CH445675A - Vorrichtung zum Schweissen von Rohren aus Metallband mit schraubenlinienförmig verlaufender Naht mittels Wechselstrom mit Hochfrequenz - Google Patents

Vorrichtung zum Schweissen von Rohren aus Metallband mit schraubenlinienförmig verlaufender Naht mittels Wechselstrom mit Hochfrequenz

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CH445675A
CH445675A CH702966A CH702966A CH445675A CH 445675 A CH445675 A CH 445675A CH 702966 A CH702966 A CH 702966A CH 702966 A CH702966 A CH 702966A CH 445675 A CH445675 A CH 445675A
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CH
Switzerland
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current
electrode
longitudinal edge
partial flow
welding
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Application number
CH702966A
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Sablotny Adalbert
Wennemann Werner
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Hoesch Ag
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Description


  Vorrichtung zum Schweissen von Rohren aus Metallband mit schraubenlinienförmig  verlaufender Naht mittels Wechselstrom mit Hochfrequenz    Beim Widerstandsschweissen von Schraubennahtrohr  mit Wechselstrom ist     ,es    bekannt, den Strom durch am  Band in Abstand von der Schweissstelle an oder nahe  den aufeinander zulaufenden Bandschmalflächen ange  ordnete Kontakte zuzuführen, wobei der Strom längs  den Bandkanten zur     Schweissstelle    fliesst und auf diesem  Wege das Band im Bereich der Schmalflächen über  eine gewisse Tiefe auf Schweisstemperatur     erhitzt.    Die  mit diesem Verfahren erhaltene Schweissung ist im       Frequenzbereich    bis zu 600     kHz    um so besser,

   mit je  höheren     Frequenzen        gearbeitet    wird, weil das Strom  feld sich dann wegen des Skineffekts scharf auf den  Bereich der Bandschmalflächen konzentriert.  



  Handelt es sich um Schraubennahtrohr, dann be  obachtet man Ungleichförmigkeiten der Erwärmung  quer über die zu     :erhitzenden        .Schmalflächen,    und zwar  zeigt sich an den     vier    Kanten :der beiden aufeinander  zulaufenden     Schmalflächen    die     stärkste    Erhitzung an  den Kanten, die in der     ersten    Phase der Annäherung  den kleinsten Abstand voneinander haben, wobei die       Temperatur    - quer über dass Band gerechnet - zur  jeweils     anderen    Kante hin abfällt.

   Dieser Effekt     tritt          allerdings        erst    bei     Frequenzen    im     Radiofrequenzband          wesentlich    in     Erscheinung,    wird dann aber so     ausge-          prägt,    dass nahe der Schweissstelle jede der beiden  Schmalflächen nur in     einem    schmalen Streifen rot  glühend erscheint, während die Fläche im übrigen  schwarz bleibt.     Damit    ist     naturgemäss    eine saubere  Schweissung nicht zu erhalten.

   Meist sind die Mängel  so erheblich, dass man ,sich auch durch Nachschweissen  von Hand nicht helfen     kann.     



  Es     wunde    nun gefunden, dass man diesem wesent  lichen Mangel beim Widerstandsschweissen von     Schrau-          bennahtnohr    durch Wechselstrom im Radiofrequenz  band dadurch abhelfen kann, dass von der äusseren       Zone    der Schweissfläche des zulaufenden     Bandes    und  von der     inneren    Zone der     Schweissfläche    des schon ge  wickelten Bandes kapazitiv Ströme abgeleitet und der    Aussenfläche des schon     gewickelten    Bandes     und    der  Innenfläche des zulaufenden Bandes zugeleitet werden.

    Der gesamte Schweissstrom wird hierbei in einen an den  Schweissstelle selbst übergehenden Strom und einen  Strom aufgeteilt, der die Bandschmalflächen örtlich er  hitzt, bevor sie     die    Schweissstelle erreichen. Dieser  letztere, kapazitiv abgezweigte Strom vermag, wie die  Erfahrung gezeigt hat, die ungleichmässige     Tempera-          turvertvilung    auszugleichen, also     gleichförmige    Erhitzung  herzustellen. Hinter :der Stelle, an der der Teilstrom  übergeht, erscheinen dann die Schmalflächen über ihre  volle Breite gleich hellrot, und es ergeben sich ebenso  günstige Schweissbedingungen wie     beim    Schweissen von  Längsnahtrohr.  



