CH445531A - Mischung zur Herstellung einer druckempfindlichen Übertragungsschicht und Verwendung derselben - Google Patents

Mischung zur Herstellung einer druckempfindlichen Übertragungsschicht und Verwendung derselben

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CH445531A
CH445531A CH27164A CH27164A CH445531A CH 445531 A CH445531 A CH 445531A CH 27164 A CH27164 A CH 27164A CH 27164 A CH27164 A CH 27164A CH 445531 A CH445531 A CH 445531A
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organic nitrogen
nitrogen compound
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CH27164A
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English (en)
Inventor
Popiolek Wladislas
Original Assignee
Kores Manufacturing Company Li
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    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
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Description


  Mischung zur Herstellung einer     druckempfindlichen    Übertragungsschicht  und Verwendung derselben    Die vorliegende     Erfindung        betrifft    eine Mischung     zur     Herstellung einer     druckernpfind'lichen        Übertragungs-          schicht    und     ihre        Verwendung    für die     Herstellung    von       druckempfindlichen        Übertragungsschichten    auf Folien,       Bändern        oder    Streifen.  



  Es wurde     vorgeschlagen,    eine     durch    Druck über  tragbare     Farbmischung    für     Vervielfältigungsdruck    und  Schrift     herzustellen,        die        zusammengesetzt    ist aus.

   10  Teilen eines     festen        Gxurndlagematerials,        das.    im     weseni          ch..en    aus     einem        Vinylpolymer,        nämlich    einem     Copoly-          mer    von     Vinylchlorid    .und     Vinylacetat,

          aus.    20-35     Teilen          eines        nichtflüchtigen    nichttrocknenden flüssigen Weich  machers für diese Polymeren und einer     bestimmten     Menge     eines        Farbstoffes        beisteht.    Mischungen     dieser     Art sind im allgemeinen für die Verwendung für ein  in der Schreibmaschine     benütztes        Druckilbertragungs-          medium    unbrauchbar.

   Zwecks     Beszitdgung        dieser    Nach  teile dieser     Farbmischungen    wurde auch schon vor  geschlagen, der Mischung ein     Acrylharz        einzuverleiben,     welches Harz aus einem     polym:erislexten    Acryl-     und/odier          Methacryles.ter    eines     aliphatischen    Alkohols mit vier       adier    weniger     Koh        lenstoffiatome.n    besteht.  



  Gegenstand der     vorliegenden        Erfindung    ist somit  eine wachsfreie oder praktisch wachsfreie Mischung  zur Herstellung     .einer        druckempfindlichen        übertragungs-          schicht,    die     ;

  dadurch        gekennzeichnet    ist,     dass        sie    ein       thermoplastischies        aliphatisches        Vinylpolymer,    ein fär  bendes Material,     eine,        organische        Stickstoffverbindung,          ,ein        feinverteiltes        .anorganisches        Füllmittel    und !ein     nicht-          flüchtiges,    nichttrocknendes<B>01,</B> in welchem das,

   Polymer  praktisch unlöslich ist und das     färbende        Material    sus  pendiert oder gelöst ist, enthält, wobei die     genannte     organische Stickstoffverbindung     und    ,das     genannte    Füll  mittel in     einer        solchen        Menge        anwesend    sind, dass die  Mischung,     wenn    :sie auf ein Blatt     :aufgetragen    wird, eine       Üb:

  ertragungssehicht    bildet, aus der bei Anwendung       eines        Druckes    ein     bilderzeugendes,        aus    dem     färbeudien          Material    und     dem    Ö1     zusammengesetztes    Material auf    eine     bilduufnehmende    Oberfläche übertragen     werdien     kann.  



       Zweckmässig        ist        das        aliphatische        Vinylpolymer    ein  solches,     welches    fähig ist, einen     Film    zu bilden, und in  einer     flüchtigen    organischen unterhalb 130  C,     vorteil-          hafterwL-ise:        unterhalb        80         C,     Flüssigkeit lös  lich ist. Dieses     aliphatische        Vinylpolymer    ist z.

   B. ge  wählt aus Polymeren und     Cop-olymere:n    von     Vinyl-    und       Vinylidenchloriden.    Diese     Copolymerc    können z. B,       Vinylester        oidier        Vinyläther    sein. Auch sind Gemischs  von Polymeren     nützlich.     



