CH446083A - Fahrgestell mit zur Radaufhängung verwendeten abgefederten Schwingen - Google Patents

Fahrgestell mit zur Radaufhängung verwendeten abgefederten Schwingen

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CH446083A
CH446083A CH279566A CH279566A CH446083A CH 446083 A CH446083 A CH 446083A CH 279566 A CH279566 A CH 279566A CH 279566 A CH279566 A CH 279566A CH 446083 A CH446083 A CH 446083A
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CH
Switzerland
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chassis
wheel
spring
abutment
swing arm
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CH279566A
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Inventor
Hladik Leopold
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Lohnerwerke Gmbh
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Description


  Fahrgestell mit     zur    Radaufhängung verwendeten abgefederten     Schwingen       Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrgestell mit  zur     Radaufhängung        verwendeten        abgefederten    Schwin  gen, deren     Federung    gegen den     Fahrgestellkörper    abge  stützt ist.

   Bei solchen bekannten Fahrgestellen können  durch die Verstellung des     Widerlagers    der     Abfederung     der     Schwingen    die     Federcharakteristik    und auch die       Bodenfreiheit    des Fahrzeuges verändert werden.     Nach-          teilig    ist jedoch dabei, dass während des     Verstellvorgan-          ges    des     Federwiderlagers    das gesamte auf das jeweilige       Rad    wirkende Fahrzeuggewicht von :

  der die Verstellung       bewirkenden    Person     aufgenommen    werden     muss.    Da das  Fahrgestell, z. B.     wenn    es als Geschützlafette     ausgebildet     ist,     einbeträchtliches    Gewicht     aufweist,    ist daher die       Verstellung    ohne     Aufbockung    des     Fahrzeuges        kaure     mehr möglich.  



  Die Erfindung     setzt    sich zur Aufgabe, diese Nachtei  le zu vermeiden, und besteht darin,     dass    die Federung  der ein Rad tragenden Schwinge gegen ein     Widerlager     abgestützt ist,     welches    seinerseits relativ zum Fahrgestell  körper     beweglich        und    in verschiedenen Stellungen fest  stellbar gelagert und gegen den     Fahrgestellkörper    durch  eine Haltefeder abgestützt ist,

   deren Moment bezüglich  der Schwenkachse der Schwinge über den     Verstellbe-          reich    des     Widerlagers    der statischen Radbelastung we  nigstens teilweise das Gleichgewicht hält. Auf diese  Weise wird es möglich, ohne     wesentlichen    Kraftaufwand  die Lage der Schwinge bzw. den Bereich, in welchem  diese Schwinge im Fahrbetrieb federt, zu verstellen.  Wenn alle den     einzelnen    Schwingen zugeordneten     Wi-          derlager    gleichsinnig verstellt werden, so kann damit der  Bodenabstand des Fahrgestelles verändert werden.

   Durch       individuelle    Verstellung der     Widerlager    der einzelnen  Schwingen kann die Höhenlage jedes Rades relativ zum       Fahrgestellkörper        einzeln    eingestellt werden, sodass der       Fahrgestellkörper    auch auf unebenem Boden mühelos in  die Waagrechte eingestellt werden kann. Dies ist insbe  sondere bei Geschützlafetten von grosser Wichtigkeit, da    bei Geschützen die Vertikalschwenkung des Rohres stets  in einer lotrechten Ebene erfolgen soll, um eine hohe  Treffgenauigkeit des Geschützes zu garantieren.

   Da  durch, dass nun auch bei Geschützlafetten während der  Verstellung des     Widerlagers    die statische Radbelastung  durch das Stützmoment der zwischen     Widerlager    und       Fahrgestellkörper    eingeschalteten Haltefeder zumindest  teilweise kompensiert wird, muss bei dieser Verstellung  lediglich der Kompensationsfehler überwunden werden,  welcher bei entsprechend ausgelegter Haltefeder sehr  gering gehalten werden kann. Es ist daher auch bei  Geschützlafetten bzw. bei sonstigen schwer ausgebildeten  Fahrgestellen die Verstellung ohne weiteres von einer  einzelnen Person ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen  und ohne     Aufbockung    des Fahrgestelles durchführbar.  



  Hierbei bleibt die normale Radfederung jedes Rades  erhalten, welche von der Abfederung der Schwinge  gebildet ist.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines       Ausführungsbeispieles,    welches     ein        Fahrgestell    einer       Geschützlafette    zeigt, schematisch erläutert.     Fig.    1 zeigt  das Fahrgestell schaubildlich, während die     Fig.    2, 3 und  4 im Linienschema verschiedene     Stellungen    der Schwin  ge zeigen.     Fig.    5 zeigt schematisch die verschiedene  Einstellung der zu beiden Seiten des Fahrgestelles  liegenden Schwingen, während     Fig.    6 ein Detail in  Draufsicht, teilweise im Schnitt, darstellt.  