       Gegenstand    der Erfindung ist daher eine Vorrichtung  zum     Schweissen    von Rohren aus Metallband mit     schrau-          benlinienförmig        verlaufender.    Naht mittels Wechselstrom  mit Hochfrequenz, mit mechanischen Mitteln zur kon  tinuierlichen Formung des Rohres aus dem Metallband  und mit zwei Hauptkontakten zur Zuleitung und Ab  leitung des gesamten     Schweissstromes,    die beide in Ab  stand von der Schweissstelle angeordnet sind, an der  zwei Längskantenflächen des Bandes miteinander ver  schweisst werden, und von denen .der eine     Kontrakt    näher  bei der einen Längskantenfläche und der andere Kon  takt näher bei.

   der anderen Längskantenfläche angeord  net ist, .gekennzeichnet durch Mittel zur Abzweigung  :eines Teilstromes von dem     durch    den einen Hauptkon  takt     zugeführten    Strom, Mittel zur Umformung dieses  Teilstromes in einen     kapazitiven    Teilstrom und     Mittel     zur Überleitung dieses Teilstromes auf die eine     Längs:-          kantenfläche,    die     :dem    anderen Hauptkontakt     zugeord-          net    ist, wobei :

  sich der     Ort    der Überleitung     zwischen     den     Hauptkontakten    und der Schweissstelle befindet.  



  Anhand der Zeichnung werden nachstehend Aus  führungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.  



  Es sei schon hier bemerkt, dass die mit der Erfindung       erstrebte        Wirkung,    wie eingehende Versuche gezeigt      haben, tatsächlich und mit Sicherheit     eintritt,    dass aber  eine überzeugende wissenschaftliche oder     physikalische     Erklärung für diese Wirkung bisher nicht, gefunden  worden ist. Es kann vermutet werden, dass am Zustande  kommen dieser Wirkung mehrere elektrische und mög  licherweise auch     magnetische    Effekte     beteiligt    sind. Im  Radiofrequenzgebiet sind die Feldstärken der von den  Spannungen und Strömen verursachten elektrischen und  magnetischen Felder beträchtlich. Daraus ergeben sich  gewisse Felder des elektrischen Potentials.

   Hinzu kom  men die Felder .des Vektors der Stromdichte. Mit alle  dem ergeben sich überaus     komplizierte    Zusammen  hänge, die zu erforschen bisher nicht möglich war. In  der Zeichnung zeigen:  Fig. 1 eine Vorrichtung zum Widerstandsschweissen  von Schraubennahtrohr in der Gesamtanordnung und in  perspektivischer, vereinfachter Darstellung,  Fig. 2 eine mehr schematisch gehaltene Darstellung  der beiden in der Vorrichtung nach Fig. 1 der Schweiss  stelle zulaufenden Bandteile mit den Hauptkontakten,  Fig. 3 bis 6 im Massstab vergrösserte Schnitte nach  den Linien 111-11I, IV-IV, V-V und VI-VI in Fig. 2,  Fig. 7 ein Schema zur Veranschaulichung oder räum  lichen Anordnung der Kontakte und     Elektroden    bei  einer ersten Ausführungsform der Erfindung,  Fig. 8 einen vergrösserten Ausschnitt aus Fig. 7,  Fig.

   9 einen Schnitt durch die Elektroden ;gemäss  Fig. 8,  Fig. 10 ein Schema zur Erläuterung des. Verlaufs  der Stromflüsse bei der Ausführung nach Fig. 7 bis 9,  Fig. 11 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung  einer zweit. -n     Ausführungsform    den Erfindung und  Fig. 12 einen der Fig. 9 ähnlichen Schnitt durch  die Elektroden gemäss Fig. 11.  



