CH446029A - Uberzugsmasse und Verwendung derselben - Google Patents

Uberzugsmasse und Verwendung derselben

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CH446029A
CH446029A CH7416259A CH7416259A CH446029A CH 446029 A CH446029 A CH 446029A CH 7416259 A CH7416259 A CH 7416259A CH 7416259 A CH7416259 A CH 7416259A CH 446029 A CH446029 A CH 446029A
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CH7416259A
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Claude Kelly Harold
Robert Wirt James
Original Assignee
Dow Chemical Co
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/10Coating with a protective layer; Compositions or apparatus therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D101/00Coating compositions based on cellulose, modified cellulose, or cellulose derivatives
    • C09D101/08Cellulose derivatives
    • C09D101/26Cellulose ethers
    • C09D101/28Alkyl ethers

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Description


      Überzugsmasse    und Verwendung derselben    Die Erfindung bezieht sich auf     überzugsmassen,     die aus     ölhaltigen    Gemischen von     Aufschmelzcellulose-          äthern,    die sich besonders für die     Einhüllung    bestimm  ter Lebensmittelartikel, besonders Fleisch- und Fleisch  produkten, in dicht     anhaftenden    Schutzüberzügen eig  nen, die man vom Gegenstand leicht abstreifen oder  abschälen kann, und die vorteilhaft dazu geeignet sind,  eine Ablagerung von nicht zulässigen oder unerwünsch  ten Mengen an ölhaltigen Rückständen auf dem über  zogenen Gegenstand zu vermeiden.

   Die Erfindung be  zieht sich auf ein Verfahren zum überziehen von Le  bensmitteln     mit    den angegebenen Massen.  



  Erfindungsgemäss erhält man eine     überzugsmasse     für Lebensmittelartikel     mit    geringster Neigung zum  Ausschwitzen von öl, die aus einem Gemisch, das sich  als heisse Schmelze mit einer Viskosität zwischen 500  bis 10 000     cps    bei 160  C anbringen lässt, einer     Äthyl-          cellulose,    die einen     Äthoxylgehalt    zwischen 47,

  5 und       50        Gew.-%        und        eine        Viskosität        zwischen    6     und        200        cps     (bestimmt in einer     5-gew.o/oigen    Lösung von ihr in ei  nem     80:

  20-Gemisch,    bezogen auf Volumen, von     Toluol     und     Äthanol),    aus einem     Mineralölraffinat    mit einer       Saybolt-Viskosität    zwischen 80 und 400 Einheiten bei  38  C und aus einer farblosen, geruchlosen und nicht  toxischen     Weichmacherkomponente    besteht, die ein       Lösemittel    für den     Celluloseäther    ist, wobei die Masse  so aufgebaut ist, wie sie     innerhalb    der die Punkte  1-4-5-6-7-9-l verbindenden Linien in dem Dreistoff  diagramm nach     Fig.    3 bestimmt und umfasst wird.  



  In einem relativ grossen Bereich liegende gewisse  Typen von     Äthylcellulose-Aufschmelzmassen    eignen  sich sehr gut zur Schaffung von transparenten     Einhül-          lungsumkleidungen    leicht     abstreifbarer        Beschaffenheit     über viele Lebensmittel, einschliesslich derjenigen im       Gefrierzustande    und besonders von     Fleisch    und     dergl.     Derartige Überzüge und mit ihnen überzogene Artikel  sind in vieler Hinsicht viel besser als die herkömmlichen  verschiedenen     Sorten    von     Verpackungsmaterialien    für    Lebensmittel.

   Diese Massen sind jedoch im allgemeinen  nicht ohne gewisse Schattenseiten und Einschränkun  gen.  



  So sind die physikalischen Eigenschaften von über  zügen aus vielen     Äthylcellulose-Heisschmelzen,    die aus       Mineralölkomponenten    bestehen, solche, dass relativ  grosse     überzugsdicken    erforderlich sind, um eine zu  friedenstellende     Brauchbarkeit    des aufgebrachten über  zuges zu gewährleisten. Dies ist natürlich unwirtschaft  lich. Daher ist es aus diesen Gründen für die Dicke  des aus einer heissen     Schmelze    aufgetragenen über  zuges gewöhnlich erwünscht, dass sie geringer als etwa  0,6350 mm ist, vorzugsweise in der Grössenordnung  von 0,2540     mm    liegt.  



  Eine grosse Anzahl von mineralölhaltigen     Äthylcel-          luloseaufschmelz-Ausstattungsüberzügen    neigen zum  Ausschwitzen unerwünschter und sogar unzulässiger       ölmengen    auf der     Artikeloberfläche    von Lebensmittel,  das mit diesem     überzug    überdeckt ist. Während die  Wanderung von Mineralöl zum überzogenen Nahrungs  mittel, wie z. B.

   Fleisch, hin vom streng genommenen       toxikologischen    Standpunkte aus     vollkommen    ohne Ge  fahr ist, so ist sie doch aus ästhetischen und praktischen  Gründen höchst unzulässig und kann dazu dienen, die  allgemeine Zulässigkeit und Marktfähigkeit des über  zogenen Produktes ernstlich einzuschränken oder     sogar     völlig zunichte zu machen.  



  In diesem Zusammenhang soll die Verlagerung von  Mineralöl aus dem mineralölhaltigen     Äthylcellulose-          Aufschmelzüberzug    möglichst nicht so gross sein, dass  an der     Oberfläche    des überzogenen Lebensmittels eine  grössere Aufnahme (Assimilation) als etwa 200 Teile je  Million (nach Gewicht)     (ppm)    des     öls,    bezogen auf ei  nen Artikel mit einem Gewicht von etwa 0,9 kg, ver  ursacht wird. Offensichtlich tritt eine derartige Assimi  lierung während des     Aufbringens    der heissen Schmelze  oder der Lagerung des überzogenen Lebensmittels auf.

    In     Gefrierartikeln,    besonders in Gefrierfleisch und der-      gleichen und besonders dann, wenn die     Heissaufschmel-          zung    auf ein bereits gefrorenes Lebensmittel erfolgt,  kann eine ernstliche Wanderung von Öl im Verlauf  des     Auftauvorganges    eines nichtabgestreiften Artikels  eintreten. Im allgemeinen ist es für das Erfassen von  Öl am vorteilhaftesten, dass es derartig ist, dass weni  ger als etwa 150 Teile pro Million     Mineralölrückstand     durch den überzogenen Lebensmittelartikel aufgenom  men wird und auf ihm verbleibt.

   Für den     Überzug    ist  eine so weitgehend verringerte Neigung zum     Ölaus-          schwitzen    höchst erwünscht, dass der Lebensmittelarti  kel, besonders, wenn es sich um Fleisch oder ein ähn  liches Produkt handelt, bis zu nur 25 bis 35 Teile pro  Million oder noch weniger aufnimmt, und zwar unter  strengsten wanderungsbegünstigenden Bedingungen, wie  z. B. während länger andauerndem Auftauen der     Ge-          frierpackungen    und, wie angegeben, bezogen auf ein  etwa     0,9-kg-Stück    des überzogenen Lebensmittels, wie  z. B. Fleisch.  



  Die erfindungsgemässen     Massezusammensetzungen     bestehen vorzugsweise aus einem Gemisch, das im     we-          sentlichen        aus        etwa        20        bis        38        Gew.-%        Äthylcellulose,     zwischen etwa 42 bis 61     Gew.-1/o    eines     Mineralölraffi-          nates,

          zwischen        etwa        14        und        28        Gew.-%        eines        nicht-          toxischen    Weichmachers, der ein     Lösung3mittel        (Löser)     für den     Celluloseäther    ist, besteht, worin innerhalb an  gegebener Grenzen das Gewichtsverhältnis der     Äthyl-          cellulose    zum Weichmacher zwischen etwa 1,25:1 bzw.