  An einem Tragrohr des Fahrgestelles 1 ist an Armen  2 die Radschwinge 4 gelagert, welche das mit     einem     Reifen 19 versehene Rad, dessen Drehachse mit 5  bezeichnet ist, trägt. Die Radschwinge 4 und eine       Widerlagerschwinge    7 sind um die gleiche Achse 6  schwenkbar am Tragrohr 1     angelenkt        (Fig.    1, 6). Die  Radschwinge 4 ist gegenüber der     Widerlagerschwinge    7  durch einen eine     Torsionsfeder    bildenden Gummiblock 8  abgefedert, welcher die übliche Radfederung bildet.

   An  einer     Anlenkstelle    9 des Tragrohres 1 ist eine bogenför-           mige    Schleife 10 gelenkig befestigt, welche einen Schlitz  11 aufweist, in welchen ein an der     Widerlagerschwinge    7  fest     gelagerter        Schraubenbolzen    12 eingreift.     Durch     einen Knebel 13 ist die     Widerlagerschwinge    7 an der  Schleife 10 in beliebiger Lage feststellbar, wobei diese  Lage durch eine Verzahnung 14 an der Schleife 10 und  eine in diese Verzahnung 14 eingreifende gezahnte  Beilage 15     gesichert    ist.  



  Durch     Verschwenken    der     Widerlagerschwinge    7  oben oder unten nach Lösung des Knebels 13 kann nun  die Lage der     Widerlagerschwinge    7 und damit die Lage  der über den Gummiblock 8 mit der     Widerlagerschwinge     7 verbundenen Radschwinge 4     verändert    und dadurch  das Rad hoch oder tief relativ     zum    Tragrohr 1 eingestellt  werden. Um diese Verstellung zu erleichtern, ist eine  Haltefeder 16, z.

   B. eine     Schraubendruckfeder,    vorgese  hen, welche so bemessen und angeordnet ist, dass sie bei  gelöster Arretierung 12, 13 der     Wid        erlagerschwinge    7  durch ihr bezüglich der Achse 6 ausgeübtes Moment  dem von der Radbelastung bezüglich der Achse 6  ausgeübten Moment zumindest teilweise das Gleichge  wicht hält. Auf diese Weise kann im Ruhezustand des  Fahrzeuges die     Widerlagerschwinge    7 nahezu     ahne     Kraftaufwand nach oben bzw. unten verstellt werden.

         Hiezu    ist die Lage der     Anlenkachse    17 der Haltefeder  16 relativ     zur    Achse 6 der Radschwinge 4 bzw. der       Widerlagerschwinge    7 so exzentrisch gewählt, dass sich  dieser     Momentenausgleich    ergibt. Dies ist in den     Fig.    2  bis 4 näher dargestellt.

   Der     Einfachheit    halber ist  lediglich die Radschwinge 4 dargestellt, deren Winkella  ge ja     infolge    der     gleichachsigen        Anlenkung    der beiden  Schwingen 4, 7     am    Tragrohr 1 bzw. infolge der  Verbindung der beiden Schwingen 4, 7 über den  Gummiblock 8 von der Winkellage der     Widerlager-          schwinge    7     (Fig.    1) abhängt und mit ihr bei der in     Fig.    1  dargestellten     Konstruktion    im wesentlichen überein  stimmt, wenn man von den     Torsionsfederungen    des  Gummiblockes 8 absieht.  



       Fig.    2 zeigt nun die tiefste Lage der     Radschwinge    4,  während     Fig.    4 die höchste Lage derselben     zeigt.        Fig.    3  zeigt eine     Mittelstellung    der Radschwinge 4.  



  Das vom Fahrgestell ausgeübte Gewicht ist durch  eine Kraft a     veranschaulicht,        welche    eine vom Erdboden  auf das Rad wirkende Reaktionskraft b     (Fig.    2, 4)     bzw.    c       (Fig.    3)     hervorruft,    welche bei gelöster     Arretierung    10  bis 15     (Fig.    1) der     Widerlagerschwinge    7 diese im  Uhrzeigersinn um die Achse 6 zu     verschwenken    trachtet.

    Die Kraft b in     F!,.    2 wirke mit einem Hebelarm d, die  Kraft c nach     Fig.    3 mit einem Hebelarm d' und     die    Kraft  b nach     Fig.    4 mit einem Hebelarm d". Dem auf diese  Weise um die Achse 6 ausgeübten Moment     wird    durch  ein von der Haltefeder 16 ausgeübtes Gegenmoment  entgegengewirkt, wobei die Federkraft der Feder 16     mit     PF bezeichnet sei. Diese Kraft PF wirkt     hiebei    mit  einem Hebelarm h     (Fig.    2) bzw. h'     (Fig.    3) bzw. h"     (Fig.     4).

   Für Gleichgewicht gilt somit in den Stellungen nach  den     Fig.    2 bis 4 jeweils folgende Gleichung, welche  Gleichungen sich jeweils aus der     Summe    der Momente  um die Achse 6 ergeben:  
EMI0002.0064     
  
    Fig. <SEP> 2: <SEP> b <SEP> d <SEP> = <SEP> Pf <SEP> h
<tb>  Fig. <SEP> 3: <SEP> c <SEP> d' <SEP> = <SEP> PF <SEP> h'
<tb>  Fig. <SEP> 4: <SEP> b <SEP> d"= <SEP> PF <SEP> . <SEP> h"            Im    allgemeinen ist b nicht viel verschieden von c.

