CH444951A - Erregeranordnung an einem Synchrongenerator - Google Patents

Erregeranordnung an einem Synchrongenerator

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CH444951A
CH444951A CH404266A CH404266A CH444951A CH 444951 A CH444951 A CH 444951A CH 404266 A CH404266 A CH 404266A CH 404266 A CH404266 A CH 404266A CH 444951 A CH444951 A CH 444951A
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CH
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pole wheel
winding
pole
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CH404266A
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Winter Franz
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Elektro Bau Ag
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/04Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for rectification
    • H02K11/042Rectifiers associated with rotating parts, e.g. rotor cores or rotary shafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description


      Erregeranordnung    an     einem        Synchrongenerator       Für die     Erregung    von Synchrongeneratoren wer  den,     sofern    nicht     ausschliesslich    Dauermagnete die  Pole des Erregerkreises bilden, im     Erregerkreis    Er  regerwicklungen verwendet, die mit Gleichstrom ges  peist werden müssen.

   Prinzipiell hat die letztere Art  der     Erregung    den Vorteil, dass durch     Änderungen    in  der Erregung eine Regelung der Maschine vorgenom  men werden     kann.    Bei Schweissgeneratoren, Notstrom  aggregaten u. dgl.

   sieht man, um eine Unabhängigkeit  von einem Versorgungsnetz zu erzielen, in den meisten       Fällen    eigene, gemeinsam mit dem Generator ange  triebene Erregermaschinen vor oder man     verwendet    bei       kleineren    Einheiten     Gleichrichterschaltungen,    die vom  Generator gespeist werden und der Erregerwicklung  Gleichstrom     zuführen.    Bei beiden     Arten    der Erregung  ist es bisher üblich, die     Erregerwicklung    des     Polrades     des Hauptgenerators über Bürsten und Schleifringe mit  Gleichstrom zu versorgen.

   Neben einer Vergrösserung  der     Maschinenabmessungen    und einer     Komplizierung     des     Maschienenaufbaues    bedingen derartige Schleifrin  ge ebenso     wie    der Kollektor der als     Gleichstromma-          schine    ausgebildeten     Erregermaschine    eine gewisse       Störanfälligkeit,    weshalb es notwendig wird, derartige  Maschinen praktisch dauernd zu warten.  



  Zur Erzielung einer weitgehenden Wartungsfreiheit  wurde bei Synchrongeneratoren auch schon vorgeschla  gen, mit dem Polrad umlaufende     Gleichrichterelemente,     insbesondere Halbleitergleichrichter     vorzusehen.    Ver  wendet man beispielsweise bei einer derartigen Anord  nung eine als Wechselstromgenerator, vorzugsweise     eben-          falls    als Synchrongenerator ausgebildete Erregermaschi  ne mit     Aussenpolen,,        dann        kann    man,

   sofern man den  Läufer der Erregermaschine in einer der bekannten       Gleichrichterschaltungen        mit    der     Erregung    des Pol  rades des Hauptgenerators über die     Gleichrichterele-          mente    verbindet, eine     schleifring-        und        kollektorlose     Maschine schaffen die somit weitgehend wartungsfrei  ist, wobei man überdies den Hauptgenerator durch    Beeinflussung der Erregung der     Erregermaschine        regeln     kann.

   Einer umfassenden Ausnützung der sich durch  die     Verwendung    solcher mit dem     Polrad    umlaufenden       Gleichrichterelemente    ergebenden     Möglichkeiten    steht  bisher allerdings die Tatsache entgegen, dass bei den  bisherigen Konstruktionen durch die Anwendung der       Gleichrichterelemente    der Gesamtaufbau des Gene  rators äusserst     kompliziert    wird. Bei einer bekannten  Konstruktion     werden    z.

   B.     die        Gleichrichterelemente          koaxial    in einer konzentrischen Bohrung der     Genera-          torwelle    angeordnet, wobei     ein    diese     Gleichrichterele-          mente    mit     allseitigem    Abstand umschliessendes     Hüll-          rohr    vorgesehen ist,

   das in seiner Gesamtheit von der  Welle isoliert und überdies     kollektorähnlich    in einzelne       untereinander    elektrisch isolierte     Segemente        unterteilt     ist. Diese Segmente dienen zur Zu- und Ableitung des  Wechsel- bzw.

   Drehstromes und des Gleichstromes zu  bzw. von den einzelnen     Gleichrichterelementen    und  überdies     zur    Halterung der     Gleichrichterelemente.    Für  die Abfuhr der     Verlustwärme    von den Gleichrichter  elementen muss für eine     dauernde        Kühlmittelzufuhr     vorzugsweise durch     Anordnung    eigener     Gebläse    Sorge  getragen werden.  



  Bei anderen bekannten Konstruktionen sind     die          Gleichrichterelemente    in eigenen,     mit    der Welle um  laufenden     Stützkörpern    gehalten. Dabei können die  Stützkörper die Form eines Ringes oder einer Scheibe  aufweisen und die Längsachsen der     Gleichrichterelemente     radial oder parallel zur Wellenlängsachse angeordnet  sein.