  Unter der     Bezeichnung     praktisch     wachisfrei@e        Mi-          schung-     ist eine     Mischung    gemeint, welche nicht mehr  als 5 % eines wachsartigen Materials, bezogen auf das       Gesamt-ewicht,an    Feststoffen,     enthält.     



  Die mit Vorteil in der     vorliegenden        erfindungs-          ge@mässenMischuni    g     verwendeten        alliphiatischen        Vin;

  yl-          polymere    sind     Copolymere    von     Vinylchlorid    und,     Vinyl-          acetab,    die vorzugsweise 83 bis 87 %     Vinylchlorid    und  17-l3 %     Vinylacetatenthalten.        Besonders.    vorteilhaft  sind solche     Copolymere,    in welchen !die Menge an       Vinyl hlorid-    83-85 % ist.  



  Die     organische        Stickstoffverbindung    kann entweder       ein        Feststoff    oder eine     nichtflüchtige        Flüssi;gkeib,    z. B.  eine Flüssigkeit mit einem Kp. von über 170  C, z. B.  200  C oder mehr, und     vortellhafterweise    über 240  C  sein.

   Die .organische     Stickstoffverbindung        besitzt        zweck-          mä3ig    eine     Alkylkette    von mindestens 5     Kohlenstoff-          atomen    oder     seine    an ein Stickstoff     geketttete        Alkylaryl-          gruppe    oder ,

  an ein     Stickstoff    gekettete     Alkanolgruppe.     Als     Beispiele    von bevorzugten     organischen        Stickstoff-          verbindungen        @sind    fette     Am-inie    mit langen Ketten,       Imidazoline        mit    langen     Ketten    an     Alkyl-    oder     Alkylaryl-          gruppen4        Alkanolamine    oder     Salze,

  der    oben angeführten       organischen        Stickstoffverbindungen    zu erwähnen.  



  Die     organische        Stickstoffverbindung    kann ein     Imi,d-          azolin        n*        einer        kurzkettigen        Alkylgruppe,    die an eines  seiner     Stickstoffatome        gebunden        ist,    und mit     einer        lang-          Z,        Alkylgruppe,

      die an das zwischen dien zwei           Sickstoffatomen        aalegene        Kohlenstoffatom        gebunden     ist, sein. Es können auch in der     erfindungsg        -.mässen          :Mischung        oberflächenaktive    Mittel benützt werden. Die  organische     Stickstoffverbindung        kann    ein     solches.    ober  flächenaktives Mittel, z.

   B. :ein     Fettsäuresalz        .eines        Me-          thylendiamins,    das eine     lange    Kette an     Alkylgruppen          enthält,    sein. Das     Methylendiamin        kann        aus        einem          Trimethylendiamin    und :das     Fettsäures.alz    aus     einem          Dioleatsalz    bestehen.  



  Die     erfindungsgemässen    Mischungen können mehr  als     ein.,-    der organischen     Stickstoffverbind(ungen    ent  halten.  



  Es soll bemerkt werden,     dass    die organische     Stick-          stoffverbinJung    mit den andern Komponenten der Mi  schung vereinbar sein und auch unter den bei der Her  stellung und     Anwendung    der     Übertragungsmischung          verwendeten        Bedinaungün    chemisch stabil sein     muss.     Sie muss auch     natürlich    mit der Mischung als     Ganzes          vereinbar        sen,    d. h.

   sie darf     nicht    einen     Bestandteil    der  Mischung schaffen, der mit     einem    andern Bestandteil  unvereinbar ist. Falls die     organische        Stickstoffvei#bin-          dung    eine Flüssigkeit     ist,    braucht sie nicht eine trock  nend-. Eigenschaft zu besitzen.     Verbindungen,    die     den          ob,n        angeführten    Bedingungen nicht entsprechen, sind  nicht innerhalb den Bereich der Bezeichnung  orga  nische Stickstoffverbindung      einzuschiliessen.     



