CH445060A - Aufzug mit Schraubenantrieb - Google Patents

Aufzug mit Schraubenantrieb

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CH445060A
CH445060A CH1774166A CH1774166A CH445060A CH 445060 A CH445060 A CH 445060A CH 1774166 A CH1774166 A CH 1774166A CH 1774166 A CH1774166 A CH 1774166A CH 445060 A CH445060 A CH 445060A
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CH
Switzerland
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nut
elevator according
screw
elevator
car
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Application number
CH1774166A
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English (en)
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Joseph Letz Emile Guillaume
Original Assignee
Joseph Letz Emile Guillaume
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Application filed by Joseph Letz Emile Guillaume filed Critical Joseph Letz Emile Guillaume
Publication of CH445060A publication Critical patent/CH445060A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/02Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated mechanically otherwise than by rope or cable
    • B66B9/025Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated mechanically otherwise than by rope or cable by screw-nut drives
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
    • F16H25/20Screw mechanisms
    • F16H25/24Elements essential to such mechanisms, e.g. screws, nuts
    • F16H25/2472Safety nuts

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Description


  Aufzug mit     Schraubenantrieb       Die Erfindung     betrifft    einen Aufzug     mit    durch ei  nen Elektromotor angetriebener, mit dem Fahrkorb in  fester Verbindung stehender Mutter, die entlang einer  ortsfesten Schraube auf- und     abbewegbar    ist.  



  Aufzüge     mit    Schraubenantrieb sind in den verschie  densten Ausführungsformen bereits seit den letzten bei  den     Jahrzehnten    des vorigen     Jahrhunderts    in der Li  teratur bekannt geworden. In die Praxis Eingang ge  funden hatten sie aber nur     für        Lastaufzüge.    Der Auf  zugsmarkt, insbesondere     für    den Wohnungsbau, ist heu  te von denjenigen     Aufzügen    beherrscht,

   deren Kabine  über Flaschenzüge an     Kabeln    aufgehängt und     mittels          elektrischer    Winden gesteuert wird oder deren Kabine  hydraulisch auf-     und        abbewegt    wird. Diese bekannten  Aufzüge sind aber wegen     ihres    konstruktiven Aufwan  des im Wohnungsbau erst für Gebäude mit mindestens  etwa     fünf    Stockwerken einsatzfähig.

   Diese Lücke konn  te bis heute auch nicht durch den Aufzug mit Schrau  benantrieb gefüllt werden, weil     die    bekannten Aufzüge       dieser    Art nicht dem     Erfordernis    gerecht werden, dass  der Raumbedarf oberhalb und unterhalb der obersten  bzw. untersten Kabinenstellung möglichst gering sein  muss. Hieran scheitern alle     diejenigen    bekannten     Kon-          struktionen,    bei welchen die Antriebs- und     Antriebs-          übertragungsmittel    unterhalb der     Kabine    angeordnet  sind.

   Für den Wohnungsbau scheiden darüber hinaus  auch diejenigen     Konstruktionen    aus, die mit einer zen  tral im Aufzugschacht angeordneten     Schraube    arbeiten.  



  Den geschilderten Erfordernissen entspricht bereits  ein bekannter     Aufzug    der eingangs geschilderten Art,  bei welchem der Lastraum und die Antriebselemente  nebeneinander auf einer gemeinsamen Plattform ange  ordnet     sind.    Diese ist an einer freitragenden, senkrech  ten Säule geführt, an welcher auch das obere Ende  der     Schraube        geführt    ist. Dieser     konstruktive    Aufbau  hat jedoch zur Folge, dass für die Unterbringung des  Aufzuges eine     beträchtliche    Raumtiefe     benötigt    wird,  die in den meisten Fällen im Wohnungsbau ebenso we  nig zur     Verfügung    steht.

   Die bekannte     Konstruktion       vermag deshalb     wiederum    nur als Lastenaufzug zu be  friedigen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Kon  struktion besteht     darin,    dass die Schraube am Boden  fest verankert ist, weil damit eine     Knickgefahr    verbun  den ist. Da es sich um einen Lastenaufzug handelt,  sind auch keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen,  die für einen Personenaufzug     unerlässlich    sind.  