  Die in Fig. 1 schematisch gezeichnete Maschine zur  Herstellung von Schraubennahtrohr besteht aus einem  Grundrahmen, von dem in Fig. 1 lediglich ein Fuss 1  und eine vertikale Plattee 2 sowie eine vertikale Platte 3  sichtbar sind. Fest verbunden mit dem Grundrahmen  sind an nicht sichtbaren Stellen weitere vertikale Platten  4 und 5. Zwischen den Platten 2, 3, 4, 5 sind mehrere  Rollen um horizontale Achsen drehbar     gelagert.    Da  von sind in Fig. 1 drei Rollen 6, 7 und 8 sichtbar. Die  Rollen dienen zur Formung eines Rohres aus einem  Blechstreifen 9 durch schraubenförmiges Wickeln, wie  dies bei der Herstellung von Schraubennahtrohr allge  mein bekannt ist.

   Zur     Führung    des Bleches 9 dienen  untere Führungsleisten 10 und 11 sowie obere Füh  rungsstücke 12 und 13, die sämtlich mit dem Grund  rahmen fest verbunden sind. Die Befestigungsstellen  für die     Führungsleisten    10 und 11 sind -durch das  Blech 9 verdeckt und daher nicht sichtbar. Die Halte  mittel für die     Führungsstücke    12 und 13 sind in der  Zeichnung fortgelassen, damit wichtigere     Teile    sicht  bar bleiben.  



  Im Sinne der einleitenden Ausführungen bildet der  noch urgebogene Teil 14 des Bandes 9 das  zulaufende  Band  und der bereits auf zylindrische Form gebogene  Bandteil 15 das  .schon gewickelte Band . Um ein zu  sammenhängendes Rohr zu bilden, müssen die beiden  Schmalflächen 16 und 17 des Bandes 9 miteinander  verschweisst werden. Dies geschieht in der Umgebung  der Stelle, wo beide Kanten erstmalig     zusammentreffen,     also im Bereich 18. Bis zum Erreichen des     Bereiches,    18  hat die Schmalfläche 17 bereits eine wesentlich längere  Strecke zurückgelegt als die Schmalfläche 16. Der Un-    terschied ist gleich der Länge einer Windung der Schrau  benlinie, die     die    Schweissnaht bildet.  



  Rechts von der in Fig. 1 dargestellten Maschine be  findet sich ein nicht     gezeichneter    Bandförderer, dessen  Anwendung bei Maschinen dieser Art     gleichfalls.    allge  mein üblich .ist. Durch ihn wird das Band zwischen die  Führungen 10, 11, 12, 13 und zwischen die zur For  mung des Rohres bildenden Rollen geschoben.  



  Zum Schweissen dient     Wechselstrom,    dessen Fre  quenz im Radiofrequenzband liegt. Dieser Strom wird  dem Band     durch    zwei Kontakte 19 und 20 zugeführt,  ,die auf der Breitfläche des Bandes aufliegen, jedoch  unmittelbar benachbart zu den Kanten der Schmalflä  chen 16 und 17. Beide Kontakte befinden sich in ge  wissem Abstand vom eigentlichen Schweissbereich 18.  In Fig. 1 ist nur der Kontakt 19 vollständig sichtbar,       während    vom Kontakt 20 lediglich ein nach oben ra  gendes Teilstück erkennbar ist. Beide Kontakte werden  beim Schweissen mit Wasser gekühlt.  



  In Fig. 2 sind die Kontakte und ihre Anordnung an  den Bandteilen 14 und 15 schematisch wiedergegeben  und dadurch deutlich erkennbar. Die eigentlichen Kon  taktstücke haben Laschen 22 und 23, die zum Anschluss  von Stromzuleitungen 24 und 25 dienen.  



  Beim Arbeiten mit Strom im Radiofrequenzgebiet,  .also :etwa mit einer Frequenz von 450 000 Hz, sind die  elektrischen und magnetischen Feldeffekte: (Skineffekt,  Nachbarschaftseffekt usw.) derart     stark,    dass der Strom  fluss auf schmale Streifen längs den Bandschmalflächen  zwischen den Kontakten 19 und 20 und dem Schweiss  bereich 18 beschränkt ist. Infolgedessen werden nur  diese ganz schmalen Streifen an den Bandschmalflächen  16 und 17 auf Schweisshitze gebracht,     ,die    bei Stahl  heller Rotglut entspricht, so dass die beiden Schmal  flächen, wenn sie mit gewissem Druck     aneinanderge-          bracht    werden, ineinanderfliessen, während alle übrigen  Bereiche des Bandes kalt bleiben.