  Es wird angenommen, dass die organische     Stick-          stoffe;        rbindung    die     Übertragungseigenschaften    der Mi  schung verbessert, und zwar in der     Weise,    dass sie dem  Haften zwischen d. -m     Farbstoff    und dem     .aliphatischien          Vinvlpolym;

      r     vorbeugt.    Was auch die genaue Erklärung  des Verhaltens dieser organischen     Stickstoffverbindung     sein mag, wurde festgestellt, dass falls zuwenig der  selben verwendet wird, eine ungenügende Menge an  Farbstoff, bei Benützung als     übertragungsschich    , über  tragen wird, was dazu führt, dass das     übertragene    Bild  schwach ist; falls im Gegenteil zuviel     verwendet    wird;  verliert die Schicht an Kohäsion und es     wird    zuviel an       Übertragungsmaterial    übertragen, was dazu führt, dass  das übertragene Bild an     Schärfe        verliert.     



  Das Füllmittel ist fein verteilt und     besitzt    zweck  mässig eine Teilchengrösse von weniger als 150     Maschen,          vorteilhafterweise    weniger als 300 Maschen, und am  besten weniger als 600 Maschen. Im allgemeinen weist  das     Füllmittel    einen breiten Bereich an     Partik        elgrössen     auf und muss nicht vollständig aus     Teilchen    von über  300 Maschen     bestehen.     



  Der     gewünscht;:        Feinheitsgrad    des     Füllmittels    kann  so erreicht werden,     d.ass    man dasselbe nach Einverlei  bung in das Gemisch der Bestandteile     zerreibt.        Als    Bei  spiele an Füllmittel,     welch-.    in der     vorliegenden    erfin  dungsgemässen     Mischunverwendet    werden     können,     sind zu     r.,-nren        Silikat---Füllmittel,    z. B.     Tonfüllmittel,     z. B.

   Porzellanerde,     Calciumsulfat    .und     Titanweiss.    Die       Menge    an     Pigment    und Füllmittel soll     vorteilhafterweise     zusammen     1@    bis 2 Gewichtsteile pro Gewichtsteil an  thermoplastischem     Hochpolymer,        betragen.     



  Es wird angenommen,     @dass    die Anwesenheit des  Füllmittels zu     einer    mikroporösen     Struktur    führt,     welche          ein;,    Wanderung des     Farbstoffes    erlaubt     unddazu        führt,     eine gewisse Stelle innerhalb der     überzugsmischung    ein  zunehmen, wenn aus der     Mischung        eine        übertragungs-          schicht        Gebildet    wird;

   mit andern     Worten,    es     entsteht     eine Struktur, welche es dem Farbstoff und     dem    Öl  erlaubt, in die leeren Flächen, auf     welch;:    ein Druck,  z. B. durch eine Schreibfeder, ausgeübt wird, zu fliessen.  



  Das färbende     Material    kann     ebensogut        Materialien,       die in Öl löslich als auch jene, die in Öl unlöslich sind,       umfassen.     



  Mit     Vorteil    besteht das färbende     Material    in der  erfindungsgemässen Mischung aus einem oder mehreren  Pigmenten,     wobei    als :solches     Gasruss    mit     Vorteil    ver  wendet wird.

       Gleichfalls    ist     Miloriblau    ein     geeignetes     Pigment zur     Einverleibung        in    die     vorliegende    erfin  dungsgemässe     Mischung.    Als     Farbmateriahen    können       gleichfalls    Farbstoffe     und/oder    pigmentartige organische  Farbstoffe verwendet werden.  



  Bei     Anwendung    auf eine Übertragungsfolie, auf  Bänder,     Stmeifen    oder ähnliches     zwecks        Erlangung        einer          druckempfindlichen        Übertragungsschicht        enthält    die Mi  schung     zweckmässig    eine flüchtige     organische    Flüssig  keit, deren     Aufgab:

  .    darin besteht, als ein     Lösungsmittel     für das     thermoplastische        Hochpolymer    und das Öl, als  ein     Dispersiornsmedium    für das Füllmittel und als ein       Lösungsmittel        und/oder        Dispersionsmedium    für das       Farbmaterial    und die     organische    Stickstoffverbindung  zu     dienen,    Das Farbmaterial kann aus     Materialien     bestehen,

   welche     in    dar     flüchtigen        organischen    Flüssig  keit     löslich,    oder auch aus solchen., welche in     dieser    un  löslich sind. Die     organische    Flüssigkeit benetzt die       Teilchen    jedes unlöslichen, in der     Mischung        anwesenden          Farbmaterials    und ermöglicht es,     diass    dieselben gleich  förmig in     :der    Mischung     dispergiert    werden.