    2,0:1 und das Gewichtsverhältnis vom Mineralöl zum  Weichmacher zwischen etwa 1,8:1 bzw. 3,9:l beträgt,  wobei der     wesentliche        Aufbau    solcher Masse in das  angegebene Gebiet fällt, das durch die die Punkte 1-4  5-6-7-9-1 verbindenden Linien im     Dreistoff-Massedia-          gramm        (Fig.    3) abgegrenzt ist. (Die Zeichnung erläu  tert die Zusammensetzungscharakteristika der     erfin-          dungsgemässen    Massen).

   Hierbei hat die     Massezusam-          mensetzung    eine bei etwa 160  C genommene Visko  sität zwischen etwa 500 und 10 000     cps,    vorzugsweise  zwischen etwa 500 und 5000     cps    (um leichter jegliche  Probleme durch Bläschenbildung infolge     Auftragung     dickerer Ansätze zu vermeiden.)       Vorteilhaft    kann man Massen nach der Erfindung  auch so herstellen, dass sie bis etwa 10     Gew.-11/o,    bezo  gen auf das Gewicht der Zusammensetzung, von einem  säureaufnahmefähigen,

       epoxydierten        langkettigen        Fett-          säuretriglycerid    oder ähnlichen Bestandteil, bis zu etwa  2     Gew:        %        einer        nichttoxischen        Antioxydans-Komponen-          te    und bis zu etwa 1     Gew.-1/o    von einem geeigneten  farbstabilisierenden Bestandteil enthalten.

   In gleicher  Weise kann man in die Zusammensetzungen,     wenn    es  erwünscht und wenn absolute Klarheit nicht ein we  sentliches Erfordernis oder Faktor in dem entstehen  den     Überzug    ist, geringere Mengenanteile von     verschie-          dentlichen    Wachskomponenten einbringen. In diesem  Zusammenhang haben bestimmte die Säure aufnehmen  de     epoxydierte        langkett'ge        Fettsäureglyceride    (wie zum  Beispiel     epoxydiertes    Sojabohnenöl) einen weichmachen  den     Einfluss    und Wirkung auf die     Äthylcellulose    in  der Zusammensetzung.

   In solchen Fällen soll der     Epo-          xybestandteil    für das Ansetzen der erfindungsgemässen  Zusammensetzungen in dem     Weichmacherbestandteil     des Ansatzes mit eingerechnet und eingeschlossen sein.  



  Alle erfindungsgemässen Massen bilden gewöhnlich  bei über dem Siedepunkt des Wassers     liegenden    Tem-         peraturen    schmelzflüssige Gemische. Sie können in je  der beliebigen gewünschten Weise auf     Artikeln    ange  bracht werden, deren Temperatur beliebig unter dem  jenigen der heissen     Schmelze    liegt.

   Man kann vorteil  haft, besonders bei Vorliegen frischen Fleisches oder  frischer Fleischprodukte, die     Überzugsmasse    nach ei  ner Methode auftragen, die aus dem Gefrieren des Ar  tikels oder zumindest der     Oberfläche    des zu überzie  henden Lebensmittelgegenstandes und aus dem Über  ziehen des Gefrierproduktes mit der     schmelzflüssigen     Masse besteht.

   Ein derartiges Verfahren ist     dahing--          hend        vorteilhaft,    dass die dem     überziehungsvorgang     unterworfene     Oberfläche    des Artikels, besonders der  Fleischartikel und dergleichen, weniger dazu geneigt  ist, so farbändernden Temperaturen und der     Abdamp-          fung    von Säften an der     Oberfläche    ausgesetzt zu wer  den.  



  Man kann     Aufstreich-,        Aufsprüh-,        Aufspritz-    und  andere Techniken für das     Aufbringen    der vorteilhaf  ten     überzugsmassen    nach der Erfindung auf die zu  überziehenden Artikel anwenden.

   Besonders ratsam ist  es, besonders wegen der verhältnismässig viskosen Na  tur der     erfindungsgemässen    Masse und zwecks leich  terer Erfüllung der Erfordernisse bei der handelsübli  chen Produkten nach Sprüh- oder     Spritz-Überzugsver-          fahren    zu arbeiten, um die gewünschten überzogenen  Artikel herzustellen, wobei jeder einzelne zu überzie  hende Artikel unter oder über, oder beides, einen oder  mehrere nichtzerstäubende Sprühregen der schmelz  flüssigen Masse oder durch einen oder mehrere Vor  hänge oder Bahnen aus ihr geführt oder mit ihr auf  andere Weise vollkommen bespritzt wird, um die ge  samte Oberfläche der Artikel zu überdecken, so dass  das gewünschte Erfassen ( pick up ) des Überzuges  herbeigeführt wird.

   Danach lässt man die Masse ab  kühlen und auf dem Lebensmittel     festwerden.    Tatsäch  lich sind die     erfindung-gemässen    Massen besonders für  ein Aufbringen mittels Maschinen geeignet, die den  heissen Schmelzfluss über das Lebensmittel in Form ei  nes     flüssigen    Films aus Düsen als Überzug aufbringen,  die für diesen Zweck besonders konstruiert und ausge  führt sind. Solche     Auftragungsmethoden    eignen sich be  sonders gut für die Schaffung von wirtschaftlich und       erwünschtermassen    dünnen, integralen und gleichförmi  gen Überzügen auf Basis einer raschen und vorteil  haften     Masseverarbeitung    und Produktion.

   Durch An  bringen der heissen     Schmelze    mittels eines flüssigen  Films oder mit     Hilfe    einer Wirkung eines fallenden  Vorhanges erhält man die vorteilhaftesten Ergebnisse  in dieser Hinsicht. So kann, aus Gründen der hohen  Viskosität der erfindungsgemässen Massen ein über  ziehen im Tauchverfahren für ihr Auftragen eine unzu  längliche Methode sein.

   Weiterhin besteht beim über  ziehen durch Tauchen oft die Neigung zum Herbei  führen unerwünscht dicker     überzugsschichten,    beson  ders dann, wenn viskose Ansätze zur Verwendung kom  men, und zum Vorliegen einer weniger wirksamen Auf  tragsmethode als beim maschinellen     Überziehen.    Sprüh  zerstäubungsüberziehen mit heissen     Schmelzflüssen    ist  oft deshalb unerwünscht, weil dies zur Ausbildung ei  nes Überzuges mit geringerer Anlagerung zu einem  Stück und zu Kohäsion führen kann, da die zerstäub  ten heissen     Schmelzen    anscheinend nicht dazu fähig  sind,

   auf dem überzogenen Artikel     zusammenzuver-          schmelzen.    Demzufolge kann der entstandene Überzug      etwas     Porosität    und geringe Festigkeitseigenschaften auf  weisen.  



  Die     erfindungsgemäss    überzogenen Lebensmittelar  tikel, besonders     I@ieischwaren,        haben    im allgemeinen ein  anziehendes und ansprechendes Aussehen. In der Re  gel ist ihre     Transparenz    gut und entspricht annähernd  oder ganz einem klaren Aussehen, um eine leichte       Inaugenscheinnahme    und Bewertung des Lebensmittels  zu ermöglichen. In der Tat haben viele der nach der  Erfindung     herstellbaren    Überzüge in dieser Hinsicht ein  anziehendes und hervorragend gefälliges Aussehen, da  sie, wie angegeben wurde, über einen weiteren Tempe  raturbereich absolut transparent sind, und dies sogar  bei Temperaturen so tief wie etwa -28,89  C und dar  unter.  



