CH445078A - Auswechselung der Endauflage einer Spannbetonplatte - Google Patents
Auswechselung der Endauflage einer SpannbetonplatteInfo
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Description
Auswechselung der Endauflage einer Spannbetonplatte Die Erfindung betrifft eine Auswechslung der End auflage einer Spannbetonplatte. Es ist bekannt, Decken aus nebeneinanderliegenden Spannbetonplatten herzu stellen, deren Längsfugen mit Ortsbeton ausgegossen werden. Dabei liegen die Enden der Spannbetonplatten normalerweise auf der Stirnfläche einer Tragmauer auf.
In vielen Fällen ist jedoch eine Endauflage auf einer Tragmauer bei einer oder auch bei mehreren Spann betonplatten nicht ohne weiteres möglich, sei es, dass in der Spannbetondecke ein Treppenausschnitt vorge sehen werden muss, oder dass die Spannbetondecke von einem an der Tragmauer angebauten Kamin durch setzt wird. Im letzteren Falle müsste man, um das Ka- minmauerwerk auch mit zur Endauflage der Spann betonplatte benutzen zu können, dieses unnötig dick ausführen, was ausserordentlich unwirtschaftlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in solchen Fällen eine zweckmässige Auswechslung der Endauf- lage für solche Spannbetonplatten zu schaffen.
Erfindungsgemäss wird die Auswechslung so ge troffen, dass die Spannbetonplatte an der Auflageseite eine schräge Stirnfläche aufweist, vor der ein Wechsel mit einer korrespondierenden Schrägfläche aus Orts beton mit einer korbförmigen Eisenbewehrung gegos sen ist, die seitlich herausragt und auf Bewehrungs- teilen abgestützt ist,
die in den zu vergiessenden Längs fugen zwischen der Spannbetonplatte und den benach barten auf einer Stützmauer aufliegenden Spannbeton- platten eingebettet sind. Der Wechsel, an dem die Spannbetonplatte mit ihrer Schrägfläche anliegt, wird dabei von den benachbarten Fugenbewehrungen getra gen. Dabei kann sich der Wechsel über die Breite mehrerer nebeneinander liegender Spannbetonplatten erstrecken und zugleich für mehrere Spannbetonplatten benutzt werden.
Wenn die Spannbetonplatte in übli cher Weise längsverlaufende, in der schrägen Stirn- fläche mündende Hohlräume aufweist, kann der Orts beton beim Giessen des Wechsels in diese zum Teil eindringen und eine haltbare Verbindung zwischen der Spannbetonplatte und dem Wechsel herstellen.
Zweckmässigerweise besteht die Eisenbewehrung des Wechsels aus mehreren vertikalen, der Querschnitt kontur des Wechsels angepassten Rahmenteilen, weite ren die Rahmenteile zusammenhaltenden seitlich über stehenden Querrahmen und einer Anzahl seitlich über stehenden in einer gemeinsamen waagrechten Ebene liegenden Querstäben. Es kann dann so eingerichtet werden, dass sowohl die Querrahmen als auch die Quer stäbe auf der Fugenbewehrung aufliegen und in dieser Lage im Ortsbeton vergossen werden.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Aus wechslung bei einem an die Stützmauer angebauten Kamin in Fig. 1 bis 3 schematisch dargestellt und im folgenden beschrieben: Fig. 1 ist ein Längsschnitt-längs einer Fuge. Fig. 2 ist ein Grundriss.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Wechsel.
Mit 1 ist eine Stützmauer bezeichnet, an die ein Kamin 2 angebaut ist. Auf der Stützmauer 1 liegen zu beiden Seiten des Kamins 2 Spannbetonplatten 3, 3' gegebenenfalls in verstärkter Ausführung. Zwischen den Spannbetonplatten 3, 3' ist eine der Breite des Kamins 2 entsprechende Spannbetonplatte 4 angeord net, deren Endauflage ausgewechselt werden muss, da eine Auflage auf dem Kaminmauerwerk 2 nicht mög lich ist. Die Spannbetonplatte 4 weist eine Schrägfläche 5 auf, in der längsverlaufende Hohlräume 6 der Spann betonplatte 4 münden.