   Unter der  Bezeichnung      flüchtige    organische     Flüssigkeit     ist eine  solche     organische    Flüssigkeit     gemeint,    welche die oben       genannten        Funktionen    erfüllt und einen Siedepunkt       unterhalb    130  C hegt.

   Es     sollbemerkt    werden,     dass    die  flüchtige     organische        Flüssigkeit    aus     einem    Gemisch von       organischen        Flüssigkeiten        zusammengesetzt    sein     kann,          vorausgesetzt,        .dass        sämtliche    Komponenten eins sol  chen Gemisches ein Kp. von unterhalb 130  C haben.  



  Die     erfindungsgemässe        Mischung    kann ferner ein  ob;     rflächenaktives        Mittel    :enthalten, welches die Ver  träglichkeit der in .der     erfindungsgemässen    Mischung  anwesenden Bestandteile     verbessert.     



  Die Öle können. z. B. Mineralöle sein und     werden     in der     Übertragungsmischung        vorteilhafterweise    in Men  gen von     11/2    bis 3     Gewichtsteilen    pro     Gewichtsbeil    des       thermoplastischen        Hochpolymers        verwendet.     



  Es soll ferner bemerkt     werden,    dass das     Farbmaterial     Toner, wie Lacke,     pigmentartige    organische     Farbstoffe,     basische Farbstoffe, saure     Farbstoffe    und:     Farbbasen,     umfassen kann. Die     Farbe        eines        Pigments    kann     mit    Hilfe  eines     Torars    verändert     w,-rden.     



  Die     erfindungsgemässe    Mischung kann auch einen  Weichmacher für das     aliphatische        Vinylpolymer    ent  halten.  



       Die    vorliegende     Erfindung    betrifft auch     die    Ver  wendung der erfindungsgemässen     Mischung        zur        Her-          stellung        druckempfindlicher        Übertragungsschichten    auf  Folien, Bändern oder     Streifen.    Zwischen die     Grund-          lagenfolie,    dem Band oder :

  dem Streifen und der     über-          tragungsschicht    kann     eine    Zwischenschicht     einfies        durch-          sichtigen    oder undurchsichtigen     Bindefilmes,        gelegt    wer  den, welcher Film z. B. aus     Polyvinylacetat,        Polyvinyl-          acetalen    oder     Polyvinyläthern        erstellt    werden kann.

    Eine solche     Zwischenschicht    bildet eine Bindung     zwi-          schendem        Grundmaterial    und der     Übertragungsschicht     und kann auf das     Grundmaterial        entweder    in Form       eines    farblosen     Films    oder eines Farbstoffe oder Pig  mente, z. B. Gasruss,     endhaltenden        gefärbten    Films auf  getragen werden.

   Die     Zwischenschicht    kann auch dazu       dienen,    das     Grundmaterial    zu verstärken, welche Ver  stärkung     dann    wünschenswert ist,     falls    ein     aus    einem      sehr     dünnen    Stoff als     Grundlage    erzeugtes     Durch-          schreibpapier    erstellt     wird,    oder     falls        ein        Durchschreib-          papier    für besonders     anspruchsvolle    Anwendungs  zwecke,

       wie    für den Gebrauch bei einer     elektrischen          Schreibmaschine,    hergestellt werden .soll.  



       Grundstoffe        für    Folien, Bänder oder     Streifen        können     aus Papier,     Textilstoffen,        wie        Baumwollee,        Seide,        synthe-          tische    Seide, Nylon oder      Terylen         (Handelsmarke)    her  gestellt sein oder sie können aus     flexiblen        Kunststoff-          Folien,    wie z.

   B. aus     regenerierter        Cellulose    der     Handels-          marke         Cellophan ,    .aus.     Polyäthylenterephthalat,    Nylon,       Celluloseestern,        Polyvinylchlor@d,        Polyvinylidenchlorid     oder     Vinylchlodd-Acetatcopolymeren    bestehen.  



  Im     weitern    wird     die,        erfindungsgemässe    Mischung  mit Hilfe einiger     Beispiele        näher        erläutert.     



  Die Beispiele     veranschaulichen        Mischungen        der        vor-          liegenden        Erfindung        in        jener    Form,     in,    welcher     sie     zwecks     übertragung    auf eine .Folie, auf     ein    Band oder  einen     Streifen    oder     ähnliches    aufgetragen wurden.