  Im Gegensatz zu den aus vielen     herkömmlichen    Auf  schmelzmassen hergestellten Überzügen sind diejenigen  nach der     Erfindung    nicht klebrig, ölig, fettig oder an  derweitig unerwünscht oder unangenehm beim Berüh  ren oder Handhaben.     Tatsächlich    lassen sich die     er-          findungsgemässen    Überzüge im allgemeinen erwünscht  und     vollkommen    annehmbar verhältnismässig      trok-          ken     bei Handhabung anfühlen und sind von diesem  Standpunkte aus nicht im geringsten unangenehm.

   Sie  verursachen weder ölhaltige     Abscheidungen    von Ver  unreinigungen an den Händen einer Person noch auf       anderen        Oberflächen,    mit denen sie in Berührung kom  men. Wichtiger ist noch, dass sie eine erstaunliche  Mindestneigung für das Zulassen einer Ölbewegung zur  Oberfläche des überzogenen Artikels haben.  



  Es hat sich allgemein herausgestellt, dass überzo  gene Lebensmittel, wie z. B. Fleisch und dergleichen  Erzeugnisse, praktisch frei von Öl an ihren überdeck  ten Oberflächen sind, dass sie weniger als<B>150</B> bis 200  Teile pro     Million    und häufig weniger als 25 bis 25  Teile pro     Million    an auf sie übergegangenem ausge  schwitzten Mineralöl haben. Die aufgebrachten über  züge haften fest als ausserordentlich dünner Film an  den     Artikeln    herum und passen sich dicht an deren  Umrisse an, sogar dann, wenn es sich um knochige  Fleischarten oder     Geflügel    handelt.

   Sie sind nichttoxisch  und geruchlos und verleihen weder Geruch noch Ge  schmack den mit ihnen bedeckten     Lebensmitteln.    Sie  sind leicht     abschälbar,        abschneid-    oder     abstreifbar    von  dem Lebensmittelartikel, und zwar in einer sauberen  und wirksamen Weise. Sie erfordern nicht ein Zuflucht  nehmen zum Abwaschen oder zu anderen ermüdenden  und unbequemen Arbeitsgängen für ihre völlige Ent  fernung.  



  Wie angegeben, sind die Überzüge     verhältnismässig     anschmiegsam und bleiben bemerkenswert fest und  zähe bei Temperaturen bis herunter zu etwa -28, 29  C,  so dass sie durch Handhabung einschliesslich Abnut  zung und Anstossen) und Lagerung eines überzogenen  Artikels keinen Schaden nehmen, der im     Gefrierzu-          stande    gehalten wird. Auch weisen sie eine     ausser-          ordentlich    geringe     Geschwindigkeit    hinsichtlich einer       Wasserdampfübertragung    auf.

   In dieser Hinsicht sind  ihre Merkmale mit denjenigen vergleichbar, die bei an  deren ausgeprägten Abarten von     Äthylecelluloseüberzü-          gen    festgestellt wurden. So können die überzogenen Ar  tikel in einer besseren Beschaffenheit gehalten werden  und sind weniger empfänglich für     Ranzigwerden    oder       Dehydration    oder für die Entwicklung von Gefrier  apparatur- Verbrennung , sogar bei Lagerungen von    einem Jahr oder noch länger im gefrorenen Zustande.

    Trotz ihrer     vorteilhaften    relativen Undurchlässigkeit  vermögen jedoch die     erfindungsgemässen    Überzüge ei  nen Durchzug von soviel Sauerstoff erlauben, dass  überzogene     Frischfleischarten,    z. B. leicht ihre wün  schenswerte Frische und natürliche Farbe beibehalten  können. Ausserdem verhindern die aufgebrachten er  findungsgemässen     überzugsmassen    wirksam die Ab  sorption unerwünschter fremder Gerüche und fremden  Geschmackes im Lebensmittelprodukt.  



  Die     erfindungsgemäss        verwendbare        Äthylcellulose     ist ein allgemein im Handel     erhältliches    Material mit  einem     Äthoxylgehalt    im Bereich von etwa 47,5 bis 50       Gew.-%        In        vielen        Fällen        ist        die        Benutzung        eines        Cel          luloseäthers    mit einem     Äthoxylgehalt    von etwa 48,0 bis  49,5     Gew.-1/o    erwünscht.

       Ihre    Viskosität beträgt etwa  6 bis 200     cps,    wie dies in einer Lösung von etwa 5       Gew.-%        der        Äthylcellulose        in        einem        Lösungsmittelge-          misch    aus etwa 80     Vol.-Teilen        Toluol    und etwa 20       Vol.-Teilen    Äthanol bestimmt wurde.

   In vielen Fällen  ist es     zweckdienlicher    und kann ratsamer und prakti  scher sein, einen     Celluloseäther    zu     verwenden,    dessen  Viskosität nicht viel mehr als etwa 50     cps    beträgt. Der       einzelne    besondere     Viskositätsgrad    vom benutzten     Cel-          luloseäther    und auch der ansatzmässige Aufbau der  verwendeten Masse hängen, wie darauf hingewiesen  wurde, von der     Auftragungsart    ab, die für die beson  dere, für das Überziehen der Artikel verwendete Masse  beabsichtigt ist. Will man z.

   B. beim Überziehen nach  dem Tauchverfahren arbeiten, dann soll die Viskosität  des benutzten     Celluloseäthers    nicht über etwa 30     cps,     und sogar noch günstiger in der Nähe von 6 bis 11     cps     liegen. Hierbei muss man zwecks Aufrechterhaltung der  gewünschten hohen Viskosität der heissen     Schmelze     gewöhnlich in Ansätzen mit niedrigeren     Äthylcellulose-          mengenanteilen    innerhalb des angegebenen Bereiches  einen höheren     Celluloseätherviskositätsgrad    anwenden,  wie z.

   B. im Bereich von mindestens etwa 20 bis 50       cps.    Man kann Ansätze mit höheren     Äthylcellulose-          mengen    mit hervorragenden Ergebnissen unter Benut  zung niederer     Viskositätsgrade    des Äthers, wie zum  Beispiel 10 bis 20     cps    oder dergleichen Verschieden  heiten zubereiten.  



  Eine wünschenswertere Ansetzung der     erfindungs-          gemässen    Massenzusammensetzungen ist eine solche,  die innerhalb der Verbindungslinien der Punkte 2-5  6-7-8-2 im Diagramm in     Fig.    3     liegt.    So ist ein bevor  zugter Ansatz der Massen nach der Erfindung folgen  der:

    <I>Vorschrift für eine wenig Öl ausschwitzende heisse</I>  <I>Schmelze zum überziehen durch Sprühen</I>  
EMI0003.0096     
  
    Äthylcellulose, <SEP> 20-50 <SEP> cps <SEP> 22-37 <SEP> Gew.-%
<tb>  Mineralölraffinat <SEP> 45-58 <SEP> Gew.-o%
<tb>  Nichttoxischer <SEP> Weichmacher <SEP> 15-25 <SEP> Gew.-%
<tb>  Epoxydiertes <SEP> natürliches <SEP> Glycerid
<tb>  von <SEP> ungesättigten <SEP> Fettsäuren <SEP> 0-5 <SEP> Gew.-%
<tb>  Antioxydans <SEP> 0-1 <SEP> Gew.-%
<tb>  Farbstabilisator <SEP> 0-0,5 <SEP> Gew.-()/o       Wie erwähnt, ist der in den erfindungsgemässen  Massen benutzte     ölhaltige    Bestandteil ein raffiniertes  Mineralöl vorzugsweise einer     paraffinischen    Varietät  oder ein äquivalentes Material aus einer     naphthenischen         Petroleumquelle.

   Es ist für leichtfarbige oder wasser  helle zu verwendende Mineralöle erwünscht und ge  wöhnlich vorzuziehen. Für Verwendung äusserst vor  teilhaft erwiesen sich gewöhnlich Mineralöle mit einer  Viskosität im Bereich von etwa 80 - 400     Saybolt-Ein-          heiten    bei 38  C.  



