CH445763A - Lenkrollen-Träger - Google Patents

Lenkrollen-Träger

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Publication number
CH445763A
CH445763A CH1022466A CH1022466A CH445763A CH 445763 A CH445763 A CH 445763A CH 1022466 A CH1022466 A CH 1022466A CH 1022466 A CH1022466 A CH 1022466A CH 445763 A CH445763 A CH 445763A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bearing
bearing housing
housing
flange
radial
Prior art date
Application number
CH1022466A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Lewin Gunnar Erik
Original Assignee
Lyckeaborgs Bruk Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lyckeaborgs Bruk Ab filed Critical Lyckeaborgs Bruk Ab
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Publication of CH445763A publication Critical patent/CH445763A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/0002Castors in general; Anti-clogging castors assembling to the object, e.g. furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


      Lenkrollen-Träger            Lenkrollen-Träger    werden     üblicherweise    so herge  stellt, dass zunächst ein     Stanzling    ausgeschnitten wird,  der seine endgültige Form durch Biegen erhält. Üblicher  weise wird die Anordnung gehärtet, um die     Verschleiss-          festigkeit    und die Festigkeit allgemein zu erhöhen.  



  Bekannte Anordnungen dieser Art weisen zwei gabel  förmige Arme auf, deren untere Enden zur Aufnahme  der Achse für ein Rad, eine Rolle oder dergleichen be  stimmt sind, wobei die oberen Enden durch eine kreis  förmige Platte verbunden sind. Diese Platte dient zur  Abstützung eines Kugelkranzes, für den gewöhnlich eine  Laufnut vorgesehen ist, und ferner nimmt sie in der Mitte  einen Lagerzapfen auf, der drehbar in der Platte montiert  ist. Dieser Lagerzapfen ist an dem der Platte zugekehr  ten Ende mit einer Scheibe versehen, die den Kugel  kranz abdeckt und die obere Bahn für diesen bildet.  



  Herkömmliche     Lenkrollen-Träger    der genannten Art  sind somit aus mehreren Teilen zusammengesetzt, die bei  der Herstellung zu einer Einheit zusammengefügt wer  den, welche nicht wieder demontierbar ist. Dies erwies  sich zwar vom Standpunkt der Fabrikation als vorteil  haft, ergab aber schwerwiegende Nachteile hinsichtlich  des Unterhalts und     allfälliger    Reparaturen. Da einige der  Einzelteile einer Nachbehandlung, insbesondere einer  Härtung zu unterziehen sind, andere hingegen nicht, ist  es zweckmässiger, die Einzelteile individuell herzustellen  und zu bearbeiten und die     Montage    erst bei Bedarf vor  zunehmen.

   Auf diese Weise fabrizierte     Lenkrollen-Trä-          ger    zeigen den zusätzlichen Vorteil, dass die Einzelteile  an Lager gehalten und bei Bedarf nach Abnützung ein  zeln ersetzt werden können. Bei bekannten Anordnungen  waren solche Arbeiten mit erheblichem Aufwand und  Zeitverlust verbunden.  



  Die     vorliegende    Erfindung sucht die mit bekannten  Lenkrollen verbundenen Probleme zu eliminieren oder  wesentlich zu vermindern und eine demontierbare An  ordnung auf rationelle Weise herzustellen, wobei die Ein  zelteile an Lager gehalten werden können.  



  Die Erfindung geht aus von einem     Lenkrollen-Trä-          ger    mit einem im     wesentlichen    zylindrischen,     becherför-          migen,    auf einem mit einem radialen Flansch versehenen  Lagerzapfen drehbar montierten Lagergehäuse, welches    ein     Radiallager    und ein     Axiallager    einschliesst.