   Neben Konstruktionen, die eigene Zu- und Ab  leitungen zu     bzw.    von den     Gleichrichterelementen    so  wie elektrische Isolierungen der Gleichrichter vonein  ander -und vom Stützkörper erfordern, sind auch schon  Ausführungen     bekannt,    bei denen ausgangsseitig auf  gleichem Potential     liegende        Gleichrichterelemente    mit  einem     zugeordneten        Stützkörper    ausgangsseitig elek  trisch leitend verbunden sind, wobei dieser Stützkörper  dann mit einem     Sammel-Gleichstromanschluss    verbun-      den wird und gegenüber der Welle isoliert ist.

   Bei allen  bisher beschriebenen Ausführungen,sind     ausschliesslich     diesen Funktionen dienende Stützkörper, Isolationen  und Anschlussleitungen erforderlich.  



  Bei einer Konstruktion der beschriebenen Art ist  es bereits bekannt, den Stützkörper als     Kühlkörper        für     die     Gleichrichterelemente    auszubilden. Für diesen Zweck  bringt man im     Kühlkörper    entweder Belüftungsbohrun  gen an, oder aber man sieht ein eigenes, auf den Kühl  körper blasendes Kühlgebläse vor.     Schliesslich    ist es  auch bereits bekannt, einen ringförmigen Stützkörper  für     Gleichrichterelemente    als     inneren    Stützring der  Ankerwicklung einer zugeordneten     Generatorwicklung     auszubilden.  



  Die Erfindung     betrifft    eine Erregeranordnung an       einem    Synchrongenerator, dessen Polrad gemeinsam  mit dem Anker der ebenfalls     als    Synchrongenerator  ausgebildeten Erregermaschine rotierend     antreibbar    ist,  wobei die     Ankerwicklung    der Erregermaschine die       Polradwicklung    über am     umlaufenden    System ange  brachte     Gleichrichterelemente    speist,     unter    Verwendung  von     Wicklungsstützteile    bildenden, als     mechanische     Halterungen,

   Kühlkörper und ausgangsseitige elektri  sche Anschlussteile für die     Gleichrichterelemente    aus  gebildeten Bauteilen, auf denen die ausgangsseitig auf  gleichem Potential     liegenden        Gleichrichterelemente    an  geordnet sind.  



  Die Erfindung ist dadurch     gekennzeichnet,        dass     der die     Gleichrichterelemente        aufnehmende    Bauteil als  die     Wickelköpfe    der     Polradwicklung    gegen auftretende       Fliehkräfte    abstützende     Polradkappe    des     Polrades    aus  gebildet und mit einem Pol der     Polradwicklung    elek  trisch leitend verbunden ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Ausführung     ermöglicht    ei  ne     wesentliche    Vereinfachung der     Gesamtkonstruktion,     da der die     Gleichrichterelemente    aufnehmende     Bauteil          zusätzlich    die Funktion einer     Polradkappe    des Polra  des     übernimmt,    so dass praktisch ein     ohnehin        erfor-          derlicher    Bauteil des     Polrades    nunmehr die Gleich  richterelemente trägt.  



       Ferner    kann bei     Verwendung    einer Gleichrichter  schaltung mit ausgangsseitiger Verbindung aller Gleich  richterelemente die Polradkappe über die einen     Mas-          seanschluss    bildende Welle mit einem Pol der Polar  wicklung elektrisch leitend verbunden sein, so dass die  bisher notwendigen     Leitungsverbindungen    bzw.     Isolie-          rungen    zwischen dem die     ,Gleichrichterelemente    aufneh  menden Bauteil     und    der     Polradwicklung    bzw. der Wel  le wegfallen.  



  Man kann überdies der die     Gleichrichterelemente     aufnehmenden     Polradkappe    weitere     Funktion    zutei  len und sie u. a. als     Lüfterrad    für die von ihr gehal  tenen     Wickelköpfe,    als     Pressring    für das     Polrad-Blech-          paket    oder bzw. und als     Auswuchtring        ausführen.     



       In    der Zeichnung ist der     Erfindungsgegenstand    bei  spielsweise veranschaulicht. Es zeigt:       Fig.    1 eine Teilansicht des     Polrades        und        -der    Polrad  kappe einer     mit    einer     erfindungsgemässen    Erregeran  ordnung versehen     Synchronmaschine,          Fig.    2 einen     Axialschnitt    durch den Kühlkörper       und        _          Fig.    3 das Läuferschaltbild einer erfindungsgemäs  sen Maschine.  



  Auf der     Welle    1 eines Synchrongenerators sitzt der  aus einem geschichteten Blechpaket 2 bestehende Pol  körper eines     Polrades    für dessen Einzelpole Wicklun  gen 3 vorgesehen sind.     In        Fig.    3 wurde der Einfach-         heit,    halber die gesamte Erregerwicklung, die sich     na-          turgemäss    aus den     Einzelwicklungen    der Pole zusam  mensetzt,     mit    nur einem Symbol 3 bezeichnet.

