CH445986A - Alkalibeständiger Flachhahn - Google Patents

Alkalibeständiger Flachhahn

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CH445986A
CH445986A CH1695565A CH1695565A CH445986A CH 445986 A CH445986 A CH 445986A CH 1695565 A CH1695565 A CH 1695565A CH 1695565 A CH1695565 A CH 1695565A CH 445986 A CH445986 A CH 445986A
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CH
Switzerland
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plug
flat
seat
alkali
stopcock
Prior art date
Application number
CH1695565A
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English (en)
Inventor
Oehme Friedrich
Original Assignee
Polymetron Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K25/00Details relating to contact between valve members and seats
    • F16K25/005Particular materials for seats or closure elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description


      Alkalibeständiger        Flachhahn       Die     Erfindung    bezieht sich auf Flachhähne     für        La-          bogatoriumsanwendungen.     



  In :der Laboratoriumstechnik werden     für    die Kon  trolle von Gas- und     Flüssigkeitsströmen        Hähne    verwen  det, bei     welchen    der     allgemein    als Küken bezeichnete       Drehteil    entweder konisch     in        einem        ebenfalls    konischen  Sitz oder plan auf einem planen Sitz bewegt wird. Als       Werkstoff    für Küken und Sitz wird üblicherweise Glas  verwendet.

   Da jedoch die dichtenden Flächen von Dreh  teil und Sitz     @durch    Schleifen genau aufeinander abge  stimmt werden müssen,     kommt    es zu einem Aufrauhen  ,der an sich von .der     Fertigung    her     flammenglatten        Glas-          oberfläche.    Glas weist nun aber     bekanntermassen    gegen  über stark alkalischen     Lösungen        eine    nur geringe Be  ständigkeit auf.

       Speziell    die durch Schleifen     aufgerauh-          ten    Glasflächen     reagieren    mit     Alkalien    unter Bildung  von     Silikatgelen,    die eine stark kittende Wirkung auf  Drehteil und Sitz ausüben.     Alle    aus Glas gefertigten  Hähne     zeigen        deshalb    den     Nachheil,        Basis    der     Drehteil     nach oft nur kurzer     Einwirkung    mit ,dem     Sitz    durch   Festfressen  unlösbar verbunden ist.

   Selbst wen durch  mechanischen     Eingriff    ein Trennender verkitteten Teile       möglich    wäre, kommt es dabei zu einer Zerstörung der       einheitlichen    Struktur der dichtenden     Oberflächen.    Ein  derart     notdürftig    reparierter Hahn wird     folglich    auch  nicht mehr     optimaldichten.    Die beschriebenen Schwie  rigkeiten haben     dazu    geführt,

       idass    bei Hähnen mit ko  nischem Küken dieses aus nicht     silikatischen    Werk  stoffen     gefertigt        wurde.    Speziell die Verwendung von       Polytetrafluoräthylen    ist für diesen Zweck beschrieben  worden. Das Festfressen unter     Alkalieinwirkungtritt    bei  diesem     Werkstoff    nicht mehr auf.  



       Eine        weitere        Schwierigkelt        ergibt    sich     hierbei    jedoch  dadurch, ass     Polytetrafluoräthylen        .einen    viel höheren  Ausdehnungskoeffizient als Glas hat und     im    Bereich  zwischen 10 bis 30  C     ein    mit einer Volumenänderung  verbundenes     Umwandlungsgebiet    aufweist.

   Durch diese       Erscheinungen    tritt es     häufig    auf,     dass    bei nur leichter  Erhöhung der Umgebungstemperatur das sich stärker  als der     Hahnsitz    ausdehnende Küken im Sitz verklemmt.

      Es     sind        Massnahmen    bekannt geworden, die :dieses  Klemmen dadurch zu verhindern versuchen, dass die  Oberfläche des aus     Polytetrafluoräthylen    gefertigten Kü  kens waffelartig     aufgerauht        wind.    Dadurch lässt sich  zwar die Gefahr des     Klemmeis    vermindern,     zugleich     aber wird der Nachteil in Kauf genommen, dass die  dichtende     Fläche        nicht    mehr geschlossen ist.

   Bei dem  Dosieren niedrig viskoser und     gut        netzender    Flüssigkei  ten kann es leicht zum Austritt von Flüssigkeit aus dem       Hahnsitz    kommen.  



  Es ist weiter bekannt,     :dass    Hähne mit konischem  Küken und Sitz schwierig     zu    fertigen sind, da der     Nei-          gungswinkel        der        @dichtenden        Flächen    von     Küken    und  Sitz genau übereinstimmen muss.  