    Die Änderung des Abstandes d nach einem     Sinusgesetz       kann nun einerseits dadurch kompensiert werden dass       die        Anlenkstelle    17 geeignet gewählt wird, da ja auch ihr  wirksamer Abstand h von der Achse 6 sich über h' nach  h" ändert. Ausserdem kann die Federkraft PF     zur     Kompensation herangezogen werden. Nimmt man in der  Stellung nach     Fig.    3 eine völlige Kompensation an, so  herrscht in der Stellung nach     Fig.    2 eine     überkompensa-          tion    der Radlast durch das von der Haltefeder 16  ausgeübte Moment vor, in der Stellung nach     Fig.    4  hingegen eine Unterkompensation.

   In jedem Falle     erfolgt     jedoch     eine        teilweise        Kompensation    der Radlast und es  kann bei entsprechender Wahl -der     Anlenkstelle    17 leicht  die Anordnung so getroffen werden, dass sich eine  wesentliche Kompensation des Grossteiles der Radlast  über den zu bewältigenden     Verstellweg    der     Widerlager-          schwinge    7 einstellt. Die verbleibende über- bzw. Unter  kompensation kann von Hand aus von einer Person  allein     leicht    überwunden werden.  



       Fig.    5 zeigt eine Betriebslage, bei welcher     auf     schrägem Boden das Tragrohr 1 dadurch in die Horizon  tale gebracht ist, dass der Radlenker 4 des linken Rades  19 hochgestellt und der Radlenker 4 des rechten Rades  19 tiefgestellt ist. Bei Verwendung des     erfindungsgemäs-          sen    Fahrgestelles für eine Lafette kann     somit    das  Geschütz in eine Stellung gebracht werden, in welcher  die Vertikalschwenkung des Rohres in     einer    zum Hori  zont senkrechten Ebene erfolgt.  



  Bei der in     Fig.    6 dargestellten     Konstruktion    ist die  Radschwinge 4 über die Achse 6 hinaus verlängert und  trägt an einer zur Radachse 5 windschiefen Achse 20  einen Bremsschuh 21, dessen     Bremsfläche    von einer  gebogenen     Blattfeder    22 gebildet ist. In     strichlierten     Linien 21', 22' ist dieser Bremsschuh in der     Offenstel-          lung    dargestellt.     In    voll ausgezeichneter Lage ist dieser  Bremsschuh 21 in die     Bremsstellung    geschwenkt, in  welcher er den     Reifen    des Rades 19 bremst bzw.  blockiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrgestell mit zur Radaufhängung verwendeten abgefederten Schwingen, deren Federung gegen den Fahrgestellkörper abgestützt ist, dadurch gekennzeich net, dass die Federung der ein Rad tragenden Schwinge gegen ein Widerlager abgestützt ist, welches seinerseits relativ zum Fahrgestellkörper beweglich und in verschie denen Stellungen feststellbar gelagert und gegen den Fahrgestellkörper durch eine Haltefeder abgestützt ist, deren Moment bezüglich der Schwenkachse der Schwin ge über den Verstellbereich des Widerlagers der statischen Radbelastung wenigstens teilweise das Gleichgewicht hält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fahrgestell nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Radschwinge unter Zwischen schaltung :einer Drehfeder gegen eine gleichachsig gela gerte Widerlagerschwinge abgestützt ist, welche ihrerseits durch eine Schraubenfeder gegen einen nahe ihrer Schwenkachse liegenden Punkt des Fahrgestellkörpers abgestützt ist. 2.
    Fahrgestell nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Widerlagerschwinge an einer am Fahrgestellkörper angelenkten Schleife mittels eines Knebels festklemmbar ist. 3. Fahrgestell nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Radschwinge ein um eine die Radachse kreuzende Achse schwenkbarer Bremsschuh angelenkt ist, welcher mit der Lauffläche des Radreifens zusammenwirkt. 4.
    Fahrgestell nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bremsfläche des Bremsschuhes von einer bogenförmigen Blattfeder gebildet ist.
CH279566A 1965-02-24 1966-02-23 Fahrgestell mit zur Radaufhängung verwendeten abgefederten Schwingen CH446083A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2779095A1 (fr) * 1998-06-02 1999-12-03 Exel Ind Suspension pour engin agricole, tel qu'un pulverisateur

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2779095A1 (fr) * 1998-06-02 1999-12-03 Exel Ind Suspension pour engin agricole, tel qu'un pulverisateur
EP0962341A1 (de) * 1998-06-02 1999-12-08 Exel Industries Radaufhängung für eine landwirtschaftliche Maschine, z.B. eine Feldspritze

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AT268901B (de) 1969-02-25

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