Zwischen dem Mauerwerk des Kamins 2 und der Schrägfläche 5 ist aus Ortsbeton ein Wechsel 7 gegossen, wobei die Betonmasse teil weise in die Hohlräume 6 eindringt. Der Wechsel 7 weist eine Eisenbewehrung auf, die aus mehreren der Querschnittskoniur des Wechsels 7 angepassten Verti kalrahmen 8, 8' sowie aus Querrahmen 9, 9' besteht, die seitlich überstehen und in die Längsfugen 10, 10' zwischen den Spannbetonplatten 3, 4 bzw. 3', 4 hin- einragen. Ausserdem sind zur Bewehrung des Wechsels 7 mehrere Querstäbe 11, -l1', 11" vorgesehen,
die in einer gemeinsamen waagrechten Ebene liegen und eben falls mit ihren Enden in die Längsfugen 10, 10' hinein- ragen.
Die Querstäbe 11, 11', 11" und die Querrahmen 9, 9' liegen innerhalb der Längsfugen 10, 10' auf Längseisen 12, 12' auf, die in die Längsfugen 10, 10' als Bewehrung eingelegt sind. Die Längsfugen 10, 10' werden in üblicher Weise mit Ortsbeton ausgefüllt. Die Längsfugen 10, 10' sind U-förmig gestaltet und weisen in Höhe der Längseisen 12, 12' eine etwas grössere Breite auf als oben, so dass die Flanken 13, 13' der Längsfugen 10,10' tragende Schrägflächen bilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auswechslung der Endauflage einer Spannbeton platte, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbeton platte (4) an der Auflageseite eine schräge Stirnfläche (5) aufweist, vor der ein Wechsel (7) mit einer korres pondierenden Schrägfläche aus Ortsbeton mit einer korbförmigen Eisenbewehrung (8, 9, 11) gegossen ist, die seitlich herausragt und auf Bewehrungsteilen (12, 12') abgestützt ist, die in den zu vergiessenden Längs fugen (10, 10')zwischen der Spannbetonplatte (4) und den benachbarten auf einer Stützmauer (1) aufliegen- den Spannbetonplatten (3, 3') eingebettet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Auswechslung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich der Wechsel (7) über die Breite mehrerer nebeneinanderliegender Spannbetonplatten er streckt. 2.Auswechslung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannbetonplatte (4) längsver laufende in der schrägen Stirnfläche (5) mündende Hohl räume (6) aufweist, in die der Ortsbeton beim Giessen des Wechsels (7) zum Teil eindringt. 3.Auswechslung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Eisenbewehrung des Wechsels (7) aus mehreren vertikalen, der Querschnittkontur des Wechsels angepassten Rahmenteilen (8, 8'), weiteren die Rahmenteile zusammenhaltenden seitlich überste henden Querrahmen (9, 9') und einer Anzahl seitlich überstehenden in einer gemeinsamen waagerechten Ebe ne liegenden Querstäben (11, 11', 11 ") besteht. 4.Auswechslung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsfugen (10, 10') zwischen den Spannbetonplatten (3, 3', 4) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen und unten in Höhe der eingeleg ten Bewehrungseisen (12, 12') etwas breiter als oben sind, so dass die Flanken (13, 13') der Längsfugen (10, 10') tragende Schrägflächen bilden.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115233854A (zh) * | 2022-08-26 | 2022-10-25 | 福建森正建设集团有限公司 | 一种新结构的抗震房建基础 |
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1965
- 1965-12-16 CH CH1741365A patent/CH445078A/de unknown
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Also Published As
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| AT270960B (de) | 1969-05-12 |
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| BE674064A (de) | 1966-05-03 |
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