nahe am gespeisten Dipol angeordnete parasitäre Elemente bzw. Anordnung solcher Elemente mit verschiedenen Para- metern in mehreren Ebenen, den Frequenzgang der Kennwerte einer solchen Antenne zu verbessern und da mit auch eine grössere Bandbreite zu erzielen.
Die Dimensionierung einer längsstrahlenden Dipol antenne ist insbesondere bei vielen Elementen sehr kompliziert, besonders bei geforderter grosser Band breite dieser Antenne. Die Frequenzabhängigkeit der Kennwerte bekannter Antennen ist sehr gross und re sultiert besonders aus den Phasenbeziehungen der ein zelnen Antennenelemente, die direkt von der Betriebs frequenz abhängig sind. Bereits bekannte Möglichkeiten des Aufbaues solcher Antennen sind sehr aufwendig, besonders auch an experimentellem Aufwand bei der Entwicklung.
Zweck der Erfindung ist es, eine längsstrahlende Dipolantenne zu schaffen, die besonders gute Breitband eigenschaften aufweist und es gestattet, z. B. im UHF- Bereich für Fernsehrundfunk alle Kanäle mit einer ein zigen solchen Antenne zu empfangen.
Die Breitbandigkeit wird dadurch erreicht, dass er- findungsgemäss die längsstrahlende Dipolantenne mit einem gespeisten Strahler als Erregeranordnung ver sehen wird, der z. B. selbst Breitbandantenneneigen- schaften besitzt, und als Ganzwellendipol oder als lo- garithmisch-periodisches Strahlersystem in räumlicher Anordnung ausgebildet ist.
Auch kann die Dipolantenne mit einer beliebigen Anzahl abgestimmter oder nicht abgestimmter Reflekto ren oder Reflektorwänden verschiedener Ausführung versehen sein.
Die Dipolantenne kann mit einem konstruktiv be liebig gestalteten Wellenleiter versehen sein, mit dem ein besseres Richtdiagramm erzielt wird.
Die durch die Erregeranordnung bestimmten Breit bandantenneneigenschaften der Gesamtanordnung blei ben dabei vorteilhafterweise erhalten.
Der Wellenleiter muss lediglich die bekannte Be dingung erfüllen, dass die entlang diesem entstehende Oberflächenwelle vom Dipoltyp in ihrer Phasenge schwindigkeit gegenüber einer Freiraumwelle verzögert ist. Das kann durch vielfältige, an sich bekannte Mass- nahmen erreicht werden.
Der Wellenleiter kann im einfachsten Fall aus soge nannten Direktoren bestehen, die ihrer Funktion nach Dipole darstellen und grössenordnd\ngsmässig bei der Halbwellenresonanz am oberen Arbeitsfrequenzbereichs ende der gesamten Antennenanordnung in an sich be kannter Weise betrieben werden.
Es ist auch möglich, die erfindungsgemässe Dipol antenne als Teilsystem in einem anderen Antennen system, z. B. als Primärstrahler oder als Strahlersystem, zu verwenden.
Durch die erfindungsgemässe Ausführung einer An tenne wird die Entwicklung solcher längsstrahlenden Dipolantennen grundsätzlich und mit geringem Auf wand möglich. Es lassen sich relativ grosse Bandbreiten erzielen bei gleichzeitig geringem Aufwand und opti malen Kennwerten, insbesondere hinsichtlich des Fre- quenzganges der Kennwerte.
Da die Antennen insbesondere als Fernsehrund funkempfangsantennen geeignet sind, sind die ökonomi schen Vorteile entsprechend gross. Mit solchen Anten nen ist es z. B. möglich, mehrere Fernsehsender auf verschiedenen, auch weit auseinanderliegenden Kanälen im UHF-Bereich mit nur einer Antenne zu empfangen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Längsstrahlende Dipolantenne mit einem gespeisten Strahler als Erregeranordnung, dadurch gekennzeichnet, dass der gespeiste Strahler ein Ganzwellendipol oder ein logarithmisch-periodisches Strahlersystem in räumlicher Anordnung ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Längsstrahlende Dipolantenne nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem gespeisten Strahler abgestimmte oder nichtabgestimmte Reflekto ren oder Reflektorwände zugeordnet sind. 2.Längsstrahlende Dipolantenne nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Wellenleiter versehen ist, auf dem eine gegenüber der Freiraumausbreitungsgeschwindig- keit elektromagnetischer Wellen verzögerte Oberflächen welle vom Dipoltyp erregt wird. 3.Längsstrahlende Dipolantenne nach Patentan spruch sowie den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellenleiter aus Direktoren besteht, die grössenordnungsmässig bei der Halbwellen resonanz am oberen Arbeitsfrequenzbereichsende der Antennenanordnung betrieben werden und Dipole dar stellen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10841964 | 1964-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH444923A true CH444923A (de) | 1967-10-15 |
Family
ID=5478393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1424765A CH444923A (de) | 1964-12-19 | 1965-10-15 | Längsstrahlende Dipolantenne, insbesondere Yagi-Uda-Antenne mit relativ grosser Bandbreite |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT273237B (de) |
| CH (1) | CH444923A (de) |
-
1965
- 1965-09-24 AT AT871465A patent/AT273237B/de active
- 1965-10-15 CH CH1424765A patent/CH444923A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT273237B (de) | 1969-08-11 |
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