   Neben  dem     Polkörper    2 ist     mit        einer    Nabe 4 auf der Welle 1  ein     scheibenförmiger,    aus Metall gefertigter Bauteil 5  befestigt, dessen Randbereich zu     Polkappen    6 für -die  Wicklungen 3 geformt ist     und    überdies durch     Anbrin-          gung    von Nuten 7 zum Auswuchten Verwendung fin  den kann.

   Durch die Anordnung von     Radialstegen    8  und Öffnungen 9 bildet die     Polradkappe    5     ferner    ein       Lüfterrad.    Schliesslich dient diese     Polradkappe    5 noch  als     Pressring    für das Blechpaket 2.  



  Zwischen den Rippen 8 sind im Bauteil 5 Gewinde  bohrungen 10 vorgesehen, in die entsprechende Gewinde  ansätze 11 von     Halbleiter-Gleichrichterelementen    12  eingeschraubt sind. Die Gewindeansätze 11 bilden so  wohl eine     mechanische    Halterung, als auch einen elek  trischen Anschluss der Sekundärseiten der Elemente 12  an die Polradkappe 5. Es ist auch denkbar, Halbleiter  Gleichrichterelemente     in    dann glatt ausgebildete Boh  rungen der     Polradkappe    5 einzupressen.

   Zufolge der  Herstellung der     Polradkappe    5 aus Metall und wegen  der     Anordnung    der Rippen 8 und der     Öffnungen    9 ist  eine gute Wärmeableitung von den Elementen 12 ge  währleistet. Die     Polradkappe    5 ist mit der Welle 1 elek  trisch leitend verbunden,     liegt    also an     eMasse .    In glei  cher Weise ist das eine Ende der Erregerwicklung 3       mit    Masse verbunden.  



  Für die     Erregung    des Generators dient eine eben  falls als Synchrongenerator ausgebildete     Erregerma-          schine.    Diese     Erregermaschine    besitzt einen festste  henden     Polkörper    (in     Fig.    3 nicht dargestellt) und einen       sechsphasig    ausgebildeten Anker dessen Wicklungen  13 einerseits in einer     Doppelstern-Gleichrichterschal-          tung    mit den Eingangsseiten der Elemente 12 und an  derseits über eine an den gemeinsamen     Sternpunkt    an  geschlossene Leitung 14     mit    dem zweiten Ende der  Wicklung 3 verbunden sind.

   Bei     dieser    Art der Schal  tung liegen,     gleichgültig,    welche     Dotierung    der Gleich  richter gewählt wurde, die Ausgänge der Gleichrichter  12 auf gleichem Potential, so dass die ausgangsseitig  ohne weiteres gemeinsam auf Masse gelegt werden kön  nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Erregeranordnung 'an einem Synchrongenerator"des- senPolrad gemeinsam mit dem Anker der ebenfalls als Synchrongenerator ausgebildeten Erregermaschine rotie rend antreibbar ist, wobei die Ankerwicklung der Erre- germaschine die Polradwicklung über am umlaufenden System angebrachte Gleichrichterelemente speist,
    unter Verwendung von Wicklungsstützteile bildenden, als me chanische Halterungen, Kühlkörper und ausgangsseitige elektrische Anschlussteile für die Gleichrichterelemente ausgebildeten Bauteilen, auf denen die ausgangsseitig auf gleichem Potential liegenden Gleichrichterelemente an geordnet sind, .dadurch gekennzeichnet,
    dass der die Gleichrichterelemente (12) aufnehmende Bauteil (5) als die Wickelköpfe der Polradwicklung (3) gegen auftreten de Fliehkräfte abstützende Polradkappe des Polrades ausgebildet und. mit einem Pol der Polradwicklung elektrisch leitend verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Erregeranordnung nach dem Patentanspruch, un ter Verwendung einer Gleichrichterschaltung mit aus- gangsseitiger Verbindung aller Gleichrichterelemente, dadurch gekennzeichnet, dass die Polradkappe (5) über die einen Masseanschluss bildende Welle (1) mit einem Pol der Polradwicklung elektrisch leitend verbunden ist. 2. Erregeranordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polradkappe als Lüfter rad für die in ihr gehaltenen Wickelköpfe ausgebildet ist. 3.
    Erregeranordnung nach dem Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet dass die Polradkappe (5) als Pressring für das Polrad-Blechpaket (2) ausgebildet ist. 4. Erregeranordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polradkappe (5) als Auswuchtring ausgebildet ist.
CH404266A 1965-04-05 1966-03-21 Erregeranordnung an einem Synchrongenerator CH444951A (de)

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WO2024153370A1 (de) * 2023-01-17 2024-07-25 Mahle International Gmbh Rotor für eine fremderregte synchronmaschine

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