   Viele Massnahmen  sind bekannt, um den Druck zu erzeugen,     mit    dem die  beeiden Schmalflächen gegeneinandergepresst werden.  Die hier     erläuterten        Ausführungsbeispiele    bedienen sich  des einfachen Mittels, die beiden Bandschmalflächen  gegen die Breitflächen     unter    Winkeln anzuordnen, die  von 90  etwas verschieden sind.  



  Bei der soweit     ,erläuterten    Methode ergeben sich,  wenn es sich um das Schweissen von     Schraubennahtrohr          handelt,    die nachstehend erläuterten     Schwierigkeiten.     



       Fig.    3 zeigt :einen im Massstab vergrösserten Schnitt  durch     edie    Bandteile 14 und 15 nach der Linie     III-111     in     Fig.    2 und soll veranschaulichen, welche Temperatur  verhältnisse     sich    ergeben, wenn man mit einer Ma  schine, wie sie schematisch in     Fig.    1 und 2     ,dargestellt          ist,    bei einer Frequenz im Radiofrequenzband schweisst.  Dann     zeigt    sich nämlich die     stärkste        Erwärmung    an  den beiden nahe benachbarten Kanten 26 und 27,     die     hellrot glühen.

   Zu :den entgegengesetzten     Kanten    28  und 29 hin fällt die Temperatur stark ab. Schon in der       Mitte    wird die     Rotglut    dunkel, und in der Nachbarschaft  ,der Kanten 28 und 29     erscheinen    die Schmalflächen  der Bandteile schwarz.  



  Es     wird    vermutet, ist jedoch bisher nicht sicherge  stellt,     dass    diese unerwünschte, jede einwandfreie       Schweissu,n,g        vereitelnde        Temperaturverteilung        mindt-          stens    zum Teil auf die     Ausbildung    des elektrischen  Feldes zurückzuführen ist, das sich zwischen den beiden  Bandteilen 14 und 15 ausbildet und bei den in Betracht       kommenden    hohen Frequenzen einen nicht unbeträcht  lichen     kapazitiv    übergehenden     Strom    führt.

   Zur     Stützung         dieser Vermutung sollen die     Schnitte    nach den Linien  IV IV, V-V und VI-VI dienen, die in Fig 4 bis 6  erscheinen. Dabei deuten die gestrichelten Linien zwi  schen den beiden Bandteilen 14 und 15 (ohne Anspruch  auf Exaktheit) den Verlauf der     elektrischen    Feldlinien  dar.  



  Die nachstehend beschriebenen Massnahmen dienen  zur Beseitigung der in Fig. 3 veranschaulichten uner  wünschten Temperaturverteilung und liefern,     wie        die          Erfahrung    gezeigt hat, an der Schweissstelle 18 Band  schmalflächen, die über ihre     ganze    Breite gleich hell  rot glühen, also hinreichend     gleiche    Temperaturen  haben.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 bis 10 sind  zwischen den     stets    vorhandenen     Kontakten    19 und 20  und dem Schweissbereich 18 je :eine Elektrode 30 und 31  angeordnet. Die Form dieser     Elektroden    geht insbe  sondere aus Fig. 8 und 9 hervor. Die Elektrode 30 hat  eine Fläche 32, die der Schmalfläche 16 des Bandteiles  14 mit geringem Abstand gegenübersteht, also mit :ihr  einen Luftspalt 33     bildet.    Die Breite dieses     Luftspaltes     kann, wie unten näher erläutent werden wind, gleich  Null gemacht werden.

   Ferner hab die Elektrode 30 eine  Fläche 34, die     der    Breitfläche 35 des Bandteiles 15 mit  geringem Abstand gegenübersteht, also mit     ihr    einen  Luftspalt 36     bildet.    Die Breite dieses Luftspaltes kann  gleichfalls gleich null gemacht werden. Doch sei     schon     hier gesagt, dass in keinem Falle beide Luftspalte 33  und 36 verschwinden     dürfen.     



  Ganz     entsprechend    ist die Elektrode 31     gestaltet.     Sie hat     eine    Fläche 37, die der Schmalfläche 17 mit ge  ringem Abstand gegenübersteht, mit ihr also     seinen     Luftspalt 38 bildet. Ferner hat sie eine Fläche 39, die  der     Breitfläche    40 des Bandteiles 14     mit    geringem Ab  stand gegenübersteht, mit     ihr    also einen Luftspalt 41  bildet.