  Die benutzte Weichmacher- oder weichmachende  Komponente soll für den     Celluloseäther    ein     Löser    und  verträglich mit anderen     Massebestandteilen    sein. Zu  diesen erfindungsgemäss geeigneten Weichmachern ge  hören: farblose,     geruchlose    und nichttoxische Materia  lien wie solche, die     Esterweichmacher    für     Äthylcellu-          lose    sind, wie z.

   B.     Alkylphthalylalkylglycolate    (spezi  fisch     Methylphthalyläthylglycolat,        Äthylphathalyläthyl-          glycolat    und     Butylphthalylbutylglycolat),        Trialkylester     von     Acylzitronensäure    (spezielle     Acetyltributylcitrat,     handelsgängig als      Citroflex        A-4 ),        Dialkyladipate    (spe  zifisch     Diisobutyladipat),    verschiedene     acetylierte    Mo  no- und     Di-Fettsäureglyceride,

      gewisse     Dialkylphthalate     (spezifisch     Di-2-äthylhexylphthalat),        Dialkylsebacate          (spezifisch        Dibutylsebacat    und     Dioctylsebacat),    verschie  dene     Fettsäureesterderivate    (einschliesslich     Glycerolmo-          nooleat,        Glycerolmonostearat    und     n-Butylstearat),        Alky-          larylphosphate    (besonders     2-Äthylhexyldiphenylphos-          phat),    Rizinusöl und dgl.

   Häufig benutzt man     vorteilhaft     Gemische von verschiedenen     Weichmachermaterialien    in  den     Aufschmelzmassen.    Den     Acetyltributylcitrat-Weich-          macher    kann man ebenso erfolgreich für die     erfindungs-          gemässen    Zwecke verwenden, ebenfalls     Rizinusöl    und  solche Weichmacher wie z. B.     Butylphthalylbutylglycolat.     



  Die     epoxydierten,    ebenfalls hier verwendbaren     lang-          kettigen        Fettsäuretriglyceride    sind zweckdienlich für  die     Verzögerung    des hydrolytischen Abbaus der     Äthyl-          cellulose.    Man bezeichnet derartige Materialien zuwei  len als     epoxydierte    natürliche     Glyceride    von ungesät  tigten Fettsäuren. Gewöhnlich leiten sie sich von Fett  säuren mit etwa 12 und 22     Kohlenstoffatomen    ab.

    Solche säureaufnehmenden     Epoxymateriahen    können  spezifisch durch solche Massen typisiert und einzeln ge  schildert werden, wie z. B.     epoxydiertes    Sojabohnenöl,  einschliesslich der Produkte dieser Spielart, die als      Pa-          raplex    G-60  bzw.      Paraplex        G-62     erhältlich sind.  Wie bereits erwähnt sind bestimmte dieser Materialien,  wie z.

   B. das     epoxydierte    Sojabohnenöl, tatsächliche  Weichmacher für     Äthylcellulose.    Benutzt man derartige  Weichmacher, dann müssen sie als Teil der Weich  macherkomponente der Masse     miteinbezogen    und     ein-          g--rechnet    werden. In bestimmten Fällen, wie z. B. bei  Verwendung von     epoxydiertem    Sojabohnenöl, erhält  man geeignete Ergebnisse dann, wenn alles von der       Weichmacherkomponente    aus einem solchen Bestand  teil besteht.  



  Auch benutzt man in den erfindungsgemässen Mas  sen mit Vorteil verschiedene nichttoxische     Antioxydan-          tien,    um     oxydativen    Abbau der     Äthylcellulose    und jeg  lichen gegebenenfalls anwesenden     Fettsäureglyceriden     zu     inhibieren.    Zu solchen     Antioxydantien    gehören ty  pisch     butylisiertes        Hydroxyanisol,        Nordihydroguaiaret-          säure,        2,6-Ditert.-butyl-4-methylphenol,    das als      Ionol      handelsgängig ist,

   und bestimmte substituierte     butylier-          te        Phenole,    wie z. B. die als      Viodox     bekannten.  



  In vielen Fällen kann man vorteilhaft bestimmte  nichttoxische Farbstabilisatoren in die Massen einfüh  ren, um die     Zurückbehaltung    einer erwünscht klaren  und     verfärbungsfreien    Bedingung im Überzug zu er-    leichtern. Hierzu eignen sich gut organische Säuren,  wie z. B. Zitronensäure und Weinsteinsäure. Zu ande  ren     Farbstabilisatoren    gehören hier verschiedene orga  nische     Phosphite,    wie z. B.     Tricresylphosphit    und ge  mischte organische     Phosphit-Epoxy-Verbindungen.     



  Für die Durchführung des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens kann man jegliche Paraffinsorte und     mikro-          kristalline    Wachse, unter     vorteilhaften    Einschluss sol  cher Materialien wie     Paraffin,    hydriertes Rizinusöl (ein  Kunstwachs),     Ceresin,        Ozokerit,        Carnaubawachs    und  Bienenwachs verwenden, und     zwar    alle, die bei Tem  peraturen über etwa 38  C     schmelzflüssig    werden.

   In  den Ansatz kann man     gewöhnlich    in geeigneter Weise       bis        zu        etwa    5     Gew.-%,        bezogen        auf        das        Gewicht        der     Zusammensetzung, benutzen, ohne dass der entstandene  Überzug seiner ausreichend guten Transparenz und       beinahen    Klarheit beraubt wird, um ein leichtes Be  schauen und Bewerten des in dieser Umhüllung einge  schlossenen Lebensmittels zu ermöglichen.

   Ungeachtet  der geringen Einwirkung auf die Transparenteigen  schaften weisen die aus den Massen, die mit zulässi  gen     Wachsbestandteilmengen    innerhalb der angegebe  nen Grenzen hergestellt sind, eine gute Biegsamkeit  und Anschmiegsamkeit sogar bei Gefriertemperaturen  auf und lassen sich wünschenswert trocken     anfühlen.     Gewöhnlich dient die Benutzung eines Wachsbestand  teiles dazu, einigen Kontrollmassstab für die     Viskosi-          tätseigenschaften    der entstandenen     Aufschmelze    zu bie  ten.

   So kann die Einführung eines Wachsbestandteiles  in eine     Massezusammensetzung    dann besonders vor  teilhaft sein, wenn man für das Überziehen das Auf  tragen durch Tauchen und dergleichen einrechnet, wo  bei übermässig viskose Heisschmelzen gewöhnlich uner  wünscht anzuwenden sind. Bei maschinellen     Sprüh-          oder        Spritzauftragsverfahren    kann man im allgemeinen  viskosere Massen gut verarbeiten, so dass die Verwen  dung eines Wachsbestandteiles unter solcher Betrach  tungsweise nicht begründet sein muss.  



  In den Zeichnungen sind:       Fig.    1 eine perspektivische Darstellung eines prak  tisch     mineralölfreien    Stückes Fleisch 11, das mit einem  dünnen, zähen, abziehbaren,     äthylcellulosehaltigen     Überzug versehen ist, welch letzterer Mineralöl auf  weist;       Fig.    2 ein Schnitt durch das Stück Fleisch von       Fig.    1, das an seiner überzogenen Oberfläche praktisch  frei von Mineralöl ist, wobei 12 den dünnen, zähen,  abziehbaren,     äthylencellulosehaltigen        Überzug,    der Mi  neralöl aufweist, darstellt;

         Fig.    3 ein     Dreistoffdiagramm,    das die Zusammen  setzung der     erfindungsgemässen        überzugsmasse    defi  niert.  



