CH445721A - Wegwerfbare Injektionsspritze für Gemische - Google Patents

Wegwerfbare Injektionsspritze für Gemische

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CH445721A
CH445721A CH1688566A CH1688566A CH445721A CH 445721 A CH445721 A CH 445721A CH 1688566 A CH1688566 A CH 1688566A CH 1688566 A CH1688566 A CH 1688566A CH 445721 A CH445721 A CH 445721A
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piston
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recess
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CH1688566A
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Bay-Schmith Niels
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Schmith Niels Bay
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Description


  
 



  Wegwerfbare Injektionsspritze für Gemische
Die Erfindung bezieht sich auf eine wegwerfbare Injektionsspritze für Gemische, die zwei unmittelbar vor der Injektion zu mischende Arzneien beinhaltet und mit einem Zylinder, der an seinem einen Ende eine Nadel und an seinem anderen Ende einen Deckel aufweist, wobei der Zylinder mittels eines Kolbens in zwei, je eine der Arzneien enthaltende Teile geteilt ist, und wobei der Kolben ein Rückschlagventil aufweist, welches einen Durchfluss nur in Richtung vom Deckel zu Nadel erlaubt.



   Bei Benützung solcher Spritzen zieht der Arzt den Kolben oft zurück, um nachzuprüfen ob er die Ader getroffen hat. Dabei kann sich das Rückschlagventil öffnen und Luft in die Druckseite des Kolbens einlassen, wodurch diese Luft später in die Ader injiziert wird.



   Solche Pannen müssen mit allen Mitteln verhindert werden, was erfindungsgemäss dadurch erreicht wird, dass die dem Deckel zugekehrte Seite des Kolbens eine Aussparung aufweist und dass ein die Kolbenstange dicht umschliessender und in die Aussparung des Kolbens passender Stopfen in der Nähe des Deckels vorgesehen ist. Wenn der Kolben ganz bis zum Deckel zurückgezogen wird, dringt der Stopfen in die Aussparang   hinein    und versperrt den Durchgang durch den Kolben, sodass das Rückschlagventil unwirksam gemacht wird, Daher wird der Kolben - nach der Mischung der Arzneien - als ein gewöhnlicher Injektionskolben wirken und kann wunschgemäss vorwärts und rückwärts bewegt werden, ohne dabei irgendeinen Durchgangsweg durch den Kolben zu öffnen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt.



   Die Spritze weist einen runden Zylinder 1 auf, der auf der einen Seite mit einem dicht schliessenden Dekkel 2 versehen ist. In einer Aussparung des Deckels 2 ist ein lippenförmiger Dichtungsring 3 angeordnet, der eine durch den Deckel 2 hindurchgehende Kolbenstange 4 abdichtet. An dem freien Ende der Kolbenstange 4 ist ein Fingerknopf 5 befestigt.



   Das innere Ende der Kolbenstange 4 trägt einen Kolben, der einen mittleren, scheibenförmigen mit der Kolbenstange 4 aus einem Stück hergestellten Teil 6, aufweist. Der scheibenförmige Teil 6 weist in einem Kreis angeordnete durchgehende Bohrungen 7 auf und ist mit einen glockenförmigen Kragen 8 aus   weichem    und elastischem Material umgeben. In dem Kragen 8 ist weiter ein weicher Dichtungsring 9 angeordnet, der mit der inneren Fläche des Zylinders 1 zusammenwirkt. Der Endteil des Kragens 8 ist mit einer mittleren Bohrung 10 versehen, welche in einem bedeutenden Abstand von den in einem Kreis liegenden Öffnungen 7 des Kolbenteiles 6 angeordnet ist. In der Nähe der inneren Seite des Deckels 2 ist die Kolbenstange 4 mit einem Stopfen 12 aus Gummi umgeben, der dicht an der Kolbenstange 4 anliegt.

   Der Gummi-Stopfen 12 passt in die Aussparung des Kolbens hinein und wird in derselben mittels eines an der Kolbenstange 4 angeordneten Widerhakenpaares 11 zurückgehalten.



   Das andere Ende des Zylinders 1 weist eine geschlossene, in der Mitte mit einer dünnen Membrane 14 versehene Endplatte 13 auf. Dieses Ende des Zylinders trägt auch einen mittleren Teil 15, der auf seiner äusseren Seite mit Widerhaken 16 versehen ist, deren Funktion später beschrieben wird. An dem Teil 15 ist eine an ihrem äusseren Ende mit einem Entlüftungs  loch : 18 versehene gleitbare Büchse 17 angeordnet. In    diesem Ende der Büchse ist eine an beiden Enden gespitzte Nadel 19 durch Kleben oder durch Eingiessen befestigt. Die Nadel 19 ist aus Sterilitätsgründen von einem entfernbaren Schutzdeckel 20 umgeben.