   Die       Herstellung        dieser        Mischung        geschieht    mit     Hilfe    der       Standard-Misch-    und     -Kugelinühltechnik.     



  Das     aliph.atische        Vmylpolymer        wird    zuerst     in,        der     flüchtigen     organischen    Flüssigkeit gelöst, worauf man  ungefähr die     Hälfte    der     Lösung    in     die        Kugglmühle,        zu-          sammen    mit dem     Farbmaterial,    dem     Füllmittel,        dem     öl und andern     Bestandteilen    gibt.

   Dieses     Gemisch        wird     dann     bis    zur     Erreichung        einer    guten Dispersion zerrie  ben. Es     wird    dann aus der Kugelmühle entfernt und in       einem        geeigneten,        geschlossenen        Mischgefäss        mit    dem  Rest der     aliphatnschien        Vinylpolymer-Lösung    vermischt.  



       Die        Übertragungsschicht        kann    auf     die        Grundfolie,     ,das Band, den     Streifen:    oder ähnlichem     mittels        einer          Hberzuigsmaschine,        entweder    in     einer        Schicht        edier        in     einer Folge von Schichten, in     Abhängigkeit    von     der    auf  zutragenden.

   Menge und der     Viskosität        der        Mischurig          überzogen,    werden. Der Überzug kann     auf    die Grund  lage mittels     eines        Rollers,        eines        Schlitzes,    einer     Spritz-          vorrichtung    oder     mit        Hilfe        einer        Giess-Methode        :auf-          getragen    werden.

   Irr .einer     bevorzugten    Methode wird die       Mang;.    der     aufzutragenden        Mischung    mit     Hilfe        Seiner          Einstellvorrichtung,        in    Verbindung     mit        einer        variablen          Geschwindigkeitsregulierung,    vorbestimmt und die     fluch-          tge        organische        Flüssigkeit        wird        .i@n    einer,

   mit geeigneten       Verdampfungsmitteln,    wie z. B.     Heizzylindern,        versehe-          nen        Trockenkammer        abgedampft,    wobei     die    Dämpfe  mit     Hilfe    geeigneter     Ventilatoren        abgesogen    werden.  



  In den folgenden     Beispielen    sind     sämtliche    Teile als       Gewichtsteile    zu verstehen.  
EMI0003.0159     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>   Vsllit  <SEP> 40 <SEP> (Vinylchlorid-Vinyl  aeetat-Copolymer, <SEP> verkauft
<tb>  durch <SEP> R. <SEP> H. <SEP> Cole, <SEP> .und <SEP> soll
<tb>  85 <SEP> GewA <SEP> Vinylchlorid <SEP> und
<tb>  15 <SEP> Gew. <SEP> ö <SEP> Vinylacetat <SEP> ent  halten) <SEP> 1 <SEP> Teil
<tb>  Ricinusöl <SEP> 1,03 <SEP> Teile
<tb>  Ricinusölsäure <SEP> 1,03 <SEP> Teile
<tb>  reinster <SEP> Gasruss <SEP> 0,34 <SEP> Teile
<tb>  Porzellanerde <SEP> 1,14 <SEP> Teile
<tb>   I.rgalit  <SEP> violett <SEP> T. <SEP> C. <SEP> R.

   <SEP> 0,23 <SEP> Teile
<tb>  Reflex <SEP> Blue <SEP> 0,12 <SEP> Teile
<tb>  Victoria <SEP> Pure <SEP> Blue <SEP> 0,06 <SEP> Teile
<tb>   Amin <SEP> S <SEP>   <SEP> 0,15 <SEP> Teile
<tb>  flüchtige <SEP> organische <SEP> Flüssigkeit <SEP> 14 <SEP> Teile
<tb>  Methylenehlorid        Amin S      ist        eine    Verbindung,

   die von     Geigy    ver  kauft wird und eine     Imidazolingrnippe        enthält.    Es     be-          sitze    die Formel  
EMI0003.0167     
    worin R     eine        Alkylgruppe    mit     einem        verhältnismässig          niedrigen        Mollekulargewicht    und R' eine lange     Alkyl-          kette,    z. B.     Stearyl,    ist, bedeutet.  



  Statt oder     in        teilweiser        Ersetzung    von     Ricinusöl     oder     Ricinusölsäure    kann auch     Walratöl        verwendet     werden.