       In        Fig.    3     stellen        der        Punkt    A     100%        Äthylcellulose,          der        Punkt        B        100%        nichttoxischen        Weichmacher        und          der        Punkt        C        100%        Mineralöl        dar.        Die     <RTI  

   ID="0004.0156">   mit        13        bezeich-          nete    gestrichelte Linie stellt das maximale Verhältnis  von Mineralöl zu Weichmacher (3,9:1), die mit 14 be  zeichnet gestrichelte Linie das minimale Verhältnis von  Mineralöl zu Weichmacher (1,8:1), die mit 15 bezeich  nete gestrichelte Linie das maximale Verhältnis von Mi  neralöl zu     Äthylcellulose    (2,7:1), die mit 16 bezeichnete  gestrichelte Linie das minimale Verhältnis von Mineralöl  zu     Äthylcellulose    (1,2:1), die mit 17 bezeichnete ge  strichelte Linie das maximale Verhältnis von     Äthyl-          cellulose    zu Weichmacher (2,0:

  1) und die mit 18 be-      zeichnete gestrichelte     Linie    das     minimale    Verhältnis von       Äthylcellulose    zu Weichmacher (1,25:1) dar. In dem  mit I bezeichneten Gebiet ist die     überzugsmasse    zu  ölig, in den mit     1I    bezeichneten Gebieten zu klebrig  und im mit     III    bezeichneten Gebiet zu ölig und zu  klebrig und liefert käsige     Überzüge.     



  Bei der Zubereitung der     erfindungsgemässen    Auf  schmelzüberzugsmasse muss man sorgfältig solche re  lative     Bestandteihnengenanteilverhältnisse    wählen, dass  ein     Überzug    mit optimalen     Eigenschaften    innerhalb des  angegebenen Bereiches durch die ihm     innewohnenden     Begrenzungen erzeugt wird.

   Ausserdem müssen, wie  angegeben wurde, sowohl die Anteilverhältnisse und die  Natur der     einzelnen        bestimmten    Bestandteile die für  die Masse beabsichtigte     Auftragungsart        in    Betracht zie  hen, besonders hinsichtlich der Viskosität des     Cellulose-          ätherbestandteiles    und dem Mengenanteil der gegebe  nenfalls verwendeten     ölhaltigen    Komponenten.

   So kann  bei einigen Komponentenkombinationen ein grösserer  Anteil an     Äthylcellulose    oder ein höherer     Viskositäts-          grad    eines solchen     Bestandteiles    eine viskosere     Heiss-          schmelze    erzeugen, als dies für besondere Arbeitstem  peraturen oder     bestimmte    Auftragsmethoden     erwünscht     ist, wohingegen geringere Anteilmengen in manchen  Fällen dem     Filmüberzug    nicht genügend Festigkeit ver  leihen.

   Geringere     Anteilmengen    an     ölhahiger    Kompo  nente können die Viskosität der     Heisschmelze    erhöhen.  In ähnlicher Weise neigen grössere Mengen des ölhalti  gen Bestandteiles zuweilen zur Erzeugung eines uner  wünscht öligen     Filmüberzuges.    Analog führt ein zuviel  an Weichmachern zuweilen zu einem     Filmüberzug,    der  weicher und öliger ist als man dies auf andere Weise  erhält, und der leicht zu klebrig und mehr oder weniger        käseartig     seiner     Beschaffenheit    und seines Charakters  nach ist.

   Solche Überzüge verursachen grosse Schwierig  keiten durch Verkleben gestapelter überzogener Arti  kel und lassen sich auch ganz schwierig abstreifen oder  abschälen. Dieselben Folgen können sich aus verschie  denen Kombinationen der     epoxydierten    natürlichen       Glyceride    von ungesättigten Fettsäuren (falls ein der  artiger Bestandteil benutzt wird), insbesondere bei sei  ner Kombination mit der     Weichmacherkomponente    er  geben.

   Anderseits werden bei Verwendung einer zu ge  ringen     Weichmachermenge    in bestimmten Fällen dem       überzugsfilm    unerwünschte spröde Eigenschaften ver  liehen; in gleicher Weise können, wie bereits erklärt,  grössere relative Anteilmengen an Wachs zu einem Film  überzug führen, der mehr zur opaken Beschaffenheit  neigt. Daher müssen sie vermieden werden, wenn eine  äusserst gute Transparenz gewünschte Eigenschaft oder  Faktor ist.

   Eine passend angesetzte Masse soll     zweck-          mässig    aufgebrachte     Filmdicken    ermöglichen, die man  durch maschinelles Aufsprühen erhält und die zwischen  etwa 0.1270 mm und 2.5400 mm, vorzugsweise un  ter etwa 1.270 mm bei einem Einzeldurchgang des zu  überziehenden Artikels unter dem fallenden Vorhang  oder Film oder anderen nichtzerstäubten Sprühregen  der heissen     Schmelze        liegen.    Man kann selbstverständ  lich im allgemeinen dickere aufgetragene Überzüge,  falls     gewünscht,    erhalten, besonders dann, wenn für  ihre Aufbringung andere     überzugstechniken    angewen  det werden.

   Tatsächlich kann es oftmals für die Dicke  der aufgetragenen     Überzüge        wirtschaftlich    zugkräftiger  sein, annähernd bei 0,2540 bis 0,6350 mm oder so zu  liegen.    Da die erfindungsgemässen     Aufschmelzmassen    wäh  rend des Auftragvorganges eine relativ hohe Tempera  tur haben, überzieht man vorteilhaft viele Artikel, so  lange sie sich noch im     Gefrierzustande        befinden.    Dies  setzt die Möglichkeit der     Herbeiführung    schwacher       Oberflächenverfärbung    und     Dehydratisierung    des Le  bensmittels auf ein Mindestmass herab, besonders beim  Überziehen von Fleisch und Fleischerzeugnissen.

   Es  gibt viele Fälle, in denen sich kein bedeutender Vor  teil durch Kühlen oder Gefrieren des Artikels vor dem  überziehen ergibt. Dies kann z. B. dann der Fall sein,  wenn verschiedene geräucherte oder gehärtete Fleisch  waren, Fische oder Geflügel überzogen werden sollen.  Das normale behandelte Aussehen solcher Lebensmit  tel ist annehmbar und     beeinträchtigt    nicht ihre Markt  fähigkeit, obgleich sie wirklich unter natürlicher Vor  aussetzung verfärbt sind.  



  Die Erfindung wird nun an Hand von Beispielen  erläutert; falls nicht anders angegeben, beziehen sich  alle Teile und Prozentangaben auf Gewicht.  



  <I>Beispiel 1</I>  Verschiedene Anschnitte von Fleisch,     einschliesslich     Steaks, Koteletts und     Bratenstücke    vom     Rind,    Lamm  oder Schwein wie auch Leber, Fisch, Speck und ver  schiedener     Gabelfrühstück-Fleischarten    wurden so über  zogen, dass sie zuerst zum Gefrieren gebracht und dann       mit    einer heissen     Schmelze    bei 160  C durch Aufsprü  hen überzogen wurden, die aus etwa 32 T. einer     Äthyl-          cellulose    von einem     Viskositätsgrad    von etwa 10     cps     (erhalten der Warenangabe      Ethocel ),    etwa 53 T.

   ei  nes     raffinierten    Mineralöls mit einer Viskosität zwi  schen etwa 95 und 105     Saybolt-Einheiten    bei 40  C  (unter dem Handelsnamen  White     Oil    L-1 erhältlich ),  aus etwa 14,86 T. einer     Weichmacherkombination,    die  aus etwa 5,0 T. eines raffinierten und desodorierten Ri  zinusöls (erhalten als      Crystal-O ),    1,5 T. eines     ace-          tylierten        Monoglycerids    (erhältlich als      Nyvacet    9-40 )       etwa    1,36 T.