  Der     Erfindung    liegt diesem Stand der Technik ge  genüber die Aufgabe zugrunde, einen     Aufzug    zu kon  struieren, welcher den Anforderungen des     niederstöcki-          gen    Wohnungsbaues angepasst ist, indem er entlang ei  ner Wand geführt werden kann und aufgrund     seines     baukastenartigen Aufbaues eine     Vorfertigung    als Rah  men gestattet.  



  Die Lösung der gestellten Aufgabe durch die Er  findung besteht bei einem Aufzug der     eingangs    geschil  derten Art darin, dass erfindungsgemäss eine Längs  wand der Kabine auf ihrer Aussenseite, eine Traverse  aufweist, an welcher die Mutter befestigt ist, und dass  die Kabine mittels     Führungsrollen    an     seitlichen,    mit  dem     Aufzugschacht    verbundenen Schienen geführt ist.  Die Kabine     kann    bei dem     erfindungsgemässen    Aufzug  infolgedessen nach Art eines motorisierten Wagens in  konventioneller Weise auf- und     abbewegt    werden.

   Die       vorzugsweise        in.    der Mitte einer Längswand der Kabine  angeordnete Traverse gestattet es, sämtliche der War  tung bedürfenden Teile an ihr zu befestigen. Während  bei der     vorbekannten    Konstruktion der Raumbedarf  für die Antriebs- und     Antriebsübertragungsmittel    gegen  über der Nutzfläche der Kabine etwa gleich gross ist,  stellt der Raumbedarf     für    die Traverse mit den an ihr       befestigten    Bauelementen nur einen     Bruchteil    der Nutz  fläche der Kabine dar.  



  Die auf der Traverse angeordneten Bauelemente  können durch eine     Türe    vom Inneren des     Fahrkorbes     aus     zugänglich    gemacht     sein.    Die Wartung kann also  in einfachster Weise erfolgen.  



  Dem Sicherheitsbedürfnis des Fahrgastes bei Aus  fall des Motors kann dadurch entsprochen werden, dass      die Mutter oder die Welle oder die Steuerrolle des an  der Traverse angeordneten Motors ein Handrad trägt.  Mit     Hilfe    des Handrades kann der Fahrgast die Ka  bine auch bei Ausfall des Motors abwärts bewegen.  



  Der     erfindungsgemässe        Aufzug    eignet sich beson  ders für Wohngebäude bis vier Etagen und für Werk  stätten, wo Lasten auf eine Höhe bis 12 m angehoben  werden müssen.  



  Die Schraube mit     ihrem    oberen Ende     kann    an ei  ner festen     Halterung    aufgehängt und mit ihrem unte  ren Ende in einer Manschette mit axialem Spiel einge  setzt sein. Dadurch kann sich die Schraube unter Wär  meeinwirkung     ungehindert    ausdehnen.  



  Im folgenden werden     Ausführungsbeispiele    des     er-          findungsgemässen        Aufzuges    anhand der Zeichnung er  läutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Aufriss des     Aufzuges;          Fig.    2 einen teilweisen Längsschnitt, welcher die An  triebsmittel     offenlegt,    entlang der Linie     11-II    der fol  genden Figur;       Fig.    3 einen waagrechten     Schnitt    durch die genann  ten Antriebsmittel entlang der Linie     III-III    in     Fig.    2;

         Fig.    4     eine        perspektivische    Ansicht mit der oberen  und unteren     Spindelbefestigung;          Fig.    5 einen Querschnitt zu     Fig.    4, jedoch mit Ka  bine;       Fig.    6 die     wagenartige        Konstruktion    des Aufzuges;       Fig.    7 einen     Querschnitt    zu     Fig.    6 durch die Tra  verse 6;       Fig.8    die     Aufhängung    der Schraube mit Sicher  heitskontakt;

         Fig.    9     eine    gegenüber     Fig.    8 abgewandelte Ausfüh  rungsform mit     Federaufhängung    und Sicherheitskontakt;       Fig.    10 einen teilweisen     Längsschnitt    durch die Mut  ter;       Fig.    11 eine schematische Darstellung der     im        Ein-          griff        befindlichen        Profilquerschnitte    von Mutter und  Schraube und       Fig.    12 die Bremseinrichtung.  