  Die     bekannt    gewordenen Flachhähne sind viel ein  facher herzustellen. Bei ihnen wird sowohl oder Halm  sitz als auch das Küken aus Glas     hergestellt    und dann  durch     Planschleifen,    oder :auch durch Einschleifen des  Kükens auf .den Sitz, genau aufeinander abgestimmt. Bei  ausschliesslicher Verwendung des Werkstoffes Glas müs  sen jedoch - wie oben bereits erwähnt - .die Gefahren  eines      Festfressens     von Küken     und    Sitz in Kauf ge  nommen werden.  



  Der     Aufbau    der bekannt gewordenen Küken von       Flachhähnen    kann aus     Fig.    1 und     Fig.    2 entnommen  werden.  



  Zwischen den die     Flüssigkeit    zu- und     ,abführenden          Rohrleitungen    1 und 2 befindet sich der als kreisrunde  Scheibe ausgebildete     Sitzteil    3 des Flachhahnes. Bei rich  tiger Stellung des Kükens 6     übernimmt    in     Fig.    1 ein in  das Küken     eingebohrter    Kanal 7 die Verbindung des  Flüssigkeitseintritts 4 mit dem Flüssigkeitsaustritt 5.

   In       Fig.    2 wird dagegen die Verbindung der     CSffnungen    4  und 5     im        Hahnsmtz        durcheine    in das Küken 6     @einge-          fräste        rillenartige    Vertiefung 8 übernommen.  



  Die Erfindung     betrifft    nun einen Flachhahn für La  boratoriumsanwendungen, welcher sich, dadurch aus  zeichnet, dass das den Hahn dichtende Küken aus nicht       silikatischem    Werkstoff     gefertigt    ist und dadurch das  Festfressen des Kükens auf dem aus Glas bestehenden      Sitz des Hahns vermieden wird.     Zweckmässigerweise     wird als Werkstoff für .das Küken organische Hochpoly  meren, insbesondere solche ,auf :

  der Basis völlig oder  teilweise     fluorierter,    ungesättigter     Kohlenwasserstoffe          verwendet,    die bei ausgezeichneter chemischer Wider  standsfähigkeit gegen alle einschlägigen Chemikalien zu  gleich auch gut mechanisch     bearbeitbar    sind. Ein solches  organisches     Hochpolymere        sitellt        Polyteitrafluoräthylen     dar.

   Dessen ursprünglicher Nachteil der Nachgiebigkeit  in Richtung eines ausgeübten     Druckes    und der     damit          verbundenen    Deformation wird dadurch begegnet, dass  das Küken aus vorverdichtetem, mit     Molybdändisulfid     gefülltem     Polytetrafluoräthylen    gefertigt ist. Dieser  Werkstoff zeigt die beschriebene,     störende    Druckanfäl  ligkeit in stark vermindertem Masse, so dass     keine     Schwierigkeiten in     ider        Dichthit    ;des     Flachhahns    auf  treten.  



  Mit     Molybdändisulfid        ,gefülltes        Polytetrafluoräthylen     weist ausserdem den Vorteil auf, dass durch die beim  Drehen des     Kükens    auftretenden     Kräfte    die der dichten  den Fläche     zugewandten    kristallinen Plättchen des     Mo-          lybdändisulfid    parallel zur dichtenden Fläche ausgerich  tet werden, wodurch sich ,durch :den normalen Gebrauch       :die        Gleiteigenschaften        ödes        Kükens    auf dem     Hahnsitz     verbessern.  



  Das Prinzip des beschriebenen     Flachhahns    kann         tauch        ausser        dein    bisher     erwähnten        Zweiweghähnen        sInn-          igemäss    auf     Mehrweghähne        ibertrag & n        werden.  

Claims (1)

  1. ,PATENTANSPRUCH Flachhahn für Laboratoriumsanwendungen, da durch gekennzeichnet,dass :das den Hahn :dichtende Kü ken aus einam nichbsilikatischen Werkstoff .gefertigt ist und dadurch :das Festfressen des Kükens auf dem aus Glas bestehenden Sitz des Hahnes vermieden wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Flachhahn nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Küken aus einem organischen Hochpolymeren besteht.
    2. Flachhahn nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass das organische Hochpolymere auf der Basis völlig oder teilweise fluo- rierter, ungesättigter Kohlenwassersto:fte beruht.
    3. Flachhahn nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass :das Küken aus vorverdichtetem und mit Molybdänd'isulfi,d gefülltem Polytetrafluoräthylen besteht.
CH1695565A 1965-12-08 1965-12-08 Alkalibeständiger Flachhahn CH445986A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2661478A1 (fr) * 1990-04-25 1991-10-31 Savant Instr Robinet tournant pour circuit sous vide.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2661478A1 (fr) * 1990-04-25 1991-10-31 Savant Instr Robinet tournant pour circuit sous vide.

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