       Glycerohnonooleat    (erhältlich als      My-          verol    18-71 ), etwa 4,0 T. eines     epoxydierten    Soja  bohnenöls (erhalten als      Paraplex        G-62     und im An  satz als Teil des     Weichmachergemisches    eingeschlossen)  und etwa 0,14 T. Zitronensäure als Farbstabilisator  bestand.  



  Wie angegeben, wurde die Zusammensetzung auf  die verschiedenen Lebensmittelartikel so aufgebracht,  dass sie durch ein     plattenähnliches    Sieb oder Vorhand  der heissen Schmelze geführt wurden, die in einem ein  hüllenden Muster über und auf die Artikel durch hier  für geeignete Ausstossdüsen gedrückt wurde. Einige Ar  tikel wurden im     Gefrierzustande,    andere in einem sol  chen bei normalen Kühlertemperaturen überzogen. Die  durchschnittliche Dicke der aufgetragenen Überzüge be  trug zwischen etwa 0,2540 und 1,2700 mm. Nach der  Behandlung     liess    man den Überzug abkühlen und hart  werden.

   Alle überzogenen Artikel hatten, wie dies in  perspektivischer Ansicht von     Fig.    1 und im Querschnitt  in     Fig.    2 dargestellt ist, ein ansprechendes und gefälliges  Aussehen und waren beim Betasten einwandfrei, da sie  sich beim Anfühlen als hochwünschenswert  trocken   anfühlten. Der     angebrachte    Überzug haftete dicht an  allen     Artikeln    und schmiegte sich an sie fest als dün  ner     Umhüllungsfilm    um ihre verschiedenen     unregelmäs-          sigen    Konturen an. Er war     vollkommen    transparent      und liess ein Betrachten der überzogenen Artikel zu,  die ihr wesentliches natürliches Aussehen beibehalten.

    Der Überzug war bemerkenswert zähe und wurde bei       Gefriertemperaturen    nicht brüchig. Er riss nicht bei  wiederholten Abtropfen der gefrorenen Artikel oder so  gar dann, wenn diese Artikel solch absichtlich abnor  maler und missbräuchlicher Handhabung, wie einem  mehrmaligen Werfen und Schleudern über     Zementfuss-          böden    unterworfen wurden. Er liess sich sauber von  den Artikeln ohne Überbleibsel oder Segmenten des  Überzuges, die am Lebensmittel     festhafteten,    abstrei  fen. Dies ermöglichte, dass die Artikel nach     Befreiung     aus dem Überzug in ihrer normalweise brauchbaren Be  schaffenheit erhalten wurden.

   Ausserdem sicherte der  Überzug einen hervorragend unbegrenzten Schutz ge  gen      Gefrierverbrennen ,    wie dies durch die Tatsache  bewiesen ist, dass keine merkliche Andeutung solcher  Bedingung in überzogenen Artikeln beobachtet werden  konnte, die 12 Monate und länger in gefrorenem Zu  stande gehalten wurden.  



  Äquivalente Ergebnisse sind in gleicher Weise bei  Geflügel erreichbar, wenn man dafür Sorge trägt, dass  die Hohlräume in ihren zugerichteten Gerippen passend  zugestopft oder abgedeckt werden. Auch kann man ver  schiedene     Käsesorten    zufriedenstellend mit der Auf  schmelzmasse und mit anderen nach der Erfindung  überziehen.  



  <I>Beispiel 2</I>  Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde für das Be  sprühen zwecks überziehen verschiedener Artikel mit  dem folgenden Ansatz wiederholt, der     speziel    für die  vorgesehene Auftragsmethode zubereitet wurde.  
EMI0006.0009     
  
    Äthyleellulose <SEP> (20 <SEP> cps) <SEP> 25,9 <SEP> T.
<tb>  Mineralölraffinat, <SEP> Saybolt  Viskosität <SEP> bei <SEP> 38  <SEP> C <SEP> 95/105 <SEP> Einheiten <SEP> 60 <SEP> T.
<tb>   Citroflex <SEP> A-4  <SEP> 7 <SEP> T.
<tb>   Crystal <SEP> -O  <SEP> 6 <SEP> T.
<tb>   Paraplex <SEP> G-62  <SEP> 2 <SEP> T.
<tb>  Zitronensäure <SEP> 0,1 <SEP> T.       Die Ergebnisse waren hervorragend. Die Eigen  schaften des aufgebrachten Überzuges auf den Artikeln  waren denjenigen nach Beispiel 1 gleichwertig.

   Ausge  zeichnete Ergebnisse erhielt man auch mit Zusammen  setzungen, die den vorhergehenden ähnlich waren, wenn  irgendein oder zwei oder die letztgenannten Bestand  teile im Ansatz fortgelassen wurden.  



  Auch erzielt man völlig zufriedenstellende Ergeb  nisse bei Verwendung von     Äthylcellulose    von einem       Viskositätsgrad    von 50     cps    oder höher in Zusammen  setzungen, die denjenigen oben und von Beispiel 1 für  maschinelle     Auftragung    ähnlich sind.  



  <I>Beispiel 3</I>  Gemäss dem vorhergehenden Arbeitsgang wurden  zwei für maschinelle Verarbeitung vorgesehene über  zugsansätze hergestellt und die an ihnen erhaltenen  Daten in Tabelle 1 aufgeführt. In allen Fällen wurden  typische     Fleischschnitten,    deren Durchschnittsgewicht  etwa 0,9 kg betrug, überzogen.

    
EMI0006.0015     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  Ansätze <SEP> für <SEP> maschinelles <SEP> Überziehen.
<tb>  <U>Ansatz</U> <SEP>  :<U>B  <SEP> Ansatz</U> <SEP>  <U>C </U>
<tb>  Äthylcellulose, <SEP> 10 <SEP> cps, <SEP> std <SEP> 25,89 <SEP> 29,87
<tb>  Helles <SEP> Mineralöl <SEP> (= <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> l) <SEP> 59,00 <SEP> 55,00
<tb>   Citroflex <SEP> A-4  <SEP> 6,00 <SEP> 6,00
<tb>   Cristal0 -Rizinusöl <SEP> 7,00 <SEP> 7,00
<tb>   Paraplex <SEP> G-62  <SEP> 2,00 <SEP> 2,00
<tb>  Zitronensäure <SEP> 0,11 <SEP> 0,13
<tb>  Öl-Weichmacher-Verhältnis <SEP> 3,93 <SEP> 3,67
<tb>  Öl-Äthylcellulose-Verhältnis <SEP> 2,28 <SEP> 1,84
<tb>  Äthylcellulose-Weichmacher  Verhältnis <SEP> 1,73 <SEP> 1,99
<tb>  Physikalische <SEP> Eigenschaften:

  
<tb>  Zerreissfestigkeit <SEP> kg,lcm= <SEP> 6,75 <SEP> 9,98
<tb>  Dehnung <SEP> % <SEP> 45 <SEP> 40
<tb>  Brookfield <SEP> Viskosität <SEP> (cps) <SEP> 330 <SEP> 640
<tb>  überzugsdicke <SEP> in <SEP> mm <SEP> 0,635 <SEP> 0,635       Man sieht, wie dies auch durch die Punktangaben  in     Fig.3    gezeigt wird, dass Ansatz  B , dessen     Öl-          Weichmacherverhältnis    zu hoch und dessen Viskosität  zu gering ist, ausserhalb des Bereiches der Zusammen  setzungen lag, die zum Bereich der Erfindung gehören.  