   Die dargestellte Injektionsspritze ist für einen einmaligen Gebrauch bestimmt   und    enthält zwei Arzneien, z. B. ein Pulver links des Kolbens und eine Flüssigkeit rechts des Kolbens. Wenn der Kolben nach   rec'nts    bewegt wird, wird das aus den Bohrungen 7 und 10 und aus dem Kragen 8 gebildete Rückschlagventil geöffnet, sodass die auf der rechten Seite des Kolbens vorhandene Flüssigkeit durch den Kolben fliessen und dann mit dem auf der linken Seite des Kolbens befind  lichen Pulver gemischt wird. Wenn der Kolben den   Deckel    2 erreicht, wird der Stopfen 12 in die Aussparung des Kolbens eindringen und dort mittels der auf der Kolbenstange 4 angeordneten Widerhaken zurückgehaiten. Nun gleitet die Büchse 17 mit der Nadel 19 nach rechts, wodurch das gespitzte Ende der Nadel 19 die Membrane 14 durchsticht.

   Danach wird der   Schulzdeckel    20 entfernt und die Spritze ist dann einsatzbereit. Der Kolben wird nun nach links gedrückt und die zwei gemischten Arzneien werden durch die Nadel 19 in die Ader injiziert.



   Die Injektion kann unterbrochen werden und der Arzt kann den Kolben ein wenig zurückziehen um nachzuprüfen, ob Blut in die Spritze gesaugt wird. Bei diesem Zurückziehen des Kolbens verhindert der Stopfen 12 das Öffnen des Rückschlagventils in dem Kolben und das Einlassen von Luft in die Druckseite des Kolbens.



   Der beschriebene Stopfen 12 hat eine konisch verlaufende äussere Seite, um zu verhindern, dass Flüssig  keit    zwischen dem Stopfen 12, dem Zylinder 1 und der Unterseite des Kolbens eingefangen wird, wenn dieser ganz bis zum Deckel 2   hinaufgezogenwird.   



   Der Zweck der Widerhaken 16 ist, eine Bewegung der Büchse nach aussen zu verhindern, während eine Injektion gemacht wird. Das Entlüftungsloch 18 ermöglicht das Entweichen der in der hohlen Büchse vorhandenen Luft wenn die Büchse 17 bezüglich des Teiles 15 nach rechts gleitet. Da der Stopfen 12 rund um die Kolbenstange 4 herum dicht an derselben anliegt, wird er auch verhindern, dass die Kolbenstange 4 im falschen Zeitpunkt, z. B. während der Lagerung der Spritze, bewegt wird. Bei einer solchen Bewegung könnten die zwei Arzneien teilweise gemischt werden; es ist aber sehr wichtig, dass jegliche Mischung vor dem Zeitpunkt in welchem der ganze Inhalt der Spritze gebraucht wird, verhindert wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wegwerfbare Injektionsspritze für Gemische die zwei unmittelbar vor der Injektion zu mischende Arzneien beinhaltet und mit einem Zylinder, der an seinem einen Ende eine Nadel und an einem anderen Ende einen Deckel aufweist, wobei der Zylinder mittels eines Kolbens in zwei je eine der Arzneien enthaltende Teile geteilt ist, und wobei der Kolben ein Rückschlagventil aufweist, welches einen Durchfluss nur in Richtung vom Deckel zur Nadel erlaubt, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Deckel (2) zugekehrte Seite des Kolbens eine Aussparung aufweist und dass ein die Kolbenstange (4) dicht umschliessender und in die Aussparung des Kolbens passender Stopfen (12) in der Nähe des Deckels (2) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRUCH Injektionsspritze nach Patentanspuuch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (4) Widerhaken (11) aufweist, die dazu bestimmt sind, den Stopfen (12) in der Aussparung des Kolbens zurückzuhalten.
CH1688566A 1965-11-25 1966-11-25 Wegwerfbare Injektionsspritze für Gemische CH445721A (de)

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DK607765A DK111506B (da) 1965-11-25 1965-11-25 Blandingsinjektionssprøjte.

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CH445721A true CH445721A (de) 1967-10-31

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CH1688566A CH445721A (de) 1965-11-25 1966-11-25 Wegwerfbare Injektionsspritze für Gemische

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NL6616338A (de) 1967-05-26
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