  Die     Aufzugskabine    1 besteht aus einem Boden 2,       senkrechten    Längswänden 3 und     einer    Decke 4. Eine  der senkrechten Längswände 3 der Kabine 1 weist zwei  senkrechte U-förmige Schienen 5 auf, deren Schenkel  gegeneinander gerichtet sind (vgl.     Fig.    3).

   Die     U-förmi-          gen    Schienen 5 sind untereinander durch zwei waag  rechte, U-förmige Schienen 6 verbunden, von welchen  die eine im Inneren der U-förmigen Schienen 5 an de  ren der Kabine     zugewandten    Schenkel befestigt ist,       während    die andere an der Aussenseite der U-förmi  gen Schienen befestigt ist, und zwar an den anderen       Schenkeln    derselben.

   An diesen beiden     U-förmigen     Schienen 6, die eine Traverse bilden, ist eine Platte 7  befestigt, die eine     mittige,    kreisförmige     Öffnung    auf  weist, durch welche die beispielsweise sich senkrecht  erstreckende Schraube 8     hindurchnagt.    Die Schraube  ist     ortsfest    angeordnet.     In        Werkstätten,    wo keine be  engten Raumverhältnisse herrschen, könnte die Schrau  be     selbstverständlich    auch beweglich sein.

   In der ge  schilderten     vorteilhaften    Ausführungsform der Erfin  dung ist die Schraube 8 mit ihrem oberen Ende an  einer festen     Halterung    aufgehängt, wie sich aus     Fig.    4  ergibt. Mit ihrem unteren Ende ist die Schraube 8 in  einer Manschette 23 mit axialem Spiel eingesetzt. Die  Manschette 23 ist ortsfest angeordnet. Durch diese     Art     der     Aufhängung    kann sich die Schraube 8 frei ausdeh-    neu, wenn sie im Betrieb     möglicherweise    erheblichen  Wärmeausdehnungen unterworfen wird.  



  Die Kabine 1 ist entlang der Schraube 8 in senk  rechter Richtung verstellbar. Zu diesem Zweck ist an  der Platte 7 eine     Schraubenmutter    9 befestigt, die ent  lang der Schraube 8 verstellbar ist. Die Verbindung  zwischen der Platte 7 und der Steuer-Mutter 9     erfolgt          mit        Hilfe    von     Wälzlagern.    In dem     Ausführungsbeispiel     gemäss     Fig.    2 ist nahe der Platte 7 ein einfaches Ku  gellager 10 und nahe der Schraubenmutter 9 ein gelen  kig einstellbares Kugellager 11 angeordnet. Diese Wälz  lager gestatten eine leichte senkrechte Verschiebung der  Kabine mit ausreichendem seitlichem Spiel, wie sie den  Aufzügen mit Schraubenantrieb eigen ist.

    



  Die Steuer-Mutter 9 wird durch den Elektromotor  12 über die     Keilriemen    13 angetrieben und bewegt sich  dann entlang der Schraube B.  



       Im        Ausführungsbeispiel    gemäss den     Fig.    1 bis 3 ist  der Antriebsmotor 12 ein Bremsmotor. Er ist über ei  nen Träger 14 an der Aussenseite einer der     senkrech-          ten    Längswände 3 der Kabine 1 befestigt. Infolgedes  sen nimmt er in der unteren Endstellung der Kabine  unterhalb derselben keinen     zusätzlichen    Raum in An  spruch. Die geschilderte Anordnung des Motors gestat  tet es weiter, dass er vom     Inneren    der Kabine aus zu  gänglich ist.  



  Die     Keilriemen    13 sind einerseits in Nuten einer  Antriebsriemenscheibe 15     geführt,    die auf die Welle 16  des Motors 12     aufgekeilt    ist, und andererseits in Nu  ten, die     in    der äusseren, zylindrischen Seitenfläche der  Steuer-Mutter 9 vorgesehen sind.

   Die Antriebsübertra  gung mittels Keilriemen hat den Vorteil, dass in Fäl  len, wo eines der     Antriebselemente    des     Aufzuges        blok-          kieren        sollte,    keine     plötzliche        Verkeilung    des     übertra-          gungssystems    eintritt, weil die Keilriemen in den er  wähnten Nuten gleiten können.  