   Ferner kann     Olleylalkohol    statt     der        Ricinusöl-          säure        Verwendung        finden.    Es     wird!        bemerkt,    dass     die     Mengen     dieser        Materialien    zweckmässig so     eingestellt     werden,

   dass ein     zufriedenstellender        übertragungsüber-          zug        erhalten        wird.     
EMI0003.0201     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>   Geon  <SEP> 222 <SEP> (ein <SEP> Copolymer
<tb>  von <SEP> Vänylidenvhlond <SEP> und
<tb>  Vinylchlorid) <SEP> 1,0 <SEP> Teil
<tb>  Mineralöl <SEP> 1I <SEP> (Viskosität
<tb>  1i/2 <SEP> Poise <SEP> .bei <SEP> 25  <SEP> C) <SEP> 2,0 <SEP> Teile
<tb>  reinster <SEP> Gasruss <SEP> 0,50 <SEP> Teile
<tb>  Porzellanerde <SEP> 1,0 <SEP> Teil
<tb>  Stearylamin <SEP> 0,05 <SEP> Teile
<tb>  flüchtige <SEP> organische <SEP> Flüssigkeit
<tb>  Methylenehlorid/Benzol
<tb>  10/4 <SEP> Vol/Vol <SEP> 10,

  0 <SEP> Teile     
EMI0003.0202     
  
    <I>Beispiel <SEP> 3</I>
<tb>   Corvic  <SEP> Q <SEP> 44/62 <SEP> (ein <SEP> Copoly  mer <SEP> von <SEP> Vinylchlorid <SEP> und
<tb>  Vinylacetat, <SEP> das <SEP> 85 <SEP> GewA
<tb>  Vinylchlorid <SEP> und <SEP> 15 <SEP> Gew. <SEP> ö
<tb>  Vinylacetat <SEP> enthält) <SEP> 4 <SEP> Teile
<tb>  Paste <SEP> bestehend <SEP> aus <SEP> Oleyl  alkohol, <SEP> Porzellanerde <SEP> und
<tb>  Reflexblau <SEP> im <SEP> Verhält<U>nis</U>
<tb>  4 <SEP> :

   <SEP> 1 <SEP> <B><I>:0,5</I></B> <SEP> 10 <SEP> Teile
<tb>   Amin <SEP> S  <SEP> 0,1 <SEP> Teile
<tb>  Methyläthylketon <SEP> (flüchtige
<tb>  organische <SEP> Flüssigkeit) <SEP> 30 <SEP> Teile       In den .oben     angeführten        Bleispielen    betrug     die    Korn  grösse der Porzellanerde     weniger        als    600 Maschen.

   Die       aus        dien    in     dien    Beispielen 1 und 2 beschriebenen Mi  schungen     hergestellten        druckempfindlichen        übertra-          gungsschichten        sind    für     schwarzes    Schreibmaschinen  papier bestimmt.

   Das     Beispiel    3     ist    ein     Beispiel    einer       Mischung,    die sich     für    die     Herstellung        einer        über-          tragungsschicht    eines     blauschreibenden        Kohlenpapiers          einet.     
EMI0003.0229     
  
    <I>Beispiel <SEP> 4</I>
<tb>   Corvic  <SEP> Q <SEP> 44/62 <SEP> 26 <SEP> Teile
<tb>  reinster <SEP> Gasruss <SEP> 16 <SEP> Teile
<tb>  Oleylalkohol <SEP> 36 <SEP> Teile
<tb>  Türkische <SEP> gebrannte <SEP> Umbra <SEP> 22 <SEP> Teile
<tb>  Diäthanolamin <SEP> 2 <SEP> Teile
<tb>  

  Methylenchlorid <SEP> 200 <SEP> Teile         Dieses Beispiel ist für die     Herstellung        eines    Schreib  maschinen-Kohlepapiers bestimmt.  
EMI0004.0003     
  
    <I>Beispiel <SEP> 5</I>
<tb>   Corvic  <SEP> Q <SEP> 44/62 <SEP> 26 <SEP> Teile
<tb>  reinster <SEP> Gasruss <SEP> 16 <SEP> Teile
<tb>  Oleylalkohol <SEP> 36 <SEP> Teile
<tb>  Türkische <SEP> gebrannte <SEP> Umbra <SEP> 22 <SEP> Teile
<tb>   Duomeen  <SEP> TDO* <SEP> 2 <SEP> Teile
<tb>  Methylenchlorid <SEP> 200, <SEP> Teile            ':

  \    Das oben     angeführte         Duomeen          TDO        ist    ein   Handelsmarke von     Armour        Hess        Chemicals    Ltd.