   Wiederum kann die     Breite    des Luftspaltes 38  oder diejenige des Luftspaltes 41 gleich null gemacht  werden.     Doch        dürfen        nicht        gleichzeitig    beide     Luftspalte     verschwinden.  



  Die mit der Erfindung erstrebte Wirkung tritt in  um so     stärkerem    Masse ein, je näher     die        Flächen    34  und 39 den Kanten 27 bzw. 26 liegen. Ferner hat es  sich als     vorteilhaft    erwiesen, die Flächen 32 und 37  schmaler zu machen als die Flächen 16 und 17 und so  anzuordnen, dass die Fläche 32 der Kante 28 näher liegt  als ;der Kante 26, und dass entsprechend die Fläche 37  der Kante 29 näher liegt ,als der Kante 27.  



  In     baulicher        Hinsicht    empfiehlt es sich, auf die  Luftspalte 33 und 38 zu verzichten, die Flächen 32  und 37 somit     direkt    an     den        Schmalflächen    16 und 17  anliegen zu lassen. In dieser Weise sind die Elektroden  bei der Ausführung nach Fig. 1 :gestaltet. Die Elektroden  bilden dort die Köpfe     zweier    um einen     .gemeinsamen     Zapfen 42     drehbarer    Hebel, die     zusammen    eine Art  Zange bilden.

   An den rechten Enden 43 und 44     dieser     Hebel greifen Schraubenfedern 45 und 46 an,     während          die    linken Enden     die    Elektroden 30 und 31 bilden. In  Fig. 1 isst nur der linke Arm 47 des die Elektrode 30  tragenden Hebels sichtbar. Die Federn 45 und 46 sor  gen dafür, dass die     Iden        Schmalflächen    16 und 17 ge  genüberstehenden Flächen der     .Elektroden    an diesen       Schmalflächen    ständig anliegen, ohne Rücksicht lauf  unvermeidliche Schwankungen in     der    Bandbreite und       Krümmungen    des Bandes.  



  Fig. 10 stellt einen Versuch einer Erklärung dafür  dar, wie die mit der Erfindung erstrebte und     erreichte     Wirkung zustande kommt. In einer Draufsicht erschei-    nen dort die Aussenkanten 27 und 28 der Schmalflächen  16 und 17 :des Bandes, aus Gründender     besseren    Über  sieht jedoch in Abstand voneinander, obwohl ein sol  cher Abstand in     Wirklichkeit        natürlich    nicht vorhanden       ist.    Hinter oder Schweisszone ,gehen diese Kanten in     die          gestrichelt        gezeichnete,    fertige Schweissnaht über.  



  In Fig. 10 sind ferner die Hauptkontakte 19 und 20  sowie die     Elektroden    30 und 31 gezeichnet. Einfach  heitshalber     ist    der im vorigen Absatz .angenommene  Fall angenommen, dass die Elektroden 30 und 31 direkt  an den Schmalflächen 16 und 17 der Bandteile 14  und 15 anliegen. Strichpunktierte Linien stellen     Strom-          pfade    dar. Dabei     ersetzen    die     strichpunktierten        Linien     24a und 25a     -die    entsprechend bezeichneten Stromzulei  tungen 24 und 25 in Fig. 2.  



  Vom     Hauptkontakt    20 ausgehend fliesst ein Strom  längs einem Strompfad 48 entlang der Bandschmal  fläche 17     zur    Elektrode 30. Dort findet eine     Strom-          verrzweigung    statt. Ein Teil des Stromes, vermutlich der  grössere Teil, fliesst     weiter    entlang einem Strompfad 49  zum     Schweissbereich    18 und von     dort    rückwärts entlang  einem Strompfad 50, die     Elektrode    31 passierend, über  einen     Strompfad    51 zum Hauptkontakt 19 zurück.