  Der Läufer des Antriebsmotors 12 kann mit     Hilfe          eines    Handrades 17, welches auf die Welle 16     aufge-          keilt    ist, von Hand betätigt werden. Infolgedessen kön  nen auch die     Antriebsriemenscheibe    15 und die     Steuer-          Mutter    9 in Umdrehung versetzt werden. Mit     Hilfe     des Handrades 17     kann    somit die gesamte Kabine 1 mit  dem Motor 12 in die untere Endstellung abgesenkt  werden.

   Insoweit ist der     erfindungsgemässe    Aufzug also  weit     vorteilhafter    als die bekannten Aufzüge, bei wel  chen es sich nie mit Sicherheit vermeiden lässt, dass  der mit Fahrgästen besetzte Fahrkorb zwischen zwei .  Stockwerken stehen bleibt.  



  Die Steuer-Mutter 9 nimmt bei ihrer Umdrehung  eine     Sicherungsmutter    18     mit,    die unterhalb der Mut  ter 9 gleichfalls auf die Schraube 8 aufgeschraubt ist.  Die     Sicherungsmutter    18 ist über einen     Mitnehmerstift     19 mit der Steuer-Mutter 9 verbunden und     bewegt    sich  infolgedessen mit dieser zusammen entlang der Schrau  be 8 nach oben öder nach unten. Aus     Fig.    1 ist ledig  lich ein     Mitnehmerstift    19 zu ersehen. In Wirklichkeit  sind mehrere     Mitnehmerstifte    parallel zur Schraube 8  vorgesehen.

   Die     Sicherungsschraube    18 läuft normaler  weise ohne Belastung mit der Steuer-Mutter 9 um.  Sollte die Steuer-Mutter 9 infolge zu weit fortgeschrit  tenen Verschleisses keine Selbsthemmung mehr besit  zen, dann     übernimmt    die     Sicherungsmutter    18 die Funk  tion der Steuer-Mutter 9 und verhindert so, dass die  Kabine 1 sich unter ihrer Last entlang der Schraube  8 nach unten bewegt.      Aus dem gleichen Grunde, um eine unbeabsichtigte  Abwärtsbewegung der Kabine 1 unter ihrer Schwerkraft  zu verhindern, sind die Schraubengänge der     Steuer-          Mutter    9, der     Sicherungsmutter    18 und der Schraube 8  selbsthemmend ausgebildet.

   Sie besitzen gegenüber ih  rer gemeinsamen Längsachse einen Neigungswinkel, der  vorzugsweise kleiner oder gleich 6 Grad ist.  



  Die Kabine 1 wird im     Aufzugsschacht    in konven  tioneller Weise auf- und     abbewegt.    Oben und unten ist  sie     zu    diesem Zweck     mit    Rollenlager 20, 21 versehen,  wie sich ohne weiteres aus den     Fig.    1 bis 3, insbeson  dere     Fig.    1, ergibt. Mit den Rollen wird die Kabine 1  an den     Schenkeln    bzw. im     Inneren    von     U-förmigen     Schienen 22     geführt.     



  Im     dargestellten        Ausführungsbeispiel    gemäss den       Fig.    1 bis 3 ist die Schraube 8 ortsfest und sind die       Steuer-Muttern    9 sowie die Sicherungsmutter 18 be  weglich angeordnet. Es ist aber auch     möglich,    dass  sich die Schraube um ihre ortsfeste Längsachse unter  der     Einwirkung    eines Antriebsmotors dreht, während  sich die     genannten        Muttern        dann    verstellen, ohne dass  sie sich entlang der Schraube drehen.  



  Die dargestellte     Konstruktion    gestattet es ohne wei  teres, mit einer einzigen Schraube und einer einzigen  Steuer-Mutter die Kabine auf- und ab zu bewegen.  Hierin liegt ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäs  sen Aufzuges.     Selbstverständlich    kann die Konstruktion  aber ohne weiteres auch unter Verwendung von meh  reren Schrauben und zugehörigen Steuer-Muttern ein  gesetzt werden.  