   Es  besteht aus einem     Dioleatsalz    von      Duomeen     T und  hat die folgende Formel:         (R-NH2(CH2)3NH3)    = +     (C17Hs3C00)2    -    Das Radikal R     d=es    Kations wird vom Talg     ab-          Celeitet    und ist     infolgedessen    ein     Gemisch    von     C12H2ä     bis     C,H;;7.    Dieses Beispiel veranschaulicht eine Mi  schung zur     Herstellung    eines     Schreibmaschinen-Kohle-          papiers.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Wachsfreie oder praktisch wachsfreie Mischung zur Hers;.alung einer druckempfindlichen übertragungs- schicht. dadurch gekennzeichnet, dass sie ein thermo plastisches aliphaticches V.inylpolymer, ein färbendes Material, eine organische Stickstoffverbindung, ein fein- verteiltL-s anorganisches Füllmittel und ein nichtflüch- tiges,
    nichttrockrendies Öl, in welchem das Polymer praktisch unlöslich ist und. :das färbende Material sus pendiert oder gelöst .ist, enthält, wobei die genannte organische Stickstoffverbindung und :das genannte Füll mitt l in einer solchen Menge anwesend sind, dass die Mischung, wenn sie auf ein Bdatt aufgetragen wird, eine Übertragungsschicht bildet, aus der bei Anwendung eines Druckes ein bilderzeugendes, aus :
    dem färbenden Mate rial urd dem Öl zusammengesetztes Material auf eine bildaufnehmende Oberfläche übertragen werden kann. 1I. Verwendung der Mischung gemäss Patent- anspruch I zur Herstellung von druckempfindlichen Übertragungsschichten auf Folien, Bändern oder Streifen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Übertragungsmischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie als färbendes Material Gasruss enthält. 2. Übertragungsmischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die organische Stickst off- verb?ndungein Fettamin mit langer Kette '@t. 3.
    Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die organische Stickstoffverbindung Diäthanolamin ist. 4. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die organische Stickstoffverbindung aus einem Imidazolin besteht, das eine kurzkettige Alkyl- gruppe, welche an eines ,der Stickstoffatome gekettet ist, und :
    eine Alkylgruppe mit langer Kette, die .an das Kohllenstoffatom, das sich zwischen den zwei Stick- stoffatomen befindet, gebunden ist, aufweist. 5. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sich .die organische Stickstoffverbin dung in Form eines Salzes vorfindet.
    6. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die organische Stickstoffverbindung ein oberflächenaktives Mittel ist. 7. Mischung gemäss Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die organische Stickstoffverbindüng ein Fcttsäuresalz eines Methylend'iamin.s ist, welches eine Alkylgruppe mit langer Kette enthält.
    B. Mischung gemäss Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Methylendamin ein Trimethy- lvndiamin ist. 9. Mischung gemäss Unteranspruch 7 oder 8, da durch gekennzeichnet, dass das Fettsäuresalz ein Dioleat ist. 10. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmittel aus einem Silikat füllmittel besteht. 11. Mischung gemäss Unteranspruch 10, dadurch gekeninzeichnet, dass das Füllmittel eine Tonfüllmasse ist.
    12. Mischung gemäss Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, d:ass die Tonfüllmasse Porzellanerde ist. 13. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, diass .die Füllmasse aus gebrannter Umbra besteht. 14. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtflüchtige, nichttrocknen,d:e Öl aus einem Fettalkohol mit langer Kette besteht.
    15. Mischung gemäss Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtflüchtige, nichttrocknende Öl Oleylalkohol ist. 16. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, @dass sie ein oberflächenaktives Mittel enthält. 17. Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass spie einen Weichmacher für das Vinylpolymer enthält. 18.
    Mischung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie auch eine flüchtige organische Flüssigkeit, in welcher das Polymer und das Öl gelöst sind, enthält. 19.
    Verwendung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsschichten auf die mit einem durchsichtigen oder undurchsichtigen Bindie- film versehene Oberfläche der Folien, Bänder oder Strei fen aufgebracht werden.
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