   Ein  Teil des die Strompfade 48 und 51     durchfliessenden     Stroms geht jedoch über die Kontakte 30, 31 vor Er  reichen der Schweissstelle 18 direkt von der Bandschmal  fläche 17 zur Bandschmalfläche 16 über. Dabei handelt  es sich bei dem durch die Elektroden 30 und 31 über  gehenden Strom um einen kapazitiven Strom im Sinne  der in der     Einleitung    gemachten Angaben; denn dieser  Strom muss mindestens einen Luftspalt, also eine     kapa-          zitive    Impedanz, passieren.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    7 bis 10 ist die er  reichte Wirkung bis zu einem gewissen Grade von der  Breite der Luftspalte abhängig. Die Wirkung könnte  somit durch geeignete     Einstellung,der    Luftspalte geregelt  werden. Eine derartige Einstellung kann sich jedoch  unter Umständen schwierig     gestalten.    Diese     .Schwierig-          keiten    sind bei der     Ausführung    nach     Fig.    11 und 12  vermieden. Diese Ausführung sei zunächst anhand von       Fig.   <B>11</B> erläutert,.  



  In     Fig.    11 entsprechen den Elektroden 30 und 31  die     allgemein    mit 130 und 131     bezeichneten.    Elektro  den. Beide sind im Gegensatz zur Ausführung nach       Fig.    6     bis    8     zweiteilig    gestaltet. Demgemäss besteht die  Elektrode 130 aus einem     Elektrodenstück    52, das     mnt     einer Fläche 53 der Fläche 16 dies Bandes gegenüber  steht, und zwar unter Bildung eines möglichen Luft  spaltes 54.

   Ausserdem besteht die Elektrode 130 aus  einem     Elektrod'enstück    55, das     mit    einer     Fläche    56 unten  Bildung eines möglichen Luftspaltes 57 ;der Fläche 35  des Bandes gegenübersteht. Die beiden Luftspalte 54  und 57 können jedoch bei dieser Ausführung verschwin  den, die einander 'gegenüberstehenden Flächen also in       unmittelbare        Berührung        miteinander    gebracht     werden.          Darin        liegt    ein wesentlicher Vorteil dieser Ausführung.  



  Die     Elektrodenstücke    52 und 55     sind,    wie     Fig.    11  und 12 schematisch zeigen, durch einen Kondensator  58     miteinander    verbunden. Dieser     Kondensator    ersetzt  den einen oder die beiden Luftspalten 33 und 36 bei der  Ausführung nach     Fig.    7 bis 10.

   Währendes schwierig     ist,     die     Breite    der Luftspalte 33 der 36 auf     das        gewünschte     Mass     einzustellen,    macht es keine     Schwierigkeiten,    die  Kapazität des Kondensators 58 so zu wählen, dass opti  male Verhältnisse wenigstens annähernd erreicht wer  den.           Ganz    entsprechend ist bei der     Ausführung    nach  Fig. 11 und 12 die Elektrode 131 gestaltet, die der  Elektrode 31 bei der Ausführung nach Fig. 7 bis 10  entspricht.

   Die Elektrode 131 besteht demgemäss aus  einem Elektrodenstück 59, das mit einer Fläche 60 der  Fläche 17 gegenübersteht und mit ihr einen Luftspalt  61 bildet, sowie aus einem Elektrodenstück 62, das  mit einer Fläche 63 der Fläche 39 des Bandes gegen  übersteht und mit ihr einen Luftspalt 64 bildet. Wie  derum können die beiden Luftspalte 61 und 64 in     ihrer     Breite gleich null gemacht werden, die Elektrodenstücke  59 und 62 also in     unmittelbaren        Kontakt    mit dem     Band     gebracht werden.

   Die Elektrodenstücke 59 und 62 sind  durch     :einen    Kondensator 65     miteinander    verbunden,       für    den das     gleiche        gilt,    was über den Kondensator 58  oben gesagt wunde.  



  Die räumliche Anordnung ist in Fig. 11 näher dar  gestellt. Sie zeigt insbesondere die Leitungsverbindun  gen 66 und 67 zwischen den Elektrodenteilen 52 und 55  und dem Kondensator 58 :sowie die     Leitungsverbin-          dungen    68 und 69 zwischen den Elektrodenstücken 59  und 62 und dem Kondensator 65.  