  Die obere und untere Aufhängung der Schraube 8  ist ohne weiteres aus der zeichnerischen Darstellung in  den     Fig.    4 und 5 ersichtlich, so dass     nähere    Erläuterun  gen nicht erforderlich erscheinen. Auch     ergibt    sich     ohne     weiteres aus den     Fig.    6 und 7, wie bei dem     erfindungs-          gemässen    Aufzug die Kabine nach Art eines motorisier  ten Wagens zwischen den     seitlichen        Führungsschienen     22 auf- und     abbewegbar    ist.  



  Aus     Fig.    8 ist eine     überlastsicherung    für den     er-          findungsgemässen    Aufzug ersichtlich. Von den senk  rechten     U-förmigen    Schienen der Aufhängung 42 ist  die tragende Schiene     mit    42a und die übergreifende  Schiene mit 42b bezeichnet. Die übergreifende Schiene  42b sitzt auf einem     Verbindungsbolzen    24, der unter  bestimmten     Betriebsbedingungen    als Schwenklager  dient.

   Beide Schienen sind ferner mit einem     Andruck-          bolzen    28 und einer als Anschlag dienenden Begren  zungsmutter 29 ausgerüstet.     In    dem an der tragenden  Schiene 42a     angeordneten        Haltearm    25 ist die Schrau  be 8 unter Vermittlung von vorzugsweise     konischen,     nicht dargestellten,     Isolierkörpern    gelagert, die der Ge  räuschdämpfung dienen. Die Sicherung der Schraube  8 erfolgt mit     Hilfe    einer     Kronenmutter    27.

   An der tra  genden Schiene 42a ist ferner fest ein     Mikroschalter    30  und an der     übergreifenden        Schiene    42b     wiederum    fest  ein     Stellstift    31 angeordnet. Bei Überlastung der an  der Schraube 8 hängenden Aufzugkabine wirkt der       Verbindungsbolzen    24 als Schwenklager und wird der  Sicherheitskontakt ausgelöst, so dass der Antriebsmotor  sofort stillgesetzt     wird.     



  Aus     Fig.    10 ist eine abgewandelte     Ausführungsform          für    die Lagerung zwischen Schraube 8 und Mutter 9  ersichtlich. Sie ist als Lagerkammer 32 ausgebildet, in  welcher die Lager 33, 34 Aufnahme gefunden haben.  Als Lager können auch schräg gestellte Kegellager vor-    gesehen werden. Diese Konstruktion hat den Vorteil,  dass die Stützlager in einem geschlossenen Gehäuse un  tergebracht und daher vor Verschmutzung geschützt       sind.     



  Aus     Fig.    11 ist     ersichtlich,    dass das Gewinde 35  der Schraube 8 und das Gegengewinde 36 der Mutter  9 so ausgebildet sind, dass der im     Eingriff        befindliche     Profilquerschnitt der Mutter 9     wesentlich        grösser    ist  als der im Eingriff     befindliche        Profilquerschnitt    der  Schraube B. Die beiden miteinander zu vergleichenden  Profilquerschnitte sind in der zeichnerischen Darstel  lung verschieden     schraffiert.    Auch diese Massnahme  dient wiederum der Sicherheit.

   Obwohl die Schraube  im Vergleich zu ihrer angesichts der verhältnismässig       langsamen    Fahrgeschwindigkeit     geringen    Belastung bei  den angegebenen     Steigungswinkeln    stark überdimensio  niert wird, in der Regel einen Durchmesser von 70     mm     aufweist, wird durch die geschilderte Massnahme die  spezifische Belastung von Schraube und Mutter noch  mals herabgesetzt.  



       Fig.    12 zeigt eine Ausführungsform des     erfindungs-          gemässen        Aufzuges,    der ohne Bremsmotor betrieben  werden kann, sich also noch     billiger    verwirklichen lässt.  Die in dieser     Ausführungsform    eingesetzte elektroma  gnetische     betätigbare    Bremse     für    die Mutter 9 besteht  aus einem     einseitig    befestigten Bremsband 37, welches  um ein Trommelteil 38 der Mutter 9 geschlungen ist.  Das freie Ende des Bremsbandes 37 ist mittels einer  Feder 43     anziehbar    und wird durch einen Elektro  magneten 44 gelockert, sobald der Motor anläuft.