  Bei den Versuchen mit jedem Ansatz zwecks Be  stimmung der Ölerfassung auf dem überzogenen     Rind-          und        Schweinegefrierfleisch    nach 5stündigem Auftauen  bei Raumtemperatur vor dem Abstreifen wurde fest  gestellt, dass der Ansatz  B  etwa 230 Teile pro Mil  lion Öl an den Rindoberflächen und 360 Teile pro  Million Öl an den     Schweinefleischoberflächen    ausge  schwitzt hatte. Ein solcher Abwanderungsgrad ist nicht  zufriedenstellend und praktisch genommen unzulässig.  Ansatz  C  aber schwitzte nur 135 Teile pro     Million     <B>Öl</B> auf das     Rindfleisch    und 145 Teile pro Million Öl  auf das Schweinefleisch nach der fünfstündigen Tau  prüfung aus.

   Eine solche Leistung ist, wie angegeben,  völlig annehmbar. Dieser fünfstündige Tautest stellt  sehr strenge Bedingungen hinsichtlich der     Ölwanderung     dar.     Gewöhnlich    werden überzogene     Gefrierlebensmit-          telartikel    nur 1/2 Stunde oder so vor dem Abstreifen  getaut.  



  In Gegenüberstellung mit dem Vorhergehenden  wurde für Tauchverarbeitung folgender     überzugsansatz     zubereitet:  <I>Ansatz  A  für</I>     Überziehen   <I>im Tauchverfahren</I>  
EMI0006.0031     
  
    Äthylcellulose, <SEP> 10 <SEP> cps, <SEP> std. <SEP> 22,9 <SEP> %
<tb>  Helles <SEP> Mineralöl <SEP> (wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1) <SEP> 62,0 <SEP> <B>%</B>
<tb>   Citroflex <SEP> A-4  <SEP> 6,0 <SEP> %
<tb>   Cristal0 -Rizinusöl <SEP> 7,0 <SEP> %
<tb>   Paraplex <SEP> G-62  <SEP> 2,0 <SEP> %
<tb>  Zitronensäure <SEP> 0,1 <SEP> %       Die physikalischen Eigenschaften an dem     ob-*gen     Überzug nach Eintauchen der Rind- und Schweine  fleischschnitte von Hand in die Schmelze wurden ge  wonnen.

   Dann wurde das     Fleisch    auf Mineralölaufnah-           me    untersucht; die Ergebnisse sind     in    Tabelle 2 einge  tragen:  
EMI0007.0003     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2</I>
<tb>  Daten <SEP> über <SEP> Ansatz <SEP>  A  <SEP> für <SEP> Überzug <SEP> im <SEP> Tauchverfahren
<tb>  Zugfestigkeit <SEP> 4,92 <SEP> kg/cm2
<tb>  Dehnung <SEP> <B>6011/0</B>
<tb>  Brookfield <SEP> Viskosität <SEP> 215 <SEP> cps
<tb>  überzugsdicke <SEP> 1,270 <SEP> mm
<tb>  Ölaufnahme <SEP> am <SEP> Rindfleisch
<tb>  5 <SEP> h. <SEP> Tauen <SEP> b. <SEP> Raumtemperatur <SEP> 331 <SEP> T. <SEP> p.M.
<tb>  Ölaufnahme <SEP> am <SEP> Schweinefleisch <SEP> 400 <SEP> T. <SEP> p. <SEP> M.

              Hiernach    erbrachte der Ansatz für das     Tauchüber-          ziehen    unerwünscht dicke Beschichtungen, die Neigun  gen zu übermässiger     ölausschwitzung    zeigten.

       Ausser-          dem    waren die Überzüge aus dem Ansatz  A , dessen  
EMI0007.0010     
  
    <I>Tabelle <SEP> 3</I>
<tb>  Ansätze <SEP> für <SEP> maschinelles <SEP> Überziehen <SEP> (d)
<tb>  <U> D  <SEP>  E  <SEP>  F  <SEP>  G  <SEP>  H  <SEP>  I </U>
<tb>   Ethocel , <SEP> 10 <SEP> cps., <SEP> std <SEP> 29,84 <SEP> 29,85 <SEP> 29,85 <SEP> - <SEP> - <SEP>    Ethocel , <SEP> 20 <SEP> cps., <SEP> std <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 29,85 <SEP> 25,85 <SEP> 23,85
<tb>  Helles <SEP> Mineralöl <SEP> (wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> I) <SEP> 55,00 <SEP> 51,00 <SEP> 48,00 <SEP> 51,00 <SEP> 55,00 <SEP> 57,00
<tb>   Citroflex <SEP> A-4 <SEP> 7,00 <SEP> 7,00 <SEP> 8,00 <SEP> 7,00 <SEP> 7,00 <SEP> 7,00
<tb>   Santicizer <SEP> B-16  <SEP> (c) <SEP> 5,00 <SEP> 10,00 <SEP> 12,00 <SEP> 10,00 <SEP> 10,00 <SEP> 10,

  00
<tb>   Paraplex <SEP> G-26  <SEP> 3,00 <SEP> 2,00 <SEP> 2,00 <SEP> 2,00 <SEP> 2,00 <SEP> 2,00
<tb>  Citronensäure <SEP> 0,14 <SEP> 0,14 <SEP> 0,14 <SEP> 0,14 <SEP> 0,14 <SEP> 0,14
<tb>  Butyliertes <SEP> Hydroxy-anisol <SEP> 0,02 <SEP> 0,01 <SEP> <B>0,01</B> <SEP> 0,01 <SEP> 0,01 <SEP> 0,01
<tb>  Öl-Weichmacher-Verhältnis <SEP> 3,67 <SEP> 2,68 <SEP> 2,18 <SEP> 2,68 <SEP> 2,89 <SEP> 3,00
<tb>  Öl-Äthylcellulose-Verhältnis <SEP> 1,84 <SEP> 1,71 <SEP> 1,61 <SEP> 1,71 <SEP> 2,18 <SEP> 2,38
<tb>  Äthylcellulose-Weichmacher-Verhältnis <SEP> 1,99 <SEP> 1,56 <SEP> 1,36 <SEP> 1,56 <SEP> 1,36 <SEP> 1,26
<tb>  Zugfestigkeit <SEP> (kg/cm2) <SEP> 7,31 <SEP> 2,88 <SEP> 1,19 <SEP> 8,43 <SEP> 3,86 <SEP> 3,51
<tb>  Dehnung <SEP> (%) <SEP> 60 <SEP> 114 <SEP> 198 <SEP> 96 <SEP> 171 <SEP> 149
<tb>  Brookfieldviskosität <SEP> (cps)

   <SEP> 1135 <SEP> 652 <SEP> 810 <SEP> 1735 <SEP> 1048 <SEP> 599
<tb>  überzugsdichte <SEP> mm <SEP> 0,635 <SEP> 0,635 <SEP> 0,635 <SEP> 0,635 <SEP> 0,635 <SEP> 0,635
<tb>  übermässige <SEP> Haarrisse <SEP> (a) <SEP> Ja <SEP> Nein <SEP> Nein <SEP> Nein <SEP> Nein <SEP> Nein
<tb>  Rindfleisch-Ölerfassung <SEP> T. <SEP> p. <SEP> M. <SEP> 5 <SEP> std. <SEP> Tauen <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 54 <SEP> - <SEP>   Schweinefleisch-Ölerfassung <SEP> T. <SEP> p. <SEP> M.
<tb>  5 <SEP> std.