   Das     er-          findungsgemässe    Kennzeichen des     Lenkrollen-Trägers     besteht darin, dass die Stirnfläche des Flansches als La  gerkonus für das zwischen dem Flansch und dem Boden  des Lagergehäuses befindliche     Axiallager    ausgebildet ist  und dass das     Radiallager    zwischen dem Lagerzapfen und  einem an der Innenwand des Lagergehäuses befindlichen  Laufring angeordnet ist, wobei zwei parallele Gelenk  arme an der Aussenseite des Lagergehäuses gefestigt und  zur Aufnahme einer Rolle zwischen ihnen bestimmt sind.  



  Bei dem     erfindungsgemässen        Lenkrollen-Träger    kann  eine Reihe von unterschiedlichen Lagergehäusen in ge  ringer Zahl vorgesehen sein, zu denen eine Mehrzahl von  gegabelten Gelenkarmen verschiedener Abmessungen  passen,     z.B.    eine Reihe mit 10 Lagergehäusen und für  jedes Gehäuse 10 unterschiedliche Gabelgrössen. Die Ga  beln der Zehnerserie sollen die passenden Abmessungen  zur Verbindung mit den zugeordneten Lagergehäusen auf  weisen. Auf diese Weise lassen sich eine     Vielzahl    von  verschiedenen Kombinationen bilden. Der Lagerzapfen  kann je nach der Belastung unterschiedliche Durchmes  ser aufweisen, wobei der Durchmesser der Lager ent  sprechend angepasst ist.

   Eine solche Anordnung hat den  Vorteil, dass die betreffenden Einzelteile bei der Herstel  lung vor der Montage individuell gehärtet werden kön  nen, ohne dass die Gefahr des     Verziehens    besteht, wie  dies bei früheren Herstellungsmethoden infolge der durch  das Biegen verursachten Spannungen der Fall war.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes dargestellt, welche nachstehend be  schrieben werden.  



       Fig.    1 zeigt einen     Lenkrollen-Träger    im Vertikal  schnitt,       Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung ent  lang der Linie     11-II    in     Fig.    1 und       Fig.    3 zeigt in analoger Darstellung wie     Fig.    2 eine  Variante, bei der die Befestigungsteile der Gelenkarme  von einem Klemmring umfasst sind.  



       In    der Zeichnung ist mit 1 ein Lagergehäuse bezeich  net, dessen Ecken 2 von kreisbogenförmigem Querschnitt  mit einem vorbestimmten Radius gepresst worden sind,  damit sie die Laufbahn für einen Kugelkranz 3 bilden.      Ein Lagerzapfen 4 ist mit einem radialen Flansch 5 ver  sehen, dessen dem Boden des Lagergehäuses 1 zugekehr  ter Teil 6 als Lagerkonus für die Auflage auf dem Kugel  kranz 3 ausgebildet ist. In das Lagergehäuse 1 ist ein  Laufring 7 aus Stahl oder dergleichen eingepresst, des  sen unterer Rand den Aussenrand des Flansches 5 über  deckt.

   Zwischen der zylindrischen Innenfläche des Lauf  ringes 7 und dem entsprechenden Abschnitt des Lager  zapfens 4 sind     Lagerwalzen    8 angeordnet, die den in den  Gelenkarmen 9 auftretenden Seitendruck aufnehmen und  das Lagergehäuse gegenüber dem Lagerzapfen abstützen.  Ein vom Lagerzapfen 4 durchdrungener Sicherungsring  10 ist mit einem Aussengewinde versehen und in ein ent  sprechendes Innengewinde oben am Lagergehäuse 1 ein  geschraubt, so dass er den     Laufring    7 und die Walzen 8  im Innern des Gehäuses axial fixiert. Oben auf dem Ge  häuse 1 ist eine Deckscheibe 11 mit nach unten gerichte  tem Rand angeordnet, welche Scheibe ebenfalls vom La  gerzapfen 4 durchdrungen wird. Mit 12 ist ein in den  Boden des Lagergehäuses eingeschraubter, zur Schmie  rung der Lageranordnung dienender Nippel bezeichnet.