  Es wird ohne     weiteres    klar sein und keiner weiteren  zeichnerischen Darstellung bedürfen, dass die beiden  Ausführungsformen nach Fig. 7 bis 10 einerseits und  Fig. 11 und 12 anderseits wechselweise anwendbar  sind, dass man also die     Elektrode    30 gegen eine Elek  trode 130     vertauschen,    dabei aber die Elektrode 31  beibehalten kann, und dass man     umgekehrt    die Elektrode  30 beibehalten kann, die     Elektrode    31 dagegen durch       eine    Elektrode 131     ersetzen    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Schweissen von Rohren aus Me tallband mit schraubenlinienförmig verlaufender Naht mittels Wechselstrom mit Hochfrequenz, mit mechani schen Mitteln (6, 7, 8) zur kontinuierlichen Formung des Rohres (15) aus dem Metallband (9) und mit .zwei Hauptkontakten (19 und 20) zur Zuleitung und Ablei tung des gesamten Schweissstromes, die beide in Abstand von der Schweissstelle (18) angeordnet sind, an der zwei Längskantenflächen (16 und 17) des Bandes (9) miteinander verschweisst werden,
    und von denen der eine Kontakt (19) näher bei der einen Längskanten fläche (16) und der .andere Kontakt (20) näher bei der anderen Längskantenfläche (17) angeordnet ist, gekenn zeichnet durch Mittel (30; 130) zur Abzweigung eines Teilstromes von dem durch Iden einen Hauptkontakt (19) zugeführten Strom, Mittel zur Umformung dieses Teilstromes in einen kapazitiven Teilstrom und Mittgel zur Überleitung dieses Teilstromes auf die eine Längs kantenfläche (17), die dem anderen Hauptkontakt (20) zugeordnet ist, wobei sich der Ort der Überleitung zwi schen den Hauptkontakten (19, 20) und der Schweiss stelle (18) befindet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch zusätzliche Mittel (31; 131) zur Abzweigung eines Teiles des durch dien anderen Hauptkontakt (20) zugeführten Stromes, Mittel zur Umformung dieses Teil- stromes in einen kapazitiven Teilstrom, und Mittel zur Überleitung dieses Teilstroms auf die Schmalfläche (16), die dem einen Hauptkontakt (19) zugeordnet ist, wo bei sich der Orb der Überleitung zwischen den Haupt kontakten (19, 20) und der Schweissstelle befindet. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Überleitung des Teilstromes aus einer Elektrode (30, 31; 130, 131) bestehen, die mit einer Fläche (32, 37; 53, 60) der einen Längskantenfläche (16 oder 17) des Bandes (9) gegenübersteht. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge- 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Fläche (32, 37; 53, 60) der Elektrode (30, 31; 130, 131) kleiner ist als die ihr gegenüberstehende Längskantenfläche (16, 17) des Ban des (9) und gegenüber der Mitte dieser Längskanten- flächie zu deren Aussenkante (28, 29) versetzt angeord net ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet" dass die Mittel zur Umformung des Teil stroms in einen kapazitiven Teilstrom aus mindestens einem im Verlauf des Teilstroms liegenden Luftspalt (33, 38; 36, 41; 54, 57; 61, 64) bestehen. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Breite des Luftspaltes, (33, 38; 54, 61) zwischen der genannten Fläche (32, 37; 53, 60) der Elektrode (30, 31; 130, 131) und,der Längskanten- fläche des Bandes (16 oder 17) gleich null ist und der Teilstrom, der die Elektrode durchfliesst, einer Kapazi tät (36, 41; 58, 65) zugeleitet wird. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die Elektrode eine zweite Fläche (34, 41) hat, mit der sie dem Band in .einem geringen Abstand gegenübersteht und mit ihm die Kapazität bil det. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kapazität aus einem Konden sator (58, 65) besteht. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektrode (130, 131) aus zwei durch den Kondens:aton (58, 65) überbrückten Teilen (52, 55; 59, 62) besteht, von denen der eine mit der Schmalfläche (16, 17) des Bandes einen Luftspalt von, der Breite null und der andere mit dem Band ebenfalls einen Luftspalt von der Breite null bildet.
CH702966A 1965-05-15 1966-05-13 Vorrichtung zum Schweissen von Rohren aus Metallband mit schraubenlinienförmig verlaufender Naht mittels Wechselstrom mit Hochfrequenz CH445675A (de)

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