   <SEP> Tauen <SEP> 260 <SEP> (b) <SEP> 35 <SEP> 30 <SEP> 42 <SEP> 30 <SEP> 90
<tb>  (a) <SEP> Haarrissbildung <SEP> bezieht <SEP> sich <SEP> auf <SEP> Bleichen <SEP> des <SEP> Überzuges <SEP> bei <SEP> -28,89 <SEP>   <SEP> C
<tb>  (b) <SEP> Unzufriedenstellend, <SEP> unerwünscht, <SEP> unpraktisch
<tb>  (c) <SEP> Butylphthalylbutylglycolat.
<tb>  (d) <SEP> Alle <SEP> Bestandteile <SEP> in <SEP> % <SEP> von <SEP> der <SEP> Gesamtzusammensetzung.       Alle überzogenen Artikel, mit Ausnahme derjeni  gen aus Ansatz  D  hatten zumindest so gute Eigen  schaften wie diejenigen in Beispiel 1     mit    den entstan  denen Überzügen; im allgemeinen fühlten sie sich  wunschgemäss  trocken  an.  



  Gleiche Ergebnisse erzielt man, wenn die obigen  Ansätze  E  bis  I  mit der Ausnahme wiederholt  wurden, dass 2,6     ditert.-Butyl-4-methylphenol        ( To-          nol )    oder     2,2-Thiobis-(4-methyl-6-tert-butylphenol          ( Santonox )        od.    dgl. als     Antioxydans    anstelle von oder    Zusammensetzung im Diagramm von     Fig.    2 auch ge  strichelt angegeben ist, viel öliger und weniger  trocken   anzufühlen bei     Berührung    als diejenigen nach Ansatz   C '.  



  <I>Beispiel 4</I>  Es wurden verschiedene     zusätzliche    Ansätze für ma  schinell aufzutragende     Überzüge,    von denen einer ( D )  nicht genau mit der Erfindung übereinstimmt, zuberei  tet und als Überzug auf Fleisch durch maschinelles  Versprühen bei     Heissschmelztemperaturen    zwischen  etwa 143' und<B>165'</B> C aufgebracht. Ihre Zusammen  setzungen, die auch in     Fig.    3 vorliegen, wie auch die  an ihnen erhaltenen Daten sind in Tabelle 3 angege  ben. Wie in allen Fällen wurden wieder repräsentative  Fleischschnitten von einem Durchschnittsgewicht von  etwa 0,9 kg überzogen.    in Kombination mit dem     butylierten        Hydroxyanisol    ver  wendet wurden.  



  Man erzielt auch gute     Ergebnisse,    wenn die erfin  dungsgemässen Zusammensetzungen, wie z. B. die An  sätze  G  und      H ,    hergestellt und, wie angegeben,       mit        einer        Beigabe        von        etwa        2%        eines        Paraffinwachses     mit einem     Smp.    von etwa 57  C angewendet     wurden.     Die so erhaltenen Überzüge sind ganz zähe und bei  Gefriertemperaturen nicht spröde.

   Sie sind fast völlig  transparent und ermöglichen eine     Beschauung    der über-           zogenen        Artikel.    Der wachshaltige Überzug lässt sich  so sauber von den Artikeln abstreifen, dass diese in  ihrer normalerweise handelsgängigen Beschaffenheit  nach Entfernung des Überzuges erhalten werden. Wie  in den vorhergehenden Beispielen     schafft    der     wachs-          haltige    Überzug ebenfalls einen hervorragenden Schutz  für die Artikel, wenn sie gefroren lange Zeit gehalten  werden.  



  Man erhält auch ausgezeichnete Ergebnisse durch  Ersatz des     Paraffinwachsbestandteiles    durch hydriertes  Rizinusöl,     Carnaubawachs    oder Bienenwachs.  



  Im Gegensatz dazu     führten        Aufschmelzansätze    mit       Zusammensetzungen,    die nicht im Bereich der Erfin  dung liegen, wie z. B. solchen mit Ansätzen ausserhalb  der durch die Verbindungslinien der Punkte 1-4-5-6  7-9-1 in     Fig.    3 gegebenen Umgrenzung, allgemein zu  Ergebnissen, die schlechter als diejenigen waren, die  man mit den erfindungsgemäss einbezogenen Zusam  mensetzungen erzielen kann, und zwar hauptsächlich  auf     Grund    der Neigungen zum Ausschwitzen     übermäs-          siger    Ölmengen auf dem überzogenen Lebensmittel und  auch auf     Grund    schlechterer physikalischer Eigenschaf  ten,

   unzureichender     überziehbarkeit    oder     Abstreifbar-          keit    oder aus anderen aus dem Diagramm ersichtlichen  Gründen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH I</B> Überzugsmasse für Lebensmittel, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus einem Gemisch einer Äthylcellu- lose, deren Äthoxylgehalt zwischen 47,5 und 50 Gew.-% und deren Viskosität zwischen 6 und 200 cps - be stimmt in einer 5 Gew.-o/oigen Lösung davon in einem Gemisch von 80 Vol.-Teilen Toluol und 20 Vol.-Teilen Äthanol - liegt,
    einem raffinierten Mineralöl mit einer Saybolt-Viskosität zwischen 80 und 400 Einheiten bei 38 C und einer farb- und geruchlosen, nichttoxischen Weichmacherkomponente, die für Celluloseäther ein Lösungsmittel ist, besteht, wobei sich das Gemisch als eine heisse Schmelze aufbringen lässt, deren Viskosität bei 160 C zwischen 500 und 10 000 cps beträgt und einer Zusammensetzung entspricht, welche innerhalb der Linien,
    die die Punkte 1-4-5-6-7-9-1 im Dreistoffdia- gramm von Fig. 3 verbinden, liegt und dementsprechend aufgebaut ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Überzugsmasse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie bei 160 C eine Viskosität zwischen 600 und 5000 cps hat und, bezogen auf das Gewicht der Masse, 22 bis 37 Gew.-% Celluloseäther,
    45 bis 58 Gew.-% raffiniertes Mineralöl und 15 bis 25 Gew.-% der Weichmacherkomponente enthält. 2.
    Überzugsmasse nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezo- gen auf das Gewicht der Masse, bis 10 Gew.-% eines epoxydierten langkettigen Fettsäuretriglycerids, welches sich von ungesättigten Fettsäuren ableitet, enthält,
    wo bei die Fettsäuren in ihrer Struktur 12 bis 22 Kohlen stoffatome enthalten. 3. Überzugsmasse nach Patentanspruch I und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das epo- xydierte natürliche Glycerid von ungesättigten Fettsäuren ein epoxydiertes Sojabohnenöl ist.
    4. Überzugsmasse nach Patentanspruch I und Un teransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf ihr Gewicht, bis zu 2 Gew.-()/o eines nicht toxischen Antioxydans für den Celluloseäther enthält.
    5. überzugsmasse nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf ihr Gewicht, bis zu 2 Gew.-% Zitro- nensäure oder Weinsteinsäure enthält.
    6. überzugsmasse nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Weichmacherkomponente Acetyltributylcitrat, Bu- tylphthalylbutylglycolat oder ein raffiniertes und deso doriertes Rizinusöl ist.
    7. Überzugsmasse nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf ihr Gewicht, bis zu 5 Gew.-% eines über 38 C schmelzenden Wachses enthält. B. Überzugsmasse nach Patentanspruch I und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs ein Paraffinwachs ist.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der überzugsmasse gemäss Patentan spruch I zum Überziehen von Lebensmittelartikeln, ge kennzeichnet durch folgende Stufen: (1) Auftragung ei nes dünnen umhüllenden Films eines Überzuges aus einer Masse nach Patentanspruch I in schmelzflüssiger Form auf den bei einer niedrigen Temperatur gehal tenen Artikel und (2) Kühlen des auf den Artikel auf gebrachten Überzuges bis zu hart gewordener Beschaf fenheit. UNTERANSPRÜCHE 9.
    Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Lebensmittelartikel wäh rend des Auftragens der überzugszusammensetzung im Gefrierzustande befindet. 10. Verwendung nach Patentanspruch 1I und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse auf den Artikel durch Versprühen über diesen aufge zogen wird und dass die Äthylcellulose eine nicht über 50 cps liegende Viskosität aufweist.
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