   Die  Bremsrichtung ist durch den Pfeil 41 angezeigt. Es ge  nügt     für    einen     Aufzug    mit Schraubenantrieb bekannt  lich eine einseitige Bremscharakteristik, da     lediglich    die  Abwärtsbewegung der Mutter durch Reibung gebremst  zu werden braucht.  



  In der Ausführungsform gemäss     Fig.    9 ist eine ge  genüber     Fig.    8 vereinfachte     Aufhängung    der Schraube  8     mit    einem Überbrückungskontakt dargestellt. Zwi  schen dem Haltearm 25' und der     Kronenmutter    27'  ist einfach eine starke Feder 45 eingesetzt. Diese ist  so ausgelegt, dass sie den Kontakt geschlossen hält,  solange die vorgeschriebene Last für den Aufzug nicht  überschritten wird. Sollte dieses der Fall sein,     wird    die  Feder 45 einfach unter der Last     zusammengedrückt,     so dass der     Überbrückungskontakt    ausfällt und der  Aufzug zum Stehen kommt.  



  Die Aufzugskabine 1 ist, wie sich insbesondere aus  den     Fig.    1, 2, sowie 6 ergibt, in der Nähe     ihres    oberen  und unteren Endes mit Führungsrollen 20, 21 verse  hen, die senkrecht zueinander stehen. Durch diese Aus  bildung wird die Entstehung eines     Kippmomentes    an  der Kabine 1     unter    der Last vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aufzug mit durch einen Elektromotor angetriebe ner, mit dem Fahrkorb in fester Verbindung stehender Mutter, die entlang einer ortsfesten Schraube auf- und abbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längswand (3) der Kabine (1) auf ihrer Aussenseite eine Traverse (6) aufweist, an welcher die Mutter (9) befestigt ist, und dass die Kabine (1) mittels Führungs rollen (20, 21) an seitlich mit dem Aufzugsschacht ver bundenen Schienen (22) geführt ist. UrrrERANSPRücHE 1.
    Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf der Traverse (6) angeordneten Bauelemente durch eine Tür vom Inneren des Fahr korbes 1) aus zugänglich sind. 2. Aufzug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (16) oder die Antriebsriemenscheibe (15) des Motors (12) oder die Mutter (9) mit einem Handrad (17) ausgerüstet ist. 3. Aufzug nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mut ter (9) über wenigstens einen Mitnehmerstift (19) eine Sicherungsmutter (18) trägt.
    4. Aufzug nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (8) mit ihrem oberen Ende an einer festen Halterung aufgehängt und mit ihrem unteren Ende an einer Manschette (23) mit axialem Spiel eingesetzt ist. 5. Aufzug nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (8) mit ihrem oberen Ende über einen Ver bindungsbolzen (24) an einem Haltearm (25) aufge hängt ist, welcher bei Überlastung des Fahrkorbes (1) einen Sicherheitskontakt (30, 31) betätigt. 6. Aufzug nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (9) als Lagerkammer (32) ausgebildet ist, die das oder die Stützlager (33, 34) aufnimmt. 7.
    Aufzug nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (9) mit einer elektromagnetisch betätigbaren Bremse ausgerüstet ist. B. Aufzug nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bremse ein einseitig befestigtes Bremsband (37) besitzt, das um ein Trommelteil (38) der Mutter (9) geschlungen ist und dessen freies Ende mittels einer Feder (43) anziehbar ist. 9. Aufzug nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das freie Ende (39) des Bremsbandes (37) an einer Feder (43) befestigt ist, welcher der Elek tromagnet (40) entgegenwirkt. 10.
    Aufzug nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (35) der Schraube (8) und das Gegengewinde (36) der Mutter (9) so ausgebildet sind, dass der im Eingriff befindliche Profilquerschnitt der Mutter (9) wesentlich grösser ist als der im Eingriff befindliche Profilquerschnitt der Schraube (8) (Fig. 11). 11. Aufzug nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer lastübertragenden Stelle wenigstens ein Schwingungsdämpfer eingesetzt ist. 12.
    Aufzug nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Traverse (6) Gegenlager besitzt, die beim Einfahren der Kabine (1) in die unterste Endstel- lung auf Begrenzungsfederungen (44) aufsetzen.
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