    Der Lagerzapfen 4 ist, soweit er sich im     Innern    des La  gergehäuses 1 befindet, mit einer Längsbohrung 13 und  einer diese durchdringenden Querbohrung 14 versehen,  durch welche Bohrungen die verschiedenen Lagerteile  im Gehäuse 1 mit Schmierfett versorgt werden. Zur Ver  bindung der gabelartigen Gelenkarme mit dem Lagerge  häuse ist das letztere mit Vertiefungen oder Einpressun  gen 15 versehen, in welche entsprechende Vorsprünge 16  oder dergleichen eingreifen, die an den Befestigungsteilen  17 der Gelenkarme 9 etwa rechtwinklig nach innen ab  gebogen sind. Die Vorsprünge 16 können in den Vertie  fungen 15 durch Punktschweissen oder anderweitig be  festigt sein.  



  Gemäss einer Variante, die in     Fig.    3 dargestellt ist,  sind die Befestigungsteile 19 der Gelenkarme 18 im we  sentlichen halbkreisförmig gebogen und mittels eines  Klemmringes 20 am Lagergehäuse 1 festgehalten, wel  cher Ring auf die Aussenfläche der Befestigungsteile auf  geschrumpft ist. Auch in diesem Fall können die Befesti  gungsteile mit Vorsprüngen versehen sein, die in ent  sprechende Vertiefungen am Lagergehäuse eingreifen.  



  Gegenüber den beschriebenen Anordnungen sind ver  schiedene Varianten möglich. So kann der Lagerzapfen    4 beispielsweise an dem dem Lager abgekehrten Ende  als Spreizdorn ausgebildet sein, oder es kann der über  die oben Deckplatte vorstehende Teil des Lagerzapfens  weggelassen und eine obere Platte mit Befestigungs  löchern für Schrauben oder dergleichen vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lenkrollen-Träger mit einem im wesentlichen zylin drischen, becherförmigen, auf einem mit einem radialen Flansch versehenen Lagerzapfen drehbar montierten La gergehäuse, welches ein Radiallager und ein Axiallager einschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche des Flansches (5) als Lagerkonus für das zwischen dem Flansch und dem Boden des Lagergehäuses (1) befind liche Axiallager ausgebildet ist und dass das Radiallager (8) zwischen dem Lagerzapfen (4) und einem an der Innenwand des Lagergehäuses (1) befindlichen Lauf ring (7) angeordnet ist, wobei zwei parallele Gelenkarme (9)
    an der Aussenseite des Lagergehäuses befestigt und zur Aufnahme einer Rolle zwischen ihnen bestimmt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Lenkrollen-Träger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse an der Aussen seite vorzugsweise axiale Einsenkungen (15) und jeder Gelenkarm einen Befestigungsteil (17) aufweist, welche Teile schiefwinklig nach oben ragen, mit einem dem La gergehäuse angepassten Radius gewölbt sind und am Ende der Wölbung einen im wesentlichen rechtwinklig nach innen gebogenen Vorsprung (16) aufweisen, wel cher in eine der Einsenkungen (15) eingreift und vor zugsweise in dieser verschweisst ist.
    2. Lenkrollen---Träger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil (19) jedes Ge- lenkarms (18) im wesentlichen halbkreisförmig gewölbt ist und dass die beiden Befestigungsteile zwischen dem Lagergehäuse (1) und einem sie umfassenden Klemm ring (20) festgehalten sind.
CH1022466A 1966-07-14 1966-07-14 Lenkrollen-Träger CH445763A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0123298A1 (de) * 1983-04-26 1984-10-31 Standex International Corporation Zweiteilige Lenkrollenhalterung und Methode zur Herstellung
US4709444A (en) * 1983-10-13 1987-12-01 Standex International Corporation Wheel bracket mounting structure
EP0440068A1 (de) * 1990-01-30 1991-08-07 Haco-Rollen-Vertrieb GmbH & Co. KG Lenkrolle

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US4709444A (en) * 1983-10-13 1987-12-01 Standex International Corporation Wheel bracket mounting structure
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